Der 4P-Kommentar: Die weiche Welle bricht?
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Nerpax
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- Registriert: 31.07.2008 18:22
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Ich persönlich kann Jörg verstehen. Etwas mehr spielerischer Anspruch täte vielen Games heutzutage gut.
Doch ist es leider auch nicht ganz so einfach. Früher war in den Games der Mp einfach kein Standard. Heute kann man bei beinahe jedem Spiel Gegner übers Internet finden, die dann die Herausforderungen im Spiel definieren. Die Kämpfe gegen menschliche Spieler sind in der Regel deutlich anspruchsvoller als jene gegen Maschinen. Insofern hat sich die Spannung in einem Spiel zu einem Teil auch nur vom Sp mehr zum Mp verlagert.
Weiterhin ist es bei vielen Spielen nicht der eigentliche Inhalt, der anspruchslos ist, sondern die dazugehörigen Komfortfunktionen. Ein CoD: MW kann man sich recht leicht ziemlich schwer machen, in dem man nach zwei, drei Toden das ganze Spiel von vorne anfängt...
Hier wäre es tatsächlich nett, wenn man wählen könnte, wieviele Komfortfunktionen man in welchem Umfang nutzen möchte.
Desweiteren sollte man sich davor hüten, alte Spiele pauschal als schwerer zu bezeichnen. Gewisse Tendenzen dazu sind da, ja, aber manchmal wird man auch von der Rosa-Brille geblendet. Man muss sich im klaren darüber sein, dass die ersten Spiele, die man selbst gespielt hat, grundsätzlich schwerer scheinen, da man als kleiner Stoffel halt nicht so gut ist, wie als erfahrener Gamer. Ich habe schon ein paar alte Perlen rausgekramt, von denen ich dachte, sie seien schwer, und war überrascht, wie lässig ich da durch marschiert bin.
Vor dem Hintergrund finde ich auch die Einstellung einiger älterer und selbsternannter Hardcore-Gamer arrogant und höchst verachtenswert, welche heutigen Games und Gamern mit einer pauschalen Nicht-Achtung begegnen. Selbige tendieren dann auch noch dazu, Käufer erwähnter Spiele auch noch mit "dumme Konsumzombies", "Lemminge" oder ähnlichen beleidigenden Bezeichnungen zu bewerfen.
Außerdem sind schwere Spiele ja nicht unbedingt besser, wie schon jemand anmerkte. Anspruch, Qualität und Spielspaß kann man auch durch andere Faktoren erzeugen. Solange es sich nicht total von selbst spielt, ist das auch noch ok.
Doch ist es leider auch nicht ganz so einfach. Früher war in den Games der Mp einfach kein Standard. Heute kann man bei beinahe jedem Spiel Gegner übers Internet finden, die dann die Herausforderungen im Spiel definieren. Die Kämpfe gegen menschliche Spieler sind in der Regel deutlich anspruchsvoller als jene gegen Maschinen. Insofern hat sich die Spannung in einem Spiel zu einem Teil auch nur vom Sp mehr zum Mp verlagert.
Weiterhin ist es bei vielen Spielen nicht der eigentliche Inhalt, der anspruchslos ist, sondern die dazugehörigen Komfortfunktionen. Ein CoD: MW kann man sich recht leicht ziemlich schwer machen, in dem man nach zwei, drei Toden das ganze Spiel von vorne anfängt...
Hier wäre es tatsächlich nett, wenn man wählen könnte, wieviele Komfortfunktionen man in welchem Umfang nutzen möchte.
Desweiteren sollte man sich davor hüten, alte Spiele pauschal als schwerer zu bezeichnen. Gewisse Tendenzen dazu sind da, ja, aber manchmal wird man auch von der Rosa-Brille geblendet. Man muss sich im klaren darüber sein, dass die ersten Spiele, die man selbst gespielt hat, grundsätzlich schwerer scheinen, da man als kleiner Stoffel halt nicht so gut ist, wie als erfahrener Gamer. Ich habe schon ein paar alte Perlen rausgekramt, von denen ich dachte, sie seien schwer, und war überrascht, wie lässig ich da durch marschiert bin.
Vor dem Hintergrund finde ich auch die Einstellung einiger älterer und selbsternannter Hardcore-Gamer arrogant und höchst verachtenswert, welche heutigen Games und Gamern mit einer pauschalen Nicht-Achtung begegnen. Selbige tendieren dann auch noch dazu, Käufer erwähnter Spiele auch noch mit "dumme Konsumzombies", "Lemminge" oder ähnlichen beleidigenden Bezeichnungen zu bewerfen.
Außerdem sind schwere Spiele ja nicht unbedingt besser, wie schon jemand anmerkte. Anspruch, Qualität und Spielspaß kann man auch durch andere Faktoren erzeugen. Solange es sich nicht total von selbst spielt, ist das auch noch ok.
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markrzr1037
- Beiträge: 38
- Registriert: 22.06.2008 17:34
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Vielen Dank Jörg der Text trifft genau meinen Nerv!!! Was habe ich mich früher durchgebissen und zuletzt wird alles immer einfacher..Irgendwie dachte ich schon das ich zuviel gezockt habe und nun wohl zu anspruchsvoll bin..es kam in letzter Zeit öfter vor das ich ein Game nich zu Ende gezockt habe wei es mich irgendwann nicht mehr interessiert hat
Damals waren selbst einfach gemachte Games toll..denkt mal an Zak McKracken usw. Einfachste Technik aber ein Mordsspielspass..
Ich erinnere mich in jüngerer Vergangenheit z.B. an Ninja Gaiden 2 da habe ich mich durchgebissen und sogar ein Pad verloren das ich vor Wut an die Wand geworfen hatte weil ich zum gefühlten 289 mal gestorben bin.Danach die Erleichterung den Endgegner besiegt zu haben und an das verzweifeln als er dann in anderer Gestalt nochmals auftauchte. Nun ist dieses Game nicht besonders anspruchsvoll,hebt sich aber doch ab vom Einheits-Allerleicht..toller Kick wenn man es geschafft hat,trotz plattester Story..Es hat einfach Gefühle ausgelöst..sollte das nicht der Sinn sein?? Sonst kann ich mir auch den Ollie Geißen oder einen anderen Volldeppen angucken und spare Fett Kohle..Habe hier bei einem gelesen er will nicht 1000 mal an schweren Stellen sterben..will niemanden beleidigen aber das sind genau die Art von Klientel die Schuld daran sind das es jetzt so ist...
Wo sind nur die guten alten Games hin?? MGS4 war geil aufgemacht aber doch eher ein Shooter und hatte nichts mehr vom Geist früherer Tage..Einige werden jetzt wieder meckern und ich weiß auch das es auch früher genug Müll gab,nur jetzt ist alles nur ein riesiges( zugegeben tolles) Effektfeuerwerk in dem Karl Gustav mal in der Mittagspause das Level 2 schafft..hoffentlich ändert sich das denn die Herrn Ca....gamer werden bald ein neues Trendspielzeug haben und dann ist nur der harte Kern übrig..
Damals waren selbst einfach gemachte Games toll..denkt mal an Zak McKracken usw. Einfachste Technik aber ein Mordsspielspass..
Ich erinnere mich in jüngerer Vergangenheit z.B. an Ninja Gaiden 2 da habe ich mich durchgebissen und sogar ein Pad verloren das ich vor Wut an die Wand geworfen hatte weil ich zum gefühlten 289 mal gestorben bin.Danach die Erleichterung den Endgegner besiegt zu haben und an das verzweifeln als er dann in anderer Gestalt nochmals auftauchte. Nun ist dieses Game nicht besonders anspruchsvoll,hebt sich aber doch ab vom Einheits-Allerleicht..toller Kick wenn man es geschafft hat,trotz plattester Story..Es hat einfach Gefühle ausgelöst..sollte das nicht der Sinn sein?? Sonst kann ich mir auch den Ollie Geißen oder einen anderen Volldeppen angucken und spare Fett Kohle..Habe hier bei einem gelesen er will nicht 1000 mal an schweren Stellen sterben..will niemanden beleidigen aber das sind genau die Art von Klientel die Schuld daran sind das es jetzt so ist...
Wo sind nur die guten alten Games hin?? MGS4 war geil aufgemacht aber doch eher ein Shooter und hatte nichts mehr vom Geist früherer Tage..Einige werden jetzt wieder meckern und ich weiß auch das es auch früher genug Müll gab,nur jetzt ist alles nur ein riesiges( zugegeben tolles) Effektfeuerwerk in dem Karl Gustav mal in der Mittagspause das Level 2 schafft..hoffentlich ändert sich das denn die Herrn Ca....gamer werden bald ein neues Trendspielzeug haben und dann ist nur der harte Kern übrig..
- EZR
- Beiträge: 215
- Registriert: 26.09.2003 18:34
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Aber es geht doch hier nicht um einen inhaltlichen Anspruch, es geht doch hier eindeutig um den Schwierigkeitsgrad. Dass nicht einfach nur die Gegner-Energie aufgestockt werden oder das gegnerische Auto 10 km/h schneller gemacht werden soll ist klar.Und nochmal: Es geht mir nicht darum, den Schwierigkeitsgrad auswählen zu wollen und mich dann mit UBERSKILL zu brüsten. Es geht mir um den fehlenden Anspruch ganz abseits des Schwierigkeitsgrades, wie ihn die meisten hier interpretieren.
Nehmen wir mal Metal Gear Solid 4. Das Spiel ist nun sicher keines der Spiele, die mich besonders gefordert hätten. Ich bin hin und wieder bei einem Boss gestorben, aber es hielt sich in Grenzen. Das stört mich aber überhaupt nicht. Trotzdem habe ich selten so ein gutes Spiel gespielt. Ich spiele auch durchaus gerne mal etwas herausfordernde Spiele, aber auf Demon's Soul, so sehr mich auch die Optik reizt, habe ich keine Lust.
Das ist doch aber kein Problem. Wenn es Spiele gibt die fordern und solche, die sehr einfach durchzuspielen sind, dann hat man doch die freie Wahl.
Ich spiele doch auch kein Basketballspiel und rege mich dann darüber auf, dass ich lieber Fußball spielen würde.
- Exedus
- Beiträge: 6125
- Registriert: 06.09.2008 23:50
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Ich habs geschrieben und ich stehe zu meiner Meinung, nehmen wir doch mal Ninja Gaiden, ich hatte hinterher einfach kein bock mehr immer und immer wieder an der selben verkackten Stelle zu sterben, und du hast recht es löst Emotionen aus, und zwar solche wie du sie beschrieben hast, das nämlich der Controller an der Wand landet.markrzr1037 hat geschrieben:.Habe hier bei einem gelesen er will nicht 1000 mal an schweren Stellen sterben..will niemanden beleidigen aber das sind genau die Art von Klientel die Schuld daran sind das es jetzt so ist...
Wo sind nur die guten alten Games hin??.
Nehmen wir zb Tekken dessen Endgegner ich sau schwer finde wenn ich ihn plätte krieg ich keine tollen "Gefühle" sondern rege mich eher darüber auf das ich game ihn zehntausende male von neuen machen darf, damit es weiter geht.
Ich mein warum zum Teufel sol ich meine kostbare zeit damit verschwenden immer und immer wieder die selbe scheiß stelle zu meistern. Spiele sollen schlie0lich unterhalten und nicht so sehr frusten das man die Controller an die Wand schmeißt.
Wem das alles nicht passt der kann ja weiterhin die Spiele aus der guten alten zeit zocken
Ich hab zwar mgs 4 nicht gespielt aber mg1 ( das auf der ps 1) war jetzt auch nicht wirklich schwer
Gegen Rätsel die meinen Kopf zum glühen bringen habe ich nichts aber diese unfairen Gegner gehen mir auf den Sack
- A.C. Dynamite
- Beiträge: 269
- Registriert: 16.05.2009 01:14
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Man kann aber schon sagen das die Spiele sehr stark auf die Casuals getrimmt werden die keinerlei Anspruch haben.......und wenn die Entwickler sagen sie zielen auf die Jugend ab, da frage ich mich wie die Jugend zu so viel geld kommt um sich diese teuren AB 18 JAHREN-Spiele leisten zu können.
Es gibt nach wie vor echte Perlen die lange fesseln aka Fallout 3 oder die Uncharted-Reihe.....man muss eben auch gezielter suchen und mehr rechechieren um das zu finden was einem gefällt.....notfalls eben zum import greifen.
Es gibt nach wie vor echte Perlen die lange fesseln aka Fallout 3 oder die Uncharted-Reihe.....man muss eben auch gezielter suchen und mehr rechechieren um das zu finden was einem gefällt.....notfalls eben zum import greifen.
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nawarI
- Beiträge: 4211
- Registriert: 18.01.2009 13:32
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Ich habe es einmal gesagt und ich werde es wieder sagen: Mehrere Schwieigkeitsgrade!
Welche Möglichkeit sollte es geben mehr Spieler anzusprechen als so? Meine Schwester spielt auf leicht, meine Freunde spielen auf normal und ich spiele auf schwer. So sind wir alle glücklich.
Ich hänge auch nicht gerne unendlich lange an einer Stelle, wo mich das Spiel eindeutig überfordert, aber richtig glücklich bin ich als Spieler nur, wenn ich eine richtige Herausforderung geschafft habe.
Ich erinnere mich gerne an Sephirot in Kingdom Hearts 1, von dem im Internet steht, dass man mindestens Level 90 haben muss, um ihn zu besiegen. Ich habe Blut und Wasser geschwitzt als ich ihn mit 79 Level herausgefordert habe. Zwei treffer kassiert und aus. Ein Nervenakt, der keinen Fehler verzeiht. Als ich ihn endlich besiegt hatte, haben meine Hände gezittert, ich bin von meinem Sessel aufgesprungen, bin durchs ganze Haus getanzt. Dies ist jetzt natürlich kein Beispiel für mehrere Schwierigkeitsgrade, weil ich durch ein bisschen leveln das (Über)leben auch leichter machen hätte können, aber bei den meisten SPielen, die heutzutage erscheinen, fehlt mir dieser Nervelkitzel.
Uncharted ist ein gutes Beispiel für mehrere Schwierigkeitsgrade. Uncharted auf schwer ist fordernd, hart und immernoch fair. Man darf keine Fehler machen, keinen Gegner übersehen und am besten nicht daneben schießen. Trotzdem hatte ich nie den Eindruck, dass ein Raum nicht zu schaffen ist.
Kämpfe und Schusswechsel können leicht schwerer gemacht werden, aber das Klettern? Das ist ja ein Problem bei Prince of Persia und bei Assassin's Creed. Folgende Idee stammt von meiner Schwester (die höchstes ein Casual-Gamer ist): Bei einem optinalen schweren Schwierigkeitsgrad ein paar zusätzliche Fallen verteilen, ein paar wegbrechende Mauerstücke und Fallen einbauen, die schneller wieder zuschnappen! Vielleich noch begrenzte Ausdauer, die auf schwer noch geringer ausfällt... So haben Casual-Gamer auf leicht bis mittel ihren Spaß und ich kann auf Schwer spielen!
Welche Möglichkeit sollte es geben mehr Spieler anzusprechen als so? Meine Schwester spielt auf leicht, meine Freunde spielen auf normal und ich spiele auf schwer. So sind wir alle glücklich.
Ich hänge auch nicht gerne unendlich lange an einer Stelle, wo mich das Spiel eindeutig überfordert, aber richtig glücklich bin ich als Spieler nur, wenn ich eine richtige Herausforderung geschafft habe.
Ich erinnere mich gerne an Sephirot in Kingdom Hearts 1, von dem im Internet steht, dass man mindestens Level 90 haben muss, um ihn zu besiegen. Ich habe Blut und Wasser geschwitzt als ich ihn mit 79 Level herausgefordert habe. Zwei treffer kassiert und aus. Ein Nervenakt, der keinen Fehler verzeiht. Als ich ihn endlich besiegt hatte, haben meine Hände gezittert, ich bin von meinem Sessel aufgesprungen, bin durchs ganze Haus getanzt. Dies ist jetzt natürlich kein Beispiel für mehrere Schwierigkeitsgrade, weil ich durch ein bisschen leveln das (Über)leben auch leichter machen hätte können, aber bei den meisten SPielen, die heutzutage erscheinen, fehlt mir dieser Nervelkitzel.
Uncharted ist ein gutes Beispiel für mehrere Schwierigkeitsgrade. Uncharted auf schwer ist fordernd, hart und immernoch fair. Man darf keine Fehler machen, keinen Gegner übersehen und am besten nicht daneben schießen. Trotzdem hatte ich nie den Eindruck, dass ein Raum nicht zu schaffen ist.
Kämpfe und Schusswechsel können leicht schwerer gemacht werden, aber das Klettern? Das ist ja ein Problem bei Prince of Persia und bei Assassin's Creed. Folgende Idee stammt von meiner Schwester (die höchstes ein Casual-Gamer ist): Bei einem optinalen schweren Schwierigkeitsgrad ein paar zusätzliche Fallen verteilen, ein paar wegbrechende Mauerstücke und Fallen einbauen, die schneller wieder zuschnappen! Vielleich noch begrenzte Ausdauer, die auf schwer noch geringer ausfällt... So haben Casual-Gamer auf leicht bis mittel ihren Spaß und ich kann auf Schwer spielen!
- artmanphil
- Beiträge: 1308
- Registriert: 21.12.2008 10:39
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Ein Schwierigkeitsgrad mit Hirn sozusagen. Wieso nur Gegner mit mehr HP? Wieso nicht eine "expertensteuerung" für assasins creed, warum nicht ein realismusmodus für modern warfare?
Aber dank Jörg bin ich endlich im klaren, weshalb ich die letzten 2 Jahre kaum ein Game durchgespielt habe und unmotiviert war... sie waren zu einfach!
Das ist es einfach, weil einfach einfach einfach ist, auch auf mittel und schwer.
Aber dank Jörg bin ich endlich im klaren, weshalb ich die letzten 2 Jahre kaum ein Game durchgespielt habe und unmotiviert war... sie waren zu einfach!
Das ist es einfach, weil einfach einfach einfach ist, auch auf mittel und schwer.
- -Scythe-
- Beiträge: 1874
- Registriert: 23.12.2008 20:23
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Ich finde auch das Spiele schwerer sein sollten, manche Spiele stelle ich schon auf schwer bevor ich sie anfange zu spielen..... >_>
Viele spiele sind einfach nicht Fordernd, Denn Endgegner von Tekken 6 finde ich aber eher Frustrierend als schwer.
Natürlich ist es sehr ärgerlich immer an der selben stelle zu sterben, und das kann einen gefühlsmäßig auch dazu bringen mal ein paar schmipfwörter zu sagen, aber wenigstens hat man das Spiel nicht sofort durch und wenn man dann hartnäckig weiter versucht schafft man es vll. auch.
Der Kommentar is super geschrieben und trifft auch meine Meinung.
Viele spiele sind einfach nicht Fordernd, Denn Endgegner von Tekken 6 finde ich aber eher Frustrierend als schwer.
Natürlich ist es sehr ärgerlich immer an der selben stelle zu sterben, und das kann einen gefühlsmäßig auch dazu bringen mal ein paar schmipfwörter zu sagen, aber wenigstens hat man das Spiel nicht sofort durch und wenn man dann hartnäckig weiter versucht schafft man es vll. auch.
Der Kommentar is super geschrieben und trifft auch meine Meinung.
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Termix
- Beiträge: 1046
- Registriert: 08.06.2008 14:19
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Bei CoD stirbst du auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad von einer Kugel. Nur leider ist CoD ein Spiel wo man kein besonderes Können braucht, sondern einfach nur ein halbwegs funktionierendes Gedächtnis, die unsichtbaren Skripttrigger und die Laufwege der Gegner sowie die safe spots muss man kennen, dann kann das auch nen Anfänger durchspielen.
- Zierfish
- Beiträge: 6316
- Registriert: 16.07.2004 12:47
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es geht ja nicht darum, dass man eine Stelle 100 mal machen muss.
Worum es geht: ich geh mal als Beispiel Splinter Cell:
man konnt in einem Raum und macht sich erstma ein Bild über die Lage, schaut sich die Gegner an, die Umgebung. Macht dann einen Plan wie man beides in Einklang bringt und den Raum säubert. Wenn der Plan dann funktioniert hat freut man sich wie ein Schnitzel. Das funktioniert aber leider genau dann nicht. Wenn es egal ist ob man gesehen wird, weil man so viele Kugeln einstecken kann, dass man auch gleich durchlaufen könnte. Dann fühlt man sich nämlich nicht wie sam fisher und die Leistung den Raum zu schaffen besteht nur darin überhaupt die Zeit dafür aufzuweden. Das ist einfach für nen anspruchsvollen gamer nix. Manchmal ist es einfach schön, wenn der Pulsschlag sich etwas erhöht, weil man es mit ach und krach zum Endgegner geschafft hat und jetzt zittert, ob man ihn überhaupt noch packt oder man gleich wieder beim letzten savepoint (der NICHT direkt davor ist) starten muss. Sicher braucht man da einen guten Kompromiss zwischen wenig Frustration und Anspruch.
Der Kompromiss heißt "fairness" wenn man nicht das Gefühl hat, dass man gestrorben ist, weil das Spiel nen billigen Trick ausgepackt hat, sondern weil man offensichtlich etwas falsch gemacht hat, dann aber genau weiß, dass man es schaffen kann, wenn man den Fehler nicht wieder begeht. Zack und schon ist sie da: "die Motivation"
Sowas fehlt heutzutage einfach!
Worum es geht: ich geh mal als Beispiel Splinter Cell:
man konnt in einem Raum und macht sich erstma ein Bild über die Lage, schaut sich die Gegner an, die Umgebung. Macht dann einen Plan wie man beides in Einklang bringt und den Raum säubert. Wenn der Plan dann funktioniert hat freut man sich wie ein Schnitzel. Das funktioniert aber leider genau dann nicht. Wenn es egal ist ob man gesehen wird, weil man so viele Kugeln einstecken kann, dass man auch gleich durchlaufen könnte. Dann fühlt man sich nämlich nicht wie sam fisher und die Leistung den Raum zu schaffen besteht nur darin überhaupt die Zeit dafür aufzuweden. Das ist einfach für nen anspruchsvollen gamer nix. Manchmal ist es einfach schön, wenn der Pulsschlag sich etwas erhöht, weil man es mit ach und krach zum Endgegner geschafft hat und jetzt zittert, ob man ihn überhaupt noch packt oder man gleich wieder beim letzten savepoint (der NICHT direkt davor ist) starten muss. Sicher braucht man da einen guten Kompromiss zwischen wenig Frustration und Anspruch.
Der Kompromiss heißt "fairness" wenn man nicht das Gefühl hat, dass man gestrorben ist, weil das Spiel nen billigen Trick ausgepackt hat, sondern weil man offensichtlich etwas falsch gemacht hat, dann aber genau weiß, dass man es schaffen kann, wenn man den Fehler nicht wieder begeht. Zack und schon ist sie da: "die Motivation"
Sowas fehlt heutzutage einfach!
- nepumax
- Beiträge: 678
- Registriert: 11.07.2008 21:47
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Wenn man mal zurückdenkt, fällt einem auf, dass all diese Casual-Games und 0815-Mainstream-Werke ja für die Spieler gemacht wurden. Die Entwickler haben, jetzt mal vereinfacht dargestellt, herumgefragt "Was wollt ihr?" und die Mehrheit hat dann wohl geantwortet, dass sie genau soetwas wollen.
Da Frage ich mich, wie unterbemittelt ist denn unsere Spielegemeinschaft, wieviel Deppen kann es denn geben, dass sie sich tagtäglich mit hirnlosem Müll begnügen und dann noch am Ende des Tages zufrieden sind?
Sowas ist mir als Spieler schon fast peinlich...
Da Frage ich mich, wie unterbemittelt ist denn unsere Spielegemeinschaft, wieviel Deppen kann es denn geben, dass sie sich tagtäglich mit hirnlosem Müll begnügen und dann noch am Ende des Tages zufrieden sind?
Sowas ist mir als Spieler schon fast peinlich...
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Momoko-chan
- Beiträge: 24
- Registriert: 04.11.2009 21:21
- Persönliche Nachricht:
Schwer und anspruchsvoll müssen sich nicht ausschließen, ich denke mal, da sind wir uns alle einig.
Ich werfe an der Stelle aber mal die Behauptung in den Raum, das die wenigsten (ich sage bewusst nicht "alle") solche bockschweren Spiele wie zu 8/16 Bit Zeiten wieder haben möchte.
Kann sich noch jemand an Gouls 'n' Ghosts erinnern?
Man stelle sich mal so ein Spiel in der heutigen Zeit vor.
Das würde im Regal Spinnweben ansetzen - und zu Recht, wie ich finde.
Ich werfe an der Stelle aber mal die Behauptung in den Raum, das die wenigsten (ich sage bewusst nicht "alle") solche bockschweren Spiele wie zu 8/16 Bit Zeiten wieder haben möchte.
Kann sich noch jemand an Gouls 'n' Ghosts erinnern?
Man stelle sich mal so ein Spiel in der heutigen Zeit vor.
Das würde im Regal Spinnweben ansetzen - und zu Recht, wie ich finde.
- fanboyauf3uhr
- Beiträge: 935
- Registriert: 09.06.2009 20:58
- User ist gesperrt.
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Re: .
spiele grad zum ersten mal god of war und ich muss sagen scheisse is das hartTheInfamousBoss hat geschrieben:Hätte auch mal wieder Lust auf ein richtig forderndes Spiel, was nicht unfair ist!
- Wulgaru
- Beiträge: 29391
- Registriert: 18.03.2009 12:51
- Persönliche Nachricht:
Eben.
Nichts gegen die alten Castlevanias oder Ghouls´n Ghost. Tolle Spiele die Maßstäbe gesetzt haben.
Mich haben sie allerdings damals als Kind zur Weißglut gebracht, ich will so etwas nicht mehr spielen.
Ich war immer froh das es auch schaffbare und trotzdessen motivierende und meist auch nicht eben leichte Spiele wie Mario Bros gab.
Hier ist glaube ich auch eine Art Retroverklärung derjenigen Spieler am Werk die sich damals eben durchgebissen haben oder schon das Alter hatten, mit solchen Spiele zurechtzukommen.
Spiele haben sich hier weiterentwickelt, es ist interessant zu sehen, das man sich heute als Gamer nicht mehr als maximal durch Konsolenlager gespaltene Einheit begreift, sondern tatsächlich auch Spiele absolut nicht mehr einheitlich sieht.
Die einen wollen ihre Blockbuster wie AC oder COD, die Retros wollen 2d und oder bockschwere Spiele, es gibt Story- und Bildersucher die auf der Jagd nach neuen audiovisuellen Erlebnissen sind, die sie zuvor nicht gesehen haben (damit ist keine Grafikgeilheit, sondern mehr so etwas wie Flowers und Okami gemeint).
Das ist alles ein Zeichen davon, das der Gamer an sich komplexer geworden ist.
Das schlägt sich auch in der Branche wieder. Ich erkenne keinen Trend der Oberflächlichkeit, man findet für alle obengenannten Wünsche (und auch für alle anderen) die richtigen Spiele, auch dieses Jahr.
Was glaube ich das Problem von Jörg ist, dass er Spiele immer noch als bewertbares Ganzes sieht und noch keine Unterscheidung zwischen "Blockbustern" trifft, das so genannte Popcornkino für den Gamer, sehr unterhaltsam aber eben substanzlos. Wenn ich nur Triple-A wahrnehme, also diese Blockbuster, muss ich ja zu solch einem Urteil kommen. Was nicht heißt das Blockbuster allgemein schlecht sind, keineswegs, aber Ware für die Masse ist nun einmal oberflächlicher, daran ist auch gar nichts falsches.
Und die meisten Gamer denken eben genauso: Der große Titel von Firma X muss der wichtigste Titel des Jahres sein, oh er ist scheiße, Gamerbranche geht vor die Hunde.
Mir jedenfalls zu kurzfristig und engstirnig gedacht
Nichts gegen die alten Castlevanias oder Ghouls´n Ghost. Tolle Spiele die Maßstäbe gesetzt haben.
Mich haben sie allerdings damals als Kind zur Weißglut gebracht, ich will so etwas nicht mehr spielen.
Ich war immer froh das es auch schaffbare und trotzdessen motivierende und meist auch nicht eben leichte Spiele wie Mario Bros gab.
Hier ist glaube ich auch eine Art Retroverklärung derjenigen Spieler am Werk die sich damals eben durchgebissen haben oder schon das Alter hatten, mit solchen Spiele zurechtzukommen.
Spiele haben sich hier weiterentwickelt, es ist interessant zu sehen, das man sich heute als Gamer nicht mehr als maximal durch Konsolenlager gespaltene Einheit begreift, sondern tatsächlich auch Spiele absolut nicht mehr einheitlich sieht.
Die einen wollen ihre Blockbuster wie AC oder COD, die Retros wollen 2d und oder bockschwere Spiele, es gibt Story- und Bildersucher die auf der Jagd nach neuen audiovisuellen Erlebnissen sind, die sie zuvor nicht gesehen haben (damit ist keine Grafikgeilheit, sondern mehr so etwas wie Flowers und Okami gemeint).
Das ist alles ein Zeichen davon, das der Gamer an sich komplexer geworden ist.
Das schlägt sich auch in der Branche wieder. Ich erkenne keinen Trend der Oberflächlichkeit, man findet für alle obengenannten Wünsche (und auch für alle anderen) die richtigen Spiele, auch dieses Jahr.
Was glaube ich das Problem von Jörg ist, dass er Spiele immer noch als bewertbares Ganzes sieht und noch keine Unterscheidung zwischen "Blockbustern" trifft, das so genannte Popcornkino für den Gamer, sehr unterhaltsam aber eben substanzlos. Wenn ich nur Triple-A wahrnehme, also diese Blockbuster, muss ich ja zu solch einem Urteil kommen. Was nicht heißt das Blockbuster allgemein schlecht sind, keineswegs, aber Ware für die Masse ist nun einmal oberflächlicher, daran ist auch gar nichts falsches.
Und die meisten Gamer denken eben genauso: Der große Titel von Firma X muss der wichtigste Titel des Jahres sein, oh er ist scheiße, Gamerbranche geht vor die Hunde.
Mir jedenfalls zu kurzfristig und engstirnig gedacht
