Spyro Reignited Trilogy - Test

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CJHunter
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Re: Spyro Reignited Trilogy - Test

Beitrag von CJHunter » 11.09.2019 16:08

Scorplian190 hat geschrieben:
11.09.2019 14:45

Btw, bzgl. Spieß umdrehen:
Ich würde mega finden, wenn Uncharted deutlich weniger Cutscenes und gar kein gescriptetes Gameplay hätte. Also prinzipiell so wie die PS1 Tomb Raider. Dann würde ich diese Spielreihe vermutlich sogar abfeiern ^^'


Kurzum, einfach mehr Lametta drumherum, mehr Story, mehr Cutscenes, mehr Inszenierung:-)
Das wären für mich Negativ-Punkte.
PS1 Tomb Raider?. Also zurück ins jahr 1996 als ich das Spiel damals an der PS1 gezockt hatte:-)...Das ist halt extrem oldschool, deswegen sagte ich ja das Leute die sich sowas (wieder) wünschen irgendwie nicht mit der Zeit gegangen sind. Das moderne, das neumodische Gaming setzt eben verstärkt auf filmische Elemente, auf Inszenierung, auf Bombast und das ist auch gut so. Alles andere wirkt meiner Meinung zurückgeblieben a la back to the 90s...

Aber um deinen Abschlussatz nochmal aufzugreifen. Inwiefern wären das für dich Negativ-Punkte?. Reagierst du allergisch auf Unterhaltung?. Findest du es nicht "besser" wenn dir Spiele auch storytechnisch was bieten?...Das klingt halt irgendwie für mich immer so als bräuchte man das Ganze nicht. Um jetzt den Satz wieder mit "Stell dir vor..." zu beginnen: Ein Uncharted wie man es kennt, aber ohne Cutscenes, ohne Inszenierung, ohne Dialoge, ohne gar nichts. Nur mit Klettern, Ballern und rätseln, ohne jegliche filmische Untermalung...Sorry das ich nicht nachvollziehen kann wie man sowas besser finden kann:-)

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CTH
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Re: Spyro Reignited Trilogy - Test

Beitrag von CTH » 11.09.2019 17:08

Scorplian190 hat geschrieben:
10.09.2019 20:15
CTH hat geschrieben:
10.09.2019 18:02
Selbst wenn Cutszenes kaum bis garnicht vorhanden sind, sollten Ladezeiten so minimal sein das man es kaum merkt. Und Du sagst ja selbst "minimale Bereich die geladen werden müssen". Es sind eben minimale Bereiche und keine weitsichtigen Gebiete.

Und Crash Bandicoot stammt ursprünglich von Naughty Dog wie Uncharted heute. Da hätte sich Vicaroius Visions Tipps holen können, wie man das hinbekommt. Das Naughty Dog das kann, haben die bei Uncharted bewiesen, da wäre das bei Crash ein Klacks gewesen.
Ich denke nicht, dass das so einfach ist mal sich sowas komplett von anderen Entwicklern erklären zu lassen ^^'

Aber joa, ich denke wir können festhalten, dass mich Ladezeiten wenig belasten, dich aber schon. Was natürlich rein wirtschaftlich gesehen wohl besser wäre, wenn es immer nach deiner Vorstellung wäre ^^'
Doch das wäre einfach! Denn um etwas zu entwickeln braucht es Kentnisse. Und man lernt ja nie aus. Und Naughty Dog ist ja nicht irgendein Entwickler, sonst würde ich da zustimmen. Es sind die Vorentwickler des Spiels. ;)

Ach Du, wenn ich was nicht kaufe, entsteht denen (leider) kein Schaden. Sonst würde das gepatche aber schnell aufhören. :Häschen:
Scorplian190 hat geschrieben:
10.09.2019 20:15
CTH hat geschrieben:
10.09.2019 18:02
Aber Du und kein Game Over? Entweder musst Du ein Progamer sein, viel Glück haben oder weiß nicht. Hast Du überhaupt die 100% gemacht? :Häschen:
Öhm...
Nicht böse gemeint, aber ist die Frage ernst gemeint? :Kratz:

Ich denke mittlerweile müsste es eigentlich ziemlich bekannt sein, dass ich der vermutlich größte Crash Bandicoot Fan im Forum bin.

Aber um die Frage zu beantworten:
Ja natürlich hab ich es auf 100% ... schon seit 2 Jahren :Blauesauge:
Ich hab die PS4-Platin-Trophies von Crash 1-3 innerhalb 5 Tagen nach Release gemacht - siehe hier -

Die Platin-Relikte hab ich dann später, nach und nach, nach Lust und Laune, nachgeholt.
Mir fehlt an sich nur eine einzige Sache: Der Platin-Relikt des späteren DLCs, Future Tense. Der verlangt schon ordentlich was ab. Definitiv die schwerste Herausforderung im Spiel :Blauesauge:
1. Ja die Frage war sauernst gemeint!
2. Das wusste ich nicht, dass Du der größte Fan bist! Sonst hätte ich nicht gefragt. :oops:

Ich lese nicht durch jeden Thread hier oder so und kenne auch Niemanden hier wirklich, bin ja nicht lange hier.

Schwierig empfinde ich die 200% (die ich nicht gemacht habe). Habe nur alle Edelsteine gesammelt, nicht aber die Trophäen (Ankh Kreuze/blau, silber/gold/platin). Hab nur vereinzelt die Zeitrennen gemacht, nur um die Slots in der Weltenansicht gefüllt zu haben. Mir war egal wie schlecht ich war und ob ich blau hatte, hauptsache kein leerer Platz. :Häschen:

Nur im dritten Teil hatte ich mich geärgert, dass das da zu den Edelsteinen zugehörte. Mache alle Rennen zu 100% und bekomme pro Welt einen Edelstein. Habe mich totgeärgert da. -.-

Das das Einzigste Spiel der drei wo ich nicht alle Edelsteine habe. :(

Gibt ja auch nix dafür. In Spyro kam da ein geheimer Bosskampf. Aber bei Crash Bandicoot nur doofer Bonus. :Blauesauge:
Patchpolitik...Ein Unding der heutigen Zeit!!!

Ich patche NICHT! Entweder Spiele sind fertig, oder werden halt nicht gekauft!!!

Ich HASSE diese Digitalisierung!!!

Loot und Crafing? Ohne mich!!!

- Grüße an alle die mich inzwischen Leid sind! - :D

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Scorplian
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Re: Spyro Reignited Trilogy - Test

Beitrag von Scorplian » 11.09.2019 20:46

CJHunter hat geschrieben:
11.09.2019 16:08
PS1 Tomb Raider?. Also zurück ins jahr 1996 als ich das Spiel damals an der PS1 gezockt hatte:-)...Das ist halt extrem oldschool, deswegen sagte ich ja das Leute die sich sowas (wieder) wünschen irgendwie nicht mit der Zeit gegangen sind. Das moderne, das neumodische Gaming setzt eben verstärkt auf filmische Elemente, auf Inszenierung, auf Bombast und das ist auch gut so. Alles andere wirkt meiner Meinung zurückgeblieben a la back to the 90s...
Und trotz dessen sind Spiele wie Fortnite oder LoL die meist beliebtesten Spiele auf dem Markt ;)

Der Markt ist halt nicht so einseitig, wie jeder immer tut.

CJHunter hat geschrieben:
11.09.2019 16:08
Aber um deinen Abschlussatz nochmal aufzugreifen.
Inwiefern wären das für dich Negativ-Punkte?.
Es macht die Spiele für mich schlechter

Reagierst du allergisch auf Unterhaltung?.
Nur weil es für dich Unterhaltung ist, ist es nicht auch für mich Unterhaltung ;)

Findest du es nicht "besser" wenn dir Spiele auch storytechnisch was bieten?...
Nein, finde ich nicht!
Ich mag einen Leitfaden (wie in Crash und Spyro) und das ist für mich perfekt.

Das klingt halt irgendwie für mich immer so als bräuchte man das Ganze nicht. Um jetzt den Satz wieder mit "Stell dir vor..." zu beginnen: Ein Uncharted wie man es kennt, aber ohne Cutscenes, ohne Inszenierung, ohne Dialoge, ohne gar nichts. Nur mit Klettern, Ballern und rätseln, ohne jegliche filmische Untermalung...
Wenn es dafür auch ein ordentliches und anspruchsvolles Klettersystem bieten würde, würde ich es total abfeiern.

Sorry das ich nicht nachvollziehen kann wie man sowas besser finden kann:-)
Kein Ding. Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum man dann nicht einfach einen Film oder eine Serie schaut :Blauesauge:



CTH hat geschrieben:
11.09.2019 17:08
1. Ja die Frage war sauernst gemeint!
2. Das wusste ich nicht, dass Du der größte Fan bist! Sonst hätte ich nicht gefragt. :oops:

Ich lese nicht durch jeden Thread hier oder so und kenne auch Niemanden hier wirklich, bin ja nicht lange hier.
Kein Ding

Schwierig empfinde ich die 200% (die ich nicht gemacht habe). Habe nur alle Edelsteine gesammelt, nicht aber die Trophäen (Ankh Kreuze/blau, silber/gold/platin). Hab nur vereinzelt die Zeitrennen gemacht, nur um die Slots in der Weltenansicht gefüllt zu haben. Mir war egal wie schlecht ich war und ob ich blau hatte, hauptsache kein leerer Platz. :Häschen:
Ach das Feeling kenne ich. Dieses Gefühl eines "Completionists" :mrgreen:
Das schätze ich auch sehr an Spielen wie Crash, Mario, Spyro, Gex, Rayman, Croc, Ratchet & Clank, usw.. Die Möglichkeit per Backtracking alles wieder aufsammeln zu können und man eben eine kleine Liste der gesammelten Sachen hat. Da geht mein Gamer-Herz auf :Hüpf:

Die Ankh-Dinger heißen in Crash übrigens Relikte.

Nur im dritten Teil hatte ich mich geärgert, dass das da zu den Edelsteinen zugehörte. Mache alle Rennen zu 100% und bekomme pro Welt einen Edelstein. Habe mich totgeärgert da. -.-

Das das Einzigste Spiel der drei wo ich nicht alle Edelsteine habe. :(

Gibt ja auch nix dafür. In Spyro kam da ein geheimer Bosskampf. Aber bei Crash Bandicoot nur doofer Bonus. :Blauesauge:
Naja, man bekommt ein spezielles Ending (ist in jedem Crash Teil so). Aber stimmt schon, das ist kein wirklicher Vergleich zu den Belohnungen in Spyro.
Gerade Spyro 2 gefällt mir da super gut, da bekommt man ja
Spoiler
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Re: Spyro Reignited Trilogy - Test

Beitrag von Der Chris » 11.09.2019 20:59

CJHunter hat geschrieben:
11.09.2019 11:56
Ganz im Gegenteil, ich versteh dich sogar sehr gut:-).
Okay...
CJHunter hat geschrieben:
11.09.2019 11:56
Es sind einfach komplett unterschiedliche Ansichten, das wars auch schon. Eine Story nebst Dialogen oder Cut Scenes ist für dich eher ein notwendiges Übel das du nicht brauchst um Spaß zu haben, das ist ok.
...also doch nicht. Ich habe nicht über Geschmack oder Ansichten gesprochen. Das hab ich bewusst nicht getan weil gerade wir beide das schon in zig-facher Ausführung durchgesprochen haben. Du kennst meine Ansichten und ich deine. Deswegen wollte ich eben nicht über Ansichten sprechen.
CJHunter hat geschrieben:
11.09.2019 11:56
Inwiefern hat man es bei Zelda BotW denn eleganter gemacht?
Es ist in sofern eleganter als dass es den Spieler in den Mittelpunkt rückt. Du bekommst nicht von außen eine Story an dich herangetragen, sondern du schreibst deine Story mit jedem Schritt und jeder deiner Entscheidungen selbst. Das muss dir entsprechend auch keiner mehr erzählen. Da muss keine Cutscene kommen die dir erzählt wie geil du die Wüste durchquert hast, weil du es bereits selbst getan hast, weil du dich zuvor bewusst dafür entschieden hast. Das sind Dinge die Gaming kann, die nur Gaming kann und die viele Story-Spiele einfach nicht in der Lage sind zu tun. Da bleibt regelmäßig unfassbar viel Potential liegen. Dass man BotW noch hätte vertonen können das mag ja gut sein, aber das ist für mich absolut optional und nicht ausschlaggebend für ein gutes Design. Das sind für mich Oberflächenelemente, die sicherlich nicht geschadet hätten, aber viel mehr auch nicht.
CJHunter hat geschrieben:
11.09.2019 11:56
Ich zocke seit gefühlt 30 Jahren, heute natürlich deutlich weniger als früher, aber grundsätzlich habe ich so das Gefühl das ich dennoch mehr mit der Zeit gehe als andere die auf eine ähnlich lange Zockerlaufbahn zurückblicken;-)
Du tust so als wär da irgendwie ein qualitativer Aspekt drin. Ich geh halt nicht einfach so mal "mit der Zeit", das ist wohl wahr. Alles was da kommt steht bei mir wieder neu auf dem Prüfstand. Ich spiele "moderne" Spiele die gut sind und ich spiele alte Spiele die gut sind. Aber ich werde nichts spielen weil (!) es "modern" ist. Was heute modern ist, ist der Müll von morgen. Ich bin auf der Suche nach guten Dingen und alles andere ist für mich irrelevant. Ich erwarte einfach ein gutes Gamedesign, das mit Sinn und Verstand von jemandem gemacht wurde, der im Optimalfall noch eine Passion (zumindest Sachverstand) für Gaming hat.
CJHunter hat geschrieben:
11.09.2019 16:08
Aber um deinen Abschlussatz nochmal aufzugreifen. Inwiefern wären das für dich Negativ-Punkte?. Reagierst du allergisch auf Unterhaltung?
Gelaber wär für mich jetzt nicht zwingend gleichbedeutend mit Unterhaltung. Das mit dem Lametta klingt ein bisschen nach "Unterhaltung" ala Michael Bay. Da muss schon ein bisschen mehr kommen, damit ich mich unterhalten fühle...so ein bisschen audiovisuelle Stimulation ist für mich nicht gleichbedeutend mit "Unterhaltung". Es ist wie eingangs gesagt, immer ein gutes Gamedesign auf das es ankommt...und die Mittel dafür müssen sinnvoll gewählt werden. Nichtigkeiten zu inszenieren sorgt bei mir für keinen Unterhaltungswert. Was nicht ausschließt dass eine Inszenierung zu einem Spielerlebnis beitragen kann, sofern es denn wie gesagt mit dem Gamedesign eine sinnvolle Funktion erfüllt. Aber der Unterhaltungswert kommt nicht einfach so mit der Vertonung von Dialogen.
CJHunter hat geschrieben:
11.09.2019 16:08
Um jetzt den Satz wieder mit "Stell dir vor..." zu beginnen: Ein Uncharted wie man es kennt, aber ohne Cutscenes, ohne Inszenierung, ohne Dialoge, ohne gar nichts. Nur mit Klettern, Ballern und rätseln, ohne jegliche filmische Untermalung...Sorry das ich nicht nachvollziehen kann wie man sowas besser finden kann:-)
Das ist halt das eigentliche Dilemma in Uncharted. Das Gedankenspiel ist eigentlich der Offenbarungseid. Wenn von einem Spiel ohne Inszenierung nichts mehr übrig bleibt, dann ist das ein ziemlich sicherer Indikator dafür, dass irgendwas gründlich schief gelaufen ist.
Scorplian190 hat geschrieben:
11.09.2019 13:50
Ich finde Sound-Design sehr wichtig in Spielen. Egal ob nun bei dem eigentlichen Spiel-Elementen oder eben bei Story-Elementen. Dazu gehört nunmal auch die Synchronisation von Charakteren. Also ich finde nicht, dass es immer der bevorzugte Weg ist, es ohne dies zu tun.
Besonders bedeutet dies ja auch nicht, dass es demzufolge mehr Dialoge sein müssen (wie deiner Theorie nach). Wir sind hier ja immer noch im Spyro Thread. Die Dialog Anzahl da drin ist nicht mehr als in z.B. Mario Odyssey, aber eben voll vertont.
Sound-Design ist ja nochmal ein ganz anderes Biest. Ich wollte darauf hinaus, dass Dialoge gerne als die kürzeste Ausfahrt von phantasielosen Gamedesignern genutzt werden, um eine Geschichte zu erzählen. Das heißt ja nicht dass es keine Dialoge geben sollte und dass diese nicht vertont werden dürfen. Das Problem ist einfach, dass (vertonte) Dialoge heutzutage auch vor allem genutzt werden, wenn Leute die Möglichkeiten des Mediums nicht zu nutzen wissen. Du hast nämlich zum einen ein visuelles Medium (ähnlich wie beim Film), das dir ermöglicht non-verbal viele Dinge zu erzählen und zum anderen hast du noch eine zusätzliche Dimension mit der Interaktion, die du auch noch als Weg nutzen kannst eine Geschichte zu erzählen. Den Weg über den Dialog zu gehen ist durchaus legitim, aber oftmals einfach ein faules Mittel.
Zuletzt geändert von Der Chris am 12.09.2019 07:16, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Spyro Reignited Trilogy - Test

Beitrag von CJHunter » 11.09.2019 21:25

Scorplian190 hat geschrieben:
11.09.2019 20:46
Sorry das ich nicht nachvollziehen kann wie man sowas besser finden kann:-)
Kein Ding. Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum man dann nicht einfach einen Film oder eine Serie schaut :Blauesauge:
Die Aussage ergibt keinen Sinn:-). Warum sollte ich dann einen Film schauen?. Ich spiele ja trotzdem das Spiel, klettere, ballere, rätsle, laufe, renne oder was immer. Wenn mir das Spiel darüberhinaus auch noch filmische Elemente bietet, immer her damit...Das Spiel bietet mir ja dann mehr...
Zuletzt geändert von CJHunter am 11.09.2019 21:31, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Spyro Reignited Trilogy - Test

Beitrag von CJHunter » 11.09.2019 21:31

Der Chris hat geschrieben:
11.09.2019 20:59
CJHunter hat geschrieben:
11.09.2019 16:08
Um jetzt den Satz wieder mit "Stell dir vor..." zu beginnen: Ein Uncharted wie man es kennt, aber ohne Cutscenes, ohne Inszenierung, ohne Dialoge, ohne gar nichts. Nur mit Klettern, Ballern und rätseln, ohne jegliche filmische Untermalung...Sorry das ich nicht nachvollziehen kann wie man sowas besser finden kann:-)
Das ist halt das eigentliche Dilemma in Uncharted. Das Gedankenspiel ist eigentlich der Offenbarungseid. Wenn von einem Spiel ohne Inszenierung nichts mehr übrig bleibt, dann ist das ein ziemlich sicherer Indikator dafür, dass irgendwas gründlich schief gelaufen ist.
Nun übertreib mal nicht maßlos. Damit wollte ich lediglich sagen das dann "nur" das übrig bleibt was ich eben aufgezählt habe, aber es fehlt das drumherum. Das fehlte mir z.b. auch bei einem Zelda wo man oftmals eben durch karge Landschaften marschiert ist und nichts rüberkam...

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Re: Spyro Reignited Trilogy - Test

Beitrag von Der Chris » 11.09.2019 21:44

Naja, du hattest es selbst schon impliziert...ich hab es nur ausgesprochen. ;)
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Re: Spyro Reignited Trilogy - Test

Beitrag von Scorplian » 11.09.2019 21:45

Der Chris hat geschrieben:
11.09.2019 20:59
Sound-Design ist ja nochmal ein ganz anderes Biest. Ich wollte darauf hinaus, dass Dialoge gerne als die kürzeste Ausfahrt von phantasielosen Gamedesignern genutzt werden, um eine Geschichte zu erzählen. Das heißt ja nicht dass es keine Dialoge geben sollte und dass diese nicht vertont werden dürfen. Das Problem ist einfach, dass (vertonte) Dialoge heutzutage auch vor allem genutzt werden, wenn Leute die Möglichkeiten des Mediums nicht zu nutzen wissen. Du hast nämlich zum einen ein visuelles Medium (ähnlich wie beim Film), das dir ermöglicht non-verbal viele Dinge zu erzählen und zum anderen hast du noch eine zusätzliche Dimension mit der Interaktion, die du auch noch als Weg nutzen kannst eine Geschichte zu erzählen. Den Weg über den Dialog zu gehen ist durchaus legitim, aber oftmals einfach ein faules Mittel.
Also ich sag mal so. Ich liebe es wenn mir durch Vertonung die Mühe des selbst Lesens genommen wird. Außerdem bin ich als "Leser" nicht wirklich kreativ und kann mir wenig Persönlichkeit in einem Charakter vorstellen, weshalb ich eben über jede "Hilfestellung" zur Erschaffung des Charakters, dankbar bin. Deshalb lese ich auch keine Bücher - das sind für mich nur langweilige Textschwaden ohne (für mich erkennbaren) Charakter.

Aber wir sind ja in dem Punkt definitv der selben Meinung.
Zuviel, ob nun vertont oder unvertont, stört uns beide. Es krätscht einfach in den Spielfluss rein und zwingt uns eine Geschichte auf, die uns unter Umständen gar nicht interessiert :Blauesauge:


Edit:
Achso bzgl. des Sounddesigns. Für mich gehören vertonte Dialoge deshalb dazu, weil manche kurzen Sprüche einfach eine so starke Wirkung haben, dass die ganze Szene damit in Wallung gebracht wird. Damit hab ich halt recht viel zu tun, wegen den Kampfspielen, die ich spiele. Die kurzen aber starken Intros und die kurzen Ausrufe während Kämpfen, hypen mich einfach über alle Maße.
Als Beispiel hätte ich hier Dormammu aus Marvel vs Capcom 3, der mich größteils schon nur wegen seiner Stimme gewonnen hat
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CJHunter hat geschrieben:
11.09.2019 21:25
Die Aussage ergibt keinen Sinn:-). Warum sollte ich dann einen Film schauen?. Ich spiele ja trotzdem das Spiel, klettere, ballere, rätsle, laufe, renne oder was immer. Wenn mir das Spiel darüberhinaus auch noch filmische Elemente bietet, immer her damit...Das Spiel bietet mir ja dann mehr...
Naja, genauso macht deine Aussage keinen Sinn. Warum sollte mir ein Spiel besser mit Story gefallen, obwohl ich nur ein Spiel spielen will? ^^'
Ich will ja auch keine filmischen Elemente, wenn ich ein Kreuzwort-Rätsel löse oder mit Freunden Uno spiele :ugly:

Es ist halt simpel und einfach nur eine Frage der persönlichen Vorliebe. Jedem seins halt. Deshalb bin ich auch froh, dass es Spiele in verschieden Ausführungen gibt, so dass jeder was hat.
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Re: Spyro Reignited Trilogy - Test

Beitrag von CJHunter » 11.09.2019 23:14

Der Chris hat geschrieben:
11.09.2019 21:44
Naja, du hattest es selbst schon impliziert...ich hab es nur ausgesprochen. ;)
Wenn man ein Spiel damit beschneidet worauf es seine Fokus legt...Erklärt sich wohl von selbst. D.h. im Umkehrschluss ja nicht das es sonst nichts drauf hat...Du bist aber ohnehin nicht der Erste der Uncharted immer nur aufs Filmische reduziert;-)...Entweder man liebt es oder man hasst es...
Zuletzt geändert von CJHunter am 11.09.2019 23:22, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Spyro Reignited Trilogy - Test

Beitrag von CJHunter » 11.09.2019 23:21

Scorplian190 hat geschrieben:
11.09.2019 21:45
CJHunter hat geschrieben:
11.09.2019 21:25
Die Aussage ergibt keinen Sinn:-). Warum sollte ich dann einen Film schauen?. Ich spiele ja trotzdem das Spiel, klettere, ballere, rätsle, laufe, renne oder was immer. Wenn mir das Spiel darüberhinaus auch noch filmische Elemente bietet, immer her damit...Das Spiel bietet mir ja dann mehr...
Naja, genauso macht deine Aussage keinen Sinn. Warum sollte mir ein Spiel besser mit Story gefallen, obwohl ich nur ein Spiel spielen will? ^^'
Ich will ja auch keine filmischen Elemente, wenn ich ein Kreuzwort-Rätsel löse oder mit Freunden Uno spiele :ugly:

Es ist halt simpel und einfach nur eine Frage der persönlichen Vorliebe. Jedem seins halt. Deshalb bin ich auch froh, dass es Spiele in verschieden Ausführungen gibt, so dass jeder was hat.
Naja im Endeffekt macht meine Aussage schon deutlich mehr Sinn als deine:-p...Dir wird ja nichts weggenommen wenn ein Spiel ZUSÄTZLICH eben noch durch eine unterhaltsame Story besticht oder inszenatorisch einiges draufhat. Ganz im Gegenteil, du bekommst sogar mehr als wenn das alles fehlen würde...Sonst ist es ja "nur" ein vor dich hinspielen was auf Dauer etwas langweilig wäre...Vom Spiel selbst kommt ja dann wenig bis nichts.

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Re: Spyro Reignited Trilogy - Test

Beitrag von Scorplian » 12.09.2019 01:24

CJHunter hat geschrieben:
11.09.2019 23:21
Naja im Endeffekt macht meine Aussage schon deutlich mehr Sinn als deine:-p...Dir wird ja nichts weggenommen wenn ein Spiel ZUSÄTZLICH eben noch durch eine unterhaltsame Story besticht oder inszenatorisch einiges draufhat. Ganz im Gegenteil, du bekommst sogar mehr als wenn das alles fehlen würde...
Stell dir mal vor dir macht jemand Pilze auf deine Lieblingspizza, obwohl du keine magst und du hast keine Möglichkeit diese zu entfernen.
Genauso verhält es sich hier mit der Zugabe von Story-Elementen.

Sonst ist es ja "nur" ein vor dich hinspielen was auf Dauer etwas langweilig wäre...Vom Spiel selbst kommt ja dann wenig bis nichts.
Solange du deine Vorliebe als allgemeingültig für alle betrachtest, wirst du auch andere Sichtweisen nicht nachvollziehen können ;)

Ich meine ich sage es mal ganz simpel:
Für mich ist zuviel Story (+ Inszenierung usw.) schlecht. Und natürlich ist es in der Tat gut, wenn etwas schlechtes enfernt wird.
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Re: Spyro Reignited Trilogy - Test

Beitrag von Der Chris » 12.09.2019 07:26

Scorplian190 hat geschrieben:
12.09.2019 01:24
Sonst ist es ja "nur" ein vor dich hinspielen was auf Dauer etwas langweilig wäre...Vom Spiel selbst kommt ja dann wenig bis nichts.
Solange du deine Vorliebe als allgemeingültig für alle betrachtest, wirst du auch andere Sichtweisen nicht nachvollziehen können ;)
Ich glaub das hat was mit diesem "modern" und "mit der Zeit gehen" zu tun. Da schwingt auch irgendwie der Anspruch mit, dass "modern" irgendwie der richtigere Weg wäre...für Menschen, die nicht so rückwärtsgewandt sind.
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Re: Spyro Reignited Trilogy - Test

Beitrag von Raskir » 12.09.2019 07:34

Und wenn man die Story einfach überspringen kann, ist das ein Kompromiss für alle? :)

@chris
Naja komm, du formulierst genauso nur in die andere Richtung ;)
Scorplian ist jemand der deine Vorlieben aber nicht deine Argumentationsweise teilt
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Re: Spyro Reignited Trilogy - Test

Beitrag von CJHunter » 12.09.2019 10:18

Scorplian190 hat geschrieben:
12.09.2019 01:24
CJHunter hat geschrieben:
11.09.2019 23:21
Naja im Endeffekt macht meine Aussage schon deutlich mehr Sinn als deine:-p...Dir wird ja nichts weggenommen wenn ein Spiel ZUSÄTZLICH eben noch durch eine unterhaltsame Story besticht oder inszenatorisch einiges draufhat. Ganz im Gegenteil, du bekommst sogar mehr als wenn das alles fehlen würde...
Stell dir mal vor dir macht jemand Pilze auf deine Lieblingspizza, obwohl du keine magst und du hast keine Möglichkeit diese zu entfernen.
Genauso verhält es sich hier mit der Zugabe von Story-Elementen.

Sonst ist es ja "nur" ein vor dich hinspielen was auf Dauer etwas langweilig wäre...Vom Spiel selbst kommt ja dann wenig bis nichts.
Solange du deine Vorliebe als allgemeingültig für alle betrachtest, wirst du auch andere Sichtweisen nicht nachvollziehen können ;)

Ich meine ich sage es mal ganz simpel:
Für mich ist zuviel Story (+ Inszenierung usw.) schlecht. Und natürlich ist es in der Tat gut, wenn etwas schlechtes enfernt wird.
Ok, aber was genau stört dich denn dran?. Ich würde es ja echt gerne nachvollziehen. Im Prinzip hast du ein beliebiges Spiel, sagen wir mal einen Shooter (der Name ist jetzt an dieser Stelle völlig irrelevant). Grundsätzlich ballerst du dich halt durch Gegnermassen und sammelst Munition auf. Das ist in etwa so der standardisierte Ablauf...Was ist jetzt daran schlecht oder was empfindest du als störend wenn jetzt in gewissen Abständen Cutscenes kommen wo es kurze Dialoge zwischen den Charakteren gibt die die Story vorantreiben. Was ist daran schlecht oder störend wenn vor Bosskämpfen diese eben inszenatorisch hervorgehoben werden?...Das ist einfach eine filmische Untermalung die dich von diesem starren Gameplay-Korsett das aus Ballern und Muni aufsammeln besteht auch mal etwas rauslässt, das Ganze Spiel auflockert und abrundet...
Zuletzt geändert von CJHunter am 12.09.2019 10:27, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Spyro Reignited Trilogy - Test

Beitrag von CJHunter » 12.09.2019 10:25

Der Chris hat geschrieben:
12.09.2019 07:26
Scorplian190 hat geschrieben:
12.09.2019 01:24
Sonst ist es ja "nur" ein vor dich hinspielen was auf Dauer etwas langweilig wäre...Vom Spiel selbst kommt ja dann wenig bis nichts.
Solange du deine Vorliebe als allgemeingültig für alle betrachtest, wirst du auch andere Sichtweisen nicht nachvollziehen können ;)
Ich glaub das hat was mit diesem "modern" und "mit der Zeit gehen" zu tun. Da schwingt auch irgendwie der Anspruch mit, dass "modern" irgendwie der richtigere Weg wäre...für Menschen, die nicht so rückwärtsgewandt sind.
In gewisser Weise hast du hier nicht ganz Unrecht. Grundsätzlich ist es genau so mit Leuten die meinen sie bräuchten kein Smartphone oder noch besser, sie kämen ohne das I-net aus;-)...Der Begriff "zurückgeblieben" klingt immer so negativ, aber Leute die in Videospielen keine Story-Elemente mögen sind das in gewisser Weise schon, OHNE diese Leute in irgendeiner Form beleidigen zu wollen. Natürlich heisst modern hier einfach das Spiele auch auf filmische Elemente setzen. Fehlen diese nahezu komplett wirken sie extrem oldschool, es fehlt etwas und das würde ich im Jahre 2019 eben nicht als richtig ansehen:-)

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