The Division 2: PC-Version im Überblick, Systemvoraussetzungen und nicht auf Steam, aber im Epic Games Store

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thormente
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Re: The Division 2: PC-Version im Überblick, Systemvoraussetzungen und nicht auf Steam, aber im Epic Games Store

Beitrag von thormente » 11.01.2019 06:06

DonDonat hat geschrieben:
10.01.2019 14:59
greenelve hat geschrieben:
10.01.2019 14:27
Bayonetta 2 hätte es ohne Exklusivvertrag nicht gegeben. Exklusivität ist toll.
Ugh, selten so eine obskure Aussage gelesen...

Exklusivität ist/ war noch nie "toll" und hat auch noch nie in dem Maße für positiv auf irgendwas ausgewirkt, als nicht-Exklusivität.
GTA5 ist nur so erfolgreich, weil es nicht exklusiv auf einer Konsole war.
Ubisoft kann sich nur deswegen behaupten, weil ihre Titel nicht exklusiv sind.
Fifa ist jedes Jahr eins des am meisten verkauften Spiele, weil es nicht exklusiv ist.
CoD verkauft sich nur so gut, weil es nicht exklusiv ist.
Oder kurz, die Liste an Beispielen die Belegen das Exklusivität Mist ist, ist quasi endlos.

Dass sich exklusiv-Spiele auf ihrer jeweiligen Platform aber dennoch gut verkaufen stimmt, im Vergleich zu nicht-exklusiv-Titeln bleiben die aber Welten dahinter.

Und dann dass gute Bayonetta 2: wäre es nicht exklusiv gewesen, dann hätte es sich ja sicher auch gut verkauft :wink:
Aber weil man lieber den einfachen Weg geht und sich einen "exklusiv Deal" holt und von nur einem der großen Player finanziert wird, war die Finanzierung definitiv einfacher. Daraus aber zu schließen, dass es nur so entstanden wäre ist einfach falsch: Bayonetta 2 hätte genau so gut entstehen können, wenn es nicht exklusiv gewesen wäre, es hätte halt nur mehr Arbeit für die Finanzen gebraucht als ein "exklusiv"-Deal.

Obskur sind deine Worte nicht, aber zeugen von oberflächlicher und schlecht informierter Laienmeinung.

Exklusivität von hoher Qualität ermöglicht es Spielen, überhaupt erst so erfolgreich zu sein. Ums mal grob umrissen auszudrücken. :roll:

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manu!
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Re: The Division 2: PC-Version im Überblick, Systemvoraussetzungen und nicht auf Steam, aber im Epic Games Store

Beitrag von manu! » 11.01.2019 07:06

https://www.pcgamer.com/epic-games-gets ... ss-bureau/

F Rating für den Epic Store mit Begründung.Hört sich aber gerade schlimmer an als es wirklich ist.Trotzdem...

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NewRaven
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Re: The Division 2: PC-Version im Überblick, Systemvoraussetzungen und nicht auf Steam, aber im Epic Games Store

Beitrag von NewRaven » 11.01.2019 09:42

Ich lese hier immer zwei etwas seltsam anmutende Dinge heraus, wenn es um den Epic-Store und Steam geht...

1. "die Nutzer wollen Steam doch nur, weil sie dort schon viele Games in ihrer Bibliothek haben und nicht, weil es gut ist." Das halte ich für eine gewagte These. Als GOG damit anfing, auch Triple-A-Games zu verkaufen, umfasste meine Steam-Bibliothek sicher schon locker 500 Titel. Trotzdem hab ich GOG (mittlerweile samt Galaxy) oft genug genutzt, um auch große Titel zu kaufen und tue es noch. Ich verzichte hier also gegebenfalls ganz freiwillig bei manchen Titeln auf diverse Steam-Features (SteamPlay, Big-Picture-Controller-Support und die tonnenweise Community-Features) zuguntsten von DRM-Freiheit, einem ggf. besseren Preis oder sonstigem. Bei anderen Titeln hingegen "wiegen" die Steam-Features für mich viel mehr und ich käme nicht auf die Idee, diese Titel woanders zu kaufen - und ich bin ganz sicher da nicht der Einzige. Sicher, für viele Nutzer spielt der Gedanke, alles an einem Ort haben zu wollen, eine viel größere Rolle - ich würde das aber keineswegs pauschalisieren, insbesondere eben dann nicht, wenn es aufgrund der vielen Funktionen der Steam-Plattform eben noch genug andere Gründe gibt, warum man Titel X eben explizit am liebsten dort kaufen und nutzen will. Das Problem von Epic ist eben, abseits von der von mir persönlich als sehr unangenehm empfundenen Art, wie sie versuchen auf den Markt zu drängen, dass sie schlicht abseits ihrer Exklusivdeals nichts haben, was sie im positiven Sinne einzigartig macht... und hier sind wir dann auch eigentlich schon bei Punkt 2...

2. "Konkurrenz zu einem Monopolist ist immer gut". Erstmal: Steam hat kein Monopol - wer das glaubt, sollte das Wort vielleicht besser noch einmal nachschlagen. Aber selbst wenn sie es hätten, taugt die Aussage eben so nicht viel, weil die Messlatte zwischen den beiden Diensten einen solchen Vergleich nicht wirklich zulässt - jedenfalls nicht für den Endkunden. Epic hat eben einen Fokus darauf, Publishern ein schönes Leben zu machen, nicht darauf, selbiges für Spieler zu tun. Als Spieler, als Endkunde, bist du bei Epic von der Plattformtechnik über die Plattformfeatures bis hin zum Support, Refunds und Co. derzeit eben nicht nur eine riesige Ecke hinter Steam, sondern eben auch hinter allen anderen Stores - von GoG bis Origin. Qualitativ ist das also schon einmal keine Konkurrenz. Und vermutlich weiß Epic das auch, deshalb die Tonnen von Exklusivdeals, um wenigstens Quantitativ irgendwie etwas entgegensetzen zu können (auch wenn man natürlich in der Gesamtzahl an Games ebenfalls nie zu Steam aufschließen können wird). Aber sowas ist doch nicht die Art von Konkurrenz, die "Monopole" bricht oder brechen können sollte - jedenfalls nicht für den Gamer. Steam hat es trotz nach wie vor vorhandener Makel geschafft, von einer skeptisch betrachteten Plattform, die man nutzen kann (und selten muss) zu einer Plattform zu werden, die viele Gamer gern nutzen wollen - durch Qualität und durch Investionen in eigene Technik und Funktionen. Der Epic-Ansatz ist hingegen darauf ausgelegt, Kunden deshalb an sich zu binden, weil sie keine andere Wahl haben (so gesehen ist Epic übrigens weit näher dran, ein Monopol zu erschaffen, als Steam ;) ) - das kann doch nicht wirklich die Art von "Konkurrenz" sein, die Gamer wirklich haben wollen. Was ist denn bitte an "es ist okay, für den Endkunden einfach alles schlechter zu machen als der 'Monopolist', solange das Ding nur nicht Steam heißt und von Valve ist" eine positive Entwicklung, die uns Spieler hilft oder auch nur irgendwie helfen könnte? Ich verstehe, dass man Steam (oder digitalen Vertrieb mit DRM allgemein) nicht sonderlich mag... ich verstehe auch, dass Steam selbst viel Verbesserungspotential hat... ich verstehe, dass man Valve aus welchen Gründen auch immer nicht mögen kann... ich verstehe, dass viele Spieler manche der Steam-Entwicklungen der letzten Jahre völlig egal sind... alles kein Ding. Ich verstehe allerdings nicht, wieso man eine Plattform, die viel mehr auf Publisherfreundlichkeit als auf Kundenfreundlichkeit fokusiert ist und die für letztere quasi alles schlechter umsetzt als die Konkurrenz und dabei nicht ein positives Alleinstellungsmerkmal hat jetzt als erwünschenswerte Konkurrenz betrachtet. Und ich versteh das erst recht nicht, wenn man bedenkt, dass man ja beispielsweise mit GoG schon solch eine wirkliche geeignetere Konkurrenz hat, die sogar wirklich eigene positive Alleinstellungsmerkmale (in diesem Fall beispielsweise die DRM-Freiheit und den völlig optionalen Launcher) besitzt.
Zuletzt geändert von NewRaven am 11.01.2019 10:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Leon-x
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Re: The Division 2: PC-Version im Überblick, Systemvoraussetzungen und nicht auf Steam, aber im Epic Games Store

Beitrag von Leon-x » 11.01.2019 10:14

NewRaven hat geschrieben:
11.01.2019 09:42
Ich lese hier immer zwei etwas seltsam anmutende Dinge heraus, wenn es um den Epic-Store und Steam geht...
Dein Punkt 1 macht keinen Sinn in Bezug auf Epic. Du nutzt GOG weil es dir einen deutlichen Vorteil wegen DRM freier Ware bietet. Da wo es bei Steam eben zu Einschränkungen kommt. Nur setzen weder Steam noch Epic DRM voraus. Es bleibt den Publisher überlassen.
Die wollen den Schutz sonst würden die Spiele dort gar nicht erscheinen.
Würde Epic sich wie GOG aufstellen hätten sie auch nur dessen Angebot wo die Entwickler freiwillig mitmachen. Du bekommst Aber nicht die Großen im Geschäft die ihre digitalen Games halt gern verschlüsselt sehen.

Also kann Epic gar nicht anders als es Steam gleich zu tun wenn man Zugriff auf alle Spieleentwicklung will.

Was willst groß einzigartig machen was Steam nicht innerhalb kurzer Zeit kopieren kann? Paar nette Zusatzfunktionen die wohl 80% der Käufer die eh nur das Game zocken wollen wohl eh nicht interessiert.


Zu Punkt 2 wird Epic erst mal wirtschaften müssen um den Service und Infrastruktur auszubauen. Denke nicht dass man so bleiben will. Aber du kannst nicht von Heute auf Morgen wie die Big Player agieren die es sich auch erst über Jahre aufgebaut haben.
Abwicklung von Rücknahmen usw wird da sicherlich auch vertraglich einiges dranhängen. Steam hat sich da Jahre auch nicht bewegt bis die Konkurrenz damit angefangen hat.
Schau wie lange MS braucht um aus den Win Store nicht nur eine Konsolenplattform zu machen.
Denke da hängt einfach mehr dran. Du kannst auch nicht einen Online-Shop eröffnen und dann wie Amazon agieren. Bis man da gewissen Support bietet der aber ins Geld geht muss man eine gewisse Größe haben. Amazon verschrottet regelrecht Unmengen an Retouren die sich andere Unternehmen gar nicht leisten können. Verkaufen absichtlich mit Verlust um Konkurrenten zu verdrängen usw...
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Re: The Division 2: PC-Version im Überblick, Systemvoraussetzungen und nicht auf Steam, aber im Epic Games Store

Beitrag von NewRaven » 11.01.2019 10:39

Leon-x hat geschrieben:
11.01.2019 10:14

Dein Punkt 1 macht keinen Sinn in Bezug auf Epic. Du nutzt GOG weil es dir einen deutlichen Vorteil wegen DRM freier Ware bietet. Da wo es bei Steam eben zu Einschränkungen kommt. Nur setzen weder Steam noch Epic DRM voraus. Es bleibt den Publisher überlassen.
Die wollen den Schutz sonst würden die Spiele dort gar nicht erscheinen.
Würde Epic sich wie GOG aufstellen hätten sie auch nur dessen Angebot wo die Entwickler freiwillig mitmachen. Du bekommst Aber nicht die Großen im Geschäft die ihre digitalen Games halt gern verschlüsselt sehen.

Also kann Epic gar nicht anders als es Steam gleich zu tun wenn man Zugriff auf alle Spieleentwicklung will.

Was willst groß einzigartig machen was Steam nicht innerhalb kurzer Zeit kopieren kann? Paar nette Zusatzfunktionen die wohl 80% der Käufer die eh nur das Game zocken wollen wohl eh nicht interessiert.
Doch, tut er. Natürlich wollen die Publisher diesen "Schutz" und genau deshalb landen viele Titel nicht bei GOG. Solange GOG sich aber dem nicht beugt und weiter alle Titel DRM-frei anbietet, ist es eben dennoch ein Alleinstellungsmerkmal. Aber selbst wenn Epic diese DRM-Freiheit kopieren würde, wäre es eben nicht das, was sie als Alleinstellungsmerkmal liefern müssten - eben weil es bereits GOG gibt.

Und was sie besser machen könnten? Nun, das ist eine Frage, die DIE sich hätten überlegen müssen, bevor sie die Plattform starten. Hätte ich das Geheimrezept für DAS Killerfeature, dass einen solchen Digitalstore im positiven Sinn von der Konkurrenz abhebt, wäre ich vermutlich nicht mehr hier, sondern würde einen digitalen Gamestore betreiben und auf meiner Südseeinsel im Geld baden ;)
Leon-x hat geschrieben:
11.01.2019 10:14
Zu Punkt 2 wird Epic erst mal wirtschaften müssen um den Service und Infrastruktur auszubauen. Denke nicht dass man so bleiben will. Aber du kannst nicht von Heute auf Morgen wie die Big Player agieren die es sich auch erst über Jahre aufgebaut haben.
Abwicklung von Rücknahmen usw wird da sicherlich auch vertraglich einiges dranhängen. Steam hat sich da Jahre auch nicht bewegt bis die Konkurrenz damit angefangen hat.
Schau wie lange MS braucht um aus den Win Store nicht nur eine Konsolenplattform zu machen.
Denke da hängt einfach mehr dran. Du kannst auch nicht einen Online-Shop eröffnen und dann wie Amazon agieren. Bis man da gewissen Support bietet der aber ins Geld geht muss man eine gewisse Größe haben. Amazon verschrottet regelrecht Unmengen an Retouren die sich andere Unternehmen gar nicht leisten können. Verkaufen absichtlich mit Verlust um Konkurrenten zu verdrängen usw...
Da gibt es Mechanismen die sieht man von Außen erst mal nicht.
Naja, den Store selbst gibt es ja nun bereits seit ein paar Jahren. Der gute Tim wird sich nicht spontan irgendwann letztes Jahr mal schnell in einer Mittagspause überlegt haben "oh, jetzt machen wir mal damit Steam Konkurrenz und öffnen das Ding" und Kohle um diverse Exklusivdeals abzuschließen und Absatzzahlen zu garantieren und Differenzbeträge selbst zu zahlen ist ja offenbar auch genug da. Spricht jetzt also beides ziemlich gegen "die müssen sich erstmal finden, dann wird das schon".

Und natürlich hängen an Dingen wie Refunds neben Gesetzen auch Vertragsbedingungen... aber mal abgesehen davon, dass Steam genau solche Bedinungen ja bereits durchgesetzt hat, was Epic sicher einen weitaus größeren Verhandlungsspielraum in dieser Hinsicht ermöglicht, als ihn Steam vor ein paar Jahren hatte, hat Epic da auch aufgrund ihrer finanziellen Gegenleistungen für die Exklusivdeals da sicher eine bessere Verhandlungsposition. Auch hier finde ich also, dass "der Kleine muss erst noch ein bisschen wachsen" nicht wirklich als Argument taugt. Zusammen mit all den anderen Versprechen an Publisher zu Ungunsten der Kundschaft sieht das eben letztlich eher nach völlig anderen Prioritäten in einer gänzlich anderen, weit weniger kundenorientierten Geschäftsstrategie und nicht nach "wir hatten noch nicht genug Zeit dafür" aus.
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Re: The Division 2: PC-Version im Überblick, Systemvoraussetzungen und nicht auf Steam, aber im Epic Games Store

Beitrag von Leon-x » 11.01.2019 10:52

Was machen denn MM-Online, Saturn-Online, Expert-Online, notebookbilliger usw wesentlich besser als Amazon? Warum kaufen Leute dort trotzdem ein obwohl die nicht wie Big A auch nach der Garantiezeit noch Sachen zurücknehmen? Der Service ist bei Amazon einfach kulanter. Die Anderen können es sich gar nicht leisten so viel zu verschrotten.

Vermutlich kaufen Leute auch woanders einfach nur wegen besseren Preis und Verfügbarkeit. Die müssen gar nichts wesentlich besser machen als Amazon. Denn ein Großteil interessiert sich gar nicht für paar Zusatzfunktionen.
Genauso wie die Meisten nicht ihre Konsole wechseln nur weil die andere Plattform bisschen was besser macht.
Ein Teil ist gar nicht wichtig genug dass Leute die gewohnte Plattform wechseln. Da brauchst schon einiges an Sachen die es woanders halt nicht gibt.

Ich sehe nicht wie man sich also von der "Marke" Steam abheben will um genug Aufmerksamkeit zu bekommen.
Da hilft nur Dinge anzubieten die halt Steam dann nicht hat und eine gewisse Kundengröße einfach zocken will.
Sicherluch wären sehr gute Eigenproduktionen da am Besten geeignet. Aber Qualität lässt sich nicht einfach einplanen ohne gut zusammenarbeitende Entwicklerstudios. Sowas bracht dann auch schon mal 4 Jahre bis da Ergebnisse zu sehen sind
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Re: The Division 2: PC-Version im Überblick, Systemvoraussetzungen und nicht auf Steam, aber im Epic Games Store

Beitrag von NewRaven » 11.01.2019 11:28

Weil sie dort Vorteile sehen - und wenn es "nur" der Preis oder die aktuelle Verfügbarkeit ist. Aber vermutlich eher nicht wegen der dortigen "Exklusivmarken". Und jetzt ist die Frage: welche Vorteile hab ich denn, wenn ich den Epic-Store nutze? Ich würde nach aktuellem Stand mal sagen: keine. Dafür aber eine Menge Nachteile, auch abseits von der technischen Infrastruktur, beispielsweise eben beim Support (von "User-helfen-Usern"-Foren bis zum Refund).

Und es geht gar nicht so sehr darum, sich von Steam abzuheben, um Aufmerksamkeit zu bekommen, es geht darum, dem Kunden einen Grund zu geben, dort auch kaufen zu wollen (nicht zu müssen), wenn man diese Aufmerksamkeit wie auch immer schon auf sich gezogen hat. Wie die ihre PR gestalten, ist wieder eine ganz andere Sache - aber im Moment hat der Laden ja nicht einmal etwas zu bieten, wenn sie bereits meine Aufmerksamkeit haben... außer Gratis-Games und bitter schmeckende "Exklusivdeals". Und ich stelle nicht in Frage, dass dieses Konzept so funktionieren kann - je nachdem, wie viel Geld man da rein pumpt, kann und wird das aufgehen. Ich stelle aber in Frage, ob das wirklich die Art ist, die man sich als Konkurrenz für Steam auf Spielerseite wünschen sollte.
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Re: The Division 2: PC-Version im Überblick, Systemvoraussetzungen und nicht auf Steam, aber im Epic Games Store

Beitrag von Leon-x » 11.01.2019 11:40

Funktionen die Steam dann selber einfach bereitstellt falls zu viele Kunden abwandern.
Funktioniert meiner Meinung nach nicht. Steam kann immer bis zu einen gewissen Grad reagieren.
Denke einfach dass ein Großteil gar nicht so viele Finge braucht.
Wo man Steam aber bekommt ist ihre selbst auferlegte Nichtexklusivität. Die bieten halt nicht mit wie im Aktionshaus.
Genau da lockt man Leute weg die sich eh schon von Kopierschutz, kein Gebrauchtverkauf, Microtransaktionen usw gängeln lassen. Da sind paar Funktionen weniger gar nicht so wild wenn man auf ein Spiel nicht verzichten will.
Natürlich muss Epic noch einiges ausbauen gerade für den Kreis der wert darauf legt. Scheint aber nicht der primäre Focus. Falls sie Erfolg haben scheint es wirklich nicht so wichtig. Wenn nicht könnte man es daran festmachen.
Ich kann nicht wissen wie die breite Masse tickt.
Da werden Games mit nur 1 Map Millionen-Seller und bei CoD und BF regt man sich bei nur 10 MP Karten auf und dass man für jeden DLC extra zahlen soll.
Manches muss man nicht verstehen. Da reicht es einen Trend setzen zu können der sich rumspricht.

Kann natürluch alles sein dass Epics Taktik nicht aufgeht. Fragt sich nur warum dann langsam so viele Entwickler mitspielen. Irgendwas muss es ja bringen sonst würden die eher die Finger von lassen.
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Re: The Division 2: PC-Version im Überblick, Systemvoraussetzungen und nicht auf Steam, aber im Epic Games Store

Beitrag von NewRaven » 11.01.2019 11:51

Leon-x hat geschrieben:
11.01.2019 11:40
Kann natürluch alles sein dass Epics Taktik nicht aufgeht. Fragt sich nur warum dann langsam so viele Entwickler mitspielen. Irgendwas muss es ja bringen sonst würden die eher die Finger von lassen.
Als Entwickler/Publisher spielt man vermutlich mit, weil man nicht viel zu verlieren hat:

- höherer Anteil am Verkauf
- man muss sich nicht mit negativen Kundenmeinungen rumschlagen und (möglicherweise bessere) "Konkurrenztitel" werden ausgeblendet
- man kann durch die begrenzte Anzahl an Titeln derzeit im Epic-Store noch herausstechen
- Epic gibt eine Garantie über die verkauften Einheiten und zahlt die Differenz selbst (das heißt, ich habe mindestens eine fixe Summe, die ich mit meinem Titel generiere, selbst wenn ihn nur 3 Leute kaufen sollten)
- Geld für Exklusivdeals...
.
.
.

Für Publisher dürfte Epic im Moment quasi das Paradies sein. Nur als Kunde interessiert mich diese Seite recht wenig, wenn ich als solcher dafür dann mit deutlichen Nachteilen im Vergleich zur Konkurrenz leben muss - von der Technik bis zum Service.
Zuletzt geändert von NewRaven am 11.01.2019 12:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: The Division 2: PC-Version im Überblick, Systemvoraussetzungen und nicht auf Steam, aber im Epic Games Store

Beitrag von douggy » 11.01.2019 12:10

NewRaven hat geschrieben:
11.01.2019 11:51
- man muss sich nicht mit negativen Kundenmeinungen rumschlagen und (möglicherweise bessere) "Konkurrenztitel" werden ausgeblendet
Wer bis zum Epic Store kommt, hat zumindest Zugriff auf das Internet.

Dort gibt es Tests, Videos, Bewertungen, Metacritic ..
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they drive a limousine, but we ride a bike
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Re: The Division 2: PC-Version im Überblick, Systemvoraussetzungen und nicht auf Steam, aber im Epic Games Store

Beitrag von Pommern » 11.01.2019 12:19

Steam hat doch die gleichen Probleme wie amazon. Es ist mittlerweile völlig unübersichtlich und zugemüllt mit Schrott, weil jeder Hans Wurst dort seine Ware einstellen kann.

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Re: The Division 2: PC-Version im Überblick, Systemvoraussetzungen und nicht auf Steam, aber im Epic Games Store

Beitrag von NewRaven » 11.01.2019 12:42

douggy hat geschrieben:
11.01.2019 12:10
Wer bis zum Epic Store kommt, hat zumindest Zugriff auf das Internet.

Dort gibt es Tests, Videos, Bewertungen, Metacritic ..
Sicherlich, aber ein Reviewsystem oder wenigstens eine Bewertungsfunktion direkt beim Produkt macht trotzdem Sinn, immerhin basiert ja ein Großteil der Produktplatzierungen, Empfehlungen zu ähnlichen Produkten und sonstigen Personalisierungsmöglichkeiten, ohne die kaum ein Online-Shop auskommt, eben auf solchen Kriterien. Kann man blöd finden, weil man personalisiertes Marketing blöd findet - dann kann man sich aber auch hinterher nicht beschweren, dass einem ein Store wie beispielsweise Steam ja "nur Schrott" anzeigt ;) Nachdem das nun geklärt ist: von der Qualität her bin ich auch nicht unbedingt ein Fan von Steams Reviews. Aber es hindert ja niemand Epic daran, es zumindest technisch besser umzusetzen... eigentlich... leider heißt "besser" für Epic eben "wie belästigen Publisher nicht mit sowas, wenn die das nicht wollen".
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Re: The Division 2: PC-Version im Überblick, Systemvoraussetzungen und nicht auf Steam, aber im Epic Games Store

Beitrag von xKepler-186f » 11.01.2019 13:34

NewRaven hat geschrieben:
11.01.2019 12:42
douggy hat geschrieben:
11.01.2019 12:10
Wer bis zum Epic Store kommt, hat zumindest Zugriff auf das Internet.

Dort gibt es Tests, Videos, Bewertungen, Metacritic ..
Sicherlich, aber ein Reviewsystem oder wenigstens eine Bewertungsfunktion direkt beim Produkt macht trotzdem Sinn, immerhin basiert ja ein Großteil der Produktplatzierungen, Empfehlungen zu ähnlichen Produkten und sonstigen Personalisierungsmöglichkeiten, ohne die kaum ein Online-Shop auskommt, eben auf solchen Kriterien. Kann man blöd finden, weil man personalisiertes Marketing blöd findet - dann kann man sich aber auch hinterher nicht beschweren, dass einem ein Store wie beispielsweise Steam ja "nur Schrott" anzeigt ;) Nachdem das nun geklärt ist: von der Qualität her bin ich auch nicht unbedingt ein Fan von Steams Reviews. Aber es hindert ja niemand Epic daran, es zumindest technisch besser umzusetzen... eigentlich... leider heißt "besser" für Epic eben "wie belästigen Publisher nicht mit sowas, wenn die das nicht wollen".
Ich finde ein Nutzer Bewertungssystem, wie bei Steam, grundsätzlich sehr gut. Denn, falls ein Produkt wirklich mies ist, kann es darüber kommuniziert werden. Auf der anderen Seite finde ich es merkwürdig, dass auf diesem Punkt so sehr herumgeritten wird. Jeder Mensch ist immer noch frei in seinen Kaufentscheidungen und er kann sich über genügend Foren, Magazine, etc. über ein Spiel informieren. Wie gesagt, das Fehlen eines Bewertungssystem ist schlecht, aber momentan wird mit dem Epic Store eine Sau durchs Dorf getrieben, wie im mittelalterlichen Böhmen. Nachzuspielen übrigens in "Kingdom Come: Deliverance". :)

Da finde ich beim Epic Store zum Beispiel die Refun-Praktiken bedenklicher, bzw. den (offenbar kaum vorhandenen) Customer Service.

SANOBI
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Re: The Division 2: PC-Version im Überblick, Systemvoraussetzungen und nicht auf Steam, aber im Epic Games Store

Beitrag von SANOBI » 11.01.2019 16:07

Schade, dann ein Spiel weniger zum zocken. Mich nervt das permanente Switchen von Plattformen. Wird langsam wie beim Streaming von Serien und Sport. Verzicht bringt da wenigstens mehr Zeit für andere Dinge.
Atari 2600, NES, MasterSystem II, Dreamcast, PS2, PS3, PS4, WiiU....ein schlechtes Gewissen und die Gewissheit mehr vom Leben gewonnen und verloren zu haben.

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