2Dark - Test

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4P|BOT2
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2Dark - Test

Beitrag von 4P|BOT2 » 16.03.2017 14:17

Vermisste Kinder, furchteinflößende Gestalten und jede Menge Finsternis: In unserem Test wird 2Dark (Deutsch: „zu dunkel“) seinem Namen mehr als gerecht. Ein Privatschnüffler macht sich auf die Spur vermisster Kinder, die in einer Achterbahn oder einem Sterbeheim festgehalten werden und stolpert über Grausamkeiten, die noch weit über das Kidnapping hinausgehen… Vor mehr als 20 J...

Hier geht es zum gesamten Bericht: 2Dark - Test

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Todesglubsch
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Re: 2Dark - Test

Beitrag von Todesglubsch » 16.03.2017 14:32

Dank des Artstyles habe ich nachwievor kein großes Interesse an dem Spiel. Passt für mich immer noch nicht zur gebotenen Thematik.

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Pixelex
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Re: 2Dark - Test

Beitrag von Pixelex » 16.03.2017 14:45

Todesglubsch hat geschrieben:
16.03.2017 14:32
Dank des Artstyles habe ich nachwievor kein großes Interesse an dem Spiel. Passt für mich immer noch nicht zur gebotenen Thematik.
Geht mir genauso, Todesglubschi! ^^

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Todesglubsch
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Re: 2Dark - Test

Beitrag von Todesglubsch » 16.03.2017 15:25

Randbemerkung: Toll, dass gefühlt 80% der Threads im Steamforum sich über Denuvo beschweren, 15% sich über den Preis aufregen und die letzten 5% sich wegen nem Crash / Bug melden.

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Sir Richfield
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Re: 2Dark - Test

Beitrag von Sir Richfield » 16.03.2017 15:36

In meiner heilen Welt haben die 5% das Spiel tatsächlich gekauft und der Entwickler stellt fest, dass er die Kohle, die er für die Denuvo Lizenz rausgeworfen hat, in "Verlust" investiert hat.

Die 15% "Indiedarfnixkosten" Knatscher haste immer.

FInde ich aber gut, dass sich der Entwickler selbst die einfache Ausrede bei Misserfolg genommen hat. Muss man respektieren sowas.
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Todesglubsch
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Re: 2Dark - Test

Beitrag von Todesglubsch » 16.03.2017 15:48

Sir Richfield hat geschrieben:
16.03.2017 15:36
In meiner heilen Welt haben die 5% das Spiel tatsächlich gekauft und der Entwickler stellt fest, dass er die Kohle, die er für die Denuvo Lizenz rausgeworfen hat, in "Verlust" investiert hat.

Die 15% "Indiedarfnixkosten" Knatscher haste immer.
Soweit ich das überflogen habe, sind die Knatscher hauptsächlich Ausländer, bei denen Big Ben für das Spiel mehr Geld verlangt, als dort z.B. Witcher 3 und Tales of Berseria kosten.

Ebenfalls war wohl Big Ben der Schuldige für Denuvo und der Entwickler bietet Kickstarter-Refunds an... für irgendetwas. Keine Ahnung, alles in Französisch und Google Translate stinkt.

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Sir Richfield
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Re: 2Dark - Test

Beitrag von Sir Richfield » 16.03.2017 16:32

Sollte mich lehren, meine Meinung erstmal mit Rechercher füttern zu wollen...
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heretikeen
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Re: 2Dark - Test

Beitrag von heretikeen » 16.03.2017 17:44

Pixelex hat geschrieben:
16.03.2017 14:45
Todesglubsch hat geschrieben:
16.03.2017 14:32
Dank des Artstyles habe ich nachwievor kein großes Interesse an dem Spiel. Passt für mich immer noch nicht zur gebotenen Thematik.
Geht mir genauso, Todesglubschi! ^^
Schön, dass das außer mir noch jemand so sieht. Ich kapier diese Kombination nach wie vor nicht.

tet1
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Re: 2Dark - Test

Beitrag von tet1 » 16.03.2017 18:44

Todesglubsch hat geschrieben:
16.03.2017 15:48
Sir Richfield hat geschrieben:
16.03.2017 15:36
In meiner heilen Welt haben die 5% das Spiel tatsächlich gekauft und der Entwickler stellt fest, dass er die Kohle, die er für die Denuvo Lizenz rausgeworfen hat, in "Verlust" investiert hat.

Die 15% "Indiedarfnixkosten" Knatscher haste immer.
Soweit ich das überflogen habe, sind die Knatscher hauptsächlich Ausländer, bei denen Big Ben für das Spiel mehr Geld verlangt, als dort z.B. Witcher 3 und Tales of Berseria kosten.

Ebenfalls war wohl Big Ben der Schuldige für Denuvo und der Entwickler bietet Kickstarter-Refunds an... für irgendetwas. Keine Ahnung, alles in Französisch und Google Translate stinkt.

Ja dumme Geschichte, die Entwickler haben das Spiel über Kickstarter finanziert wo wohl DRM frei, Linux und Mac und GOG Version versprochen wurde dann ging ihnen (wie so oft) wohl die Kohle aus und BigBen hat Sie unter Vertrag genommen und dann klammheimlich Denuvo hinzugefügt (was übrigens nichts gebracht hat laut Steamspy atm 1700 Besitzer wovon allein über 1000 Baker sind) Linux und Mac Version sind da natürlich auch erstmal auf Eis gelegt der Entwickler wusste natürlich davon und hat das auch bis release verschwiegen und redet sich nun raus.

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Jazzdude
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Re: 2Dark - Test

Beitrag von Jazzdude » 16.03.2017 21:32

Für mich der größte Fehlkauf seit langem. Ich weiß nicht was mich geritten hat 29 € (oder wie viel das nochmal waren) für das Teil hinzublättern, wenn ich dann ewig hadere mir Hitman, Horizon und co. zu kaufen.

Irgendwie hatte ich mal wieder lust auf ein makaberes kleines Indiespielchen, aber das Teil ist frustrierend hoch 10. Es nervt einfach.
Erstmal ist es wirklich zu dunkel. Viel zu dunkel. So dunkel, dass mir irgendwann die Augen weh tun, weil man sich so auf den kleinen Lichtkegel konzentriert. Dazu das Fehlen eines aktiven Interaktionsbuttons - zwar gibt es ein paar Ausnahmen, aber die meisten Schalter aktiviert der Kerl selbst, wenn man vor einem interaktiven Gegenstand läuft, macht die Figur jedesmal ein "Huh". Das geht einem gerade im Anfangslevel, dem eigenen Zuhause derart auf den Senkel, dass ich mich frage, warum man das nicht etwas subtiler gestaltet hat.
Dazu das Artdesign. Zugegeben, das hatte ich mir schon vorher in Videos angesehen und recht skeptisch aufgenommen. Dachte aber, man könnte sich mit anfreunden. Aber das Figurendesign, das Sounddesign der Stimmen. Wtf.

Aber das wäre ja noch okay, wäre da nicht: Die Instant-Death-Scheiße und jetzt bin ich echt im Ragemode. Ich habe die Level in Hotline Miami teilweise bis zu 20 mal hintereinander gestartet, um einen anständigen Score zu bekommen. Warum hat es mich nicht frustriert? Weil ich selbst schuld war. Man hatte die Übersicht über das gesammte Level und Fehler waren einfach aus eigener Dummheit oder Überstürztheit.
Hier aber ist das Level komplett dunkel. Man sieht nichts. Läuft man rückwärts um einen Gegner auszuweichen, kann es passieren, dass man in eine der Fallen oder Gruben tritt. Wer jetzt meint: "Dann lauf halt langsam und vorsichtig durch". Viel Spaß. Erstensmal ist es irgendwann mal gut, ich habe keine Lust ein Level im absoluten Schneckentempo durchzuspielen.
Zweitens mal gibt es dann noch die Möglichkeit, dass man Fallen häufig gar nicht als solche erkennt. Ist das Teil da jetzt ein Lampenpfahl? Ach ne, eine Speerfalle. Ist das ein Teppich auf dem Boden? Ach ne, eine Grube. Bullshit.
Der Rest in diesem Fuckfest ergibt sich daraus, dass die Fallen viel zu schnell triggern. Man berührt einen Speer um einen Pixel und das Teil schnappt zu.

Ich habe tatsächlich direkt im ersten Clownslevel ausgemacht, nachdem ich fünf mal neu gestartet hatte und jedes mal gut fünf bis zehn Minuten Spielzeit verloren habe.

Wie gesagt: Bei Dark Souls, Hotline Miami und co. habe ich kein Problem teilweise ein Duzent mal die gleiche Stelle zu spielen. Aber hier ist es schlichtweg Bullshit.

Für mich wirklich ein absoluter Fehlkauf. Schade ums Geld. Ein, und jetzt erlaube ich mir mal eine absolut subjektive Wertung um Dampf abzulassen, absolutes Scheißspiel.

Abstand halten, wenn man nicht wirklich Nerven aus meterdicken Drahtseilen hat.
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ICHI-
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Re: 2Dark - Test

Beitrag von ICHI- » 18.03.2017 12:06

Wer mal ein richtig gutes 2D Horrorspiel erleben möchte dem kann ich "Lone Survivor" empfehlen.

Kam für mich stellenweise sogar an ein Silent Hill ran obwohl es "nur" 2D Grafik ist.

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MrLetiso
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Re: 2Dark - Test

Beitrag von MrLetiso » Gestern 10:33

Todesglubsch hat geschrieben:
16.03.2017 14:32
Dank des Artstyles habe ich nachwievor kein großes Interesse an dem Spiel. Passt für mich immer noch nicht zur gebotenen Thematik.
Ich verstehe die Kritik nicht, ehrlich gesagt. Der Stil steht im Widerspruch zur Thematik. Diese Methode wird schon seit Ewigkeiten in Horror-Filmen und vor allem in der Kunst genutzt. Klassisches Beispiel: Stephen King's "ES". Clown: lustig, Spaß, gute Laune. Kinderfressen: eklig, grotesk, gruselig.

Der "leichte" Grafikstil und die verstörenden Thematiken zu verbinden hat schon bei Lone Survivor funktioniert. Ich wüsste nicht, warum es hier anders sein sollte.

Aber ich weiß: Ästhetik liegt im Auge des Betrachters.
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Todesglubsch
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Re: 2Dark - Test

Beitrag von Todesglubsch » Gestern 10:49

MrLetiso hat geschrieben:
Gestern 10:33
Ich verstehe die Kritik nicht, ehrlich gesagt. Der Stil steht im Widerspruch zur Thematik. Diese Methode wird schon seit Ewigkeiten in Horror-Filmen und vor allem in der Kunst genutzt. Klassisches Beispiel: Stephen King's "ES". Clown: lustig, Spaß, gute Laune. Kinderfressen: eklig, grotesk, gruselig.
Also ich weiß jetzt nicht wie es im Buch beschrieben ist, aber im Film kam Pennywise nicht mit Hundeaugen und Chibi-Look daher ;) Außerdem klappt der Widerspruch besser, weil es sich um ein "reales" Wesen handelt.

Davon abgesehen sind die verpixelten Renderfiguren bei 2Dark schlicht nicht hübsch. Hätten sie 2D-Sprites genommen, die eine Ähnlichkeit zu den 2D-Artworks gehabt hätten, sähe mein Urteil gnädiger aus.

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MrLetiso
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Re: 2Dark - Test

Beitrag von MrLetiso » Gestern 10:59

Todesglubsch hat geschrieben:
Gestern 10:49
Also ich weiß jetzt nicht wie es im Buch beschrieben ist, aber im Film kam Pennywise nicht mit Hundeaugen und Chibi-Look daher ;) Außerdem klappt der Widerspruch besser, weil es sich um ein "reales" Wesen handelt.

Davon abgesehen sind die verpixelten Renderfiguren bei 2Dark schlicht nicht hübsch. Hätten sie 2D-Sprites genommen, die eine Ähnlichkeit zu den 2D-Artworks gehabt hätten, sähe mein Urteil gnädiger aus.
Natürlich nicht :lol: Es geht aber um die Verbindung. Man kann auch schöne Dinge hässlich machen :ugly:

Gut, jetzt verstehe ich aber was Du meinst.
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