The Outer Worlds: Entwickler über Spielzeit, Umfang, überzogene Erwartungen, Hype und eine Box-Version

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Kant ist tot!
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Re: The Outer Worlds: Entwickler über Spielzeit, Umfang, überzogene Erwartungen, Hype und eine Box-Version

Beitrag von Kant ist tot! » 11.02.2019 10:30

Klingt doch ganz vernünftig, was er da sagt. Passt für mich auch, so Open World Dinger gibt es eh schon wie Sand am Meer. Bin mal gespannt, was am Ende rauskommt.

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Sir Richfield
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Re: The Outer Worlds: Entwickler über Spielzeit, Umfang, überzogene Erwartungen, Hype und eine Box-Version

Beitrag von Sir Richfield » 11.02.2019 10:42

MrLetiso hat geschrieben:
11.02.2019 10:12
Ich verstehe nicht, woher dieses Selbstverständnis kommt, dass jeder Englisch sprechen können muss.
Weil's so ziemlich die einzige Sprache ist, auf die die Welt sich zur gemeinsamen Kommunikation geeinigt hat.
Gut, das macht es immer noch zu einem sollte und keinem muss. ;)

Ich kann nachvollziehen, dass man Abends seinen Kopf nicht mehr anstrengen möchte.

Ich bin allerdings in der Beziehung Medien komplett kaputt. Ich ertrage Deutsch in Spielen grundsätzlich nicht mehr, auch wenn die Spiele sogar aus Deutschland kommen.
Für mich ist das aber auch kein bewußtes Umschalten mehr. Ob du mir Texte oder Sprache in DE oder EN an den Kopf wirfst, wenn ich da nur gucke, unterhaltend lese oder spiele, macht das für mich keinen Unterschied.
(Talking about humble brag...)
SPRECHEN hingegen... meiner Treu, da habe ich so viel aufzuholen.

Das liegt allerdings mehr daran, dass wir damals gezwungen waren uns damit auseinanderzusetzen. Weil Lokalisierung war Fremdwort, die... ... ... Versionen, die wir hatten, kamen eh aus dem Ausland, Basic war in Englisch und eigentlich so ziemlich alles, was mit Computern zu tun hatte, war Englisch.

Heute bin ich froh, jedenfalls DIESE Sprache unfallfrei lesen zu können...
(Und dann kommt Disney bei Wreck it Ralph 2 mit Merida um die Ecke...)
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MrLetiso
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Re: The Outer Worlds: Entwickler über Spielzeit, Umfang, überzogene Erwartungen, Hype und eine Box-Version

Beitrag von MrLetiso » 11.02.2019 10:53

Sir Richfield hat geschrieben:
11.02.2019 10:42
Weil's so ziemlich die einzige Sprache ist, auf die die Welt sich zur gemeinsamen Kommunikation geeinigt hat.
Gut, das macht es immer noch zu einem sollte und keinem muss. ;)

Ich kann nachvollziehen, dass man Abends seinen Kopf nicht mehr anstrengen möchte.

Ich bin allerdings in der Beziehung Medien komplett kaputt. Ich ertrage Deutsch in Spielen grundsätzlich nicht mehr, auch wenn die Spiele sogar aus Deutschland kommen.
Für mich ist das aber auch kein bewußtes Umschalten mehr. Ob du mir Texte oder Sprache in DE oder EN an den Kopf wirfst, wenn ich da nur gucke, unterhaltend lese oder spiele, macht das für mich keinen Unterschied.
(Talking about humble brag...)
SPRECHEN hingegen... meiner Treu, da habe ich so viel aufzuholen.

Das liegt allerdings mehr daran, dass wir damals gezwungen waren uns damit auseinanderzusetzen. Weil Lokalisierung war Fremdwort, die... ... ... Versionen, die wir hatten, kamen eh aus dem Ausland, Basic war in Englisch und eigentlich so ziemlich alles, was mit Computern zu tun hatte, war Englisch.

Heute bin ich froh, jedenfalls DIESE Sprache unfallfrei lesen zu können...
(Und dann kommt Disney bei Wreck it Ralph 2 mit Merida um die Ecke...)
Du, da rennst Du bei mir offene Türen ein. Nur sollte man nicht gleich von sich auf andere schließen. Natürlich hat man immer Vorteile, wenn man so viele Sprachen wie möglich beherrscht. Gerade durch Englisch öffnet man Tore in ungeahnte Dimensionen. Von Japanisch oder Mandarin mal ganz zu schweigen. Aber nicht jeder hat Interesse oder den Kopf dafür sich eine andere Sprache so sehr anzueignen, dass man dabei abschalten kann, weil man im Kopf nicht mehr aktiv übersetzen muss. Für mich fühlt sich Englisch an wie meine zweite Muttersprache - trotzdem habe ich meine Unterhaltungsmedien lieber in meiner ersten Muttersprache, wenn möglich. Wenn nicht, ist das für mich nicht schlimm - für andere macht es aber ein Spiel, ein Buch oder einen Film buchstäblich ungenießbar. Ein "Lern halt Englisch" ist für mich hier kein Argument und "Ich schaue meine Serien immer auf Englisch, weil halt" pseudoelitäres Geschwätz.

Caramarc
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Re: The Outer Worlds: Entwickler über Spielzeit, Umfang, überzogene Erwartungen, Hype und eine Box-Version

Beitrag von Caramarc » 11.02.2019 10:56

Nur aus Neugierde, wie kommt es, dass
1. Microsoft (bzw Xbox Game Studios) nicht Publisher ist und
2. es auf PS4 erscheint?

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MrLetiso
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Re: The Outer Worlds: Entwickler über Spielzeit, Umfang, überzogene Erwartungen, Hype und eine Box-Version

Beitrag von MrLetiso » 11.02.2019 11:00

Caramarc hat geschrieben:
11.02.2019 10:56
Nur aus Neugierde, wie kommt es, dass
1. Microsoft (bzw Xbox Game Studios) nicht Publisher ist und
2. es auf PS4 erscheint?
Das Projekt war schon vor der Übernahme durch Microsoft in Entwicklung. MS hat keinerlei Rechte an dem Spiel.

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Sir Richfield
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Re: The Outer Worlds: Entwickler über Spielzeit, Umfang, überzogene Erwartungen, Hype und eine Box-Version

Beitrag von Sir Richfield » 11.02.2019 11:13

MrLetiso hat geschrieben:
11.02.2019 10:53
Wenn nicht, ist das für mich nicht schlimm - für andere macht es aber ein Spiel, ein Buch oder einen Film buchstäblich ungenießbar. Ein "Lern halt Englisch" ist für mich hier kein Argument und "Ich schaue meine Serien immer auf Englisch, weil halt" pseudoelitäres Geschwätz.
Ja, das Fett markierte ist mir bewußt. Ich tippte das auch eher um ein wenig zu erklären, warum ich mich "dran gewöhnt" habe. Ich habe mich halt nicht damals hingesetzt und mir bewußt überlegt, dass ich ab jetzt alles nur noch in Englisch konsumieren will (Mit Ausnahme der Pratchett Bücher!).
Heute gibt es den "Zwang" nicht mehr, für sein Hobby eine andere Sprache lernen zu müssen, um überhaupt zu kapieren, was los ist. (Man frage mich nicht nach der Story von Flashback, meine ... ... Kopie damals war Französisch. Und das kann ich zwar gut, habe aber mit der Sprache nix am Hut).
Hauptsächlich, weil Publisher verstanden haben, dass man den Leuten das Zeug in ihrer Sprache noch besser verkaufen kann.

Und das ist auf der einen Seite ja vollkommen in Ordnung. Ich bin ja selber ganz großer Fan von Lokalisierungen, sonst hätten wir so einen Kult wie die Bud Spencer & Terence Hill Filme nicht. Wobei auf der anderen Seite natürlich so Sachen wie Star Trek TOS stehen, bei denen sie den Ton der Serien deutlich verändert haben. Weil das zarte Deutsche Publikum ja nicht mit einem straff geführten Kommando zurechtkam.

Und natürlich gibt es mehr Sprachen, die ich nicht verstehe, deren Medien ich aber gerne konsumieren möchte - Japan z.B.
(Gut, wir haben die Takeshi Kitano Filme auch so verstanden, ohne SUB oder DUB. Aber das liegt eher an den Filmen an sich. ;) )

Das alles gesagt, bin ich ja eher der Typ, der fest davon überzeugt ist, dass das Hobby eine gute Art und Weise ist, sich ein gutes Grundwissen quasi spielerisch anzueignen.
Auch und weil Englisch in dieser Welt immer wichtiger wird - gerade am Arbeitsplatz.

Ich weiß aus Erfahrung, dass das furchtbar nerven kann und wie gesagt, ich verstehe, wenn man da keinen Bock drauf hat.


Hmm das gesagt, sollte ich mir wohl die Original Version von Stalker besorgen und mich schon mal in Russisch üben. Das EU Internet können wir ja bald abschreiben...
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MrLetiso
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Re: The Outer Worlds: Entwickler über Spielzeit, Umfang, überzogene Erwartungen, Hype und eine Box-Version

Beitrag von MrLetiso » 11.02.2019 11:21

Sir Richfield hat geschrieben:
11.02.2019 11:13
Ja, das Fett markierte ist mir bewußt.
SpoilerShow
Ich tippte das auch eher um ein wenig zu erklären, warum ich mich "dran gewöhnt" habe. Ich habe mich halt nicht damals hingesetzt und mir bewußt überlegt, dass ich ab jetzt alles nur noch in Englisch konsumieren will (Mit Ausnahme der Pratchett Bücher!).
Heute gibt es den "Zwang" nicht mehr, für sein Hobby eine andere Sprache lernen zu müssen, um überhaupt zu kapieren, was los ist. (Man frage mich nicht nach der Story von Flashback, meine ... ... Kopie damals war Französisch. Und das kann ich zwar gut, habe aber mit der Sprache nix am Hut).
Hauptsächlich, weil Publisher verstanden haben, dass man den Leuten das Zeug in ihrer Sprache noch besser verkaufen kann.

Und das ist auf der einen Seite ja vollkommen in Ordnung. Ich bin ja selber ganz großer Fan von Lokalisierungen, sonst hätten wir so einen Kult wie die Bud Spencer & Terence Hill Filme nicht. Wobei auf der anderen Seite natürlich so Sachen wie Star Trek TOS stehen, bei denen sie den Ton der Serien deutlich verändert haben. Weil das zarte Deutsche Publikum ja nicht mit einem straff geführten Kommando zurechtkam.

Und natürlich gibt es mehr Sprachen, die ich nicht verstehe, deren Medien ich aber gerne konsumieren möchte - Japan z.B.
(Gut, wir haben die Takeshi Kitano Filme auch so verstanden, ohne SUB oder DUB. Aber das liegt eher an den Filmen an sich. ;) )

Das alles gesagt, bin ich ja eher der Typ, der fest davon überzeugt ist, dass das Hobby eine gute Art und Weise ist, sich ein gutes Grundwissen quasi spielerisch anzueignen.
Auch und weil Englisch in dieser Welt immer wichtiger wird - gerade am Arbeitsplatz.

Ich weiß aus Erfahrung, dass das furchtbar nerven kann und wie gesagt, ich verstehe, wenn man da keinen Bock drauf hat.


Hmm das gesagt, sollte ich mir wohl die Original Version von Stalker besorgen und mich schon mal in Russisch üben. Das EU Internet können wir ja bald abschreiben...
Gut, das fettgedruckte war auch nicht auf Dich gemünzt sondern galt generell einem Phänomen, dass man über die letzten Jahre sehr gut beobachten konnte :Blauesauge: Beim Rest stimme ich Dir voll und ganz zu.

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Sir Richfield
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Re: The Outer Worlds: Entwickler über Spielzeit, Umfang, überzogene Erwartungen, Hype und eine Box-Version

Beitrag von Sir Richfield » 11.02.2019 11:26

MrLetiso hat geschrieben:
11.02.2019 11:21
Gut, das fettgedruckte war auch nicht auf Dich gemünzt
Ich würde mich noch unglaubwürdiger machen, würde ich behaupten, dieser Schuh passte nicht. ;)

In diesem konkreten Fall ist mir das halt nur zu sehr bewußt, dass das eigentlich und nach Abzug all der vielen Worte nur eines sagt: "Git gud!"
Und "Git gud" kann ich halt auch nicht leiden - wenn es als Ausrede für objektiv beschissenes Gamedesign genutzt wird.

Also versuche ich wenigstens ein wenig zu erklären, was und wie ich das meine - halt auch weniger dir, eher den anderen Lesern. ;)
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Re: The Outer Worlds: Entwickler über Spielzeit, Umfang, überzogene Erwartungen, Hype und eine Box-Version

Beitrag von MaxDetroit » 11.02.2019 11:40

Witzig das die Entwickler heutzutage die Erwartungen der Fans bremsen müssen, anstatt das sie versuchen den Hype weiter anzuheizen. Habe ich jetzt schon häufiger gesehen, und ist auch gut so. Riesige Erwartungshaltungen und enttäuschte Fans bei einem an sich guten Game (das jetzt kein epischer Meilenstein ist und sein will), das muss ja nicht sein.

Trotzdem, ich bin mit den Jahren kein großer Fan von Obsidian geworden. Habe es immer mal wieder probiert, aber die Spiele von denen kicken mich einfach nicht, meist zu viel Mikromamangement, mittelmäßiges Balancing und zu vorhersehbare, konservative Storylines. Aber ich habe auch nur Neverwinter Nights 2, Knights of the old Republic 2 und Pillars of Eternity 1 von denen (an-)gezockt. Bisher ist der Funke noch nicht übergespruingen. Mal sehen ob mich The Outer Worlds umstimmen kann, ich warte mal die Reviews ab.

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Eisenherz
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Re: The Outer Worlds: Entwickler über Spielzeit, Umfang, überzogene Erwartungen, Hype und eine Box-Version

Beitrag von Eisenherz » 11.02.2019 12:00

Sir Richfield hat geschrieben:
11.02.2019 11:13
Wobei auf der anderen Seite natürlich so Sachen wie Star Trek TOS stehen, bei denen sie den Ton der Serien deutlich verändert haben. Weil das zarte Deutsche Publikum ja nicht mit einem straff geführten Kommando zurechtkam.
Wobei ich wirklich sagen muss, dass für mich TOS in der deutschen Fassung wesentlich besser funktioniert. Einige Folgen hab ich mir mal im Original gegönnt, aber damit kam ich überhaupt nicht klar. Aus einer flappsig-frotzelnden und sympathischen Crew wurde ein dröges Militärunternehmen. Ganz schlimm war diesbezüglich Star Trek: The animated Series. Die deutschen Sprecher waren alle da, aber jeglicher Witz fehlte, weil man diesmal nur das Original nachgesprochen hatte.

Ansonsten bin ich jemand, der eine gute Synchro immer vorzieht. Da ich sehr viele koreanische Serien im O-Ton mit Untertiteln sehe, bin ich oft dankbar, wenns doch mal die heimatlichen Klänge zu hören gibt und ich nicht immer mit den Augen zwischen Text und Bild switchen muss. Zum Glück bin ich ein schneller Leser, aber das ist ja nicht bei jedem so. Kenne genug Menschen, die kein UT lesen können, weil sie es zu anstrengend finden.

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Re: The Outer Worlds: Entwickler über Spielzeit, Umfang, überzogene Erwartungen, Hype und eine Box-Version

Beitrag von ClassicGamer76 » 11.02.2019 12:14

Cool, Bioshock und Fallout in einem, geil. Denke mal die haben es drauf!

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DonDonat
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Re: The Outer Worlds: Entwickler über Spielzeit, Umfang, überzogene Erwartungen, Hype und eine Box-Version

Beitrag von DonDonat » 11.02.2019 12:52

manu! hat geschrieben:
11.02.2019 09:41
DonDonat hat geschrieben:
11.02.2019 08:52
manu! hat geschrieben:
10.02.2019 15:56
Ich würde sogar die bekackteste Synchro überhaupt nehmen.So kaufe ich das Spiel nichtmal.Es gibt nix unpassenderes als Deutsche Texte und Englische Sprache.Ich konnte Divinity 1 nicht spielen.Mir hats gelangt das die leise im Hintergrund beim kämpfen Englisch geplappert haben bei ihren Aktionen.
Für mich stellt sich halt die Frage, wieso überhaupt irgendwas auf deutsch einstellen?
Es ist ja nicht so, dass wir in Spielen dieser Art ein komplexes oder gar unverständliches Vokabular befürchten müssen ;)
Dementsprechend würde sich doch grundsätzlich der meist qualitativ viel bessere O-Ton empfehlen.
Jau ich kann das auch nur simpel erklären.Wenn ich eben abends oder sonst wann an meinem freien Tag Zocke,dann ohne die für mich tatsächlich Sprachbarrikade.Ich kann ganz gut Englisch trotzdem muss ich doch immer wieder nachdenken,hänge quasi hinterher und werde rausgerissen.Muss Wörter nachgucken oder schlimmer noch ich komme einfach gar nicht dazu unten zu lesen wenns aufm Bildschirm knallt.So wie GTA 5.Hab ich insta refunded nach 5 Minuten.Durch die Ballerei und Zielen,konnte ich null mitbekommen was die sich da zurufen.vielleicht sogar komplett irrelevant,doch ich will es halt wissen :D
Ich spreche dazu einfach nicht genug Englisch und bin zu untrainiert.
ich weiß man kann das trainieren ...Englsiche Serien gucken und so...möchte ich aber nicht.Ich gucke gerne auf Deutsch.
Ich hatte bis jetzt nie eine deutsche Synchro wo ich gesagt hätte nee danke.Da konnte die noch so mies sein :D
ich habe damit aber keine Probleme.Nicht auf Deutsch,kaufe ich nicht.Fertig.
Außer Faster than Light :P
Ah alles klar, diese Erklärung macht tatsächlich sinn und ist für mich absolut nachvollziehbar :)

MrLetiso hat geschrieben:
11.02.2019 10:12
DonDonat hat geschrieben:
11.02.2019 08:52
Für mich stellt sich halt die Frage, wieso überhaupt irgendwas auf deutsch einstellen?
Es ist ja nicht so, dass wir in Spielen dieser Art ein komplexes oder gar unverständliches Vokabular befürchten müssen ;)
Dementsprechend würde sich doch grundsätzlich der meist qualitativ viel bessere O-Ton empfehlen.
Ich verstehe nicht, woher dieses Selbstverständnis kommt, dass jeder Englisch sprechen können muss.
Sir Richfield hat schon einiges davon angesprochen, was ich genau so argumentiert hätte, daher spare ich mir eine ausführliche Antwort.
Nur zusätzlich dazul: Englisch wird hier schon in der Grundschule gelehrt, es ist also davon auszugehen, dass ein "normaler" Bürger gut genug englisch versteht, jeder Unterhaltung ohne Probleme zu folgen. Nimmt man dann noch den Fakt hinzu, dass wir als "Gamer" hier definitiv mehr der englischen Sprache mitbekommen, dann wird es noch wahrscheinlicher, dass man mit fortlaufender Gewöhnung irgendwann mal gar nicht mehr drüber nachdenken muss, was gerade gesagt wird.

Und ich fordere ja auch nicht, dass Spiele keine deutsche Synchro Lokalisierung/ Synchro haben sollen, nur ist es gerade bei Spielen mit Witz oft schwer bis unmöglich den Humor vom Englischen ins Deutsche zu holen. Daher halte ich es gerade bei Borderlands oder auch hier in The Outer Worlds für nicht so sinnvoll das Spiel überhaupt in deutsch zu spielen.
Wenn man selbst aber natürlich trotzdem lieber auf deutsch spielt, dann ist es natürlich ein valider Kritikpunkt, wobei ich dann aber die Frage stellen würde ob dieser so gewichtig ist, dass man ein eventuell sehr gutes Spiel komplett auslässt?
I tried so hard and got so far
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Re: The Outer Worlds: Entwickler über Spielzeit, Umfang, überzogene Erwartungen, Hype und eine Box-Version

Beitrag von SethSteiner » 11.02.2019 13:06

MaxDetroit hat geschrieben:
11.02.2019 11:40
Witzig das die Entwickler heutzutage die Erwartungen der Fans bremsen müssen, anstatt das sie versuchen den Hype weiter anzuheizen. Habe ich jetzt schon häufiger gesehen, und ist auch gut so. Riesige Erwartungshaltungen und enttäuschte Fans bei einem an sich guten Game (das jetzt kein epischer Meilenstein ist und sein will), das muss ja nicht sein.
Na ja. Ich finde es gut, wenn man die Erwartungen in die richtige Richtung lenkt. Grundsätzlich halte ich es für Quatsch, wie gern man den Spielern unterstellt ihre Erwartungen seien überzogen, obwohl sie eigentlich einfach nur entweder dem folgten, was vorher beworben wurde (bspw. EAs Versprechen der Auswirkungen bei Mass Effect) oder weil sie schlicht dem Standard entsprechen, sei es von Videospielen allgemein oder dem spezifischen Genre. Ist ja auch nicht anders bei Filmen momentan. Man ist da gern dabei, die Schuld dem Konsumenten abzuladen, der ja einfach nur zu anspruchsvoll ist aber klar, wer will auch zugeben, unkreativ, faul oder inkompetent gewesen zusein während der Entwicklung? Fragwürdig finde ich es nur, wenn andere Konsumenten sich davon auch noch beeinflußen lassen und nachplappern, was ihnen die Firma gesagt hat.

@DonDonat
Das mit dem Humor hört man öfter aber ich kann es ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Ich habe viel humoristisches aus Amerika oder England auf Deutsch gesehen und hatte dabei nie wirklich Probleme. Ich glaube auch die Allgemeinheit hatte nie wirkliche Probleme, sonst kämen ja Komödien nicht so gut an. Ich mein das geht ja sogar so weit, dass deutsche Synchros Filme lustiger gemacht haben als sie eigentlich sind.

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Re: The Outer Worlds: Entwickler über Spielzeit, Umfang, überzogene Erwartungen, Hype und eine Box-Version

Beitrag von MrLetiso » 11.02.2019 13:16

DonDonat hat geschrieben:
11.02.2019 12:52
Sir Richfield hat schon einiges davon angesprochen, was ich genau so argumentiert hätte, daher spare ich mir eine ausführliche Antwort.
Nur zusätzlich dazul: Englisch wird hier schon in der Grundschule gelehrt, es ist also davon auszugehen, dass ein "normaler" Bürger gut genug englisch versteht, jeder Unterhaltung ohne Probleme zu folgen.
Die Aussage hinkt ein wenig ehrlich gesagt. Das würde ebenso bedeuten, dass jeder normale Bürger noch in der Lage ist, Mathematik-Aufgaben mit Schwerpunk Analysis zu lösen.
DonDonat hat geschrieben:
11.02.2019 12:52
Nimmt man dann noch den Fakt hinzu, dass wir als "Gamer" hier definitiv mehr der englischen Sprache mitbekommen, dann wird es noch wahrscheinlicher, dass man mit fortlaufender Gewöhnung irgendwann mal gar nicht mehr drüber nachdenken muss, was gerade gesagt wird.
Da hatte die ältere Generation definitiv den Vorteil, dass sie sich als "Gamer" bedingt durch mangelnde Lokalisierung damit beschäftigen musste. Heutzutage ist das nicht mehr der Fall. Du redest auch von "wahrscheinlicher". Ich denke Du unterschätzt die Menge an nicht-englischsprechenden Spielern enorm, was aber auch an Deinem Umfeld liegen kann?
DonDonat hat geschrieben:
11.02.2019 12:52
Und ich fordere ja auch nicht, dass Spiele keine deutsche Synchro Lokalisierung/ Synchro haben sollen, nur ist es gerade bei Spielen mit Witz oft schwer bis unmöglich den Humor vom Englischen ins Deutsche zu holen. Daher halte ich es gerade bei Borderlands oder auch hier in The Outer Worlds für nicht so sinnvoll das Spiel überhaupt in deutsch zu spielen.
Wenn man selbst aber natürlich trotzdem lieber auf deutsch spielt, dann ist es natürlich ein valider Kritikpunkt, wobei ich dann aber die Frage stellen würde ob dieser so gewichtig ist, dass man ein eventuell sehr gutes Spiel komplett auslässt?
Das würde ich Dir auch gar nicht unterstellen wollen.
Wenn ich jetzt mal ein Beispiel aus meiner Jugend heranziehen darf: ich war heilfroh, dass Spiele wie Indiana Jones IV, Monkey Island und Simon the Sorcerer ins Deutsche übersetzt waren, weil das sehr junge Ich noch nichts mit Englisch am Hut hatte. Und ich hatte mit den Spielen eine unheimlich gute Zeit und habe auch herzlich darüber lachen können. Wären die Titel auf Englisch gewesen, wären sie komplett an mir vorbeigegangen, weil ich keine Ahnung gehabt hätte, was ich tun soll. Von der Geschichte mal ganz abgesehen. Würdest Du auch sagen, dass bei den genannten Spielen der Witz bei der Übersetzung verloren gegangen ist und mein junges Ich sie hätte gar nicht spielen brauchen, in diesem Zustand?
Ich stimme Dir in soweit zu, dass es schwierig sein kann, etwaige Dinge zu übersetzen und sowohl Witz als auch Bedeutung zu erhalten. Nur ist das meiner Meinung nach die Aufgabe des Übersetzers bzw. der Synchronsprecher. Der Zuschauer kennt die Originaltexte nicht, weshalb man hier auch mehr Freiraum hat. Wahrscheinlich sind mir aufgrund der Deutschen Fassung von Monkey Island unzählige Witze durch die Lappen gegangen - und ich habe es nicht gemerkt und hatte trotzdem eine schöne Zeit.

Und ob man ein storylastiges Spiel auslassen sollte, wenn man die Sprache nicht versteht? Welchen Sinn hätte es denn, es zu spielen? :Buch:

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Sir Richfield
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Re: The Outer Worlds: Entwickler über Spielzeit, Umfang, überzogene Erwartungen, Hype und eine Box-Version

Beitrag von Sir Richfield » 11.02.2019 13:55

SethSteiner hat geschrieben:
11.02.2019 13:06
Das mit dem Humor hört man öfter aber ich kann es ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Ich habe viel humoristisches aus Amerika oder England auf Deutsch gesehen und hatte dabei nie wirklich Probleme. Ich glaube auch die Allgemeinheit hatte nie wirkliche Probleme, sonst kämen ja Komödien nicht so gut an. Ich mein das geht ja sogar so weit, dass deutsche Synchros Filme lustiger gemacht haben als sie eigentlich sind.
Kommt auf das WAS an und was daraus gemacht wird.

Wortwitze sind da halt ein Problem und nicht immer findet man im Deutschen eine Entsprechung, die Sinn hat.

Aktuelles Beispiel, so aus meinem Kopf raus: The Orville, Staffel 2 Folge 1 oder 2...
[Spoiler, falls einer noch nicht und so...]
Einer der Offiziere muss rituell nach Hause, pinkeln.
Kapitän sagt natürlich, dass sich alle (Menschen) zurückhalten sollen, keine Gags und so.

Und am Ende sagt er dann:
"And if you need any time for preparations, you can relieve yourself", was ihm sofort peinlich ist.
Natürlich kichert sein Pilot los und als der Offizier ihn ansieht, meint er:
"Nah, he's just taking the piss out of you."

Den erste Gag bekämst du mit etwas Gewalt und in dem Kontext noch mit "Können Sie sich entschuldigen" hin.
Aber "someone is taking the piss out of somebody" wird schon schwieriger, weil wir, jedenfalls soweit mir bekannt, eher "Nah, der will dich nur verarschen" sagen würden. Maximal würde er sich an- oder einpissen, vor Lachen, aber der Kapitän lacht halt nicht.
(Achja, der Offizier ist natürlich ein Alien und der sog. Comically Serious, der natürlich nix mit menschenlichen Redewendungen anfangen kann).
An der Stelle kannst du halt nicht einfach übersetzen, sondern musst dem ganzen einen anderen Spin geben, der den Gag "Kapitän macht *natürlich* als einziger eine Anspielung" behält, aber ohne dem Zielpublikum Schmerzen zuzufügen.

Einer der Mel Brooks Filme (Ich glaube es war Men in Tights) ist halt ein Beispiel, wie man es nicht machen sollte.
Ab und an sagt jemand "Now only a miracle can help us", woraufhin halt ein Pferd namens Miracle in die Szene reitet.
Im Deutschen: "Jetzt kann uns nur noch ein Mirakel helfen." Nur: Das sagt niemand so!
Oder im besten Film aller Zeiten: JAM THEIR RADAR!!! To jam = Ein Signal blockieren. Jam = (Nicht Zitrusfrucht)Marmelade.
Da der Gag mit der Marmelade visuell ist (Sie werfen buchstäblich ein Glas Marmelade auf die Schüssel und weil Mel Brooks Mel Brooks ist, reitet man noch weiter darauf rum - es ist Himbeermarmelade und wenn es EIN Mann wagt, ihn anzu*prrrrrrrrrrzt*en [give s.o. the raspberry], dann ist es LONESTARR!), kann man den nicht einfach wegdiskutieren.
Man hat sich dann halbwegs geschickt mit "Verkleistert ihnen die Aussicht!" gerettet.

Das meint man damit, dass Humor "schwer" ist.
(Und da ist da noch die Geschichte, dass sich polnische Übersetzer geweitert haben, Discworld Bücher zu übersetzen, weil sie meinten, dass die Polen an und für sich die Art des Humors gar nicht erst verstehen würden.)
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