SEGA Mega Drive Mini - Test

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v3to
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Re: SEGA Mega Drive Mini - Test

Beitrag von v3to » 08.10.2019 11:36

@MegaDriver83:
Für die von dir aufgeführten Ansprüche gibt es mit dem Analogue Mega SG eine entsprechende Alternative. Bzw das ist eine Mega-Drive-Nachbildung auf FPGA-Basis, welche obendrauf auch Module vom Master System, SG1000 oder Gamegear unterstützt (für die braucht man allerdings Adapter für den Modulschacht).
Nur ist das Gerät nicht ganz billig, bzw kostet ohne Controller ca. 190$ bzw je Wireless-Controllernoch mal 25$ extra zzgl Steuer, Zoll und Versand.
https://www.analogue.co/mega-sg/
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yopparai
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Re: SEGA Mega Drive Mini - Test

Beitrag von yopparai » 08.10.2019 13:08

v3to hat geschrieben:
08.10.2019 11:36
@MegaDriver83:
Für die von dir aufgeführten Ansprüche gibt es mit dem Analogue Mega SG eine entsprechende Alternative. Bzw das ist eine Mega-Drive-Nachbildung auf FPGA-Basis, welche obendrauf auch Module vom Master System, SG1000 oder Gamegear unterstützt (für die braucht man allerdings Adapter für den Modulschacht).
Nur ist das Gerät nicht ganz billig, bzw kostet ohne Controller ca. 190$ bzw je Wireless-Controllernoch mal 25$ extra zzgl Steuer, Zoll und Versand.
https://www.analogue.co/mega-sg/
Der Adapter fürs Master System ist übrigens bereits im Lieferumfang enthalten. Ausprobiert hab ich den zwar noch nicht (mangels entsprechender Module), soll aber afaik sogar mitsamt FM-Sound-Erweiterung funktionieren, bei den Spielen, die das unterstützen.

Superzoom
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Re: SEGA Mega Drive Mini - Test

Beitrag von Superzoom » 08.10.2019 13:30

Der Retro Zug ist doch längst wieder abgefahren.
Nachdem alle mal kurz die alten Spiele gezockt haben,
landen die Retro's zum verstauben im Regal.

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Chibiterasu
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Re: SEGA Mega Drive Mini - Test

Beitrag von Chibiterasu » 08.10.2019 18:12

Ich spiel das Zeug ja wirklich. Zumindest am SNES Mini habe ich dreiviertel der Spiele (wieder) durchgezockt.
Hab jetzt auch den Mega Drive Mini bei mir und finde den doch recht sexy.
Mal schauen wieviele Spiele ich dort ordentlich zocken werde.

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Akabei
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Re: SEGA Mega Drive Mini - Test

Beitrag von Akabei » 08.10.2019 19:52

Chibiterasu hat geschrieben:
08.10.2019 18:12
Ich spiel das Zeug ja wirklich. Zumindest am SNES Mini habe ich dreiviertel der Spiele (wieder) durchgezockt.
Hab jetzt auch den Mega Drive Mini bei mir und finde den doch recht sexy.
Mal schauen wieviele Spiele ich dort ordentlich zocken werde.
Gar keins, hast du doch gelesen. Bei ausnahmslos allen verstaubt das im Regal. :ugly:
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Chibiterasu
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Re: SEGA Mega Drive Mini - Test

Beitrag von Chibiterasu » 08.10.2019 21:53

Hast auch wieder recht. Da werd ich mich wohl dran halten müssen!

yopparai
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Re: SEGA Mega Drive Mini - Test

Beitrag von yopparai » 08.10.2019 22:33

Chibiterasu hat geschrieben:
08.10.2019 21:53
Hast auch wieder recht. Da werd ich mich wohl dran halten müssen!
Na aber warum denn, man kann auch perfekt auf Konsolen spielen und sie gleichzeitig verstauben lassen, insbesondere seit man die nicht mal mehr anfassen muss um Module zu wechseln. Ehrenwort, ich hab's ausprobiert!

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Chibiterasu
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Re: SEGA Mega Drive Mini - Test

Beitrag von Chibiterasu » 09.10.2019 08:02

Das ist mir zu neumodischer Kram!

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Akabei
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Re: SEGA Mega Drive Mini - Test

Beitrag von Akabei » 09.10.2019 12:08

Außerdem ist dann alles schön verstaubt, nur der On/Off-Schalter nicht.
Wie sieht denn das aus? Was sollen die Nachbarn denken?
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No Cars Go
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Re: SEGA Mega Drive Mini - Test

Beitrag von No Cars Go » 13.10.2019 23:51

MegaDriver83 hat geschrieben:
08.10.2019 10:08
@No Cars Go wieso? Er hat Recht, die Meisten werden frustriert abwinken, warum vergleichst du damalige Core-Games gegen ein Casual Fungame wie Rocket League? Schon mal Ecco, Probotector, Alien 3 oder Lion King gezockt?
Für mich ist übrigens ganz nebenbei, Alien 3 sowohl auf Mega Drive, als auch Super Nintendo und Segas 8-Bittern mein Lieblingsspiel :)
Er hat Unrecht und du scheinst mit Mitte 30 nun, wie es fast allen Menschen irgendwann passiert, in der "guten alten Zeit" stehengeblieben zu sein, die rein zufällig bei jedem Menschen immer genau dort vorzufinden ist, wo jener Mensch selbst Kind bis Jugendlicher war, in deinem Fall also die 80er und 90er.
Rocket League wird von Jugendlichen Hunderte bis Tausende von Stunden eingeübt, um Moves vom Controller zu zaubern, die kaum ein 25plusser noch hinbekommt, weil da bereits die Reflexe abbauen.
Ecco und Lion King hätten die in einem Bruchteil der Zeit zehnmal durchgespielt.

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Chibiterasu
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Re: SEGA Mega Drive Mini - Test

Beitrag von Chibiterasu » 14.10.2019 10:04

Bei den ersten Abpraller-Toren dachte ich mir noch "ist mir auch ab und zu zufällig passiert", aber die Kontrolle in der Luft, die da viele haben, ist wirklich sehr schwer und braucht viel Übung.
Sehe das also auch so wie du. In den Fähigkeiten hat sich sicher nix geändert.

Was damals schon etwas anders war, waren AAA Spiele, die eigentlich für den Mainstream gedacht waren und trotzdem bockschwer bis unfair waren.
Ganz ohne Schwierigkeitsgrad-Optionen und irgendwie einfach nur unzugänglich.
Rocket League hat ja Bots mit diversen Schwierigkeitsgraden bzw. Matchmaking und man kann sich dadurch auch als Anfänger recht erfolgreich fühlen. Das hat sich schon alles etwas verändert (ich finde, zum Glück).
Sowas wie Battletoads und Ghouls n' Ghosts braucht doch niemand mehr...
Damals war ein hoher Schwierigkeitsgrad ziemlich oft durch schlechtes Gamedesign bedingt, meiner Meinung nach.
Das haben dann zurecht nur ein paar Leute durchgezockt, die die Geduld aufgebracht haben zB bei Battletoads alles auswendig zu lernen.

Aktuell gibt es ja mit Spielen wie Dark Souls (und Klone), Darkest Dungeon etc. auch wieder Spiele, wo man seine Frustresistenz auf die Probe stellen muss. Die Genres haben sich vielleicht etwas verlagert, aber ansonsten gab und gibt es damals wie heute, schwere und leichte Spiele.

Heute gibt es aber sicherlich mehr leichte bis eher schon seichte Spiele. Finde ich jedoch auch okay.
Gaming ist eben stark in die Breite gewachsen.

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Re: SEGA Mega Drive Mini - Test

Beitrag von yopparai » 14.10.2019 11:22

Mit schlechtem Gamedesign hatte das mMn nur selten was zu tun. Klar gab‘s damals auch schlechte Spiele, aber das Hauptproblem war wohl, dass schlicht die Menge an Inhalt nicht gereicht hätte, um eine angemessene Spielzeit zu erreichen. Wenn Contra 3 z.B. einfacher wäre, dann würde man es in einer Dreiviertelstunde oder weniger einmal durchspielen und das war’s dann. So aber muss man das Spiel lernen. Die Level und Bosse beherrschen und ja, auswendig kennen. Da gehen dann schonmal etliche Stunden ins Land, und es macht trotzdem Spaß, wenn man in jeder Sitzung ein Stück weiter kommt (mir zumindest ^^). Ein „Game Over“ hatte damals noch eine Bedeutung, das Ziel war eben, dieses Game Over in jeder Sitzung etwas weiter nach hinten zu verlagern. Den nächsten Level zu sehen, das war eigentlich die Belohnung für die Mühe.

Das hat natürlich auch damit zu tun, dass Spiele damals noch einen viel engeren Bezug zu den Arcades hatten. Da hat man ja genau das Profil, das dieses Design erfordert: Relativ kurze Sitzungen, viel Spektakel, und vor allem: Die Leute sollten wiederkommen.

Heutzutage ist das sicher nicht mehr genug, wenn ich ein neues Spiel auf den Markt bringen will. Dafür ist die Konkurrenz zu stark. Das hat nichts damit zu tun, dass heutige Spieler das nicht „können“, sie werden vielleicht nur nicht so leicht motiviert, weiterzukommen, weil sie im Prinzip auch alles schonmal irgendwo gesehen haben. Der nächste Level zieht nicht mehr so.

Trotzdem, manchmal genieße ich es durchaus noch, mir so ein bockschweres Machwerk von damals vorzunehmen und „mal zu gucken, wie weit ich komme“.

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