Red Shell: Marketing- und Analyse-Programm steht in der Kritik; viele Spiele-Entwickler wollen es entfernen

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4P|BOT2
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Red Shell: Marketing- und Analyse-Programm steht in der Kritik; viele Spiele-Entwickler wollen es entfernen

Beitrag von 4P|BOT2 » 19.06.2018 14:10

Seit einigen Tagen formiert sich eine wachsende Front gegen Red Shell, ein häufig als Spyware bezeichnetes Tracking-Programm, das in vielen PC-Spielen zu Marketingzwecken zum Einsatz kommt. Die Diskussion kochte bei Reddit hoch und dort wird explizit aufgeführt, welche Spiele diese Software zur Marktforschung nutzen. Einige Spiele-Entwickler haben bereits auf die Kritik an Red Shell reagiert und v...

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cM0
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Re: Red Shell: Marketing- und Analyse-Programm steht in der Kritik; viele Spiele-Entwickler wollen es entfernen

Beitrag von cM0 » 19.06.2018 14:42

In der Fragen-und-Antworten-Sektion spricht Innervate davon, dass Red Shell keine Spyware ist, da "kein Code auf dem Computer außerhalb des Spiels ausführt wird".
Na dann ist die Sache ja zum Glück geklärt :roll:
Spyware ist Software die ohne dass der Nutzer davon etwas weiß, Daten sammelt und diese Daten versendet. Exakt das ist hier der Fall. Ob das nun in ein Spiel eingebettet ist oder sich um separate Software handelt, tut nichts zur Sache und hat mit der Definition von Spyware nichts zu tun.
Ist jedenfalls schon eine recht lange Liste und ich denke die wird noch länger. Immerhin entfernen einige Entwickler Red Shell, aber das wird andere nicht daran hindern, Red Shell zukünftig zu nutzen. Das ein oder andere Spiel das ich besitze, ist übrigens auch vertreten.
Zuletzt geändert von cM0 am 19.06.2018 14:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Runebasher
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Re: Red Shell: Marketing- und Analyse-Programm steht in der Kritik; viele Spiele-Entwickler wollen es entfernen

Beitrag von Runebasher » 19.06.2018 14:49

Ist bei der momentanen Datenschutz-Hysterie wohl der Todesstoß :roll:

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Balla-Balla
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Re: Red Shell: Marketing- und Analyse-Programm steht in der Kritik; viele Spiele-Entwickler wollen es entfernen

Beitrag von Balla-Balla » 19.06.2018 15:37

cM0 hat geschrieben:
19.06.2018 14:42
In der Fragen-und-Antworten-Sektion spricht Innervate davon, dass Red Shell keine Spyware ist, da "kein Code auf dem Computer außerhalb des Spiels ausführt wird".
Na dann ist die Sache ja zum Glück geklärt :roll:
Spyware ist Software die ohne dass der Nutzer davon etwas weiß, Daten sammelt und diese Daten versendet. Exakt das ist hier der Fall. Ob das nun in ein Spiel eingebettet ist oder sich um separate Software handelt, tut nichts zur Sache und hat mit der Definition von Spyware nichts zu tun.
Ist jedenfalls schon eine recht lange Liste und ich denke die wird noch länger. Immerhin entfernen einige Entwickler Red Shell, aber das wird andere nicht daran hindern, Red Shell zukünftig zu nutzen. Das ein oder andere Spiel das ich besitze, ist übrigens auch vertreten.
Das, was sie Spyware nenne, ist malware. Red shell ist definitiv Spyware - und was für eine!

Nach deren Aussagen darf man sich dann zukünftig untertänigst bedanken, wenn in seinem gekauften Spiel wenigstens keine malware enthalten ist. Danke, danke, danke!

Es wird wirklich immer bizarrer, welche Überwachung und Datenabgriff man mittlerweile als Standard hinnehmen muss.
Ich hoffe, das hat ein fettes Nachspiel, befürchte aber eben genau das Gegenteil. Gamer, weiterschlafen.

Smer-Gol
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Re: Red Shell: Marketing- und Analyse-Programm steht in der Kritik; viele Spiele-Entwickler wollen es entfernen

Beitrag von Smer-Gol » 19.06.2018 16:58

Schau an, schau an. Meine TotalWarspiele, Civilization 6, Conan Exiles und ElderScrolls Online, alles Spiele die ich ziemlich viel gespielt habe spionieren mich also aus/haben mich ausspioniert. Sogar außerhalb des spielens. Das ist ja ein Ding.

Das weitere Verhalten der sauberen Herrschaften in dieser Angelegenheit werde ich genau beobachten.

Ich könnte jetzt "Frechheit" sagen, aber das wäre einfach zu untertrieben.

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3agleOn3
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Re: Red Shell: Marketing- und Analyse-Programm steht in der Kritik; viele Spiele-Entwickler wollen es entfernen

Beitrag von 3agleOn3 » 19.06.2018 17:32

Was ein Post in Reddit alles lostreten kann, starke Leistung!

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Blackcucumbermage
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Re: Red Shell: Marketing- und Analyse-Programm steht in der Kritik; viele Spiele-Entwickler wollen es entfernen

Beitrag von Blackcucumbermage » 19.06.2018 17:48

Das Ding gehört begraben, sowie die meisten Marketing Sektionen in Unternehmen. Marketing ist die Lehre davon wie man Kunden möglichst heiße Luft verkauft. Klar gibt es Unternehmen die Werbe Probleme haben, aber Marketing in der aktuellen Forschung frägt nicht was der Kunde braucht, sondern was er glaubt zu brauchen. Besonders bei der meiner Meinung nach Kriminellen Methode dementsprechend Daten zu gewinnen die nur nicht Kriminell ist weil die Abhängigkeit der Benutzer ausgenutzt wird die Juristik zu schleppend voran kommt bei neuen Tatbeständen.

Im Mittelalter wären das Leute gewesen die einem eine Flasche Wasser als Zaubertrank für ewige Jugend verkaufen.

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gEoNeO
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Re: Red Shell: Marketing- und Analyse-Programm steht in der Kritik; viele Spiele-Entwickler wollen es entfernen

Beitrag von gEoNeO » 19.06.2018 18:22

Wenn juckts am Schluss? Keinen! Wer Facebook und Co. Nutzt ist so, oder so ein Konsument von "Social Media" und wird seine Haltung nur bedingt ändern. Ich nutze bestimmt auch etwas, was ausspioniert wird, oder Marketing betrieben wird mit meinen Daten. Es ist wie es ist. Solange die Mehrheit kein Problem damit hat, wird es weiter so gehen.
what did the five fingers say to the face?
SLAPPPPPPPPPPPPPPPP

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Kobba
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Re: Red Shell: Marketing- und Analyse-Programm steht in der Kritik; viele Spiele-Entwickler wollen es entfernen

Beitrag von Kobba » 19.06.2018 18:30

Red Shell? Wieso benutzen die nicht einfach Like Buttons?
"Gutmensch" ist die Nazikeule der Rechten!

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cM0
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Re: Red Shell: Marketing- und Analyse-Programm steht in der Kritik; viele Spiele-Entwickler wollen es entfernen

Beitrag von cM0 » 19.06.2018 18:50

gEoNeO hat geschrieben:
19.06.2018 18:22
Wenn juckts am Schluss? Keinen! Wer Facebook und Co. Nutzt ist so, oder so ein Konsument von "Social Media" und wird seine Haltung nur bedingt ändern. Ich nutze bestimmt auch etwas, was ausspioniert wird, oder Marketing betrieben wird mit meinen Daten. Es ist wie es ist. Solange die Mehrheit kein Problem damit hat, wird es weiter so gehen.
Wie man an der Reaktion einiger Entwickler sieht, bringt der Aufschrei durchaus etwas, auch wenn die meisten Nutzer von Redshell natürlich nichts wissen. Klar gibt es auch andere Dienste / Programme die die Nutzer ausspionieren. Dagegen kann man aber durchaus etwas tun, z. B. es einfach nicht nutzen. Dafür muss man allerdings erstmal wissen welche Software sich wie verhält. Und ja, es interessiert die typischen "ich habe nichts zu verbergen Leute" nicht, aber das heißt doch noch lange nicht, dass es niemanden interessiert. Wie man an den Kommentaren bei Reddit und den Reaktionen der Entwickler sieht, interessiert es eben doch einige.
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manu!
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Re: Red Shell: Marketing- und Analyse-Programm steht in der Kritik; viele Spiele-Entwickler wollen es entfernen

Beitrag von manu! » 19.06.2018 18:52

So etwas soll es auch für fast sämtliche Free 2 Play Spiele bei Android geben,IOS weiß ich nicht.Das ist ein gigantisches Netzwerk und funktioniert wohl über das Werbungsvertreibenetzwerk.Das soll auch komplett zum Ausspionieren des Nutzers taugen.Ich finde leider den Link nicht mehr.Als ich das "damals" gelesen habe,habe ich tatsächlich alles was irgendwie frei und Werbung hatte,vom telefon geschmissen.Allerdings weiss ich nicht inwieweit das eben auch stimmt oder einfach nur Behauptungen waren.
Ich finde es leider nicht mehr. -.- seitdem kommt mir nichts freies mehr aufs Handy.

flopsy
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Re: Red Shell: Marketing- und Analyse-Programm steht in der Kritik; viele Spiele-Entwickler wollen es entfernen

Beitrag von flopsy » 19.06.2018 19:08

Ich habe "Kerbal Space Program "durch ein Bundle. Das Spiel scheint auch echt gut zu sein, aber wenn ich lese, was die bei Steam über die integrierte Spyware so schreiben, habe ich mich bis jetzt noch nicht getraut, das Spiel mal richtig zu spielen, und ich bin bei so was eigentlich nicht so empfindlich! Na ja, vielleicht besteht ja noch Hoffnung, dass die Entwickler da was machen, wenn das alles jetzt so hohe Wellen schlägt.

Buumpa
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Re: Red Shell: Marketing- und Analyse-Programm steht in der Kritik; viele Spiele-Entwickler wollen es entfernen

Beitrag von Buumpa » 19.06.2018 22:26

gEoNeO hat geschrieben:
19.06.2018 18:22
Wenn juckts am Schluss? Keinen! Wer Facebook und Co. Nutzt ist so, oder so ein Konsument von "Social Media" und wird seine Haltung nur bedingt ändern. Ich nutze bestimmt auch etwas, was ausspioniert wird, oder Marketing betrieben wird mit meinen Daten. Es ist wie es ist. Solange die Mehrheit kein Problem damit hat, wird es weiter so gehen.
Es geht dabei nicht (nur) um die Sorge ob der Privatsphäre, sondern dass es eine Leistung unsererseits ist, dass wir für sie kostenlose Marktforschung zur Verfügung stellen.
Also diese Informationen haben einen gewissen Wert. Bei Facebook/Google und Co bekommt man als Gegenleistung alles kostenlos.

Entsprechend sollte also auch das entsprechende Computerspiel günstiger sein/Mehrwert liefern, wenn wir ihnen unsere Verhaltensinformationen zur Verfügung stellen. Inwieweit man das überhaupt aufwiegen kann, sei dahingestellt.

Wollte nur mal erwähnen, dass es nicht nur um Privatsphäre geht und man sowas einfach mit "Man hat doch eh schon anderswo alles preisgegeben" abschmettert.

Doc Angelo
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Re: Red Shell: Marketing- und Analyse-Programm steht in der Kritik; viele Spiele-Entwickler wollen es entfernen

Beitrag von Doc Angelo » 20.06.2018 01:03

Hm. Wenn ich das richtig verstanden habe, scheint die Firma folgendes zu tun: Person A klickt im Browser auf eine Werbung fürs Spiel. Aus den Daten, die der Browser von Person A freiwillig von sich gibt, wird eine ID erzeugt. Dadurch wissen sie, das diese ID diese Werbung gesehen hat, und wann und wo. Person A kauft das Spiel. Das Spiel startet und erzeugt ebenfalls eine ID, basierend auf den Informationen die das Betriebssystem von Person A freiwillig von sich gibt. Ist es die gleiche ID, weiß der Dienst nun, das Person A nach der Werbung an Datum X auf Webseite Y das Spiel gekauft hat. Diese Infos sind natürlich für den Publisher/Entwickler von Interesse, um zu sehen, welche Marketing-Strategie gut funktioniert. Und wenn es stimmt, was RedShell über Art der Speicherung und die Verwendung der Daten sagt, dann ist das im Grunde auch kein Problem.

(Wenn es stimmt.)

Ich finde es sehr wichtig hier hervor zu heben, das die ganzen Daten auf Anfrage (von beliebigen Webseiten) vom Browser durchs Netz geschleudert werden, oder halt an jedes beliebige Programm (z.B. Computerspiele) gegeben werden, das mit Benutzer-Rechten auf dem lokalen System ausgeführt wird. Für viele ist es ja mittlerweile normal geworden, einfach mal ein Programm oder Spiel mit Administrator-Rechten zu starten - weil warum nüch? Aber das braucht es nicht mal. All die Nutzerdaten wie Dokumente, Fotos, Videos, Mails, Browser-Historie, Cookies, Downloads, versteckte Porn-Ordner und halt einfach alles was auf dem System installiert ist, ist für jedes Programm sichtbar. Das gleiche gilt übrigens auch für Smartphones. So gut wie alle Apps haben vollen Zugriff auf all eure Daten.

Es ist schon oft schockierend, wofür Daten ge- und miss-braucht werden und wie diese Daten entstehen. Allerdings muss man auf der anderen Seite vielleicht mal darüber nachdenken, ob man nicht die Technologie auf eine Weise benutzen möchte, die solche Zugriffe erst gar nicht erlaubt.

Software darf eigentlich gar keinen Zugriff auf Daten haben, die es nicht braucht. Proprietäre Programme, wie Spiele es fast immer sind, sollten nur in einem geschützten Bereich laufen, wo sie erst gar keinen Zugriff auf privaten Daten haben. Steam und alle Spiele laufen bei mir unter Linux in Firejail. Somit können die Spiele nix sehen was ich sonst so auf meinem Computer mache. Für Windows gibts bestimmt ähnliche Dinge. Allerdings wäre dann immer noch Windows selbst die potentielle Software, die Daten weitergibt. Wem Datenschutz und Privatsphäre wichtig sind, der sollte wirklich mal einen Blick auf freie Software wie Linux werfen.
Wenn man bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte man nicht den Kopf hängen lassen.

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cM0
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Re: Red Shell: Marketing- und Analyse-Programm steht in der Kritik; viele Spiele-Entwickler wollen es entfernen

Beitrag von cM0 » 20.06.2018 12:08

Doc Angelo hat geschrieben:
20.06.2018 01:03
Hm. Wenn ich das richtig verstanden habe, scheint die Firma folgendes zu tun: Person A klickt im Browser auf eine Werbung fürs Spiel. Aus den Daten, die der Browser von Person A freiwillig von sich gibt, wird eine ID erzeugt. Dadurch wissen sie, das diese ID diese Werbung gesehen hat, und wann und wo. Person A kauft das Spiel. Das Spiel startet und erzeugt ebenfalls eine ID, basierend auf den Informationen die das Betriebssystem von Person A freiwillig von sich gibt. Ist es die gleiche ID, weiß der Dienst nun, das Person A nach der Werbung an Datum X auf Webseite Y das Spiel gekauft hat. Diese Infos sind natürlich für den Publisher/Entwickler von Interesse, um zu sehen, welche Marketing-Strategie gut funktioniert. Und wenn es stimmt, was RedShell über Art der Speicherung und die Verwendung der Daten sagt, dann ist das im Grunde auch kein Problem.

Soweit ich es verstehe, reicht es dass die Werbung eingeblendet wird, aber das nur am Rande. Das Problem dabei ist doch dieses von dir angesprochene "freiwillig". Weder der Browser, noch das Betriebssystem oder irgendein anderes Programm sollten so etwas entscheiden, sondern der User. Es gibt viele Möglichkeiten um den ganzen Datensammelwahn einzuschränken, auch unter Windows. Rein auf Redshell bezogen, kann man z. B. in der hosts-Datei einige Einträge hinzufügen. Ganz generell und teils auch bei Redshell hilfreich, kann man z. B. Ublock, Ghostery oder NoScript verwenden, gern auch in Kombination oder eine vorgefertigte hosts-Datei nutzen, die schon zig Einträge enthält und regelmäßig Cookies löschen (oder erst gar keine anlegen lassen).

Zu Firejail gibt es auch unter Windows Alternativen. So kann man z. B. Sandboxie nutzen und Spiele oder den Browser darin laufen lassen, wobei ich keine Ahnung habe wie sehr sich das auf die Performance der Spiele auswirkt. Aber zumindest den Browser in einer Sandbox laufen lassen, würde einen Großteil der ganzen Schadsoftwareproblematik lösen. Alternativ kann man auch das ganze Betriebssystem in eine Sandbox packen. Auch hilfreich ist eine Hardwarefirewall, die erstmal alles blockt das nicht explizit erlaubt wurde.
Da das nicht unbedingt alles alltagstauglich ist und teils erheblicher Aufwand hinter der Nutzung der ganzen Möglichkeiten steckt, werden die wenigsten alles nutzen. Muss man aber gar nicht, mach ich auch nicht. Ein paar Browsererweiterungen und ab und an eine angepasste hosts-Datei laden, sind schnell erledigt. Dass die meisten Leute das trotzdem nicht machen, ist klar. Aber wer will, der kann und das ohne auf Linux umzusteigen. Linux selbst ist natürlich die bessere zu Windows, wenn es um Datenversand des Betriebssystems geht. Aber Software die man unter Linux nutzt, allen voran Browser in der Standardkonfiguration, können genau wie unter Windows Informationen versenden. Kann man natürlich auch unter Linux einschränken.
Für viele ist es ja mittlerweile normal geworden, einfach mal ein Programm oder Spiel mit Administrator-Rechten zu starten - weil warum nüch?
Eher das Gegenteil ist der Fall. Heute laufen viele Spiele und Programme auch ohne Adminrechte. Das war bei Spielen zu Zeiten von Windows XP oder teils davor noch anders (merkt man wenn man alte Spiele unter Windows 10 starten will). Die meisten haben wahrscheinlich keine Ahnung wie sie ein Programm mit Adminrechten starten, außer es fragt explizit danach. Dass sie die bei so einer Abfrage allerdings leichtsinnig gewähren werden, denke ich auch. Nur fragt heute quasi kein Spiel und kaum ein Programm mehr danach.
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