Wonderbook: Das Buch der Zaubersprüche - Test

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Wonderbook: Das Buch der Zaubersprüche - Test

Beitragvon 4P|BOT2 » Freitag 16. November 2012, 15:08

Kann man das Wohnzimmer in eine virtuelle Zauberwelt verwandeln? Kann man wie Harry Potter fliegen und Feuer lodern lassen? Das verspricht Sony mit Wonderbook: Das Buch der Zaubersprüche. Hier sollen Kinderträume mit Hilfe von PlayStation Move, J.K. Rowling und „Augmented Reality“ wahr werden....

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Beitragvon ColdFever » Freitag 16. November 2012, 15:08

Prima, dass 4P jetzt auch einmal für jüngere Zielgruppen testet, danke für den Test. Schade, dass "Wonderbook" trotz der aufwendigen Produktion offenbar nicht an die Qualität und Vielfalt von "EyePet" herankommt. Dass der drangepappte "Harry Potter"-Ansatz zudem wohl nur ein Trick ist, um das Ganze besser zu verkaufen, macht die Sache nicht besser. Eigentlich schade, denn in den Vorschauen wirken die Bilder und die Musik durchaus charmant. Aber egal wie schön die Bilder sind, letztlich muss natürlich auch genügend Spielwert enthalten sein. Und da haben einige moderne Produktionen offenbar eine Schwachstelle...
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Re: Wonderbook: Das Buch der Zaubersprüche - Test

Beitragvon artmanphil » Freitag 16. November 2012, 15:14

Jap, denn man glaube es oder nicht, Kinder sind keine anspruchslosen Zombies - auch die verlieren schnell Spaß an langweiligen Sachen. Wer ein Kind hat oder in Kontakt mit ihnen tritt, weiss, dass man regelmäßig die Disziplinen durchwechseln muss. Außer man arbeitet in mehreren Schritten auf was zu (basteln etc.)

Würde alternativ den Xbox-Jüngern da draussen zur Sesamstraße raten :)
Well done. Here come the test results:
You are a horrible person. That's what it says.
We weren't even testing for that.
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Re: Wonderbook: Das Buch der Zaubersprüche - Test

Beitragvon crewmate » Freitag 16. November 2012, 15:22

artmanphil hat geschrieben:Jap, denn man glaube es oder nicht, Kinder sind keine anspruchslosen Zombies - auch die verlieren schnell Spaß an langweiligen Sachen. Wer ein Kind hat oder in Kontakt mit ihnen tritt, weiss, dass man regelmäßig die Disziplinen durchwechseln muss. Außer man arbeitet in mehreren Schritten auf was zu (basteln etc.)

Würde alternativ den Xbox-Jüngern da draussen zur Sesamstraße raten :)

Unso besser, dann müssen Mama und Papa schneller ein neues Spiel kaufen.
Tim Schafers Sesamstraßen Spiel ist aber wirklich für die ganz kurzen gemacht.
Aber wenn mein Kind in Kontakt mit Videospielen kommt, dann nur durch Tim. <3
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Re: Wonderbook: Das Buch der Zaubersprüche - Test

Beitragvon saxxon.de » Freitag 16. November 2012, 15:39

Was stimmt eigentlich nicht mit unserem lokalen Fussballverein?

Zum Test: Ein Spiel, in dessen Test das Wort "Frontalunterricht" vorkommt wirkt auf mich dermaßen abschreckend, dass ich das Spiel nichtmal von weitem sehen möchte. Once upon a Monster klang charmant genug, dass selbst ich es als Erwachsener gern mal ausprobiert hätte - aber dahinter steckt natürlich auch Double Fine und die machen grundsätzlich gute Arbeit. Sony darf sein Schulbuch jedenfalls gern behalten. Klingt als wenn meine Anatomie-Fachbücher mir da mehr Entspannung liefern (nichts hilft besser beim Einschlafen als ein Fachbuch).
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Re: Wonderbook: Das Buch der Zaubersprüche - Test

Beitragvon No Cars Go » Freitag 16. November 2012, 17:29

Spätestens wenn der stimmungsvolle Erzähler zum Nachsprechen eines Zaubers auffordert, man dabei auch "Arschbombe" oder „Schalke“ statt „Aguamenti“ sagen kann (was ein siebenjähriger Witzbold ohne Fußballverstand tatsächlich tat) und dafür noch gelobt wird, riecht auch der PlayStationEye-Zauber faul.

Verderbte Brut.
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Re: Wonderbook: Das Buch der Zaubersprüche - Test

Beitragvon zipit » Freitag 16. November 2012, 20:08

2 dinge stören mich an dem test :

1. die unreflektierte verwendung des wortes augmented reality . sony setzt dies, ebenso wie die irreführenden tv spots als verkaufsarugemtn ein, um kindern und ihren erwachsnen geldgebern zu suggerieren, hier würde etwas bahnbrechendes, neues und aufregendes geboten, dabei bietet das spiel lediglich altbewährtes. die bezeichnung augmented reality hat höchstens bei äusserst großzügiger auslegung bestand, wäre dann aber auch auf dutzende andere und ältere spiele anwendbar.

2. der zwote punkt betrifft nicht nur diesen test, aber bei diesem test fällt er mal wieder extrem auf. wieso schaffen es spielemagazine eigentlich nichtmehr selbstständig bildschirmfoos und testbilder zu machen ?
stattdessen bekommt man überall den gleichen publisher media kit brei und in diesem fall das gleiche wohnzimmer aus den sony PR-laboren vorgesetzt. besonders lächerlich ist das in anbetracht des aufhebens, dass hier kürzlich um die unabhängigkeit der spielepresse gemacht wurde.

sonst ein guter test.
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Re: Wonderbook: Das Buch der Zaubersprüche - Test

Beitragvon Kumbao » Samstag 17. November 2012, 02:45

zipit hat geschrieben:2. der zwote punkt betrifft nicht nur diesen test, aber bei diesem test fällt er mal wieder extrem auf. wieso schaffen es spielemagazine eigentlich nichtmehr selbstständig bildschirmfoos und testbilder zu machen ?


Guter Punkt. Ich hätte auch lieber den Luibl auf seinem Wohnzimmerteppich hocken sehen, als die Kiddies die da jetzt rumhängen.
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Re: Wonderbook: Das Buch der Zaubersprüche - Test

Beitragvon Twan » Samstag 17. November 2012, 15:12

Kumbao hat geschrieben:Guter Punkt. Ich hätte auch lieber den Luibl auf seinem Wohnzimmerteppich hocken sehen, als die Kiddies die da jetzt rumhängen.


Aber bitte mit Brille, gemalter Narbe, Spitzhut und Umhang. Soviel Einsatz muss schon sein :mrgreen:
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Re: Wonderbook: Das Buch der Zaubersprüche - Test

Beitragvon Zaroff 78 » Montag 19. November 2012, 12:17

:roll:
Warum sperrt ihr solche Vögel nicht umgehend?
...ich bin im Weltraum...
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Re: Wonderbook: Das Buch der Zaubersprüche - Test

Beitragvon lautsprecher » Samstag 12. Januar 2013, 12:42

Scheinbar kommt es hier echt drauf an mit welchen Erwartungen man das Spiel holt.

Ich habe es als Weihnachtsgeschenk für meine 6jährige Tochter gekauft.
Danach hab ich den Test hier gelesen und hatte vor dem ersten Start schon ein flaues Gefühl im Magen.

Doch zum Glück wurde ich deutlich positiv überrascht.
Das Spiel erkennt sowohl den Movecontroller der nach der Zauberstabwahl nichtmal mehr Ansatzweise zu erahnen ist sowie das Buch perfekt und die "Illusion" ist täuschend echt.
Die Geschichte um die Zaubersprüche wird meiner Meinung nach gut erzählt und hat eine Unterhaltsame momente, gerade wenn man mal nicht die richtigen Antworten auf die "Lückentexte" wählt.

Die genannten Kritikpunkte wie z.B. der ewige Tutorialcharakter kommt mir eigentlich noch zu gute, da es die ersten Schritte meiner Tochter in einer digitalen Welt sind und ich Sie so auch mal alleine Spielen lassen kann, da immer alles ordentlich erklärt wird.

Den fehlenden Harry Potter bezug kann ich absolut nicht nachvollziehen.
Ich selber habe die Bücher alle gelesen und erkenne in jedem Kapitel genug Andeutungen darauf.
Das beginnt mit dem auffinden des Buches in der "Verbotenen Abteilung" der Bibliothek, der angesprochenen Häuserwahl zieht sich dann weiter über die Zaubersprüche und die Fabelwesen denen man begegnet z.B. die Alraunen die man umtopft (das haben Harry und co. auch gemacht) geht weiter über die Ranken mit denen auch Harry und co. zu kämpfen hatten und endet mit der Vergabe der Hauspunkte.

Wäre mehr Harry Potter drinnen hätte man das Buch dann auch so benennen müssen.

Die mangelnde Spracherkennung kann ich bestätigen, allerdings muss ich auch hier sagen das ich das eher als positiv erachte.
Die Zaubersprüche sind zumindest für die kleineren wie meine Tochter relativ schwer auszusprechen wie Aquamenti, hätte man dort jetzt eine Barriere eingebaut die mein Kind dazu zwingt den Satz dutzende Male zu wiederholen und so zu demotivieren hätte ich das als schlimmer erachtet als keinen Filter auch zweifel ich daran das ein guterzogenes Kind im beiseien seiner Eltern mit solchen Worten um sich wirft. ;)

Die Spielzeit ist in der Tat kurz und auch der Wiederspielwert ist für mich gering, aber ehrlich das ist kein alleiniges Problem vom Wonderbook sondern eher ein generelles der Spielebranche und beim diesem habe ich das auch nicht wirklich erwartet, da bin ich eher von anderen Games enttäuscht.

Was ich noch als negativ Kritikpunkt anführen kann ist das meine Playstation öfter "besetzt" ist und wir seit einer Woche ständig 2 Leute mehr zum Abendbrot haben (die Nachbarskinder die auch Zaubern wollen.)

Mein Fazit ist also eher ein sehr positives. :)
lautsprecher
 
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