Mein intensivstes Spielerlebnis
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
Re: Mein intensivstes Spielerlebnis
Schwierig...in fast 30 Jahren des daddelns sind einige großartige Momente zusammen gekommen. Wenn ich mich aber festlegen müsste, kann ich nur Okami nennen. Es ist auch gleich 3 mal vertreten...Ps2/Wii und Ps3, würde es auf Ps4 nochmal erscheinen, wäre es wahrscheinlich auch auf der aktuellen Generation mein Liebling
Re: Mein intensivstes Spielerlebnis
Ein sehr interessanter Thread, den ich mir komplett durchgelesen habe. Einige der Geschichten kann ich 1 zu 1 nachvollziehen und teilen.
Final Fantasy VII
Das Spiel hat mich dermaßen begeistert, wie wohl kaum ein anderes danach. Die Story, Musik, die Charaktere - hier hat alles perfekt gepasst und man hat das Spiel richtig gefühlt. Ein besonderer Moment im Spiel stellt für mich der Tempel des Alten Volkes dar. Diese Musik im Tempel und die Geschichte rund um Aerith schaffen es eine einzigartige Atmosphäre zu kreieren. Allgemein muss ich sagen, dass ich die erste CD des Spieles als gesondert vom Rest des Games betrachte. Dies liegt daran, dass ein Freund damals eine Playstation hatte und ich oft beim FF VII zocken zugesehen habe (größtenteils auf besagter CD 1) und mir diese Spielabschnitte irgendwie viel wert- und liebevoller vorkommen. Ich finde auch, dass nach diesem Abschnitt ein Qualitätsverlust innerhalb des Spieles stattfindet. Diese ganzen Geschichten rund um die Charaktere habe ich geliebt. Barret und Corel, Cloud und Tifa in Nibelheim, Red XIII und die Höhle der Gii, der schon angesprochene Tempel des Alten Volkes, Cid und die Rakete, Clouds Vergangenheit - all sowas findet man ab CD 2 nicht mehr.
Catherine
Insgesamt hat mir das mysteriöse Setting sehr gut gefallen. Die Albtraumlevels waren für mich etwas vollkommen neues und die Story um Vincent, Catherine und Katherine war extrem gut umgesetzt. Besonders hängengeblieben sind zwei Szenen, zum einen
Virtue's Last Reward
Eines der wenigen Games, die ich stellenweise wirklich tragisch fand. Die Endings von Alice, K und vor allem von Luna haben mich wirklich berührt.
Final Fantasy VIII
Die Abschnitte im Weltall hatten irgendwie etwas sehr einprägsames. Ich kann nicht einmal genau erklären wieso, aber das hatte wirklich was (obwohl ich Squall und Rinoa sonst nie so cool fand).
Zelda: Ocarina of Time
Habe das Game damals zu Weihnachten bekommen und es war einfach genial. Es gab damals kein vergleichbares Spiel, alles war neu und unverbraucht und hat extrem gut funktioniert. Ein besonderer Moment war für mich, als ich endlich (durch Zufall) das Auge der Wahrheit gefunden habe.
Zelda: Link's Awakening
In einem anderen Thread habe ich bereits geschrieben, dass ich früher im zweiten Dungeon ewig lange nicht den Masterschlüssel gefunden habe, weil ich "zuerst den eingesperrten Hasen, zuletzt den Skelettritter" nie richtig zu deuten wusste. Ich war damals bei einem Kumpel, als ich den Schlüssel endlich erhalten habe. Es war ein unfassbares Gefühl.
Super Mario 64
Mein erstes Spiel für eine stationäre Konsole. Ich habe das Game zuerst Abends gespielt und konnte im Schloss keinen Eingang zum ersten Level finden. Ich hatte gelesen, dass man durch die Bilder springen muss, um Level zu betreten. Ich hatte das ganze Schloss abgesucht, aber nichts gefunden. Am nächsten Morgen habe ich vor der Schule kurz nochmal gespielt und endlich das richtige Bild erwischt. Ich habe dann kurz gespielt, aber musste schließlich doch weg um den Schulbus rechtzeitig zu bekommen. Ich konnte es kaum erwarten endlich nach Hause zu kommen.
Oder als mir ein Kumpel in der Schule erzählte, dass er endlich den grünen Schalter gefunden hatte. Junge, war ich da aufgeregt.
Danganronpa: Trigger Happy Havoc
Ich hatte durch einen dummen Zufall ganz zu beginn des Spiels herausgefunden, wer das Mastermind ist.
Dennoch zählt die besagte Person für mich zu den coolsten Gegenspielern der Videospielgeschichte und der Auftritt im letzten Class Trail ist einfach genial in Szene gesetzt.
Castlevania 64
Vor der Villa habe ich mich früher immer etwas gegruselt, aber ich liebte dieses morbide Feeling des Spiels. Das Heckenlabyrinth gabe ich jedoch gehasst (oder auch geliebt, wahrscheinlich beides). Im Hardmode war dieser besagte Abschnitt recht schwierig und ich war froh als ich das Ende des Labyrinths erreicht hatte - dieser lange gerade Gang der neben dem Garten herführt. Dort bekam ich den Schock meines Videospielelebens: Eigentlich hört man in diesem Gang lediglich die Hunde von außerhalb knurren und nichts passiert, aber auf einmal kaum einer dieser Hunde geradeaus auf mich zugelaufen und eine Energieleiste erschien am unteren Bildschirmrand. Ich lief geradeaus weiter und sah, dass der Frankensteingärtner auf mich zugestürmt kam. Ich habe es irgendwie geschafft an ihm vorbeizuspringen ohne getroffen zu werden (im Hardmode reicht ein Kettensägenschwinger dazu). Ich lief bis zum Ende des Gangs, etwas anderes blieb mir nicht übrig, da es sich dabei lediglich um einen gerades Weg handelt und warf hektisch alle verfügbaren Kreuze in Richtung der Gegner. Gottseidank habe ich es geschafft den so den Gärter zu besiegen.
Oder auch der Abschnitt mit dem magischen Nitro im Schlosszentrum, das hat mich früher Nerven gekostet und ich habe mich jedesmal erschreckt wenn Reinhardt durch einen lauten Knall durch die Explosion gestorben ist.
Final Fantasy VI
Die Operszene in der Celes Maria verkörpert, ist für mich unglaublich gut umgesetzt. Auch stellt dies einen der wenigen Abschnitte innerhalb eines Spieles dar, den ich sehr ergreifend fand.
Final Fantasy VII
Das Spiel hat mich dermaßen begeistert, wie wohl kaum ein anderes danach. Die Story, Musik, die Charaktere - hier hat alles perfekt gepasst und man hat das Spiel richtig gefühlt. Ein besonderer Moment im Spiel stellt für mich der Tempel des Alten Volkes dar. Diese Musik im Tempel und die Geschichte rund um Aerith schaffen es eine einzigartige Atmosphäre zu kreieren. Allgemein muss ich sagen, dass ich die erste CD des Spieles als gesondert vom Rest des Games betrachte. Dies liegt daran, dass ein Freund damals eine Playstation hatte und ich oft beim FF VII zocken zugesehen habe (größtenteils auf besagter CD 1) und mir diese Spielabschnitte irgendwie viel wert- und liebevoller vorkommen. Ich finde auch, dass nach diesem Abschnitt ein Qualitätsverlust innerhalb des Spieles stattfindet. Diese ganzen Geschichten rund um die Charaktere habe ich geliebt. Barret und Corel, Cloud und Tifa in Nibelheim, Red XIII und die Höhle der Gii, der schon angesprochene Tempel des Alten Volkes, Cid und die Rakete, Clouds Vergangenheit - all sowas findet man ab CD 2 nicht mehr.
Catherine
Insgesamt hat mir das mysteriöse Setting sehr gut gefallen. Die Albtraumlevels waren für mich etwas vollkommen neues und die Story um Vincent, Catherine und Katherine war extrem gut umgesetzt. Besonders hängengeblieben sind zwei Szenen, zum einen
Show
als Vincent realisiert, dass er einen großen Fehler begangen hat und ziellos durch den Regend umherstreift (begleitet mit toller Musik) und dann noch als die beiden Frauen das erste Mal aufeinandertreffen und Catherine scheinbar tödlich verwundet wird.
Eines der wenigen Games, die ich stellenweise wirklich tragisch fand. Die Endings von Alice, K und vor allem von Luna haben mich wirklich berührt.
Final Fantasy VIII
Die Abschnitte im Weltall hatten irgendwie etwas sehr einprägsames. Ich kann nicht einmal genau erklären wieso, aber das hatte wirklich was (obwohl ich Squall und Rinoa sonst nie so cool fand).
Zelda: Ocarina of Time
Habe das Game damals zu Weihnachten bekommen und es war einfach genial. Es gab damals kein vergleichbares Spiel, alles war neu und unverbraucht und hat extrem gut funktioniert. Ein besonderer Moment war für mich, als ich endlich (durch Zufall) das Auge der Wahrheit gefunden habe.
Zelda: Link's Awakening
In einem anderen Thread habe ich bereits geschrieben, dass ich früher im zweiten Dungeon ewig lange nicht den Masterschlüssel gefunden habe, weil ich "zuerst den eingesperrten Hasen, zuletzt den Skelettritter" nie richtig zu deuten wusste. Ich war damals bei einem Kumpel, als ich den Schlüssel endlich erhalten habe. Es war ein unfassbares Gefühl.
Super Mario 64
Mein erstes Spiel für eine stationäre Konsole. Ich habe das Game zuerst Abends gespielt und konnte im Schloss keinen Eingang zum ersten Level finden. Ich hatte gelesen, dass man durch die Bilder springen muss, um Level zu betreten. Ich hatte das ganze Schloss abgesucht, aber nichts gefunden. Am nächsten Morgen habe ich vor der Schule kurz nochmal gespielt und endlich das richtige Bild erwischt. Ich habe dann kurz gespielt, aber musste schließlich doch weg um den Schulbus rechtzeitig zu bekommen. Ich konnte es kaum erwarten endlich nach Hause zu kommen.
Oder als mir ein Kumpel in der Schule erzählte, dass er endlich den grünen Schalter gefunden hatte. Junge, war ich da aufgeregt.
Danganronpa: Trigger Happy Havoc
Ich hatte durch einen dummen Zufall ganz zu beginn des Spiels herausgefunden, wer das Mastermind ist.
Dennoch zählt die besagte Person für mich zu den coolsten Gegenspielern der Videospielgeschichte und der Auftritt im letzten Class Trail ist einfach genial in Szene gesetzt.
Castlevania 64
Vor der Villa habe ich mich früher immer etwas gegruselt, aber ich liebte dieses morbide Feeling des Spiels. Das Heckenlabyrinth gabe ich jedoch gehasst (oder auch geliebt, wahrscheinlich beides). Im Hardmode war dieser besagte Abschnitt recht schwierig und ich war froh als ich das Ende des Labyrinths erreicht hatte - dieser lange gerade Gang der neben dem Garten herführt. Dort bekam ich den Schock meines Videospielelebens: Eigentlich hört man in diesem Gang lediglich die Hunde von außerhalb knurren und nichts passiert, aber auf einmal kaum einer dieser Hunde geradeaus auf mich zugelaufen und eine Energieleiste erschien am unteren Bildschirmrand. Ich lief geradeaus weiter und sah, dass der Frankensteingärtner auf mich zugestürmt kam. Ich habe es irgendwie geschafft an ihm vorbeizuspringen ohne getroffen zu werden (im Hardmode reicht ein Kettensägenschwinger dazu). Ich lief bis zum Ende des Gangs, etwas anderes blieb mir nicht übrig, da es sich dabei lediglich um einen gerades Weg handelt und warf hektisch alle verfügbaren Kreuze in Richtung der Gegner. Gottseidank habe ich es geschafft den so den Gärter zu besiegen.
Oder auch der Abschnitt mit dem magischen Nitro im Schlosszentrum, das hat mich früher Nerven gekostet und ich habe mich jedesmal erschreckt wenn Reinhardt durch einen lauten Knall durch die Explosion gestorben ist.
Final Fantasy VI
Die Operszene in der Celes Maria verkörpert, ist für mich unglaublich gut umgesetzt. Auch stellt dies einen der wenigen Abschnitte innerhalb eines Spieles dar, den ich sehr ergreifend fand.
Thrills! Chills! Kills!
-
Harald Raffelsieper
- Beiträge: 20
- Registriert: 22.03.2017 12:58
- Persönliche Nachricht:
Re: Mein intensivstes Spielerlebnis
Naja, als Kind habe ich massiv am Amiga 500 gezockt. Das war irgendwie alles sehr intensiv. Es gehört zur Kindheit. Da gab es unzählige geile Titel, die mir bis zum Ende meines Lebens in Erinnerung bleiben werden. Ich traue mich nicht die einzelnen Spiel aufzuzählen, da ich eventuell ein Lieblingsgame vergessen könnte... das wäre unter der Würde dieser altehrwürdigen Spiele.
Seit 12 Jahren zocke ich aber eigentlich nur noch ein Spiel: World Of Warcraft
Seit 12 Jahren zocke ich aber eigentlich nur noch ein Spiel: World Of Warcraft
- mellohippo
- Beiträge: 361
- Registriert: 17.03.2017 09:08
- Persönliche Nachricht:
Re: Mein intensivstes Spielerlebnis
Turrican 2 auf dem Amiga. Diese Farben! Dieser Sound! DIESE MUSIK! In Stereo!! Ich war hin und weg.
Es war leider der Amiga eines damaligen Klassenkameraden. Musste selber zu der Zeit mit einem ZX Spektrum vorlieb nehmen. Alles war monochrom und isometrisch. Die Spiele größtenteils unerklärliche, mysteriöse Ruckelphänomene. Oder Textadventures. Sound gabs keinen oder es klang wie aus einem kaputten Telefonhörer. Tape Loading Error am laufenden (Kassetten)-Band.
Hat mich alles wahnsinnig geprägt. Naja Kindheit und so. Lehrte mich vermutlich eine gewisse Abgehärtetheit gegnüber solchen Luxussorgen wie "niedrige Bildraten", "Matschtexturen" und dergleichen Lappalien
Es war leider der Amiga eines damaligen Klassenkameraden. Musste selber zu der Zeit mit einem ZX Spektrum vorlieb nehmen. Alles war monochrom und isometrisch. Die Spiele größtenteils unerklärliche, mysteriöse Ruckelphänomene. Oder Textadventures. Sound gabs keinen oder es klang wie aus einem kaputten Telefonhörer. Tape Loading Error am laufenden (Kassetten)-Band.
Hat mich alles wahnsinnig geprägt. Naja Kindheit und so. Lehrte mich vermutlich eine gewisse Abgehärtetheit gegnüber solchen Luxussorgen wie "niedrige Bildraten", "Matschtexturen" und dergleichen Lappalien
- Stalkingwolf
- Beiträge: 8525
- Registriert: 25.06.2012 07:08
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Mein intensivstes Spielerlebnis
und deswegen habe ich irgendwann mit WoW aufgehört.Harald Raffelsieper hat geschrieben: ↑22.03.2017 13:20 Seit 12 Jahren zocke ich aber eigentlich nur noch ein Spiel: World Of Warcraft
Man verpasst einfach zu viel
he who fights with monsters might take care lest he thereby become a monster
Favorite Game Soundtracks
Favorite Game Soundtracks
-
CritsJumper
- Beiträge: 9867
- Registriert: 04.06.2014 01:08
- Persönliche Nachricht:
Re: Mein intensivstes Spielerlebnis
Schön gesagt und da steckt so viel wahres drin!Stalkingwolf hat geschrieben: ↑25.04.2017 13:25und deswegen habe ich irgendwann mit WoW aufgehört.Harald Raffelsieper hat geschrieben: ↑22.03.2017 13:20 Seit 12 Jahren zocke ich aber eigentlich nur noch ein Spiel: World Of Warcraft
Man verpasst einfach zu viel
Nebenbei.. ich weiß nicht ob das am VR-Hype liegt der bei mir eingesetzt hat oder an dem wundervollen Wandersimulator WRoEF. Aber ich bin mir ziemlich sicher das ich heute nach Eve-Valküre-Online und Finch wieder ein Videospiel-Meilenstein-Gefühl hab.
"Ich gewinne aber lieber den Informationskrieg als einen Moralwettstreit." Tara Mcgowan
- MikeimInternet
- Beiträge: 6017
- Registriert: 04.11.2010 12:22
- Persönliche Nachricht:
Re: Mein intensivstes Spielerlebnis
Müsste ich zu diesem Thema drei Spiele auswählen, so wären das:
Singleplayer:
1.) Metroid Prime (Remake - 2002) auf dem Gamecube.
2.) RE4 (2005) Gamecube.
3.) Dark Souls 1 (2011) Xbox 360.
Multiplayer:
1.) PGR 4 (2007-2009) Xbox 360.
2.) Cod MW 2 (2009-2011) Xbox 360.
3.) Dark Souls 1 (2011-2013) Xbox 360.
Singleplayer:
1.) Metroid Prime (Remake - 2002) auf dem Gamecube.
2.) RE4 (2005) Gamecube.
3.) Dark Souls 1 (2011) Xbox 360.
Multiplayer:
1.) PGR 4 (2007-2009) Xbox 360.
2.) Cod MW 2 (2009-2011) Xbox 360.
3.) Dark Souls 1 (2011-2013) Xbox 360.
Mein Youtube - Kanal:
https://www.youtube.com/c/MikeimInternet
Instagram:
https://www.instagram.com/mikeiminternet/
https://www.youtube.com/c/MikeimInternet
Instagram:
https://www.instagram.com/mikeiminternet/
- Donkey-Kong
- Beiträge: 151
- Registriert: 11.04.2017 02:09
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Mein intensivstes Spielerlebnis
Deus Ex (1) weil tatsächlich viel Bezug auf unsere Realität nimmt und es wird immer mehr ein Schuh draus. Multikonzerne erobern die Welt, Milliardäre gehen in Politik. Auch die Gespräche mit der KI, dass Menschen eine Art "Gott" brauchen, der sie beobachtet und bewertet, hat bei mir damals für Gänsehaut gesorgt, weil genau das der Zweck von Facebook & Co ist wo viele Menschen gewisse Momente miteinander teilen und auf positive Reaktionen warten.
Re: Mein intensivstes Spielerlebnis
Hat bei mir genauso für Gänsehaut gesorgt. Trump zeigt es ja - Milliardäre gehen in die Politik..Donkey-Kong hat geschrieben: ↑03.08.2017 04:06 Deus Ex (1) weil tatsächlich viel Bezug auf unsere Realität nimmt und es wird immer mehr ein Schuh draus. Multikonzerne erobern die Welt, Milliardäre gehen in Politik. Auch die Gespräche mit der KI, dass Menschen eine Art "Gott" brauchen, der sie beobachtet und bewertet, hat bei mir damals für Gänsehaut gesorgt, weil genau das der Zweck von Facebook & Co ist wo viele Menschen gewisse Momente miteinander teilen und auf positive Reaktionen warten.
- Ziegelstein12
- Beiträge: 3128
- Registriert: 19.06.2011 13:27
- Persönliche Nachricht:
Re: Mein intensivstes Spielerlebnis
- Bioshock 1, vorallem mit nem headset wenn man Schritte hört oder irendwelche Leute reden
- Dead Space, bin halt kein Fan von Horror games
- TLOU, die Hotel Szene. Ich hab andauernd irgendein Zombie gehört und bin wahrscheinlich eine Halbe stunde herumgeschlichen, weil ich den Generator nicht gefunden habe
- (mehr oder weniger Videospiel) Hatte ne übelste Gänsehaut beim Secret secret end von KH:BBS als
- Dead Space, bin halt kein Fan von Horror games
- TLOU, die Hotel Szene. Ich hab andauernd irgendein Zombie gehört und bin wahrscheinlich eine Halbe stunde herumgeschlichen, weil ich den Generator nicht gefunden habe
- (mehr oder weniger Videospiel) Hatte ne übelste Gänsehaut beim Secret secret end von KH:BBS als
Show
ansem und Aqua gemeinsam Sora gesagt haben.

Danke an Sir Richfield an der Stelle
Re: Mein intensivstes Spielerlebnis
Bei mir war es damals Tekken 1, da es für mich das erste richtige 3D Erlebnis war, das war schon sehr krass
- Space-Lord
- Beiträge: 265
- Registriert: 23.04.2012 15:27
- Persönliche Nachricht:
Re: Mein intensivstes Spielerlebnis
Das intensivste Erlebnis hatte ich mit -Metroid Prime-
Die Atmosphäre hat mich so in den Bann gezogen, sodass alles andere die oberste Unwichtigkeit erreichte.
Leveldesign, Gameplay, Sound und Anspruch hatte für mich damals so gut harmoniert - ich behaupte, bis heute kein schöneres Erlebnis in Sachen Singleplayer gehabt zu haben. Ich glaube, ich war damals auch im perfekten Alter für dieses Erlebnis (14/15). Heutzutage ist man ja eigentlich schon von allem überschwemmt und ich würde nicht mehr so viel Begeisterung für etwas empfinden - leider (Hoffnung hege ich noch für Cyberpunk 2077). Ich erinnere mich von daher sehr oft an diese sehr schöne Zeit.
Da kommen gerade wieder Bilder hoch als ich das erste mal Pandora betritt.... puh, das löst Gänsehaut aus.
Die Atmosphäre hat mich so in den Bann gezogen, sodass alles andere die oberste Unwichtigkeit erreichte.
Leveldesign, Gameplay, Sound und Anspruch hatte für mich damals so gut harmoniert - ich behaupte, bis heute kein schöneres Erlebnis in Sachen Singleplayer gehabt zu haben. Ich glaube, ich war damals auch im perfekten Alter für dieses Erlebnis (14/15). Heutzutage ist man ja eigentlich schon von allem überschwemmt und ich würde nicht mehr so viel Begeisterung für etwas empfinden - leider (Hoffnung hege ich noch für Cyberpunk 2077). Ich erinnere mich von daher sehr oft an diese sehr schöne Zeit.
Da kommen gerade wieder Bilder hoch als ich das erste mal Pandora betritt.... puh, das löst Gänsehaut aus.
Re: Mein intensivstes Spielerlebnis
Das zeitlich intensivste Spielerlebnis pro Spiel hatte ich seinerzeit mit Monkey Island.
Kurz zusammengefasst: Urlaub - Regen und Kälte - Shopping, zwei Teile (3. gab es noch nicht) gekauft - heimeliges Zuhause - installiert - reingeschnüffelt und erst am Ende von Teil 2 wieder in der realen Welt aufgetaucht
- und es war noch immer Schlechtwetter und Urlaub ...
Zeitlich am längsten und wirklich mit Ausdauer habe ich wohl die ersten Anno-Teile gespielt ... so bis 1404 ...
Kurz zusammengefasst: Urlaub - Regen und Kälte - Shopping, zwei Teile (3. gab es noch nicht) gekauft - heimeliges Zuhause - installiert - reingeschnüffelt und erst am Ende von Teil 2 wieder in der realen Welt aufgetaucht
Zeitlich am längsten und wirklich mit Ausdauer habe ich wohl die ersten Anno-Teile gespielt ... so bis 1404 ...
-
Heinz-Fiction
- Beiträge: 475
- Registriert: 26.10.2009 13:22
- Persönliche Nachricht:
Re: Mein intensivstes Spielerlebnis
Schwer zu sagen, an meine älteren intensiven Momente kann ich mich kaum erinnern ... dann waren sie wohl nicht so intensiv^^ Zu meinen jüngeren Erfahrungen zählt wohl ein Sturmangriff auf einen feindlichen Stützpunkt im Vietnamshooter Rising Storm 2. Es war einer dieser Momente, die ich mir in der Fantasie als DIE Erfahrung in einem Multiplayershooter wahrnehme. Wenn Teamplay und Skill aufeinandertreffen. Vorstellen kann man sich die Szene in etwa so:
- US Marines hocken im Unterholz, bereit, den Vietcong zu attackieren
- Der Commander gibt per Funk durch, dass der Artillerieschlag zum temporären Kappen der Nachschubwege in 30 Sekunden bereit steht
- zwei Helikopterpiloten erklären sich zum Koordinierten Angriff auf den Punkt bereit. Einer fliegt eine Cobra und gibt ordentlich Feuerschutz aus der Luft. Der andere setzt ein halbes Dutzend Marines im hinterland ab
- Es ist soweit, der Artillerieschlag ist angeordnet. Squadleader und Grenadiere hauen die Rauchgranaten raus, damit die Marines wenigstens eine Chance auf Überleben haben, wenn sie über das offene Reisfeld stürmen
- die ersten Granaten landen. Hinter dem feindlichen Dorf steigen Rauchschwaden empor - ein Zeichen dafür, dass dort so schnell kein Vietcong mehr zu erwarten ist.
- Der Sturmangriff geht los, etwa 20 Mann erheben sich aus der Deckung und stürmen auf den Hügelstützpunkt zu. Durch die Rauchgranaten befinden wir uns zunächst im Sichtschutz vor feindlichen Angriffen. Aber wir wissen: Sobald jemand aus der Nebelwand hervortritt, fliegen die Bohnen
- Es sind noch 30 - 40 Meter zur rettenden Deckung. Raucht gibt es hier keinen mehr, wir sind wie die Hasen auf einer Jagd. Die Kugeln pfeifen links und rechts am Kopf vorbei, einige davon bleiben in den Körpern meiner Mitstreiter stecken ... der Angriff scheint gescheitert. Doch dann erhebt sich die Cobra hinter den Baumkronen, verbreitet Terror und Vernichtung per Raketen und Minigun
- der Widerstand wird merklich weniger. Was ist mit den Verteidigern los? Wie sich herausstellt, bindet das per Heli abgesetzte Squad im Hinterland etwa die Hälfte der verteidigenden Vietcong. Eine zweite Front entsteht, wenn auch nur für kurze Zeit.
- in der Zwischenzeit hat das Kräfteverhältnis an der Hauptfront gewechselt. Die Vietcong stehen unter massiven Beschuss von MGs, Granaten und gewieften Snipern. Eine Verteidigung auf weiter Front ist unmöglich. Der Sturmtrupp und ich schaffen es mit etwa 2/3 übrigen Soldaten in den Häuser-(oder besser: Hütten)kampf. Die Gewehre und Maschinenpistolen knattern lautstark, Granaten fliegen mir um die Ohren, ich schaffe es ein ums andere mal gerade so aus dem Explosionsradius. Dann passiert es: Im Angesicht mit einem Vietcong geht mir die Munition der Hauptwaffe aus. Zum Glück war er auch gerade damit beschäftigt, eine Mine in den Boden zu pflanzen ... nervös hämmere ich mit allen (!) Fingern auf den Ziffertasten in der Hoffnung, die richtige für meine Pistole zu finden ...
- gefunden! Und gerade rechtzeitig, denn mein Feind tut es mir gleich. Ich schaffe es noch, hastig 3 Kugeln in seine Richtung zu schicken ... es hat gereicht. Der Feind liegt darnieder. Stolz wie ein Pfau krieche ich aus den halbhohen Tunneln hervor ... nur um am Ausgang auf eine weitere Mine zu latschen. Welch tragisches Ende!
tl;dr
Ich bin sehr angetan von Teamshootern, in denen das Teamplay die Belohnung selber ist. Keine XP oder Stufenaufstiege nötig. Mir reicht das Gefühl, teil einer erfolgreichen spielerisch-militärischen Aktion zu sein. Außerdem beruhigt mich die Erkenntnis, dass es da draußen noch einige Multispieler gibt, denen Immersion was wert ist
- US Marines hocken im Unterholz, bereit, den Vietcong zu attackieren
- Der Commander gibt per Funk durch, dass der Artillerieschlag zum temporären Kappen der Nachschubwege in 30 Sekunden bereit steht
- zwei Helikopterpiloten erklären sich zum Koordinierten Angriff auf den Punkt bereit. Einer fliegt eine Cobra und gibt ordentlich Feuerschutz aus der Luft. Der andere setzt ein halbes Dutzend Marines im hinterland ab
- Es ist soweit, der Artillerieschlag ist angeordnet. Squadleader und Grenadiere hauen die Rauchgranaten raus, damit die Marines wenigstens eine Chance auf Überleben haben, wenn sie über das offene Reisfeld stürmen
- die ersten Granaten landen. Hinter dem feindlichen Dorf steigen Rauchschwaden empor - ein Zeichen dafür, dass dort so schnell kein Vietcong mehr zu erwarten ist.
- Der Sturmangriff geht los, etwa 20 Mann erheben sich aus der Deckung und stürmen auf den Hügelstützpunkt zu. Durch die Rauchgranaten befinden wir uns zunächst im Sichtschutz vor feindlichen Angriffen. Aber wir wissen: Sobald jemand aus der Nebelwand hervortritt, fliegen die Bohnen
- Es sind noch 30 - 40 Meter zur rettenden Deckung. Raucht gibt es hier keinen mehr, wir sind wie die Hasen auf einer Jagd. Die Kugeln pfeifen links und rechts am Kopf vorbei, einige davon bleiben in den Körpern meiner Mitstreiter stecken ... der Angriff scheint gescheitert. Doch dann erhebt sich die Cobra hinter den Baumkronen, verbreitet Terror und Vernichtung per Raketen und Minigun
- der Widerstand wird merklich weniger. Was ist mit den Verteidigern los? Wie sich herausstellt, bindet das per Heli abgesetzte Squad im Hinterland etwa die Hälfte der verteidigenden Vietcong. Eine zweite Front entsteht, wenn auch nur für kurze Zeit.
- in der Zwischenzeit hat das Kräfteverhältnis an der Hauptfront gewechselt. Die Vietcong stehen unter massiven Beschuss von MGs, Granaten und gewieften Snipern. Eine Verteidigung auf weiter Front ist unmöglich. Der Sturmtrupp und ich schaffen es mit etwa 2/3 übrigen Soldaten in den Häuser-(oder besser: Hütten)kampf. Die Gewehre und Maschinenpistolen knattern lautstark, Granaten fliegen mir um die Ohren, ich schaffe es ein ums andere mal gerade so aus dem Explosionsradius. Dann passiert es: Im Angesicht mit einem Vietcong geht mir die Munition der Hauptwaffe aus. Zum Glück war er auch gerade damit beschäftigt, eine Mine in den Boden zu pflanzen ... nervös hämmere ich mit allen (!) Fingern auf den Ziffertasten in der Hoffnung, die richtige für meine Pistole zu finden ...
- gefunden! Und gerade rechtzeitig, denn mein Feind tut es mir gleich. Ich schaffe es noch, hastig 3 Kugeln in seine Richtung zu schicken ... es hat gereicht. Der Feind liegt darnieder. Stolz wie ein Pfau krieche ich aus den halbhohen Tunneln hervor ... nur um am Ausgang auf eine weitere Mine zu latschen. Welch tragisches Ende!
tl;dr
Ich bin sehr angetan von Teamshootern, in denen das Teamplay die Belohnung selber ist. Keine XP oder Stufenaufstiege nötig. Mir reicht das Gefühl, teil einer erfolgreichen spielerisch-militärischen Aktion zu sein. Außerdem beruhigt mich die Erkenntnis, dass es da draußen noch einige Multispieler gibt, denen Immersion was wert ist
- Erdbeermännchen
- Beiträge: 2359
- Registriert: 29.07.2014 20:42
- Persönliche Nachricht:
Re: Mein intensivstes Spielerlebnis
Das erste Silent Hill! Mein Gott hatte ich Angst!
Hohle Gefäße geben mehr Klang als gefüllte!
