Steam: Ehemaliger Valve-Mitarbeiter wettert über die 30%-Steuer und die Zerstörung des PC-Markts

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Levi 
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Re: Steam: Ehemaliger Valve-Mitarbeiter wettert über die 30%-Steuer und die Zerstörung des PC-Markts

Beitrag von Levi  » 14.04.2019 14:26

Schon ärgerlich... Eigentlich ein extrem guter Post. Aber mit so einer Aussage, schießt man sich zurecht ins abseits...

Schade eigentlich.
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LePie
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Re: Steam: Ehemaliger Valve-Mitarbeiter wettert über die 30%-Steuer und die Zerstörung des PC-Markts

Beitrag von LePie » 14.04.2019 15:08

Btw was mir an dieser Stelle noch einfällt: Angenommen, diese vergleichsweise geringe 12% Abgabe wäre nur eine Art "Lockangebot" zur Einführung des Stores - könnte Epic diesen Anteil dann nach z.B. einem Jahr mehr oder weniger plötzlich wesentlich erhöhen?
Zuletzt geändert von LePie am 14.04.2019 15:18, insgesamt 3-mal geändert.
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ChrisJumper
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Re: Steam: Ehemaliger Valve-Mitarbeiter wettert über die 30%-Steuer und die Zerstörung des PC-Markts

Beitrag von ChrisJumper » 14.04.2019 15:13

Leon-x hat geschrieben:
14.04.2019 00:59
Kajetan hat geschrieben:
13.04.2019 18:54
Diese Argumentation ist in erster Linie ein Ausdruck mangelnden Vorstellungsvermögens. Weil man sich keine anderen Möglichkeiten B, C, D ... vorstellen kann, ist Handlungsweise A zwangsläufig alternativlos :)
Anstatt davon zu träumen dass Storebetreiber und Publisher Hand in Hand zum Wohle des Kunden agieren habe ich hier noch keine plausiblen Vorschläge gelesen die sowas in die Realität umsetzen.
Doch doch das geht ich hatte die schon öfter.

Spieler bilden Käufergruppen, die sich ähnlich wie Kickstarter finanzieren. Jeder davon unterzeichnet den Wunsch einen Titel zu kaufen, mit Betrag 200% eines 70 Euro Kaufpreises, 100%, 20% oder Betrag 5% zu bestimmten Kategorien.
Beispiel: Will man DRM-Frei, wird es teurer. Will man keine Mikrotransaktionen legt der Kunde sogar 20 Euro drauf, wenn es eine Version ohne Mikrotransaktionen gibt .. usw.

Die Spieler hinterlegen direkt das Geld mit dieser Absicht bei dieser Treuhand-Gesellschaft.

Anschließend, vorausgesetzt es liegt hinreichend genügend Geld auf diesem Berg, verhandelt diese Käufergruppe direkt mit den Entwicklern und Publishern auf Augenhöhe. Von mir aus auch mit der Absicht die Software so anzupassen das vielleicht Dedizierte Server wieder drin sind.

Es kann sein das dies Schief geht, aber ich bin mir sicher, wenn erst mal für einen Titel 2 oder 5 Milliarden Euro, bei dieser Kickstarter-Bank oder Interessengemeinschaft liegen (man könnte damit das Geld nicht Sinnlos rumliegt auch bei einer Ökobank wie der GLS-Bank anlegen), wäre es für die Hersteller und Entwickler plötzlich vielleicht lukrativ, diese Gelder auch noch mit zu nehmen.

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Kajetan
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Re: Steam: Ehemaliger Valve-Mitarbeiter wettert über die 30%-Steuer und die Zerstörung des PC-Markts

Beitrag von Kajetan » 14.04.2019 15:35

ChrisJumper hat geschrieben:
14.04.2019 15:13
...
Hmm, das klingt interessant ...
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dx1
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Re: Steam: Ehemaliger Valve-Mitarbeiter wettert über die 30%-Steuer und die Zerstörung des PC-Markts

Beitrag von dx1 » 14.04.2019 22:42

Leon-x hat geschrieben:
14.04.2019 00:59
Dabei reden wir hier über Unterhaltung und nicht den Fortbestand der Menscheit oder des Planeten.
Sich gegenseitig Geschichten erzählen und in der eigenen Vorstellung nacherleben zu können ist als "Weiterentwicklung der Nachahmung von Gesehenem" ein evolutionärer Vorteil. So konnten wir in den letzten Hunderttausend bis Millionen Jahren aus den Fehlern und Erfolgen Anderer lernen, ohne selbst dabei gewesen sein zu müssen.

Spannendere, dramatischere, lebhafter geschilderte, näher an der Lebenswirklichkeit der Zuhörer orientierte, also grundsätzlich besser nachvollziehbar erzählte Geschichten hatten ihrerseits eine höhere Überlebensrate, als abstrakte, langweilige Berichte. So gelangten manche Konzepte sogar aus der Zeit vor Erfindung der Schrift in den Vorstellungsraum aller Kulturen. Zum Beispiel ist deswegen aller Wahrscheinlichkeit oben gut (Himmel, Okay, Wertungsskala für Videospiele) und unten schlecht, weil viele gefährliche Tiere schlechter klettern konnten als unsere Vorfahren von vor zwei Millionen oder auch nur 150.000 Jahren.

Menschen, die von anderen erzählte Geschichten gut in ihr eigenes Verhalten integrieren konnten – sprich: aus nicht selbst Erlebten lernen konnten – hatten höhere Überlebenschancen und damit bessere Chancen, ihre Gene an die nächste Generation weiter zu geben.

Das Wort ►"Mem" stammt aus dieser Theorie.

Das vorläufige Ergebnis dieser genetischen und kulturellen Evolution sind u.a. wir beide, die sich uneins darüber sind, welchen Beitrag "Unterhaltung" zu Fortbestand und (in die Vergangenheit gedacht) Entstehen der Menschheit hat. Wir wissen, dass wir uns uneins sind, weil wir die selbe Schrift und Sprache (Latein und Deutsch) sowie die selben Werkzeuge (Internet und passende Eingabe-Ausgabe-Geräte) nutzen, um mit einander zu reden, ohne uns je persönlich gegenüber gestanden zu haben.

"Nutzlose und schlechte" Information, wie sie u.a. durch Computerspiele, Schundromane, Schlagermusik und Actionfilme geboten wird, kann unser Gehirn grundsätzlich nicht unterscheiden von "nützlicher und weltrettender" Information in ausgeübten regionalen Bräuchen, Lagerfeuererzählungen der Stammesältesten, ►einem bekannten Volkslied oder einem TED-Talk.
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Sindri
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Re: Steam: Ehemaliger Valve-Mitarbeiter wettert über die 30%-Steuer und die Zerstörung des PC-Markts

Beitrag von Sindri » 15.04.2019 07:52

sabienchen hat geschrieben:
14.04.2019 13:36
Sindri hat geschrieben:
14.04.2019 11:56
Ich rufe zu nichts auf, ich zeige nur auf, was bei den Publishern Wirkung zeigt.
Das Spielen von illeglen Kopien wirkt also beim Publisher in der Form, dass er Spiele zukünftig auch ohne DRM auf GoG veröffentlicht?
Klingt logisch.
In deinem Fall ja.

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sabienchen
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Re: Steam: Ehemaliger Valve-Mitarbeiter wettert über die 30%-Steuer und die Zerstörung des PC-Markts

Beitrag von sabienchen » 15.04.2019 09:03

Sindri hat geschrieben:
15.04.2019 07:52
sabienchen hat geschrieben:
14.04.2019 13:36
Sindri hat geschrieben:
14.04.2019 11:56
Ich rufe zu nichts auf, ich zeige nur auf, was bei den Publishern Wirkung zeigt.
Das Spielen von illeglen Kopien wirkt also beim Publisher in der Form, dass er Spiele zukünftig auch ohne DRM auf GoG veröffentlicht?
Klingt logisch.
In deinem Fall ja.
...Ich hab dir zugestimmt.
Macht schonmal uns zwei.
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Leon-x
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Re: Steam: Ehemaliger Valve-Mitarbeiter wettert über die 30%-Steuer und die Zerstörung des PC-Markts

Beitrag von Leon-x » 15.04.2019 14:55

dx1 hat geschrieben:
14.04.2019 22:42
Sich gegenseitig Geschichten erzählen und in der eigenen Vorstellung nacherleben zu können ist als "Weiterentwicklung der Nachahmung von Gesehenem" ein evolutionärer Vorteil. So konnten wir in den letzten Hunderttausend bis Millionen Jahren aus den Fehlern und Erfolgen Anderer lernen, ohne selbst dabei gewesen sein zu müssen.

Spannendere, dramatischere, lebhafter geschilderte, näher an der Lebenswirklichkeit der Zuhörer orientierte, also grundsätzlich besser nachvollziehbar erzählte Geschichten hatten ihrerseits eine höhere Überlebensrate, als abstrakte, langweilige Berichte........

Als ob die Diskussionen bei 4p in die Geschichtsbücher eingeht.^^

Wir diskutieren doch schon über Monate um das gleiche Thema. Wie viel Ansichten und Geschichten braucht es da noch um die jeweiligen Seiten nachzuvollziehen zu können?

Ich finde nur dass man in manchen Bereichen zu weit geht und Leute in eine gewisse Ecke stellt.
Nur weil man nicht strickt für eine Seite Partei ergreift wird die Beurteilung einer wirtschaftlichen Handlung zwischen einem neuen Store und den Publisher schon darauf unterbrochen man würde Argumente Kinderarbeit usw auch zulassen.
Was in meinen Augen absoluter Unsinn ist. Dinge die dann weder molarisch vertretbar noch hier geltene Gesetze einhalten kann man nicht versuchen in Feld zu führen gehen etwas wo keine Widrigkeit vorliegt.
Weder Epic noch die Publisher verstoßen gegen ein Gesetzt oder es werden Leute geknechtet.
Hat auch nichts damit zu tun dass man es als Kunde einfach hinnehmen soll. Wenn man dem Handeln nicht zustimmt oder es eben seine Einschränkungen sieht dann verzichtet man halt.

Aber wir Gamer sind doch eh gut darin oft mal ein oder alle beiden Augen zu zudrücken wenn man gewisses Konsumverhalten befriedigen will.
Dann lässt man immer bis zu einen gewissen Grad was zu ohne wirklich alles zu hinterfragen. Wir wissen doch sehr gut was in der Branche alles schief läuft.
Nur wird immer nur bis zu einem gewissen Grad protestiert und sonst darauf verwiesen dass die selber Schuld sind. Hätte galt Jeder mal anders gehandelt. Vom Manager bis ausgebrannten Entwickler mit Burnout ist da alles dabei. Als ob es denen was hilft wenn das Game auf Steam anstatt Epic verkauft wird.

Wenn man dann noch noch darauf hinweist dass man denen am besten mit illegalen Downloads kommt muss ich der Sache noch lange nicht zustimmen. Denn wenn man ein vermeintliches Unrecht am Kunden (sich Selbst,) damit vergeltet dass man selbst Unrecht begeht verstehe ich das Prinzip nicht mehr.
Im Grunde begibt man sich auf einer Ebene die nicht besser sondern sogar gesetzeswidriger ist als der Vorwurf man würde Kunden mit Exklusivverträgen hintergehen und falsch handeln.
Wenn man dann ebenfalls mein ja nicht anders handeln zu können ist es auch nicht besser als die Firmen mit ihren eingeschlagenen Wegen.

Da ziehen so viele verschiedene Interessen am Seil dass man kaum auf einen faire Basis kommt. Keiner ist bereit auch nur stark nachzulassen.

Mir steht es nach meiner Meinung auch nicht zu zu bestimmen wer jetzt Erfolg verdient hat und ob Andere nicht auch wirtschaften dürfen.

Ich kann Dinge für mich bewerten und dann bestimmen ob darauf eingegangen wird oder verzichte.

Man redet sich aber halt immer leicht dass man alles wesentlich anders machen würde wäre man in der Position.

Wie ein Zuschauer der beim Fußball schimpft ohne selber auf den Platz oder Spielfeldrand zu stehen. Denn die Perspektive ist dort oft eine andere.
Daher finde ich es nicht so leicht zu sagen man würde an dessen Stelle alles zum Besseren wenden.

Wie viel Energie wir für eine Sache aufwenden bleibt Jeden selber überlassen. Ich finde nur oft gibt es Wichtigeres als über Monate bei Unterhaltungsprodukten da ewig Geschichten zu erzählen wie es sein könnte wenn wir nur alle wollen.
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Peter__Piper
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Re: Steam: Ehemaliger Valve-Mitarbeiter wettert über die 30%-Steuer und die Zerstörung des PC-Markts

Beitrag von Peter__Piper » 15.04.2019 15:05

Leon-x hat geschrieben:
15.04.2019 14:55
dx1 hat geschrieben:
14.04.2019 22:42
Sich gegenseitig Geschichten erzählen und in der eigenen Vorstellung nacherleben zu können ist als "Weiterentwicklung der Nachahmung von Gesehenem" ein evolutionärer Vorteil. So konnten wir in den letzten Hunderttausend bis Millionen Jahren aus den Fehlern und Erfolgen Anderer lernen, ohne selbst dabei gewesen sein zu müssen.

Spannendere, dramatischere, lebhafter geschilderte, näher an der Lebenswirklichkeit der Zuhörer orientierte, also grundsätzlich besser nachvollziehbar erzählte Geschichten hatten ihrerseits eine höhere Überlebensrate, als abstrakte, langweilige Berichte........

Als ob die Diskussionen bei 4p in die Geschichtsbücher eingeht.^^

Wir diskutieren doch schon über Monate um das gleiche Thema. Wie viel Ansichten und Geschichten braucht es da noch um die jeweiligen Seiten nachzuvollziehen zu können?

Ich finde nur dass man in manchen Bereichen zu weit geht und Leute in eine gewisse Ecke stellt.
Nur weil man nicht strickt für eine Seite Partei ergreift wird die Beurteilung einer wirtschaftlichen Handlung zwischen einem neuen Store und den Publisher schon darauf unterbrochen man würde Argumente Kinderarbeit usw auch zulassen.
Was in meinen Augen absoluter Unsinn ist. Dinge die dann weder molarisch vertretbar noch hier geltene Gesetze einhalten kann man nicht versuchen in Feld zu führen gehen etwas wo keine Widrigkeit vorliegt.
Weder Epic noch die Publisher verstoßen gegen ein Gesetzt oder es werden Leute geknechtet.
Hat auch nichts damit zu tun dass man es als Kunde einfach hinnehmen soll. Wenn man dem Handeln nicht zustimmt oder es eben seine Einschränkungen sieht dann verzichtet man halt.

Aber wir Gamer sind doch eh gut darin oft mal ein oder alle beiden Augen zu zudrücken wenn man gewisses Konsumverhalten befriedigen will.
Dann lässt man immer bis zu einen gewissen Grad was zu ohne wirklich alles zu hinterfragen. Wir wissen doch sehr gut was in der Branche alles schief läuft.
Nur wird immer nur bis zu einem gewissen Grad protestiert und sonst darauf verwiesen dass die selber Schuld sind. Hätte galt Jeder mal anders gehandelt. Vom Manager bis ausgebrannten Entwickler mit Burnout ist da alles dabei. Als ob es denen was hilft wenn das Game auf Steam anstatt Epic verkauft wird.

Wenn man dann noch noch darauf hinweist dass man denen am besten mit illegalen Downloads kommt muss ich der Sache noch lange nicht zustimmen. Denn wenn man ein vermeintliches Unrecht am Kunden (sich Selbst,) damit vergeltet dass man selbst Unrecht begeht verstehe ich das Prinzip nicht mehr.
Im Grunde begibt man sich auf einer Ebene die nicht besser sondern sogar gesetzeswidriger ist als der Vorwurf man würde Kunden mit Exklusivverträgen hintergehen und falsch handeln.
Wenn man dann ebenfalls mein ja nicht anders handeln zu können ist es auch nicht besser als die Firmen mit ihren eingeschlagenen Wegen.

Da ziehen so viele verschiedene Interessen am Seil dass man kaum auf einen faire Basis kommt. Keiner ist bereit auch nur stark nachzulassen.

Mir steht es nach meiner Meinung auch nicht zu zu bestimmen wer jetzt Erfolg verdient hat und ob Andere nicht auch wirtschaften dürfen.

Ich kann Dinge für mich bewerten und dann bestimmen ob darauf eingegangen wird oder verzichte.

Man redet sich aber halt immer leicht dass man alles wesentlich anders machen würde wäre man in der Position.

Wie ein Zuschauer der beim Fußball schimpft ohne selber auf den Platz oder Spielfeldrand zu stehen. Denn die Perspektive ist dort oft eine andere.
Daher finde ich es nicht so leicht zu sagen man würde an dessen Stelle alles zum Besseren wenden.

Wie viel Energie wir für eine Sache aufwenden bleibt Jeden selber überlassen. Ich finde nur oft gibt es Wichtigeres als über Monate bei Unterhaltungsprodukten da ewig Geschichten zu erzählen wie es sein könnte wenn wir nur alle wollen.
1. Hast du den Post von DX1 mal absolut nicht verstanden - aber sei es drum.
2. Hab ich die Kinderarbeit nicht als vergleich mit Epic herangezogen - sondern die Argumentation dahinter.
Wenn du das nicht verstehst, ist das halt so, aber jetzt zu kommen und zu meinen ich hätte das gebaren von Epic mit Kinderarbeit gleich gesetzt, ist schon ein starkes Stück :roll:
Aber gut, weiß ich wie ich dich zukünftig als Diskussionspartner einzustufen hab.
3. Ich habe einige Ideen gebracht wie man anders Kunden Gewinnen kann, ohne das Exklusivitätsgewixe von Epic.
Darauf bist du keinen Millimeter eingegangen und hast danach einfach weiter deine Platte abgespielt ,das Epic gar nix anderes übrig bliebe als den Konkurenzkampf auf dem Rücken des Kunden auszutragen wenn sie eine chance gegen Steam haben wollen. :roll:

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Leon-x
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Re: Steam: Ehemaliger Valve-Mitarbeiter wettert über die 30%-Steuer und die Zerstörung des PC-Markts

Beitrag von Leon-x » 15.04.2019 15:47

Wenn du eine Argumentation dahinter gleich setzt aber die Sache nicht auf eine Stufe stellst dann hapert der Vergleich. Denn entweder stuft man es so ein oder lässt es halt weg.
Aber dieses Extrem ist einfach unnötig um seinen Standpunkt zu untermauern und Andere in eine Ecke zu stecken.

Ich habe geschrieben dass ich keine Punkte sehe die Storebetreiber, Publisher und Kunden auf eine faire Ebene stellen. Denn so funktionieren manche Wirtschaftsbereiche nicht da zu viele zur Besinnung kommen müssten.
Die klingen alle in der Theorie nett aber die Realität sieht dich anders aus.
Aber trag die nicht mir sonders den Verantwortlichen vor. Wenn es so einfach ohne Risiko geht dann wird man sicherlich eingestellt und bringt eine ganze Branche auf den rechten Weg. Sorry wenn ich an eine faire Wirtschaft nicht glaube. Sonst würde wohl Jeder in seinen Traumberuf hocken und gutes Geld verdienen ohne auch nur den Hauch eines schlechten Gewissen zu haben.
Jeder der schon mal im Verkauf wahr wird wissen dass man da nicht offen und ehrlich ist und möglichst großen Eigennutzen für das eigene Unternehmen rausschlängt.

Die Diskussion scheint ja eh sinnlos.
Du steckst mich in eine Schublade und glaubst ich nehme alles freiwillig hin.
Ich gewichte halt Dinge nach eigener Erfahrung nur anders.
Lassen wir künftige Gespräche.
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Peter__Piper
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Re: Steam: Ehemaliger Valve-Mitarbeiter wettert über die 30%-Steuer und die Zerstörung des PC-Markts

Beitrag von Peter__Piper » 15.04.2019 17:01

Leon-x hat geschrieben:
15.04.2019 15:47
Wenn du eine Argumentation dahinter gleich setzt aber die Sache nicht auf eine Stufe stellst dann hapert der Vergleich. Denn entweder stuft man es so ein oder lässt es halt weg.
Aber dieses Extrem ist einfach unnötig um seinen Standpunkt zu untermauern und Andere in eine Ecke zu stecken.
Ich habe das geschrieben um die Argumentation dahinter zu verdeutlichen.
Du hast echt eine merkwürdige Auffassungsgabe :roll:
Leon-x hat geschrieben:
15.04.2019 15:47
Ich habe geschrieben dass ich keine Punkte sehe die Storebetreiber, Publisher und Kunden auf eine faire Ebene stellen. Denn so funktionieren manche Wirtschaftsbereiche nicht da zu viele zur Besinnung kommen müssten.
Die klingen alle in der Theorie nett aber die Realität sieht dich anders aus.
Aber trag die nicht mir sonders den Verantwortlichen vor. Wenn es so einfach ohne Risiko geht dann wird man sicherlich eingestellt und bringt eine ganze Branche auf den rechten Weg. Sorry wenn ich an eine faire Wirtschaft nicht glaube. Sonst würde wohl Jeder in seinen Traumberuf hocken und gutes Geld verdienen ohne auch nur den Hauch eines schlechten Gewissen zu haben.
Jeder der schon mal im Verkauf wahr wird wissen dass man da nicht offen und ehrlich ist und möglichst großen Eigennutzen für das eigene Unternehmen rausschlängt.
Weißt du, erst kommt diese Frage von dir:
Leon-x hat geschrieben:
10.04.2019 18:44
Welchen Grund sollte ein jahrelanger Steam-Kunde haben bei einem 1:1 gleichen Spieleangebot und höchstens 3-5,- Preisunterschied paar Spiele bei Epic zu kaufen?
Daraufhin meine Antwort mit Vorschlägen.
Und dann lamentierst du rum ich solle das doch den Verantwortlichen mitteilen.

Bei mir beschweren die Leute sich immer über meinen Umgangston in Diskussionen hier.
Aber wenigstens stehe ich zu dem was ich sage und lasse mich auf andere Blickwinkel ein, und ziehe hier nicht so einen Wendehalsmanöver ab.

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Leon-x
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Re: Steam: Ehemaliger Valve-Mitarbeiter wettert über die 30%-Steuer und die Zerstörung des PC-Markts

Beitrag von Leon-x » 15.04.2019 17:43

Ja genau, mir vorwerfen ich würde keine anderen Blickwinkel zulassen. Gerade wo Letzten noch der Vorwurf kam wie ich bei einer Diskussion es wagen kann auch andere Seiten zu beleuchten weil man sich strikt auf einen Standpunkt in einer Diskussion festlegen muss.^^

Jetzt ist es wieder das Thema wie man es wagen kann Standpunkte auch aus Sicht der Unternehmen einzunehmen wenn man es nur aus Kundensicht sehen darf und was der Gamer nur für Nachteile hat.

Ich behaupte zumindest nicht alle Fakten zu haben um da fair zu sein. Denn man kann nicht jeden Punkt wissen.
Deswegen gehen für mich auch Theorie und Praxis oft auseinander. Soll nicht heißen dass man seine Vorstellung eines Ideal nicht vortragen kann. Trotzdem muss man halt ehrlich sehen dass sich gewisse Punkte nicht so beeinflussen lassen. Beim Digitalverkauf auch andere Zahnräder Ineinandergreifen als ein Einzelhändler der im Großhandel oder direkt beim Vertrieb einkaufen kann.
Sorry wenn ich am Wochende nicht die Zeit hatte jede Theorie einzeln zu beantworten.
Denn ich bin es auch nicht der daran etwas ändert.

Ich bin auch nur ein Gamer der die Praxis im Hier und Jetzt beurteilen kann und für sich selber bestimmt wie weit er geht.
Ich kann aber halt nicht eine PS4 und/oder Xbox haben und Sony und MS mit Exklusivverträgen dort akzeptieren und mich dann auf einer offenen Plattform wie den PC voller Entsetzen wundern dass dort auch mit der gleichen Masche angefangen wird.
Dann muss ich halt mit der Kaufkraft abstimmen und/oder mich direkt mit den Verteagsverantwortlichen in Verbindung setzen.
Die Hoffnung dass die jetzt über Monate etliche Foren mitlesen habe ich irgendwie nicht.

Wie gesagt habt ihr tolle Ideen wo ich gern dabei wäre. Aber die Welt lässt sich halt in vielen Dingen nicht auf die schnelle verbiegen. Meiner Meinung schon gar nicht wenn man im Heimlichen dann über Umwege sich die Ware beschafft.

Gut, da das Internet kaum Emotionen richtig transportiert kann es auch schnell zu Missverständnissen kommen.
Vielleicht würde man sich persönlich gegenüber besser verstehen.
Man kann ja auch nicht immer jeden Aspekt niederschreiben damit der Andere nicht öfters denkt man würde was nicht beachten.

Ich bin nicht hier um zu streiten. Gepflegte Unterhaltung ohne persönlich zu werden sollte doch in jedem Interesse sein.
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HardBeat
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Re: Steam: Ehemaliger Valve-Mitarbeiter wettert über die 30%-Steuer und die Zerstörung des PC-Markts

Beitrag von HardBeat » 15.04.2019 19:59

Blablabla und nochmal bla. Wieder einer der von der Zerstörung des pc Marktes faselt....alle Jahr wieder. So oft wie der PC Markt schon laut irgendeinem zerstört wurde dürfte dir eigentlich seit zehn Jahren schon gar nicht mehr existieren :twisted:

Wenn Steam den pc Markt mit seinen 30% zerstört tut es Sony und MS mit dem Konsolen Markt genau so. Denn auch dort Schrauben die sich bei digital Käufen 30% rein.

Nebenbei: der Großteil der pc Gamer kauft Spiele immer noch im key store und nicht bei Steam, und da gibt es gar nix für valve. An einem aktivierten key verdienen die nämlich gleich 0

Aber darüber denkt der Typ wohl keine Sekunde nach, komplett vom Hass verblendet... :roll:
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thormente
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Re: Steam: Ehemaliger Valve-Mitarbeiter wettert über die 30%-Steuer und die Zerstörung des PC-Markts

Beitrag von thormente » 16.04.2019 12:19

Peter__Piper hat geschrieben:
13.04.2019 21:21
thormente hat geschrieben:
13.04.2019 20:55
...blablablub...
Ich sag ja, wie ein defekter Dalek :lol:
Ok. Hab ich dich so mundtot gemacht, dass dir nichts mehr einfällt. Bis auf belanglose Sprüche von ähnlich gehaltvoller Substanz.


CryTharsis hat geschrieben:
13.04.2019 21:26
thormente hat geschrieben:
13.04.2019 20:55
CryTharsis hat geschrieben:
12.04.2019 22:19

Ja, wie Microsoft damals bei Rise of the Tomb Raider. Mensch, haben die sich was getraut! Bravo, Epic!
Hinfällig. Da es sich lediglich um Distributionsdienste auf der Hardwareplattform PC handelt, nicht um Konsolenexklusivität.
Nun wundert mich deine arg beschränkte Sicht in Bezug auf dieses Thema nicht mehr.
Aber gut, bleib einfach weiterhin in deiner Blase, in der du Epic glorifizieren kannst.
Wie du möchtest. Dann veranschauliche ich dir deine/eure beschränkte Sichtweise.

Wie lächerlich es ist, die Installation einer App mit dem Kauf hunderte Euro kostender Hardware gleichzusetzen, hast du bestimmt oft genug lesen dürfen.

Ja, Epic traut sich was. Den Aufstand, den man innerhalb kürzester Zeit entfacht hat. Der Unmut, den sie und Entwickler auf sich ziehen. Seit einigen Monaten, mit einer Reihe an Spielen, und sie werden nicht so schnell nachlassen. Der finanzielle Einsatz in Relation und das unternehmerische Risiko dürften für ein in neue Bereiche vorstossendes Unternehmen um ein vielfaches Höher sein als die Einzelaktion von MS. Das willst du gleichstellen?

So nebenbei. Seltsam, dass ihr dauernd MS mit an den Pranger stellen wollt. Wo Sony geeigneter wäre. Mit Spielen wie Nioh, Nier, Senua, NMS, RocketLeague. Aus dem Stehgreif würden mir sicher ein paar mehr einfallen.


Ja, die trauen sich. Auch mal so im Vergleich zu Duckmäuser und Community Schleimwurm CDProjekt. Was wollte MS mit der TR Zeitexklusivität erreichen? Was haben sie erreicht? Es war ein Versuch für beschränkte Dauer ein Gegengewicht zu schaffen (Uncharted4). Von sehr beschränkter Wirkung.

Epics Ambtionen verlangen allerdings nach einer anderen Herangehensweise. Diese wären sicher nicht von Erfolg gekrönt, würde man Valves Model 1:1 kopieren. Das würde schlicht aufs Selbe hinauslaufen. Sprich: Steam 2.0, ein weiterter stinkender Müllhaufen. Aber das will Epic vermeiden und sich nicht auf dem selben niedrige Niveau eines Valves bewegen. Oder eines Itch, Humble usw.

Was würde das bringen? Weiterer Verlust an Qualität, bzw. keine Verbesserung des Ist-Zustands. Zunahme von Verramschung und mehr Schrott von Möchtegernentwicklern auf den Markt geworfen. Wie erstrebenswert. Ok, wer sich guten Gewissens damit abfinden, Valves fauler Aura gleichgültig gegenübersteht, der wird dem natürlich nichts entgegenzusetzen haben.

Soviel zu deiner beschränkten Sichtweise.

Ihr versteht Epics Zielsetzung nicht, oder könnt sie nicht verstehen, stammelt deshalb Belanglosigkeiten, erzählt von euren kruden Vorstellungen, wie Wettbewerb auszusehen hätte. Die üblichen pro-consumer slogans (publisherdevs böse und gierig etc.) mit eingestreut. Wenn man nichts zu erwidern weiss, übergeht man Passagen und Inhalte aus verlinkten Webseiten. Und lässt vielleicht noch nen Spruch los, um nicht ganz Gesicht zu verlieren.

Aber kein Ding. Der Widerstand war Anfangs ähnlich verbissen in Steams ersten Jahren. Mit einem Erfolg Epics wird sich der schon legen. :roll:

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Re: Steam: Ehemaliger Valve-Mitarbeiter wettert über die 30%-Steuer und die Zerstörung des PC-Markts

Beitrag von Levi  » 16.04.2019 12:24

Dieses "die trauen sich was" erinnert mich irgendwie an eine andere Verteidigung von mindestens Fragwürdigen Ansagen... Wäre hier aber offtopic.

(die Farbe "Blaubraun" hat etwas damit zu tun...)
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