Mediadesignhochschule Berlin

Alles über unsere Previews, Reviews und Specials!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
4P|BOT2
Beiträge: 149390
Registriert: 10.07.2002 12:27
Persönliche Nachricht:

Mediadesignhochschule Berlin

Beitrag von 4P|BOT2 » 01.02.2010 15:44

In Zusammenarbeit mit der Mediadesign Hochschule Berlin werden wir in den nächsten Wochen ein Studentenprojekt begleiten: Innerhalb von sechs Wochen werkelt ein Team an einer Tower Defense-Variante namens "<B>The Deadline<B> Mediadesignhochschule Berlin

Benutzeravatar
PhilippCryser
Beiträge: 97
Registriert: 25.12.2007 19:38
Persönliche Nachricht:

Cool

Beitrag von PhilippCryser » 01.02.2010 15:44

Interessant, und cool das solche infos veröffentlicht werden 8)

Benutzeravatar
GoreFutzy
Beiträge: 4269
Registriert: 05.09.2006 07:42
Persönliche Nachricht:

Interview

Beitrag von GoreFutzy » 01.02.2010 15:48

Wie ich vor kurzem mit Entsetzen festgestellt habe, bin ich tatsächlich seit 20 Jahren in der Spielebranche tätig. Ich arbeite also länger an Spielen, als viele Leser alt sind.
Irgendwo werden Sympathien durch diesen Satz abgebaut...

Nicht, dass er falsch wäre, aber ich finde ihn etwas unpassend.

BigBamDaddy
Beiträge: 238
Registriert: 11.11.2004 14:31
Persönliche Nachricht:

Studium für Reiche

Beitrag von BigBamDaddy » 01.02.2010 15:56

Alles in allem ist das natürlich eine deutliche finanzielle Belastung für mögliche Studenten. Daher bietet die Hochschule und ihre Partner verschiedene Finanzierungsmodelle an. Möglichkeiten sind z.B. BAFöG, Studentenkredite, Rabatte auf Studiengebühren, Stipendien. Hier versucht unsere Studienberatung, mit dem Blick auf den Einzelfall, die richtige Lösung für den Studenten zu finden.
Klingt toll, die Realität sieht aber anders aus. Schon ein "normales" Studium mit 500€ Gebühren im Semester sind für Studenten mit finanziell schwachen Hintergrund kaum tragbar. Selbst mit Bafög ist ein Nebenjob in der Regel pflicht, wenn man eine eigene Wohnung mit allen damit verbundenen Kosten finanzieren will. Das ist kein optimales studieren.

Hier aber gleich 650€ bzw. 850€ pro Monat zu veranschlagen ist ohne finanzstarke Eltern einfach nicht tragbar. Es ist auch nicht zumutbar sich dermaßen zu verschulden ohne die Sicherheit zu haben a) einen Abschluss zu machen und b) einen Job zu finden.

Solche Studiengänge sind sicherlich interessant, aber derzeit nur für eine kleine "Finanz-Elite" tragbar. Das schmälert sicherlich die Bedeutung dieser Studiengänge, denn sowas zieht nicht die kreativsten an, sondern die "reichsten".

Benutzeravatar
Supabock-
Moderator
Beiträge: 5300
Registriert: 11.02.2009 11:58
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Supabock- » 01.02.2010 16:40

Volle Zustimmung.
boom


Noah2006
Beiträge: 34
Registriert: 16.06.2009 01:09
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Noah2006 » 01.02.2010 17:03

Das sind keine Infos, das ist Werbung !!!

Benutzeravatar
[G-DX]
Beiträge: 13
Registriert: 27.05.2006 20:03
Persönliche Nachricht:

Beitrag von [G-DX] » 01.02.2010 17:04

mannnnn!!!
wieso seit ihr in berlin??
dann zieh man extra nach düsseldorf und geht auf die MDH und ihr besucht die berliner schule.... mensch! ^^

aber ja, die kosten sind mehr als übel... schon fast übertrieben...

obwohl ich mich echt frage wie einge die tragen, zumal die nich grade wie die "finanz elite" aussehen, von der bekannten mangaka mal abgesehen, bei der das wohl ein kleines problem ist

Benutzeravatar
LordBen
Beiträge: 1145
Registriert: 24.05.2009 14:57
Persönliche Nachricht:

Re: Studium für Reiche

Beitrag von LordBen » 01.02.2010 17:20

BigBamDaddy hat geschrieben: Klingt toll, die Realität sieht aber anders aus. Schon ein "normales" Studium mit 500€ Gebühren im Semester sind für Studenten mit finanziell schwachen Hintergrund kaum tragbar. Selbst mit Bafög ist ein Nebenjob in der Regel pflicht, wenn man eine eigene Wohnung mit allen damit verbundenen Kosten finanzieren will. Das ist kein optimales studieren.

Hier aber gleich 650€ bzw. 850€ pro Monat zu veranschlagen ist ohne finanzstarke Eltern einfach nicht tragbar. Es ist auch nicht zumutbar sich dermaßen zu verschulden ohne die Sicherheit zu haben a) einen Abschluss zu machen und b) einen Job zu finden.

Solche Studiengänge sind sicherlich interessant, aber derzeit nur für eine kleine "Finanz-Elite" tragbar. Das schmälert sicherlich die Bedeutung dieser Studiengänge, denn sowas zieht nicht die kreativsten an, sondern die "reichsten".
Auch von mir volle Zustimmung. Für die Summe die man an diesen privaten Hochschulen pro Semester abdrücken muss kann ich mir ein vollständiges Bachelor-Studium an einer staatlichen Uni leisten.
Another day, another try, but remember: SHOOT OR DIE!

Benutzeravatar
lAmbdA
Beiträge: 3907
Registriert: 22.10.2003 03:40
Persönliche Nachricht:

Re: Studium für Reiche

Beitrag von lAmbdA » 01.02.2010 17:29

BigBamDaddy hat geschrieben: Klingt toll, die Realität sieht aber anders aus. Schon ein "normales" Studium mit 500€ Gebühren im Semester sind für Studenten mit finanziell schwachen Hintergrund kaum tragbar. Selbst mit Bafög ist ein Nebenjob in der Regel pflicht, wenn man eine eigene Wohnung mit allen damit verbundenen Kosten finanzieren will. Das ist kein optimales studieren.

Hier aber gleich 650€ bzw. 850€ pro Monat zu veranschlagen ist ohne finanzstarke Eltern einfach nicht tragbar. Es ist auch nicht zumutbar sich dermaßen zu verschulden ohne die Sicherheit zu haben a) einen Abschluss zu machen und b) einen Job zu finden.

Solche Studiengänge sind sicherlich interessant, aber derzeit nur für eine kleine "Finanz-Elite" tragbar. Das schmälert sicherlich die Bedeutung dieser Studiengänge, denn sowas zieht nicht die kreativsten an, sondern die "reichsten".
Deswegen sitz ich hier in Fulda und versuch mein Glück mit angewandter Informatik. :< Sämtliche Studiengänge mit Gamedesign im Namen sind privat und nur durch Verschuldung für mich zu erlangen. So zumindest der lezte Informationsstand von mir. Und selbst wenn an einer öffentlichen Uni sowas angeboten werden wird, wirds wohl überannt werden. Naja, mal schauen. Digitale Medien könnte auch was sein, bzw. kann ich dann auch noch umschwenken, wenn Rockstars Horrorszenario auf meine Altag trifft.
".no place for no hero"

"Who is John Galt?"

Ayatokun
Beiträge: 175
Registriert: 05.11.2008 21:08
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Ayatokun » 01.02.2010 18:01

Thomas Langhanki: Für den Studiengang "Gamedesign (B.Sc.) - Bachelor of Science" fallen monatlich Studiengebühren in Höhe von 849 Euro bei einer Dauer von sechs Semestern an. Wer "Gamedesign (M.A:) - Master of Arts" wählt, zahlt in vier Semestern 649 Euro pro Monat. Hinzu kommt noch eine Immatrikulationsgebühr und Prüfungsgebühr...

Krass ihr mal wieder ein gutes beispiel dafür das nur die reichen eine Chance haben auf Bildung und die Armen können träumen da kann ich nur den kopf schüttlen .

voodoo44
Beiträge: 144
Registriert: 19.07.2006 10:58
Persönliche Nachricht:

Beitrag von voodoo44 » 01.02.2010 18:06

Ein Kumpel von mir studiert da jetzt ... hat vorher mit mir angewandte Informatik studiert und ist jetzt da im 1. Semester immatrikuliert ... soll wohl ziemlich stressig sein

hauptschuhle
Beiträge: 8
Registriert: 14.01.2010 21:35
Persönliche Nachricht:

Beitrag von hauptschuhle » 01.02.2010 18:10

-.-

ich habe sonst eine facharbeit über meinen "Studiengang" an der MEDIADESIGN HOCHSCHUHLE in Gamedesign geschrieben..

ist jetzt mal wirklich interessant soetwas zu sehen..

bin gespannt wie das ergebnis wird ;)

Benutzeravatar
FreshG
Beiträge: 1865
Registriert: 24.01.2010 01:11
Persönliche Nachricht:

Beitrag von FreshG » 01.02.2010 18:12

Bei dem Satz "ein Towerdefens mit Zombies" dachte ich sofort an Plants vs. Zombies :D
Bild

Benutzeravatar
dens0n
Beiträge: 1086
Registriert: 28.06.2006 22:10
Persönliche Nachricht:

Beitrag von dens0n » 01.02.2010 18:55

Ich auch, nicht besonders originell die Idee.
Bild

Chaos_Puppet
Beiträge: 17
Registriert: 08.07.2003 19:47
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Chaos_Puppet » 01.02.2010 19:07

4Players: Wie schätzt du die berufliche Perspektive für deutsche Absolventen ein? Gibt es einen Bedarf an jungen Spieldesignern?

Thomas Langhanki: Ein Blick in die Glaskugel ist natürlich immer etwas gewagt, aber ich persönlich glaube an eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Spielebranche - auch und speziell in De....

Diese Studiengänge, so schön sie auch klingen mögen, sind mMn ein ganz gefährliches Pflaster. Ich kenne Leute die Tontechnik an der SAE in Köln studieren, und die sitzen nach einem guten Abschluss danach auch auf der Strasse. Warum? Die Leute, die bisher diese Jobs innehaben haben den Mist nicht studiert, sondern ihr privates Hobby zum Beruf gemacht. Desswegen sitzt am Mischpult auf der Bühne eben kein "Student" sondern der nette Kerl von früher, der die Band in jeder Lage unterstützt hat und vermutlich sogar mehr Ahnung von der Praxis hat als der studierte....

Ich würde gerne wirkliche Festanstellungsverträge von Ex-Studenten sehen - keine Lobpreisungen der ach so guten Spielejobkonjunktur...

Antworten