Joachim Herrmann über "Killerspiele"

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TerrorPuschel
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Beitrag von TerrorPuschel »

Hi Leute,

Ich habe dem Joachim Herrmann :boxen: auch mal ne E-mail zu dem Thema geschrieben, und habe genau die selbe Antwort als PDF erhalten...

Hier ein Link:
http://ultrazz.de/index.php?site=forum_ ... ASC&page=1

Zum Thema "Killerspiele" und CDU/CSU braucht man nichts mehr drüber sagen... Die haben eh keine Ahnung von diesem Thema....
Und als nächstes treten die auch noch Clans bei, wie die Frau von Tony Blair.
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phil.-
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Re: Rethorik FTW!

Beitrag von phil.- »

Delendil hat geschrieben:
Der hat doch 'nen Schatten.
Wer hat den nicht?^^
Roone
Beiträge: 21
Registriert: 11.12.2008 00:29
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Beitrag von Roone »

... und täglich grüßt das Murmeltier.

Leider stellt sich mir da die Frage, wie lange es braucht bis wirklich mal was Wirksames getan wird.
Und damit meine ich nicht härtere Gesetze oder Verbote, sondern Aufklärung der Eltern. Viele wissen nicht Bescheid über das,
was ihre Kinder da am Computer treiben und kümmern sich auch garnicht darum.
Dabei sollten gerade sie darauf aufpassen, dass ihre Kindern keine Spiele spielen die nicht für sie geeignet sind.
Viele Politiker verfolgen leider eine ganz falsche Strategie:
Sie wollen alles Unliebsame einfach wegsperren, so dass niemand es mehr bekommt.
Ich finde jedoch, man sollte das ganze in die andere Richtung treiben,
und zwar bis dieses Thema in der Mitte der Gesellschaft ankommt.
Alle Leute sollten wissen, was es mit Videospielen (die ja hauptsächlich von jüngeren Menschen komsumiert werden
- Ausnahmen bestätigen die Regel ;)) auf sich hat und dass sie nicht so schlimm sind wie alle immer behaupten.
Aber das Problem für uns Gamer ist eben, dass viele Leute keine Ahnung haben,
das Gelaber ihrer Lieblingspolitiker einfach glauben und dann nächste Woche Sonntag ihr Kreuzchen für die CDU machen und uns in Bedrängnis bringen.
Trotzdem sollten wir alle versuchen das Thema den Leuten die nicht so viel darüber wissen näher zu bringen. (z.B. euren Eltern)

Grüße, Roone
Jack2Strike
Beiträge: 36
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Beitrag von Jack2Strike »

irgendwann wird es wieder eine revolution geben...
Wir machn grade im Geschichts LK die 1848er revolution, es sind die selben grümde, damals wie heute, was zu einer solchen aktion führt. Abschaffung der grundrechte, keine presse- und meinungsfreiheit etc. Bleibt nur eine Frage offen: was wir nach der Revolution passieren?

aber naja das war jetz offtopic sry^^


Zum Text: Ich finde, wie bereits gesagt wurde, dass es die sache der eltern ist, über ihre kinder acht zu geben, welche spiele sie spieln. Aber da kinder in dieser geschellschaft manchen eltern (entschuldigung) am arsch vorbeigehen, kann man selbst sowas nicht verlangen.

bin gespannt was das BKA auf dem PC von dem marathon... ähh amokläufer findet
Da Crux
Beiträge: 124
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Beitrag von Da Crux »

bla bla blaaaaa...... und am ende sag ich noch mal bla blaa bla....ahja... MENSCHENRECHTSKEULE ! ....


"Wer mir Populismus vorwirft, liegt völlig falsch." IN der tat. Bei so viel Fakten ! Ich gründe meinen eigenen Staat.
Abando
Beiträge: 15
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Beitrag von Abando »

Ich kann dem Herrn Herrmann zwar auch nicht zustimmen, aber eine Frage stellt sich mir trotzdem:

Was fasziniert uns so an Gewalt? Auch wenn es nur virtuelle Gewalt ist, es bleibt Gewalt. Okay, "nur ein Spiel", aber iwie ziemlich krank ist ja schon, wenn man etwas länger drüber nachdenkt. :wink:
:|Nuke|:
Beiträge: 359
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Beitrag von :|Nuke|: »

Typisch Politiker. Schamlose Selbstpromotion ohne auf die Frage zu antworten.

@Abando: Ich vermute, Computerspiele sind die letzte verbleibende Möglichkeit, so etwas wie "Abenteuer" zu erleben, ohne gleich von irgendwem verklagt zu werden, weil man unerlaubt jemandes Grundstück betreten hat oder "Lärmbelästigung" hervorgerufen hat, oder von einem Auto überfahren zu werden. Da Computerspiele aber viel weniger real sind als das wirkliche Herumstreifen in der heute übrigens nicht mehr vorhandenen Wildnis, müssen Computerspiele "extremere" Reize hervorrufen. Da reicht ein virtueller Reiz an den Erkundungsdrang à la "was ist hinter dem Hügel?" nicht aus, um an den realen heranzukommen. Da muss es schon etwas sein wie "Wie viele Raketen brauche ich, um den Hubschrauber abzuischießen und wie groß ist dann die Explosion?". Ist vielleicht ein blödes Beispiel, aber im Moment fällt mir aus dem Stehgreif kein besseres ein.
Zuletzt geändert von :|Nuke|: am 18.09.2009 14:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Sarnar
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Beitrag von Sarnar »

Wählen Jungs, wählen! Das is das beste Beispiel dafür, dass wir wählen müssen! Welche Partei nicht gewählt wird ist ja bestimmt klar oder?
Astmeister
Beiträge: 182
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Beitrag von Astmeister »

Wie immer reiner Aktionismus.
Wenn ein komplizierter Sachverhalt einfach gelöst werden soll, kommt meistens sowas dabei heraus. Die Gesetzeskeule verspricht schnelles Handeln, wobei weder die Problematik vernünftig analysiert wurde geschweige denn eine Lösung.

Mehr Perspektiven für Jugendliche, Betreuung ua durch Sozialarbeiter an Schulen und Schulpsychologen, weniger schulischer Leistungdruck usw.
Das sind alles Probleme, die sich nicht auf die Schnelle lösen lassen, sondern fast schon gesellschaftliche Probleme sind. Aber bei denen sollte zur Prävention erstmal angesetzt werden.

Übrigens gebe ich persönlich insbesondere den Medien eine große Mitschuld an der "Verbreitung" von Amokläufen. Das wird dermaßen gehypte, dass verzweifelte Jugendliche einen Amoklauf als Denkmal für sich selbst betrachten könnten. Ein Amokläufer will doch genauso wie ein Selbstmörder auch nichts anderes als Aufmerksamkeit!

Naja, meine 2 Pfennig dazu....
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Public_Enemy__1
Beiträge: 113
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ähhhh

Beitrag von Public_Enemy__1 »

Boah wie schlimm wenn das hier verboten wird kauft sich das jeder aus dem Ausland was will dieser CSU-Pisser (Entschuldigung bezüglich meiner Ausdruksweise)dann anstellen???
Ragism
Beiträge: 324
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Beitrag von Ragism »

Das interessanteste ist doch, daß beinahe alle Amokläufer bisher in familiärem Kontakt oder sogar eingeschrieben bei Schützenvereinen waren. Dort hatten sie Ewigkeiten "zur Unterhaltung" das Schießen trainiert und sind mit der Waffenkultur aufgewachsen. Kommt es bei solchen Jugendlichen dann zu sozialer Isolation, drücken sie sich eben mit diesen Waffen aus. Alle Amokläufer waren vorher schon aufgefallen, sei es durch Abschottung vor dem Rest der Klasse oder durch langjährige psychologische Behandlung. Anstatt hier das Personal in Schulen oder Betreuungsstellen aufzustocken und gut auszubilden, wetzt er die Messer für ein Stammtischpublikum.

Der einzige Grund, weshalb ein CSU-Politiker gegen dieses viel näher liegende Problem nichts unternimmt, kann nur der hohe Anteil konservativer Wählerschaften in deutschen Schützenvereinen sein. Ihm ist also weniger an dem Wohl der Bevölkerung als an Wählerstimmen gelegen.
Zuletzt geändert von Ragism am 18.09.2009 14:42, insgesamt 1-mal geändert.
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DdCno1
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Beitrag von DdCno1 »

Seit wann kann dieses bayerische Landei verschiedene Computergenres auseinanderhalten und mehr Titel als CS und WoW nennen? Dies ist ein lächerliches Schreiben im Namen von diesem Herrrrrmann, das seine primitiven Ansichten mit scheinbar unwiederlegbaren, aber auch vollständig unzitierten "Fakten" unterlegt ("Es gibt Studien, die beweisen, dass..."), aber gleichzeitig von seiner Gegenseite verlangt, konkrete Belege vorzulegen, ohne allgemeine Behauptungen.

Diese lächerliche Kampagne ist hoffentlich ebenso zum Scheitern verurteilt wie seinerzeit die Bemühungen, die pöhsen Gewaltvideos zu verbieten. Die "Argumente" waren damals wie heute dieselben.

Man könnte jetzt genussvoll jeden einzelnen Satz dieses wertlosen Schreibens auseinandernehmen, aber das lohnt sich schlicht nicht. Zu diesem Thema wurde bereits alles gesagt, neu ist bloß das scheinbare Verständnis für die Gegenseite, das nichts anderes als einen lächerlichen Versuch darstellt, die Gegenseite zu lähmen.

So, und nun entschuldigt mich. Ich geht jetzt ein paar Terroristen/Nazis/Gangster/bayerische Politiker abknallen (natürlich virtuell :D ).
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Lurijen
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Beitrag von Lurijen »

Indizierung und strafrechtliches Verbot haben, anders als dies manche behaupten, ganz erhebliche Wirkung. Da damit ein Werbeverbot verbunden ist, werden davon betroffene Spiele nur noch sehr schwer bekannt.
http://de.wikipedia.org/wiki/World_Wide_Web, Herr Hermann. Interesante Sache und schwer im kommen. Wie wird man dort die Bewerbung und nennung von Spielen verhindern? Ach halt... Frau vo nder leyen hat da sicherlich eine top Idee parat!
Außerdem wollen die Hersteller derartiger Spiele mit ihnen Geld verdienen. Dies ist bei einem illegalen Vertrieb auch über das Internet nur schwer möglich; Schwierigkeiten ergeben sich schon beim Geldtransfer.
Gut, dann kann man ja die vielen Arbeitsplätze deutscher Publisher, die ohne "Killerspiele" um Großteile Ihrer Arbeit beraubt sind, dann auf die Rechnung der CSU, bzw. der Gesamtunion, setzen?
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Hank Loose
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Beitrag von Hank Loose »

Schön finde ich auch "Ihr Joachim Herrmann"... wie in der Politik üblich müsste dort stehen: "Ihre Beratergruppe und Sekretariatsskalven von Joachim Herrmann, die sichtlich mehr Ahnung von Spielen haben als der Minister zugeben will"
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Chibiterasu
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Beitrag von Chibiterasu »

Abando hat geschrieben:Ich kann dem Herrn Herrmann zwar auch nicht zustimmen, aber eine Frage stellt sich mir trotzdem:

Was fasziniert uns so an Gewalt? Auch wenn es nur virtuelle Gewalt ist, es bleibt Gewalt. Okay, "nur ein Spiel", aber iwie ziemlich krank ist ja schon, wenn man etwas länger drüber nachdenkt. :wink:
Frag ich mich auch immer mehr. Ich spiele selber gerne Shooter und GTA aber irgendwie wird dem Genre mittlerweile für mich zuviel Aufmerksamkeit gewidmet.

Was ist mit den ganzen guten Wirtschaftsstrategie-Spielen? Werden sehr selten am PC.

Jump'n'Runs gibt es in erster Linie auf den Nintendo-Konsolen und das wird von 12jährigen "Hardcore Gamern" (bescheuerte Bezeichnung) als Kinderkram und Casual abgestempelt.

Adventures kommen ja Gott sei Dank gerade wieder etwas zurück und Spiele wie Scribblenauts oder Soul Bubbles für den DS begrüße ich auch sehr.

Explizite Gewaltdarstellung ödet mich mittlerweile eher an. Aber scheinbar verkauft es sich sehr gut. Leider bin ich überzeugt davon, dass die Hälfte der Leute die sowas spielen nicht volljährig sind.
War bei mir selber auch so. Der Reiz so "arge Sachen" zu spielen ist einfach größer wenn man jung ist.

Heute gehört dargestellte Gewalt für mich manchmal einfach zur Atmosphäre dazu, mehr aber auch nicht.

Ich bin daher auch kein Fan von Zensierungen, da Computerspiele für mich Kunst sind und auch in der Form genossen werden sollen, wie es die Künstler vorgesehen haben.

Verbote sind ein Riesenblödsinn. Jedoch könnte man den Verkauf nur online per Kreditkarte oder ähnlichem erlauben, welche gewährleistet, das man 18 oder älter ist.

Den Verkäufern im Laden die Schuld zuschieben würd ich nicht. Ich glaube schon, dass da viel drauf geachtet wird. Ich werd heute noch manchmal nach meinem Ausweis beim Alkoholkauf gefragt (sehe jünger aus).

Aber irgendwer ist immer über 18 und kommt an das Zeug und gibt es dann an die Minderjährigen weiter.

Zu dem Brief - hat er sicher nicht selbst verfasst (zumindest nicht allein). Fand ihn aber jetzt nicht sooo schlecht formuliert, wie hier einige tun. Da kommt von den meisten viel weniger gehaltvolles.
Und dass der nicht jedem einzelnen einen Brief schreibt, dürfte jeder verstehen der eine Arbeit hat, gesund schläft und in einer Welt lebt die 24 Stunden hat....