Cyberpunk 2077: Hybris, schlechte Planung, technische Mängel und großer Aufwand für das Marketing

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Ryan2k6
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Re: Cyberpunk 2077: Hybris, schlechte Planung, technische Mängel und großer Aufwand für das Marketing

Beitrag von Ryan2k6 »

Usul hat geschrieben: 21.01.2021 02:39 Das sei dir auch überlassen, aber im Gegenzug mußt du Kritik an der Formulierung deiner Kritik akzeptieren.
Dein "daß" lass ich mir ja noch gefallen, aber bitte, müßen gibt es seit dem 18. Jahrhundert schon nicht mehr. Und ohne dich zu kennen, so alt bist du nicht. :P

@Promillus
Bei deiner Art und Weise wie du hier etwas einforderst, weiß doch jeder, dass es komplett egal wäre was 4p jetzt sagt. Du willst nur irgendwas um neue unhaltbare Anschuldigungen zu schreiben und ihre Antwort zerpflücken zu können. Um eine Reaktion geht es dir gar nicht, sondern um neuen Stoff für deinen 4p Rant. ;)
Zuletzt geändert von Ryan2k6 am 21.01.2021 10:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Danilot
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Re: Cyberpunk 2077: Hybris, schlechte Planung, technische Mängel und großer Aufwand für das Marketing

Beitrag von Danilot »

Usul hat geschrieben: 20.01.2021 23:03 Ganz ehrlich: Wenn mir die Besucher meiner Seite mit so einem Unsinn klarmachen wollten, daß sie eine Reaktion erwarten, würde ich ebenfalls nicht reagieren. Oder überreagieren.
Ach Usul, du warst doch damals schon ganz irritiert, als der Release um ein paar Wochen auf Dezember verschoben wurde, weil so viele Spieler eine schlechte Qualität gewittert haben.

Und jetzt bist du irritiert, weil Besucher dieser Seite eine Nachbesprechung zu diesem Titel erwartet haben? Eine Nachbesprechung wie sie bei vielen anderen großen Spielereviews hier erfolgt sind, zu einem Thema (Releaseprobleme), welches ein großes Interesse hervorgerufen hat?

Ja ich glaube damit können sich Spielejournalisten beschäftigen. Müssen sie nicht, aber ich nahm an, das würde passieren, sichtbar für alle Leser. Hab mich geirrt.

Es gibt zwar kein Anrecht auf journalistische Leistungen für nicht zahlende Leser - daher weiß ich auch nicht welche Qualität die Podcastfolge hier hatte. Aber es gab diese Talks hier wiederholt im Videoformat. Das du diese Erwartungshaltung für Unsinn hältst spricht für dich.

Man muss nicht alles beschwichtigen, hier passiert nicht schlimmes.

EintopfLeiter hat geschrieben: 21.01.2021 08:16
Danilot hat geschrieben: 21.01.2021 06:56
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Zu den Missionen mit den Autorennen:

Das ist ein schönes Beispiel dafür was in Cyberpunk gut und nicht gut funktioniert. Die Story dahinter war interessant und man konnte sogar den Ausgang des Ganzen beeinflussen. Claire als Charakter wurde auch gut ausgearbeitet.

Das Autorennen selbst war technisch gesehen aber Müll. Die Verfolger werden ständig zu deiner Position nachgeportet und wenn man selbst stehen bleibt, dann warten die anderen Fahrer auf dich. Man kann mit 50 km/h gemütlich zum Ziel tuckern, weil die anderen Fahrer sich deiner Geschwindigkeit anpassen und am Ende auf der Zielgeraden gibt man nochmal Gas, um den 1. Platz zu sichern. Mehr Anspruch gibt es nicht.

Das ist eine ganz gute Storymission, aber als Rennaktivität funktioniert sie schlicht nicht. Das Spiel tut nur so als müsste man möglichst schnell fahren. Ein simuliertes Rennen wo sich Kontrahenten gegenseitig abschütteln könnten findet nicht statt.
Ja, so kann man das stehen lassen, betreffend der Autorennen. Ich muss zugeben, dass mir der starke Gummibandeffekt nicht gleich beim ersten Rennen aufgefallen ist und ich mich durchaus anstrengen musste - zumindest dachte ich das, wie Du es ja trefflich beschreibst.

Ich kann aber nicht behaupten, dass die restlichen Missionen ähnlich waren - also gute Story vs schlechtes Gameplay. Ich fand das Gameplay allgemein spaßig.

VG
Ja das Gameplay in den restlichen Storymissionen fand ich auch meist gut. Die Waffen fühlen sich für ein Action-RPG toll an, der Waffensound ist super und das Design der Waffen auch. Und für ein Action-RPG ist die Gegner-KI in den Kämpfen solala bis solide und funktioniert weitestgehend, aber all zu viel Reaktionfreudigkeit muss man nicht erwarten. Die Gegner gegen immerhin mal in Deckung und werfen mit Granaten.
Zuletzt geändert von Danilot am 21.01.2021 11:40, insgesamt 1-mal geändert.
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SethSteiner
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Re: Cyberpunk 2077: Hybris, schlechte Planung, technische Mängel und großer Aufwand für das Marketing

Beitrag von SethSteiner »

EintopfLeiter hat geschrieben: 21.01.2021 00:19 @SethSteiner:
Wie man den Twist bzw. Kontext dieser Quest empfindet, ist natürlich rein subjektiv und wollte ich gar nicht Mal debattieren.
Aber alleine, dass man entscheiden konnte und der Verlauf/Ende entsprechend variiert ist doch mehr, als Du beschrieben hast. Es waren eben nicht "nur Rennen". Selbst eine weitere Belohnung war drin, entsprechend Deiner Entscheidung.

Unabhängig, wie viel man jetzt hier rollenspielen konnte, kann ich das durchaus würdigen, da es eben zu Beginn nur nach schlichten Rennen (tausend Mal in anderen Spielen gesehen) aussah. Du wirklich nicht? Schade.

Ich meine, wenn ich Deine Vorstellungen, Wünsche, Ideen, was auch immer lese, die Du bezgl. dieser Questreihe nieder geschrieben hast, frag ich mich, ob Du nicht etwas hoch ansetzt. Es bleibt am Ende doch nur ein Videospiel.

Übrigens blieb die Wahl des Fahrzeugs dem Spieler überlassen und ja, der Gummibandeffekt war schon ordentlich, verlieren ging dennoch.

VG
Ach debattieren wir das doch ruhig Mal. Wir sprechen hier so selten über die Quest, da sollte das doch Mal drin sein.^^

Grundsätzlich gab es hier eine Menge an Missionen die mir großen Spaß gemacht haben. Cyberpunk hat hier einiges zu bieten aber tatsächlich hat mich diese Questreihe als so ziemlich einzige richtiggehend wütend gemacht (nein, immer noch kein Hass). Natürlich ist das relativ subjektiv, man kann das alles anders gewichten und empfinden aber ich denke ehrlich gesagt nicht, dass mein Anspruch oder meine Erwartung zu hoch war. Dabei sei gesagt, ich müsste nicht ALLES dabei haben, das sind einzelne Elemente die es besser und hochwertiger gemacht hätten aber sie müssten nicht alle vorhanden sein.

Ich denke aber nicht dass irgendetwas davon zuviel verlangt wäre. Bspw. Gespräche mit anderen Fahrern. Why not? Ich habe überhaupt kein Gefühl dafür gehabt, dass diese Rennen was besonderes sind. Dass es da eine Kultur gab, einfach weil es keine Interaktivität gab. Das ist bei anderen Quests anders. Hölle, ich bin in eine 6th Street Party gestolpert und da war Leben drin! Das war eine zufällige Nebenquest auf der Map aber ich hatte ein Gefühl dafür dass da was abging. Da war Atmosphäre drin. Hier dagegen? Überhaupt nicht. Diese Questreihe wirkte auf mich weitestgehend völlig tot. Dabei gab es Potential, da waren vor dem Rennen ein, zwei Kommentare aber das war es dann halt auch. Ich hätte halt gern diese Renn-Community kennengelernt und nicht nur Claire.

Letztere habe ich durch die Mission wirklich nicht mehr ausstehen können. Es ist halt so widersinnig. Nicht dass man diese Story nicht erzählen könnte, klar kann man machen aber sie wirkt auf mich einfach nicht.
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Wenn es ein normales Rennen gewesen wäre oder ein Vorfall außerhalb des Rennens aber nein, die schießen aufeinander - jedes Mal. Alles lief "Regelkonform". Dass Claire trauert, ja klar aber es ist schwer für mich mitzufühlen, während sie da aus dem Fenster hängt und auf andere Wagen und Menschen ballert.
Und wie gesagt, ich hatte tatsächlich keine Möglichkeit das Ende noch zu beeinflussen. Das passierte einfach, obwohl ich sogar aktiv den Ausgang zu verhindern versuchte. Verdammt ich
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versuchte Claire sogar umzufahren oder ein Fahrzeug in den Weg zu legen, alles!
XD. Ich wollte den Charakter am liebsten tot sehen und hätte das Spiel mir die Gelegenheit gegeben, hätte ich auch abgedrückt. Trotzdessen, dass ich nahezu das gesamte Spiel pazifischen durchgespielt habe.

Das mit der Auswahl des Fahrzeugs stimmt, meinte mich auch so zu erinnern daß da was war. Aber was anderes als Claires Fahrzeug hätte zu dem, was diese Rennen sind, nicht wirklich gepasst. Ist wie gesagt auch gar nicht Mal mein größter, sondern eher recht marginaler Kritikpunkt von mir.
Todesglubsch hat geschrieben: 21.01.2021 00:19 Mal dumm gefragt:
Wenn die Autorennen nicht als "Quest", sondern als "Nebenaktivität" verkauft werden. (...)

Wäre das "besser"?
Ganz ehrlich? Aus meiner Sicht ja. Natürlich wäre es immer noch plumb aber wenigstens wäre die, aus meiner Sicht, äußerst beschränkte Quest nicht drumherum. Es wäre eben tatsächlich nur eine Nebenaktivität, die ja auch gern Mal einfacher und plumber sein darf. Immer noch kritikwürdig in der Umsetzung aber zumindest für mich weit weniger problematisch als wenn es Teil einer Questreihe ist.
Zuletzt geändert von SethSteiner am 21.01.2021 11:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Usul
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Re: Cyberpunk 2077: Hybris, schlechte Planung, technische Mängel und großer Aufwand für das Marketing

Beitrag von Usul »

Danilot hat geschrieben: 21.01.2021 11:35Und jetzt bist du irritiert, weil Besucher dieser Seite eine Nachbesprechung zu diesem Titel erwartet haben?
Nein, das bin ich nicht. Wie immer geht es um das WIE. Das habe ich aber auch schon geschrieben. Du hast einen Teil davon sogar zitiert.
Ryan2k6 hat geschrieben: 21.01.2021 10:51Dein "daß" lass ich mir ja noch gefallen, aber bitte, müßen gibt es seit dem 18. Jahrhundert schon nicht mehr. Und ohne dich zu kennen, so alt bist du nicht. :P
Langsam komme ich mir aber so alt vor. Muß am Wetter oder am Forum liegen. ;)
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Promillus
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Re: Cyberpunk 2077: Hybris, schlechte Planung, technische Mängel und großer Aufwand für das Marketing

Beitrag von Promillus »

Ryan2k6 hat geschrieben: 21.01.2021 10:51@Promillus
Bei deiner Art und Weise wie du hier etwas einforderst, weiß doch jeder, dass es komplett egal wäre was 4p jetzt sagt. Du willst nur irgendwas um neue unhaltbare Anschuldigungen zu schreiben und ihre Antwort zerpflücken zu können. Um eine Reaktion geht es dir gar nicht, sondern um neuen Stoff für deinen 4p Rant. ;)
Welche unhaltbaren Anschuldigungen denn?

Dass man solche Embargos wegen der Klickzahlen unterschreibt? Dass man sich deswegen angreifbar macht? Dass man wegen der Klickzahlen manipulierbar oder sogar erpressbar wird (Stichpunkte: künftige Testversionen, Werbeintensität usw.)?

Oder dass man mit so einem Verhalten in diesem Fall den Betrug von CDPR am Kunden - direkt oder wenigstens indirekt - stillschweigend und wissentlich mit unterstützt? Suchs dir aus, was da auch nur ansatzweise unhaltbar sein soll.

Und Nein: Das ist kein Rant ausschließlich gegen 4p. Der richtet sich vielmehr an sämtliche Spielemagazine, die dieses Embargo unterstützt und nahezu kritiklos Jubelperser-Bewertungen veröffentlicht haben.

In einem hast du allerdings Recht: Eine jetzt noch irgendwie glaubwürdig erscheinende Stellungnahme sehe ich in der Tat nicht mehr. Da gibt es ein geflügeltes Wort aus dem Englischen: "Zu spät, zu wenig."

Das ändert aber nichts an der bisher geäußerten und berechtigten Kritik. Im Gegenteil: Das zögerliche Aussitzen verschärft und bestätigt die Kritik doch eher noch.

Usul hat geschrieben: 21.01.2021 11:48
Danilot hat geschrieben: 21.01.2021 11:35Und jetzt bist du irritiert, weil Besucher dieser Seite eine Nachbesprechung zu diesem Titel erwartet haben?
Nein, das bin ich nicht. Wie immer geht es um das WIE. Das habe ich aber auch schon geschrieben. Du hast einen Teil davon sogar zitiert.
Ja, ja, die mehr als müßige Diskussion über das WIE... Die wird größtenteils immer dann als Nebelkerze bemüht, wenn man sich argumentativ nicht mit den Standpunkten des Gegenübers auseinander setzen will... oder kann.

Erinnert mich irgendwie an den Zusatz mit der Subjektivität im 4p-Titel. Die wird auch immer dann lautstark ins Feld geführt, wenn man mal wieder ein willkommenes Deckmäntelchen für Willkür, Beliebigkeit und Voreingenommenheit - positiv wie negativ - braucht.
Zuletzt geändert von Promillus am 21.01.2021 13:49, insgesamt 2-mal geändert.
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Usul
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Re: Cyberpunk 2077: Hybris, schlechte Planung, technische Mängel und großer Aufwand für das Marketing

Beitrag von Usul »

Promillus hat geschrieben: 21.01.2021 13:41Ja, ja , die mehr als müßige Diskussion über das Wie...
Es ist bezeichnend, daß du die Diskussion über das "Wie" als müßig erachtest.

Wenn das "Wie" nicht stimmt, kannst du auch keine argumentative Auseinandersetzung mit deinen Standpunkte erwarten. Egal ob du das jetzt als Nebelkerze oder sonstwas betrachtest. Oder gar davon redest, daß man diese Auseinandersetzung nicht führen KÖNNTE.
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EintopfLeiter
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Re: Cyberpunk 2077: Hybris, schlechte Planung, technische Mängel und großer Aufwand für das Marketing

Beitrag von EintopfLeiter »

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SethSteiner hat geschrieben: 21.01.2021 11:44
EintopfLeiter hat geschrieben: 21.01.2021 00:19 @SethSteiner:
Wie man den Twist bzw. Kontext dieser Quest empfindet, ist natürlich rein subjektiv und wollte ich gar nicht Mal debattieren.
Aber alleine, dass man entscheiden konnte und der Verlauf/Ende entsprechend variiert ist doch mehr, als Du beschrieben hast. Es waren eben nicht "nur Rennen". Selbst eine weitere Belohnung war drin, entsprechend Deiner Entscheidung.

Unabhängig, wie viel man jetzt hier rollenspielen konnte, kann ich das durchaus würdigen, da es eben zu Beginn nur nach schlichten Rennen (tausend Mal in anderen Spielen gesehen) aussah. Du wirklich nicht? Schade.

Ich meine, wenn ich Deine Vorstellungen, Wünsche, Ideen, was auch immer lese, die Du bezgl. dieser Questreihe nieder geschrieben hast, frag ich mich, ob Du nicht etwas hoch ansetzt. Es bleibt am Ende doch nur ein Videospiel.

Übrigens blieb die Wahl des Fahrzeugs dem Spieler überlassen und ja, der Gummibandeffekt war schon ordentlich, verlieren ging dennoch.

VG
Ach debattieren wir das doch ruhig Mal. Wir sprechen hier so selten über die Quest, da sollte das doch Mal drin sein.^^

Grundsätzlich gab es hier eine Menge an Missionen die mir großen Spaß gemacht haben. Cyberpunk hat hier einiges zu bieten aber tatsächlich hat mich diese Questreihe als so ziemlich einzige richtiggehend wütend gemacht (nein, immer noch kein Hass). Natürlich ist das relativ subjektiv, man kann das alles anders gewichten und empfinden aber ich denke ehrlich gesagt nicht, dass mein Anspruch oder meine Erwartung zu hoch war. Dabei sei gesagt, ich müsste nicht ALLES dabei haben, das sind einzelne Elemente die es besser und hochwertiger gemacht hätten aber sie müssten nicht alle vorhanden sein.

Ich denke aber nicht dass irgendetwas davon zuviel verlangt wäre. Bspw. Gespräche mit anderen Fahrern. Why not? Ich habe überhaupt kein Gefühl dafür gehabt, dass diese Rennen was besonderes sind. Dass es da eine Kultur gab, einfach weil es keine Interaktivität gab. Das ist bei anderen Quests anders. Hölle, ich bin in eine 6th Street Party gestolpert und da war Leben drin! Das war eine zufällige Nebenquest auf der Map aber ich hatte ein Gefühl dafür dass da was abging. Da war Atmosphäre drin. Hier dagegen? Überhaupt nicht. Diese Questreihe wirkte auf mich weitestgehend völlig tot. Dabei gab es Potential, da waren vor dem Rennen ein, zwei Kommentare aber das war es dann halt auch. Ich hätte halt gern diese Renn-Community kennengelernt und nicht nur Claire.

Letztere habe ich durch die Mission wirklich nicht mehr ausstehen können. Es ist halt so widersinnig. Nicht dass man diese Story nicht erzählen könnte, klar kann man machen aber sie wirkt auf mich einfach nicht.
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Wenn es ein normales Rennen gewesen wäre oder ein Vorfall außerhalb des Rennens aber nein, die schießen aufeinander - jedes Mal. Alles lief "Regelkonform". Dass Claire trauert, ja klar aber es ist schwer für mich mitzufühlen, während sie da aus dem Fenster hängt und auf andere Wagen und Menschen ballert.
Und wie gesagt, ich hatte tatsächlich keine Möglichkeit das Ende noch zu beeinflussen. Das passierte einfach, obwohl ich sogar aktiv den Ausgang zu verhindern versuchte. Verdammt ich
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versuchte Claire sogar umzufahren oder ein Fahrzeug in den Weg zu legen, alles!
XD. Ich wollte den Charakter am liebsten tot sehen und hätte das Spiel mir die Gelegenheit gegeben, hätte ich auch abgedrückt. Trotzdessen, dass ich nahezu das gesamte Spiel pazifischen durchgespielt habe.

Das mit der Auswahl des Fahrzeugs stimmt, meinte mich auch so zu erinnern daß da was war. Aber was anderes als Claires Fahrzeug hätte zu dem, was diese Rennen sind, nicht wirklich gepasst. Ist wie gesagt auch gar nicht Mal mein größter, sondern eher recht marginaler Kritikpunkt von mir.
Todesglubsch hat geschrieben: 21.01.2021 00:19 Mal dumm gefragt:
Wenn die Autorennen nicht als "Quest", sondern als "Nebenaktivität" verkauft werden. (...)

Wäre das "besser"?
Ganz ehrlich? Aus meiner Sicht ja. Natürlich wäre es immer noch plumb aber wenigstens wäre die, aus meiner Sicht, äußerst beschränkte Quest nicht drumherum. Es wäre eben tatsächlich nur eine Nebenaktivität, die ja auch gern Mal einfacher und plumber sein darf. Immer noch kritikwürdig in der Umsetzung aber zumindest für mich weit weniger problematisch als wenn es Teil einer Questreihe ist.
Wie schon geschrieben, mir ging es ursprünglich darum, dass Du dieser Missionsreihe -im Ursprungsbeitrag- jegliches Rollenspiel abgesprochen hattest und es so eben nicht stimmt. Ich habe versucht aufzuzeigen, dass auch hier, wie in vielen anderen Nebenmissionen auch, eben doch etwas unerwartetes passiert (passieren kann) und der Spieler mit Entscheidungen konfrontiert wird, die wiederum das Ende bestimmen können. Rollenspiel eben, unabhängig davon, ob wenig oder viel - es ist da.

Und genau das ist es, was mir bei Witcher 3 und auch jetzt bei Cyberpunk gefällt und ich künftig gerne als Standard im Rollenspielgenre (gerne auch darüber hinaus) sehen würde.

Da ist es für mich auch nicht relevant, ob es, speziell in dieser Quest - oder gerne auch Nebenaktivität - nicht doch noch besser hätte sein können. Weil, besser geht tatsächlich immer, da sind wir uns wohl alle einig.

SethSteiner hat geschrieben: 21.01.2021 11:44 Wir sprechen hier so selten über die Quest, da sollte das doch Mal drin sein.^^
Absolute Zustimmung, zur Quest:
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Du hast recht, sonderlich besonders wirkten die Straßenrennen jetzt nicht innerhalb des Spielkosmoses, stimmt schon. Ordentlich fand ich sie aber dennoch, das nehmen wir wohl komplett unterschiedlich wahr.
Zu Claire: Lustigerweise fand ich sie vor der Questreihe auch sympathischer. Es hatte schon etwas unbehagliches, wie sie sich später entwickelte und ja, so ganz sachlich oder nüchtern betrachtet, hätte sie auch nicht so scharf auf den Tod Ihres Kontrahenten sein dürfen, da auch sie ständig auf Ihre Widersacher schießt, wie Du ja schon so schön beschrieben hast. Mögliche Unfälle nehmen somit alle Beteiligten in Kauf. Mir hat der Kerl dann leid getan, obwohl er sich anfangs wie ein Idiot benahm. Ich musste ihm später irgendwie beistehen.

Aber genau das finde ich eher menschlich und somit auch authentisch. Menschen (Claire) verhalten sich nicht immer logisch, sachlich oder für alle nachvollziehbar. Frag mal jemanden, der ein Trauma erleiden musste und der Tod eines geliebten Menschen kann so was durchaus auslösen. In diesem Kontext passte das Verhalten für mich, aber das deutest Du ja ebenso an.

Hinzu kam, dass Claire als Mann auf die Welt kam und erst später zur "Frau" wurde. Sie tat es wegen Ihres Mannes. Das thematisiert das Spiel überhaupt nicht vordergründig und wird nebenher angeschnitten. Es ist ja auch für das Spiel und den geschichtlichen Verlauf völlig unwichtig, mit Ausnahme, dass ihr mögliches Trauma mehr Substanz bekommen könnte. Andere Spiele implementieren so etwas aber gerne plakativer und plumper. Auch das würdige ich.
Aber alleine, dass wir uns hierüber überhaupt austauschen und solche Texte schreiben können. Dass wir über Charaktere (einer Nebenmission) sprechen und Emotionen wie Sympathie bzw. Antipathie empfinden und das diese sich im Missionsverlauf sogar ändern können, spricht doch für den Entwickler. Irgendetwas muss hier richtig gelaufen sein.

VG
Zuletzt geändert von EintopfLeiter am 21.01.2021 15:31, insgesamt 3-mal geändert.
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Ryan2k6
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Re: Cyberpunk 2077: Hybris, schlechte Planung, technische Mängel und großer Aufwand für das Marketing

Beitrag von Ryan2k6 »

Promillus hat geschrieben: 21.01.2021 13:41 Dass man solche Embargos wegen der Klickzahlen unterschreibt? Dass man sich deswegen angreifbar macht? Dass man wegen der Klickzahlen manipulierbar oder sogar erpressbar wird (Stichpunkte: künftige Testversionen, Werbeintensität usw.)?
Jup, alles davon, oder hast du Beweise dafür? Ansonsten kann ich nur deine Worte nutzen und sagen, dass "der gesunde Menschenverstand" ja immer die Nebelkerze ist, wenn man weder Argumente noch Beweise dafür hat.
Zuletzt geändert von Ryan2k6 am 21.01.2021 13:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Cyberpunk 2077: Hybris, schlechte Planung, technische Mängel und großer Aufwand für das Marketing

Beitrag von Kant ist tot! »

Ryan2k6 hat geschrieben: 21.01.2021 13:58
Promillus hat geschrieben: 21.01.2021 13:41 Dass man solche Embargos wegen der Klickzahlen unterschreibt? Dass man sich deswegen angreifbar macht? Dass man wegen der Klickzahlen manipulierbar oder sogar erpressbar wird (Stichpunkte: künftige Testversionen, Werbeintensität usw.)?
Jup, alles davon, oder hast du Beweise dafür? Ansonsten kann ich nur deine Worte nutzen und sagen, dass "der gesunde Menschenverstand" ja immer die Nebelkerze ist, wenn man weder Argumente noch Beweise dafür hat.
Bezüglich der Art und Weise bin ich ja bei Usul, aber inhaltlich hat Promillus schon einen Punkt, den man in meinen Augen nicht einfach wegwischen kann. Das meine ich gar nicht speziell auf 4Players gemünzt, aber dass es zwischen Spielejournalismus und Publishern ein strukturell bedingtes Abhängigkeitsgefälle gibt, ist leider einfach so. Zumindest sofern du nicht wie Jim Sterling oder so über Patreon finanziert bist.
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Re: Cyberpunk 2077: Hybris, schlechte Planung, technische Mängel und großer Aufwand für das Marketing

Beitrag von Ryan2k6 »

Na dann müssen ja nur mehr PUR nutzen, damit 4P unabhängig sein kann. :D
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Beitrag von m2e »

Oh nein die haben David Guetta da mit reingezogen.
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Re: Cyberpunk 2077: Hybris, schlechte Planung, technische Mängel und großer Aufwand für das Marketing

Beitrag von Kant ist tot! »

Ryan2k6 hat geschrieben: 21.01.2021 14:44 Na dann müssen ja nur mehr PUR nutzen, damit 4P unabhängig sein kann. :D
War zwar wie gesagt gar nicht speziell auf 4P bezogen... aber im Prinzip hast du recht. :Häschen:
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Re: Cyberpunk 2077: Hybris, schlechte Planung, technische Mängel und großer Aufwand für das Marketing

Beitrag von Todesglubsch »

Ryan2k6 hat geschrieben: 21.01.2021 14:44 Na dann müssen ja nur mehr PUR nutzen, damit 4P unabhängig sein kann. :D
Ist dem so? Selbst die Kerlchn von GamersGlobal, die sich ja fast ausschließlich über Premium finanzieren, geben dem Spiel volle zehn Punkte. *in die Kommentare schaut* Nah, sieht da so ähnlich aus wie hier. :D

Ich glaub die Hypekultur bei den Magazinen ist mittlerweile so sehr eingefahren, dass selbst komplete Unabhängigkeit nicht mehr hilft.
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Re: Cyberpunk 2077: Hybris, schlechte Planung, technische Mängel und großer Aufwand für das Marketing

Beitrag von Ryan2k6 »

Da Jason Schreyer als Beispiel kam, weil er ja dank Patreon unabhängig ist, dachte ich, das passt.

Wenn 4p durch PUR komplett autark wäre und die Spiele alle selber kaufen würde, dann könnten sie ziemlich frei schreiben was sie wollen. Andererseits wären sie dann davon abhängig, dass genug bei PUR bleiben und die Tests würden immer erst nach Release kommen.
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Promillus
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Re: Cyberpunk 2077: Hybris, schlechte Planung, technische Mängel und großer Aufwand für das Marketing

Beitrag von Promillus »

Usul hat geschrieben: 21.01.2021 13:48Es ist bezeichnend, daß du die Diskussion über das "Wie" als müßig erachtest.

Wenn das "Wie" nicht stimmt, kannst du auch keine argumentative Auseinandersetzung mit deinen Standpunkte erwarten. Egal ob du das jetzt als Nebelkerze oder sonstwas betrachtest. Oder gar davon redest, daß man diese Auseinandersetzung nicht führen KÖNNTE.
Sorry, aber das ist Blödsinn. Die Argumente sollten das Wichtigste sein in einer Diskussion und der Diskussionsstil zweitrangig. Du kannst dich gerne über das "WIE" echauffieren, wenn keine Substanz dahinter steckt. Aber das genaue Gegenteil ist der Fall: Meine Argumente liegen klar und ausführlich vor.

Die Art und Weise, wie Standpunkte dargelegt werden, ändert doch überhaupt nichts am Inhalt. Genau diesem versuchst du aber aus dem Weg zu gehen, indem du die Diskussion auf einen Nebenschauplatz führst, auf dem du vermeintlich Punkte sammeln kannst, die aber mit der ursprünglichen Diskussion überhaupt nichts zu tun haben. Stichwort: "Move the Goal."

DAS nenne ich bezeichnend...

Ryan2k6 hat geschrieben: 21.01.2021 13:58
Promillus hat geschrieben: 21.01.2021 13:41 Dass man solche Embargos wegen der Klickzahlen unterschreibt? Dass man sich deswegen angreifbar macht? Dass man wegen der Klickzahlen manipulierbar oder sogar erpressbar wird (Stichpunkte: künftige Testversionen, Werbeintensität usw.)?
Jup, alles davon, oder hast du Beweise dafür? Ansonsten kann ich nur deine Worte nutzen und sagen, dass "der gesunde Menschenverstand" ja immer die Nebelkerze ist, wenn man weder Argumente noch Beweise dafür hat.
Es ist schon lange bekannt, dass wer kein Embargo akzeptiert, der bekommt kein Testmuster. Und kein Testmuster bedeutet, der Test kann erst später erstellt werden. Wer also ein Embargo unterschreibt, um damit einen früheren Test zu produzieren, der macht das ausschließlich wegen der Klickzahlen.

Wo du da einen Beweis brauchst, ist mir hochgradig schleierhaft. Das ist einfachstes 1+1 zusammenzählen. Ich hoffe doch schwer für dich, dass ich da nicht schon zu viel von dir erwartet habe... :roll:
Zuletzt geändert von Promillus am 21.01.2021 17:00, insgesamt 1-mal geändert.
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