Ja aber damit er auch Spiele für dich produziert und auf deine Wünsche eingeht muss du auch freundlicher werden. Ja der Supermarkt ist dein Kunde und keiner zwingt dich dein Geld in Spiele zu investieren. Jeder ist ein Anbieter von Gütern. Supermarkt -> Nahrung, Publisher -> Spiele, du -> Geld und dann werden Angebote gemacht. Der Supermarkt 1kg Orangen für 5€. Der Publisher bietet 1 Spiel für 60€. Du bietest 50€ für ein Spiel. Ob du dein 60€ gegen das Spiel eintauschst ist deine Entscheidung. Ob der Publisher sein Spiel gegen deine 50€ eintauscht ist sein Entscheidung.
Er verkauft bzw. die Versandhäuser bieten lediglich ein Produkt zum festen Preis an, welches du dann kaufen kannst. Du entscheidest, ob du deren Angebot annimmst, natürlich gegen die Tauschware Nr. 1: Geld. Somit hat der Hersteller schon entschieden, dass er es eintauschen möchte, sonst würde er es nicht anbieten.
Wenn der Hersteller weiterhin gute Umsätze erzielen will, MUSS er auf den Kunden eingehen - man kann denjenigen, der einem am Leben erhält, nicht mit Füßen treten. Da werden die bald merken, wie mächtig sie sind, wenn sie mit nichts mehr dastehen. Mein Geldbeutel ist meine Waffe.
Aber ich lese hier immer wieder etwas von MÜSSEN.... die Spieler bringen sich selbst in eine Lage die ich nur als bescheuert ansehen kann.
Sie MÜSSEN jetzt den DLC kaufen.... MÜSSEN jetzt für den Multiplayer zahlen MÜSSEN MÜSSEN MÜSSEN.
Wer gerne spiele spielt, fühlt sich dadurch genötigt und ausgenutzt. Jeder wird klagen, wenn man ihm sein Hobby zur Qual macht. Mit Sucht hat das nicht das Geringste zu tun.
Und durch das auswählen deines Hobbys hast du bereits entschieden, dass du Geld eintauschen möchtest um dieses Hobby auszuüben. Genauso verhält es sich mit Arbeitnehmer und -geber. Es wird Arbeitskraft gegen Geld getauscht. Einer ist Kunde für das Geld der andere für die Arbeitskraft.
@Die Brotmafia: Hast du dich nicht bereits selber verarscht indem du in das Spiel, welches es nicht Wert ist 50€ investiert hast? So sehe ICH das
Für gescheite Leistung zahl ich gerne Geld, worum es hier aber geht ist, dass man für schlechtere Leistung mit kurzen Games die nur aufs schnelle Geld ausgelegt sind bezahlen soll ohne die Möglichkeit für den weiterverkauf. Es ist nicht mehr nötig, den Kunden mit guten Spielen zu binden, es reicht ein kurzer Grafik-Blender, der oberflächlich zum Kaufen animiert.
Wer jetzt mit dem Argument kommt "ja, aber das ist ja alles gar nicht so, die machen immer noch super Spiele": Warum werden dann soviele gebraucht verkauft?
@ Heru...
Ich kann nicht wissen, obs das Spiel Wert ist bevor ich es nicht gespielt habe. So einfach. Falls ich die ersten Tests abwarten kann natürlich, aber das kann ja wie bei sc2 ein paar Tage dauern. Nebenbei kaufe ich die meisten der Games wie Call of Duty nicht mehr für 50€, die meisten dies kaufen sind aber uninformiert, haben den tollen Werbespot gesehen und kaufen es eben, nicht jeder informiert sich vorher im Internet.
Die Brotmafia hat geschrieben:Für gescheite Leistung zahl ich gerne Geld, worum es hier aber geht ist, dass man für schlechtere Leistung mit kurzen Games die nur aufs schnelle Geld ausgelegt sind bezahlen soll ohne die Möglichkeit für den weiterverkauf. Es ist nicht mehr nötig, den Kunden mit guten Spielen zu binden, es reicht ein kurzer Grafik-Blender, der oberflächlich zum Kaufen animiert.
Wer jetzt mit dem Argument kommt "ja, aber das ist ja alles gar nicht so, die machen immer noch super Spiele": Warum werden dann soviele gebraucht verkauft?
@ Heru...
Ich kann nicht wissen, obs das Spiel Wert ist bevor ich es nicht gespielt habe. So einfach. Falls ich die ersten Tests abwarten kann natürlich, aber das kann ja wie bei sc2 ein paar Tage dauern.
Na wenn du nicht paar Tage warten WILLST und das Spiel unbedingt jetzt spielen WILLST, ja dann ist natürlich der Publisher daran Schuld, dass du für dein Geld nicht genug Spiel bekommen hast. Das nenne ich natürlich eine vollkommen nachvollziehbare Logik.
Ein Publisher der gute Spiele publisht braucht sich über den Gebrauchthandel keine Gedanken machen. Ein Publisher, der nur aufs Geld aus ist und unwissende über den Tisch zu ziehen die noch nicht wissen, dass sie das Spiel noch am gleichen Tag für immer unter den Tisch legen werden der wird natürlich alles versuchen, den weiterverkauf der dann unweigerlich folgt zu unterbinden.
Reden wir mal nicht über mich sondern die Masse der Casual Gamer, die z.B. ne XBox haben und sich einfach nach dem arbeiten ein Game holen das für sie gut aussieht und nicht vorher ewig Reviews durchlesen. Und davon kenne ich einige.
Was meinst, warum sich Spiele wie "Landwirtschaftssimulator" komischerweise ziemlich gut verkaufen? An den guten Reviews und den informierten Kunden kanns nicht liegen.
Die Brotmafia hat geschrieben:Meine Logik ist die:
Ein Publisher der gute Spiele publisht braucht sich über den Gebrauchthandel keine Gedanken machen. Ein Publisher, der nur aufs Geld aus ist und unwissende über den Tisch zu ziehen die noch nicht wissen, dass sie das Spiel noch am gleichen Tag für immer unter den Tisch legen werden der wird natürlich alles versuchen, den weiterverkauf der dann unweigerlich folgt zu unterbinden.
Reden wir mal nicht über mich sondern die Masse der Casual Gamer, die z.B. ne XBox haben und sich einfach nach dem arbeiten ein Game holen das für sie gut aussieht und nicht vorher ewig Reviews durchlesen. Und davon kenne ich einige.
Was meinst, warum sich Spiele wie "Landwirtschaftssimulator" komischerweise ziemlich gut verkaufen? An den guten Reviews und den informierten Kunden kanns nicht liegen.
Tut mir leid, aber wenn ich mich über ein Produkt, welches ich erwerben will nicht genug informiere, dann kann ich doch nicht dem Entwickler, Publisher, Verkäufer die Schuld für meine eigene Dummheit geben. Und übrigens willkommen in der Realität. Publisher sind immer aufs Geld aus. Die Entwickler sind diejenigen, welche darauf hinsteuern gute Spiele zu machen.
Tut mir leid, aber wenn ich mich über ein Produkt, welches ich erwerben will nicht genug informiere, dann kann ich doch nicht dem Entwickler, Publisher, Verkäufer die Schuld für meine eigene Dummheit geben. Und übrigens willkommen in der Realität. Publisher sind immer aufs Geld aus. Die Entwickler sind diejenigen, welche darauf hinsteuern gute Spiele zu machen.
Eigene Dummheit? Hier wird ein System etabliert, dass nur darauf aus ist noch mehr Einnahmen zu generieren. Es geht hier nur um Profit, weil jemand meint er würde da draußen im Gebrauchtmarkt Millionenverluste einfahren. Man kann das jetzt gelassen hinnehmen und akzeptieren, oder sich kräftig darüber beschweren, damit der Publisher dies ändert, und der Kunde auch weiterhin bereit ist sein Geld mit dem "anderen" Kunden zu tauschen.
Mal für alle "steht doch auf der Packung mit der Lizenz"-Leute ein Beweisbild, dass es nicht so ist, in Truer Than Life HD Auflösung, Quelle: Mein Scanner, Material: HL² Verpackung: http://yfrog.com/nfbeweisbild1j
Mich hier als unwissend beschimpfen und selbst kein gekauftes Spiel im Schrank wa!?
Tut mir leid, aber wenn ich mich über ein Produkt, welches ich erwerben will nicht genug informiere, dann kann ich doch nicht dem Entwickler, Publisher, Verkäufer die Schuld für meine eigene Dummheit geben. Und übrigens willkommen in der Realität. Publisher sind immer aufs Geld aus. Die Entwickler sind diejenigen, welche darauf hinsteuern gute Spiele zu machen.
Eigene Dummheit? Hier wird ein System etabliert, dass nur darauf aus ist noch mehr Einnahmen zu generieren. Es geht hier nur um Profit, weil jemand meint er würde da draußen im Gebrauchtmarkt Millionenverluste einfahren. Man kann das jetzt gelassen hinnehmen und akzeptieren, oder sich kräftig darüber beschweren, damit der Publisher dies ändert, und der Kunde auch weiterhin bereit ist sein Geld mit dem "anderen" Kunden zu tauschen.
Es werden immer Systeme etabliert auch solche, welche die Dummheit der Menschen ausnutzen um mehr Geld zu generieren. Seit dem es den Handel gibt versucht der eine den anderen übern Tisch zu ziehen. Und was haben die Beschwerden der Menschen dagegen ausgerichtet? Glaubst du der Publisher ändert das nur weil ihr euch beschwert? Ein Boykott ist die beste Methode dagenen. Laut schreien bringt selten was.
Darüberhinaus habt ihr ein anderes Problem. Es gibt Leute, welche das System nicht betrifft. Diejenigen, welche neue Spiele kaufen und nicht weiterverkaufen. Diejenigen, welche sich genau über Features, Konditionen, billigste Quelle usw. informieren und anhand dessen entscheiden ob und wo das Produkt erworben wird. Diejenigen, welche wissen, dass Spiele schon immer ungefähr das gleiche preisliche Niveau gehabt haben, wohingegen die Entwicklungskosten, wegen der steigenden Ansprüche der Spieler ums 10fache gestiegen sind. Diejenigen, welche nicht den Schuldigen suchen sondern sich Gedanken machen wie und wo sie mehr für ihr Geld bekommen können.
@Gentaro: Könntest du dein Aussage bitte erörtern? Ich glaube nicht, dass sehr viele verstehen, was du damit sagen willst.
Diejenigen, welche neue Spiele kaufen und nicht weiterverkaufen. Diejenigen, welche sich genau über Features, Konditionen, billigste Quelle usw. informieren und anhand dessen entscheiden ob und wo das Produkt erworben wird.
Ich werde solche Methoden und DRM und Co. sowieso nicht finanziell unterstützen. Ich wünsche es sogar einigen Publisher, dass sie dadurch in den Ruin gehen. Und klar sollte jeder Mensch vor einem Kauf rational abschätzen, ob er das Angebot nutzen möchte, oder nicht - was die meisten Gamer offensichtlich nicht können, sie tolerieren ohnehin viel zu viel bzw. reden sich die Welt schön.
Und du meinst nicht zufälligen diejenigen, die mal eben ihr ganzes Regal in 200 € verwandeln könnten? Oder diejenigen die als billigste Quelle den Gebrauchtmarkt in Betracht ziehen?
Diejenigen, welche neue Spiele kaufen und nicht weiterverkaufen. Diejenigen, welche sich genau über Features, Konditionen, billigste Quelle usw. informieren und anhand dessen entscheiden ob und wo das Produkt erworben wird.
Ich werde solche Methoden und DRM und Co. sowieso nicht finanziell unterstützen. Ich wünsche es sogar einigen Publisher, dass sie dadurch in den Ruin gehen. Und klar sollte jeder Mensch vor einem Kauf rational abschätzen, ob er das Angebot nutzen möchte, oder nicht - was die meisten Gamer offensichtlich nicht können, sie tolerieren ohnehin viel zu viel bzw. reden sich die Welt schön.
Und du meinst nicht zufälligen diejenigen, die mal eben ihr ganzes Regal in 200 € verwandeln könnten? Oder diejenigen die als billigste Quelle den Gebrauchtmarkt in Betracht ziehen?
Leider sind die Zeiten vorbei, wo der Gebrauchwarenmarkt die billigste Quelle war. Ich könnte mein Regal wahrscheinlich in 500€ verwandeln, aber es kommt wie immer auf die persönliche Wertschätzung an. 500€ sind für mein Regal zu wenig, da mir der Inhalt viel mehr Wert ist. Ich bin ein Sammler und je größer die Sammlung und der Zeitraum desto mehr an Wert gewinnt das. Während auf dem freien Markt es immer mehr an Wert verliert. Generell kaufe ich auch keine Spiele zum vollen Preis und zum Release, aber manchmal kann ich mich auch nicht beherrschen. Hab erst vor einer Woche Halo: Reach vorbestellt. Eine CE für 70 Euro. Aber ich gebe nicht die Schuld dem Publisher für diese Ausgaben sondern mir selber. Muss ich die CE haben? Oder es auch unbedingt zum Release? Ist mir der Koop Spaß mit einem Kumpel (der kein English kann) eine deutsche und somit teurere Version wert? Wenn ich das alles haben will, dann bezahle ich auch dafür. Für manche games würde ich sogar ein DRM und co akzeptieren oder mit DLC zulegen.
Nicht gerade intelligent, aber hey ich brauch es ja unbedingt und sofort.
Das wirtschaftliche Denken, dass die Publisher an den Tag legen, dient zum reinen Selbstzweck. Ich denke das haben die Meisten erkannt. Und ich kann mich nur wiederholen: Wenn man an dem Punkt anlangt, wo das Verkaufen gebrauchter Waren verteufelt oder gar krimalisiert wird, ist irgendwas ganz verquer. Wenn ich das Gefühl habe, dass jmd es wirklich verdient, den vollen Preis für sein Produkt zu bekommen, dann kaufe ich es auch. Aber die Spieleindustrie ist in den letzten Jahren einfach mächtig den Bach runtergegangen.
DLC an sich ist ja nichts Schlechtes. Das Verwerfliche daran ist, wie es von den Publishern und möglicherweise auch von den Studios selbst genutzt wird: es wird einfach das zum Download angeboten, was eigentlich fester Bestandteil des Spieles sein sollte. Addons haben mit derselben Thematik zu kämpfen, Paradebeispiel: Divinity 2.
So und jetzt kommt THQ daher und will uns die Sache mit dem Premium-Account schmackhaft machen. Aus zwei Gründen könnte es mir eigentlich egal sein:
- Ich kaufe Spiele prinzipiell neu (falls möglich) und wenn ich da den Premium-Account dazu bekomme, ändert sich ja praktisch nichts.
- Ich spiele praktisch nur offline. Online-Services (abgesehen von gutem DLC und Patches) sind mir also im Grunde schnuppe.
Warum es mir aber trotzdem NICHT egal ist, ist schnell erklärt: was ist, wenn man DLC, der eigentlich im Spiel sein sollte, irgendwann kostenpflichtig (auch als Original-Neu-Kaufer) erwerben muss?! WTF. Also ich bin ja sehr tolerant, vor allem wenn man mir inhaltliche Qualität liefert, aber irgendwann ist der Bogen einfach überspannt.
Die Rechnung, die THQ hier aufstellt, ist auch nicht ganz hieb- und stichfest. Denn wenn sie jetzt den totalen Überflieger-Titel bringen würden, der inhaltlich wirklich rockt und eine große Spieleranzahl anspricht, dann werden die Umsätze garantiert nicht am Gebraucht-Markt zusammenbrechen, denn wenn das Game auch noch etwas Langzeitmotivation bietet, dann verkauft das auch kaum einer so schnell, sodass die gebrauchten Titel praktisch kaum aufzutreiben sind und daher annähernd in derselben Preisklasse wie ein neues Spiel rangieren. Die Studios müssten nur das tun, was man in letzter Zeit immer wieder zu vermeiden und anschließend zu kaschieren versucht: Qualität abliefern.