Assassin's Creed Ragnarok - Gerüchte: Termin, die versteckte Klinge, mehr Rollenspiel, Segeln und Koop-Modus

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SneakyTurtle
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Re: Assassin's Creed Ragnarok - Gerüchte: Termin, die versteckte Klinge, mehr Rollenspiel, Segeln und Koop-Modus

Beitrag von SneakyTurtle » 14.01.2020 08:28

Xris hat geschrieben:
14.01.2020 00:09
katzenjoghurt hat geschrieben:
13.01.2020 21:29
Xris hat geschrieben:
13.01.2020 17:20
Die neueren ACs verwenden eben die RPG Formel gängiger Open World Sand Box. Genauso funktioniert übrigens auch The Witcher 3. in letzterem beschwert sich komischerweise niemand über die zwar gigantische, aber mindestens genauso leere Spielwelt.
Au contraire.
Die neuen ACs sind ein wunderschönes Beispiel für ein Anti-Witcher.
Bei Witcher 3 war eines der Designprinzipien, dass jede Nebenquest in irgendeinem markanten Punkt einzigartig sein musste. Ansonsten kam der Quest-Designer mit seinem Pitch nicht durch.
Bei Assassin‘s Creed hingegen... äh ja.

Und so macht es eben Freude, die Welt von Witcher 3 zu erkunden, und Quests bleiben motivierend.
In neuen ACs arbeitet man sich hingegen durch eher MMO-artige 08/15 Quests durch und jedes aufploppende Quest-Symbol hat bei mir erst mal ein “Oh, neee...“ zur Folge.

Die Qualitäten der Hauptquests der beiden Spiele unterscheiden sich auch eklatant.
Gott, hatte AC2 noch eine geile Story... und das Ende... wow... das dann nahtlos in Brotherhood weitergeführt wurde. Ich war hin und weg.
Dagegen Origins:
Du musst die da alle umbringen... dann hast Du Deine Rache verübt. (Screen mit einer Reihe an Symbolen unten)
Nachdem alle tot sind:
Ja, nee... eigentlich standen über denen noch andere Drahtzieher. (Neue Reihe mit Symbolen über den alten)
Nachdem die alle tot sind:
Ja, nee... eiiigentlich...
usw.

Ich kam mir nur verarscht vor.


Wahrscheinlich ginge ich mit AC nicht so hart ins Gericht, hätte ich die Serie nicht mal gefeiert.
Aber... zuletzt ist sie bei mir nur noch eine schlechte Angewohnheit geworden.
Und Odyssey hab ich, wie erwähnt, gar nicht mehr gespielt.
Zu sauer war ich darüber, wie Ubi hier mit ihrem 08/15 Kack-Content aus der MMO-Hölle mit meiner Lebenszeit umging.
Du scheinst halt eher ein Storyspieler zu sein. Ich mag zu viele Charaktere im TW Universum nicht und zu viel Kitsch ist drin. und wegen dem Gameplay spielt wohl niemand ernsthaft TW3. Abwechslung bietet dieses Spiel nämlich auch nicht mehr als AC. Nur die SQs sind deutlich besser geschrieben.
Du spielst ein Rollenspiel und magst es wegen seinen Rollenspielelemten nicht? Ok... oder verstehe ich da was falsch? :)

katzenjoghurt
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Re: Assassin's Creed Ragnarok - Gerüchte: Termin, die versteckte Klinge, mehr Rollenspiel, Segeln und Koop-Modus

Beitrag von katzenjoghurt » 14.01.2020 09:39

Xris hat geschrieben:
14.01.2020 00:09
Du scheinst halt eher ein Storyspieler zu sein.
Das ist richtig.

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ThisIsFu
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Re: Assassin's Creed Ragnarok - Gerüchte: Termin, die versteckte Klinge, mehr Rollenspiel, Segeln und Koop-Modus

Beitrag von ThisIsFu » 14.01.2020 09:52

Xris hat geschrieben:
14.01.2020 00:28
ThisIsFu hat geschrieben:
13.01.2020 22:25
Xris hat geschrieben:
13.01.2020 17:20
Die neueren ACs verwenden eben die RPG Formel gängiger Open World Sand Box. Genauso funktioniert übrigens auch The Witcher 3. in letzterem beschwert sich komischerweise niemand über die zwar gigantische, aber mindestens genauso leere Spielwelt.
Ich habe vor ein paar Wochen angenfangen den Witcher zu spielen und muss sagen, dass ich das auch bemerkenswert finde wie der Witcher bis heute in den Himmel gelobt wird und AC die immer gleichen (und bis heute super originellen (Ubischrott :Schüttel2: )) Hate Kommentare abbekommt.

In Bezug auf die Qualität der Sidequests lass ich mir das Argument ja noch gefallen aber was die Tiefe der Welt angeht?? Fragezeichen ist Fragezeichen. Und auch wenn ich lieber ein Monsternest kille als die x-te Festung befreie macht das 1000. Monsternest die Welt für mich jetzt weder besonders tiefgründig noch ist es eine Gameplay Offenbarung.
Ja.... ich hab vor ein paar Monaten das erste Mal TW3 gespielt. Aber Vorsicht. Man sagt von Origins und Odyssey dass hier TW3 das große Vorbild war. Scheint schon logisch. Wobei Ubsi vorher bereits für gigantische Spielwelten, die größtenteils eben nur hübsche Kulisse waren, bekannt war. Jedenfalls könnte es sein das wir TW3 in 2015 anders erlebt hätten. Aber ich denke meine Kritikpunkte wären trotzdem die Selben gewesen.
Nicht falsch verstehen, ich habe TW3 beim Release gespielt und gefeiert und ich feiere es jetzt immer noch. Ich bin einer dieser "Story Spieler" oder wie du es genannt hast, ich finde deshalb den berechtigten Kritikpunkt, dass der Witcher kein besonders gutes Gameplay hat, persönlich nicht so tragisch. Atmosphäre, gute Charaktere, Worldbuilding etc. sind mir da wichtiger. Auch würde ich zustimmen, dass der Witcher AC in den meisten Belangen voraus ist.

Obwohl dem so ist, kann ich diese reflexhafte Reaktion, die gegensätzlicher nicht sein könnte, nicht nachvollziehen, bei Spielen, die sich grundsätzlich doch sehr, sehr ähnlich sind. Und als so groß empfinde ich persönlich die Qualitätsunterschiede dann halt nicht, dass gerechtfertigt wäre, dass das eine Spiel konstant in den Himmel gelobt und das andere konstant abgehated wird.

Interessant wäre wenn man sehen könnte wie die Spiele bewertet würden, wenn man nicht wüsste, aus welchem Studio sie stammen. Ich habe nämlich das Gefühl, dass bei AC einfach immer sehr viel Ubisoft Hass mitschwingt, den Odyssey nicht abbekommen hätte, wenn es CD Project Reds The Witcher: Greece wäre.
The trouble was that he was talking in philosophy, but they were listening in gibberish.

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Kant ist tot!
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Re: Assassin's Creed Ragnarok - Gerüchte: Termin, die versteckte Klinge, mehr Rollenspiel, Segeln und Koop-Modus

Beitrag von Kant ist tot! » 14.01.2020 10:07

nawarI hat geschrieben:
12.01.2020 12:09
Wenn ich das hier schon lese:
"für PC, PlayStation 4, Xbox One und später für PlayStation 5 und Xbox Series X erscheinen."
Jepp. Da hat man zur Zeit der Umstellung wieder die Möglichkeit doppelt und dreifach zu zahlen
Da verstehe ich jetzt nicht so richtig das Problem. Kauf es eben nur einmal. Ist das nicht eher gut, dass möglichst viele Systeme bedient werden? Gerade zu der Übergangszeit, wo wahrscheinlich ohnehin noch mit Hinblick auf die alte Hardware entwickelt wurde.

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Kant ist tot!
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Re: Assassin's Creed Ragnarok - Gerüchte: Termin, die versteckte Klinge, mehr Rollenspiel, Segeln und Koop-Modus

Beitrag von Kant ist tot! » 14.01.2020 10:39

katzenjoghurt hat geschrieben:
13.01.2020 21:29
Gott, hatte AC2 noch eine geile Story... und das Ende... wow... das dann nahtlos in Brotherhood weitergeführt wurde. Ich war hin und weg.
Das Ende von AC2 hat mich total getriggert.
Spoiler
Show
Die Kombination aus 1000 Gegner töten und am Ende den Hauptbösewicht zu verschonen (wahrscheinlich um Charakterentwicklung zu demonstrieren) kann ich überhaupt nicht ab. Ich will da lieber die Rache vollendet sehen und könnte kotzen, wenn dann auf einmal aus dem letzten Kill eine moralische Frage gemacht, die sich bei den 1000 anderen davor noch gar nicht gestellt hat.
Aber das Spiel an sich mochte ich auch. Wobei damals das Kampfsystem noch echt mistig war, das ist seit Origins definitiv besser geworden.

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Re: Assassin's Creed Ragnarok - Gerüchte: Termin, die versteckte Klinge, mehr Rollenspiel, Segeln und Koop-Modus

Beitrag von nawarI » 14.01.2020 15:05

Kant ist tot! hat geschrieben:
14.01.2020 10:07
nawarI hat geschrieben:
12.01.2020 12:09
Wenn ich das hier schon lese:
"für PC, PlayStation 4, Xbox One und später für PlayStation 5 und Xbox Series X erscheinen."
Jepp. Da hat man zur Zeit der Umstellung wieder die Möglichkeit doppelt und dreifach zu zahlen
Da verstehe ich jetzt nicht so richtig das Problem. Kauf es eben nur einmal. Ist das nicht eher gut, dass möglichst viele Systeme bedient werden? Gerade zu der Übergangszeit, wo wahrscheinlich ohnehin noch mit Hinblick auf die alte Hardware entwickelt wurde.
Ja&nee. Die Multis werden aufm PC bedeutend besser aussehen als auf der PS4. Optimal wären Grafik-Patches, dass wenn ich die PS4-Disk in die PS5 schiebe, dass das dann so aussieht wie auf einem hochgezüchteten PC. Das wäre mit entsprechenden Deals sicher möglich. RDR 1 sieht auf der XBoxOne ja auch besser aus als auf der 360.
Wenn ich jetzt von nem seperaten PS5-Release höre, wird es diese Gratis-Grafik-Patches wohl nicht geben.
Leider möchte ich das Spiel nur einmal kaufen, wie du schon gesagt hast und das wird dann halt die PS5-Fassung. Cyberpunk, AC, Avengers werde ich dann leider erst etliche Monate nach Release kaufen.

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Xris
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Re: Assassin's Creed Ragnarok - Gerüchte: Termin, die versteckte Klinge, mehr Rollenspiel, Segeln und Koop-Modus

Beitrag von Xris » 14.01.2020 15:14

ThisIsFu hat geschrieben:
14.01.2020 09:52
Xris hat geschrieben:
14.01.2020 00:28
ThisIsFu hat geschrieben:
13.01.2020 22:25


Ich habe vor ein paar Wochen angenfangen den Witcher zu spielen und muss sagen, dass ich das auch bemerkenswert finde wie der Witcher bis heute in den Himmel gelobt wird und AC die immer gleichen (und bis heute super originellen (Ubischrott :Schüttel2: )) Hate Kommentare abbekommt.

In Bezug auf die Qualität der Sidequests lass ich mir das Argument ja noch gefallen aber was die Tiefe der Welt angeht?? Fragezeichen ist Fragezeichen. Und auch wenn ich lieber ein Monsternest kille als die x-te Festung befreie macht das 1000. Monsternest die Welt für mich jetzt weder besonders tiefgründig noch ist es eine Gameplay Offenbarung.
Ja.... ich hab vor ein paar Monaten das erste Mal TW3 gespielt. Aber Vorsicht. Man sagt von Origins und Odyssey dass hier TW3 das große Vorbild war. Scheint schon logisch. Wobei Ubsi vorher bereits für gigantische Spielwelten, die größtenteils eben nur hübsche Kulisse waren, bekannt war. Jedenfalls könnte es sein das wir TW3 in 2015 anders erlebt hätten. Aber ich denke meine Kritikpunkte wären trotzdem die Selben gewesen.
Nicht falsch verstehen, ich habe TW3 beim Release gespielt und gefeiert und ich feiere es jetzt immer noch. Ich bin einer dieser "Story Spieler" oder wie du es genannt hast, ich finde deshalb den berechtigten Kritikpunkt, dass der Witcher kein besonders gutes Gameplay hat, persönlich nicht so tragisch. Atmosphäre, gute Charaktere, Worldbuilding etc. sind mir da wichtiger. Auch würde ich zustimmen, dass der Witcher AC in den meisten Belangen voraus ist.

Obwohl dem so ist, kann ich diese reflexhafte Reaktion, die gegensätzlicher nicht sein könnte, nicht nachvollziehen, bei Spielen, die sich grundsätzlich doch sehr, sehr ähnlich sind. Und als so groß empfinde ich persönlich die Qualitätsunterschiede dann halt nicht, dass gerechtfertigt wäre, dass das eine Spiel konstant in den Himmel gelobt und das andere konstant abgehated wird.

Interessant wäre wenn man sehen könnte wie die Spiele bewertet würden, wenn man nicht wüsste, aus welchem Studio sie stammen. Ich habe nämlich das Gefühl, dass bei AC einfach immer sehr viel Ubisoft Hass mitschwingt, den Odyssey nicht abbekommen hätte, wenn es CD Project Reds The Witcher: Greece wäre.
Klang so als hättest du es grade erst gespielt. Ich sehe beim Hexer nur in Punkto Questdesign und Storywriting die Nase vorn. Ansonsten macht es genauso „viel Spaß“ die zig Dörfer aus dem selben Baukasten abzugrasen wie in Origins oder Odyssey. Die beiden Letzten haben aber mMm ein besseres KS. Spielt sich deutlich intuitiver und brachialer.

Und unterm Strich entdecke ich persönlich lieber das alte Ägypten oder eben das alte Griechenland wenn es denn schon Sand Box sein muss.

Odyssey allerdings hat tatsächlich nicht mehr viel mit AC gemein. Das ganze Loot neben den Rüstungen aus zig Teilen und Güteklassen sowie den Fokus auf den offenen Kampf hätte ich persönlich nicht gebraucht.
Du spielst ein Rollenspiel und magst es wegen seinen Rollenspielelemten nicht? Ok... oder verstehe ich da was falsch? :)
Wenn mich dass restliche Gameplay nicht überzeugt dann nein. Und ich hab an TW3 nicht dass Vorhandensein von Dialogen und Entscheidungen kritisiert. Aber immerhin habe ich TW3 schon länger gespielt als Maß Effect oder Dragon Age.
Zuletzt geändert von Xris am 14.01.2020 15:21, insgesamt 2-mal geändert.

nawarI
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Re: Assassin's Creed Ragnarok - Gerüchte: Termin, die versteckte Klinge, mehr Rollenspiel, Segeln und Koop-Modus

Beitrag von nawarI » 14.01.2020 16:06

ThisIsFu hat geschrieben:
14.01.2020 09:52
[...]
Nicht falsch verstehen, ich habe TW3 beim Release gespielt und gefeiert und ich feiere es jetzt immer noch. Ich bin einer dieser "Story Spieler" oder wie du es genannt hast, ich finde deshalb den berechtigten Kritikpunkt, dass der Witcher kein besonders gutes Gameplay hat, persönlich nicht so tragisch. Atmosphäre, gute Charaktere, Worldbuilding etc. sind mir da wichtiger. Auch würde ich zustimmen, dass der Witcher AC in den meisten Belangen voraus ist.

Obwohl dem so ist, kann ich diese reflexhafte Reaktion, die gegensätzlicher nicht sein könnte, nicht nachvollziehen, bei Spielen, die sich grundsätzlich doch sehr, sehr ähnlich sind. Und als so groß empfinde ich persönlich die Qualitätsunterschiede dann halt nicht, dass gerechtfertigt wäre, dass das eine Spiel konstant in den Himmel gelobt und das andere konstant abgehated wird.

Interessant wäre wenn man sehen könnte wie die Spiele bewertet würden, wenn man nicht wüsste, aus welchem Studio sie stammen. Ich habe nämlich das Gefühl, dass bei AC einfach immer sehr viel Ubisoft Hass mitschwingt, den Odyssey nicht abbekommen hätte, wenn es CD Project Reds The Witcher: Greece wäre.
Meine Reihenfolge war Horizon: Zero Dawn, erst dann Witcher 3 und danach Assassin's Creed Origins.

Horizon hat mich schon arg beeindruckt, weil das eines der ersten Open-World-Spiele war, die ich auf der PS4 gespielt habe, als ich dann WItcher 3 gespielt hab, sind mir sehr viele Ähnlichkeiten aufgefallen und einige Sachen bei Witcher 3 haben mich gestört, weil Horizon die halt besser gemacht hat. In Summe fand ich Witcher 3 aber auch besser. Quest Design, Charaktere, Erzählweise, Worldbuilding sind noch immer herausragend gut.

Was ich nicht mochte waren die Anschlagsbretter: Bei Assassins Creed regen wir uns über das Türmeklettern auf und dass uns dann die Fragezeichen auf der Karte angezeigt werden. Bei Witcher 3 hatten die Anschlagsbretter die genau gleiche Funktion - ein Turm, den man nicht erklimmen muss, aber keiner beschwert sich darüber.

Fragezeichen auf der Karte sind doof, weil es keinen Spaß macht da hinzureiten. Reiten ist doof! Spiele wo Fragezeichen funktionieren, sind Arkham City und Spiderman, weil Gleiten und Schwingen so viel Spaß macht.

Assassins Creed Origins fand ich dann auch besser als die Leute drüber reden. Das Spiel versteht es meisterhaft dich bei jeder Mission über die Karte zu schicken. Wenn du eine Mission beenden willst, kommst du mindestens in eine neue Stadt und schon allein beim betreten deckst du sicher mehrere neue Missionen frei.
In einer neuen Stadt bin ich mal von einem Turm gesprungen, wie man es so macht in Assassins Creed. Plötzlich kommt ein Junge mit seinen Freunden angerannt und ruft "Mach das nochmal!" Ich tue ihm den Gefallen und weil die Kinder mich cool fanden, haben die mir eine kleine Stadtrundschau gegeben, die wieder neue Missionen aufgedeckt hat. Alles wunderbar vertont, alles sehr hochwertig gemacht, sogar lustig geschrieben.
Man hat ständig was zutun und hat ständig das Gefühl was neues zu entdecken. Dieses System kann extrem motivierend sein und früher hätte ich liebend gerne die gesamte Karte erkundet.

Deswegen bin ich auch der Meinung, dass Assassins Creed qualitativ schon recht nah an Witcher 3 dran ist. Witcher 3 war zu seinem Release halt Königsklasse und das Non-Plus-Ultra. Und obwohl es mehrere Jahre alt ist, hat es noch keiner wirklich übertroffen. Den gute Ruf von Witcher 3 und das In-den-Himmel-loben kann ich somit auch verstehen.
Ich persönlich kann auch sagen, dass das Kampfsystem von Witcher 3 und Assassins Creed rotz ist und dass die Kampfsysteme von Arkham City, DMC von Ninja Theory, Spiderman und God of War besser sind, aber das sind nur persönliche Präferenzen und beide haben andere Qualitäten und andere Schwerpunkte.

Nebenbei bin ich der Meinung, dass Assassin's Creed weit besser wäre, wenn es kein Assassins Creed mehr wäre. Lasst den Animus weg. Es muss kein weiterer Vorfahre sein. Ich möchte einfach "nur" einen Protagonisten im alten Rom, im alten Griechenland oder sonstwo spielen. Bayek's Sohn wurde von einer geheimen Organisation umgebracht und er will Rache? Cool! Das reicht schon. Lasst die Nebengeschichte in der heutigen Zeit weg. Lasst das komische Animus-Geflimmere und die High-Tech-Einblendungen weg. Das ist nur noch ein Stilbruch und sieht nicht mehr cool aus.
Vikinger mit Aggresionsproblem in Seekämpfen? Super! Es wird nicht cooler wenn ich einen Kerl in der heutigen Zeit spiele, der von einem Vikinger abstammt und über den Animus dessen Erinnerungen erlebt.
Zuletzt geändert von nawarI am 14.01.2020 16:09, insgesamt 1-mal geändert.

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Imperator Palpatine
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Re: Assassin's Creed Ragnarok - Gerüchte: Termin, die versteckte Klinge, mehr Rollenspiel, Segeln und Koop-Modus

Beitrag von Imperator Palpatine » 14.01.2020 20:05

nawarI hat geschrieben:
14.01.2020 16:06
Assassins Creed Origins fand ich dann auch besser als die Leute drüber reden. Das Spiel versteht es meisterhaft dich bei jeder Mission über die Karte zu schicken. Wenn du eine Mission beenden willst, kommst du mindestens in eine neue Stadt und schon allein beim betreten deckst du sicher mehrere neue Missionen frei.
Genau das hat mich aber irgendwann einfach nur noch genervt, Man konnte bisweilen keinen Stein 100m weit werfen ohne X Quests oder Orte aufzudecken. Durch Origins habe ich mich irgendwann nur noch durch gequält, Odyssey habe ich aufgrund dessen dann bis heute links liegen gelassen.
Im Gegensatz zum Witcher ist mir die Welt auch nicht unterschiedlich genug, Velen gibt mir einen komplett anderen " Vibe " als die Skellige Inseln, die Gustfileds östlich von Novigrad oder natürlich das wunderschöne Toussaint. Ein Grund hierfür ist auch die wunderschöne Musik.
Und ja wie bereits erwähnt ist Red Dead Redemption 2 für mich ein positives Beispiel für eine riesige Map die sich absolut lebendig anfühlt ohne überfrachtet zu sein.

Bei Origins und was ich von Odyssey gesehen habe...more of the same.

Und Waffen die sich abnutzen....da könnte ich nur kotzen.
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 14.01.2020 20:07, insgesamt 1-mal geändert.

BoothTheGrey
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Re: Assassin's Creed Ragnarok - Gerüchte: Termin, die versteckte Klinge, mehr Rollenspiel, Segeln und Koop-Modus

Beitrag von BoothTheGrey » 14.01.2020 21:58

Hehe - sehr lustig, wenn Leute denken, sie können ihr eigenes Empfinden verallgemeinern und glauben, endlich einen relativ objektiven Punkt gefunden zu haben... und ich für mich dann soooo oft ein völlig anderes Empfinden habe. Egal.

Gameplay von Witcher oder AC-Odyssey "schlecht"? Die Kampfmechanik war ein wesentlicher Grund, wieso mir die Spiele sehr gut gefielen. In beiden Spielen macht mir der Kampf richtig viel Spass. Da ist mir wurscht, ob wer versucht, das Gameplay allgemein als "schlecht" zu bezeichnen. Und irgendwie... halte ich es für unwahrscheinlich, daß alle der Millionen Zocker dieser Spiele sich durch die Spiele TROTZ eines "schlechten" Gameplays quälen... sondern viele davon es eben tatsächlich einfach gut = spassig fanden.

Ich schätze, für diejenigen, die ungern grinden (so einer bin ich zumeist auch), ist es bei Odyssey entscheident, die Karten nach Lust und Laune zu spielen und sich locker an der Hauptquest zu orientieren, aber immer wieder mal Nebenquests mitzunehmen. Das hat bei mir so gut geklappt, daß ich Odyssey fast zweimal quasi "komplett" durchgespielt habe - was bedeutet, die Hauptstory und quasi alle relevanten Nebenstorys aber ganz sicher nicht alles abgegrast. Zumal sich ja alle Burgen eh wieder rasch gefüllt haben und die regionalen Führer nach einer Schlacht einfach nur ausgetauscht wurden.

Der Stealth machte mir in Odyssey auch viel Spass - gerade das leerräumen einer Festung fand ich total spassig - ebenso die Idee mit den Söldnern und vieles andere auch. Bei der Story und vielen Nebenquests fand ich viele Inhalte gelungen, auch wenn einige Story-Elemente natürlich trashig waren (in welchem PC-Spiel aber nicht?). Man benötigt ein gewisses Wohlwollen, damit einem die Story Spass macht. Man muss halt irgendwie emotional andocken. Gefasel über eine "Seele" find ich unsinnig spätestens seit ich Anfang der 90er Jahre seelenloses Death Metal für mich entdeckt habe :D
Wobei Odyssey definitiv die Möglichkeit bot, die Story kaum zu beachten. Ein Bekannter von mir fand das Gekloppe so spassig, daß er Story und Stealth links liegen ließ und sich einfach dutzende von Stunden durch die Festungen geprügelt hat und Schlachten ohne Ende machte ;)

Für den nächsten Teil bin ich aber durchaus skeptisch, ob das gesamte Balancing im so gut klappen kann, daß ich, mit meinen diversen Varianten, in einem Spiel Spass zu finden, dann auch hier genug Freude haben werde. Es reichen bei Odyssey eine handvoll Design-Entscheidungen aus, ohne das Spiel im großen und ganzen soooo viel anders zu machen, und es würde mir vermutlich keinen großen Spass mehr machen.

Daher einfach mal abwarten, was die voraussichtlich Ende des Jahres auf uns zukommt. Ich bin vorsichtig optimistisch, aber auch skeptisch.
Zuletzt geändert von BoothTheGrey am 14.01.2020 22:01, insgesamt 1-mal geändert.

nawarI
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Re: Assassin's Creed Ragnarok - Gerüchte: Termin, die versteckte Klinge, mehr Rollenspiel, Segeln und Koop-Modus

Beitrag von nawarI » 15.01.2020 12:09

BoothTheGrey hat geschrieben:
14.01.2020 21:58
[...]
Gameplay von Witcher oder AC-Odyssey "schlecht"? Die Kampfmechanik war ein wesentlicher Grund, wieso mir die Spiele sehr gut gefielen. In beiden Spielen macht mir der Kampf richtig viel Spass. Da ist mir wurscht, ob wer versucht, das Gameplay allgemein als "schlecht" zu bezeichnen. Und irgendwie... halte ich es für unwahrscheinlich, daß alle der Millionen Zocker dieser Spiele sich durch die Spiele TROTZ eines "schlechten" Gameplays quälen... sondern viele davon es eben tatsächlich einfach gut = spassig fanden.
[...]
Wenn du das Kampfsystem gut fandest, ist das ja ok und ich willst niemandem schlecht reden. Ich geb jetzt nur meine Meinung wieder, weil ich halt denke, dass da mehr drinnen gewesen wäre. Die Kämpfe bei Witcher 3 haben mir wie gesagt nicht zugesagt.

Wenn man 20x schnell hintereinander einen schnellen Angriff macht, hat das für die meisten Gegner gereicht. Mit Monstern, die 20 Level über dir waren, konntest du es locker aufnehmen, wenn du den Schutzschild-Zauber aktiviert hattest (kaum ein Monster greift zweimal schnell hintereinander an, dass du das Schild immer wieder aktivieren kannst). Einige Fähigkeiten waren auch zu mächtig - selbst Bosse konnte ich mit wenigen Angriffen töten, weil sie nix gegen Bluten-Fähigkeit ausrichten konnten. Außerdem gabs ne Fähigkeit, die Adrenalin automatisch in Leben umgewandelt hat, wenn du kein Leben mehr hattest - somit musstest du eh nicht mehr auf deine Gesundheit aufpassen.

Auch haben sich die Schläge nicht wuchtig angefühlt. Beim Schnellen Angriff hat Gerald das Schwert wie einen Zahnstocher in der Gegend rumgefuchtelt und selbst bei Treffern mit Schweren Angriffen hatte man nie die Wucht des Schwertes gefühlt. Die Faustschläge von Batman haben sich da stärker angefühlt!

Zum Glück hatte Witcher nicht den Schwerpunkt auf Kampf. Die Kämpfe waren hat notwendig, um in der Story voranzukommen und um die Welt zu erkunden. Wenn man auf ein Banditenlager gestoßen ist, hat man halt alles im näherem Umkreis gekillt und sich dann wieder ans Erkunden gemacht. Sie waren mehr ein Hindernis und ne Notwendigkeit und nicht der Grund wieso ich gespielt habe. Ich hab mir jedenfalls nie gedacht: "Hey cool, ein Banditenlager! Endlich wieder kämpfen!"
Bei anderen Spielen hab ich jedoch absichtlich die Konfrontation gesucht und gerne mal auch die Challenge Rooms besucht, wo es rein ums kämpfen geht. Reine Kampfräume fehlen in Witcher 3 auch, wahrscheinlich weil die Macher wussten, dass dies nicht ihre starke Seite ist.
Arkham City, Spiderman, God of War, DMC hab ich ja schon erwähnt. Diese Spiele haben die Kämpfe halt besser umgesetzt. Sie haben mehr Möglichkeiten geboten, die man auch nutzen musste, weil die Gegner abwechslungsreicher waren. Verschiedene Gegnertypen wurden besser zusammengewürfelt, was noch mehr gefordert hat. Kämpfe haben sich dort auch einfach besser angefühlt und wurden besser präsentiert.

Für meinen Geschmack waren die Kämpfe in Witcher 3 halt lediglich ausreichend. Ist jetzt aber nur meine persönliche Präferenz. - ich kann mir gut vorstellen, dass der Durchschnittsspieler garnicht die Finger-Verrenkungen machen möchte, die Spiderman und DMC erfordern. Auch bin ich mir darüber im Klaren, dass ein Kampfsystem wie in DMC vom Stil her für Witcher viel zu übertrieben wäre. Kämpfe wie in God of War oder Star Wars: Fallen Order hätten aber gut gepasst und wären mir lieber gewesen.
Ich hatte aber auch schon Spiele, wo das Kampfsystem noch viel schlechter war und die mir trotzdem Spaß gemacht haben, weil sie andere Qualitäten hatten. In Summe ist Witcher 3 natürlich trotzdem unbestreitbar ein herausragend gutes Spiel, nur sind die Kämpfe halt nicht dessen starke Seite..

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Re: Assassin's Creed Ragnarok - Gerüchte: Termin, die versteckte Klinge, mehr Rollenspiel, Segeln und Koop-Modus

Beitrag von BoothTheGrey » 15.01.2020 18:44

Danke für die Bestätigung des Versuchs etwas zu Objektivieren, was DIR keinen Spass macht und deshalb halt schlecht sein MUSS.

Da es hier übrigens um AC geht (was Dir offenbar entgangen ist) werde ich meine Darstellung meines Erlebens voller Spass beim Kampfsystem von Witcher 3 nicht dagegen stellen.
Zuletzt geändert von BoothTheGrey am 15.01.2020 18:44, insgesamt 1-mal geändert.

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