CoD Black Ops - Deutsche Version ist entschärft

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Metalsplitter
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Beitrag von Metalsplitter »

Ja ich gebe dir Recht, CoD hatte immer ein paar heftige Szenen. Aber durch den hohen Grad an realistischer Grafik werden die Erlebnisse noch intensiver wahrgenommen. Frühere Spiele hatten einfach noch einen Arcade touch, der heute immer mehr in den Hintergrund verschwindet.
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KugelKaskade
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Beitrag von KugelKaskade »

Metalsplitter hat geschrieben:Ja ich gebe dir Recht, CoD hatte immer ein paar heftige Szenen. Aber durch den hohen Grad an realistischer Grafik werden die Erlebnisse noch intensiver wahrgenommen. Frühere Spiele hatten einfach noch einen Arcade touch, der heute immer mehr in den Hintergrund verschwindet.
Bei CoD? Das soll doch wohl 'n Witz sein :lol:
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Frontschwein91
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Beitrag von Frontschwein91 »

Ja Cod war schon immer brutal.
Und mit besseren technischen möglichkeiten wird es konsequent härter
aber schon bevor mw2 rauskamm
war WaW so brutal mit hinrichtungen, wegfliegende körperteile,schreiende brennende meschen, heftige sterbeanimationen(ohne beine rumkriechen etc)

und dass gab hier kaum disskusionen aber nach mw2 ist jeder schockiert
Metalsplitter
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Beitrag von Metalsplitter »

Hatte jetzt bei früheren Spielen nicht gerade CoD im Sinne, sondern Green Beret, Doom, etc. :D
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Frontschwein91
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Beitrag von Frontschwein91 »

ja frühere games konnten grafisch auch nicht so detailiert sein
da war sof einens der ersten games
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Rutgar
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Beitrag von Rutgar »

da war sof einens der ersten games
Aber ich finde SoF und CoD kann man nicht Vergleichen da ersteres auf keiner realen Basis beruht. CoD missbraucht ja einfach historische Ereignisse um Atmosphäre und das "krasse" Gefühl aufzubauen. Auch eins der Dinge die mir immer bitter aufstoßen.

Ich habe nichts gegen Gore Games, nur warum müssen die immer die Geschichte für ihre Zwecke vergewaltigen. Mir würde Szenarien ala Unreal oder Mutant Chronicles besser gefallen. Ich finde es hat etwas Perverses frühere und gegenwärtige Kriege als Szenario 1zu1 zur banalen Unterhaltung zu Übernehmen.
Aber Verstehen kann ich die Gamedesigner schon, so spart man sich jede Menge Aufwand. :roll:

Um mal was in den Raum zu werfen: Ich hatte jede Menge Spaß mit Wolfenstein, ÜberSoldier und NecroVision. Solche Games dürfen auch schön blutig sein ;)
aber nach mw2 ist jeder schockiert
Schockiert hat da nur das Abschlachten wehrloser Zivilisten und daran stoße ich mich auch bei CoD BO. Ok, hier haben wir keinen Zivilisten, aber wehrlos und unbewaffnet ist er auch.
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Frontschwein91
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Beitrag von Frontschwein91 »

ja wie gesagt ich mein nur WaW hatte so brutale stellen wo leute mit molotovs hingerichtet werden etc
und da gabs kein aufschrei
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Rutgar
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Beitrag von Rutgar »

ja wie gesagt ich mein nur WaW hatte so brutale stellen wo leute mit molotovs hingerichtet werden etc
und da gabs kein aufschrei
Wurde man da selbst aktiv oder musste man nur zusehen?
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KugelKaskade
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Beitrag von KugelKaskade »

Rutgar hat geschrieben:
ja wie gesagt ich mein nur WaW hatte so brutale stellen wo leute mit molotovs hingerichtet werden etc
und da gabs kein aufschrei
Wurde man da selbst aktiv oder musste man nur zusehen?
Man hatte die Wahl, ob man die Leute erschießt oder nicht. Hat man es nicht getan, wurden die Molotovs von den Kumpanen geworfen.
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Frontschwein91
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Beitrag von Frontschwein91 »

und dass war nicht die einzige stelle wo "kriegsverbrechen passiv zu sehn warn oder man selbt getätigt hatt dazu denn krassen splater den jetzt wieder gibt usw war als gesamtpaket schon heftig
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Rutgar
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Beitrag von Rutgar »

Man hatte die Wahl, ob man die Leute erschießt oder nicht. Hat man es nicht getan, wurden die Molotovs von den Kumpanen geworfen.
Immerhin hatte man eine Wahl, finde ich in diesem Zusammenhang wichtig. Das es nichts ändert passt ja auch.
Was den CoD Spielen in meinen Augen fehlt um in Augenhöhe mit guten Antikriegsfilmen genannt zu werden ist ein differenziertes Gameplay. So sollte man z.B beide Seiten kennenlernen und nicht nur als Amerikaner/Russe SIEGER spielen dürfen.
Nur um mal beim Beispiel mit dieser Erschießszene zu bleiben: Man könnte ja vorher als Deutscher spielen, wird früher oder später im Spiel festgesetzt und hat dann als Amerikaner die Aufgabe seine eigene frühere Spielfigur hinzurichten.
dazu denn krassen splater den jetzt wieder gibt usw war als gesamtpaket schon heftig
Ich denke das kommt auch nur so heftig aufgrund des Hintergrunds. Die spielen einfach damit um dieses Gefühl auszulösen welches die KrachBumm Orgie etwas aufzulockert. Ist wie ein Mantra, aber ich würde mich freuen wenn die den Hintergrund etwas ernster nehmen würden (und nicht nur als Vorbild für Waffen und Gräueltaten) oder noch besser davon Abstand nehmen.
Zuletzt geändert von Rutgar am 05.10.2010 22:58, insgesamt 1-mal geändert.
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KugelKaskade
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Beitrag von KugelKaskade »

Rutgar hat geschrieben:
Man hatte die Wahl, ob man die Leute erschießt oder nicht. Hat man es nicht getan, wurden die Molotovs von den Kumpanen geworfen.
Immerhin hatte man eine Wahl, finde ich in diesem Zusammenhang wichtig. Das es nichts ändert passt ja auch.
Was den CoD Spielen in meinen Augen fehlt um in Augenhöhe mit guten Antikriegsfilmen genannt zu werden ist ein differenziertes Gameplay. So sollte man z.B beide Seiten kennenlernen und nicht nur als Amerikaner/Russe SIEGER spielen dürfen.
Nur um mal beim Beispiel mit dieser Erschießszene zu bleiben: Man könnte ja vorher als Deutscher spielen, wird früher oder später im Spiel festgesetzt und hat dann als Amerikaner die Aufgabe seine eigene frühere Spielfigur hinzurichten.
Ich glaube kaum, dass CoD jemals eine Art Anti-Krieg-Intention haben wird. Das ist nunmal ein Ego-shooter, der im SP auf Inszenierung und im MP auf Wettbewerb ausgelegt ist. Solange man pubiertierende Teenies mit viel Action ködern kann, muss man keine Botschaft mit reinsetzen.
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

KugelKaskade hat geschrieben:
Ich glaube kaum, dass CoD jemals eine Art Anti-Krieg-Intention haben wird. Das ist nunmal ein Ego-shooter, der im SP auf Inszenierung und im MP auf Wettbewerb ausgelegt ist. Solange man pubiertierende Teenies mit viel Action ködern kann, muss man keine Botschaft mit reinsetzen.
Eben. Ich meine, führt den Gedanken doch mal konsequent zu Ende. Wenn die tatsächlich anstreben würden, ein Anti-Kriegsspiel zu entwerfen, entzögen sie sich doch die eigene wirtschaftliche Grundlage. Wer braucht denn nach einem Anti-Kriegsspiel noch ein zweites? Weil man irgendwie die Botschaft nicht so richtig mitbekommen hat?

Die schlachten einfach bewusst das Spiel mit völlig zurecht bestehenden moralischen Tabus aus. Das sind Kriegsgewinnler. Nichts weiter.
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Rutgar
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Beitrag von Rutgar »

Das ist nunmal ein Ego-shooter, der im SP auf Inszenierung und im MP auf Wettbewerb ausgelegt ist. Solange man pubiertierende Teenies mit viel Action ködern kann, muss man keine Botschaft mit reinsetzen.
MP ist ja auch eine ganz andere Geschichte, da herrscht ja nur der Wettbewerbsgedanke :)

Ich würde ja nichts sagen, wenn die nicht dauernd versuchen den Eindruck zu erwecken, den echten Krieg ins heimische Wohnzimmer zu holen. Warum dieser aufgesetzte PseudoRealismus. Wenn dann schon richtig oder gar nicht, das ist man diesem Thema schuldig finde ich.
Die schlachten einfach bewusst das Spiel mit völlig zurecht bestehenden moralischen Tabus aus.
Jup aber warum? Geht es nur um Aufmerksamkeit? Das Spiel hat dadurch keinen Gewinn.
Wer braucht denn nach einem Anti-Kriegsspiel noch ein zweites?
Och es gibt doch recht viele AntiKriegsfilme. Die würden sich keiner Basis entziehen.
Zuletzt geändert von Rutgar am 05.10.2010 23:07, insgesamt 1-mal geändert.
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KugelKaskade
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Beitrag von KugelKaskade »

Rutgar hat geschrieben:
Das ist nunmal ein Ego-shooter, der im SP auf Inszenierung und im MP auf Wettbewerb ausgelegt ist. Solange man pubiertierende Teenies mit viel Action ködern kann, muss man keine Botschaft mit reinsetzen.
MP ist ja auch eine ganz andere Geschichte, da herrscht ja nur der Wettbewerbsgedanke :)

Ich würde ja nichts sagen, wenn die nicht dauernd versuchen den Eindruck zu erwecken, den echten Krieg ins heimische Wohnzimmer zu holen. Warum dieser aufgesetzte PseudoRealismus. Wenn dann schon richtig oder gar nicht, das ist man diesem Thema schuldig finde ich.
Wenn man nach der Logik vorginge, dürfte man - denke ich - gleich alle Spiele mit Kriegsszenario so derart verachten.
Rutgar hat geschrieben:
Die schlachten einfach bewusst das Spiel mit völlig zurecht bestehenden moralischen Tabus aus.
Jup aber warum, es wird wohl nur um Aufmerksamkeit gehen. Das Spiel hat dadurch keinen Gewinn.
Worum soll's auch sonst gehen?