Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von dOpesen » 17.07.2018 11:59

Scorplian190 hat geschrieben:
17.07.2018 11:03
Nintendo = cartoony, MS = ernst (mehr Gameplay-Fokus), PS = ernst (mehr Story-Fokus)
da musste ich jetzt doch kurz schmunzeln. :D

ernst gemeinte frage, wo siehst du denn bei ms mehr gameplay focus? quantum break?

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Scorplian
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Scorplian » 17.07.2018 12:29

dOpesen hat geschrieben:
17.07.2018 11:59
Scorplian190 hat geschrieben:
17.07.2018 11:03
Nintendo = cartoony, MS = ernst (mehr Gameplay-Fokus), PS = ernst (mehr Story-Fokus)
da musste ich jetzt doch kurz schmunzeln. :D

ernst gemeinte frage, wo siehst du denn bei ms mehr gameplay focus? quantum break?

greetingz
Aktuell hat MS ja nicht gerade sehr viel. Aber im anbetracht, dass Forza aktuell eines ihrer Steckepferde ist und Halo doch auch immer einen recht großen MP-Anteil hatte (da könnt ihr mich gern korrigieren). Sehe ich da schon (aktuell) leicht mehr Gameplay-Fokus als bei Sony. Quantum Break sagt mir dann auch kaum was, hätte ich anhand kurzem Gameplay auch eher wieder in die SP mit (vermutlich) Story Schiene gestellt.
Auf XBox gab es dann auch noch neu das Super Luckys Tale und Killer Instinct wurde ja auch etwas länger unterstützt.
Mehr Spiele von MS kenne ich dann aber auch schon nicht mehr :mrgreen:



Der Chris hat geschrieben:
17.07.2018 11:10
Show
Scorplian190 hat geschrieben:
17.07.2018 11:03
Vielleicht hätte ich erwähnen sollen, dass ich auch an sich nur halbgar etwas mit Action-Adventure-Games anfangen kann ^^' Bei sowas spielen dann die anderen Aspekte nochmal mehr Rolle.

Wenn ich jetzt God of War (PS4) mit God of War 3 vergleiche, wie stark diese mein Interesse wecken (0=schreckt mich ab, 10=Instabuy) und auch mal total blind MK8 und Uncharted dazu nehme.

Gameplay: GoW(4), GoW3(5), MK8(9-10), Uncharted(1), HZD(5)
Storyintegration: GoW(2), GoW3(5), MK8(10), Uncharted(1), HZD(4-5)
Design: GoW(3), GoW3(5), MK8(7), Uncharted(3), HZD(5)

Da sieht man halt, dass das Gameplay mir eine zu geringe Basis bietet um die anderen Faktoren überhaupt zu ignorieren.
Okay, ich verstehe dich. Da haben wir ein bisschen unterschiedliche Auffassung. Bei mir steht das Core-Gameplay halt über allem. Nichtsdestotrotz kann mich ein bestimmtes Design bzw. eine bestimmte Ästhetik natürlich auch abschrecken, das ist klar. Bei Horizon ist es noch so, dass ich für ein brauchbares Gameplay über die Verpackung hinwegsehen könnte...wobei das Spiel in der Aufmachung ja sogar auch ein paar Dinge hat, die ich ganz cool find. Bei dem neuen GoW bin ich dagegen schon eher wieder nicht dabei. Da müsste das Gameplay einfach über die komplette Spielzeit ein komplettes Brett sein, was es nach dem was ich gesehen hab, mMn nicht ist.
Ach HZD hab ich da irgendwie vergessen. Das hab ich mal (jetzt hier im Zitat) hinzugefügt.

Ich denke nicht, dass es hier so unterschiedlich ist. Ich empfinde das Gameplay von HZD, Uncharted und GoW eben nur nicht als gut ^^' Das liegt natürlich vollkommen an meinem Geschmack.
Deshalb ist das Design dann eben doch wieder ein Beachtenswerter Punkt, der mich theoretisch rumreißen könnte, es aber nicht tut. Ich denke vielleicht sehe ich lediglich im Gegensatz zu dir das Design (Sound mit inbegriffen) und das Gameplay relativ gleich auf.

Ein gutes Bsp. sind da Sonic und Mario für mich.
Ich finde Sonic besser als Mario. Aber nur weil ich das Design der Sonic-Spiele deutlich besser als das der Mario-Spiele finde. Beim Gameplay hingegen finde ich Mario besser, nur nicht deutlich.

Der Chris hat geschrieben:
17.07.2018 11:10
Story dagegen ist mir ehrlich gesagt völlig wumpe. Wenn ich die Chance habe Story zu ignorieren weil sie nicht mit Gewalt in mein Gesicht gedrückt wird, dann werde ich die Option ziehen die Story zu ignorieren. Also wenn ich damit nicht ganz übel penetriert werde, spielt Story in der Beurteilung eines Spiels für mich keine Rolle. Wenn ich zu sehr mit irgendeiner Story genervt werde, dann werde ich früher oder später auf jeden Fall abspringen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich den Abspann dann nicht mehr sehe steigt auf mindestens 90%. Eine spannende Ausnahme ist da bei mir Bayonetta...aus irgendeinem Grund hab ich mir all die Stunden von Cutscenes angeschaut. Ich schätze das ist aber einfach einem großartigen Charakter(design) und der Comedy geschuldet. Aber auch so etwas geht...wenn man da halt "Fleisch" dran hat, dass man kompensieren kann.
So geht es mir halt eigentlich auch. Deshalb schrieb ich auch "Storyintegration". Die beste Story eines Spieles ist für mich einfach, wenn das Spiel gar keine Story hat :lol:
Das ist natürlich nur grob überschlagen und wenn ich über die "Story" von z.B. Crash nachdenke bin ich hellauf begeistert, aber die ist dann eben so dezent eingebracht und mischt sich einfach zu NULL in das Gameplay ein, dass ich da auch keinen Negaitv-Punkt sehe.

Das hier ist übrigens ein geniales Beispiel was es eigentlich gut auf den Punkt bringt ^^
Ich werde aber definitiv keine 15min Cutscene anschauen, in der ich die schreckliche Kindheit von einem Charakter, den ich gerade erst getroffen habe, beklagt bekomme.

Der Chris hat geschrieben:
17.07.2018 11:10
Versteh ich. Seh ich auch etwa so. Wobei bei MS teilweise halt auch Sachen abgehen mit denen ich nichts zu tun haben möchte. Gears 5 sah auf der E3 schon wieder ganz fürchterlich aus. Ich bin halt auch frisch und zum ersten Mal zu Sony gewechselt uA auch um solch einen Mix zu sehen. So ein Spiel wie Motorstorm zum Beispiel zu haben war so eine meiner Hoffnungen...oder halt ein neues Ratchet & Clank.
Hätte ich ne XBox, dann würde ich wohl Forza Horizon, Killer Instinct und Super Luckys Tal kaufen. Die 3 Spiele treffen halt ziemlich gut meinen Spiele-Geschmack. Aber ja Gears of War oder auch Halo lassen mich da auch völlig kalt.

Ich erhoffe mir ja immernoch ein Remaster oder sogar ein neues Spiel zu Motorstorm. Diese Rennspiel-Reihe war was besonderes und sehe ich einfach bis heute als eine der stärksten PS-Reihen an =/
Besonders weil mich das Spiel damals so über alle Maßen überrascht hat. Ich dachte mir nur so "joa, ein OffRoad-Rennspiel mit echten normalen Autos, yaaay....", nachdem ich es aber gespielt hab, war ich einfach nur überwältigt von allem in dem Spiel :lol:
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von muecke-the-lietz » 17.07.2018 12:33

dOpesen hat geschrieben:
17.07.2018 11:59
Scorplian190 hat geschrieben:
17.07.2018 11:03
Nintendo = cartoony, MS = ernst (mehr Gameplay-Fokus), PS = ernst (mehr Story-Fokus)
da musste ich jetzt doch kurz schmunzeln. :D

ernst gemeinte frage, wo siehst du denn bei ms mehr gameplay focus? quantum break?

greetingz
Die meisten MS exklusiven Titel haben einen wesentlich stärkeren Gameplay Fokus als die Sony Exklusiven.

Super Luckys Tale, State of Decay, ReCore, Halo, Halo Wars, Forza, Gears, Ori, Sunste Overdrive, Sea of Thieves, Rare Collection - das sind alles mehr oder weniger stark Gameplay Fokussierte Spiele. Und letztlich kann man auch Quantum Break dabei nicht völlig ignorieren. Natürlich stand hier die Geschichte stark im Mittelpunkt, aber das eigentliche recht flotte Gunplay war eigentlich über jeden Zweifel erhaben. Es ist schade, dass man dem Spiel nicht mehr Aufmerksamkeit und Zeit geschenkt hat. Das Ding hat eigentlich so unfassbares Potenzial, dass ich immer noch Leute verprügeln könnte, dass man das am Ende so gegen die Wand gefahren hat. Es ist nicht wirklich schlecht, und in einigen Punkten überragend, aber unterm Strich leider absoluter Durchschnitt. Vor allem, wenn man bedenkt, WAS das Spiel hätte werden KÖNNEN. Aber klar, für jemanden, der eher storyfreie Games zockt, ist das natürlich überhaupt nichts.

Aber am Gameplay an sich gibt es eigentlich bei MS selten was zu meckern. Vielleicht sollten sich doch mal bei MS umsehen. Ganz ehrlich, über die wird immer soviel schlechtes Zeug geredet, aber über die Quantität und Qualität ihrer Exklusivtitel kann man eigentlich nur in Ausnahmefällen meckern. Zumal es auch einige kleine Titel gibt, die einfach fetzen, und nicht sonst was sein wollen.
Zuletzt geändert von muecke-the-lietz am 17.07.2018 12:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Scorplian » 17.07.2018 12:38

Wow, da hab ich ja einige MS-Spiele vergessen, die ich bei kurzem Blick aber wirklich direkt einbezogen hätte :lol:

Thx! Speziell, dass ich Sunset Overdrive und Sea of Thieves vergessen hab ist schon etwas peinlich :oops:
(Gears hab ich nicht vergessen, aber da wusste ich das Story-Gameplay-Verhältniss nicht)
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von dOpesen » 17.07.2018 12:50

Scorplian190 hat geschrieben:
17.07.2018 12:29
Aktuell hat MS ja nicht gerade sehr viel. Aber im anbetracht, dass Forza aktuell eines ihrer Steckepferde ist und Halo doch auch immer einen recht großen MP-Anteil hatte (da könnt ihr mich gern korrigieren). Sehe ich da schon (aktuell) leicht mehr Gameplay-Fokus als bei Sony.
najo, gran turismo bietet einen sehr guten mp part und killzone shadow fall schneidet zumindest hier auf 4players besser ab als halo 5. ;)

ich sehe sony und microsoft in sachen gameplayspielen gleich auf, nur hat sony in sachen storyspiele um einiges mehr aufzuwarten, für dich wohl zu viele und du hättest gerne bissl mehr little big planet action oder arcade comic funracer, was ja vollkommen okay ist.
muecke-the-lietz hat geschrieben:
17.07.2018 12:33
Die meisten MS exklusiven Titel haben einen wesentlich stärkeren Gameplay Fokus als die Sony Exklusiven.

Super Luckys Tale, State of Decay, ReCore, Halo, Halo Wars, Forza, Gears, Ori, Sunste Overdrive, Sea of Thieves, Rare Collection - das sind alles mehr oder weniger stark Gameplay Fokussierte Spiele.
ich finde, gran turismo, killzone, infamous, spiderman, ratchet&clank, the last guardian, god of war, dreams stehen dem in nichts nach.

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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Bachstail » 17.07.2018 13:01

muecke-the-lietz hat geschrieben:
17.07.2018 12:33
Die meisten MS exklusiven Titel haben einen wesentlich stärkeren Gameplay Fokus als die Sony Exklusiven.
Das ist übrigens etwas, das mich subjektiv stört, um Deine Frage an mich zu beantworten, was ich mir gerne wünschen würde.

Ich bin reiner Gameplay-Spieler, Story interessiert mich null und Sonys Fokus auf Story spricht mich eher nicht so sehr an.

Meist bedeutet der Fokus auf Story nämlich, dass das Gameplay vernachlässigt wird.

Das muss es nicht immer heißen, siehe God of War aber wenn ich da an meine Spieldurchgänge durch TLoU oder Heavy Rain denke, dann hat sich das für mich zumindest bei diesen beiden Spielen bewahrheitet.

Dennoch weiß ich nicht, ob ich mir wünschen würde, dass Sony mehr Spiele entwickelt, welche mich ansprechen.

Einerseits wäre das toll, andererseits bin ich aber eh nicht so der große Fan von Exclusives, wie man in anderen Threads nachlesen kann (der Leifman/dOpesen dürfte das zum Beispiel wissen), ich beziehe meinen Spaß zu einem Großteil aus 3rd-Party-Titeln.

Ich habe einen haufen Spaß mit meiner PS4 und das alles dank subjektiv guter 3rd party-Spiele und Persona 5, mehr brauche ich bezüglich Sony und auch Microsoft nicht, Exclusives interessieren mich eigentlich nur bei Nintendo so richtig und da auch nur ein geringer Bruchteil ihres Portfolios (an Mario, Metroid, Donkey Kong, Star Fox, F-Zero und Fire Emblem habe ich zum Beispiel gar kein Interesse).

Wenn ich gerade so recht überlege, lässt sich das alles darauf herunterbrechen, dass ich unter Umständen einen sehr seltsamen Spielegeschmack habe.

Ich meine, ich bin reiner Gameplay-Spieler, mein Lieblings-Genre ist aber das RPG-Genre, welches das mit Abstand storylastigste Genre innerhalb der Videospielwelt ist.

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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von muecke-the-lietz » 17.07.2018 13:04

Scorplian190 hat geschrieben:
17.07.2018 12:38
Wow, da hab ich ja einige MS-Spiele vergessen, die ich bei kurzem Blick aber wirklich direkt einbezogen hätte :lol:

Thx! Speziell, dass ich Sunset Overdrive und Sea of Thieves vergessen hab ist schon etwas peinlich :oops:
(Gears hab ich nicht vergessen, aber da wusste ich das Story-Gameplay-Verhältniss nicht)
Naja, so ganz ohne Story ist Gears ja auch nicht. Aber es hat eben immer einen Koop Modus, und der meiste Story Kram wird über schicke Sequenzen abgehandelt, sodass man im Spiel selber nicht all zu viel Walk and Talk hat. Grundsätzlich ist das gut, weil man beim wiederholten Durchspielen die Sequenzen einfach überspringen kann.

Und die Multiplayer Modi waren zumindest bis zum dritten Teil auch über jeden Zweifel erhaben.

Ich weiß nicht, wie viele Stunden ich in meinem Leben in diesem Horde Modus verbracht habe.

@dOpesen

Die Tendenz geht bei MS aber definitiv mehr in Richtung Gameplay. Du kannst hier nicht ein GT Teil nennen, der gegen 5 Forzas steht (inklusive den Horizon Teilen).

Und ein Halo 5 ist mit seinem ganzen Koop/MP Ding auch wesentlich Gameplayfokussierter, als ein Shadow Fall. Und ob ein Killzone: Shadow Fall jetzt wirklich besser ist, als ein Halo 5, muss jeder für sich entscheiden. Ich sehe das nämlich definitiv nicht so. Es hat aber definitiv einen stärkeren Story Fokus, also mit mehr Script Szenen, mehr Sequenzen mehr Erzählung.

Aber von H5 mal abgesehen, gibt es ja auch noch Halo Wars 2 und die Masterchief Collection, und ich kann kann dir sagen, dass jeder Halo Teil trotz der fantastischen Lore immer ein absolut gameplayfokussierter Shooter mit Sandbox Elementen ist. Das mit einem Killzone zu vergleichen, halte ich fast für etwas gewagt, aber ja gut, es sind beides SciFi Shooter.

@Bachstail

Gut, nachvollziehbar.

Edit:

Nur zum Verständnis. Ich will jetzt hier nicht MS verteidigen, oder Werbung für die Xbox machen. Ich bin Mulitkonsolero. Ich denke nur, dass der eine oder andere vielleicht mal über den Tellerrand hinaus schauen sollte. Und alle, die sich hier immer nur über Forza, Halo, Gears beschweren, sollten diese Titel doch bitte erstmal spielen, bevor sie so abschätzig darüber urteilen, denn es gibt schon gute Gründe, dass diese Titel immer noch als Zugpferde von MS gelten. Auch wenn Halo 5 und Gears 4 jetzt nicht mehr die Meilensteine sind, die ihre Vorgänger einst waren. Aber es sind immer noch extrem hochwertig produzierte Titel, die man im Gegensatz zu den meisten Sony Titeln ganz entspannt im Koop zocken kann. Das ist halt auch so ein Aspekt. Viele MS Spiele sind auf Koop ausgelegt, zum Teil sogar auf Couch Coop. Das ist richtig klasse. Auch ein Forza: Horizon 3 kann man mit nem Kumpel zusammen im Koop zocken.
Zuletzt geändert von muecke-the-lietz am 17.07.2018 13:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von dOpesen » 17.07.2018 13:08

muecke-the-lietz hat geschrieben:
17.07.2018 13:04
Du kannst hier nicht ein GT Teil nennen, der gegen 5 Forzas steht (inklusive den Horizon Teilen).
warum nicht? es ist ein spiel, eine serie, du kannst doch nicht als diversitätsquantitätsargument von story zu gameplay einfach mal 3 forzas nehmen, das haut nicht hin und für horizon haste driveclub.

wenn microsoft 10 forza teile raushaut, sony aber nur god of war und ratchet und clank, hat doch microsoft keinen höheren fokus auf gameplay.
Und ein Halo 5 ist mit seinem ganzen Koop/MP Ding auch wesentlich Gameplayfokussierter, als ein Shadow Fall. Und ob ein Killzone: Shadow Fall jetzt wirklich besser ist, als ein Halo 5, muss jeder für sich entscheiden. Ich sehe das nämlich definitiv nicht so. Es hat aber definitiv einen stärkeren Story Fokus, als mit mehr Script Szenen, mehr Sequenzen mehr Erzählung.
mag jeder für sich entscheiden, dennoch sind beide titel auf gameplay ausgelegt.

darum ging es ja letztendlich.

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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von muecke-the-lietz » 17.07.2018 13:29

dOpesen hat geschrieben:
17.07.2018 13:08
muecke-the-lietz hat geschrieben:
17.07.2018 13:04
Du kannst hier nicht ein GT Teil nennen, der gegen 5 Forzas steht (inklusive den Horizon Teilen).
warum nicht? es ist ein spiel, eine serie, du kannst doch nicht als diversitätsquantitätsargument von story zu gameplay einfach mal 3 forzas nehmen, das haut nicht hin und für horizon haste driveclub.

wenn microsoft 10 forza teile raushaut, sony aber nur god of war und ratchet und clank, hat doch microsoft keinen höheren fokus auf gameplay.
Und ein Halo 5 ist mit seinem ganzen Koop/MP Ding auch wesentlich Gameplayfokussierter, als ein Shadow Fall. Und ob ein Killzone: Shadow Fall jetzt wirklich besser ist, als ein Halo 5, muss jeder für sich entscheiden. Ich sehe das nämlich definitiv nicht so. Es hat aber definitiv einen stärkeren Story Fokus, als mit mehr Script Szenen, mehr Sequenzen mehr Erzählung.
mag jeder für sich entscheiden, dennoch sind beide titel auf gameplay ausgelegt.

darum ging es ja letztendlich.

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Deine Argumentation ist schlicht nicht schlüssig. Von der puren Anzahl an Exklusivtiteln sind bei MS ein höherer Prozentsatz schlicht auf Gameplay ausgelegt. Zumindest bei den großen Titeln.

Worüber diskutieren wir denn jetzt? Willst du jetzt ernsthaft eine Diskussion darüber anfangen, dass der Großteil der großen Sony Produktionen nicht stark Story fokussiert ist? Also, zumindest großen Wert auf die Erzählung legen? Das ist wird eine sehr unsinnige Diskussion, denn genau das macht die Sony Titel ja aus.

Und wenn wir uns auf die Halo/Killzone Diskussion konzentrieren - Killzone: Shadow Fall ist im Leben nicht so glasklar gameplay fokussiert wie ein Halo 5 oder einer der anderen zig Halo Teile. Denk mal bitte an den Anfang in Shadow Fall, wo du ewig als Kind durch gescriptete Szenen läufst, oder die ganzen Stellen auf der verlassenen Raumstation im Orbit, wo du ewig nichts anderes machst, als durch leere Gänge zu laufen. Oder wenn man das erste Mal auf die andere Seite der Mauer kommt. Das ist alles sogar klasse inszeniert, ich mag Shadow Fall, aber das ist kein Spiel für Gameplay Puristen. Dafür hat es einfach zu viele Unterbrechungen, die man zum Großteil auch nicht überspringen kann.

Auch Halo 5 hat dafür eigentlich schon zu viele Unterbrechungen, aber wesentlich weniger als Shadow Fall. Und darum ging es ja hier.

Mit Spielen wie State of Decay, Sunset Overdrive, Halo Wars, Sea of Thieves, etc. überzeugt man vielleicht nicht immer hundert prozentig, der Fokus bei MS liegt aber eindeutig auf Koop/MP und Multiplayer.

Da ein Rennspiel von Sony zu nennen und einen Ego Shooter, der eher durch seine fantastische aber scriptlastige Inszenierung besticht, halte ich einfach für argumentativ recht schwach, um zu beweisen, dass Sony genauso gameplay fokussiert sei, wie MS. Zumal, selbst wenn, Killzone ja auch eher die Ausnahme als die Regel unter den derzeitigen Produktionen darstellt, und als Release Titel auch schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Die starke Tendenz, von der wir hier reden, ging ja eigentlich 2016 mit Uncharted 4 erst so richtig los.

Udn ab da wird die Diskussion ja auch sinnbefreit, da Sony ja von da an ganz eindeutig den storylastigen SP Markt bedient. Und das ganze oftmals mit einem ordentlichen und sauberen Gameplay versieht. Deshalb sind doch die Exklusivtitel von Sony in dieser Gen so stark. Aber sie sind halt nichts für Gameplay Puristen. Die werden derzeit eher bei Nintendo, auf der Xbox oder eben am PC fündig.
Zuletzt geändert von muecke-the-lietz am 17.07.2018 13:37, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von dOpesen » 17.07.2018 13:33

Bachstail hat geschrieben:
17.07.2018 13:01
Das muss es nicht immer heißen, siehe God of War aber wenn ich da an meine Spieldurchgänge durch TLoU oder Heavy Rain denke, dann hat sich das für mich zumindest bei diesen beiden Spielen bewahrheitet.
fandest du tlou echt so minimalistisch im gameplay? es ist natürlich stark story getrieben, aber wenn ich an meinen durchgang denke, dann denke ich doch an so manchen spielerischen anspruch.

gut, klar, nicht jeder hat bock auf multiplayer, jedoch für mich hatte ich in keinem multiplayer mehr seit counter strike 1.5 soviel spass wie in dem von tlou, es war der wahnsinn wie verschieden man da vorgehen konnte und das gameplay war aller erster güte.

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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von Scorplian » 17.07.2018 13:38

dOpesen hat geschrieben:
17.07.2018 12:50
muecke-the-lietz hat geschrieben:
17.07.2018 12:33
Die meisten MS exklusiven Titel haben einen wesentlich stärkeren Gameplay Fokus als die Sony Exklusiven.

Super Luckys Tale, State of Decay, ReCore, Halo, Halo Wars, Forza, Gears, Ori, Sunste Overdrive, Sea of Thieves, Rare Collection - das sind alles mehr oder weniger stark Gameplay Fokussierte Spiele.
ich finde, gran turismo, killzone, infamous, spiderman, ratchet&clank, the last guardian, god of war, dreams stehen dem in nichts nach.
Oh, da sehe ich schon das Problem

Außer Gran Turismo sehe ich da kein Spiel welches reinen Gameplay-Fokus hat. Eventuell Dreams, da ich da noch keinen Plan hab, was man da eigentlich macht ^^'

God of War geht mir schon eher in Story-Richtung

Die anderen sind für mich da ein kleiner Mischmasch, der mich aber beim Durchspielen immer wieder in nervige Story-Abschnitte zwingt. Als Beispiel nehm ich mal den E3-Trailer von Spidey. Den fand ich echt schlimm, ich war richtig genervt von diesem überdeutlichen Story-Fokus. Lediglich ein Gameplay, was ich nachträglich gesehen hab, zur OpenWorld konnte mich wieder ein bisschen einstimmen.

Wie gesagt, die beste Story ist keine Story :P (für mich)

dOpesen hat geschrieben:
17.07.2018 13:08
muecke-the-lietz hat geschrieben:
17.07.2018 13:04
Du kannst hier nicht ein GT Teil nennen, der gegen 5 Forzas steht (inklusive den Horizon Teilen).
warum nicht? es ist ein spiel, eine serie, du kannst doch nicht als diversitätsquantitätsargument von story zu gameplay einfach mal 3 forzas nehmen, das haut nicht hin und für horizon haste driveclub.

wenn microsoft 10 forza teile raushaut, sony aber nur god of war und ratchet und clank, hat doch microsoft keinen höheren fokus auf gameplay.
Doch, weil die Forza-Teile einen reinen Gameplay-Fokus haben. GoW und R&C eher nicht.

Ob das jetzt ansich Abwechslungreich ist, ist eine andere Frage, die man dann natürlich genauso kritisieren kann, aber trotzdem wurden dann die Ressourcen nur in gameplay-lastige Spiele gesteckt.

Aber es ist ja eben nich nur Forza, wie muecke ja schon aufgezählt hat ^^'


muecke-the-lietz hat geschrieben:
17.07.2018 13:04
Naja, so ganz ohne Story ist Gears ja auch nicht. Aber es hat eben immer einen Koop Modus, und der meiste Story Kram wird über schicke Sequenzen abgehandelt, sodass man im Spiel selber nicht all zu viel Walk and Talk hat. Grundsätzlich ist das gut, weil man beim wiederholten Durchspielen die Sequenzen einfach überspringen kann.
Uargs... "Walk and Talk"
Den Audruck hab ich so noch garnicht gehört, aber er beschreibt wirklich genau was ich hasse. Diese schrecklichen Story-Elemente die verhindern, dass ich viele Spiele mehr als einmal durchspiele. Diese Stellen die mich glauben lassen, ich würde gerade spielen, aber im Grunde ist es nur stark unterdrücktes Gameplay, da die Story gerade vorrang hat. Dieses Eingreifen ins Gameplay, was ich auf den Tod nicht ausstehen kann.

...
ich hasse "Walk and Talk" :mrgreen:



Edit:
dOpesen hat geschrieben:
17.07.2018 13:33
Bachstail hat geschrieben:
17.07.2018 13:01
Das muss es nicht immer heißen, siehe God of War aber wenn ich da an meine Spieldurchgänge durch TLoU oder Heavy Rain denke, dann hat sich das für mich zumindest bei diesen beiden Spielen bewahrheitet.
fandest du tlou echt so minimalistisch im gameplay? es ist natürlich stark story getrieben, aber wenn ich an meinen durchgang denke, dann denke ich doch an so manchen spielerischen anspruch.

gut, klar, nicht jeder hat bock auf multiplayer, jedoch für mich hatte ich in keinem multiplayer mehr seit counter strike 1.5 soviel spass wie in dem von tlou, es war der wahnsinn wie verschieden man da vorgehen konnte und das gameplay war aller erster güte.

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Es muss ja kein MP sein um Gameplay-getrieben zu sein.

Vergleich einfach mal TLoU mit Mario, Donkey Kong, Crash, usw. oder gleich mit Spielen wie Gran Turismo

oder DOOM: rein ins Spiel, kurze Erklärung, Gegener kommen, dann wird geballert -> weiter gelaufen, neue Gegner kommen, Ballern
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von dOpesen » 17.07.2018 13:45

muecke-the-lietz hat geschrieben:
17.07.2018 13:29
Deine Argumentation ist schlicht nicht schlüssig. Von der puren Anzahl an Exklusivtiteln sind bei MS ein höherer Prozentsatz schlicht auf Gameplay ausgelegt. Zumindest bei den großen Titeln.
sorry, aber dieses argument kann ich nicht annehmen, dafür ist das gameplay innerhalb der forza serie nicht unterschiedlich genug.

wenn du mit allen 5 forza teilen zusammen 100 stunden verbringst, jedoch auch mit gran turismo 100 stunden verbingst, hast du doch nicht mehr gameplay.
Worüber diskutieren wir denn jetzt? Willst du jetzt ernsthaft eine Diskussion darüber anfangen, dass der Großteil der großen Sony Produktionen nicht stark Story fokussiert ist? Also, zumindest großen Wert auf die Erzählung legen? Das ist wird eine sehr unsinnige Diskussion, denn genau das macht die Sony Titel ja aus.
habe ja nie behautptet, dass der großteil von sony produktionen nicht story basiert ist, ich behaupte nur, microsoft hat keinen stärkeren gameplayfocus als sony. ;)
halo vs. killzone
dein argument hier wird nur valide wenn du behauptest killzone sei ein story spiel und bietet kaum gameplay, dies ist aber nicht der fall.
Mit Spielen wie State of Decay, Sunset Overdrive, Halo Wars, Sea of Thieves, etc. überzeugt man vielleicht nicht immer hundert prozentig, der Fokus bei MS liegt aber eindeutig auf Koop/MP und Multiplayer.
mag sein, dass microsoft mehr titel hat die im koop oder multiplayer zu spielen sind, nur bedeutet das nicht, sie hätten einen stärkeren focus auf gameplay.
Da ein Rennspiel von Sony zu nennen und einen Ego Shooter, der eher durch seine fantastische aber scriptlastige Inszenierung besticht, halte ich einfach für argumentativ recht schwach, um zu beweisen, dass Sony genauso gameplay fokussiert sei, wie MS.
darf ich dazu das fazit hier auf 4players zitieren?
Show
Hinzu kommt eine frische Brise an Taktik sowie neue militärische und landschaftliche Erkundungsreize in offenen Regionen: Es macht Spaß, mit der Drohne zu experimentieren, Wachen zu düpieren oder in die Tiefe zu gleiten. ... Nimmt man den kompetenten Mehrspielermodus hinzu, ergibt das trotz offener Wünsche und ärgerlicher Defizite einen richtig guten Shooter. Viel Spaß auf Vekta!
hört sich für mich nach gameplay an, auch wenn die einzelnen elemente dann teilweise kränkeln.

deine sicht auf killzone ist wohl deinem präferiertem halo geschuldet, was nicht dspektierlich klingen soll.
Zumal die Diskussion ja auch sinnbefreit ist, da Sony ja ganz eindeutig den storylastigen SP Markt bedient.
mag sein, bedeutet aber nicht, dass sie gameplay vernachlässigen.
Aber sie sind halt nichts für Gameplay Puristen. Die werden derzeit eher bei Nintendo, auf der Xbox oder eben am PC fündig.
mal die housemarque titel auf der ps4 angetestet? da haste puristisches gameplay, ging sogar zu beginn der gen mit resogun los.

du kannst das gerne so sehen, nur bin ich halt nachwievor nicht davon überzeugt, dass du auf der xbox mehr gameplay bekommst als auf der ps4, aber das kann jeder gerne anders sehen.

greetingz
Zuletzt geändert von dOpesen am 17.07.2018 13:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von dOpesen » 17.07.2018 13:47

Scorplian190 hat geschrieben:
17.07.2018 13:38
Vergleich einfach mal TLoU mit Mario, Donkey Kong, Crash, usw. oder gleich mit Spielen wie Gran Turismo
moment, es ging um den vergleich microsoft <> sony, nicht sony <> nintendo, bei nintendo sehe in sachen gameplay schon eine stärkere fokusierung im gegensatz zu sony.

greetingz
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von muecke-the-lietz » 17.07.2018 13:53

dOpesen hat geschrieben:
17.07.2018 13:33
Bachstail hat geschrieben:
17.07.2018 13:01
Das muss es nicht immer heißen, siehe God of War aber wenn ich da an meine Spieldurchgänge durch TLoU oder Heavy Rain denke, dann hat sich das für mich zumindest bei diesen beiden Spielen bewahrheitet.
fandest du tlou echt so minimalistisch im gameplay? es ist natürlich stark story getrieben, aber wenn ich an meinen durchgang denke, dann denke ich doch an so manchen spielerischen anspruch.

gut, klar, nicht jeder hat bock auf multiplayer, jedoch für mich hatte ich in keinem multiplayer mehr seit counter strike 1.5 soviel spass wie in dem von tlou, es war der wahnsinn wie verschieden man da vorgehen konnte und das gameplay war aller erster güte.

greetingz
Hier muss ich allerdings zustimmen. TLoU hat wesentlich mehr Gameplay, und vor allem gutes Gameplay, als es gerne im Netz von vielen dargestellt wird. Mein Gott, hätte ich TLoU nicht gespielt, würde ich es für eine graphic novel halten, nach allem, was so im Netz steht.

Dabei ist TLoU spätestens ab Schwer ein richtig hartes Survival Game, mit einer starken KI, und einem gut funktionierendem Stealth System - bis auf, dass man die Leichen nicht wegräumen kann. In diesem Spiel ist jeder Schuss wertvoll, jedes Heilpaket goldwert, und jeder Kampf gegen einen größeren Mob von Menschen oder Zombies saugefährlich und schwer zu meistern. Zumindest auf Schwer.

Aber das ist ja der Witz bei den Sony Exklusivtiteln. Sie machen durch die starken Storys/das Storytelling/Charaktere einfach den Eindruck, reine Filmspiele zu sein. Aber sie habe allesamt ein stark ausgeprägtest und zum Teil sogar recht anspruchsvolles Gameplay. Auch ein U4 auf auf Hart ist kein Zuckerschlecken, gerade durch die clever agierende KI, Horzion wird einige schon auf Normal überfordern und von GoW brauchen wir fast gar nicht zu reden.

Letztlich sehen ja nur die Kritiker in diesen Spielen nicht mehr, als reine Filmspiele. Aber entweder haben sie diese Spiel selbst nie gespielt, oder sie fühlen sich durch die Storyschnipsel zwischendurch wirklich extrem genervt.

@dOpesen

Housemarque? Really? ch sprach von den größeren Titeln, also Halo, Gears, Uncharted, Killzone, Forza, GT und nicht dem Indiemarkt. Über den haben wir in der ganzen Diskussion auch überhaupt noch nicht gesprochen. Wenn wir da anfangen, werden wir auf beiden Seiten unfassbar viele fantastische Gameplay Titel finden.

Aber wenn wir schon dabei sind: Housemarque ist mit ihren fantastischen Spielen finanziell auf die Fresse geflogen, weswegen sie jetzt in den GaaS Markt einsteigen werden. Es scheint also bei Sony Fans nicht mal eine besonders hohe Nachfrage nach solchen Titeln zu geben, oder vielleicht gibt es diese auch generell nicht.

Sony hat diese Gen meiner Meinung nach die besten Exklusivspiele, aber ich kann Puristen verstehen, wenn sie mit den großen Titeln nicht warm werden.

Und da würde ich immer mal einen Blick Richtung MS, Nintendo und PC empfehlen.

Denn du kannst einfach nicht ignorieren, dass man z.B. als Rennspielfan auf der PS4 schlicht verhungert. Driveclub ist ein okayer arcade Racer, und GT extrem multiplayer fokussiert. Also der ist es extrem stark, wirklich, aber nichts für Einsteiger oder Leute, die einfach mal ne Runde drehen gegen die KI antreten wollen. Und die nachgereichte Kampagne kannst du ja in die Tonne treten. Die wird ja ihrem Namen nicht gerecht, vor allem, wenn man da an GT5 oder 6 denkt.

Da bist du auf der Xbox halt gut aufgehoben. Mit Forza 6, 7 und Horizon 2 und 3 und demnächst 4 hast du einfach fantastische Rennspiele, die von (arcadiger Konsolen)Simulation bist hin zu Open World Arcader Rennpspielen samt Offroad und Funherausforderungen alles bieten, für den Singleplayer und Multiplayer.

Mir gefällt aber vor allem der Koop Modus in vielen größeren MS Produktionen.

Das kann man einfach nicht ganz unterschlagen.

Allerdings wäre mir jetzt nur ne Xbox auch zu wenig. Müsste ICH mich für ein System entscheiden, wäre es ganz klar Sony, denn grundsätzlich sind die qualitativ am besten aufgestellt, und haben einfach ein recht breites Portfolio. Und die ganzen Mulitplattform Titel erscheinen ja sowieso auf allen größeren Systemen.

Wer diese Gen auf GoW, Horzion, Uncharted oder demnächst TLoU 2 und Ghost of... verzichtet, muss dieses Genre schon extrem verabscheuen oder einfach nur masochistisch veranlagt sein.
Zuletzt geändert von muecke-the-lietz am 17.07.2018 14:19, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Amy Hennig (Uncharted; Star Wars Ragtag) über die Zukunft von storybasierten Einzelspieler-Titeln

Beitrag von dOpesen » 17.07.2018 13:57

muecke-the-lietz hat geschrieben:
17.07.2018 13:53
Housemarque? Really? ch sprach von den größeren Titeln, also Halo, Gears, Uncharted, Killzone, Forza, GT und nicht dem Indiemarkt. Über den haben wir in der ganzen Diskussion auch überhaupt noch nicht gesprochen. Wenn wir da anfangen, werden wir auf beiden Seiten unfassbar viele fantastische Gameplay Titel finden.
jo, hatte ich jetzt in sachen exklusvispiele einfach mal mit reingenommen.
Aber wenn wir schon dabei sind: Housemarque ist mit ihren fantastischen Spielen finanziell auf die Fresse geflogen, weswegen sie jetzt in den GaaS Markt einsteigen werden. Es scheint also bei Sony Fans nicht mal eine besonders hohe Nachfrage nach solchen Titeln zu geben, oder vielleicht gibt es diese auch generell nicht.
mag ja sein, nur hat housemargue ja nicht nur auf der ps4 veröffentlicht, das großartige nex machina gibbet ja auch für den pc.

es tut mir in der seele weh, dass sich housemarque nun umorientiert. wobei, mal sehen was dabei rauskommt.

greetingz
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