Europa Universalis 4 - Test

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Europa Universalis 4 - Test

Beitragvon 4P|BOT2 » Donnerstag 5. September 2013, 11:53

Hereinspaziert, ihr Generäle, Tyrannen, Könige: Knapp vierhundert Jahre voller Konflikte, Herausforderungen und Umwälzungen warten in Europa Universalis 4 auf eure Entscheidungen. Von der Zeit des Kolumbus bis zur französischen Revolution reicht die Spannweite dieses historischen  Abenteuers. Aber Vorsicht: Wer sein nationales Zahnrad überdreht, wird von der Geschichte zermalmt....

Hier geht es zum gesamten Bericht: Europa Universalis 4 - Test
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Beitragvon Summer-Rain » Donnerstag 5. September 2013, 11:59

Besten Dank für den Test. Sicherlich wird das Game den üblichen Casual-Gamer oder CallofDuty-Zocker nicht wirklich erreichen, für mich ist es aber bereits jetzt schon ein absoluter Meilenstein, seit Jahren hat mich kein Spiel mehr so sehr in seinen Bann gezogen.

Auf der Heimfahrt von der Arbeit spiele ich aktuell im Kopf schon häufig Szenarien (keine Angst, ich fahre mit der Bahn ^^) durch und plane das Vorgehen meines aktuellen Spielstandes, oder das nächste Spiel. Überlege mir, dass Venedig von 1444 an sehr reizvoll wäre, auch wenn Probleme mit Österreich und somit dem gesamten heiligen römischen Reich vorprogrammiert sind. Trotzdem wärs toll mal den Handel zu dominieren und sich langsam Italien einzuverleiben, dabei könnte Ungarn als Verbündeter herhalten und mir die nötige militärische Macht zur Seite stellen...... solche und andere Gedankenspiele beherrschen aktuell mein wirres Hirn immer häufiger. Spannender sind dann nur noch die Versuche eben dies in die Tat umzusetzen ^^
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Re: Europa Universalis 4 - Test

Beitragvon Kirghiz » Donnerstag 5. September 2013, 12:09

Endlich der Test! Allerdings konnte man bereits in EU3, zumindest in der complete Edition, den Herrscher zum General machen.
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Re: Europa Universalis 4 - Test

Beitragvon YBerion » Donnerstag 5. September 2013, 12:09

hmm - es reizt mich schon mich mal in ein komplexeres Strategiespiel reinzuarbeiten und das hier sieht echt interessant aus... allerdings hab ich mangels Motivation noch nie eine Civilisation-Partie (4. oder 5. Teil) zuendeführen können, nach einer Woche Pause ist man einfach raus aus so einem Spiel. Wie lange gehen denn die Partien in Europa Universalis durchschnittlich? Wenn es sich über Wochen hinzieht kann es auch gut sein, dann stören längere Pausen meistens nicht so.
Ich hab das Gefühl, dass das Spiel optimal für langweiligere 4-Stunden Vorlesungen ist :Hüpf:
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Re: Europa Universalis 4 - Test

Beitragvon DivineDivinity » Donnerstag 5. September 2013, 12:12

Ich bin grad von den Timuriden per Idee zu Mughal geworden also mit kleinen Völkern hat man eine Chance zu einem Riesenreich zu werden man muss halt klug agieren und Bündnisse schmieden und mein momentanes Problem die Verwestlichung stößt bei meiner Bevölkerung nicht auf Begeisterung und geht von +3 Stabiliät auf -3 runter somit überall Rebellionen etc. Wie gesagt das fantastische dran ist das es sehr komplex ist. Einzig was mich ein bisschen noch stört ist das die Herrscher zufallsgeneriert sind bzw deren Eigenschaften und man sie nicht wie in Crusader Kings 2 noch ein bisschen beeinflussen konnte (CK 2 ist mehr über die Familien als über Staaten) Auch ein bisschen Balancing wäre auch ganz gut.
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Re: Europa Universalis 4 - Test

Beitragvon Pyoro-2 » Donnerstag 5. September 2013, 12:22

Ich find die politische Weltkarte (mit der ich 99% vom Spiel verbring) absolut furchtbar hässlich, weswegen ich mich noch nid wirklich zu 'ner längeren Partie durchringen konnte. Ich hoffe mal auf ein EU4 Divine Wind :/
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Re: Europa Universalis 4 - Test

Beitragvon KONNAITN » Donnerstag 5. September 2013, 12:55

Ich bin im Fazit über 3 Tippfehler gestolpert und vielleicht will man die ja ausbessern:
1. Wort "wir" statt "wie". Zeile 5: "Einstieg zunheimlich" und in "adminstrativ" (Zeile 7) fehlt ein "i".
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Re: Europa Universalis 4 - Test

Beitragvon Vernon » Donnerstag 5. September 2013, 13:10

Danke für den Test.

Glaube, ich bleibe dann erstmal noch bei CK2, bis da der eine oder andere Patch vom Himmel fällt. Verständlich, dass bei diesen Dimensionen noch paar Macken auftauchen.

Einer meiner Spielstände heißt z.B. Spanien-jetzt-richtig-14. Noch gestern Abend wollte ich ihn vor lauter Wut über einen plötzlichen Aufstand mit 26 Regimentern (!) in Andalusien einfach nur Spanien-ist-am-Arsch-15 nennen.

Hrhr... ja, das geht bei diesen Spielen ganz gut.
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Re: Europa Universalis 4 - Test

Beitragvon ColdFever » Donnerstag 5. September 2013, 13:17

Danke, dass dieser Minderheiten-Titel für Hardcore-Strategiespieler ein so ausführliches und gelungenes Review bekommt. Die Aussagen decken sich mit meinen Erfahrungen. Obwohl mir das Spiel alles in allem gut gefällt und ich den Kauf nicht bereue, weiß ich allerdings nicht, ob ich EU4 noch oft spielen werde.

Zwar kommt das historische Feeling gut rüber, und Spieler dürfen mit einer Menge interessanter Parameter jonglieren, aber der Zeitaufwand für dieses Spiel ist riesig und der Unterhaltungswert "dank" teilweise katastrophal verschachtelter Bildschirme mit winzigen Schriftarten begrenzt. Letztlich frage ich mich dann oft: Ist EU4 noch ein Spiel oder schon Arbeit? Wenn man sich "eingearbeitet" hat, macht das Spiel Freude, aber so wie ich mich kenne, wird nach einer längeren Spielpause die Latte für eine "Neu-Einarbeitung" hoch liegen. Es gibt einfach viel kurzweiligere und vor allem zugänglichere Strategiespiele, wie z.B. das gelungene neue Civ5:BraveNewWorld, die nach Spielpausen dazu einladen, einfach mal wieder eine Partie zu starten, ohne sich dafür erneut einarbeiten zu müssen. EU4 ist wahrscheinlich das richtige Spiel für Überflieger, die Geschichte und/oder BWL studieren und dann immer noch zu viel Freizeit haben.

Interessenten ohne Europa Universalis-Erfahrung sollten vor einem Kauf einmal die Demo testen (auf Steam verfügbar) und einen Blick in das Handbuch werfen.
Zuletzt geändert von ColdFever am Donnerstag 5. September 2013, 13:47, insgesamt 6-mal geändert.
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Beitragvon MisterMeister79 » Donnerstag 5. September 2013, 13:25

Jörg, bitte reservier Dir in der Redaktion schon mal "Crusader Kings 3", sofern es das jemals geben wird. Meiner Meinung nach hast Du diese Art von Spiel viel besser verstanden und weißt auch zu schätzen, was es zu schätzen gibt.
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Beitragvon klausimausi221 » Donnerstag 5. September 2013, 13:33

Wundervoll. Weiß aber jeder dass die Paradoxspiele großartig sind. Jetzt mach dich mal endlich an Rome 2 ran und sag uns ob die KI wirklich so grottig ist und man den Kauf diesmal bleiben lassen soll, Jörg du faule Sau ;-)
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Re: Europa Universalis 4 - Test

Beitragvon Pyoro-2 » Donnerstag 5. September 2013, 13:43

ColdFever hat geschrieben:...aber so wie ich mich kenne, wird nach einer längeren Spielpause der Anreiz für eine "Neu-Einarbeitung" hoch sein.

Mh, ehrlich gesagt ging's mir mit EU da nie so, selbst mit den addons und DLC. Überhaupt, wenn man sich einmal in PI games generell eingearbeitet hat, kann man auch gleich noch Vicky, CK und HoI zocken - gewisse Dinge wird man gewöhnt sein, auch wenn natürlich bspw. ein Vicky nochmal ein seperates Studium benötigt. CK dagegen spielt sich mit EU Kenntnissen mMn praktisch problemlos ^^
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Beitragvon |Chris| » Donnerstag 5. September 2013, 13:44

klausimausi221 hat geschrieben:Wundervoll. Weiß aber jeder dass die Paradoxspiele großartig sind. Jetzt mach dich mal endlich an Rome 2 ran und sag uns ob die KI wirklich so grottig ist und man den Kauf diesmal bleiben lassen soll, Jörg du faule Sau ;-)


Im momentanen Zustand ist es nicht mit Spaß spielbar. Sei es nun wegen den Abstürzen, den KI Aussetzern oder den großen Rückschritten seit Shogun 2.
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Re: Europa Universalis 4 - Test

Beitragvon ColdFever » Donnerstag 5. September 2013, 14:03

Pyoro-2 hat geschrieben:
ColdFever hat geschrieben:...aber so wie ich mich kenne, wird nach einer längeren Spielpause die Latte für eine "Neu-Einarbeitung" hoch liegen..

ehrlich gesagt ging's mir mit EU da nie so, selbst mit den addons und DLC. Überhaupt, wenn man sich einmal in PI games generell eingearbeitet hat, kann man auch gleich noch Vicky, CK und HoI zocken, gewisse Dinge wird man gewöhnt sein,

Sicher, Paradox-Fans kommen mit EU4 wohl sofort zurecht. Aber für Otto Normalverbraucher liegen die Hürden extrem hoch. Ich schätze, dass EU4-Neueinsteiger erst einmal 6-10 Stunden Einarbeitungszeit investieren müssen, um irgendwann eine halbwegs gelungene Partie zum Laufen zu bekommen. Je öfter man spielt, desto leichter wirds dann, aber für Leute wie mich gibt es auch noch andere gute Spiele, und wenn ich dann nach ein paar Tagen oder Wochen zu EU4 zurück komme, ist der erneute Einarbeitungsaufwand nicht zu unterschätzen. Ich wünschte, Paradox würde zumindest einmal einen Spezialisten für moderne Benutzeroberfächen einstellen, denn die halbe Zeit verbringe ich damit, in diversen verschachtelten Menüs Informationen zu suchen und Parameter einzustellen. Diese Form der "Bildschirmarbeit" sollte bei einem Spiel nicht notwendig sein.
Zuletzt geändert von ColdFever am Donnerstag 5. September 2013, 14:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Europa Universalis 4 - Test

Beitragvon Jarvius » Donnerstag 5. September 2013, 14:04

Danke für den Test, stimmt mit meiner Meinung 100% überein (was nicht soooo oft hier vorkommt :)).

Eins der "nervigen" Spiele, wo man um 3 Uhr nachts merkt, dass das "kurze Stündchen", was man spielen wollte, schon seit 5 Stunden vorbei ist.

Ich hoffe, dass für die kleinen Fehler, die auch aufgelistet sind (Truppen stecken auf Insel fest nach Frieden z.B.) noch ein Patch kommt.
Grundsätzlich ist es aber immer beeindruckend, dass bei so einem komplexen Spiel kaum Fehler drin sind.

Hab mir auch Rome 2 geholt, aber wegen der blöden KI und dem ewigen Warten zwischen den Zügen, kann es meiner Meinung nach bei weitem nicht mit EU4 mithalten.
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