Shawn Layden über zu hohe Kosten für die Triple-A-Entwicklung und die problematische Länge von 50 Stunden

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yopparai
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Re: Shawn Layden über zu hohe Kosten für die Triple-A-Entwicklung und die problematische Länge von 50 Stunden

Beitrag von yopparai » 30.06.2020 10:07

Ryan2k6 hat geschrieben:
30.06.2020 09:44
Als jemand der es bisher nicht gespielt hat, was bedeutet das? Es gibt Sammelkram zum trollen? :Blauesauge:
Es geht um die Krog-Samen, mit deren Hilfe man sein Inventar vergrößern kann. Insgesamt 900 Stück haben sie davon versteckt. Und wer alle findet, der erhält zu Belohnung
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einen goldenen Kackhaufen. Der exakt überhaupt keinen Zweck hat.

Ryan2k6
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Re: Shawn Layden über zu hohe Kosten für die Triple-A-Entwicklung und die problematische Länge von 50 Stunden

Beitrag von Ryan2k6 » 30.06.2020 10:16

Kant ist tot! hat geschrieben:
30.06.2020 09:54
Übrigens schade, dass du meinen kompletten Teil bzgl. der Videospielpreise ausgeblendet hast, da ging es mir eigentlich vordergründig drum. :wink-old:
Also mindestens der Gang ins Kino ist teurer geworden. Wie sich das mit Blu Ray zum VHS verhält weiß ich nicht, habe noch nie eine BD gekauft.

Musik ist schwierig, weil sich da der ganze Markt gewandelt hat, zumindest für die Eigenheim Musik. Denn Konzertkarten dürften auch teurer geworden sein.

Und ja, bisher mussten Spiele nicht teurer werden, weil es genügt hat einfach immer mehr zu verkaufen, das wird aber nicht ewig so weitergehen, und dann heißt es entweder Spiele werden teurer oder kürzer bzw. nicht noch aufwändiger. Klar kann ich ein Stardew Valley auch 100h spielen, aber das ist was ganz anderes, als ein Spiel auf Produktionsniveau eines RDR über 100h mit Inhalten zu versorgen. Die ganzen Animationen, die Geschichten, die Interaktionen das kostet mit 50h deutlich weniger, wenn auch nicht nur die Hälfte.

Offenbar wird aber erwartet, (bzw. denken sie das erwartet wird,) dass Spiele eine bestimmte Größe besitzen. Ein Uncharted 4 mit 15h? Denkbar. Ein RDR2 mit 15h? Keine Chance. Und jetzt ist selbst TLoU2 schon bei 25,30 Stunden angekommen (was für nicht wenige auch 5 Stunden zu viel sind).

Will man dabei bleiben, werden Spiele zwangsläufig teurer oder es gibt bald in jedem Spiel MTAs.
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Ryan2k6
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Re: Shawn Layden über zu hohe Kosten für die Triple-A-Entwicklung und die problematische Länge von 50 Stunden

Beitrag von Ryan2k6 » 30.06.2020 10:16

yopparai hat geschrieben:
30.06.2020 10:07
Ryan2k6 hat geschrieben:
30.06.2020 09:44
Als jemand der es bisher nicht gespielt hat, was bedeutet das? Es gibt Sammelkram zum trollen? :Blauesauge:
Es geht um die Krog-Samen, mit deren Hilfe man sein Inventar vergrößern kann. Insgesamt 900 Stück haben sie davon versteckt. Und wer alle findet, der erhält zu Belohnung
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einen goldenen Kackhaufen. Der exakt überhaupt keinen Zweck hat.
Ist die Belohnung nicht eher das immens große Inventar? :Blauesauge:
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Ultima89
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Re: Shawn Layden über zu hohe Kosten für die Triple-A-Entwicklung und die problematische Länge von 50 Stunden

Beitrag von Ultima89 » 30.06.2020 10:26

huibuh hat geschrieben:
29.06.2020 17:51
Es wurde geschrieben, dass in jeder Generation 10 Euro mehr draufgelegt wurde. Aber wo sind die denn? Es gab doch nun genug Beispiele, dass dem nicht so ist.

Spiele sind so günstig, grad auf Konsole, wie noch nie. Es gab noch nie eine solche Flut an Angeboten und dazu bricht der Releasepreis so schnell wie noch nie ein.
Wenn man den Gebrauchtmarkt ins Auge nimmt und die Deals auf zB PS4-Store, ja. Wenn es um den Preis bei Veröffentlichung geht, nein. Für einen Gamecube-Titel hast du 2005 etwa 50 € gezahlt. Was zahlst du heute für ein TloU 2 ? Rund 70 €. Es stimmt also nicht, dass neue Spiele vom Händler heute günstiger sind.
Jabberwocky04 hat geschrieben:
29.06.2020 20:28
Bingo!

Der Atari damals war Schweineteuer. Gameboyspiele waren Sauteuer. Spontan erinnere ich mich an Turok, das ich für 160 DM bestellt habe und so weiter und so fort.

Totaler Nonsens, dieser Mythos, das Spiele immer teurer werden.

Edit: Es waren sogar 180 DM.
Was das angeht, hätte ich gerne mal eine Quelle, weil ich das stark anzweifle. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man im Jahr der Veröffentlichung etwa 60 DM für eine Gameboyspiel gezahlt hat.
Zuletzt geändert von Ultima89 am 30.06.2020 10:28, insgesamt 1-mal geändert.

yopparai
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Re: Shawn Layden über zu hohe Kosten für die Triple-A-Entwicklung und die problematische Länge von 50 Stunden

Beitrag von yopparai » 30.06.2020 10:29

@Ryan: Nein? Das geht ja nicht schlagartig. Das Inventar wird ja auch schon mit wenigen Samen größer. Es sind nicht 900, weil man alle finden soll, es sind 900, damit man in einer Welt von der Größe überhaupt mal zufällig über welche stolpert.

Ryan2k6
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Re: Shawn Layden über zu hohe Kosten für die Triple-A-Entwicklung und die problematische Länge von 50 Stunden

Beitrag von Ryan2k6 » 30.06.2020 10:32

yopparai hat geschrieben:
30.06.2020 10:29
@Ryan: Nein? Das geht ja nicht schlagartig. Das Inventar wird ja auch schon mit wenigen Samen größer. Es sind nicht 900, weil man alle finden soll, es sind 900, damit man in einer Welt von der Größe überhaupt mal zufällig über welche stolpert.
Ach so, klang so als würde jeder es noch größer machen, also auch der 899. und 900. ;)
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yopparai
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Re: Shawn Layden über zu hohe Kosten für die Triple-A-Entwicklung und die problematische Länge von 50 Stunden

Beitrag von yopparai » 30.06.2020 10:39

Naja, wahrscheinlich kriegt man am Ende tatsächlich nochmal eine Größenstufe hinzu. Keine Ahnung. So wahnsinnig bin ich nicht. Der Punkt ist halt, dass man irgendwann ein Inventar hat, das „groß genug“ ist. Die Belohnung wär damit das Update von „gigantisch“ auf „gigantisch“+1. Es lohnt sich dafür absolut nicht, dieses riesige Gebiet abzugrasen. Ich hab glaub ich im ganzen Spielverlauf keine 100 Stück gesammelt und hatte nie Probleme mit dem Inventar.

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casanoffi
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Re: Shawn Layden über zu hohe Kosten für die Triple-A-Entwicklung und die problematische Länge von 50 Stunden

Beitrag von casanoffi » 30.06.2020 10:43

Ryan2k6 hat geschrieben:
30.06.2020 09:44
yopparai hat geschrieben:
29.06.2020 22:34
Levi  hat geschrieben:
29.06.2020 22:00
Was nintendo von Leuten hällt, die ernsthaft jeden Scheiß einsammeln wollen, haben sie in BotW sehr deutlich gezeigt.
Nebenbei immer noch ganz vorn dabei auf meiner Liste der Dinge, die ich Nintendo nie zugetraut hätte... :lol:
Als jemand der es bisher nicht gespielt hat, was bedeutet das? Es gibt Sammelkram zum trollen? :Blauesauge:
Es gibt Sammelkram, der den Spieler trollt ;)
No cost too great. No mind to think. No will to break. No voice to cry suffering.

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Re: Shawn Layden über zu hohe Kosten für die Triple-A-Entwicklung und die problematische Länge von 50 Stunden

Beitrag von Ryan2k6 » 30.06.2020 10:44

Ich muss einfach irgendwann noch mal die Zeit dafür finden, es zu spielen. ;)
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Cheraa
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Re: Shawn Layden über zu hohe Kosten für die Triple-A-Entwicklung und die problematische Länge von 50 Stunden

Beitrag von Cheraa » 30.06.2020 10:53

Ryan2k6 hat geschrieben:
30.06.2020 10:16
Und jetzt ist selbst TLoU2 schon bei 25,30 Stunden angekommen (was für nicht wenige auch 5 Stunden zu viel sind).
Ich bin aktuell bei 17 Stunden und nichtmal der Hälfte des Spiels. :oops: :lol:
Muss aber sagen, diese 17 Stunden haben fantastisch unterhalten, tolles Spiel- und Erzähltempo.
Zuletzt geändert von Cheraa am 30.06.2020 10:53, insgesamt 1-mal geändert.
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SJessin
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Re: Shawn Layden über zu hohe Kosten für die Triple-A-Entwicklung und die problematische Länge von 50 Stunden

Beitrag von SJessin » 30.06.2020 10:58

Also ich würde begrüßen wenn Spiele in Zukunft kürzer und günstiger werden.
Ein Divinity:OS 2 ist mit 140 Std. schon zu lang.
Ein Monster Hunter World wird aufgrund des Grindings nach der Story noch künstlich in die Länge gestreckt.

Ich kann diesen Trend nicht ganz nachvollziehen.

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Re: Shawn Layden über zu hohe Kosten für die Triple-A-Entwicklung und die problematische Länge von 50 Stunden

Beitrag von Ryan2k6 » 30.06.2020 11:12

Offene Spiele wie Monster Hunter und Co. können für mich gerne unbegrenzte Spielzeit haben. Aber D:OS 2 fand ich auch sehr grenzwertig, da hab ich manchmal schon gehofft der aktuelle Akt wäre der Letzte und dann kam noch einer und noch einer...
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Re: Shawn Layden über zu hohe Kosten für die Triple-A-Entwicklung und die problematische Länge von 50 Stunden

Beitrag von Ultima89 » 30.06.2020 11:49

Ryan2k6 hat geschrieben:
30.06.2020 11:12
Offene Spiele wie Monster Hunter und Co. können für mich gerne unbegrenzte Spielzeit haben. Aber D:OS 2 fand ich auch sehr grenzwertig, da hab ich manchmal schon gehofft der aktuelle Akt wäre der Letzte und dann kam noch einer und noch einer...
Ja. Wenn du auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad gezockt hast, war es noch schlimmer. Denn naturgemäß musstest du oft Neuladen und die Ladezeit war schon heftig, weil die sich summiert. Dazu kommt, dass du die Züge der Gegner nicht einfach überspringen konntest. Ich glaube, du hättest das Spiel gut in 50 Stunden packen können, wenn diese Strecker nicht gewesen wären. Umgekehrt formuliert waren bestimmt 30 Stunden nur Ladezeit und Gegnerzüge.
Zuletzt geändert von Ultima89 am 30.06.2020 11:49, insgesamt 2-mal geändert.

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Panikradio
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Re: Shawn Layden über zu hohe Kosten für die Triple-A-Entwicklung und die problematische Länge von 50 Stunden

Beitrag von Panikradio » 30.06.2020 12:00

key0512 hat geschrieben:
28.06.2020 15:23
Ich verstehe nicht so Recht inwiefern man mit 25 statt 50h signifikant viel Geld spart.
Ich sehe da den Kostenfaktor im Personal. Milchmädchengerechnet: verdoppelst du die Dauer der Singleplayer-Kampagne, verdoppelst du die Arbeitszeit der Mitarbeiter oder/und externen Fachkräfte gleich mit. Wäre das Spiel bei einer 25-stündigen Kampagne nach 3 Jahren abgeschlossen, bezahlst du das Team und externe Dienstleister bei 50 Stunden 3 Jahre länger.

Möchte annehmen, dass ein Mitarbeiter bei beispielsweise Rockstar, Naughty Dog, Turn 10, Santa Monica, etc. bestimmt über ein üppiges Jahresgehalt verfügt. Ebenso, dass sich externe Dienstleister oder Fachkräfte ihre Arbeit für große AAA-Projekte ebenfalls gut bezahlen lassen.

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Re: Shawn Layden über zu hohe Kosten für die Triple-A-Entwicklung und die problematische Länge von 50 Stunden

Beitrag von Ultima89 » 30.06.2020 12:03

Panikradio hat geschrieben:
30.06.2020 12:00
key0512 hat geschrieben:
28.06.2020 15:23
Ich verstehe nicht so Recht inwiefern man mit 25 statt 50h signifikant viel Geld spart.
Ich sehe da den Kostenfaktor im Personal. Milchmädchengerechnet: verdoppelst du die Dauer der Singleplayer-Kampagne, verdoppelst du die Arbeitszeit der Mitarbeiter oder/und externen Fachkräfte gleich mit. Wäre das Spiel bei einer 25-stündigen Kampagne nach 3 Jahren abgeschlossen, bezahlst du das Team und externe Dienstleister bei 50 Stunden 3 Jahre länger.

Möchte annehmen, dass ein Mitarbeiter bei beispielsweise Rockstar, Naughty Dog, Turn 10, Santa Monica, etc. bestimmt über ein üppiges Jahresgehalt verfügt. Ebenso, dass sich externe Dienstleister oder Fachkräfte ihre Arbeit für große AAA-Projekte ebenfalls gut bezahlen lassen.
Der Tenor des Artikels war doch, dass sich die Kosten pro neuer Konsolengeneration verdoppeln. Dass es mehr kostest, je länger man daran arbeitet, ist klar. Aber kostet bessere Grafik mehr Arbeitszeit? Das erschließt sich mir nicht.

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