Cyberpunk 2077: "100% First Person" zur Umsetzung der angestrebten Immersion

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Danilot
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Re: Cyberpunk 2077: "100% First Person" zur Umsetzung der angestrebten Immersion

Beitrag von Danilot » 03.09.2019 23:34

Liesel Weppen hat geschrieben:
03.09.2019 22:54
Was soll EP sein? External Person oder wie? Dann nenn 1st Person bitte auch IP für Internal Person.
Ne, geht ja gar nicht, external Person wäre ja TPP. Was zur Hölle soll der Begriff bitte sein?
Genau "Ego-Perspektive", abgekürzt, weil ich sonst Ego-Perspektive ausschreiben würde und nicht First Person Perspektive, so wie ich auch nicht First-Person-Shooter schreibe. Sorry und gern geschehen. ; )
SethSteiner hat geschrieben:
03.09.2019 23:02
Ich bin mir ziemlich sicher, dass man wissenschaftlich nachweisen kann, dass es einen objektiv messbaren Wert von Immersion gibt, schließlich entwickeln sich so Dinge wie Perspektive in Kunst genauso wie Film ja nicht aus dem Nichts heraus, sondern basieren auf der menschlichen Psyche und Wahrnehmung. (...)
Man könnte es beforschen und käme zu irgendeinem Ergebnis, so wie man Liebe, Schmerz oder andere Empfindungen beforschen kann. Aber nochmal, was sagt dann so ein Forschungsergebnis für dein oder mein individuelles Erleben aus? Nichts

Ich finde The Last of Us 1000 mal immersiver, glaubwürdiger, anziehender und packender in seiner visuellen Aufmachung als ein Metro Exodus oder andere gute Spiele in EP in einer postapokalyptischen Welt.

Ich identifiziere mich mit der Figur und der virtuellen Umwelt und empfinde das als starke Immersion. Bei Spielen in EP finde ich nur die Hand-Animationen oder die Waffen "echter", immersiver, aber das Spiel erinnert mich eigentlich ständig daran, das diese kleine Kameraperspektive den Blick auf die große Welt drumherum verstellt.

Wie schon gesagt wurde, dass ist eine Geschmacksfrage. ...Rot oder Grün?

Die Entwickler haben sich für etwas entschieden, was ihrem Empfinden von Immersion entspricht, so wie Filmemacher sich für 3D-Effekt oder Nicht-3D-Effekt entscheiden können und damit bestimmte Geschmäcker ansprechen.
Was aber den letzten Punkt angeht, ist der wiederum legitim. Ich bin sehr froh über Cyberpunk und bevorzuge es, obwohl ich The Witcher sehr mag aber wenn Leute lieber The Witcher hätten, was soll daran sinnlos und respektlos sein? Die Entwickler stellen Produkte her, es ist nicht respektlos den Wunsch nach einem Produkt zu äußern oder sein Missfallen, dass man ein anderes Produkt herstellen will.
Wünschen kann man sich vieles, aber es ist respektlos, wenn hinter diesen Wünschen der Gedanke steht das Kunstwerk oder das Game müsste für meinen persönlichen Geschmack gestaltet sein. Muss es nicht, die Entwickler können das versuchen, aber es ist ihr Recht auch einfach ihr Ding zu machen. Ich sehe es als eine geistige Verwahrlosung, das "Fans" zu oft glauben sie wären der eigentliche Produzent, Rechteinhaber und am besten noch Ursprung eines Werkes. So eine Kundenposition gibt es nur bei Auftragsarbeiten.

Ich habe das Recht ein Werk zu kaufen, mir Dinge daran zu wünschen, Qualitätsmängel oder Designentscheidungen zu kritisieren, wenn sie zu Fehlern für die Spieler führen oder die Story hart versauen oder mir im Vorfeld etwas komplett anderes versprochen wurde (E3-Trailer allgemein).

Das ist oft ein zu großes Anspruchsdenken welches sich in ein Extrem verkehrt wo das sogenannte Fan-Sein über allem steht, bis hin zu lächerlichen Shit Storms und Drohungen wenn man mit einfachen Design-Entscheidungen nicht zufrieden ist: "Nein der Hauptcharakter darf keine Frau sein!" "Um Gottes Willen, Leia in Star Wars darf nicht durch den Weltraum schweben dürfen, das gibt die Macht nicht her!" Aha alles klar...
Zuletzt geändert von Danilot am 03.09.2019 23:40, insgesamt 1-mal geändert.

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Usul
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Re: Cyberpunk 2077: "100% First Person" zur Umsetzung der angestrebten Immersion

Beitrag von Usul » 03.09.2019 23:40

Liesel Weppen hat geschrieben:
03.09.2019 23:12
Counterargument: Wieviele Filme aus 1st-Person gibt es? Mir fällt nur einer ein der überhaupt eine einzige Szene in 1st-Person hatte und der war als C-Movie verschrien: Doom. Und da war es wohl eher nicht filmisch wertvoll, sondern eher eine Homage an das Spiel, die weit mehr als von der Hälfte der Zuschauer nicht verstanden wurde, weil sie die Spiele gar nicht kannten. Ich hab mir den damals im Kino angeguckt und noch polarisierender geht wohl nicht. 3/4 der Zuschauer hat gebuuuht und 1/4 hat gejubelt. Dazwischen gabs nichts.

Film und Spiel ist wohl aber alleine schon wegen der fehlenden Interaktion beim Film nicht ansatzweise vergleichbar. Durchaus ähnlich wie 3D beim Film wieder verschwunden ist, weil die Filmemacher es einfach nicht auf die Reihe gekriegt haben, 3D brauchbar umzusetzen, sondern eher unendlich damit genervt haben.

Edit: Hardcore Henry fällt mir da noch ein, der war aber wohl alles andere als massentauglich.
Also Hardcore ist ein absolut geiler Hammerfilm. Aber den hast du ja gerade noch so genannt.
"Enter the Void" ist komplett Ego-Perspektive. Und gut.
Humphrey Bogarts "Das unbekannte Gesicht" ist relativ lange in der Ego-Perspektive gehalten, damit man sein Gesicht nicht sieht, bis er sich einer Operation unterzieht. Ziemlich geil gemacht.
"Die Dame im See" ist ein weiterer Film-Noir-Klassiker, der mehr oder weniger komplett in der Ego-Perspektive gedreht ist.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Filme, die in eine Ego-Perspektive schalten, wenn die jeweilige Person irgendwelche sichtverändernden Dinge benutzt. Terminator, Predator, alle Filme mit Nacht- oder Infrafrot-Sicht usw. usf.

Dann gibt es noch die Filme, die nicht direkt in der Ego-Perspektive spielen, aber mehr oder weniger durchgehend aus der Perspektive einer von Menschen gehaltenen Kamera - Cloverfield z.B. oder Blair Witch Project.

Und von den ganzen Filmen zu schweigen, die mindestens eine oder auch mehrere Szenen in der Ego-Perspektive haben.

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SethSteiner
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Re: Cyberpunk 2077: "100% First Person" zur Umsetzung der angestrebten Immersion

Beitrag von SethSteiner » 03.09.2019 23:54

@Liesel Weppen
Nee um auf eine Ignore-Liste zu kommen ist schon einiges nötig, das passiert nicht einfach mal so. XD Ich finde nur Hype und persönliche Erwartung nicht ausreichend, weil es ja soviele Spiele gibt wo das der Fall ist und das Jahr für Jahr. Zu mal es ja auch nicht erst seit gestern bekannt ist, dass das Spiel First Person ist und soetwas triviales wie die Perspektive erscheint mir für einen längeren Groll quasi.. ja eben zu trivial. Ich kenne es halt sonst nur von Resident Evil, weil dort in der Resident Evil Historie verschiedene Perspektiven etabliert waren und da finde ich es auch nachvollziehbar aber hier? Bei einer komplett neuen IP sich über First Person zu beschweren erscheint mir irrsinnig seltsam und mir ist kein anderer Fall bekannt in all den Jahrzehnten, wo sich soetwas abgespielt hätte.

Ich stimme dir zu dass eine Frage nach dem "was ist besser" nicht objektiv ist aber das ist auch nicht die Frage nach der Immersion. Manche finden Third Person einfach besser und dagegen sage ich auch nichts. Wenn es aber um Immersion geht, ist das einfach keine Frage des Geschmacks, entweder ist das eine oder andere immersiver und das kann auch klar abhängig von weiteren Elementen sein aber rein und ausschließlich auf die Perspektive bezogen, würde es mich erheblich wundern, wenn es nicht wissenschaftlich einwandfrei belegt ist, dass die eine Perspektive einfach immersiver ist als die andere. Genauso wie Farben ja auch keine Geschmacksfragen sind bzw. sie können es schon sein aber abseits davon, kann man sie auch anhand ihrer Eigenschaften einteilen und klassifizieren, egal ob jemand sie aufgrund von Farbenblindheit nun auseinanderhalten kann oder nicht.

Das Film und Kunstbeispiel bezog sich dabei auf den Einsatz von Mitteln wie Kamera bspw.. Mir ist jetzt aus dem Stehgreif auch kein Film aus der Ego-Sicht bekannt (also komplett) aber mit dem Stilmittel sieht es schon anders aus und da stellt sich doch die Frage, wozu gibt es in der Kunst dieses Stilmittel, wenn diese Perspektive nicht eben dieses Element der Immersion besitzt? Wie schon gesagt, "besser" hat damit nichts zutun. FPP oder TPP ist nicht besser oder schlechter, sie sind Werkzeuge, genau wie im Film und haben beide ihre gleichwertige Berechtigung.

@Danilot
Dass du ein The Last of Us immersiver als ein anderes Spiel findest mag doch sein, keine Frage. Es gibt nun Mal noch mehr Elemente die das Endergebnis bestimmen aber darum geht es halt nicht. FPP ist grundsätzlich immersiver als TPP. Da kann man anderes behaupten, sicher aber ich sehe halt auch keine nachvollziehbaren Begründungen. Wenn du mir sagst, dass Spiel erinnert dich daran, dass es den Blick auf die Welt versperrt, dann muss ich dir sagen, dass es so nun Mal aussieht in der Welt. Solang du nicht mit einer Kamera hinter deiner Schulter herumläufst, dann ist das nun mal unsere Perspektive und wenn ein Spiel diese repliziert ist das immersiver als wenn sie das nicht tut. Es ist nicht immersiv, wenn man wie im World of Warcraft 20 Meter vom Charakter weg auf ihn runterschaut und sogar hinter ihn schaut. Welche Perspektive man besser findet ist eine Geschmacksfrage aber eben nicht welche immersiver ist.

Und was nun das fiese Anspruchsdenken angeht. Daran ist gar nichts geistig verwahrlost. Man ist Konsument und hat ein Recht auf dem Markt seine Meinung abzugeben. Produzenten mögen (Kunst)werke produzieren, ich sehe es jedenfalls auch so bei Videospielen, das ändert aber nichts daran, dass es Produkte sind, für die sie Geld wollen und für die sie (im für sie besten Fall) auch bezahlt werden. Markt funktioniert nicht, in dem einem der Mund verboten wird. Kunst funktioniert nicht in dem einen der Mund verboten wird. Das Produzenten das Recht haben ihr eigenes Ding zu machen, wird nebenbei nirgendwo in Zweifel gezogen. Es gibt nur kein Recht darauf nicht kritisiert zu werden und kein Recht darauf, dass Konsumenten keine eigenen Interessen haben und ihr Recht auf Freie Rede nutzen um diese zu äußern.

Liesel Weppen
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Re: Cyberpunk 2077: "100% First Person" zur Umsetzung der angestrebten Immersion

Beitrag von Liesel Weppen » 04.09.2019 00:41

SethSteiner hat geschrieben:
03.09.2019 23:54
Ich finde nur Hype und persönliche Erwartung nicht ausreichend, weil es ja soviele Spiele gibt wo das der Fall ist und das Jahr für Jahr.
Das ist deine persönliche Einstellung, klar, die steht dir auch zu. Aber du projezierst genau das gerade auf den Rest der Welt und das ist schlicht und einfach nicht gegeben. Wie man hier ja ganz klar sieht. Andere Leute hatten andere Erwartungen und andere Leute verfolgen das nicht wöchentlich und stellen eben jetzt erst fest, dass das Spiel nicht wie von ihnen gehofft TPP wird, sondern FPP.
SethSteiner hat geschrieben:
03.09.2019 23:54
Bei einer komplett neuen IP sich über First Person zu beschweren erscheint mir irrsinnig seltsam und mir ist kein anderer Fall bekannt in all den Jahrzehnten, wo sich soetwas abgespielt hätte.
Die meisten Leute haben hier wohl keine "komplett neue IP" erwartet, sondern wohl eher auf einen geistigen (wenn auch nicht inhaltlich zusammenhängenden) Nachfolger von "The Witcher" gewartet. Und der war afaik TPP.

SethSteiner hat geschrieben:
03.09.2019 23:54
entweder ist das eine oder andere immersiver und das kann auch klar abhängig von weiteren Elementen sein aber rein und ausschließlich auf die Perspektive bezogen, würde es mich erheblich wundern, wenn es nicht wissenschaftlich einwandfrei belegt ist, dass die eine Perspektive einfach immersiver ist als die andere.
Ich habe eben behauptet, dass eben NICHT wissenschaftlich belegbar ist, sondern eine reine Geschmacksfrage.

SethSteiner hat geschrieben:
03.09.2019 23:54
Genauso wie Farben ja auch keine Geschmacksfragen sind bzw. sie können es schon sein aber abseits davon, kann man sie auch anhand ihrer Eigenschaften einteilen und klassifizieren, egal ob jemand sie aufgrund von Farbenblindheit nun auseinanderhalten kann oder nicht.
Farben sind die Geschmacksfrage schlechthin. Es gibt überhaupt keinen einzigen Anhaltspunkt, warum eine Farbe hübscher sein soll als eine andere. Und genau da schießt du dir selbst ins Knie. Wenn Farbenblinde sowas beurteilen, dann tun sie das aufgrund GANZ ANDERER Faktoren als Farben, eben weil sie genau diese ja nicht sehen können.
Das widerspricht deiner Wissenschaftstheorie sogar absolut, liefert also genau das gegenteilige Ergebnis. Es kommt demnach eben NICHT auf Rot oder Blau an, sondern du hast sogar gerade bewiesen, das ganz andere Faktoren entscheidend sind. Nicht die Farben, die Farbenblinde ja nicht sehen können, geben den Ausschlag.

SethSteiner hat geschrieben:
03.09.2019 23:54
und da stellt sich doch die Frage, wozu gibt es in der Kunst dieses Stilmittel, wenn diese Perspektive nicht eben dieses Element der Immersion besitzt? Wie schon gesagt, "besser" hat damit nichts zutun.
Ich kann mich da nur wiederholen: Warum ist 3D-Film gescheitert? Na wenn in Filmen 3D keinen nennenswerten Vorteil bietet, sondern eher sogar noch durch Popouts und Tiefenunschärfe nervt, dann nervts halt einfach. Du magst das vielleicht cool finden, aber DU bist nicht ansatzweise wissenschaftlich. Das will ausser dir (und 5 anderen) halt keiner haben, geschweige denn noch einen Aufpreis für Nerverei bezahlen.

SethSteiner hat geschrieben:
03.09.2019 23:54
FPP oder TPP ist nicht besser oder schlechter, sie sind Werkzeuge, genau wie im Film und haben beide ihre gleichwertige Berechtigung.
Sie haben unterschiedliche Zwecke, sicherlich. Ich habe auch nicht behauptet, dass jetzt kein Spiel mehr TPP sein sollte, aber es ist eben subjektiv und damit zwangsläufig nicht erfassbar. Das absolute "das ist besser" gibts eben nicht.
SethSteiner hat geschrieben:
03.09.2019 23:54
Dass du ein The Last of Us immersiver als ein anderes Spiel findest mag doch sein, keine Frage. Es gibt nun Mal noch mehr Elemente die das Endergebnis bestimmen aber darum geht es halt nicht. FPP ist grundsätzlich immersiver als TPP.
Allein in diesen beiden Zeilen hast du dir selbst widersprochen. Entweder FPP ist IMMER "immersiver" als TPP (oder andersrum)
ODER, ich wiederholen O D E R
es liegt an anderen Faktoren als nur der Perspektive, z.B. am Storytelling, der grafischen Aufmachung oder oder oder.
Was du entdeckt hast, ist erstmal maximal eine Korrelation, aber deswegen noch lange keine Kausalität.

Du gehst davon aus, das deine Meinung wissenschaftlich wäre. Das ist fatal und sogar das Gegenteil von "wissenschaftlich". Dort gehört jegliche Meinung ausgeschlossen, dort geht es nur um Fakten. Und ich behaupte weiterhin. genau dieses Thema lässt sich nicht in absolute Fakten packen, denn hier geht es genau darum: Meinungen.

Wer PP mag, mag eben TPP, daran wird sich nichts ändern. Er hat eben seine subjektiven Gründe, warum er das mag. Es hat überhaupt keinen Sinn zu versuchen jemanden davon zu überzeugen, das FPP besser wäre, weil es eben subjektiv ist.
SethSteiner hat geschrieben:
03.09.2019 23:54
Es gibt nur kein Recht darauf nicht kritisiert zu werden und kein Recht darauf, dass Konsumenten keine eigenen Interessen haben und ihr Recht auf Freie Rede nutzen um diese zu äußern.
Das ist richtig, und meckern darf natürlich jeder. Ich mecker auch, wenn ein Spiel auf das ich gehofft habe dann doch nicht meinen Erwartungen entspricht.
Aber, und das sieht man ja hier auch im Thread schon, es gibt unterschiedliche Erwartungen, und NIEMAND wird es JEMALS schaffen, es ALLEN recht zu machen. IRGENDJEMAND wird immer meckern.
Und ich beziehe mich jetzt mal auf Elite Dangerous und meinem Steuerungsproblem: Es wäre von mir als selbst Softwareentwickler geschätzt ein halber Manntag die Steuerung so u erweitern, dass sie auch mir taugen würde. Ich hab mir sogar schon überlegt einen Fake-Joystick-Treiber zu programmieren, der das nachrüstet, was mir fehlt, aber das ganze Treiberinterface von Windows und blabla wäre um Welten mehr Aufwand, als das einfach direkt nativ ins Spiel einzubauen.
Die Steuerung von dem Spiel wird aber niemand ändern, und das wäre WIRKLICH nur ein minimaler Aufwand. Warum? Nun, die offensichtliche Zielgruppe will anscheinend sowieso mit Joystick spielen. Die Randgruppe interessiert schlicht nicht. Womit wir wieder beim Fazit wären: Man kann es nicht jedem Recht machen.

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Re: Cyberpunk 2077: "100% First Person" zur Umsetzung der angestrebten Immersion

Beitrag von superboss » 04.09.2019 01:45

bin diesbezüglich eigentlich ziemlich offen. Hat für mich beides Vor und Nachteile und letztendlich hängt es vom Spiel ab, was es draus macht.
momentan spiele ich....
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Xris
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Re: Cyberpunk 2077: "100% First Person" zur Umsetzung der angestrebten Immersion

Beitrag von Xris » 04.09.2019 01:56

All der Ärger waere nachvoziehbar wuerde es sich bspw um The Witcher handeln. Das hier ist aber eine neue IP. Hat irgendjemand ein Fass aufgemacht als Epics neuester Shooter 3rd Person war? Nö.

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Re: Cyberpunk 2077: "100% First Person" zur Umsetzung der angestrebten Immersion

Beitrag von Ron64 » 04.09.2019 03:21

Spoiler
Show
Levi  hat geschrieben:
03.09.2019 16:49
SethSteiner hat geschrieben:
03.09.2019 16:42
Würde dich doch nie vergessen, hatte dir schon auf der letzten Seite geantwortet.^^
Ah... Der quote an mich da drunter hatte mich abgelenkt....


Halten wir fest; Wir kommen da nicht zusammen... Und es gibt eben doch nicht wirklich reine Singleplayer Spiele mit egoansicht, bei denen man den Char gestalten kann...
ich warte übrigends immer noch auf deine adresse per pm. warst doch letztens so mutig und wolltest mich verhauen. ich bin sofort bei dir, um dir was vor die zähne zu geben. und danach suchen wir n vernünftiges herrchen für deinen armen hund. jemand mit charakter. nicht so n schisser wie du. ;)

aber so wie ich dich kenne, heulst du dich lieber wieder bei den foren gms aus und scheisst dir in die hose. anstatt dich mal wie ein mann zu benehmen. dein armer hund hat echt was besseres verdient. oder rück deine adresse raus und beweis mir das gegenteil, du schisser. :D
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Re: Cyberpunk 2077: "100% First Person" zur Umsetzung der angestrebten Immersion

Beitrag von PixelMurder » 04.09.2019 04:51

Immersion passiert im Kopf, in meinem fühlt sich die Ego-Ansicht praktisch immer wie die billigere Lösung und die langweiligere Ansicht an, die es praktisch sinnlos macht, sich überhaupt über Skins und generell sein eigenes Aussehen und gespieltes Geschlecht Gedanken zu machen. Z.B. Prey: Gibt dir die Wahl das Geschlecht zu wählen, ich könnte aber würfeln, weil es absolut keine Rolle spielt. Z.B. Borderlands: Als ich endlich die Ego in eine Third hacken konnte, habe ich zur Feier des Tages meinen ersten Skin gekauft. Z.B. Bioshock: Infinite: Sehr immersiv, wie mein Charakter als schwebende Kamera auf Schienen dargestellt wird, die keinerlei Schatten wirft.
Klar, in der Ego kann man besser ballern, weil die Sicht direkter ist und in einem Schlauchshooter wie FEAR spielt die Immersion kaum eine Rolle, aber in einem Rollenspiel ziehe ich die andere Ansicht vor.
Eines, das Bethesda immer richtig gemacht hat, ist die die Wahl zu geben, jederzeit umschalten zu können.Wäre ich Diktator würde ich dieses Feature zum Gesetz machen.
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Re: Cyberpunk 2077: "100% First Person" zur Umsetzung der angestrebten Immersion

Beitrag von Scorplian190 » 04.09.2019 06:02

Immersion ist echt mein Unwort in dieser Gen geworden. Solche Situationen wie hier, bestätigen das mir auch immer mehr ^^'

Mir ist ja sowieso schleierhaft wie Immersion und Cutscene im selben Satz fallen können :ugly:
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Re: Cyberpunk 2077: "100% First Person" zur Umsetzung der angestrebten Immersion

Beitrag von Levi  » 04.09.2019 06:12

Ron64 hat geschrieben:
04.09.2019 03:21
...
Süß. Etwas weniger provokant und ich wäre womöglich sogar drauf angesprungen. (wie du aber auf die Idee kommst, ich würde dir meine Adresse geben, ist mir schleierhaft....

@Scorplian190
Ist auf jeden Fall weit oben beim Marketing-Bullshit-Bingo.

Hab ich das jetzt richtig verstanden, dass diese "absolut kein third Person" von irgend nen community Manager stammt, und man inzwischen wieder zurück gerudert ist zu: "meist first Person"?


PS: danke an die oder den Guten, der das da oben bereits gemeldet hat.
forever NYAN~~ |||||| Hihi
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Re: Cyberpunk 2077: "100% First Person" zur Umsetzung der angestrebten Immersion

Beitrag von Aladan » 04.09.2019 07:17

Ich bin da wohl zu abgestumpft, denn so wie es sich die meisten Entwickler wünschen, funktioniert das mit der Immersion bei mir nicht. Ich hab am liebsten einfach meinen Charakter im Bild. Und ich spiele trotzdem auch (ab und zu) First-Person-Spiele. aber nicht, weil es die Immersion fördert, sondern weil es der Entwickler halt so will.

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Re: Cyberpunk 2077: "100% First Person" zur Umsetzung der angestrebten Immersion

Beitrag von Raskir » 04.09.2019 07:43

Liesel Weppen hat geschrieben:
03.09.2019 22:54
Danilot hat geschrieben:
03.09.2019 22:48
Ich persönlich empfinde die TPP immersiver, weil mir die EP einen zu kleinen Bildausschnitt bietet.
Boah. Brainfuck... Bitte bei einem Namensschema bleiben. Du musst nicht 1st und 3rd schreiben, du kannst gerne auch TPP und FPP schreiben, aber TPP und EP geht gar nicht.
Was soll EP sein? External Person oder wie? Dann nenn 1st Person bitte auch IP für Internal Person.
Ne, geht ja gar nicht, external Person wäre ja TPP. Was zur Hölle soll der Begriff bitte sein?

Sorry für OT, aber es gibt gängige Abkürzungen und man kann selber Abkürzungen erfinden, aber dann braucht man sich auch nicht wundern, wenn aneinander vorbeigeredet wird.
Mitreden wollen, aber eigene Begriffe erfinden, geht mMn gar nicht. Damit disqualifiziert man sich direkt selbst.

Ah, jetzt, 5min später hab ichs vermutlich gerafft , EP soll wohl "Ego Perspektive" sein. Genau deswegen gibts feste Begriffe.
Sonst gehts dir aber gut oder :lol:

Zum Thema, 3rd person ist mir lieber aber 1st person geht auch klar. Bei letzterem weis ich aber halt, dass es keinen guten Nahkampf geben wird gegen mehrere gegner auf einmal, so ala dark souls, god of war, dmc, sekiro und co. Bedeutet, das spiel wird geil durch andere sachen aber nicht durch ein ausgefeiltes Kampfsystem. Schießen funktioniert bei mir beides gleich gut in den beiden Ansichten. Nur immersiv ist das bei 1st person gar nicht. Wenn man in der Ansicht deckung sucht, gibt es weniger was unimmersiver ist als diese Ansicht :D

Aber generell verdammt egal. Die 2 besten Spiele der letzten Generation für mich waren tlou und bioshock infinite, beide auch wegen der Immersion. Passt also. Dürfte ich aber entscheiden, wäre mir eine 3rd person Sicht lieber, allein wegen dem Editor.

Edit
Aber 1st person ist vllt besser. Wenn es etwas gab was mich im witcher geärgert hat, dann war es der Einsatz der kamera bei Dialogen. Ständig zu dem gewechselt der gerade sprach, das hat mich echt genervt :)
Anstelle einfach die Konversation aus einem "shot" zu zeigen. Nein, frei nach dem Motto, "hier seht mal wie wir die Mimik gemacht haben und wie sie reagieren. Siehst du es? Siehst du es?!"
Da sind andere Studios weiter gewesen und haben mehr Natürlichkeit in den Dialogen gehabt was kamera angeht. Perfektioniert wurde das für mich bei god of war ps4.

Von daher, gerne ego sicht, dann können die das nicht mehr machen, denn das war äußerst unimmersiv

Edit2
Ach ja, wenn die von Immersion reden:
Falls es Türen mit Schanieren gibt, wehe die gehen beidseitig auf, sowas möchte ich nicht sehen wenn die Entwickler von "Immersion" sprechen. Wie Saloon Türen war das xD
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Re: Cyberpunk 2077: "100% First Person" zur Umsetzung der angestrebten Immersion

Beitrag von DitDit » 04.09.2019 10:18

Aladan hat geschrieben:
04.09.2019 07:17
Ich bin da wohl zu abgestumpft, denn so wie es sich die meisten Entwickler wünschen, funktioniert das mit der Immersion bei mir nicht. Ich hab am liebsten einfach meinen Charakter im Bild. Und ich spiele trotzdem auch (ab und zu) First-Person-Spiele. aber nicht, weil es die Immersion fördert, sondern weil es der Entwickler halt so will.
Ist bei mir auch so.

Immersion an sich finde ich auch echt komisch. Da ist mir Atmosphäre wichtiger und dazu muss man nicht mit dem Vorschlaghammer versuchen mir Immersion um die Ohren zu hauen.

Wenn Musik, Sound, Design, Beleuchtung, Gameplay stimmt, kann ich auch in einer Aufbausim mit simpler Grafik und Obendraufsicht versinken in der ich meine Umgebung vergesse und die Stunden verfliegen.

Ich selber bevorzuge auch TPP. Einfach von Gameplay her. Hab ich lieber als FPP und find ich auch viel angenehmer. Allein schon die bessere Übersichtlichkeit.
FPP Games werden eben in Kauf genommen und gespielt weil der Entwickler das so will.

Mir fällt jetzt auch kein Genre ein wo FPP Games so viel besser funktionieren als TPP. Selbst bei schnellen Shootern mit viel Bewegung gibt es Games wie Vanquish. Machbar ist immer beides solange gut Umgesetzt.
Habe aber öfter die Erfahrung gemacht das mir die FPP mein persönliches Spielerlebniss eher geschwächt als positiv verbesser hat. Waren in meinem Fall Games wie Dishonored, Prey und Resident Evil 7.

Ich bin also auch einer von denen die CP lieber in TPP gehabt hätten aber gut wenn der Entwickler das so möchte sollen sie das machen, ist deren Spiel. Sollen nur mir nicht Blödsinn erzählen, das sie das für mich machen.

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Re: Cyberpunk 2077: "100% First Person" zur Umsetzung der angestrebten Immersion

Beitrag von Serious Lee » 04.09.2019 11:15

Das Problem ist jedenfalls im Raum. Einen Erfolg wie The Witcher 3 zu erzielen wird schwierig, wenn die Kontroverse um die Umsetzung zu stark ist. Ich halte es für einen Fehler storylastige Spiele in First Person darzustellen. Das mag für mauslastiges Geballer gut sein, aber sonst sehe ich da keine Vorteile.
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Re: Cyberpunk 2077: "100% First Person" zur Umsetzung der angestrebten Immersion

Beitrag von casanoffi » 04.09.2019 11:18

Bachstail hat geschrieben:
03.09.2019 22:40
casanoffi hat geschrieben:
03.09.2019 22:13
Könnte mir gut vorstellen, dass viele einfach davon ausgegangen sind, dass das Spiel in 3rd person sein wird, weil CDP bisher nichts anderes gemacht hat.
Wobei dieser Gedanke ein wenig hinfällig ist, meiner Meinung nach, denn es war recht früh klar, dass das Spiel auf Immersion wert legt und Shooter Gameplay bieten wird, was beides in der FP-Ansicht besser funktioniert...
Ja, aber Du weißt ja, wie die Leute sind ^^
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