Pathologic

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4P|BOT2
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Pathologic

Beitrag von 4P|BOT2 » 30.05.2006 15:27

„Pathologic“ klingt zwar interessant, ist aber eigentlich kein Wort: Ihm fehlen zwei Buchstaben zum Adjektiv und es hat einen Laut zu viel, um Substantiv zu sein. Stört mich aber nicht. Der Titel weckt das Interesse und macht Lust auf ein morbides Spiel – das allerdings keins ist. Ihm fehlt eine souveräne Inszenierung, um spannend zu sein und es hat zu viele Fehler, um als eigenständige Welt zu fe...

Hier geht es zum gesamten Bericht: Pathologic

johndoe-freename-69234
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...

Beitrag von johndoe-freename-69234 » 30.05.2006 15:27

..und wieder ein spiele-perle die von frogster vertrieben wird :P

listrahtes
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Beitrag von listrahtes » 30.05.2006 17:42

@ 4P

Könnt ihr euch nicht mal abgewöhnen zur Testeröffnung das Spiel gleich zu bewerten und ein Vorabfazit zu ziehen? Das zerstört die gesamte Dramaturgie und Aufbau eines Tests und fällt mir gerade bei 4P bei vielen Tests negativ auf. Bei so einer Spielegurke ist es ja nun nicht so schlimm, aber so wird ja auch regelmäßig bei hochwertigen Spielen vorgegangen.

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4P|T@xtchef
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Beitrag von 4P|T@xtchef » 30.05.2006 20:31

Hi listrathes,

wir versuchen in der Einleitung zu variieren. Bei großen Titeln lassen wir das Ergebnis allerdings meist offen - eben aufgrund der Dramaturgie, die du ansprichst. Allerdings ist es auf Dauer auch langweilig, immer nur das große Fragezeichen am Ende des Teasers prangen zu lassen.
Jörg Luibl
4P|Chefredakteur

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Nanatzaya
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Einleitung?

Beitrag von Nanatzaya » 31.05.2006 13:44

Hm, stimmt schon @ Jörg
Aber ich erwische mich, bei solchen Testeinleitungen, immer wieder dabei, dass einfach gleich auf Fazit zu klicken ohne den Test zu lesen.
Ist auch nicht ganz im Sinne des Autoren, oder?
Naja bei solchen Spielchen ist es verzeilich!
Wenn ich aber z.b. bei ["großes" Spiel X] gleich auf Fazit klicke, anstatt den Test zu lesen ist die Zeit des lieben Herrn [Bitte Namen eines Redakteuers einsetzen] auch für die Katz gewesen!
Sorry mir fällt jetz kein Spiel ein, un bei den aktuellen Tests ist auch keins dabei, aber es ist mir schon auch schon ein paar mal aufgefallen.
Und ich lese lieber eine Einleitung nach Schema F und führe mir dann den Test zu Gemüte als dass ich gleich aufs Fazit klicke!

Mal zum Spiel: Jaja ich finde es immer wieder erschreckend Amüsant wie, von der Idee her ganz lustige Spiele, versemmelt werden weil, oftmals der Publisher nicht mehr Geld dafür aufwendet!
Denn es lassen sich ja heutzutage nur Grafikperlen verkaufen!
Naja, hoffen auf bessere Zeiten ist wohl alles was wir als vernünftige Spieler machen können!

Mfg, der Phil

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Nanatzaya
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Beitrag von Nanatzaya » 31.05.2006 13:46

P.S.: Wer Rechtschreib- und Grammatikfehler darf sie behalten...

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-nin
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Beitrag von -nin » 01.06.2006 08:28

Mein Gott, das Spiel muss ja der Oberhammer sein.
Platz 1 von 100 in den Charts :roll: - rückwärts gesehen...
Die alte Signatur war doof.

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-nin
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Beitrag von -nin » 01.06.2006 08:29

Nanatzaya hat geschrieben:P.S.: Wer Rechtschreib- und Grammatikfehler darf sie behalten...
Das fehlt ein Verb in dem Satz :D .
Die alte Signatur war doof.

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Nanatzaya
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Beitrag von Nanatzaya » 01.06.2006 12:31

absicht ;)

johndoe-freename-99311
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Beitrag von johndoe-freename-99311 » 04.08.2006 12:13

son großer fetter Mist dat Game :twisted:

johndoe-freename-101473
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Beitrag von johndoe-freename-101473 » 30.03.2007 12:55

Wohl war, habe es aus der Zeitung und bin froh, es nicht gekauft zu haben, man hat keinen Bock weiterzuspielen... Ich höre jetzt nach 2 Std. auf, kein Interesse mehr. Öde Ansicht, immer die gleichen Leute, hohles Rumgerenne. Sieht immer alles gleich aus. Nur das was man sucht, das findet man sehr schwer und man muss etliche Tasten auf der Tastatur benutzen, am besten das Handbuch ausdrucken oder immer offen daneben legen.

Randall Flagg
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Beitrag von Randall Flagg » 16.03.2010 08:32

Ich weiß, der Test ist alt, aber ich poste auch mal meine Meinung zu dem Spiel: Ich habe es aus der CBS, und mir persönlich gefiel das Spiel. Das kann daran liegen, dass entweder meine Schmerzgrenze ziemlich hoch ist, oder weil mir das gameplay in diesem Fall nicht wichtig war. Inhaltlich ist es nämlich sehr interessant, allerdings schlaucht das ganze gerenne wirklich mit der Zeit.
Dafür finde ich die ganzen Metaphern sehr geil, allein schon der Anfang, wenn man im Theater ist und die Protagonisten sich fragen, wo man denn ist und wie man aus dem Kopf (oder war es das Herz? Ich weiß es nicht mehr so genau) herauskommen kann, ist schon geil.

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mr archer
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Re: Pathologic

Beitrag von mr archer » 14.12.2011 11:47

Benjamin, bei aller Wertschätzung: die Nummer hier war wirklich keine Glanzleistung Deinerseits.

Ich bin weit davon entfernt, Pathologic in den Wertungshimmel zu loben - dafür ist das Gameplay wirklich zu sperrig, der Einstiegs-Schwierigkeitsgrad zu hoch und generell das Spielerfeedback zu unbefriedigend. Gerade für ein Rollenspiel ist sowas stimmungsmäßig hochproblematisch.

ABER: Wenn schon Verriss, dann bitte auch auf Grundlage des tatsächlich in seiner Gesamtheit durchgespielten Spiels. Hast Du hier nicht wirklich gemacht, oder? Wenn ich mir Deine Kritikpunkte so durchlese, habe ich ganz stark das Gefühl, Du hast das Spiel mit Mediziner und Seher für ein, maximal zwei Spiel-Tage angespielt und dann zur Seite gelegt, um es zu verreissen.

Kann man machen. Sollte man im Text dann aber auch offen eingestehen. Sonst wirds nämlich peinlich.

Oder wie wäre es denn mal mit einem Blick ins Handbuch? Da wird nämlich erklärt, wie die Symbole im Handels-Menü funktionieren. Da wird auf die Bedeutung des Ressourcen-Managements hingewiesen und das man in diesem Zusammenhang die verschiedenen Statistiken im Auge behalten muss. Wer das tut, der fällt auch nicht einfach so mal eben tot um. Es sei denn, er hat am Ende von Tag 1 nicht die Mainquest erfüllt. Was mich in Deinem Fall nicht wundern würde, denn Du hast ja ganz offensichtlich nur einfach mal so reingeschnuppert. Übrigens wird man im Handbuch auch darauf hingewiesen, dass es für den Erstdurchlauf ratsam ist, mit dem Mediziner zu starten. Folgt man diesem Rat, ist es nach einmal absolvierten 12 Tagen für den dann geübten Spieler die leichteste Übung, den Ruf des Sehers bereits am ersten Tag bis zum Mittag wieder soweit herzustellen, dass ihm niemand mehr durch die Stadt nachjagt. Ich habe dafür ganze vier Spiel-Stunden benötigt (= 1h in Realzeit).

Aber sowas weiß man halt nur, wenn man sich mit dem Spiel ein bisschen beschäftigt hat. Was man von einem Kritiker natürlich nicht verlangen kann ...

So einem Kritiker würde mit etwas Abstand sicherlich auch auffallen, dass die Stadt in Pathologic nicht weniger abwechslungsarm und tot ist, als beispielsweise Vivec in Morrowind. Übrigens ein RPG, dass unter ähnlich starker NPC-Kloneritis leidet. Aber bei Bethesda juckt das natürlich niemanden.
Und übrigens: selbst für die Gleichförmigkeit der Gebäude im Spiel wird am Ende eine sehr plausible und dabei erzählerisch und spielphilosophisch extrem kluge Erklärung gegeben. Aber dafür müsste man das Ende natürlich gesehen haben ...

Aber das ist alles auch wirklich zu viel verlangt. Lieber schreibt man einen einseitigen - sowohl im übertragenen wie im tatsächlichen Sinn - Verriss zu einem komischen Russen-RPG mit über 60 Stunden Spielzeit (dazu mal in Relation bitte Jörgs ausufernde Reviews setzen).

Wie gesagt, Pathologic has some serious flaws and issues. Aber diese ganz offensichtlich mit größter Unlust hingeschluderte Besprechung (ihr habt vorher in der Redaktion Hölzchen gezogen, stimmts?) wird einem Spiel, das von einigen sehr ernstzunehmenden Spielejournalisten zu den wichtigsten PC-Spielen überhaupt gezählt wird, einfach nicht gerecht.
Hier in diesem Zusammenhang mal ein Beispiel für guten Spielejournalismus:

http://www.rockpapershotgun.com/2008/04 ... -the-body/

Aber da wo RPS schon seit Jahren ist - da will 4p ja auch noch hin. Auch schon seit Jahren ...

Ich kann nur empfehlen, diesem ungewöhnlichen Titel trotz seiner zweifellos vorhandenen Mängel eine Chance zu geben. Ich habe mich am Anfang dabei wie sehr viele sehr schwer getan. Und ich möchte Pathologic nun in meiner Spielevita nicht mehr missen müssen. Hier wird eine Geschichte erzählt, die so im Videospiel und auch darüber hinaus noch nicht sehr oft erzählt wurde.
Kószdy kozow swoju brodu chwali.
[sorbisch] Jeder Ziegenbock lobt seinen Bart.

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Sevulon
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Re: Pathologic

Beitrag von Sevulon » 14.12.2011 13:14

Du kritisierst hier nicht gerade wirklich einen 5 Jahre alten Test, an den sich vermutlich der Tester selbst nichtmal mehr erinnert, warum er was wie geschrieben hat.. oder?

Wenn jemand von mir einen 5 Jahre alten Artikel kritisieren würde, würde ich dem an der Stelle auch nicht mehr als ein "Junge, das Ding ist 5 Jahre alt. Such dir was aktuelles, wenn du mich kritisieren willst, so schreib ich doch schon lang nicht mehr.." an den Kopf werfen..
"There are no choices. Nothing but a straight line. The illusion comes afterwards, when you ask "Why me?" and "What if?". If you had done something differently, it wouldn't be you, it would be someone else, asking different questions."

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mr archer
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Re: Pathologic

Beitrag von mr archer » 14.12.2011 13:30

Sevulon hat geschrieben:Du kritisierst hier nicht gerade wirklich einen 5 Jahre alten Test, an den sich vermutlich der Tester selbst nichtmal mehr erinnert, warum er was wie geschrieben hat.. oder?

Wenn jemand von mir einen 5 Jahre alten Artikel kritisieren würde, würde ich dem an der Stelle auch nicht mehr als ein "Junge, das Ding ist 5 Jahre alt. Such dir was aktuelles, wenn du mich kritisieren willst, so schreib ich doch schon lang nicht mehr.." an den Kopf werfen..
So siehst Du die Welt. Ich sehe sie in der Frage anders.

So what?

Oder soll ich von Benjamin jetzt verlangen, das Spiel nach fünf Jahren nochmal zu testen, weil er womöglich mittlerweile als Spielejournalist anders arbeitet?

Was interessiert mich heute mein Geschreibe von gestern? So soll es also sein, ja? Wenn man fünf Jahre alte Texte also nicht mehr ernst nehmen soll - dann plädiere ich hiermit dafür, dass sie sich nach sagen wir mal drei Jahren Netzpräsenz selbst zerstören.
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