Days Gone: News-Talk: Kein Nachfolger durch Schnäppchen-Jäger?

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4P|BOT2
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Days Gone: News-Talk: Kein Nachfolger durch Schnäppchen-Jäger?

Beitrag von 4P|BOT2 »

Im News-Talk sprechen Jörg und Eike über den Einfluss von Verkaufszahlen auf eine neue Marke, die Verantwortung von Käufern von Medien und die Schwierigkeiten bei der Etablierung neuer Spielewelten und Studios.

Hier geht es zum Days Gone: News-Talk: Kein Nachfolger durch Schnäppchen-Jäger?
nascherer
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Re: Days Gone: News-Talk: Kein Nachfolger durch Schnäppchen-Jäger?

Beitrag von nascherer »

Schöner Podcast. Noch gar kein Kommentar?
Auf jedenfall eine Freude eurem unaufgeregtem Gespräch zu lauschen. Gute Thematik, triftige Argumente auf beiden Seiten. Danke dafür.

Mir geht es als Spieler mit fast 40 Jahren so, dass ich durch berufliche Belastung und familiäre Verpflichtungen kaum noch die Zeit für Computer-/Konsolenspiele finde - zumindest nicht in dem Umfang, wie ich es mir wünschen würde.
Leisten könnte ich mir mittlerweile Vollpreisspiele ohne Probleme. Gelegentlich kaufe ich auch mal Spiele zum Vollpreis (v.a. nach besonders guten 4players Wertungen ;)) - Z.B. steht immer noch Death Stranding (zum Release für 69€ für PS4 gekauft) ungespielt im Regal. Und das ist das Problem: "Ungenutzt".

Ganz häufig kaufe und kaufte ich in den letzten Jahren Spiele digital, die ich schon lange mal spielen wollte in irgendeinem "Sale", auch wenn ich beim Kauf bereits ahne, dass ich das Spiel evtl. niemals spielen werde.
Ich schätze grob, dass > 70-80% meine Spielebibliothek bei Steam / Epic / Gog.com oder PSN bisher ungespielt ist.
Vielen meine Freunde in ähnlichen Lebensumständen geht es übrigens ganz genauso - die Spielebibliotheken bei Steam oder Epic quellen ungenutzt über...
Ein weiser Mann sagte mal: "Haben ist seeliger, denn brauchen" ;-) - ob das wirklich stimmt?
Aber im Endeffekt nutzt mein Nutzerverhalten den Entwicklerstudios ja immer noch mehr, als gar kein Kauf.
Ich schäme mich daher also beim Kauf im Sale höchstens geringfügig - je kleiner der Entwickler / Publisher, desto mehr tue ich es. Wenn ich also doch mal eine Perle aus der Bibliothek installiere und Spiele (wie z.B. "Ori and the blind forrest", oder auch "Into the breach"), dann bedauere ich nur <10 € im Sale gezahlt zu haben. Aber irgendwie wird sich das bei Millionen Spielern weltweit auch fächern/streuen und das eben halbwegs nach Qualität sortiert.
Wie Jörg sagt, zuerst einmal muss der Entwickler liefern. Wenn er das tut, wird sich die Software auch durch gute Rezensionen, Fankritiken etc. besser und auch früher bereits mit höherem Anteil zum Release-Preis verkaufen.

Die ganze "Sale"-Manie ist doch irgendwie auch ein hausgemachtes Problem und ein Problem des digitalen Überflusses. Die Verantwortung hier nun auf die Spieler abzuwälzen, halte ich auch für gänzlich fehlgerichtete Kritik und bewegt mich eher dazu "Days gone" (welches ich durchaus auch auf dem Schirm hatte) nun gar nicht mehr zu kaufen.

Viele Grüße

Nico
Bussiebaer
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Re: Days Gone: News-Talk: Kein Nachfolger durch Schnäppchen-Jäger?

Beitrag von Bussiebaer »

Die Diskusion dazu lief vor allem im Kommentarbereich zum Video.

Ansonsten seh ich das genauso wie du. Auch ich kaufe (sehr) viele interessante Spiele im Sale, im Wissen daß ich sie aus Zeitgründen erst in vielen Jahren oder auch gar nicht spielen werden. Die nächsten Tage fange ich an das erste mal Battletech zu spielen, von dem ich Backer war, seit 3 Jahren in meiner Bibliothek befindet und auch alle Addons besitze...
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