Death Stranding wird einen "sehr leichten Schwierigkeitsgrad" bieten

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
Balla-Balla
Beiträge: 2035
Registriert: 11.02.2013 13:49
Persönliche Nachricht:

Re: Death Stranding wird einen "sehr leichten Schwierigkeitsgrad" bieten

Beitrag von Balla-Balla » 09.09.2019 12:08

DitDit hat geschrieben:
08.09.2019 01:10
DerBär5 hat geschrieben:
07.09.2019 21:30
casanoffi hat geschrieben:
07.09.2019 21:21


Es ist so, dass es nicht mehr so viel Auswahl gibt, wenn man nur noch eine Hand zur Verfügung hat.
Und wenn dann ein Spiel aus Kojimas Schmiede kommt, welches er wahrscheinlich selbst zocken kann, dann finde ich das schon bemerkenswert.
Ok sei ihm auch gegönnt und danke für die Antwort. Ich frage mich aber wirklich gerade, welches PS4 Spiel man mit einer Hand zocken kann. Ok, ich habe heute, als ich meinen Sohn das Fläschchen gegeben habe auch mit einer Hand Firewatch gespielt. Kann ich mir das so ungefähr vorstellen?
Interessantes Video, wobei der Typ sicher eine Ausnahmeerscheinung ist.

Betrifft aber auch mich. Nach einem Unfall, wo meine HWS geschreddert wurde, verblieb eine linksseitige Einschränkung, die sich bei der Hand so auswirkt, dass schnelle Bewegungen der Finger nicht mehr möglich sind. Das hat natürlich Auswirkungen aufs gaming. Glücklicherweise sind die meisten Spiele so gebaut, dass Schnelligkeit bei den rechten Triggern ausreicht und man das mangelnde Verhalten von links irgendwie ausgleichen kann, trotzdem hat man so natürlich immer wieder massive Probleme. (Nebenbei war nach dem Unfall das Zocken die beste Physio, für die Hand zumindest)
So wie der Mann im Video, tatsächlich nur einhändig zu zocken, ist schon eine hohe Kunst, die will ich gar nicht erlernen (müssen), ich muss auch nie auf leicht spielen, ein hardcoremodus wäre allerdings nicht drin bei meiner Situation. Mich online mit anderen zu messen, kann ich auch begraben, da bin ich chancenlos.
Ich bin also froh, dass die meisten games nicht wie DS oder Sekiro gebaut sind, da haben ja selbst "normale" Spieler so ihre Probleme mit, ein anpassbarer Schwierigkeitsgrad ist essenziell. Neben den körperlichen Eigenschaften gibt es ja so viele unterschiedliche Fähigkeiten, man würde Massen von Spielern ohne Anpassung gleich ausschließen.

Ich muss nicht jedes game zocken, daher ist es mir relativ wurscht wenn ein paar Spiele quasi nur hardcore gezockt werden können, die Argumente dafür sind in all den Jahren aber immer die gleichen und immer gleich mau. Was juckt mich die "Vision des Entwicklers"? Ich zocke eine bezahlte Kopie für den Massenmarkt und sitze nicht vor der Mona Lisa. Den Entwickler möchte ich sehen, der nur für wirklich Auserwählte produziert die seine Kunst verstehen, vor allem den Produzenten, der dafür sein Geld gibt. Hardcore ist Marketing, sonst nix. Es soll halt eine gewisse Klientel ansprechen.
Mein erstes Spiel war Doom. Aufgrund von damaliger Nullkompetenz habe ich das dann erst mal im god mode gezockt. Hat auch Spass gemacht. Hat das die Entwickler gestört oder diejenigen, die beim Zocken Blut und Wasser geschwitzt haben?

Benutzeravatar
SethSteiner
Beiträge: 9478
Registriert: 17.03.2010 20:37
Persönliche Nachricht:

Re: Death Stranding wird einen "sehr leichten Schwierigkeitsgrad" bieten

Beitrag von SethSteiner » 09.09.2019 12:31

Jupp Hardcore ist u.A. Marketing aber warum? Weil nun Mal Spiele zu leicht geworden sind, das man damit Marketing machen kann. Natürlich ist Entwicklervision ziemlicher Quatsch, wichtiger ist ein angenehmes Spielgefühl und das gibt es halt nicht, wenn sich ein Spiel von selbst spielt aber ebensowenig kaum, wenn ein Spiel absolut unfair ist. Die meisten "Hardcore"-Spiele stechen vor allem aufgrund ihrer Fairness heraus, das ist das was sie auszeichnet und die Spieler gut finden. Gegen Cheats ist nebenbei weil das ja aufkommt, absolut gar nichts zusagen. Ich finde es persönlich, obwohl ich sie nicht nutze, absolut traurig, dass Cheats heute so verpöhnt sind und kaum noch existieren.

Benutzeravatar
xKepler-186f
Beiträge: 642
Registriert: 01.07.2007 15:36
Persönliche Nachricht:

Re: Death Stranding wird einen "sehr leichten Schwierigkeitsgrad" bieten

Beitrag von xKepler-186f » 09.09.2019 13:07

Das Ulkige ist doch: Vor Dark Souls (weil das die breite Masse erreicht hat, im Gegensatz zu Demon’s Souls) hat sich kaum jemand Gedanken über Schwierigkeitsgrade gemacht. Es hat auch niemanden interessiert, dass man Spiel XY auf "Schwer" oder "Sehr Schwer" geschafft hat, außer man hat sich intensiv über das Spiel unterhalten. Aber seit Dark Souls spielt es wieder eine Rolle.

Es stimmt schon, Hardcore ist Marketing und gleichzeitig Abgrenzung zu den Casuals. Wenn zwei Zocker sich unterhalten, darf die Frage "Hast Dark Souls gespielt und geschafft?" nicht fehlen.

Ist in anderen Subkulturen nicht anders. Bei Musik gehörst du auch nur dann zur Szene, wenn du nicht nur die Standards hörst. Bei Büchern kannst du nur mitreden, wenn du sämtliche Werke von einem Autor gelesen hast. Und wie in aller Welt wagst du es mit mir über Regisseur XY zu reden, wenn du nicht die fast verschollenen Fragmente seines zweiten unvollständigen Kurzfilms aus seiner Studienzeit kennst?!

El Spacko
Beiträge: 62
Registriert: 08.06.2018 14:43
Persönliche Nachricht:

Re: Death Stranding wird einen "sehr leichten Schwierigkeitsgrad" bieten

Beitrag von El Spacko » 09.09.2019 13:42

chrische5 hat geschrieben:
08.09.2019 09:05
Die Intention sollte aber deutlich werden. Lasst die Werke so, wie die Schöpfer es wollen. Wenn es mir nicht gefällt, gehe ich einfach weiter.

Christoph
Nach dem Motto könnten wir auch Modding einstellen. Nicht wirklich meine Einstellung. Ich verstehe zwar die Intention hinter deiner Einstellung und beim ersten Mal wird jedes Spiel auch vanilla durchgespielt, aber gerade dadurch, dass sich viele Spiele nachträglich verändern lassen, kann man teils tausende Stunden Spaß damit haben.

Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 22909
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Death Stranding wird einen "sehr leichten Schwierigkeitsgrad" bieten

Beitrag von Kajetan » 09.09.2019 14:29

SethSteiner hat geschrieben:
09.09.2019 12:31
Natürlich ist Entwicklervision ziemlicher Quatsch, wichtiger ist ein angenehmes Spielgefühl und das gibt es halt nicht, wenn sich ein Spiel von selbst spielt aber ebensowenig kaum, wenn ein Spiel absolut unfair ist.
Das musst Du die Leute schon selber entscheiden lassen. Deswegen gibt es ja unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Damit ein jeder nach seiner Facon ...

Übrigens, in der ganzen Diskussion war hier nur eine Person ehrlich, in dem sie sagte, dass sie selbstverständlich einen schweren Grad wählen kann, wenn sie Herausforderung haben will, sie aber charakterlich nicht immer stark genug ist dies durchzuziehen und manchmal dann doch wieder zum leichten Grad wechselt, die Versuchung eines leichteren Sieges zu groß wird. Und sie deswegen auch Spiele mag, wo es eben KEINEN leichteren Schwierigkeitsgrad gibt.

Dieses Argument kann ich auch auf persönlicher Ebene respektieren. Weil hier jemand ehrlich vor allem zu sich selbst ist.
Die meisten "Hardcore"-Spiele stechen vor allem aufgrund ihrer Fairness heraus, das ist das was sie auszeichnet und die Spieler gut finden.
Was hat es mit "Fairness" zu tun, wenn man z.B. in Cuphead lediglich Angriffs- und Bewegungsmuster auswendig lernen muss? Zudem auch hier ... Fairness liegt nur im Auge des Betrachters :) Ich kann mich bei Battletech unglaublich aufregen, wenn der RND-Faktor böse zuschlägt und entweder der Gegner perfekt trifft oder ich trotz 90-95% Trefferwahrscheinlichkeit halt doch daneben ballere. Ich kann durch geschickte Taktiken, Mech- und Ausrüstungauswahl diesen RND-Faktor aber stark abschwächen und wenn es ganz dumm läuft, eine Mission auch abbrechen, bevor ich erfahrene Piloten oder wertvolle Mechs verliere. Ist Battletech jetzt fair oder unfair? Beides. Oder nur eines. Kann man gut begründet vollkommen unterschiedlich sehen.
Gegen Cheats ist nebenbei weil das ja aufkommt, absolut gar nichts zusagen. Ich finde es persönlich, obwohl ich sie nicht nutze, absolut traurig, dass Cheats heute so verpöhnt sind und kaum noch existieren.
Dafür gibt es mittlerweile florierende Geschäftsmodelle mit Trainern. Und Savegame-Editoren erleben neue Blüte. Gerade für die Spiele, wo es keinen leichteren Schwierigkeitsgrad, keine Entwickler-Cheats gibt. Wo die Nachfrage herrscht, entsteht eben ein Angebot :)
https://seniorgamer.blog/
Senior Gamer - Deutschlands führendes Gamer-Blog für alte Säcke!

Benutzeravatar
xKepler-186f
Beiträge: 642
Registriert: 01.07.2007 15:36
Persönliche Nachricht:

Re: Death Stranding wird einen "sehr leichten Schwierigkeitsgrad" bieten

Beitrag von xKepler-186f » 09.09.2019 14:40

Kajetan hat geschrieben:
09.09.2019 14:29
Gegen Cheats ist nebenbei weil das ja aufkommt, absolut gar nichts zusagen. Ich finde es persönlich, obwohl ich sie nicht nutze, absolut traurig, dass Cheats heute so verpöhnt sind und kaum noch existieren.
Dafür gibt es mittlerweile florierende Geschäftsmodelle mit Trainern. Und Savegame-Editoren erleben neue Blüte. Gerade für die Spiele, wo es keinen leichteren Schwierigkeitsgrad, keine Entwickler-Cheats gibt. Wo die Nachfrage herrscht, entsteht eben ein Angebot :)
Es gibt für fast jedes Spiel Cheats. Nur findet man diese nicht mehr in Spielemagazinen oder Internetseiten, sondern im Ingame-Store für Mikrotransaktionen. Traurig aber wahr.

Wo gibt es denn käufliche Savegames oder Savegame-Editors?

Benutzeravatar
Sharkie
Beiträge: 851
Registriert: 23.02.2013 14:37
Persönliche Nachricht:

Re: Death Stranding wird einen "sehr leichten Schwierigkeitsgrad" bieten

Beitrag von Sharkie » 09.09.2019 14:48

Ich finde alles in allem nicht, dass jedes Spiel dadurch aufgewertet würde, Schwierigkeitsabstufungen von "Kleinkind" bis "E-Sportler" anzubieten. Spezifische Spiele für spezifische Zielgruppen darf und soll es geben, das gehört zur Vielfalt. Auf der einen Seite wird ein Casual-Spiel nicht dadurch automatisch schlecht, dass es sehr leicht ist, auf der anderen Seite gehört bei einem Rogue Legacy oder Dark Souls der knüppelharte Schwierigkeitsgrad durchaus zum Gesamterlebnis.

Ebenso gibt es jedoch zig Spiele (vermutlich die Mehrheit), bei denen verschiedene Schwierigkeitsgrade problemlos denkbar und wünschenswert sind. Und was es ja schließlich auch noch gibt, sind Spiele, bei denen Schwierigkeitsgrad als Maßstab überhaupt nicht im engeren Sinne vorhanden ist, z.B. Walking Simulators oder allgemein alles, was zu Gunsten einer im Zentrum stehenden Narrativität auf gameplaymäßige Herausforderungen weitgehend verzichtet.

Hat alles seine Daseinsberechtigung und glücklicherweise gibt es genug Spiele da draußen, die all diese Facetten und alles dazwischen wunderbar bedienen. Von daher sollte es hier eigentlich zunächst mal kein Problem geben. Problematisch wird es nur, wenn Leute meinen, an ein (am besten noch nichtmal erschienenes) Spiel eine Anspruchshaltung herantragen zu müssen und einfordern, das müsse doch einfach schwer bzw. leicht sein oder einen variablen Schwierigkeitsgrad besitzen - oder wenn darüber spekuliert wird, es schade einem (erneut: noch nichtmal erschienenem) Spiel, wenn es einen wählbaren Schwierigkeitsgrad hat. Denn erstens kann man das alles vorher ohnehin nicht wissen, es ist lediglich ein unreflektiertes Verallgemeinern einer persönlichen Präferenz. Vor allem aber täten diese Leute gut daran, zu begreifen, dass eben nicht jedes Spiel für sie und ihre ganz persönlichen Vorstellungen maßgeschneidert wird. Was von einem etwas distanzierterem Standpunkt aus überhaupt nicht schlimm ist, denn wie gesagt: Glücklicherweise gibt es ja genug Spiele da draußen.

chrische5
Beiträge: 343
Registriert: 01.12.2011 14:38
Persönliche Nachricht:

Re: Death Stranding wird einen "sehr leichten Schwierigkeitsgrad" bieten

Beitrag von chrische5 » 09.09.2019 15:08

Hallo
El Spacko hat geschrieben:
09.09.2019 13:42
chrische5 hat geschrieben:
08.09.2019 09:05
Die Intention sollte aber deutlich werden. Lasst die Werke so, wie die Schöpfer es wollen. Wenn es mir nicht gefällt, gehe ich einfach weiter.

Christoph
Nach dem Motto könnten wir auch Modding einstellen. Nicht wirklich meine Einstellung. Ich verstehe zwar die Intention hinter deiner Einstellung und beim ersten Mal wird jedes Spiel auch vanilla durchgespielt, aber gerade dadurch, dass sich viele Spiele nachträglich verändern lassen, kann man teils tausende Stunden Spaß damit haben.
Nein. Hier will der hersteller ja explizit, dass die Leute an seinem Produkt werkeln. Das ist ein toller Ansatz und auch nicht unüblich bei Kunst. Wenn der Autor aber nur ein skg will, dann sollte man das akzeptieren.

Christoph

Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 22909
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Death Stranding wird einen "sehr leichten Schwierigkeitsgrad" bieten

Beitrag von Kajetan » 09.09.2019 15:16

xKepler-186f hat geschrieben:
09.09.2019 14:40
Wo gibt es denn käufliche Savegames oder Savegame-Editors?
Zum Beispiel Cheathappens.com bietet Trainer für aktuelle Spiele oder den aktuellen Patchstand eines Spieles nur gegen Geld zum Download an.
https://seniorgamer.blog/
Senior Gamer - Deutschlands führendes Gamer-Blog für alte Säcke!

DBGH_SKULL
Beiträge: 2
Registriert: 21.07.2015 23:07
Persönliche Nachricht:

Re: Death Stranding wird einen "sehr leichten Schwierigkeitsgrad" bieten

Beitrag von DBGH_SKULL » 09.09.2019 16:45

Schon wieder eine Diskussion über Schwierigkeitsgrade? Dabei kann das eigentlich keine sein. Die Erschaffer des Kunstwerks entscheiden über die Gesetzmäßigkeiten innerhalb ihres Spiels. Entweder passen diese dem Rezipient oder nicht.

Fargard
Beiträge: 492
Registriert: 16.11.2012 15:00
Persönliche Nachricht:

Re: Death Stranding wird einen "sehr leichten Schwierigkeitsgrad" bieten

Beitrag von Fargard » 09.09.2019 16:55

Dann weiß Yano-san anders als wir potentiellen Kunden wenigstens, wie das Gameplay dieses Jahrtausendtitels aussieht.

Benutzeravatar
sabienchen
Beiträge: 4855
Registriert: 03.11.2012 18:37
Persönliche Nachricht:

Re: Death Stranding wird einen "sehr leichten Schwierigkeitsgrad" bieten

Beitrag von sabienchen » 09.09.2019 23:32

Sharkie hat geschrieben:
09.09.2019 14:48
Ich finde alles in allem nicht, dass jedes Spiel dadurch aufgewertet würde, Schwierigkeitsabstufungen von "Kleinkind" bis "E-Sportler" anzubieten. Spezifische Spiele für spezifische Zielgruppen darf und soll es geben, das gehört zur Vielfalt. Auf der einen Seite wird ein Casual-Spiel nicht dadurch automatisch schlecht, dass es sehr leicht ist, auf der anderen Seite gehört bei einem Rogue Legacy oder Dark Souls der knüppelharte Schwierigkeitsgrad durchaus zum Gesamterlebnis.

Ebenso gibt es jedoch zig Spiele (vermutlich die Mehrheit), bei denen verschiedene Schwierigkeitsgrade problemlos denkbar und wünschenswert sind. Und was es ja schließlich auch noch gibt, sind Spiele, bei denen Schwierigkeitsgrad als Maßstab überhaupt nicht im engeren Sinne vorhanden ist, z.B. Walking Simulators oder allgemein alles, was zu Gunsten einer im Zentrum stehenden Narrativität auf gameplaymäßige Herausforderungen weitgehend verzichtet.

Hat alles seine Daseinsberechtigung und glücklicherweise gibt es genug Spiele da draußen, die all diese Facetten und alles dazwischen wunderbar bedienen. Von daher sollte es hier eigentlich zunächst mal kein Problem geben. Problematisch wird es nur, wenn Leute meinen, an ein (am besten noch nichtmal erschienenes) Spiel eine Anspruchshaltung herantragen zu müssen und einfordern, das müsse doch einfach schwer bzw. leicht sein oder einen variablen Schwierigkeitsgrad besitzen - oder wenn darüber spekuliert wird, es schade einem (erneut: noch nichtmal erschienenem) Spiel, wenn es einen wählbaren Schwierigkeitsgrad hat. Denn erstens kann man das alles vorher ohnehin nicht wissen, es ist lediglich ein unreflektiertes Verallgemeinern einer persönlichen Präferenz. Vor allem aber täten diese Leute gut daran, zu begreifen, dass eben nicht jedes Spiel für sie und ihre ganz persönlichen Vorstellungen maßgeschneidert wird. Was von einem etwas distanzierterem Standpunkt aus überhaupt nicht schlimm ist, denn wie gesagt: Glücklicherweise gibt es ja genug Spiele da draußen.
Ich stimme dir nicht häufig zu, aber hier sehe ich es ausnahmsweise absolut genauso. ;)
Bild
Spoiler
Show
Bild
Bild
Bild
Bild

El Spacko
Beiträge: 62
Registriert: 08.06.2018 14:43
Persönliche Nachricht:

Re: Death Stranding wird einen "sehr leichten Schwierigkeitsgrad" bieten

Beitrag von El Spacko » 10.09.2019 06:51

DBGH_SKULL hat geschrieben:
09.09.2019 16:45
Schon wieder eine Diskussion über Schwierigkeitsgrade? Dabei kann das eigentlich keine sein. Die Erschaffer des Kunstwerks entscheiden über die Gesetzmäßigkeiten innerhalb ihres Spiels. Entweder passen diese dem Rezipient oder nicht.
Und falls es einem nicht passt, gibt es früher oder später bei den bekannteren Spielen immer einen entsprechenden Mod.

otothegoglu
Beiträge: 1747
Registriert: 01.01.2008 15:06
Persönliche Nachricht:

Re: Death Stranding wird einen "sehr leichten Schwierigkeitsgrad" bieten

Beitrag von otothegoglu » 10.09.2019 12:39

Sharkie hat geschrieben:
09.09.2019 14:48
Ich finde alles in allem nicht, dass jedes Spiel dadurch aufgewertet würde, Schwierigkeitsabstufungen von "Kleinkind" bis "E-Sportler" anzubieten. Spezifische Spiele für spezifische Zielgruppen darf und soll es geben, das gehört zur Vielfalt. Auf der einen Seite wird ein Casual-Spiel nicht dadurch automatisch schlecht, dass es sehr leicht ist, auf der anderen Seite gehört bei einem Rogue Legacy oder Dark Souls der knüppelharte Schwierigkeitsgrad durchaus zum Gesamterlebnis.
Die spezifische ZIelgruppe darf auch ihr Spiel genauso genießen, wie vom Entwickler vorgegeben mit dem Schwierigkeitsgrad "NORMAL", während andere Optionen zur Verfügung hätten. Optionen, die zB PC'ler - Moddern sei Dank - ermöglichen ein SEKIRO anzupassen und für ihr persönliches Empfinden fairer zu gestalten, weil ihnen zB nur das eine Spielelement, im ansonsten grandiosem restlichen Spiel, nur die Gülle nach oben treibt.

Ebenso gibt es jedoch zig Spiele (vermutlich die Mehrheit), bei denen verschiedene Schwierigkeitsgrade problemlos denkbar und wünschenswert sind. Und was es ja schließlich auch noch gibt, sind Spiele, bei denen Schwierigkeitsgrad als Maßstab überhaupt nicht im engeren Sinne vorhanden ist, z.B. Walking Simulators oder allgemein alles, was zu Gunsten einer im Zentrum stehenden Narrativität auf gameplaymäßige Herausforderungen weitgehend verzichtet.
Hier muss ich aufgrund meiner Affinität für Optionsvielfalt einhaken. Ich habe ein massives Problem mit "WALKING SIMULATOREN", in denen der Entwickler mich in meiner freien Bewegung einschränkt. Kein Laufen. Kein Ducken. Kein Springen. Wenn es Narrativ Sinn macht, wie zB der Charakter in einer Zwischensequenz von einem Hang runterfällt und deswegen derzeit gelähmt ist, dann sehe ich die Bewegungseinschränkung ein. Ansonsten fühle ich - zumindest in der Immersion der First-Person-Sicht - sehr stark eingeschränkt und verliere die Lust auf das Spiel...da kann die Story noch so interessant sein (*böse-auf-Dear-Esther-schiel*).
Hat alles seine Daseinsberechtigung und glücklicherweise gibt es genug Spiele da draußen, die all diese Facetten und alles dazwischen wunderbar bedienen. Von daher sollte es hier eigentlich zunächst mal kein Problem geben. Problematisch wird es nur, wenn Leute meinen, an ein (am besten noch nichtmal erschienenes) Spiel eine Anspruchshaltung herantragen zu müssen und einfordern, das müsse doch einfach schwer bzw. leicht sein oder einen variablen Schwierigkeitsgrad besitzen - oder wenn darüber spekuliert wird, es schade einem (erneut: noch nichtmal erschienenem) Spiel, wenn es einen wählbaren Schwierigkeitsgrad hat. Denn erstens kann man das alles vorher ohnehin nicht wissen, es ist lediglich ein unreflektiertes Verallgemeinern einer persönlichen Präferenz. Vor allem aber täten diese Leute gut daran, zu begreifen, dass eben nicht jedes Spiel für sie und ihre ganz persönlichen Vorstellungen maßgeschneidert wird. Was von einem etwas distanzierterem Standpunkt aus überhaupt nicht schlimm ist, denn wie gesagt: Glücklicherweise gibt es ja genug Spiele da draußen.
Ich beziehe mich auf die letzten Sätze des Absatzes, aber um nicht aus dem Kontext heraus zu zitieren, habe ich alles in das Zitat gesetzt.
Außer den Konsolenspielern - wobei diese heutzutage mehr Einstellungsmöglichkeiten haben als früher - können PC'ler ihr Spiel maßschneidern und auch mit teilweise unterschiedlichen spielerischen Auswirkungen.

Full-HD? 60FPS? (zwei Mindeststandards mMn). Grafik(effekte) runterschrauben, weil man so Gegner besser erkennen kann? Alles am PC möglich, sogar ohne Mods und ein Entgegenkommen der Entwickler in punkto Optionsvielfalt.

Warum den Ruf nach technische Variation nicht auch Umlegen im Spieldesign und jedem selber die Entscheidung lassen - ohne unnötige und evtl. unsichere Wege der Mod-Community - wie man das Spiel erleben will?
4K? 120FPS? Gegner mit 20% weniger Schaden? Freies Speichern? Auto-Save?

Benutzeravatar
Balla-Balla
Beiträge: 2035
Registriert: 11.02.2013 13:49
Persönliche Nachricht:

Re: Death Stranding wird einen "sehr leichten Schwierigkeitsgrad" bieten

Beitrag von Balla-Balla » 10.09.2019 17:18

SethSteiner hat geschrieben:
09.09.2019 12:31
...Gegen Cheats ist nebenbei weil das ja aufkommt, absolut gar nichts zusagen. Ich finde es persönlich, obwohl ich sie nicht nutze, absolut traurig, dass Cheats heute so verpöhnt sind und kaum noch existieren.
Sorry, da kann ich dir nicht folgen. Generelle Schwierigkeitsstufen lehnst du ab, weil, der Entwickler hat es halt nicht gewollt, dieses Spiel aber dann doch durch cheats leichter zockbar zu machen, quasi hinter dem Rücken des E, ist ok für dich?

Unterm Strich zweimal das selbe Ergebnis, einmal für dich ok, einmal nicht.

Antworten