Allgemein: Erste Europa-Konferenz zur Spielwerbung
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Allgemein: Erste Europa-Konferenz zur Spielwerbung
Die Spielebranche boomt wie kein anderer Bereich der Unterhaltungsindustrie. Kein Wunder, dass auch Games immer deutlicher ins Visier der Marketingstrategen geraten. Am 17. November dreht sich in London alles um Werbung in Spielen: Das "European Advertising In Games Forum" wird von <A href="http://www.thegameinitiative.com/" target=_blank>The Game Initiative</A> organisiert und von der "Microsoft Casual games Group" sowie <A href="http://www.iga-partners.com/" target=_blank>IGA Partners</A> gesponsert.<BR><BR>Es will Entwickler, Publisher sowie Agenturen und Marketingexperten großer Produkte aus den USA und Europa zusammen bringen. Dabei geht es nicht nur um finanzielle Effizienz, die nötige Software oder statistische Marktanalysen. Es geht auch um die Möglichkeiten der Werbung in Spielen - angefangen von Markeneinblendungen über komplette Brandings oder dynamische Kampagnen innerhalb. Welche Vor- und Nachteile bringen spezielle Formen des Advertisings mit sich? Wie werden Spieler und Verbraucher auf Wereformen reagieren?<BR><BR>Wer sich für die Materie interessiert, darf sich zunächst am Sanetti-Horrorszenario der <A href="http://www.4players.de/4players.php/kol ... n/105.html" target=_blank>Kolumne</A> laben und dann die Einschätzungen eines Profis von IGA Partners in unserem <A href="http://www.4players.de/4players.php/dis ... tners.html" target=_blank>Interview</A> nachlesen.<BR><BR><br><br>Hier geht es zur News: <a href="http://www.4players.de/rendersite.php?L ... wsid=47962" target="_blank">Allgemein: Erste Europa-Konferenz zur Spielwerbung</a>
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johndoe-freename-62183
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Werbung
solang es keine werbeunterbrechung gibt wie beil filmen in tv isses mir egal \\\"ironie\\\"
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johndoe460366
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Alpha eXcalibur
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johndoe-freename-82163
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cool
die Jungs von iga partners machen das schon ganz clever muss ich sagen. ich hab das jetzt mal ein bisschen verfolgt und der weg von denen ist nicht schlecht. die vertreten halt nicht eingekaufte spiele vor den marken sondern nehmen hersteller und werber gemeinsam in die pflicht. ich hab letztens mal material von denen gesehen und da geht was. bin mal gespannt wie sich das weiter entwickelt. ich mein werbung wird eh in die spiele kommen. die frage ist nur ob die werber checken wie die spielewelt so tickt. da hoffe ich halt auf diese iga firmen als puffer. weiss einer warum die in berlin sitzen? münchen oder hamburg ist doch besser für sowas.
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Dekan_Frost
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Was geht ab?
Ey nee is nich wahr oder?
Jetz werden wir in FEAR 2 rumlaufen und Mc Doof werbung bewundern...was soll den der scheiß....na ich hoffe wenigstens das die Preise der Spiele etwas abnehmen durch den scheiss....
Jetz werden wir in FEAR 2 rumlaufen und Mc Doof werbung bewundern...was soll den der scheiß....na ich hoffe wenigstens das die Preise der Spiele etwas abnehmen durch den scheiss....
- johndoe-freename-86036
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Und das in einem Spiel, das im Mittelalter angesiedelt istrising_fury hat geschrieben:Es dauert nicht mehr lange,bis in jedem Inventarbildschirm für Markenaccessoires geworben wird und Endgegner Nikeschuhe tragen...
Ich hoffe, dass sie da einen Riegel vor schieben, aber so wie ich das sehe, zählt nur die Kohle, die über den Tisch geht und nicht die Interessen, der Spieler.
- RickD
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Im TV ist die Werbung exakt geregelt (Dauer, Anzahl, Schleichwerbung, ...) aber in Spielen dürfen die machen was sie wollen? Komisch. Anstatt unsinnige Jugendschutzgesetze zu erlassen soll der Gesetzgeber lieber da mal nachbessern.
Ich seh die Sache generell sehr zwiespältig. Einerseits möchte ich natürlich günstige aber aufwändige Spiele. Und es würde mich auch nicht stören, wenn es z.B. in San Andreas nicht \"Binco\" oder \"Sub Urban\" sondern \"H&M\" und \"New Yorker\" gäbe. Aber wie man Werbung z.B. in mittelaltterlichen Rollenspielen nicht störend integrieren will ist mir ein Rätsel. Wenn die Werbung die Spielathmosphäre kaputt macht, dann kauf ich das Spiel auch nicht.
Ich seh die Sache generell sehr zwiespältig. Einerseits möchte ich natürlich günstige aber aufwändige Spiele. Und es würde mich auch nicht stören, wenn es z.B. in San Andreas nicht \"Binco\" oder \"Sub Urban\" sondern \"H&M\" und \"New Yorker\" gäbe. Aber wie man Werbung z.B. in mittelaltterlichen Rollenspielen nicht störend integrieren will ist mir ein Rätsel. Wenn die Werbung die Spielathmosphäre kaputt macht, dann kauf ich das Spiel auch nicht.
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Evin
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- Registriert: 07.11.2004 08:56
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Naja... zwiespältig wirds nur, wenn man den gesunden Menschenverstand außer acht lässt.
Wenn ich in GTA einen REALISTISCHEN Mix diverser Firmen als Werbung in der Stadt integriert habe, ist mir das sowas von egal... ich würde sogar so weit gehen und behaupten es ist der Atmosphäre förderlich.
Aber wenn ich in Elder Scrolls 5 Coladosen im Inventar finde, dann feuere ich die Disk durch Sonne und Mond.
Wenn ich in GTA einen REALISTISCHEN Mix diverser Firmen als Werbung in der Stadt integriert habe, ist mir das sowas von egal... ich würde sogar so weit gehen und behaupten es ist der Atmosphäre förderlich.
Aber wenn ich in Elder Scrolls 5 Coladosen im Inventar finde, dann feuere ich die Disk durch Sonne und Mond.
- Mo-2
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Und genau das wissen die doch auch. Einen Teufel werden die tun und den Spielfluss versauen. Denn diese Aspekte werden die Magazine ganz genau beobachte, da bin ich mir sicher.Evin hat geschrieben:Aber wenn ich in Elder Scrolls 5 Coladosen im Inventar finde, dann feuere ich die Disk durch Sonne und Mond.
Aber passende Werbung in einem passenden Umfeld? Warum nicht. Das könnte sogar noch eher zur realistischen Atmosphäre beitragen. Und bevor es zu einem Wildwuchs in dem Bereich kommt sollten da lieber ein paar Firmen Know-How aufbauen.
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Evin
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es_lebt
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Schade nur, dass dem Medium Spiel mit diesem Schritt auch ein weiterer Kreativitätsaspekt entzogen wird, was am Ende den Spieler abstumpft.
Mir zumindest geht es so, dass ich es liebe, virtuelle Welten in mich aufzusaugen, wenn ich sie erst einmal akzeptiert habe.
Beispiel: Max Payne (2) war zu kurz? Natürlich, jedes gute Computerspiel ist zu kurz und trotzdem habe ich wahrscheinlich 20 Stunden damit verbracht das Spiel durchzuspielen. Nicht, weil ich die Kisten nicht von den Gegnern unterscheiden konnte, sondern weil es mir eine Welt offenbart hat, die in sich logisch war, Stil und Atmosphäre hatte und in der viel Liebe zum Detail steckte. Und um all diese Details auch entdecken und aufnehmen zu können, habe ich das Spiel nicht nur gespielt, sondern gelebt (hoffentlich klingt das nicht zu abgedreht). Denn oft sind es gerade die Details, die am Ende den Unterschied ausmachen.
Und hier kommt die Werbung wieder ins Spiel (oh, wie doppeldeutig). Denn die Erschaffung einer Welt wird erst dann wirklich komplettiert, wenn jeder Aspekt durchdacht und ausgereift ist. Dies trifft auch Poster, Zeitschriften, Waschpulver, Schuhsohlen und Kloreiniger zu. Will ich Werbung konsumieren (und wer will das schon wirklich?), dann schlage ich eine x-beliebige Zeitschrift auf, schalte den Fernseher an oder wende den Blick auf meinem Arbeitsweg um 2°-90° nach links oder rechts.
Spiele bieten allerdings die Chance sich kritisch oder zumindest auf eine unterhaltsame Art und Weise mit ihr auseinanderzusetzen, indem etwa seit langem ausgelutschte Konzepte unter zynischer Federführung auf die Spitze getrieben werden.
In Splinter Cell 3 hat es mich schon ein gestört, dass die Wrigley\\\'s Airwaves Packung in der zweiten Zwischensequenz in dem dunklen Hubschrauber so offensichtlich aufleuchtete und dann direkt vor das virtuelle Objektiv gelegt wurde. Natürlich darf sich auch Sam Fisher mal eine Coke genehmigen, aber nur in seltenen Fällen gehört die Darstellung derselbigen auch wirklich in die Cutscene eines Computerspiels.
Na klar, ambitionierte Entwickler können ja weiterhin IHRE Werbung im Spiel einbauen, aber gerade die hätten das Geld oft am nötigsten.
Denn die Werbung ist traurig aber wahr der nächste konsequente Schritt um Spiele als Massenmedium und damit gewinnbringend zu etablieren.
Das mag die verbohrte Sicht eines Spieleenthusiasten sein, der oftmals von nicht mehr als 2-3 Spielen im Jahr den Abspann sieht, sich an den guten Spielen also (vielleicht zu) lange aufhält. Für eben jenen Fanatiker spielt es aber eben durchaus eine Rolle, ob mich in Max Payne die Werbung für \\\"Freaking Zombie Demons From Outer Space\\\" http://maxpayne.gamevision-network.de/screensmp/7a.jpg zum Schmunzeln bringt oder er gelangweilt über eines der vielen McDonalds Poster hinwegsieht, die ihn schon zuhauf im echten Leben erwarten, von gerade dem man im Spiel ja eine kurze Auszeit nimmt.
Mir zumindest geht es so, dass ich es liebe, virtuelle Welten in mich aufzusaugen, wenn ich sie erst einmal akzeptiert habe.
Beispiel: Max Payne (2) war zu kurz? Natürlich, jedes gute Computerspiel ist zu kurz und trotzdem habe ich wahrscheinlich 20 Stunden damit verbracht das Spiel durchzuspielen. Nicht, weil ich die Kisten nicht von den Gegnern unterscheiden konnte, sondern weil es mir eine Welt offenbart hat, die in sich logisch war, Stil und Atmosphäre hatte und in der viel Liebe zum Detail steckte. Und um all diese Details auch entdecken und aufnehmen zu können, habe ich das Spiel nicht nur gespielt, sondern gelebt (hoffentlich klingt das nicht zu abgedreht). Denn oft sind es gerade die Details, die am Ende den Unterschied ausmachen.
Und hier kommt die Werbung wieder ins Spiel (oh, wie doppeldeutig). Denn die Erschaffung einer Welt wird erst dann wirklich komplettiert, wenn jeder Aspekt durchdacht und ausgereift ist. Dies trifft auch Poster, Zeitschriften, Waschpulver, Schuhsohlen und Kloreiniger zu. Will ich Werbung konsumieren (und wer will das schon wirklich?), dann schlage ich eine x-beliebige Zeitschrift auf, schalte den Fernseher an oder wende den Blick auf meinem Arbeitsweg um 2°-90° nach links oder rechts.
Spiele bieten allerdings die Chance sich kritisch oder zumindest auf eine unterhaltsame Art und Weise mit ihr auseinanderzusetzen, indem etwa seit langem ausgelutschte Konzepte unter zynischer Federführung auf die Spitze getrieben werden.
In Splinter Cell 3 hat es mich schon ein gestört, dass die Wrigley\\\'s Airwaves Packung in der zweiten Zwischensequenz in dem dunklen Hubschrauber so offensichtlich aufleuchtete und dann direkt vor das virtuelle Objektiv gelegt wurde. Natürlich darf sich auch Sam Fisher mal eine Coke genehmigen, aber nur in seltenen Fällen gehört die Darstellung derselbigen auch wirklich in die Cutscene eines Computerspiels.
Na klar, ambitionierte Entwickler können ja weiterhin IHRE Werbung im Spiel einbauen, aber gerade die hätten das Geld oft am nötigsten.
Denn die Werbung ist traurig aber wahr der nächste konsequente Schritt um Spiele als Massenmedium und damit gewinnbringend zu etablieren.
Das mag die verbohrte Sicht eines Spieleenthusiasten sein, der oftmals von nicht mehr als 2-3 Spielen im Jahr den Abspann sieht, sich an den guten Spielen also (vielleicht zu) lange aufhält. Für eben jenen Fanatiker spielt es aber eben durchaus eine Rolle, ob mich in Max Payne die Werbung für \\\"Freaking Zombie Demons From Outer Space\\\" http://maxpayne.gamevision-network.de/screensmp/7a.jpg zum Schmunzeln bringt oder er gelangweilt über eines der vielen McDonalds Poster hinwegsieht, die ihn schon zuhauf im echten Leben erwarten, von gerade dem man im Spiel ja eine kurze Auszeit nimmt.
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johndoe-freename-48710
- Beiträge: 5
- Registriert: 08.07.2003 15:11
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Zwiegespalten
Ich habe die gleichen Befürchtungen wie viele hier schon vor mir geschrieben haben.
Ich hoffe allerdings auch die Vernunft der Hersteller, Werbung passend einzubauen, also zeitgemäß...
Wenn ich durch ein Level laufe und dort irgendwelchen Marken über den Weg laufe, die dort auch wirklich sein könnten, (Spiel in New Yord z.B.), dann geht das in Ordnung.
Das hört aber damit auf, dass ich in einem Sci-Fi Spiel vielleicht gerade NICHT realitätsbezogen spielen möchte, sondern in eine andere Welt abtauchen will, ohne alle 2 Minuten an irgendwelche Konzerne erinnert zu werden.
Zudem kommt, dass für mich eine Spielunterbrechung wie z.B. Popups oder unnötig verlängerte Cutscenes in die dann noch 5Sekunden Werbung eingebaut werden muss , absolut inakzeptabel ist und ich mir ein solchen Spiel aus Prinzip nicht kaufen würde, um es nicht zu unterstützen.
Fazit:
Kein Problem mit angemessener passiv auftretender Werbung, wobei die Betunung auzch angemessen und passiv liegt.
Ich hoffe allerdings auch die Vernunft der Hersteller, Werbung passend einzubauen, also zeitgemäß...
Wenn ich durch ein Level laufe und dort irgendwelchen Marken über den Weg laufe, die dort auch wirklich sein könnten, (Spiel in New Yord z.B.), dann geht das in Ordnung.
Das hört aber damit auf, dass ich in einem Sci-Fi Spiel vielleicht gerade NICHT realitätsbezogen spielen möchte, sondern in eine andere Welt abtauchen will, ohne alle 2 Minuten an irgendwelche Konzerne erinnert zu werden.
Zudem kommt, dass für mich eine Spielunterbrechung wie z.B. Popups oder unnötig verlängerte Cutscenes in die dann noch 5Sekunden Werbung eingebaut werden muss , absolut inakzeptabel ist und ich mir ein solchen Spiel aus Prinzip nicht kaufen würde, um es nicht zu unterstützen.
Fazit:
Kein Problem mit angemessener passiv auftretender Werbung, wobei die Betunung auzch angemessen und passiv liegt.
