Sekiro: Shadows Die Twice: Einsteiger-Guide

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winkekatze
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice: Einsteiger-Guide

Beitrag von winkekatze » 24.03.2019 13:36

rSchreck hat geschrieben:
24.03.2019 12:53
Die ernüchternden Eindrücke haben aber gewiss nichts mit der Qualität des Spiels zu tun. :wink:
Seh ich auch so. Das Spiel ist mMn ein absoluter Knaller. Wer Souls defensiv gespielt hat, muss hier halt etwas umdenken. Aber das ist eigentlich auch das, was mich bei den Souls Spielen immer so fasziniert hat: Eben die Mechaniken wirklich zu erlernen. (Das konnte man bei den Souls Spielen halt z.T. umgehen, was hier nicht so leicht geht.)

Und die Mechaniken von Sekiro sind mMn über alle Zweifel erhaben. Es fühlt sich unglaublich befriedigend an.

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Stalkingwolf
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice: Einsteiger-Guide

Beitrag von Stalkingwolf » 24.03.2019 13:54

rSchreck hat geschrieben:
24.03.2019 12:53
Todesglubsch hat geschrieben:
24.03.2019 12:30
Find's erstaunlich wie viele "ernüchternde" Eindrücke es von den Spielern gibt. Die find ich persönlich viel interessanter, als die ganzen Hype-Schreier. Schon allein deshalb, weil sie ein Gegengewicht zu der hohen Metawertung darstellen.
Die ernüchternden Eindrücke haben aber gewiss nichts mit der Qualität des Spiels zu tun. :wink:
Doch schon. IMO fehlt hier Spieltiefe im Gegensatz zu den Souls Titeln.

Der Vergleich zu Ninja Gaiden hinkt. Ninja Gaiden ist zwar schwer, aber legt den Fokus nur auf eine Spielfähigkeit und hat bei weitem nicht so eine nervendes Penaltysystem.
Gold und Erfahrung ist nicht so problematisch. Gold kann man in Beuteln speichern und Erfahrung ist sehr schnell zusammen gefarmt.
Aber das man evtl nicht alles im Spiel sieht oder Händler/NPCs nicht mehr mit einem interagieren kann doof enden.
Ich weiß hier nicht ob das Spiel einem genug Möglichkeiten gibt gegenzusteuern.

Nachdem ich nun 2 Tage gespielt habe bin ich mehr bei der 80 von IGN Japan wie der 95 von US IGN.
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rSchreck
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice: Einsteiger-Guide

Beitrag von rSchreck » 24.03.2019 14:19

Stalkingwolf hat geschrieben:
24.03.2019 13:54
[…]
Nja... es ist ja auch kein Souls-Titel. Und wenn man es anhand dessen bewertet, was es sein möchte, kann ich nicht viele "Fehler im System" finden. zB Die KI könnte abseits des Kämpfens durchaus besser sein, ja. Aber die DragonRot-Mechanik zu kritisieren find ich bissi komisch. Spiels doch erstmal durch... vllcht macht dann alles Sinn. :o
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Stalkingwolf
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice: Einsteiger-Guide

Beitrag von Stalkingwolf » 24.03.2019 14:59

rSchreck hat geschrieben:
24.03.2019 14:19
Stalkingwolf hat geschrieben:
24.03.2019 13:54
[…]
Nja... es ist ja auch kein Souls-Titel. Und wenn man es anhand dessen bewertet, was es sein möchte, kann ich nicht viele "Fehler im System" finden.
Der "Fehler" ist das es nur auf einem einzigen Spielkonzept basiert, dem parieren der Angriffe. Mehr ist nicht dahinter.
Dem Spiel fehlt massiv Spieltiefe. Ich wüsste nicht warum man das Spiel ein zweites mal spielen sollte.

Eigentlich erinnert alles an ein Soulsspiel. Die gesamte Aufmachung, Gamedesign, UI, Menüs usw.
Aber in den wichtigen Kernelementen wurde es komplett zusammengestrichen und auf das Parrysystem reduziert und darum ein Spiel gebaut. Und ich kritisiere es nicht weil ich nicht parrieren kann, das habe ich oft und gerne in DKS gemacht, aber ein gesamtes Spiel darauf aufbauend? Eher ernüchternd.

Ich bin mal gespannt ob morgen der Test hier kommt. Wenn ich mir die "Boss" Videos anschaue, dann wird das Spiel falsch, wie ein Souls Spiel, gespielt.
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rSchreck
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice: Einsteiger-Guide

Beitrag von rSchreck » 24.03.2019 15:38

Stalkingwolf hat geschrieben:
24.03.2019 14:59
[…]
Ich verstehe zwar worauf du hinaus willst. Dass es weniger Möglichkeiten in der Bestückung gibt ist soweit auch richtig, wenngleich die Prothesen schon einige zusätzliche Optionen bieten. Aber mangelnde Spieltiefe kann man dem Spiel nun wirklich nicht vorwerfen. Es hat sich eben auf den Schwertkampf spezialisiert. Anhand dessen fällt mir auch kein Beispiel ein, wo man Diesen besser inszeniert hätte.

Es ist ja eben dies: ein Action-Adventure. Noch viel mehr als BB. Dass es nicht denselben Variantenreichtum eines DarkSouls-RPG bieten kann ist klar. Aber wenn man das akzeptiert, ist das Design schon außerordentlich gut gemacht. 8) ->mMn :)

MeinerEiner, der jedes DarkSouls mit dem Katana gespielt hat :Blauesauge: , könnte nicht glücklicher sein.
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Alandarkworld
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice: Einsteiger-Guide

Beitrag von Alandarkworld » 24.03.2019 16:18

Ich spiel's seit ca. 8 Stunden und bin auch eher ernüchtert. Das Spiel ist explizit kein RPG - ok. Zwei Treffer töten dich als Spieler mit ziemlicher Sicherheit. Ok. Ich prügle mit einem messerscharfen Katana auf den unbekleideten Rücken eines Gegners und der zuckt nicht einmal? ABSOLUT NICHT OK. Die Gegner verfügen völlig unnötig über "super armor" und sind (ausgenommen die allerschwächsten) kaum durch Treffer ins Taumeln zu bringen. Treffer an der HP-Leiste sind meist völlig egal, der einzige effektive Weg zur Feindbekämpfung sind die Todesstöße. Die sehen bei normalen Feinden aber fast immer gleich aus - hier hätte es wesentlich mehr Animationen und Vielfalt gebraucht um langfristig Spaß zu machen.

Das Wiederbelebungs-System ist auch ein kompletter Krampf. Wenn ich schon ein anspruchsvolles Spiel mache, bei dem auf jeden Fall damit zu rechnen ist dass selbst fähige Spieler relativ oft das Zeitliche segnen werden - WER im Design-Team dachte dann dass es WIRKLICH eine gute Idee wäre, den Spieler für Tode auch noch zu bestrafen!? What the hell. Und damit meine ich nicht den Verlust von Skillpunkten und Geld (obwohl ich die Blutfleck-Mechanik deutlich eleganter fand als den harten Verlust ohne Widerruf), sondern die "Drachenfäule" die das Fortschreiten von NPC-Quests verhindert und nur mit sehr schwer zu ergatternden Items wieder zu heilen ist. Ein totaler Design-Super-GAU.

Stealth ist auch nicht wirklich überzeugend. Die Gegner sind strohdumm und anstatt einen zu verfolgen kehren sie nach kurzer Zeit bereits wieder auf ihre Posten zurück. Hin schleichen, einen töten, vor dem Rest fliehen, und das wiederholt man zehn mal bis alle tot sind (man hat es ja meistens mit Überzahlen zu tun). Grenzdebil und langweilig. Head-on kann man nicht vernünftig kämpfen, im Gegensatz zur Souls-Reihe. Kommt dann am Ende noch ein Boss dazu, der einen easy plättet, und man die ganze Prozedur dann NOCHMAL machen muss, ist die Frustration komplett. Die Souls-Reihe hatte das Problem auch, allerdings in geringerem Ausmaß weil man dabei hoch gelevelt ist und man tatsächlich *kämpfen* konnte. Außerdem passt hier so einiges nicht ins Bild: wenn ich schleiche, will ich Gegner lautlos ausschalten. Von 10 Meter Höhe auf einen Gegner zu springen, sich dann dreimal über ihn drüber zu rollen und dann mit einer weit ausholenden Bewegung das Schwert in ihn rein zu rammen hat nichts mit Stealth zu tun. Es geht aber nicht anders. Sogar in Shadow of Mordor war das wesentlich besser, die "Stealth"-Kills in Sekiro entsprechen eher der "Einschüchterungs-Kill"-Variante aus SoM. Dass man manche Gegner gleich mehrfach Todesstöße (!!!!) verabreichen muss ist schlicht lächerlich. Tot ist tot, wenn das Katana bis zum Anschlag im Herz steckt ist ENDE der Fahnenstange. Wenn das für den Spieler gilt, muss es auch für die Gegner gelten.

Insgesamt finde ich, dass das größte Problem von Sekiro darin besteht, dass alles was es versucht, von anderen Titeln bereits besser gemacht wurde. "Samurai Souls" hatten wir schon im grandiosen Nioh. Die Stimmung erinnert an Bloodbourne, erreicht aber bei Weitem nicht deren Dichte. Stealth ist in Assassins Creed und Shadow of Mordor glaubwürdiger und besser umgesetzt. Sekiro will kein RPG sein, wirkt dabei aber wie ein ohne Not zusammen gestutztes Souls. Sekiro weiß nicht was es sein will. From Software schafft es nicht, alte Zöpfe endlich abzuschneiden (phantom range, elendiges Tracking bei feindlichen Overhead-Swings, zielsuchende Pfeile von Feinden, Probleme in der Treffer-Abfrage, unsichtbare Mauern im Level-Design...) und wirft dabei zugleich bestehende Tugenden grundlos über Bord.

In der News wird von einem ach-so-tollen neuen Kampfsystem gesprochen. Ja, wo denn bitte? Die Poise-Leiste etwa? Also das, was bei Souls die Stamina-Leiste war? Es ist schon richtig dass man offensiv sein muss. Aber während die - meiner Meinung nach sehr gute - Regain-Mechanik in Bloodborne dafür gesorgt hat, dass man das auch tun KONNTE, segnet man bei Sekiro sofort das Zeitliche wenn man einmal zu oft angreift. Wer wollte konnte auch in Dark Souls offensiv sein, dort war das Ausweichen auch wesentlich effektiver da die Gegner mehr Openings boten. Nicht so in Sekiro, hier wird man trotz Ausweichschritt getroffen weil die Attacken der Gegner den Spieler tracken können und, von Pfeilen über Schwerter bis hin zu riesigen Keulen, wie von Zauberhand ins Ziel finden. Völliger Schwachsinn.

Ich seh' schon kommen dass Jörg dieses Spiel mit einer 95% Wertung versehen wird da künstlerisch wertvoll und was-weiß-ich. Ansonsten stimme ich ihm oft zu, mehr als 65-70% hat das hier meiner Meinung nach aber nicht verdient. Anspruch allein macht noch kein gutes Spiel.

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Re: Sekiro: Shadows Die Twice: Einsteiger-Guide

Beitrag von winkekatze » 24.03.2019 16:39

Alandarkworld hat geschrieben:
24.03.2019 16:18
Sekiro will kein RPG sein, wirkt dabei aber wie ein ohne Not zusammen gestutztes Souls. Sekiro weiß nicht was es sein will. From Software schafft es nicht, alte Zöpfe endlich abzuschneiden (phantom range, elendiges Tracking bei feindlichen Overhead-Swings, zielsuchende Pfeile von Feinden, Probleme in der Treffer-Abfrage, unsichtbare Mauern im Level-Design...) und wirft dabei zugleich bestehende Tugenden grundlos über Bord.
Der Dodge hat definitiv I-Frames. Du musst ihn nur richtig timen. Der Dodge (eigentlich wie auch die Dark Souls-Rolle) ist auch nicht unbedingt dafür da, um den Attacken "räumlich" auszuweichen, sondern um die I-Frames auszunutzen. Wenn du im richtigen Moment dodgest trifft dich eigentlich keine Attacke, auch keine "getrackten" Attacken. Das Timingfenster für die I-Frames (zeit in der man unverwundbar ist) ist aber etwas kleiner als bei der DS-Rolle.

Sind noch ein paar andere Punkte nicht ganz richtig wie z.b., dass man für stealth kills die Leute "anspringen" muss, aber da geh ich mal nicht drauf ein. Wenn dir das Spiel nicht gefällt ist es ok, aber deswegen ist es noch lange nicht schlecht.

Und "head-on" gegen mehrere Gegner gleichzeitig kann man mMn. genauso gut (bzw. schlecht) kämpfen wie bei DS auch.

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Azurech
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice: Einsteiger-Guide

Beitrag von Azurech » 24.03.2019 16:49

Todesglubsch hat geschrieben:
24.03.2019 12:30
Find's erstaunlich wie viele "ernüchternde" Eindrücke es von den Spielern gibt. Die find ich persönlich viel interessanter, als die ganzen Hype-Schreier. Schon allein deshalb, weil sie ein Gegengewicht zu der hohen Metawertung darstellen.
Ist halt nichts für jedermann. Für mich ist die hohe Wertung gerechtfertigt und es ist für mich das beste FS Spiel bisher, nur bei Bloodborne fand ich die "story" etwas interessanter.

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Re: Sekiro: Shadows Die Twice: Einsteiger-Guide

Beitrag von curry-meister » 24.03.2019 17:42

mich nervt das es in dem spiel nur einen weg gibt. sonst konnte man bei bossproblemen immer gegen steuern.
waffe verbessern, neues waffen finden, grinden um mehr leben zu bekommen oder um mehr schaden zu machen, hilfe holen, ja sogar gegenr lernen war immer sinnvoller als hier.

ich MUSS das katana können und ich MUSS parieren. es gibt bei dem titel nur ein spielstil und nciht mehr 10+ wie in den anderen titeln-
das muss jedem vorher klar sein. mal wieder ein typisches spaltungsspiel

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Kibato
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice: Einsteiger-Guide

Beitrag von Kibato » 24.03.2019 18:54

Nachdem ich jetzt gefühlt 100 Mal alle Gegner im Gebiet von dem Miniboss "Seven Ashina Spears - Shikibu Toshikatsu Yamauchi" beseitigt habe und es noch kein einziges mal geschafft habe ihn zu besiegen, vergeht mir so langsam die Lust an dem Spiel.

llove7
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice: Einsteiger-Guide

Beitrag von llove7 » 24.03.2019 19:44

Ich hatte jetzt keine großen Erwartungen da ich im Vorfeld schon wusste was ich zu erwarten habe.

Gekauft habe ich es hauptsächlich wegen dem Setting da es ansonsten für mich eigentlich nach einem großes downgrade aussah.

Was mich an dem Spiel massiv stört ist der unterschiedliche Schwierigkeitsgrad. Die normalen Gegner sind relativ schnell Opfer, auch mehrere gleichzeitig. Das war in den anderen Teilen nicht der Fall (außer man war entsprechend ausgestattet).
Die Minibosse dagegen sind viel zu schwer und richtige Gamebreaker.
Ich will weiterspielen aber der Zeitaufwand ist mir zu groß. Bis auf den Säufer bin ich bei jedem Miniboss unfassbar oft gestorben. Bei dem Boss danach habe ich mich total gefreut und dann war es nur 1/3 des kompletten Kampfes.

Ich bin anscheinend zu schlecht und durch die fehlenden RPG Elemente ist es auch nicht möglich sich durch etwas Backtracking kleine Vorteile zu verschaffen.

Ich werde es nicht weiterspielen, auch wenn es schade ist.

@Kibato danach wird es nicht leichter und dadurch dass man nur durch die Perlen stärker wird (welche man durch besiegen der Minibosse bekommt..)... Mir ist es die Zeit aktuell nicht Wert..

Alandarkworld
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice: Einsteiger-Guide

Beitrag von Alandarkworld » 24.03.2019 20:35

winkekatze hat geschrieben:
24.03.2019 16:39
Der Dodge hat definitiv I-Frames. Du musst ihn nur richtig timen. Der Dodge (eigentlich wie auch die Dark Souls-Rolle) ist auch nicht unbedingt dafür da, um den Attacken "räumlich" auszuweichen, sondern um die I-Frames auszunutzen. Wenn du im richtigen Moment dodgest trifft dich eigentlich keine Attacke, auch keine "getrackten" Attacken. Das Timingfenster für die I-Frames (zeit in der man unverwundbar ist) ist aber etwas kleiner als bei der DS-Rolle.
Ja, Wahnsinn! I-Frames! Immer wenns die Animations-Abteilung verkackt kann man's hinten raus noch richten, machen wir einfach invincibility drauf! Ja, jch weiß es war bei Souls auch schon so. Und ich fand es auch bei Souls schon zum Kotzen. Alte Zöpfe... Und wenn man ausgerechnet beim Ausweichmanöver nicht nach dem visuellen Eindruck seine Reaktion auslegen kann sondern wissen muss, wer wann wo wie viele I-Frames und Armour-Frames hat, dann ist meiner Meinung nach gründlich was schief gelaufen, bei einem Spiel das sich "Kampf" ganz groß auf die Fahne schreibt.
winkekatze hat geschrieben:
24.03.2019 16:39
Es sind noch ein paar andere Punkte nicht ganz richtig wie z.b., dass man für stealth kills die Leute "anspringen" muss, aber da geh ich mal nicht drauf ein.
Es geht nicht nur um den Fall-Angriff. Ich hab in Sekiro noch keinen einzigen Killmove gesehen, der für mich plausibel nach einem lautlosen Stealth-Kill aussieht. Dass die Gegner nicht reagieren wenn ich ihren Kameraden 2 Meter hinter ihnen mit dem Katana metzle und er in einer Blutfontäne röchelnd zu Boden kracht (weil es war ja offiziell ein Stealth Kill...), macht es auch nicht besser.
winkekatze hat geschrieben:
24.03.2019 16:39
Wenn dir das Spiel nicht gefällt ist es ok, aber deswegen ist es noch lange nicht schlecht.
... und weil es dir gefällt ist es automatisch gut? :Blauesauge: Großalarm, ein Freidenker, und er hat die heilige goldene Kuh kritisiert!! :Häschen:

winkekatze hat geschrieben:
24.03.2019 16:39
Und "head-on" gegen mehrere Gegner gleichzeitig kann man mMn. genauso gut (bzw. schlecht) kämpfen wie bei DS auch.
Das stimmt ganz einfach nicht. Wer in Dark Souls halbwegs fähig war, der wurde nicht einfach so mal eben von einem respawnenden Miniboss weg gerotzt. Selbst die Silver Knights und Black Knights waren durchaus keine unmöglichen Gegner. Auch dann nicht wenn man des Konterns nicht mächtig war (ich hab das zum Beispiel in keinem Souls-Game jemals wirklich verwendet). Versuch das mal mit dem Purple Ninja...

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Stalkingwolf
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice: Einsteiger-Guide

Beitrag von Stalkingwolf » 24.03.2019 23:00

Hab eben mal gegen den Schattenfuzzi in dem Loch gekämpft.
Beste Idee mit dem verkorksten Kamerasystem den Kampf in eine Umkleidekabine zu packen.
Oft hat man kein Plan was eigentlich genau passiert :mrgreen:
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Gesichtselfmeter
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Re: Sekiro: Shadows Die Twice: Einsteiger-Guide

Beitrag von Gesichtselfmeter » 25.03.2019 03:03

Stalkingwolf hat geschrieben:
24.03.2019 23:00
Hab eben mal gegen den Schattenfuzzi in dem Loch gekämpft.
Beste Idee mit dem verkorksten Kamerasystem den Kampf in eine Umkleidekabine zu packen.
Oft hat man kein Plan was eigentlich genau passiert :mrgreen:
Umkleidekabine?! :lol: :lol: :lol: der war gut! Hab heute 2 Minibosse und die Lady erlegt. Als ich zu dem Gesellen ins Loch gestiegen bin, habe ich erst mal den Sprintknopf betätigt und bin raus, weil ich mir schon dachte, dass ein Kampf gegen einen Ninja in so nem Loch nicht gerade spassig wird. :mrgreen:

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Re: Sekiro: Shadows Die Twice: Einsteiger-Guide

Beitrag von DitDit » 25.03.2019 08:00

llove7 hat geschrieben:
24.03.2019 19:44
Was mich an dem Spiel massiv stört ist der unterschiedliche Schwierigkeitsgrad. Die normalen Gegner sind relativ schnell Opfer, auch mehrere gleichzeitig. Das war in den anderen Teilen nicht der Fall (außer man war entsprechend ausgestattet).
Welche anderen Teile?
Alandarkworld hat geschrieben:
24.03.2019 20:35
Das stimmt ganz einfach nicht. Wer in Dark Souls halbwegs fähig war, der wurde nicht einfach so mal eben von einem respawnenden Miniboss weg gerotzt. Selbst die Silver Knights und Black Knights waren durchaus keine unmöglichen Gegner. Auch dann nicht wenn man des Konterns nicht mächtig war (ich hab das zum Beispiel in keinem Souls-Game jemals wirklich verwendet). Versuch das mal mit dem Purple Ninja...
Das hier ist aber kein Dark Souls und das hat From Software auch gesagt.
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Das das vlt. nix für dich ist und du eher entschleunigteres ala Dark Souls magst, dafür kann Sekiro nichts. Heißt nicht automatisch das das Spiel nicht trotzdem Hochwertig ist. Es ist halt nur nicht deine Art von Spiel anscheinend.

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