da gibts bei mir auch viele, viele intensive erlebnisse. vor allem unterschiedlich geartete "intensive erlebnisse".
muss dazu sagen, dass ich erst vor knapp 1,5 jahren wieder angefangen habe, intensiv zu zocken. davor knapp 10 jahre kaum bis gar nicht, höchstens mal ne partie cs oder dod online oder im lan mit freunden.
da sind wir dann auch gleich beim thema: intensivstes multiplayer-erlebnis sicherlich day of defeat, das alte, auf hl1 basierende. mit laptop bei nem freund, zusammen nen server geentert und gerockt. dod_caen zb, da kommt bei mir immer das beste gefühl auf, wirklich im krieg zu sein. avalanche ist auch super.
oder halt auf ner privaten lan mit ~8 leuten die ganze nacht dod oder cs spielen, immer besser werden und sich kollektiv reinsteigern.
im singleplayer gabs auch einige. früher mit sicherheit zelda: links awakening auf dem gameboy. den gameboy bekam ich etwa mit 8 jahren zu weihnachten, zusammen mit zelda. leider ne englische version, was mich damals vor eine unlösbare herausforderung stellte. *g*
alleine in den ersten dungeon zu gelangen hat bestimmt ein jahr (!) gedauert. naja, wenn man kein wort versteht, ist ein spiel wie zelda schwierig... ^^
als dann irgendwann mal ein freund ein deutsches zelda hatte, das ich mir ausleihen konnte, war das schon ein erlebnis. ich kannte inzwischen halt schon die welt, soweit ich sie eben ohne die meisten items bereisen konnte, mit ihren charakteren und orten usw. als ich dann endlich mal die ganzen dialoge und zusammenhänge verstand, die ich vorher hunderte male gelesen habe, ohne irgendetwas zu verstehen, fiel es mir wie schuppen von den augen.
das spiel dann tatsächlich weiter- und durchzuspielen, all die gebiete tatsächlich selbst zu bereisen, an denen ich mir vorher quasi wie vorm schaufenster die nase plattgedrückt hatte, war eine offenbarung für mich als 9-10jährigen steppke.
das erste max payne war damals, als es gerade draußen war, auch ne sehr intensive und coole erfahrung. das hat imho die art und weise, seine geschichte zu erzählen, für computerspiele revolutioniert. und natürlich die bullet time... und die grafik, partikeleffekte etc. damals absolut umwerfend und unübertrefflich in sachen coolness. ^^
aus den letzten 1,5 jahren:
story, atmosphäre, charaktere usw waren in
the walking dead mit abstand am besten. muss ich wohl nicht mehr viel zu sagen. nach so langer zockerpause so ein adventure zu erleben, war mehr als beeindruckend. und das ende...
die atmosphäre fand ich auch in metro 2033 sehr intensiv. von innen beschlagende gasmaske, langsam schwächer werdende helmfunzel, schreie der mutanten aus unbestimmter richtung... wirklich gut gemacht.
außerdem sehr intensiv, wenn auch in keiner weise bahnbrechend, fand ich die army of two reihe im koop. oder auch gears of war 3, resistance und was es da noch so gibt. mit nem guten freund seite an seite die ganze kampagne durchzuspielen und die nacht zum tage zu machen, da geht nix drüber.
das unfassbarste wtf-erlebnis hatte ich allerdings vorgestern abend. ich beendete gerade uncharted 3, übrigens auch ne richtig gute reihe mit teil 2 als spielerischem und handlungstechnischem höhepunkt.
nach dem schlussvideo von teil 3 zünde ich mir also ne zigarette an und schaue die credits, was ich sonst fast nie mache. eigentlich wollte ich sie auch schon längst wegdrücken, weil sie ewig dauern...
da taucht da ein name auf, unter "german localization team manager" (oder so, keine ahnung mehr), wo ich dachte "lol, das könnte ja xyz sein". aus jux und tollerei mal gegoogelt - es ist xyz. ne kindheitsbekanntschaft, die große schwester eines klassenkameraden von mir aus der grundschule.
mann, was ist mir die kinnlade runtergefallen.
