Joachim Herrmann über "Killerspiele"

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icejack80
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Beitrag von icejack80 »

stimmt!
Termix
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Beitrag von Termix »

Ich denke, wenn man nicht grenzdebil ist, wird man für Gewalt im echten Leben eher sensibilisiert und "verroht" nicht wie es oft propagiert wird.


Allerdings wundert mich, dass die CDU/CSU selbst in Zeiten der Wirtschaftskrise noch an dieses, im Prinzip recht unbedeutene Thema denkt. Ich glaube kaum, dass die 80+ Fraktion auf Gamingseiten liest, ergo wird die Partei durch diesen geistigen Erguss wohl nur Stimmen verlieren.
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vplus
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Beitrag von vplus »

Langweiiiiilig. Bin 32 Jahre alt´...
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vplus
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Beitrag von vplus »

... und spiele seit ca 20 jahren.
bin nicht verroht, habe noch nie ein problem mit gewalt gehabt, habe abitur, war zivi und auf der uni und habe einen durchaus spießigen aber anständig bezahlten beruf in dem ich (wenn ich gerade nicht zocke) täglich auch im anzug zu erscheinen habe.

darüber hinaus bin ich sehr interessiert was wirtschaft und politik angeht und kann auch zwischen den zeilen lesen (besonders wenn es sich um derartig leere worthüllen handelt).

ich denke das problem liegt bei den erziehungsberechtigten und der art und weise wie sie ihre sprösslinge ins leben laufen lassen.
johndoe553505
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Beitrag von johndoe553505 »

Naja wiedermal wird hier ganz eindeutig der leichtere und nicht der richtige Weg gewählt. Wieso die inkompetenten Verkäufer an der Kasse nicht besser überprüfen und in den Jugendschutz einzuweisen, so wie auch die Eltern darüber zu informieren damit sie besser kontrollieren, was die Kinder spielen, wenn man es doch einfach ganz verbieten kann und somit einen weiteren Schritt in Richtung Kontrollstaat gehen kann? :)
DarkSandro
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Beitrag von DarkSandro »

usk/ eltern??? da müsste man ja gleich die gameläden verbieten, weil ich schon als 14jähriger an 18er titel kam. ich hab kein problem mit der gewalt, und vorallem denke ich alkohol ist das grössere problem als "killerspiele".
josh_r.
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Beitrag von josh_r. »

seine eigene meinung kam wirklich gut heraus :l
Outerheaven
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Umsatz

Beitrag von Outerheaven »

Also ich denke das mittlerweile der Computermarkt auch einen enormen wirtschaftlichen Aspekt darstellt, gerade im Bereich Computerspiele, den sollte man nicht außer Acht lassen.
http://www.golem.de/0909/69928.html Nur mal ein Bsp. was WoW an Menschen in Lohn und Brot bringt.

Wenn man nun aber ein Vertriebs- und Herstellungsverbot in Deutschland durchboxt, würde man damit auch den ein oder anderen Spielehersteller aus dem Land jagen. Gerade in diesem Bereich kann man noch einige Jobs schaffen und sich diese Chance zu verbauen halte ich für nicht gerade produktiv.

Die Politiker sollten ihre Zeit, Energie und auch unser Geld viel eher darin investieren das Eltern mehr Möglichkeiten gegeben werden Zeit mit ihren Kindern zu verbringen und auch kostenlose Angebote schaffen.

Ohne Geld kann man nur auf öffentliche Spielplätze zurück greifen, das ist ja nicht gerade was für Jugendliche... für diese Generation fehlt es schlicht und einfach an guten Angeboten.
Guckt man in die Jugendzentren wird man nicht all zu viel an Angebot finden, vor allem Angebote die Jugendliche fazinieren könnten.

In meiner Jugend haben wir z.B. ein mal im Monat mit der JBA (welche von der ev. Kirche und dem Land finanziert wurde) Tagungen von Samstag bis Sonntag für 18 DM gemacht. Das restliche Geld ca. 80€ wurde von der Kirche und vom Land zugeschossen.
War eine super tolle Sache, dort haben wir Rollenspiele (reale sowie pan&paper) gespielt, Filme gedreht, Krimi-Tagungen (quasi ein live Krimi selber durchspielen) veranstaltet, Planspiele, Diskussionen etc. Abends wurde dann in der selbst aufgebauten Disco abgerockt und zusammen gefeiert... Das war echt total super.
Leider steht heutzutage kein Geld mehr für solche Aktionen bereit, wird viel lieber für anderen Kram ausgegeben, die Jugend scheint den lieben Politikern nicht wichtig genug zu sein, aber wenn es dann mal knallt wird sofort mit dem Vorschlagshammer Verbote verteilt.

Klar das dann lieber vermeitlich andere Ursachen vorgeschoben werden, ansonsten müsste man ja zu geben das man vorher einen Fehler gemacht hat und diese extreme Jugendgewalt, die von den geschaffenen Rahmenbedingungen der Politiker, fruchtbaren Boden gefunden hat. Das versuchen die Politiker tunlichst zu vermeiden.

Wenn ich weiter darüber nachdenke wird mir schlecht und ich habe nicht vor mir das Wochenend zu versauen...

Jedenfalls muss sich einiges ändern damit wirklich sinnvolle Diskussionen bei diesem Thema herum kommen. Die einzige Möglichkeit die uns bleibt einen geringen Einfluss auf die Politik aus zu üben ist wählen zu gehen und das sollte dann auch jeder tun der sich veräppelt vor kommt. Leider ist es so das die CDU/CSU immer eine Stammwählerschaft hat die an den Schwachsinn glauben, oder dran glauben wollen, die diese Partei in den Punkten vertreten. Bringt auch nichts zu sagen: "Bringt doch eh alles nichts, da brauch ich nicht wählen zu gehen"... gerade das ist ein total falsches Verhalten.

So nu werde ich ma was für Uni tun... viel Spaß bei der weiteren Diskussion und das Wählen nicht vergessen!
johndoe773650
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Beitrag von johndoe773650 »

Sarnar hat geschrieben:Wählen Jungs, wählen! Das is das beste Beispiel dafür, dass wir wählen müssen! Welche Partei nicht gewählt wird ist ja bestimmt klar oder?
Das ist der richtige Weg, um solche Politiker den Rücken zu zeigen!
Termix
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Beitrag von Termix »

Meisterdieb1412 hat geschrieben:Naja wiedermal wird hier ganz eindeutig der leichtere und nicht der richtige Weg gewählt. Wieso die inkompetenten Verkäufer an der Kasse nicht besser überprüfen und in den Jugendschutz einzuweisen, so wie auch die Eltern darüber zu informieren damit sie besser kontrollieren, was die Kinder spielen, wenn man es doch einfach ganz verbieten kann und somit einen weiteren Schritt in Richtung Kontrollstaat gehen kann? :)
Das Problem müssen nichtmal die Verkäufer sein. Eltern die sich mit Computerspielen nicht beschäftigt haben oder es nicht wollen würden den Kindern garantiert auch 18er Games kaufen, solang sie dann ruhig sind.
johndoe776539
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Beitrag von johndoe776539 »

is mir zu viel zum lesen rofl
j-d-s
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Beitrag von j-d-s »

Gesetzesverstöße, die nie ganz ausgeschlossen werden können, sind aber kein Grund, von einem strafrechtlichen Verbot abzusehen.
Also heißt das, man sollte nicht das Recht ändern (mal angenommen es wäre ein Verbot da, er hat ja auch diesen Fall angenommen), weil man gegen es verstoßen kann. Aber wieso bringt er dann dieses Argument davor:
Ist ein Spiel erst einmal freigegeben, gelangt es schnell in die Hände von Kindern und Jugendlichen; der Aufdruck "keine Jugendfreigabe" hat hier eher Anreizwirkung.
Da hat er sich selbst widersprochen.

Und übrigens, Herr Herrmann, ist es gar nicht verboten, sich Games aus dem Ausland zu bestellen. Denn im Ausland gilt, oh Überraschung, deutsches Gesetz nicht.
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fanboyauf3uhr
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Beitrag von fanboyauf3uhr »

mich würde mal interessieren ob man bei george bush auch killerspiele auf dem rechner gefunden hat ...
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Pallino22
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Beitrag von Pallino22 »

GWB ist bei der Installation von Tetris gescheitert!
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AEV-Fan
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Beitrag von AEV-Fan »

Sagtmal was hackt ihr denn auf dem Mann herum? Das ist eine sauber erläuterte Meinung, völlig in Ordnung!
Oder ist es wirklich so weit gekommen, dass man bei mehr als zwei Sätzen nicht mehr lesen will und lieber GTA einschaltet :roll: ?