Der 4P-Kommentar: Die weiche Welle bricht?
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- Wulgaru
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Ich würde dir widersprechen. Zwei reichen nicht aus. Ich will als sagen wir mal "Normalspieler" nicht ständig zwischen Kindergarten und Leistungskurs wählen müssen. Da muss es auch eine Zwischenstufe geben, die mittlere. Das ist etwas was mir kürzlich bei Muramasa ziemlich sauer aufgestoßen ist. Der "leichte" Modus war zu "leicht", sodass ich quasi gezwungen war den schwierigeren Modus zu spielen und mich dort regelrecht durchzubeißen. Und darauf habe ich wirklich nur in Ausnahmefällen Bock.
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crappy123
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Wenn man sich den Schwierigkeitsgrad aussuchen darf hab ich nichts gegen "schwerere" Spiele.
Bei mir kommts ganz auf die Stimmung an, ob ich jetzt einfach nur gechillt durch level rennen will oder ob ich gefordert werden möchte.
Aber Contra (für den DS) werd ich mir nie wieder antun, ab dem zweiten Level bin ich einfach komplett überfordert. Oben, unten, links, rechts, überall gegner und nach einem Treffer isses vorbei. Grausam
Definitiv nichts für mich
Bei mir kommts ganz auf die Stimmung an, ob ich jetzt einfach nur gechillt durch level rennen will oder ob ich gefordert werden möchte.
Aber Contra (für den DS) werd ich mir nie wieder antun, ab dem zweiten Level bin ich einfach komplett überfordert. Oben, unten, links, rechts, überall gegner und nach einem Treffer isses vorbei. Grausam
- Sothen
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naja im grunde geht es darum schwierigkeitsgrade zu haben, die 1. die lernkurve angenehm bessern 2. nicht exponentiell fordern und 3. die einen dazu zwingen gelerntes richtig einzusetzen. Ich mein ein tutorial kann perfekt sein, wenn man sich aber nix merkt lohnt es sich nicht.
Bayonetta hat z B die Schwierigkeitsgrade, bei denen man Bayonetta nicht bewegen muss und sich nur auf attacken konzentriert. und sowas find ich schon gut. naja hab selbst auf schwer angefangen aber naja.
Im gegensatz dazu ist Devil may cry drei ja überschwer gewesen. Ich mein da ging kaum was, wobei ich sagen muss, es war super und herausfordernd.
Das schlimmste beispiel der neusten Gen sind in meinen augen SF4 und zt Ninja gaiden. NG is fordernd und ein paradebeispiel für fordernde spiele, aber man muss sich in dem Spiel sehr schnell zurechtfinden. war bei mir jedenfalls so.
Und SF4 war für neulinge auf kinderleicht trotz (nur halb) gutem tutorials zu schwer.
Edit: Killzone ist ua auch anspruchsvoll geworden.
Bayonetta hat z B die Schwierigkeitsgrade, bei denen man Bayonetta nicht bewegen muss und sich nur auf attacken konzentriert. und sowas find ich schon gut. naja hab selbst auf schwer angefangen aber naja.
Im gegensatz dazu ist Devil may cry drei ja überschwer gewesen. Ich mein da ging kaum was, wobei ich sagen muss, es war super und herausfordernd.
Das schlimmste beispiel der neusten Gen sind in meinen augen SF4 und zt Ninja gaiden. NG is fordernd und ein paradebeispiel für fordernde spiele, aber man muss sich in dem Spiel sehr schnell zurechtfinden. war bei mir jedenfalls so.
Und SF4 war für neulinge auf kinderleicht trotz (nur halb) gutem tutorials zu schwer.
Edit: Killzone ist ua auch anspruchsvoll geworden.
- GuybrushThreepwood
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derdenhebel
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sarnokh
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Also ich finde den Kommentar etwas zu polemisch überzogen. So wird suggeriert als wären heute alle Spiele einfach und für Weicheiner, und sogar der Stereotyp des Schwabbelbauch-Nerds wird aus der Mottenkiste gezogen. Na danke dafür!
Ehrlich gesagt muss ich klar einräumen: für mich sind Spiele zu 90% Eskapismus, d.h. ich spiele sie um mich gut zu fühlen. Es gibt ja diese vier Spiele-Typen: Socializer, Explorer, Killer, Achiever, und der Ideologie des Kommentators folgend würde man nur noch Spiele für Achiever produzieren, also für Leute die Spielen um ihre Fähigkeiten zu beweisen. Das ist aber nur eine von vier möglichen Motivationen. Oder mehr, wenn man etwas weiter denkt.
Zum anderen, ich persönlich kann die Kritik auch nicht nachvollziehen. Ich finde Spiele sind durchaus nicht leicht, wobei mir persönlich auch oft die Bewertung nicht nachvollziehbar ist. In manchen Spiele-Tests hier und anderswo werden Spiele als "leicht" eingestuft, die ich durchaus nicht so leicht fand.
Und wenn man mal ehrlich ist: die EINZIGE Methode mit der man Spieler "bestrafen" kann für Fehler ist Zeit. Der Spieler wird gezwungen etwas zu wiederholen.Quasi wie Sitzenbleiben in der Schule, und ob DAS Spass in der Freizeit ist weiss ich auch nicht. Ich erinnere mich noch in früheren Jahren Leute gekannt zu haben, die spielten Command and Conquer und spielten den selben Level komplett 5-6 mal bis sie ihn geschafft hatten. Da muss ich doch sagen: nee, nach dem 2. Mal das selbe sehen wär für mich schluss. Ich bin ja hier nicht in "Täglich grüßt das Murmeltier", wo man im Dauer-Deja-Vu gefangen sein möchte.
Ich finde es auch Mist, denn meist ist die "Schwierigkeit" in schwierigen Spielen rein künstlich: die Programmierer haben EINEN Weg designed eine Level zu lösen, und es ist dann eine Frage des Try and Error den Weg zu finden, was meist mit Logik nichts zu tun hat. Oft macht man z.B am Anfang einen Fehler, merkt aber erst nach vielen Stunden dass man sich total verplant hat und dass man es nicht mehr raus reißen kann. Viel besser finde ich es, wenn ein Spiel WIRKLICH mehrere Wege anbietet, ein Szenario zu gewinnen, und wenn man auch bei Fehlern es noch mit Alternativen rausreißen kann. Myth Kreuzzug ins Ungewisse war das cool. Auch wenn man ein paar Leute wegen ner falschen Strategie verlor, konnte man es noch schaffen. In vielen Spielen ist es aber leider nur stures nach machen der vorgegebenen Strategie.
Und es dann noch mit Konsolen-typischen Save-Points und dergl. zu verkomplizieren ist dann für mich schon jenseits der Kotzgrenze. Es muss einfach mal zur Kenntnis genommen werden, dass nicht alle gleich gut in allem sind. Dass z.B. manche keine Superreflexe haben. Für mich ist bswp. getimtes Zielspringen superschwer, weswegen ich am Endboss von Risen einfach nur gnadenlos gescheitert bin, und das Ende von Risen nie erlebte. Das ist einfach nur noch frustrierend, und dafür dass ich mich dann scheiße fühle soll ich noch 40 Euro hinlegen? Na danke, aber masochistisch bin ich denn nicht.
Ehrlich gesagt muss ich klar einräumen: für mich sind Spiele zu 90% Eskapismus, d.h. ich spiele sie um mich gut zu fühlen. Es gibt ja diese vier Spiele-Typen: Socializer, Explorer, Killer, Achiever, und der Ideologie des Kommentators folgend würde man nur noch Spiele für Achiever produzieren, also für Leute die Spielen um ihre Fähigkeiten zu beweisen. Das ist aber nur eine von vier möglichen Motivationen. Oder mehr, wenn man etwas weiter denkt.
Zum anderen, ich persönlich kann die Kritik auch nicht nachvollziehen. Ich finde Spiele sind durchaus nicht leicht, wobei mir persönlich auch oft die Bewertung nicht nachvollziehbar ist. In manchen Spiele-Tests hier und anderswo werden Spiele als "leicht" eingestuft, die ich durchaus nicht so leicht fand.
Und wenn man mal ehrlich ist: die EINZIGE Methode mit der man Spieler "bestrafen" kann für Fehler ist Zeit. Der Spieler wird gezwungen etwas zu wiederholen.Quasi wie Sitzenbleiben in der Schule, und ob DAS Spass in der Freizeit ist weiss ich auch nicht. Ich erinnere mich noch in früheren Jahren Leute gekannt zu haben, die spielten Command and Conquer und spielten den selben Level komplett 5-6 mal bis sie ihn geschafft hatten. Da muss ich doch sagen: nee, nach dem 2. Mal das selbe sehen wär für mich schluss. Ich bin ja hier nicht in "Täglich grüßt das Murmeltier", wo man im Dauer-Deja-Vu gefangen sein möchte.
Ich finde es auch Mist, denn meist ist die "Schwierigkeit" in schwierigen Spielen rein künstlich: die Programmierer haben EINEN Weg designed eine Level zu lösen, und es ist dann eine Frage des Try and Error den Weg zu finden, was meist mit Logik nichts zu tun hat. Oft macht man z.B am Anfang einen Fehler, merkt aber erst nach vielen Stunden dass man sich total verplant hat und dass man es nicht mehr raus reißen kann. Viel besser finde ich es, wenn ein Spiel WIRKLICH mehrere Wege anbietet, ein Szenario zu gewinnen, und wenn man auch bei Fehlern es noch mit Alternativen rausreißen kann. Myth Kreuzzug ins Ungewisse war das cool. Auch wenn man ein paar Leute wegen ner falschen Strategie verlor, konnte man es noch schaffen. In vielen Spielen ist es aber leider nur stures nach machen der vorgegebenen Strategie.
Und es dann noch mit Konsolen-typischen Save-Points und dergl. zu verkomplizieren ist dann für mich schon jenseits der Kotzgrenze. Es muss einfach mal zur Kenntnis genommen werden, dass nicht alle gleich gut in allem sind. Dass z.B. manche keine Superreflexe haben. Für mich ist bswp. getimtes Zielspringen superschwer, weswegen ich am Endboss von Risen einfach nur gnadenlos gescheitert bin, und das Ende von Risen nie erlebte. Das ist einfach nur noch frustrierend, und dafür dass ich mich dann scheiße fühle soll ich noch 40 Euro hinlegen? Na danke, aber masochistisch bin ich denn nicht.
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JimboDuck
- Beiträge: 163
- Registriert: 20.08.2008 11:18
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Ich kack ab! Was für eine Heuchelei! Ein langweiliger und absolut überflüssiger Beitrag.
By the way: Wer bewertet eigentlich diesen ganzen neo Guybrush Threepwood und Sam& Max Kram in allerhöchsten Tönen und vergibt reihenweise Double Platinium? Also ich bin das nicht! Wenns nach mir geht kann das alles in die Tonne, obwohl ich alle Urspungstitel damals durchgespielt hatte. Ich raff eh nicht wie Monkey island in dieser Weise überhaupt noch existieren kann, in Zeite in denen Spiele wie Risen anscheinend schon "altmodisch" sind. Dieser Jörg ist echt strange.
By the way Part 2: Wo hier gerade Mass Effekt 2 angesprochen wird, muss ich anmerken, dass ich den ersten Teilö mittendrin aus langeweile und abwechslungsarmut ud meines erachtens viel zu vereinfachten Rollenspielelementen (wenn man das überhaupt so nennen darf) irgendwann (ich glaube ohne es zu merken) dran gegeben.
Auch wenn ich weder WII noch Gameboy besitze, finde ich es eigentlich sehr gut, dass sich die Spielekultur nicht zuletzt durch die Nintendoprodukte doch sehr stark weiterentwickelt.
Und zum glück (und guter letzt): Man muss ja nix kaufen, as man nicht will, womit wir wieder am anfang meiner aussage sind, Jörgs Beiträg ist langweilig und überflüssig, ziemlich casual und ich habe ihn nichtmals zu ende gelesen.
Und meine Rechtschreibfehler korrigere ich jetzt auch nicht
By the way: Wer bewertet eigentlich diesen ganzen neo Guybrush Threepwood und Sam& Max Kram in allerhöchsten Tönen und vergibt reihenweise Double Platinium? Also ich bin das nicht! Wenns nach mir geht kann das alles in die Tonne, obwohl ich alle Urspungstitel damals durchgespielt hatte. Ich raff eh nicht wie Monkey island in dieser Weise überhaupt noch existieren kann, in Zeite in denen Spiele wie Risen anscheinend schon "altmodisch" sind. Dieser Jörg ist echt strange.
By the way Part 2: Wo hier gerade Mass Effekt 2 angesprochen wird, muss ich anmerken, dass ich den ersten Teilö mittendrin aus langeweile und abwechslungsarmut ud meines erachtens viel zu vereinfachten Rollenspielelementen (wenn man das überhaupt so nennen darf) irgendwann (ich glaube ohne es zu merken) dran gegeben.
Auch wenn ich weder WII noch Gameboy besitze, finde ich es eigentlich sehr gut, dass sich die Spielekultur nicht zuletzt durch die Nintendoprodukte doch sehr stark weiterentwickelt.
Und zum glück (und guter letzt): Man muss ja nix kaufen, as man nicht will, womit wir wieder am anfang meiner aussage sind, Jörgs Beiträg ist langweilig und überflüssig, ziemlich casual und ich habe ihn nichtmals zu ende gelesen.
Und meine Rechtschreibfehler korrigere ich jetzt auch nicht
- Nightfire123456
- Beiträge: 2517
- Registriert: 31.08.2009 20:00
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Ein Spiel sollte fordernd aber nicht unfair sein. Und genau das ist oft das Problem, viele Spiele sind nur schwer weil sie an manchen Stellen unfair sind.
Gute Beispiele sind da Dragon Age und Divinity. Dragon Age ist an keiner Stelle zu schwer und man rutscht trotzdem nicht einfach so durchs Game während Divitnity an manchen Stellen unfair war. Z.B. am Anfang wo einen gesagt wird man soll zum Tempel gehen aber wenn man auf direkten weg dort hin geht ist man sofort tot, im späteren Spiel verlauf wird es dann aber zu leicht....
Ein System wie bei New Super Mario Bros. Wii wäre da Super. Wenn man an einer Stelle einfach nicht weiter kommt auf Auto Play schalten und schon kann es weiter gehen.
Denn ich will irgend wann das Ende sehen. Denn das Ziel ist nun mal das irgendwann das Abspann oder die Endsequenz zu sehen ist.
Gute Beispiele sind da Dragon Age und Divinity. Dragon Age ist an keiner Stelle zu schwer und man rutscht trotzdem nicht einfach so durchs Game während Divitnity an manchen Stellen unfair war. Z.B. am Anfang wo einen gesagt wird man soll zum Tempel gehen aber wenn man auf direkten weg dort hin geht ist man sofort tot, im späteren Spiel verlauf wird es dann aber zu leicht....
Ein System wie bei New Super Mario Bros. Wii wäre da Super. Wenn man an einer Stelle einfach nicht weiter kommt auf Auto Play schalten und schon kann es weiter gehen.
Denn ich will irgend wann das Ende sehen. Denn das Ziel ist nun mal das irgendwann das Abspann oder die Endsequenz zu sehen ist.
- Dave1978
- Beiträge: 120
- Registriert: 04.08.2004 10:01
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Sorry Jörg, aber diesmal kann ich nicht zustimmen. Das Leben bietet mir genug Kicks. Ich zocke um Adrenalin abzubauen, nicht um mich frustrieren zu lassen. Ein Casual-Gamer bin ich wohl kaum. Meine erste Zockmaschine war ein Amiga. Die Anzahl der von mir gespielten Games bewegt sich im vierstelligen Bereich.
Ich halte es für gesund im Laufe des Lebens weniger Tiefe und Herausforderung in Videospielen zu suchen. Alles was man dort immer gesucht und nie gefunden hat, bietet das Leben zuhauf. Aber leider nie auf Knopfdruck.
Ich halte es für gesund im Laufe des Lebens weniger Tiefe und Herausforderung in Videospielen zu suchen. Alles was man dort immer gesucht und nie gefunden hat, bietet das Leben zuhauf. Aber leider nie auf Knopfdruck.
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MadEagLe
- Beiträge: 31
- Registriert: 04.12.2009 22:13
- Persönliche Nachricht:
Nun ja, ich denke der Kommentar ist nicht so eindeutig geschrieben, dass man erwarten könnte, dass auch nur 5 Leser das gleiche dabei verstehen...No Cars Go hat geschrieben:Jörg kritisiert in seinem Kommentar doch ein Prince of Persia, in dem durch die Autopilotenspielmechanik keine Spannung mehr aufkommen kann, weil es kein Scheitern mehr gibt – insofern also von einem Mangel an Spieltiefe durch Gameplay, nicht durch Story – und da finde ich Fallout 3 genau in diesem Sinne sehr angreifbar.MadEagLe hat geschrieben:Oberflächlich gesehen ist was dran, an dem was du sagst. Aber nur oberflächlich. Fallout 3 hat weitaus mehr zu bieten als das, was Jörg in seinem Kommentar (nach meinem Verständnis) meinte. Nämlich Charaktere und Story. Ich sage nur: Kannibalen. Als ein Beispiel.No Cars Go hat geschrieben:Grundsätzlich stimme ich dem Artikel natürlich voll und ganz zu, nur kann ich mich stellenweise dem Eindruck nicht erwehren, dass er etwas scheinheilig ist:
Mit Verlaub, aber diese Passage lässt sich ja wohl perfekt auf Fallout 3 anwenden, in dem man in kürzester Zeit godlike durch die Einöde schreitet, postnuklearem Sightseeing frönt und alle Monate wieder mit kostenpflichtigem DLC nachgefüttert wurde - kein schlechtes Spiel, nein, aber genau dieses Fastfood, das hier von Jörg angeprangert wird – und das von ihm mit einem 87-%-Gold-Award gefeiert wurde.
Ich habe es trotzdem nicht allzu lange gespielt - weil es im Kern haargenau Oblivion ( minus Fantasy; plus Science Fiction ) war, und das hatte ich ewig gespielt - aber in ein paar Stunden Fallout 3 waren mehr Tiefe als im kompletten Assassin's Creed. Jörgs Kommentar war denk ich eher auf letzteres gemünzt.
PoP (2008) muss sicher mit diesem Kritikpunkt leben. Ich frage mich, warum sie es nicht optional abschaltbar gemacht haben, wenngleich ich die Antwort ahne...
Was ich aber sagen wollte, hatte nichts mit der Spannung, die aus der Möglichkeit des eigenen Ablebens erwächst, zu tun. Ich wollte darauf hinaus, dass man eben auch ohne (hohen) Schwierigkeitsgrad Spannung und Tiefgang erzeugen kann. Deswegen nannte ich als positives Beispiel Fallout 3's Charaktere. Bei den Vampiren in der Kanalisation z.B.:
Man kommt da mit der Information an, dass ein Jugendlicher aus einer nahen Siedlung dorthin verschwunden ist und trifft einen Haufen seltsamer Leute. Man fragt sich, was dort los ist und was das für Leute sind. Durch Gespräche erfährt man nach und nach was abgeht und wird dann vor eine Entscheidung gestellt.
Auch das ist Gameplay. Es muss nicht immer schnelles Reagieren sein...
Letztendlich denke ich dass es nicht umsonst Spielegenres gibt bzw. Leute, die nur ein bestimmtes Genre gern spielen. Nur Ausnahmespiele schaffen es, verschiedene Spielertypen (bzw. Genreliebhaber) anzusprechen und die Leute bis zum Ende bei der Stange zu halten.
Es kommt, wie ich schon sagte, auf das Gesamtpaket an und nicht allein auf einzelne Dinge wie Schwierigkeitsgrad oder Präsentation.
Ich würde einiges darauf wetten, dass auch die großen Designer manchmal nicht wissen, warum ihr eines Design einschlägt wie eine Bombe, aber ein anderes nicht.
Wir wünschen uns doch alle im Prinzip nur das eine: DAS HAMM0RSPIEL, das alles hat, was wir lieben, oder?
Für mich wäre das in etwa eine Kreuzung aus Metal Gear Solid, Oblivion und Assassin's Creed, ab und zu eine Prise rFactor mit der Option auf eine Runde Starcraft zwischendurch. Und das Ganze bitteschön als MMO ohne monatliche Gebühren. Wie? Was? Illusion?
Lasst mich in Ruhe!
p.s.: kennt jemand ein gutes Schachspiel für PC? Keine Ahnung, warum mir das gerade jetzt einfällt...
-
Alandarkworld
- Beiträge: 856
- Registriert: 12.11.2007 19:10
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Zu 99,99% stimme ich dir wie immer zu, Jörg 
Nur an einer einzigen Stelle muss ich dir widersprechen: in Demons Souls stirbt man manchmal wirklich nur deshalb, weil das Spiel fiese Tricks auffährt. Beispiele gefällig?
Welt 1-1 beim ersten Mal durchzocken. Level-up geht noch nicht, Ausrüstung zu teuer, da MUSS man mit Standard-Equipment durch. In einem finsteren Gang geht man - ohnehin vorsichtig wie immer - eine Treppe hoch, links die harte Steinwand, rechts der tödliche Abgrund und die Treppe ist verdammt SCHMAL. Da rollt auf einmal von oben ein Felsen daher. BAM, zack, *fall* *brüll* tot. Super. xD Selbst beim zweiten Mal durchspielen, als ich WUSSTE, dass der verdammte Fels da kommt, hat er mich erwischt... -.- Gott sei Dank ist das ein "Once per game" Event, selbst wenn man stirbt bleibt der Fels unten liegen.
Anderes Beispiel - ebenfalls Welt 1-1. Vor mir ein schmaler Gang, rechts die Wand, links die Brüstung mit den Zinnen. Es ist stockdunkel, ein Turm verdeckt die Sonne. Ich schleiche den Gang entlang, ZACK hab ich schon das Schwert eines Gegners drin stecken. Egal. Ich lebe ja noch. Ich hau ihn tot - und was sehe ich!? Vor mir, im Schatten verborgen, eine ganze Kompanie Armbrustschützen! Ne, nicht mit mir. Ich drehe mich um, ergreife die Flucht, ein Gegner schießt mir nach und verfehlt mich. Der Bolzen schlägt ein paar Meter vor mir in eine Holzwand und *zerstört* sie. Hinter der Holzwand rollt ein halbes Dutzend Felsbrocken auf mich zu und über mich drüber. Zack, tot.
(OK, hier muss man sagen dass man die "Falle" selbst hätte auslösen und alle Armbrustschützen damit töten hätte können, aber wer AHNT sowas!?)
Das waren aber auch die einzigen beiden Stellen in Demons Souls, aber berichtigen musste ich es schon. Es ist ein guter, sogar sehr guter Titel, aber heiligsprechen muss man ihn deshalb noch lange nicht^^
Gruß,
Alan
Nur an einer einzigen Stelle muss ich dir widersprechen: in Demons Souls stirbt man manchmal wirklich nur deshalb, weil das Spiel fiese Tricks auffährt. Beispiele gefällig?
Welt 1-1 beim ersten Mal durchzocken. Level-up geht noch nicht, Ausrüstung zu teuer, da MUSS man mit Standard-Equipment durch. In einem finsteren Gang geht man - ohnehin vorsichtig wie immer - eine Treppe hoch, links die harte Steinwand, rechts der tödliche Abgrund und die Treppe ist verdammt SCHMAL. Da rollt auf einmal von oben ein Felsen daher. BAM, zack, *fall* *brüll* tot. Super. xD Selbst beim zweiten Mal durchspielen, als ich WUSSTE, dass der verdammte Fels da kommt, hat er mich erwischt... -.- Gott sei Dank ist das ein "Once per game" Event, selbst wenn man stirbt bleibt der Fels unten liegen.
Anderes Beispiel - ebenfalls Welt 1-1. Vor mir ein schmaler Gang, rechts die Wand, links die Brüstung mit den Zinnen. Es ist stockdunkel, ein Turm verdeckt die Sonne. Ich schleiche den Gang entlang, ZACK hab ich schon das Schwert eines Gegners drin stecken. Egal. Ich lebe ja noch. Ich hau ihn tot - und was sehe ich!? Vor mir, im Schatten verborgen, eine ganze Kompanie Armbrustschützen! Ne, nicht mit mir. Ich drehe mich um, ergreife die Flucht, ein Gegner schießt mir nach und verfehlt mich. Der Bolzen schlägt ein paar Meter vor mir in eine Holzwand und *zerstört* sie. Hinter der Holzwand rollt ein halbes Dutzend Felsbrocken auf mich zu und über mich drüber. Zack, tot.
(OK, hier muss man sagen dass man die "Falle" selbst hätte auslösen und alle Armbrustschützen damit töten hätte können, aber wer AHNT sowas!?)
Das waren aber auch die einzigen beiden Stellen in Demons Souls, aber berichtigen musste ich es schon. Es ist ein guter, sogar sehr guter Titel, aber heiligsprechen muss man ihn deshalb noch lange nicht^^
Gruß,
Alan
- Ash2X
- Beiträge: 1182
- Registriert: 10.01.2009 11:58
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Das Problem vieler Spiele ist auch das sie nicht wirklich schwer sind - sondern einfach nur an der Steuerung gepfuscht wurde,oder an dem einen oder anderen Ende übertrieben wird.
Deshalb hab ich aber auch häufig die Motivation verloren: Fordernd und clever ist gut,übertrieben und verbuggt ist einfach nur Streß.
Deshalb hab ich aber auch häufig die Motivation verloren: Fordernd und clever ist gut,übertrieben und verbuggt ist einfach nur Streß.
- GermanIdiot
- Beiträge: 328
- Registriert: 24.12.2009 10:12
- Persönliche Nachricht:
Zum ersten: Man hätte nur die Treppe hochsehen müssen. Da sieht man den Felsen. Dass der nicht zum Spaß daliegt, wird wohl klar sein. :wink:Alandarkworld hat geschrieben: Welt 1-1 beim ersten Mal durchzocken. Level-up geht noch nicht, Ausrüstung zu teuer, da MUSS man mit Standard-Equipment durch. In einem finsteren Gang geht man - ohnehin vorsichtig wie immer - eine Treppe hoch, links die harte Steinwand, rechts der tödliche Abgrund und die Treppe ist verdammt SCHMAL. Da rollt auf einmal von oben ein Felsen daher. BAM, zack, *fall* *brüll* tot. Super. xD Selbst beim zweiten Mal durchspielen, als ich WUSSTE, dass der verdammte Fels da kommt, hat er mich erwischt... -.- Gott sei Dank ist das ein "Once per game" Event, selbst wenn man stirbt bleibt der Fels unten liegen.
Anderes Beispiel - ebenfalls Welt 1-1. Vor mir ein schmaler Gang, rechts die Wand, links die Brüstung mit den Zinnen. Es ist stockdunkel, ein Turm verdeckt die Sonne. Ich schleiche den Gang entlang, ZACK hab ich schon das Schwert eines Gegners drin stecken. Egal. Ich lebe ja noch. Ich hau ihn tot - und was sehe ich!? Vor mir, im Schatten verborgen, eine ganze Kompanie Armbrustschützen! Ne, nicht mit mir. Ich drehe mich um, ergreife die Flucht, ein Gegner schießt mir nach und verfehlt mich. Der Bolzen schlägt ein paar Meter vor mir in eine Holzwand und *zerstört* sie. Hinter der Holzwand rollt ein halbes Dutzend Felsbrocken auf mich zu und über mich drüber. Zack, tot.
(OK, hier muss man sagen dass man die "Falle" selbst hätte auslösen und alle Armbrustschützen damit töten hätte können, aber wer AHNT sowas!?)
Sobald der Soldat den Stein ins Rollen bringt umdrehen und loslaufen.
An der Stelle bin ich nicht gestorben und finde sie auch nicht "unfair".
Man konnte sich ja denken, was passiert. :wink:
Zu dem zweiten kann ich nicht viel sagen, außer, dass ich mich definitiv nicht daran erinnern kann, so etwas in 1-1 erlebt zu haben...
Da gibt es definitiv keine Kompanie an Armbrustschützen.
Kann es sein, dass das etwas weiter war?
Da könnte ich mich so einer Szenerie dann schon entsinnen, aber da stand ein paar Meter vorher ein NPC, der einen vor den Gegnern gewarnt hat (wenn man kurz mit ihm gequatscht hat).
Es gibt eigentlich nur eine einzige Sache, die für mich an Unfairness grenzt: Die Nachrichten mancher User, die einen extra in besonders gefährliche Passagen locken.^^
Aber das ist ja nicht die Schuld des Spiels. :wink:
