Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

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Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitragvon 4P|BOT2 » Donnerstag 28. März 2013, 03:35

Ob man es nun mag oder nicht: Metacritic gilt als einflussreiche Brancheninstitution, die für viele Nutzer ein Anlaufpunkt für Wertungen ist. Und für viele Hersteller mangels anderer Metriken eine Messlatte für Qualität, von der bei Entwicklern nicht selten bestimmte Zielmarken und damit verbundene Boni abhängig sind.Es ist kein Geheimnis, dass das Portal dabei keinen reine Durchschittswertung, so...

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Beitragvon WeAllLoVeChaos » Donnerstag 28. März 2013, 03:56

Auch wenn es spät ist, ein bis zweimal den Text gegenlesen, kann nervige Schreibfehler vermeiden. @topic metacritic interessiert mich nicht. Ich gebe nicht viel auf Wertungen!
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitragvon deioma » Donnerstag 28. März 2013, 03:59

Sprechen die von der New York Times? Das ist doch eine Tageszeitung. Ich habe von denen zumindest noch nie eine Review gelesen. Mag sein, dass die auch mal über Spiele schreiben, machen Süddeutsche und Spiegel ja auch hin und wieder, aber ich denke mal die hohe Gewichtung, sollte das denn stimmen, steht eher im Zusammenhang mit deren Film und Musik-Rezensionen.
Hier stand mal was, steht aber nichts mehr da
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitragvon alexThunder » Donnerstag 28. März 2013, 04:08

Something is rotten in the industry of videogames.
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitragvon Spunior » Donnerstag 28. März 2013, 04:32

deioma hat geschrieben:Sprechen die von der New York Times? Das ist doch eine Tageszeitung. Ich habe von denen zumindest noch nie eine Review gelesen. Mag sein, dass die auch mal über Spiele schreiben, machen Süddeutsche und Spiegel ja auch hin und wieder, aber ich denke mal die hohe Gewichtung, sollte das denn stimmen, steht eher im Zusammenhang mit deren Film und Musik-Rezensionen.


Die NYT schreibt recht regelmäßig über Spiele, und Rezensionen gehören auch zum Standardprogramm.

Andere Tageszeitungen wie der Guardian oder Telegraph werden bei MC auch berücksichtigt.
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitragvon Temeter  » Donnerstag 28. März 2013, 04:44

Sehr schön. Jetzt hat man endlich was handfestes worauf man verlinken kann, wenn jemand tatsächlich mal wieder Metacritic zitiert.

Im großen und ganzen ist dieser Laden sowieso völllig überbewertet. Es ist nur ein weiteres Armutszeugnis für Publisher, dass sie von ihnen selbst geschönte und verfälschte Wertungen bei diesem Saftladen als Erfolgsmaßstab nehmen.
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitragvon M1L » Donnerstag 28. März 2013, 06:09

Temeter  hat geschrieben:Im großen und ganzen ist dieser Laden sowieso völllig überbewertet. Es ist nur ein weiteres Armutszeugnis für Publisher, dass sie von ihnen selbst geschönte und verfälschte Wertungen bei diesem Saftladen als Erfolgsmaßstab nehmen.


Das hast du schön gesagt :biggrin:
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitragvon Culgan » Donnerstag 28. März 2013, 06:50

Wer häts gedacht, in der Spieleindustrie ist alles erkauft, erlogen und erstunken. Ich finde das schon irgendwie schade, überall liest man nur über gekaufte Bewertungen und sonstige Skandale und Lügengeschichten.

Also mein Vertrauen ist schon komplett weg. Reviewseiten darf man eh nicht glauben, keiner einzigen. Da wird den Leuten teilweise die letzte Scheiße auf einem silbernen Tablett presentiert nur weil Werbekohle geflossen ist.

Früher hätte man solche Leute vor das Haus gezerrt und ordentlich geknüppelt, heute frisst man die Scheiße und bedankt sich.
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitragvon johndoe702031 » Donnerstag 28. März 2013, 07:35

Dem kann ich mich nur anschließen. Außerdem ist es schon traurig, wahlweise auch komisch :) , dass man bei einer so einfussreichen "Institution" (so kann man es ja leider mittlerweile wirklich nennen) wie Metacritic schon von außen (!) für eine ansatzweise Transparenz sorgen muss. Wenn man schon keinen neutralen Durchschnitt ermittelt, sondern nach gewissen Kriterien gewichtet, dann muss man das als allererstes offen legen. Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Die Vorgehensweise von Metacritic hat hingegen etwas von "Omas Geheimrezept" und "Simsalabim" - das ist schlicht unseriös, manipulationsanfällig (mit voller Absicht natürlich) und alles andere als vertrauenswürdig. Dieses nebulöse Gehabe seitens MC tut dem ohnehin schon erschütterten Vertrauen in den gesamten vernetzten "Test-Kungel" keinen Gefallen.

Dennoch ist nicht Metacritic das Problem, sondern höchstens das, was die grauen Herren bei den Publishern daraus gemacht haben, indem sie diesen undurchsichtigen Wertungs-Mischmasch in lächerlicher Weise wie blöde anhimmeln.
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitragvon lex23 » Donnerstag 28. März 2013, 07:36

Culgan hat geschrieben:Wer häts gedacht, in der Spieleindustrie ist alles erkauft, erlogen und erstunken. Ich finde das schon irgendwie schade, überall liest man nur über gekaufte Bewertungen und sonstige Skandale und Lügengeschichten.

Also mein Vertrauen ist schon komplett weg. Reviewseiten darf man eh nicht glauben, keiner einzigen. Da wird den Leuten teilweise die letzte Scheiße auf einem silbernen Tablett presentiert nur weil Werbekohle geflossen ist.

Früher hätte man solche Leute vor das Haus gezerrt und ordentlich geknüppelt, heute frisst man die Scheiße und bedankt sich.


Genau meine Meinung.

Ich klammere bei den Reviewseiten aber die Seite hier, sprich 4players aus. Hier kann ich die meisten Bewertungen nachvollziehen, ganz im Gegensatz zu anderen Computec Seiten, allen voran Gamestar und PC Games.
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitragvon Kajetan » Donnerstag 28. März 2013, 09:12

Culgan hat geschrieben:Also mein Vertrauen ist schon komplett weg. Reviewseiten darf man eh nicht glauben, keiner einzigen. Da wird den Leuten teilweise die letzte Scheiße auf einem silbernen Tablett presentiert nur weil Werbekohle geflossen ist.

Mal so ganz ohne "Alles Scheisse" ... entscheidend ist immer noch DEIN persönlicher Geschmack. Was dazu führt, dass ich Reviews nur noch zum Vergnügen lese und meine Kaufentscheidung auf dem eigenen Eindruck des Spieles basiert, wenn ich eine Demo oder mangels Demo eine Schwarzkopie zocke.
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitragvon Culgan » Donnerstag 28. März 2013, 09:31

Kajetan hat geschrieben:
Culgan hat geschrieben:Also mein Vertrauen ist schon komplett weg. Reviewseiten darf man eh nicht glauben, keiner einzigen. Da wird den Leuten teilweise die letzte Scheiße auf einem silbernen Tablett presentiert nur weil Werbekohle geflossen ist.

Mal so ganz ohne "Alles Scheisse" ... entscheidend ist immer noch DEIN persönlicher Geschmack. Was dazu führt, dass ich Reviews nur noch zum Vergnügen lese und meine Kaufentscheidung auf dem eigenen Eindruck des Spieles basiert, wenn ich eine Demo oder mangels Demo eine Schwarzkopie zocke.


Ja normal, anders ist es auch garnicht mehr möglich.
Als Kaufempfehlung ziehe ich eine Bewertungen nicht mehr ran. Da MUSS eine Probefahrt her.
Bei dem was so in der Branche läuft brauch sich keiner zu wundern wenn erstmal in ermangelung einer Demo gezogen wird. Denn erst beim Spielen selber zeigt sich auch ob gehalten wurde was versprochen ist.
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitragvon Scipione » Donnerstag 28. März 2013, 09:42

Temeter  hat geschrieben:Sehr schön. Jetzt hat man endlich was handfestes worauf man verlinken kann, wenn jemand tatsächlich mal wieder Metacritic zitiert.




das kommt ganz darauf an was derjenige, der es verlinkt sagen möchte. Wenn er einfach nur mit der fetten zusammengewürfelten Mischmasch-Wertung argumentieren möchte, ist das natürlich Schwachsinn. Man kann es aber auch als simplen Hub bzw Review-Sammlung benutzen, von wo man schnell auf mehrere links zugreifen und sich dann auf der ursprünglichen Seite den tatsächlichen Test durchlesen kann.


Ich würde in metacritic wirklich kein Problem sehen, wenn es nur jeder richtig einzuordnen und vor allem Publisher dem ganzen nicht so eine grosse Bedeutung schenken würden.
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitragvon femshep88 » Donnerstag 28. März 2013, 10:04

was hier niemand zu verstehen scheint:

es geht nicht darum, ob man Wert auf Wertungen (bzw. einen Wertungsdurchschnitt) gibt oder ob man Metacritics mag oder nicht.
Metacritics hat einen Einfluss auf die Entwicklung von Videospielen die solch eine Seite niemals nie haben sollte/dürfte. Das fängt bei dem Behandeln der Produkte an, als wären es Waschmaschinen deren Qualität man mit Prozenten einstufen könnte und hört auf bei grotesken Bonuszahlungen, die verfehlt werden, wenn ein Entwickler die Metacriticswertung um einen Punkt verfehlt.
Aktionäre investieren in Projekte in Hinblick auf Metacriticdurchschnittswertungen. Das ist nicht nur im höchsten Maße abgebrüht, sondern vor allem durch und durch giftig.
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitragvon Culgan » Donnerstag 28. März 2013, 10:21

femshep88 hat geschrieben:was hier niemand zu verstehen scheint:

es geht nicht darum, ob man Wert auf Wertungen (bzw. einen Wertungsdurchschnitt) gibt oder ob man Metacritics mag oder nicht.
Metacritics hat einen Einfluss auf die Entwicklung von Videospielen die solch eine Seite niemals nie haben sollte/dürfte. Das fängt bei dem Behandeln der Produkte an, als wären es Waschmaschinen deren Qualität man mit Prozenten einstufen könnte und hört auf bei grotesken Bonuszahlungen, die verfehlt werden, wenn ein Entwickler die Metacriticswertung um einen Punkt verfehlt.
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Das ist natürlich scharf nachgedacht und ich gebe dir da volkommen recht. Aber was kann man dagegen tun? Metacritics nicht beachten wird wohl nicht funktionieren.
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