PC-Empfehlungs und Aufrüst Thread

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Captain Mumpitz
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Re: PC-Empfehlungs und Aufrüst Thread

Beitrag von Captain Mumpitz » 14.04.2019 19:39

Damit machst du in meinen Augen soweit alles richtig.
Ich fahre die selbe Kombo aus Ryzen und Vega, also glaub mir wenn ich sage dass es Spass macht :)
Somit hast du aus dem Budget das Maximum rausgeholt.

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Kemba
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Re: PC-Empfehlungs und Aufrüst Thread

Beitrag von Kemba » 14.04.2019 19:44

Ich habe noch einmal das Gehäuse gewechselt. Aus einem ganz einfachen Grund. Moderne Mainboards haben zu wenig USB-Anschlüsse, was ich sehr seltsam finde, da es immer mehr Geräte gibt, die man über USB anschließt. Sowohl das Tomahawk als auch das AsRock haben jeweils nur 2. Ich benötige aber zeitweise 5 Stück gleichzeitig. Deswegen habe ich jetzt ein Gehäuse gewählt, das 4 Anschlüsse hat. Nämlich dieses hier: https://www.mindfactory.de/product_info ... 33522.html
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dx1
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Re: PC-Empfehlungs und Aufrüst Thread

Beitrag von dx1 » 14.04.2019 20:04

Kemba hat geschrieben:
14.04.2019 18:39
Ich erwähne noch einmal mein eigentlich angestrebtes Ziel:
Ich möchte gerne Nachfolge-Titel bzw. ähnliche Spiele wie X-Com, Football Manager, Civilization, Pillars of Eternia, Worms, Ultimate Chicken Horse usw in ca. 5 Jahren noch auf einem mittleren Detailgrad mit ausgeschalteten Grafik-Schnick-Schnack auf mindestens 25 FPS spielen können. Ich bin da sehr genügsam.
Ich benötige keine über 60 FPS auf Ultra. :oops: :oops: Ich möchte eigentlich nur von meinem Budget etwas kaufen, mit dem ich mit meiner genügsamen Haltung möglichst lange auskommen werde. Schön wäre es natürlich, wenn auch Upgrades möglich wären. Von daher war die Warnung vor einem Mainboard, das jetzt schon nur alte Prozessoren unterstützt mehr als angebracht.
Das sind doch alles Spiele, die Du jetzt schon für (geraten) die Hälfte des Geldes auf 'nem Büro-PC (inklusive Bildschirm) spielen kannst – oder auf ~10 Jahre alter Hardware, die damals teilweise sogar nur Einstiegs- bis untere Mittelklasse war. Als Extrembeispiel aus Deiner Liste nehme ich mal Mutant Year Zero: Road to Eden als "Nachfolge-Titel, bzw. ähnliches Spiel wie X-Com", was mit einem Phenom II X4 965 und einer Radeon 7870 High-End-Hardware von AMD verlangt. Allerdings kam der Prozessor 2009 auf den Markt, die Grafikkarte 2012.

Sinnvoller wär's für Dich, viel weniger Geld auszugeben und höchstens auf die nächsten drei Jahre zu spekulieren – jeder weitere Monat Nutzung wäre dann ein "kostenloser Bonus". Das hieße entweder Gebrauchtkauf – aber da wäre mir außerhalb des eigenen Bekanntenkreises oder kleinen Foren, wo die Nutzer ein ähnliches Verhältnis zu einander haben, das Risiko zu hoch – oder besser etwas mehr bei den Komponenten ausgeben, die Du weiterverwenden wirst:

1. Wertiges Gehäuse, das Du neben dem Netzteil und dem Bildschirm wahrscheinlich am längsten behalten wirst.

2. Vernünftig dimensioniertes Netzteil mit sehr gutem Wirkungsgrad von einem Hersteller, der einen guten Ruf hat und am besten auch noch langjährige Garantien gibt. Das Netzteil sollte zu Deinen Anforderungen _jetzt_ passen. In drei Jahren wird Deine dann im Vergleich zu jetzt schnellere "Einsteiger-Hardware" der Erfahrung nach nicht mehr Leistung benötigen.

3. SSD lieber etwas größer. Im Moment sind die Preise wieder gut. Hab vor ca. zwei Jahren eine 120er Kingston für etwa 50 Euro kaufen "müssen" – in Anführungszeichen, weil ich zu dem Zeitpunkt fünf 1TB und zwei 2TB auf Spindelplatten im Rechner hatte. Die Crucial MX500 1TB, die ich im letzten Sommer bei den Amazon-Rabattwochen für 150 Euro oder so bekommen habe, kostet dort jetzt regulär 130. 120 Gigabyte bedeuteten für mich: 111 Gibibyte mit Windows, Programmen und GTA5 – oder ein gemoddetes Skyrim ohne Windows und Programme. Die 240GB, die Du einbauen möchtest, werden Dir wahrscheinlich eher zu klein, als Dir die restliche Hardware zu langsam wird. Verzichte auf die Spindelplatte und lade die Spiele lieber neu runter. Oder kauf Dir eine USB-Festplatte, wenn Dir was billiges vor die Füße fällt, wenn Du hin- und herkopieren möchtest. Bedarf nach System- und Datenbackup scheint mir bei Dir überhaupt nicht zu bestehen.

4. Bildschirm: Ich kann über die Full-HD-Darstellung auf meinem 27-Zoll-UHD-Monitor (LG 27UD68-W für 299 Euro bei Amazons letztjähriger Sommerrabattaktion) nicht klagen. Kauf hier auch für die längere Zukunft, es sei denn, Du möchtest später zwei Bildschirme gleichzeitig nutzen. Dein alter billiger Zweitbildschirm ist dann in jedem Fall besser als kein Zweitbildschirm und billiger als ein dann neu gekaufter.

5. Mainboard, CPU, RAM und Grafikkarte: Kauf so klein wie möglich, um Deine derzeit gespielten Spiele _jetzt_ gut spielen zu können. Hat der Ryzen mit nur einem 8-GiB-Riegel DDR4-RAM weniger Leistung als er haben könnte? Ja, hat er – na und? Du steckst einen zweiten Riegel dazu, wenn Du der Meinung bist, dass er benötigt wird.
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Kemba
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Re: PC-Empfehlungs und Aufrüst Thread

Beitrag von Kemba » 14.04.2019 20:44

dx1 hat geschrieben:
14.04.2019 20:04
Kemba hat geschrieben:
14.04.2019 18:39
Ich erwähne noch einmal mein eigentlich angestrebtes Ziel:
Ich möchte gerne Nachfolge-Titel bzw. ähnliche Spiele wie X-Com, Football Manager, Civilization, Pillars of Eternia, Worms, Ultimate Chicken Horse usw in ca. 5 Jahren noch auf einem mittleren Detailgrad mit ausgeschalteten Grafik-Schnick-Schnack auf mindestens 25 FPS spielen können. Ich bin da sehr genügsam.
Ich benötige keine über 60 FPS auf Ultra. :oops: :oops: Ich möchte eigentlich nur von meinem Budget etwas kaufen, mit dem ich mit meiner genügsamen Haltung möglichst lange auskommen werde. Schön wäre es natürlich, wenn auch Upgrades möglich wären. Von daher war die Warnung vor einem Mainboard, das jetzt schon nur alte Prozessoren unterstützt mehr als angebracht.
Das sind doch alles Spiele, die Du jetzt schon für (geraten) die Hälfte des Geldes auf 'nem Büro-PC (inklusive Bildschirm) spielen kannst – oder auf ~10 Jahre alter Hardware, die damals teilweise sogar nur Einstiegs- bis untere Mittelklasse war. Als Extrembeispiel aus Deiner Liste nehme ich mal Mutant Year Zero: Road to Eden als "Nachfolge-Titel, bzw. ähnliches Spiel wie X-Com", was mit einem Phenom II X4 965 und einer Radeon 7870 High-End-Hardware von AMD verlangt. Allerdings kam der Prozessor 2009 auf den Markt, die Grafikkarte 2012.
Das ist mir bewusst, schließlich nutze ich zum Spielen dieser Spiele 12 Jahre alte Hardware :D Wobei ich zum Release von X-Com 2 dann doch mal eine neue GPU kaufen musste.
Wobei Football Manager tatsächlich nur sehr lansam läuft :/
Aber genau das möchte ich ja wieder haben, dass ich auch in vielen Jahren noch diesselbe Hardware nutzen kann.
Geld für Hardware auszugeben, die ich in 3 Jahren wieder ersetzen muss, klingt für mich eher nach Geldverschwendung.
Dann könnte ich auch meinen jetzigen PC nochmal das Leben retten und ihn noch 1-2 Jahre verwendet.
Für mich ist so ein PC wie so eine Konsolengeneration, nur das eine PC-Generation meistens länger ist :D
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Re: PC-Empfehlungs und Aufrüst Thread

Beitrag von dx1 » 14.04.2019 21:13

Ach so. Dann … äh … sag das doch.

Am unteren Ende und im mittleren Bereich gilt meiner Meinung nach in stark abgeschwächter Form das Selbe wie bei High-End: Wer jetzt kauft, was _vielleicht_ in x Jahren benötigt wird, zahlt drauf. Mach ich ja auch so, seit ich mir diese Faulheit (in der Mittelklasse) leisten kann. Bild (Gibt's hier im Forum einen PC-Spieler/-Bastler-Werdegangthread?)

Da Du aber wiederholt hast, wie sehr es Dir um Dein Budget geht, dachte ich, Du würdest im angepeilten Zeitraum lieber ein oder zwei Mal auf-/umrüsten und dabei die avisierte Nutzungsdauer mit höherer Wahrscheinlichkeit erreichen oder gar überschreiten wollen – und dabei Deinen Preisrahmen trotzdem einhalten (vielleicht sogar ohne Verkauf der nicht länger benötigten Hardware), bzw. wenigstens für nur wenig Mehrkosten zu einem späteren Zeitpunkt erheblich mehr Leistung und damit eine längere Nutzungsdauer erzielen können.
Zuletzt geändert von dx1 am 14.04.2019 21:14, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: … im zweiten Absatz "(in der Mittelklasse)" eingefügt.
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Kemba
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Re: PC-Empfehlungs und Aufrüst Thread

Beitrag von Kemba » 14.04.2019 21:19

Ja, das ist etwas widersprüchlich ich weiß :D
ich möchte halt auf geizige Art und Weise das beste aus meinem Budget rausholen :D
Die aktuellen ca. 800€ wären absolut in Ordnung. Der Spielraum hatte sich ein bisschen dadurch erhöht, dass ich mir Windows jetzt für 50€ dazu kaufe und mich damit abgefunden habe, selber alles zusammen zu bauen.
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Liesel Weppen
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Re: PC-Empfehlungs und Aufrüst Thread

Beitrag von Liesel Weppen » 15.04.2019 18:07

Kemba hat geschrieben:
14.04.2019 18:39
Ups, ich hatte bisher bei sehr vielen Grafikkarten gelesen, dass sie 4k-fähig sind und nahm jetzt nicht an, dass das so etwas besonderes wäre, da ja sogar Konsolen das manchmal schon schaffen.
4K-fähig heisst nur, das die Grafikkarte 4K an einen Monitor ausgeben kann, sprich die notwendigen aktuellen Versionen von HDMI und DP unterstützt.
4k-fähig sagt überhaupt nichts darüber aus, ob eine Grafikkarte genug Leistung hat, um in 4K auch diverse Spiele flüssig hinzukriegen.
Alles ab der 10er Serie ist 4K-fähig, selbst eine GT1030, die taugt was Spiele angeht allerdings nichtmal für FullHD.

Die Konsolen schaffen das auch nicht wirklich, die tricksen nur. Die meisten Spiele, die auf Konsole in 4K laufen, werden nur in 1200, 1400, 1800p oder ähnlichem berechnet und dann auf 4K hochskaliert und selbst da sinds dann häufig nur noch 30fps. Teilweise wechselt die Renderauflösung sogar im laufenden Spiel, also wenn du eine ruhige Scene hast, berechnet die Konsole 1800p und skaliert das auf 4K hoch, aber wenn du dann eine Actionscene hast, wo viel los ist, geht die intern auf z.B. 1200p zuürck und skaliert das dann auf 4K hoch.
Spiele die auf Konsolen tatsächlich in 4K berechnet werden, sind dann extrem auf die Konsole abgestimmt, und sparen sich die Leistung an anderen Ecken, wie z.B. niedrigerer Detailgrad, usw.

Um ansatzweise vernünftig in 4K zocken zu können, vorallem auch aktuelle Spiele, wäre eine 2080(ti) nötig. Eine 1070 kann je nach Spiel schon mit 1440p überfordert sein (zumindest in hohen Detailgraden).
Ein Kumpel von mir hat sich vor 1-2 Jahren mal eingebildet unbedingt auf 4K spielen zu müssen und sich extra dafür eine 1080ti gekauft, und der hat nur geflucht, weil selbst die 1080ti in 4K in mindestens der Hälfte seiner Spiele keine vernünftige Framerate halten konnte.

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