Villen des Wahnsinns

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Villen des Wahnsinns

Beitragvon 4P|BOT2 » Fr Aug 26, 2011 1:04 pm

Sie beobachten das Kloster vom Waldrand aus, während eisige Winde durch ihre Mäntel fahren. Ob die verschollene Professorin Marie Leblanc dort von Kultisten ermordet wurde? Aber wo sind die bloß die Wachen? Noch bevor die Ermittler weiter spekulieren können, betreten Gestalten in schwarzen Roben die Kapelle durch ein großes Eichenportal. Zwei bis fünf Spieler können ihnen folgen und den Fall aufkl...

Hier geht es zum gesamten Bericht: Villen des Wahnsinns
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Villen des Wahnsinns - Mansions of Madness

Beitragvon Beckikaze » Fr Aug 26, 2011 1:04 pm

Da ist er ja. Villen des Wahnsinns bzw. Mansions of Madness ist für mich eines der Highlights 2011. Ich erwarte zwar noch mit Spannung das Gears of war - Brettspiel, aber VdW (MoM) ist extrem intensiv und atmosphärisch und könnte eines jener Spiele sein, mit dem man jedes Publikum begeistern kann.

Toller Test. Ärgerlich an dem Spiel ist nur die Lösung mit den Figurensockeln. Klebt man die fest, bekommt man das nie wieder in die Schachtel, klebt man sie nicht fest, sind sie stellenweise sehr locker. Auch das Inlay ist FFG-typisch wieder eine totale Katastrophe.

Dennoch: Mansions of Madness ist für Freunde atmosphärischer Brettspiele und speziell H.P. Lovecraft und Arkham Horror Fans ein sboluter AUTOBUY! :D

Allerdings kann ich den Wiederspielwert nicht abschließend beurteilen. Den Hauptunterschied bringen lediglich die Zielkarten, weil sie den Showdown bestimmen. Insofern hat man 15 Durchläufe, die man durch die anderen Entscheidungen noch etwas garnieren kann.
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MoM

Beitragvon BloodyJoe » Fr Aug 26, 2011 1:22 pm

Hab das spiel schon auf der Stuttgarter Spielemesse angetestet und muss sagen: Ich liebe es! Leider hab ich keine Mitspieler die auf Co-op Geschichten-Adventures stehen sonst hätt ich mir Villen des Wahnsinns schon lange geholt!

Der Schwierigkeitsgrad für die Ermittler ist allerdings sehr hoch. Man darf wirklich nicht trödeln oder sich Fehler leisten! Und wer kein Würfelglück hat ist schnell tot!
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Beitragvon nawarI » Fr Aug 26, 2011 3:05 pm

verdammt klingt das heftig. Vor allem die Sache mit dem Wiederspielwert hört sich interessant an. Spiele mit Storylines und Knobeln können zwar witzig sein, aber wenn man mal alles durch hat, kann man das Spiel weghauen. Cluedo hat ja einen interessanten Ansatzpunkt, das Spielprinzip ist aber nicht so meins.

VdW schein mir aber schon sehr komplex zu sein. Leider muss man erstmal selber die Regeln verstehen und muss noch eine Gruppe mit viel Zeit und Lust finden, sich hier reinzuarbeiten. ersteres kein Problem, aber meine Freunde sind Banausen!
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Beitragvon Nazarene » Fr Aug 26, 2011 4:08 pm

mmmh das ganze hört sich doch schon sehr nach Arkham Horror an. Und das war mir irgendwie etwas zu langatmig.
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Beitragvon 4P|T@xtchef » Fr Aug 26, 2011 5:53 pm

Es ist vom Spielablauf her deutlich straffer als Arkham Horror.
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Beitragvon Beckikaze » Fr Aug 26, 2011 6:06 pm

Und ganz anders. Bei Arkham Horror gibt es keine klare Storylinie, sondern es lebt vom Zufall und das etwas geschieht, womit niemand rechnet. Zudem ist es ein rein-kooperatives Spiel.

Bei VdW gibt es den Keeper, der direkt gegen die Ermittler spielt. Damit ist der Fokus, was wann wie passiert von der "Strategie" des Keepers abhängig.

Zudem ist durch die Reihenfolge der Hinweiskarten, hinter denen man herjagt, ein klares Missionsskript vorgegeben.

Der Wiederspielwert ist hoch genug, denn
a) spielt man das Spiel ganz sicher nicht 5x die Woche
b) gibt es immerhin 15 Durchläufe, die komplett verschieden sind, weil die Siegbedingung eben komplett verschieden ist.
c) spielt man nicht immer mit der gleichen Besetzung.
d) spielt man auch nicht nur VdW, sondern vielleicht auch mal Arkham Horror, Doom oder Descent. 8)

Das Einzige Problem ist nur das Folgende: Wer einmal Keeper für eine Mission gewesen ist, der kann diese Geschichte niemals als Ermittler spielen. Er kennt die Lage der Gegenstände, die Siegbedingung (weil man sie als Keeper eh sofort anschauen darf) und natürlich die Lage der Hinweiskarten.

Zur EInarbeitung: Leuten, den man das Spiel erklärt, müssen nicht soviel verinnerlichen. Eigentlich ist das Spiel recht simpel. Der Keeper hat den aufwendigsten Part, denn allein die Vorbereitung einer Mission dauert locker eine Stunde, wenn man nicht Karten schon vorsortiert hat (und das habe ich bisher nicht).
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Beitragvon dr.schwengel » Sa Aug 27, 2011 1:46 pm

wie lange dauert denn ein normaler durchlauf?
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Beitragvon Beckikaze » Sa Aug 27, 2011 1:52 pm

Reine Spielzeit: Bisher zwischen 90 und 120 Minuten, nie länger.

Aufbauzeit: 1 Stunde. (aber das Aufbauen macht extrem Laune!)
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Beitragvon Numrollen » Mo Aug 29, 2011 2:56 pm

Hört sich ja eigentlich ganz gut an. Ist mal eine nette Idee statt Dungeongrawler was wir viel spielen ;) Aber wie Becki schon gesagt hat stört mich FFG Typisch das Inlay, die Regelkonflikte, das hohe Würfelglück. Eine Hand voll Geschichten lassen sich zwar ab und an wieder bespielen aber bei max. 120Minuten sind 60€ da wirklich gerechtfertigt? Mir kommt es wirklich so vor als würde FFG immer mehr Karten und weniger Figuren absichtlich reinpacken, bzw. so entwickeln. Den der Materialwert von 350 Karten belaufen sich auf ... 1,5 Chinaeuro? *edit* Die 1,50€ sind warscheinlich noch deutlich zu hoch ..

Ich würde mich mal echt über solche Games von Dungeon Crawler oder ++Rätseleinlage von anderen Firmen freuen :D
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Beitragvon 4P|T@xtchef » Mo Aug 29, 2011 5:55 pm

Moment: Zwei Stunden ist die Spielzeit für eine von fünf Geschichten. Und da diese sich schrittweise in ihrer Komplexität steigern als auch mehrmals spielbar sind (es gibt komplett unterschiedliche Plots!), ist das Ganze doch wesentlich länger unheimlich.

Zu den Regelkonflikten: Ja, die kann es geben. Aber je komplexer die Spiele werden - und diesen Ehrgeiz muss man FFG neben der üppigen Aufmachung zugute halten -, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass irgendetwas kollidiert. In diesem Fall hängt viel vom Bewahrer aka Spielleiter ab.

Ich bin froh, dass diese Schwergewichte in edler Aufmachung produziert werden, denn auch der Brettspielmarkt wird überflutet von Billigproduktionen. Was nicht heißt, dass es nicht geniale und günstige Spiele gibt. :wink:
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Beitragvon Beckikaze » Mo Aug 29, 2011 6:35 pm

Also zumindest Geschichte 1 und 2 haben diese Zeit gedauert. Insofern war ich zuversichtlich, dass das nicht viel stärker ansteigt.

Aber deswegen lohnt sich der Titel natürlich trotzdem. Ginge man mal von dem minimalen Wiederspielwert aus (30 Stunden Nettozeit), dann wäre das für mich immer noch in Ordnung.

Diese Spielzeit würde dann auch nur für die exakt gleiche Spielrunde gelten, die die Abenteuer in direkter Folge ohne größere Pausen durchspielen würde.

Regelkonflikte habe ich bei VdW noch nicht gehabt (zumindest sind mir keine aufgefallen).

Das Inlay ist und bleibt aber großer Käse. Das machen andere Hersteller (mit weniger Geld?) wesentich besser.
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Beitragvon Numrollen » Di Aug 30, 2011 8:55 am

Gewinnmaximierung ist doch das Zauberwort 2011 :P

Danke euch 2, zum Glück gibts hier die Brettspielecke.
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Beitragvon Plip » Fr Sep 02, 2011 11:18 am

Auch wenn's etwas "off topic" ist: Ich bin gestern Abend zufällig über die Brettspieletests auf 4Players gestolpert und bin total begeistert. Auch wenn die Anzahl an getesteten Spielen noch recht überschaubar ist, finde ich die Qualität und Aussagekraft der Texte überdurchschnittlich gut. Endlich mal jemand, der sich nicht damit aufhält, sämtliche Regeln im Detail und in eigenen (meist unbeholfenen) Worten zusammenzufassen, sondern Stimmung und Dynamik des Spiels beschreibt. Toll!!

Nun zu "Villen des Wahnsinns": Ich habe das Spiel leider selbst noch nicht gespielt, aber zum Punkt "Wiederspielbarkeit" möchte ich folgenes beitragen: Auf der englischen FFG-Seite werden bereits zwei Addons (on Demand) angeboten. Wenn sich das Grundspiel gut genug verkauft, kann man da mit Sicherheit auch eine Übersetzung von Heidelberger erwarten. Fragt sich nur, welchen Vertriebsweg die Damen und Herren des Verlages wählen...
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Beitragvon Beckikaze » Fr Sep 02, 2011 4:39 pm

...und wie teuer der Spaß dann für uns wird. Finde dieses Prin-On-Demand-Konzept mehr als fragwürdig.

Ist ja schon fast wie die DLC-Kultur im digitalen Bereich.
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