Shooter und moralische bedenken

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Thefender
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Shooter und moralische bedenken

Beitrag von Thefender » 02.05.2013 15:49

Sie sind populär wie nie, egoshooter wie call of duty und battlefield.

doch in wie weit entsprechen sie der realität und was kann daran moralisch verwerflich sein? Klar,
die szenarien und stories sind fiktiv, finden ihren ursprung dennoch in der realität.der gewaltgrad liegt hoch, zeigt aber dennoch nicht die wahre grausamkeit realer kriegsschauplätze. Was meiner meinung nach daran am bedenklichsten ist: die linzensierung realer waffen, die aktuell im krieg eingesetzt werden. Diese liezensierungsgelder fließen genau in diese waffenlobby, die die amerkanischen streitkräfte ausstattet, und mit genau diesen waffen, die auch im spiel benutzt werden, jährlich hunderte zivilsten getötet werden. Da sind bei mir die bedenken sehr gross.
ja, man jetzt anführen: was ist mit gta? Da baller ich öfter mal zivilisten zum spass um. Das mag stimmen, doch gta ist stark satirisch überzogen und es werden keine originalgetreuen waffen verwendet.
ich lass das jetzt mal so stehen und bin auf eure meinungen gespannt.
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Hokurn
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Re: Shooter und moralische bedenken

Beitrag von Hokurn » 02.05.2013 16:07

Erstma würde mich ne Quelle zu den Lizensierungen interessieren. kann es mir zwar vorstellen, hab es aber noch nie gelesen...

Es ist gut wenn man gewisse Dinge hinterfragt, aber bei Spielen artet es dann doch ein bisschen aus.
Meine Beispiele waren in einem anderen Thread bereits folgende:

Shooter= Menschen töten

Fifa= Spielern solch hohe Gehälter zu zahlen obwohl es Hungersnöte gibt. Hier kann man natürlich auch die Lizensierung der aktuellen Kader nehmen die somit auch echtes Geld verprassen welches genauso gut für Hungersnöte oder andere Mängel dieser Welt verwendet werden könnte.

Skyrim= Tierquälerei / Wie viele Wölfe hab ich getötet obwohl diese z.B. in S-H zu den bedrohten Tierarten zählen. Dazu führt man auch hier rein optional einen Krieg... Diebstahl und Auftragsmord wird ebenfalls durch Gildenaufstiege und entsprechenden Rüstungen etc. belohnt.

God of War= Ist vom Prinzip her ne perverse Zerstümmelungsorgie.

GTA= Hier hat bestimmt jeder den Gängster raushängen lassen und Zivilisten überfallen bzw sich den Spaß gemacht eine Verfolgungsjad mit der Polizei zu erzwingen / Dazu sind Drogen, Prostitution und Gewalt Einnahmequellen.

Need for Speed= Es besteht aus strafrechtlich zu verfolgendem Fahrverhalten.

Ich persönlich laufe gerne zum Feierabend ab und zu mit meiner Lieblings Mannschaft bei Fifa auf den Platz und spiele ein bis zwei Spiele und zur Abwechslung ist n Shooter mit Freunden auch ganz nett, aber hier denke ich nicht über Reale Konflikte nach, weil ein abgemachtes Onlinetreffen bereits jeden Realismus zu nichte macht. Zudem fehlen hier auch die Zivilisten.(und nein ich habe kein interesse daran das welche in Spielen auf tauchen)
Wenn man das Zocken ansich so hinterfragen möchte bleibt halt nicht mehr viel über zum Zocken...
Mich persönlich stört es nicht ich komme auch mit Fifa aus aber ich finde es quatsch, weil ich mir nicht vorstellen kann das die meisten Grinsend vorm TV sitzen und darüber philosophieren wie es wäre wenn die Figur echt wäre und was man hiermit seiner Familie angetan hätte. Und dabei dann noch ein Gefühl der Freude haben.
Ich denke es ist eher:
Feierabend = Kopf aus / Konsole an.

Klar das ist für das Lizensierungsthema ein wenig vorbei geredet. Aber hier bleibt auch nur die Möglichkeit auf Fantasy-Waffen/Namen zurück zu greifen... Da ich mich in dem Gebiet nicht auskenne und vom Namen eigentlich nur die Spas-12 und die AK-47 kenne, denke ich aber das man hier durchaus Originalwaffen nachempfindet.
Ich persönlich muss nicht umbedingt mit der Spas-12 daddeln, sondern es kann von mir aus auch ne Spaß-69 sein, woraufhin Lizensierungsgelder ausbleiben würden.

Natürlich wäre es verwerflich wenn so Geld in die Waffenindustrie fließt.
Gleichzeitig muss man aber sagen das es sowieso schon pervers ist das mit "Krieg" in der Realität Geld verdient wird.

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Thefender
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Re: Shooter und moralische bedenken

Beitrag von Thefender » 02.05.2013 16:24

Die quelle liefere ich dir noch nachträglich morgen oder samstag.
*meine tochter hat meinen lapi demoliert und ich agiere gerade vom handy
aus, was umständlich ist. Ich werde den pc meiner ex anzapfen. Klar verstehe ich deine aufgeführten punkte, kann dir auch recht geben.
Aber wie zu gta bereits gesagt: keine lizensierung und satirisch überzogen. God of war und skyrim sind onehin im fantasy bereich angesiedelt *auch wenn sich god of war die grichische mytologie als ausgangspunkt nimmt* zu fifa: fussball mag ich sowieso nicht und ja, fussballer sind wie politiker sehr wohl überbezahlt. Ich finde nicht das zocken an sich so verweflich, keineswegs, aber die hintergrundpolitik einiger franchises sehr wohl. Es ist ja gut mal konsole/pc an, hirn aus, aber man sollte sich bei einigen sachen wirklich mal gedanken machen. So eine "mir doch egal" haltung kann oft weitlaufendere folgen haben als man denkt...aucg wenn man nur zickt..aber alles hat einen ursprung.
aber diese neuen lizensierten waffen werden von der nra *national riiffel asociation* vertrieben. Die haben die rechte darauf und die selben rüsten die u.s army, seals...etc. aus und auch die amerikanische zivilbevölkerung *es ist in einigen staaten tatsächlich legal ein doppelläufiges mg, kaliber 30 im Vorgarten zu haben*
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Hokurn
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Re: Shooter und moralische bedenken

Beitrag von Hokurn » 02.05.2013 16:41

Ok, Danke^^

Zu den Politikern:
Klar die verdienen viel aber mir ist es lieber das der jenige der unseren Staat in der Hand hat viel verdient und zufrieden ist anstatt unzufrieden ist und sich am Staat(uns) bereichert...
Wobei das auch ab und zu Hand in Hand geht. ;)
Ich würde das nicht mit dem Begriff "Politiker" pauschalisieren. Viele sind bestimmt überbezahlt aber wer für das auf und ab des Landes verantwortlich ist sollte ein zufriedener Mensch sein und das geht halt zum großen Teil übers Gehalt.

Naja grundlegend sind wir uns ja einig. Gefördert muss die Waffenindustrie durch das Medium "Spiel" nicht. Ich denke ja auch nicht das es problematisch für die meisten ist mit irgendwelchen ausgedachten Waffen zu spielen.
Wobei ich als Fifa-Fan(Sorry ist eigentlich mein einziger Vergleichspunkt, da ich das hauptsächlich in meiner mangelnden Zeit als Gelegenheitsspieler daddel) sagen muss das ich mit Müller, Draxler, Höwedes und Schweinsteiger spielen möchte und nicht mit Miller, Drexlör, Huwödes und Schweinsenker...
Ich weiß nicht ob es da vergleichbare Einstellungen zu den Waffen in Shootern gibt... Mir persönlich wäre es egal! ;)

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Re: Shooter und moralische bedenken

Beitrag von Thefender » 02.05.2013 17:05

Naja, fussballer bringen in der regel keine menschen um, so scharf schiessen sie dann
auch nicht :D ob schweinsteiger oder schweinsenker...der name wirkt ansich ohnehin wie ne parodie xD
Ich zock auch nicht täglich: arbeit, kind, hobbys etc.
Aber solche dinge beschäftigen mich doch
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Re: Shooter und moralische bedenken

Beitrag von Hokurn » 02.05.2013 17:12

Ne natürlich nicht... Hier ging es mir nur um den Vergleich das manche umbedingt mit der Waffe spielen wollen, die der Realität nachempfunden ist. Wobei es bei Stars etc. wohl auch noch n bisschen was anderes ist.

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Re: Shooter und moralische bedenken

Beitrag von Thefender » 02.05.2013 17:51

Richtig
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Re: Shooter und moralische bedenken

Beitrag von Thefender » 02.05.2013 17:57

Garade eben war es wieder in den nachrichten: in den usa hat
ein 5 jähriger mit seinem eigenen gewehr seine schwester erschossen...
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Re: Shooter und moralische bedenken

Beitrag von Hokurn » 02.05.2013 19:00

Thefender hat geschrieben:Garade eben war es wieder in den nachrichten: in den usa hat
ein 5 jähriger mit seinem eigenen gewehr seine schwester erschossen...
Na durch Shooter wird das wohl nicht passiert sein... Ich denke zumindest das der 5jährige noch keine Konsole zu Gesicht bekommen hat. (Ich glaub meine erste war mit 8 oder 9 Jahren)
Aber hierfür werden wohl die Erziehungsberechtigten belangt. Auch in den USA muss eine Waffe gescheit gelagert werden...
Und wenn ein 5Jähriger in der Lage ist an diese zu kommen, hat er grundlegend eine falsche Einstellung zu einem Gerät welches mit einem Fingerkniff Leben auslöscht.

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Re: Shooter und moralische bedenken

Beitrag von Thefender » 02.05.2013 20:03

Nein, du hast das nicht richtig verstanden, das war SEIN gewehr!
Das hängt zum teil an den laschen waffengesetzen in den waffen närrischen
usa, zum anderen an der vormals schon genannten nra, die strikt gegen schärfere
waffengesetze is, da sie von den laschen gesetzen profitieren, so wie vom krieg und eben von den games.
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Re: Shooter und moralische bedenken

Beitrag von Hokurn » 03.05.2013 08:43

Thefender hat geschrieben:Nein, du hast das nicht richtig verstanden, das war SEIN gewehr!
Das hängt zum teil an den laschen waffengesetzen in den waffen närrischen
usa, zum anderen an der vormals schon genannten nra, die strikt gegen schärfere
waffengesetze is, da sie von den laschen gesetzen profitieren, so wie vom krieg und eben von den games.
Na da muss es in Amerika leider öfter passieren... Wer in Kauf nimmt das Menschen die noch kein Urteilsvermögen besitzen mit Waffen hantieren hat selbst schuld. Traurig/Hart aber im Prinzip ist es ja so...

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Re: Shooter und moralische bedenken

Beitrag von Thefender » 03.05.2013 10:10

Naja ich finds echt krank.....es gibt in den usa über 60.000 waffenläden
im vergleich dazu nur etwa 15.000 mcdonalds filialen z.B .
In manchen staaten reicht das vorweisen des
führerscheins, um eine waffe zu kaufen....
und so ein waffengeiles volk produziert diese
Shooter...bah
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Re: Shooter und moralische bedenken

Beitrag von Hokurn » 03.05.2013 10:38

Drei Absätze aus dem dazugehörigen Artikel...

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Die Eltern bewahrten die Waffe des Jungen den Angaben zufolge in einer Ecke des Wohnzimmers auf. Es sei ihnen nicht aufgefallen, dass sich noch eine Kugel darin befand. Wie genau es zu dem tödlichen Schuss kommen konnte, ist noch unklar. "Es ist ein kleines Gewehr für Kinder, der kleine Junge war daran gewöhnt, mit dem Gewehr zu schießen", sagte der Gerichtsmediziner. Eine Autopsie sei im Gange, aber er gehe davon aus, dass der Vorgang als Unfall eingestuft werde. "Es war einer dieser verrückten Unfälle."
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"Qualitätswaffen für Amerikas Jugend"

Der Hersteller Keystone nennt sein Kindergewehr "Crickett" ("Grille"). Er wirbt für die Waffe mit einer lustigen Grille mit Flinte und dem Spruch: "Qualitätswaffen für Amerikas Jugend". Die Gewehre sollten Kinder zum verantwortungsvollen Umgang mit Waffen animieren, so das Unternehmen.
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Der Vorfall in Kentucky war bereits der zweite tödliche Schuss von einem Jungen in den USA binnen einer Woche. Laut einem Bericht der Zeitung "Anchorage Daily News" hatte im Bundesstaat Alaska ein Achtjähriger am Montag seine fünf Jahre alte Schwester erschossen. Erst vor drei Wochen hatten zwei Kleinkinder kurz hintereinander zwei Menschen getötet: In New Jersey erschoss ein Vierjähriger mit einem Gewehr einen Sechsjährigen. In Tennessee tötete ein ebenfalls Vierjähriger mit einer Pistole eine 48-Jährige. In beiden Fällen waren die Waffen geladen und ungesichert.
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Re: Shooter und moralische bedenken

Beitrag von Hokurn » 03.05.2013 10:39

Das Hauptproblem liegt hier aber eindeutig an den über 20.000 Waffengesetzen die scheinbar nichts regeln...

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Re: Shooter und moralische bedenken

Beitrag von Thefender » 03.05.2013 12:20

Amis eben....das problem ist leider im grundasatz mit der unterschrift
von george washington verankert, das jeder us bürger eine waffe besitzen darf/soll
Um haus und hof und leben zu schützen
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