E3-Eindruck: Civilization V

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JesusOfCool
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Beitrag von JesusOfCool »

KONNAITN hat geschrieben:
JesusOfCool hat geschrieben:
KONNAITN hat geschrieben: Außerdem finde ich nicht, dass Civ 4 nennenswert zugänglicher ist als Civ 3. Es ist im Gegenteil doch sogar komplexer geworden. Religionen und später Konzerne, viel mehr unterschiedliche Ressourcen, mehr Regierungsformen, mehr unterschiedliche Einheitenupgrades, mehr Arten der Geländeverbesserung (vielleicht schon zu viele), Vasallenstaaten usw.

Und wenn du schreibst, bei Civ 4 ginge es nur darum Geld zu erwirtschaften, kann man Civ 3 genauso gut vorwerfen, es ging nur darum auf Biegen und Brechen Städte zu gründen und sein Terriotrium zu erweitern. Dass das in Civ 4 eingedämmt wurde, weil die Taktik schnell in den Ruin führt, sehe ich auf jeden Fall als Verbesserung an. Ebenso wie das Weglassen überbordender Korruption in abgelegenen Teilen des Reichs. Und in Civ 4 kann man weit entfernte eroberte Städte zumindest irgendwann wieder gebrauchen, während in Civ 3 dort praktisch permanent Rauchsäulen aufstiegen.
Ich habe Civ3 geliebt, aber meiner Meinung nach hat man in Civ 4 vieles verbessert und einiges nervige rausgeschmissen (z.B. die extreme Umweltverschmutzung in der Neuzeit) und sich die Latte für Teil 5 sehr hochgelegt.
WTF?
in jedem teil geht es darum viel geld zu erwirtschaften, denn das kann man in die verschiedenen bereich, wie zB forschung, investieren/umleiten.
und das schnelle expandieren war immer schon wichtig, und bei Civ4 funktioniert das genauso noch.
Nicht genauso. Klar muss man in Civ4 auch noch expandieren, aber man muss sich gerade in der Anfangsphase deutlich einbremsen. Je nach Schwierigkeitsgrad ist nach 3-4 Stadtgründungen erstmal Pause, weil einem sonst das Geld ausgeht. Ich kann mich noch gut an meine ersten Civ4 Partien erinnern, wo meine Civ3 Strategie der schnellstmöglichen Expansion überhaupt nicht mehr funktioniert hat.
mit welchem addon?
das einzige problem das ich hatte war, dass irgendwann n haufen barbaren gekommen sind und meine städte zerstört haben wenn ich sie nicht verteidigt habe. an geldprobleme kann ich mich da nicht so erinnern.
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X-Live-X
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Beitrag von X-Live-X »

JesusOfCool hat geschrieben:mit welchem addon?
das einzige problem das ich hatte war, dass irgendwann n haufen barbaren gekommen sind und meine städte zerstört haben wenn ich sie nicht verteidigt habe. an geldprobleme kann ich mich da nicht so erinnern.
Mit gar keinem Addon - vor den Gerichtsgebäuden ist in Civ IV irgendwann Schluss mit Expansion, da man das finanziell nicht tragen kann, wenn man auch noch forschen will. Neue Städte müssen einfach Anfangs sehr stark subventioniert werden.
Jack-RG
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Beitrag von Jack-RG »

Ich staune warum nie einer mahl nach einem Konkurrenz Spiel für civ fragt.Es gab mahl Call to Power aber das ist nun schon ewig her und sonst war nix aber es gibt jeden monat ein paar neue Shooter ist das nicht komisch ?
Freezer69
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Beitrag von Freezer69 »

JesusOfCool hat geschrieben:civ und realität? O.o
klar... deshalb braucht n siedler auch 40 jahre um eine quadratmeile weit zu gehen...

forschungsverträge mit stadtstaaten werden am anfang sehr viel helfen. wer die führende forschungsmacht ist hat aber insgesamt sowieso immer weniger von den anderen als die von dem. ist doch schon immer so gewesen. die forschungsverträge ändern das ganze nur.
ich finds ja auch nicht gut. wie bereits gesagt gibt es in galciv2 beides, und das zurecht.
Nochmal um das klarzustellen, ich wollte dir nicht sagen das Civ die Realität nachstellt, ich habe das nur auf die Entwicklung gemeint, der Zivilisationen. Und wie lange ein Siedler braucht hängt auch von der Geschwindigkeit ab, das weißt du wohl auch, denke ich mal. Stadtstaaten gefallen mir da halt so nicht wirklich, ich finde einfach es verschwindet viel was gut war und es kommt viel was weniger gut ist. Was ich für so ein gutes Spiel sehr schade finde.
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JesusOfCool
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Beitrag von JesusOfCool »

@X-Live-X: joa, aber das hat man 1. relativ schnell und 2. lässt sich einiges an geld sparen/machen wenn man früh wunder baut.
außerdem bringt die expansion sogar schon mittelfristig mehr forschung (zumindest meiner erfahrung nach)

@jack-RG: joa, ist doch normal. rundenbasierte spiele sind eigentlich fast schon nur noch ein nischengenre. neben sid meiers civ und heroes of might and magic gibt es da es so gut wie nichts was etwas weiter verbreitet ist. es gibt schon n paar andere, aber die bekommt man oft gar nicht mit.

@Freezer69: jo, mir schon klar. ich finde die neurungen nicht so schlecht, grade die stadtstaaten nicht. und wie ich auch schon gesagt habe: dann bleib eben bei civ4, das kann doch eh so ordentlich viel.
Minando
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Beitrag von Minando »

Die vereinten Nationen sind auch dabei ? Och nööö...MUSSTEN die diese Spassbremsen miteinbauen ?
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KONNAITN
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Beitrag von KONNAITN »

Minando hat geschrieben:Die vereinten Nationen sind auch dabei ? Och nööö...MUSSTEN die diese Spassbremsen miteinbauen ?
Die waren doch auch bei Civ4 und ich glaube auch bei Civ 3 schon dabei. Und das ohne spassbremserische Nebenwirkungen.
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arvid [I]
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Beitrag von arvid [I] »

KONNAITN hat geschrieben:Nicht genauso. Klar muss man in Civ4 auch noch expandieren, aber man muss sich gerade in der Anfangsphase deutlich einbremsen. Je nach Schwierigkeitsgrad ist nach 3-4 Stadtgründungen erstmal Pause, weil einem sonst das Geld ausgeht. Ich kann mich noch gut an meine ersten Civ4 Partien erinnern, wo meine Civ3 Strategie der schnellstmöglichen Expansion überhaupt nicht mehr funktioniert hat.
Hast du mal neben der Bewirtschaftung der Spezialressourcen (mehr Nahrung/ Hämmer) ausprobiert, nur und einzig und allein diese geldsteigernden Dörfer zu bauen? Daneben schnell auf Mathematik und Waldrodung, um Gebäude schneller fertig zu stellen?

Das überspringt in der Antike die ganze Spielmechanik und wirft die Balance selbst auf höherem Schwierigkeitsgrad rum.

Außerdem ist ein Civ4-Spiel immer wieder die gleiche Spielweise.

Ich sag mal entgegen den obigen Aussagen, dass Civ4 nicht Vielfalt, sondern Einfalt war: die Konzerne sind auch nur ne Art andere Religion, eine Religion mit Ressourcenaustausch halt. Ressourcen sollten der Expansion über weniger Korruption in anderen, eroberten Nationen dienen. Stattdessen scheffeln sie nur Geld von konvertierten Städten. Andere Kontinente anzugreifen, kann sich keiner leisten. Geschichtlicher Rotz. 8)
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KONNAITN
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Beitrag von KONNAITN »

arvid [I] hat geschrieben:
KONNAITN hat geschrieben:Nicht genauso. Klar muss man in Civ4 auch noch expandieren, aber man muss sich gerade in der Anfangsphase deutlich einbremsen. Je nach Schwierigkeitsgrad ist nach 3-4 Stadtgründungen erstmal Pause, weil einem sonst das Geld ausgeht. Ich kann mich noch gut an meine ersten Civ4 Partien erinnern, wo meine Civ3 Strategie der schnellstmöglichen Expansion überhaupt nicht mehr funktioniert hat.
Hast du mal neben der Bewirtschaftung der Spezialressourcen (mehr Nahrung/ Hämmer) ausprobiert, nur und einzig und allein diese geldsteigernden Dörfer zu bauen? Daneben schnell auf Mathematik und Waldrodung, um Gebäude schneller fertig zu stellen?

Das überspringt in der Antike die ganze Spielmechanik und wirft die Balance selbst auf höherem Schwierigkeitsgrad rum.
Nein, habe ich nicht. Ich hatte schon Städte, die vor allem zum Geld erwirtschaften da waren, aber leidet die Produktion etc. nicht ein wenig darunter, wenn man das mit allen macht? Man braucht ja auch ne gewisse Armeestärke um nicht gleich von aggressiven Nachbarn od. Barbaren angegriffen zu werden, bzw. sich verteidigen zu können. So ein früher Angriff kann einen schon aus dem Konzept bringen.
Aber gut, ich habe immer sehr militärisch orientiert gespielt, also durchaus möglich, dass diese Taktik auch funktioniert.

Ich sag mal entgegen den obigen Aussagen, dass Civ4 nicht Vielfalt, sondern Einfalt war: die Konzerne sind auch nur ne Art andere Religion, eine Religion mit Ressourcenaustausch halt. Ressourcen sollten der Expansion über weniger Korruption in anderen, eroberten Nationen dienen. Stattdessen scheffeln sie nur Geld von konvertierten Städten. Andere Kontinente anzugreifen, kann sich keiner leisten. Geschichtlicher Rotz.
Klar, nicht jede Neuerung hat das Spiel extrem verändert (z.B. die erwähnten Konzerne), aber in Civ 3 gab es eben gar keine Religionen oder Konzerne, von daher sehe ich schon einen Zuwachs an Komplexität. Natürlich, wenn man den Bogen mal raus hat, laufen alle Partien nach demselben Schema ab, aber das war bei Civ 3 ja nicht anders.
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Haremhab
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Beitrag von Haremhab »

von Sid kommt auch nichts mehr kreatives, nur noch ein verwerten seiner alten Hits....gähnnnnnnn :evil:
Azrok
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Beitrag von Azrok »

..
Legolars81
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Beitrag von Legolars81 »

Ich denke, Civilization IV mit Blue Marble ist mir aktuell immer noch schick genug um jetzt nicht unbedingt ein neues Civ wegen der neuen Grafikengine haben zu MÜSSEN, vor allem weil man ja in der Geschichte von Civ vor allem bei den letzten Teilen anfangs IMMER starke Probleme mit der Performance hatte, was ich dann natürlich bei meinem nicht mehr ganz frischen rechner sehr stark zu befürchten habe.

Civ IV ist einfach der beste Teil der Reihe (gaaanz knapp vorm Dritten, der, bis auf die Grafik, auch heute noch superben Spielspaß bietet) und eigentlich absolut zeitlos, trotzdem bin ich soo gespannt auf Civ 5, weils einfach immer toll ist und Sid Meier mich noch nie enttäuscht hat bisher!

DRM schreckt mich allerdings doch sehr ab!

ich warte mal weitere Berichte und erste Tests ab, vorbestellt ist es allerdings schon :)