Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

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Kajetan
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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von Kajetan » 15.09.2020 13:39

Serenity7 hat geschrieben:
15.09.2020 13:15
Vermutlich hat er einfach gesagt: "Nächstes Jahr ist alles fertig. Liebe Entwickler, entwickelt das bis dahin bitte. " Das hat er ohne Absprache mit den Entwicklern gestellt, weil er das so aus seiner Zeit kannte, als der "Kunde" das bei ihm gemacht hat. Damals hat das funktioniert, bei aber so einem schwierigen Projekt geht das leider nicht.
Roberts HAT das am Anfang tatsächlich so gemacht. Sehr zur großen Verwunderung seines Teams, mit denen natürlich kein Rücksprache gehalten wurde. Es gab Ärger, seitdem hält er die Klappe. Seitdem gibt es Release-Termine auch nur für Alpha-Milestones. Die in der Regel eingehalten werden. Und wenn ein Milestone auf sich warten lässt, werden die Backer in der Regel auch darüber informiert, WARUM es zu Verzögerungen kam. Das betrifft aber nur das PU, den MMO-Part.

Bei SQ42 herrscht hingegen leider so eine Geheimnistuerei, dass niemand sagen, wie Stand der Dinge ist. Kurz vor Release, noch Jahre hin, im Grunde eingestellt ... da ist alles drin.
Ich weiß es aber nicht... Ich habe echt keine Ahnung, wie Chris Roberts arbeitet.
Ich würde mal behaupten, dass Roberts im Zuge von SC mühsam lernen musste sich halbwegs im Zaum zu halten. Die Fortschritte der letzten zwei Jahre sind deutlich, es geht zügig voran. Ist Roberts immer noch ein größenwahnsinniger Detailfanatiker? Mit Sicherheit. Hört er immer öfter auf seine Entwickler und unterwirft sich deren Arbeitsorganisation, als dass er mit irgendwelchen Featureideen durch die Zimmer irrlichtert? Es scheint so.
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Serenity7
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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von Serenity7 » 15.09.2020 14:12

Kajetan hat geschrieben:
15.09.2020 13:39
Seitdem gibt es Release-Termine auch nur für Alpha-Milestones. Die in der Regel eingehalten werden.
Wenn das so gut funktioniert, gibt es schon einen Plan, wann man die "Alpha" Phase verlässt?

Ich frag mich ehrlich gesagt schon, was davon zu erst fertig wird:
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Zuletzt geändert von Serenity7 am 15.09.2020 14:12, insgesamt 1-mal geändert.

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dOpesen
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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von dOpesen » 15.09.2020 14:12

gut, das ist deine meinung Kajetan, kann man aber auch durchaus anders sehen.

in den letzten 2 jahren hat sich nicht wirklich viel getan, im gegenteil, es wurden einige features gestrichen und trotzdem hangelt man sich nur sehr mühsam von einer alpha zur nächsten.

das einzige wo man nicht müde wird, ist das designen von schiffen um sie zu verticken, alles andere geht nur mehr als schleppend voran.

ich denke, roberts hat erkannt, dass so lange er verdammt viel einnimmt, er das besser nicht gefährden sollte, sondern das man genau so weitermacht.

erst wenn die monatlichen einnahmen unter ein kritisches niveau fallen, geht auch die eigentliche entwicklung schneller voran.

das ist meine meinung

greetingz
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SethSteiner
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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von SethSteiner » 15.09.2020 14:21

Also basierend auf meiner Erfahrung jetzt zuletzt, wie gesagt das war echt nur der Spielstart, super basic, hat man doch noch einen recht langen Weg vor sich, der eigentlich schon abgeschlossen sein sollte meiner Meinung nach. Ich sollte echt nicht vor einem Raumschiff stehen und mich fragen wie zur Hölle ich reinkomme.

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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von Ploksitural » 15.09.2020 14:26

Eher besiedelt Elon Musk Planeten, als dass Roberts seine "Visionen" verwirklicht.

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Kant ist tot!
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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von Kant ist tot! » 15.09.2020 14:40

Kajetan hat geschrieben:
14.09.2020 16:38
NewRaven hat geschrieben:
14.09.2020 16:10
Nö. Deine persönliche Definition setzt Vorsatz voraus. Meine tut das beispielsweise nicht, weil "abgezockt worden sein" auch in meiner Definition nicht zwangsläufig die Absicht von irgendwem voraussetzt, mich abzocken zu wollen.
Und genau DAS ist der Grund, warum sich mir die Fußnägel aufrollen.

Aus dem aktiv erfahrenen "Abgezockt worden sein" als Folge einer bewusst (!) abzockend sein sollenden Handlung eine passive Zustandsbeschreibung zu machen, die dem, der eine von Dir lediglich als Abzocke empfundende (!) Handlung ausübt, Abzocke unterstellt.

Da hört es bei mir einfach auf. Das ist nicht nur sprachliche Schlamperei erster Güte, dass ist, ohne Übertreibung, Unterstellung und Verleumdung.
Also inhaltlich bin ich da ganz bei dir in Bezug auf diese Diskussion. Aber bei manch anderen Diskursen scheint die Logik immer mehr Anklang zu finden, dass es wichtiger sei, was der Rezipient sozusagen empfindet bzw. was bei ihm ankommt, als was eigentlich gesagt wurde.

Der Herr May von AnnenMayKantereit, ausgewiesener Antifaschist btw., hat sich letztens für seine Aussage, dass er ein pauschales ACAB nicht unterschreiben würde, weil es zu überspitzt verallgemeinernd sei und auch sexistische Untertöne habe, entschuldigt. Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass seine relativierende Aussage die Erfahrungen von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland marginalisiere.

Will sagen, es scheint zunehmend sowieso egal zu werden, was getan oder gesagt wird, wenn schlussendlich ohnehin entscheidender ist, was gefühlt ankommt. Dann hat jeder gefühlt irgendwo Recht und alles kann alles bedeuten und wir brauchen uns auch nicht mehr über Begrifflichkeiten zu streiten. :lol:

Btw. wurde ich heute auch ganz schön abgezockt. Habe ein bisschen auf 4 Players in den Foren gestöbert. Bin natürlich mit der Erwartungshaltung rangegangen, hier hochwertigen Qualitätscontent im Forum zu lesen. Was sonst? Stattdessen reinste Wortklauberei! Man stelle sich mal vor: Die ganze Zeit, die ich da rein investiert habe! Null Payoff! Und Zeit ist bekanntlich Geld. Nur Abzocker unterwegs hier im Forum...
Zuletzt geändert von Kant ist tot! am 15.09.2020 14:41, insgesamt 1-mal geändert.

Ryan2k6
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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von Ryan2k6 » 15.09.2020 14:41

Serenity7 hat geschrieben:
15.09.2020 14:12
Berliner Flughafen
Offenbar bist du kein Anwohner, der Flughafen ist fertig und eröffnet nächsten Monat.
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Kajetan
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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von Kajetan » 15.09.2020 14:57

Serenity7 hat geschrieben:
15.09.2020 14:12
Wenn das so gut funktioniert, gibt es schon einen Plan, wann man die "Alpha" Phase verlässt?
Nein. Zumindest wurde nichts dergleichen kommuniziert. Es wurde aber immer wieder gesagt, dass man sich hier von den klassischen Alpha/Beta/Release-Klassifizierungen trennen will, die sonst üblich. Ist also gut möglich, dass die Alpha-Phase ansatzlos zu Ende geht und wir plötzlich Star Citizen 1.0 haben.

Wann das ist? Wenn es soweit ist :)

Nein, keinen Schimmer. Zumindest die Kern-Features, das technische Grundgerüst scheint inzwischen fertig zu sein. Alles andere, was jetzt noch offen ist, ist zumindest nach meinem Eindruck nur "Fluff", wie z.B. das neue Feuer-System, welches, wie bei Roberts nichts anders zu erwarten, physikalisch so korrekt wie nur möglich ablaufen soll. Aber da ist meines Wissens nichts mehr offen, was unbedingt nötig ist, um das Spiel überhaupt zu ermöglichen. Und "Fluff" kann man jederzeit nachschieben, die Spieler damit bei Laune halten.

Schau mer mal. Als Nicht-Backer kann ich das weiterhin entspannt verfolgen und wäre ich Backer, wäre ich ähnlich entspannt, wie ich das bei "Broken Age" war. Ist doch erschienen, was soll der Stress? Verärgert wäre ich nur dann, wenn Roberts unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Geld einsammelt, dieses Geld für ganz andere Dinge verwendet und SC im Grunde schon gecancelt ist. So wie das Herr Schafer bei Spacebase- DF-9 getan hat. Deswegen bekommt der Herr Schafer von mir auch nix mehr. Diese Lektion ist gelernt!
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Kajetan
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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von Kajetan » 15.09.2020 15:13

Kant ist tot! hat geschrieben:
15.09.2020 14:40
Also inhaltlich bin ich da ganz bei dir in Bezug auf diese Diskussion. Aber bei manch anderen Diskursen scheint die Logik immer mehr Anklang zu finden, dass es wichtiger sei, was der Rezipient sozusagen empfindet bzw. was bei ihm ankommt, als was eigentlich gesagt wurde.
Obwohl dieser Trick alles andere als neu ist. Schon bei den russischen Kommunisten wurden Abweichler nicht über das diffamiert und verurteilt, was sie tatsächlich gesagt haben, sondern was man in ihre Aussagen mit teilweise nur noch abstrus zu nennenden Interpretationen hineingelesen hat.
Will sagen, es scheint zunehmend sowieso egal zu werden, was getan oder gesagt wird, wenn schlussendlich ohnehin entscheidender ist, was gefühlt ankommt. Dann hat jeder gefühlt irgendwo Recht und alles kann alles bedeuten und wir brauchen uns auch nicht mehr über Begrifflichkeiten zu streiten. :lol:
Und genau deswegen kotzt es mich auch so unendlich an, wenn ein Diskussionspartner bei Begriffsbedeutungen NUR das eigene Empfinden als Maßstab nimmt.

Wer das tut, will nämlich nicht kommunizieren, sondern nur seinen persönlichen Hirnfick ausschütten. Denn diese Standards existieren ja nicht, um Leute zu drangsalieren, sondern um Mißverständnisse zu vermeiden und Kommunikation zu erleichtern.
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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von Liesel Weppen » 15.09.2020 15:53

Kajetan hat geschrieben:
15.09.2020 15:13
Und genau deswegen kotzt es mich auch so unendlich an, wenn ein Diskussionspartner bei Begriffsbedeutungen NUR das eigene Empfinden als Maßstab nimmt.
Also so wie du auch? Du erklärst doch anderen hier dauernd, das nur dein Empfinden korrekt ist und ihres falsch wäre. Du gehst NUR von deinem eigenen Empfinden aus. Das andere ein anderes Empfinden haben akzeptierst du überhaupt nicht, du erklärst ihnen nur lang und breit das ihres falsch ist.

Und diese "Standards" die du da meinst, existieren auch nur in deinem Kopf. Du pendelst auch nur zwischen Duden und Jura hin und her. Wenn die Definition im Duden nicht genau genug ist, berufst du dich eben auf irgendwelche Gesetzestexte, wenn sich dann rausstellt, das es gar nicht um Gesetze gehst, fängst du wieder mit dem Duden an.

So eine Ignoranz kotzt mich an.
Zuletzt geändert von Liesel Weppen am 15.09.2020 15:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von Usul » 15.09.2020 16:20

Liesel Weppen hat geschrieben:
15.09.2020 15:53
Und diese "Standards" die du da meinst, existieren auch nur in deinem Kopf. Du pendelst auch nur zwischen Duden und Jura hin und her. Wenn die Definition im Duden nicht genau genug ist, berufst du dich eben auf irgendwelche Gesetzestexte, wenn sich dann rausstellt, das es gar nicht um Gesetze gehst, fängst du wieder mit dem Duden an.
Ich habe die Wörterbucheinträge zitiert. Sie klingen für ziemlich eindeutig.

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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von Kajetan » 15.09.2020 18:11

Liesel Weppen hat geschrieben:
15.09.2020 15:53
So eine Ignoranz kotzt mich an.
*seufz*
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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von Jabberwocky04 » 15.09.2020 23:15

dOpesen hat geschrieben:
15.09.2020 14:12
gut, das ist deine meinung Kajetan, kann man aber auch durchaus anders sehen.

in den letzten 2 jahren hat sich nicht wirklich viel getan, im gegenteil, es wurden einige features gestrichen und trotzdem hangelt man sich nur sehr mühsam von einer alpha zur nächsten.

das einzige wo man nicht müde wird, ist das designen von schiffen um sie zu verticken, alles andere geht nur mehr als schleppend voran.

ich denke, roberts hat erkannt, dass so lange er verdammt viel einnimmt, er das besser nicht gefährden sollte, sondern das man genau so weitermacht.

erst wenn die monatlichen einnahmen unter ein kritisches niveau fallen, geht auch die eigentliche entwicklung schneller voran.

das ist meine meinung

greetingz
Schön sich auf Meinungen zu berufen, was aber nichts daran ändert das sie kompletter Quark sein kann.

Es wurden keine Sachen gestrichen. Wenn man sich die Posts von Chris Roberts mal im Original anschauen würde, anstatt sich nur auf eine winzige News zu konzentrieren, dann erklärt er ja das viele Features, unter anderem Salvaging, keinen Sinn machen ohne das Server Meshing. Das wusste aber jeder Backer schon vor dem Post und da ich davon ausgehe das du weder weisst was Server Meshing oder Salvaging ist, macht es wenig Sinn mehr als diesen Post zu schreiben,

Und wer in den letzten 2 Jahren keinen riesigen Fortschritt sieht leidet entweder an Demenz oder hat einfach keine Ahnung wie es bei Star Citizen überhaupt aussieht/aussah.

Der Rest von dir, gepaart mit dreiviertel aller anderen Kommentare, sind wieder mal Vermutungen, Verschwörungen und zynischer Bullshit, nichts weiter. Basierend auf totaler Unkentniss und dem sehen eines drei Jahre alten Videos. Man kann Roberts doch nur zustimmen wenn er, mit netter Ausdruckweise, meint, das viele im Inet nur noch zynische Ar********* sind. Und das ist keine Vermutung sondern eine Tatsache.

Mehr muss man gar nicht schreiben ausser dem weiteren ansprechens der Tatsache, das viele wieder null Ahnung haben sich aber unglaublich witzig oder scharfsinnig finden.
Zuletzt geändert von Jabberwocky04 am 15.09.2020 23:20, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von Jay Karraway » 15.09.2020 23:48

Abzocke Substantiv, feminin

etwas, das jemand ab und an zockt

Ich wünsche einen schönen Abend allerseits.

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PickleRick
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Re: Star Citizen - Chris Roberts verteidigt Entwicklungsdauer, Verschiebungen und "seinen Traum"

Beitrag von PickleRick » 16.09.2020 09:49

Serenity7 hat geschrieben:
15.09.2020 13:15
PickleRick hat geschrieben:
15.09.2020 11:55
Das was er beschreibt ist der aktuelle Stand der Dinge in der Softwareentwicklung mit den ganzen agilen Methoden und der damit einhergehenden Aufteilung der Teams in Verantwortlichkeiten. Kurz gefasst: It's done, when it's done.

Alles andere ist illusorisch und führt nur zu Frustrationen innerhalb des Teams.
Agil bedeutet nicht, dass man keine Zukunftsplanung hat. Selbst wenn man Scrum oder Kanban nutzt, heißt es nicht, dass ich nicht weiß, was in 2 Jahren fertig wird.
Da muss ich meiner Erfahrung nach schon widersprechen. Eine Zwei-Jahresplanung kann nur sehr grob stattfinden und ist eher eine Roadmap und keine Zementierung von Features.
Bei Scrum kann man ein Releaseplanning machen und von Experten (also von den Softwareentwicklern) eine Abschätzung der Arbeitspakete durchführen lassen und dann einen Releaseplan erstellen. Da aber keiner von uns nur an einem Sprint Review teilgenommen hat und mir auch nicht bekannt ist, dass Chris Roberts stark seine Kunden in dem Projekt eingebunden hat, können wir schonmal ausschließen, dass er Agil oder nach Scrum arbeitet.
Ja, so funktioniert das der Theorie nach, aber es werden vielleicht die nächsten Wochen oder auch mal Monate betrachtet und für eine ernstzunehmende Abschätzung muss die User Story ganz klar definiert sein und der Anforderungskatalog sehr gut spezifiziert. Ein "Schadensmodell erstellen" ist keine vernünftige Story. Auch ein "Als Projektleiter möchte ich ein funktionierendes Schadensmodell, um den Spielern eine möglichst hohe Immersion zu ermöglichen" würde ich als Product Owner nicht den Entwicklern vorlegen, da die (hoffentlich!) so eine Absichtserklärung nicht ernsthaft schätzen.
Bei Kanban kann er anhand der Cycle Time/ Lead Time und dem CFD zumindest eine Abschätzung machen bzw. eine SLE. Hat er aber nicht oder ist einfach zu schlecht.
Oder gibt diese Dinge nicht immer direkt nach außen, da er seine Fans ja auch nicht mit Projektplänen über eine Roadmap hinaus stressen muss, oder? Er macht da eh schon mehr, aber ich halte Deine Erwartung für überzogen.

Ganz persönlich glaube ich nicht, dass Star Citizen jemals richtig fertig wird und bin noch nicht überzeugt, ob es überhaupt jemals wie angedacht funktionieren wird. Ich bin aber weiter gespannt und lasse mich gerne überraschen.
Duke Nukem Forever hat "It's done when it's done" nicht gut getan, das tut es Cloud Imperium Games auch nicht. Das ist auch keine gutes Projektmanagement, wenn man ein Projekt ohne Plan führt. Bei Scrum hast du ein Backlog, bei Kanban sowas ähnliches und bei klassischen Projektmanagement einen PSP oder so.
Gutes Beispiel für schlechtes Projektmanagement, aber ich habe das Gefühl, DNF und SC kann man auf der Ebene schlecht vergleichen, auch wenn es Gemeinsamkeiten gibt.
Vermutlich hat er einfach gesagt: "Nächstes Jahr ist alles fertig. Liebe Entwickler, entwickelt das bis dahin bitte. " Das hat er ohne Absprache mit den Entwicklern gestellt, weil er das so aus seiner Zeit kannte, als der "Kunde" das bei ihm gemacht hat. Damals hat das funktioniert, bei aber so einem schwierigen Projekt geht das leider nicht.
Ich weiß es aber nicht... Ich habe echt keine Ahnung, wie Chris Roberts arbeitet.
Wenn er wirklich so naiv wäre, dann tun mir die Leute leid, die ihr Geld in SC investiert haben. Ich kanns nicht sagen, hoffe aber für die Fans, dass es anders ist.
...but you do as you wish.

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