eSports: Über vier Mio. "Gamer" in Deutschland haben an eSports-Turnieren und -Ligen teilgenommen

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
DARK-THREAT
Beiträge: 8662
Registriert: 09.11.2010 04:07
Persönliche Nachricht:

Re: eSports: Über vier Mio. "Gamer" in Deutschland haben an eSports-Turnieren und -Ligen teilgenommen

Beitrag von DARK-THREAT » 23.01.2018 13:23

Wigggenz hat geschrieben:
23.01.2018 13:16
Willst du nun generell keinen sportlichen Wettkampf mehr?
Sportlich aber auch fair. Wer unfaire Praktiken nutzt oder ausnutzt, sollte nicht mehr im jeweiligen Wettbewerb gewinnen dürfen.
Haben wir doch im echtem Rennsport zum Beispiel. Michael Schumacher durfte eben nicht Villeneuve damals wegrammen, wurde er eben disqualifiziert - für die gesamte WM.

Doping, Schwalben, Foulspiel, regelwidrige Tricks, Ausnutzen vom System... das ist für mich eben kein sportlicher Wettkampf. Sportlich heißt, dass man sich an alle geltenden Regeln hält. So mache ich das nur in meinem Leben, egal wo.

unknown_18
Beiträge: 26975
Registriert: 05.08.2002 13:11
Persönliche Nachricht:

Re: eSports: Über vier Mio. "Gamer" in Deutschland haben an eSports-Turnieren und -Ligen teilgenommen

Beitrag von unknown_18 » 23.01.2018 13:26

Oder Motorsport, da regten sich viele Kart Sportler bei einer Strecke über die Randsteine auf, weil die die Karts kaputt machen würden und die Fahrer durch ihre Bauart heftig durchschütteln würden das es weh tut. Nun könnte man ja argumentieren "dann fahrt nicht über die Randsteine", tja, nur dann ist es auch nicht der schnellste Weg um den Kurs und genau darum wird trotz diesen Dingen dennoch drüber gefahren und eher ein Ausfalll und blaue Flecken riskiert.

Wettkampf auf ganz hohem Niveau ist halt leider so, dass man immer Grenzen auslotet. Und eSport ist halt auf ganz hohem Niveau. Gibt ja auch Doping im eSport.

Mein primäres Problem damit ist halt, dass es bei eSport oft nicht mehr um das Spiel selbst geht und dieses nur noch zum Mittel zum Zweck des Wettkampfes verkommt. Man könnte einfach das Spiel durch ein anderes austauschen, so lange der Wettkampf auf ähnlich hohem Niveau ist und spielerisch das gleiche, wäre es den Meisten egal. Und ich mag es nicht, wenn Spieler in Spielen nur Mittel zum Zweck sehen und damit das Spiel selbst meist nicht zu schätzen wissen. Das führt eben dazu, dass man auch Fehler ausnutzt, die klar dem Spiel selbst schaden, weil ist das Spiel kaputt, zieht man halt weiter zum nächsten, gibt ja genug Spiele. Und das ist der primäre Grund wieso ich nicht kompatibel mit solchen Spielern bin. Für mich sind Spiele einzigartig und nicht austauschbar.

Benutzeravatar
Lebensmittelspekulant
Beiträge: 1725
Registriert: 04.04.2013 10:35
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: eSports: Über vier Mio. "Gamer" in Deutschland haben an eSports-Turnieren und -Ligen teilgenommen

Beitrag von Lebensmittelspekulant » 23.01.2018 13:41

Zu dieser Umfrage brauche ich aber noch eine Erklärung. Wenn in Deutschland eSportler hauptsächlich
Sport- und Rennspiele sowie Shooter werden als die beliebtesten eSports-Genres angegeben.
zocken, welche Spiele sollen das denn sein? Also bei Ballerspielen dürfte das noch einigermaßen klar sein, aber bei Sport- und Rennspielen? Das sind nunmal Genre, die im eSport so gut wie gar keine Rolle spielen. Das einzige Spiel was mir dazu einfällt wäre Rocket League.

Da hätte man in der Stellungnahme wirklich aufzählen sollen, um welche Sport- und Rennspiele es sich da eigentlich handeln soll.
Balmung hat geschrieben:
23.01.2018 12:44
Ich weiß noch vor bald 10 Jahren als das MMORPG Aion erschien und wir uns in einem deutschen Forum über einen User lustig machten, der fragte ob Aion eSport tauglich ist. Nunja, heute macht sich Niemand mehr lustig über eSports in MMO...
Stimmt doch garnicht ^^
DARK-THREAT hat geschrieben:
23.01.2018 13:23
Doping, Schwalben, Foulspiel, regelwidrige Tricks, Ausnutzen vom System... das ist für mich eben kein sportlicher Wettkampf. Sportlich heißt, dass man sich an alle geltenden Regeln hält.
Und was sind bei Videospielen die geltenden Regeln, wenn nicht die Grenzen der Spiellogik? Ich habe noch nie vor einem Onlinespiel den Warnhinweis gesehen: "Bitte nutzt keine Bugs und Exploits!". Wem das Ausnutzen solcher Fehler missfällt, der sollte in einer Liga spielen, wo das Ausnutzen solcher Fehler untersagt ist. Denn für das öffentliche Spiel gelten solche Regeln nicht. Wozu auch? Es gibt in Videospielen ein ultimatives Mittel, um die Nutzung solcher Fehler generell für jedermann und für immer zu verhindern: Der Hersteller patcht einfach die Bugs!

Darüber hinaus ist man nicht gleich ein eSportler, nur weil man Fehler im Spiel zu seinem Vorteil nutzt. Ich finde du überdehnst da die Definition von eSportlern aber gewaltig.
Nicht auf Lebensmittel spekulieren ;)

Benutzeravatar
winkekatze
Beiträge: 1752
Registriert: 26.12.2008 15:02
Persönliche Nachricht:

Re: eSports: Über vier Mio. "Gamer" in Deutschland haben an eSports-Turnieren und -Ligen teilgenommen

Beitrag von winkekatze » 23.01.2018 13:48

"das Spiel ist voll unfair, die sind alle besser als ich" :Häschen:

Im Esports gibts genau solche Typen wie in anderen Sportarten auch. In der Regel ist es aber im Esports fast schon ausgeschlossen zu schummeln, abgesehen von Cheatern welche auf öffentlichen Turnieren aber eher nicht auftreten, da i.d.R. die Hardware bis auf Keyboard und Maus vom Veranstalter gestellt wird und dort auch keine Cheatprogramme oder .ini-cheats genutzt werden können, da dies sofort auffallen würde.
Ansonsten bewegen sich die Spieler innerhalb eines Regelwerks, das im Esport-Bereich, im Gegensatz zu anderen Sportarten, Übertritte des Regelwerks nicht nur überwacht sondern gar nicht erst ermöglicht, da sie sich ja im Spiel bewegen.

Ein Sportler kann jederzeit versuchen eine Regel zu übertreten und kann darauf hoffen nicht erwischt zu werden.
Ein Esportler (im öffentlichen Turnier), kann das nicht. Er bewegt sich innerhalb der Grenzen, die das Spiel vorgibt.
Danach kann man dann soviel drüber disktieren was ehrenhaftes Verhalten im Sport bedeutet wie man möchte, aber am Ende gewinnt immer der, der "am besten" spielt. Eigentlich ganz einfach.

Edit: Lebensmittelspekulant war schneller... :oops:

Benutzeravatar
Pommern
Beiträge: 965
Registriert: 09.08.2017 15:07
Persönliche Nachricht:

Re: eSports: Über vier Mio. "Gamer" in Deutschland haben an eSports-Turnieren und -Ligen teilgenommen

Beitrag von Pommern » 23.01.2018 14:04

Wenn man nicht schwimmen kann schiebt man es auf die Badehose. Ist doch ein alter Hut. Hier eben alle anderen am cheaten.

Duugu
Beiträge: 799
Registriert: 23.10.2013 19:07
Persönliche Nachricht:

Re: eSports: Über vier Mio. "Gamer" in Deutschland haben an eSports-Turnieren und -Ligen teilgenommen

Beitrag von Duugu » 23.01.2018 14:56

Rixas hat geschrieben:
23.01.2018 12:52
adlerfront hat geschrieben:
23.01.2018 12:16

Zu den Zahlen. Schmunzeln muss ich da schon.
Umgerechnet bedeutet das ja, dass es 40 Mio. "Gamer" (Whatever?) in Deutschland gäbe.
Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Bei so zahlen fallen ja auch alle rein. Jeder der regelmäßig was spielt ist ein "Gamer", also auch Mutti die CandyPuzzleClone45 spielt.
So ist das halt mit Lobby Zahlen.
Selbst dann sind 40 Mio. bei 82 Mio. Einwohnern wirklich absolut unglaubwürdig.

Laut einer anderen Studie nutzen 20 % der Befragten ja nicht mal "das Internet". Die werden also wohl kaum "Gamer" sein.
Wenn ich jetzt noch diejenigen mit reinrechne, die überhaupt nicht spielen können (z. B. Babys, ~4 Mio. sind unter 5 Jahre), dann währe nahezu jeder mögliche deutsche Bürger ein "Gamer". Wahnsinn.

Das dürfte sogar Südkorea klar schlagen. :D

Die Zahlen sind wirklich an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.

Benutzeravatar
magandi
Beiträge: 1939
Registriert: 05.11.2011 17:18
Persönliche Nachricht:

Re: eSports: Über vier Mio. "Gamer" in Deutschland haben an eSports-Turnieren und -Ligen teilgenommen

Beitrag von magandi » 23.01.2018 15:01

4mio. leute und keiner spielt fighting games aber hauptsache pubg ist "esport" fml.

Benutzeravatar
greenelve
Beiträge: 36368
Registriert: 07.04.2009 19:19
Persönliche Nachricht:

Re: eSports: Über vier Mio. "Gamer" in Deutschland haben an eSports-Turnieren und -Ligen teilgenommen

Beitrag von greenelve » 23.01.2018 15:08

Lebensmittelspekulant hat geschrieben:
23.01.2018 13:41
Zu dieser Umfrage brauche ich aber noch eine Erklärung. Wenn in Deutschland eSportler hauptsächlich
Sport- und Rennspiele sowie Shooter werden als die beliebtesten eSports-Genres angegeben.
zocken, welche Spiele sollen das denn sein? Also bei Ballerspielen dürfte das noch einigermaßen klar sein, aber bei Sport- und Rennspielen? Das sind nunmal Genre, die im eSport so gut wie gar keine Rolle spielen. Das einzige Spiel was mir dazu einfällt wäre Rocket League.
Fifa ist riesig. Das könnte durchaus bekannt sein. Zumal selbst Fußballteams aus Bundesliga und Premier League eigene Fifa-Spieler unter ihrem Banner haben.

Esport ist nicht gleich multimillionenschwer Turniere. Die Formel E, realer Motorsport, hat im Rahmenprogramm IRacing, bei dem die besten Teilnehmer zu den Rennen vor Ort eingeladen werden und sich für eine Fahrt mit den echten Autos qualifzieren können - afair.
Die ganzen größeren Rennspiele haben Ligen und Turniere.



ps: Ein Clan ist im Grunde auch nichts anderes als ein Verein.
Gelangweilt? Unterfordert? Masochistisch veranlagt? -> http://www.4players.de/4players.php/dow ... 47903.html Jetzt auch auf Steam: http://store.steampowered.com/app/752490/
Who knows what evil lurks in the hearts of men? The Shadow knows!

Bild

Duugu
Beiträge: 799
Registriert: 23.10.2013 19:07
Persönliche Nachricht:

Re: eSports: Über vier Mio. "Gamer" in Deutschland haben an eSports-Turnieren und -Ligen teilgenommen

Beitrag von Duugu » 23.01.2018 15:11

Mich stinkt esport an, weil es inzwischen eigentlich nur noch eine auf finanziellen Ertrag getrimmte Marketingmasche ist. Oder sich zumindest mit großen Schritten endgültig in diese Richtung entwickelt.

LOL, Overwatch, Heartstone etc. ... das gibt es doch alles nur, damit der Hersteller möglichst viel Geld verdient. Nichts davon hat sich aus der Gesellschaft heraus entwickelt. Das sind mit massivem Marketing künstlich geschaffene Produkte. Natürlich gilt das letztendlich für fast jedes Spiel. Aber bei den aktuellen esport Angeboten ist es bereits jetzt dermaßen dramatisch, dass es abstoßend ist. Da bekommt man vom Anbieter zusammengestellte "Star-Teams" in einer Liga vorgesetzt, deinen man dann zujubeln darf.

Also bei mir kommt da keine Freude und noch weniger Interesse auf. :)

Benutzeravatar
Dave Gaming
Beiträge: 137
Registriert: 01.10.2015 17:46
Persönliche Nachricht:

Re: eSports: Über vier Mio. "Gamer" in Deutschland haben an eSports-Turnieren und -Ligen teilgenommen

Beitrag von Dave Gaming » 23.01.2018 15:12

Lebensmittelspekulant hat geschrieben:
23.01.2018 13:41
Zu dieser Umfrage brauche ich aber noch eine Erklärung. Wenn in Deutschland eSportler hauptsächlich
Sport- und Rennspiele sowie Shooter werden als die beliebtesten eSports-Genres angegeben.
zocken, welche Spiele sollen das denn sein? Also bei Ballerspielen dürfte das noch einigermaßen klar sein, aber bei Sport- und Rennspielen? Das sind nunmal Genre, die im eSport so gut wie gar keine Rolle spielen. Das einzige Spiel was mir dazu einfällt wäre Rocket League.
FIFA und zahlreiche Rennsimulationen. Es gibt für verschiedenste Rennspiele etliche Rennligen, wenn auch nicht alle "professionell" geführt. Ich selbst habe hin und wieder mal bei einer Liga mitgemacht, würde mich aber jetzt auch nicht als eSportler betiteln und frage mich, ob sowas in der Umfrage überhaupt gezählt hat. Denke aber, dass selbst mit allen Ligen aus iRacing, Project CARS, Assetto Corsa oder rFactor mehr Leute bei MOBAs wie League of Legends "professionell" spielen.
21 Jahre alt und seit 18 Jahren leidenschaftlicher Gamer: http://www.youtube.com/DaveGaming

Benutzeravatar
Wigggenz
Beiträge: 7222
Registriert: 08.02.2011 19:10
Persönliche Nachricht:

Re: eSports: Über vier Mio. "Gamer" in Deutschland haben an eSports-Turnieren und -Ligen teilgenommen

Beitrag von Wigggenz » 23.01.2018 15:28

Duugu hat geschrieben:
23.01.2018 15:11
Mich stinkt esport an, weil es inzwischen eigentlich nur noch eine auf finanziellen Ertrag getrimmte Marketingmasche ist. Oder sich zumindest mit großen Schritten endgültig in diese Richtung entwickelt.

LOL, Overwatch, Heartstone etc. ... das gibt es doch alles nur, damit der Hersteller möglichst viel Geld verdient. Nichts davon hat sich aus der Gesellschaft heraus entwickelt. Das sind mit massivem Marketing künstlich geschaffene Produkte. Natürlich gilt das letztendlich für fast jedes Spiel. Aber bei den aktuellen esport Angeboten ist es bereits jetzt dermaßen dramatisch, dass es abstoßend ist. Da bekommt man vom Anbieter zusammengestellte "Star-Teams" in einer Liga vorgesetzt, deinen man dann zujubeln darf.

Also bei mir kommt da keine Freude und noch weniger Interesse auf. :)
Du hast offensichtlich die Entwicklung von eSports überhaupt nicht verfolgt.

Was meinst du wie etwa Teams wie TSM, CLG oder Fnatic oder SK überhaupt entstanden sind? Aus der Commuity heraus und mitnichten künstlich.

Die (und Esport im Allgemeinen) gibt es schon viele Jahre, lange vor dem aktuellen ESports-Hype und lange bevor die Hersteller den ESport überhaupt für sich entdeckt haben und offizielle Ligen etc angeboten haben.

Der gigantische Hype und dass die Hersteller selbst fleißig mitmischen ist erst eine vergleichsweise junge Entwicklung.

Duugu
Beiträge: 799
Registriert: 23.10.2013 19:07
Persönliche Nachricht:

Re: eSports: Über vier Mio. "Gamer" in Deutschland haben an eSports-Turnieren und -Ligen teilgenommen

Beitrag von Duugu » 23.01.2018 15:31

Wigggenz hat geschrieben:
23.01.2018 15:28
Der gigantische Hype und dass die Hersteller selbst fleißig mitmischen ist erst eine vergleichsweise junge Entwicklung.
Ja, das ist mir klar. Daher "inzwischen" und "in diese Richtung entwickelt". Die aktuelle vollkommene Kommerzialisierung ist es, die mich abstößt. Mit jedem neuen Esport-Titel geht es gefühlt immer weiter in diese Richtung. Aktuelles Beispiel: Overwatch. Da ist es nicht der Hersteller der mitmischt, sondern der Hersteller ist inzwischen derjenige der quasi als einziger das Heft in der Hand hält. Overwatch gibt es doch eigentlich nur, damit Blizzard in der Lage ist den Esport zu vermarkten.

Benutzeravatar
Lebensmittelspekulant
Beiträge: 1725
Registriert: 04.04.2013 10:35
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: eSports: Über vier Mio. "Gamer" in Deutschland haben an eSports-Turnieren und -Ligen teilgenommen

Beitrag von Lebensmittelspekulant » 23.01.2018 15:39

greenelve hat geschrieben:
23.01.2018 15:08
Fifa ist riesig.
Das Spiel an sich, aber die eSport-Szene dahinter? Die hatte vor 15 Jahren mal bessere Zeiten gehabt, wo uns die Lügenpresse noch eingeredet hat das wir Killerspiele wie Counterstrike oder Starcraft nicht mögen dürfen, weil wir sonst dazu verleitet werden unsere Mitschüler zu erschiessen.

Zu der Zeit wurde FIFA als eSport-Titel ganz offiziell gehypt. Wir haben große Turniere veranstaltet, es gab eine eigene FIFA-Sendung im DSF (Sport1 heute) und die Schellhase-Zwillinge haben die Welt verblüfft. Davon sind wir aber heute weit entfernt. Die eSport-Szene von FIFA ist mickrig, egal wie gigantisch der jährliche Absatz dieser Spielereihe ist.

Wenn FIFA wirklich der Grund sein sollte weswegen die BIU annimmt, daß es in Deutschland dermaßen viele eSportler im Sportsimulationsgenre gibt, dann zählen die wohl jeden als eSportler, der mal ein Laddergame gespielt hat.
greenelve hat geschrieben:
23.01.2018 15:08
Zumal selbst Fußballteams aus Bundesliga und Premier League eigene Fifa-Spieler unter ihrem Banner haben.
Das ist kein Argument. Fußballvereine haben auch LoL-Konzessionen u.Ä.
Dave Gaming hat geschrieben:
23.01.2018 15:12
Denke aber, dass selbst mit allen Ligen aus iRacing, Project CARS, Assetto Corsa oder rFactor mehr Leute bei MOBAs wie League of Legends "professionell" spielen.
Eben. Es geht bei dieser Pressemitteilung darum wieviele deutsche Staatsbürger tatsächlich sich esportlich betätigen. Es mag noch soviele Rennspiele mit noch so vielen Ligen geben, aber wieviele Spieler sind darin eingeschrieben und aktiv?
Duugu hat geschrieben:
23.01.2018 15:11
Da bekommt man vom Anbieter zusammengestellte "Star-Teams" in einer Liga vorgesetzt, deinen man dann zujubeln darf.
Das ist aktuell aber doch nur in dieser komischen Overwatchliga der Fall. Und deren Erfolg ist bislang auch eher mäßig.
Nicht auf Lebensmittel spekulieren ;)

Benutzeravatar
greenelve
Beiträge: 36368
Registriert: 07.04.2009 19:19
Persönliche Nachricht:

Re: eSports: Über vier Mio. "Gamer" in Deutschland haben an eSports-Turnieren und -Ligen teilgenommen

Beitrag von greenelve » 23.01.2018 17:34

Lebensmittelspekulant hat geschrieben:
23.01.2018 15:39
greenelve hat geschrieben:
23.01.2018 15:08
Fifa ist riesig.
Das Spiel an sich, aber die eSport-Szene dahinter? Die hatte vor 15 Jahren mal bessere Zeiten gehabt, wo uns die Lügenpresse noch eingeredet hat das wir Killerspiele wie Counterstrike oder Starcraft nicht mögen dürfen, weil wir sonst dazu verleitet werden unsere Mitschüler zu erschiessen.

Zu der Zeit wurde FIFA als eSport-Titel ganz offiziell gehypt. Wir haben große Turniere veranstaltet, es gab eine eigene FIFA-Sendung im DSF (Sport1 heute) und die Schellhase-Zwillinge haben die Welt verblüfft. Davon sind wir aber heute weit entfernt. Die eSport-Szene von FIFA ist mickrig, egal wie gigantisch der jährliche Absatz dieser Spielereihe ist.

Wenn FIFA wirklich der Grund sein sollte weswegen die BIU annimmt....
Die Szene ist größer denn den Zeiten der Schellhases. Die waren populär, weil sie extrem erfolgreiche waren und Medien sie durch das gewaltfreie Fifa für Zielgruppe Jugendliche nutzen konnten.

Sport1 überträgt Fifa, in seinen ganzen Iterationen. Beispiel: http://www.fussball.news/artikel/simula ... r-heim-wm/
Btw. Fifa und realer Fußball: http://www.sport1.de/esports/fifa/2018/ ... center-auf
Und ja, reale Mannschaften interessieren sich für Esport. Eben weil es so groß ist. Wozu auch Fifa gehört.

Fifa ist ein Grund für die Zahlen der News. Es wurden vom BIU unter anderem Sportspiele genannt und ich, wie ein anderer, wiesen speziell auf Fifa hin.


ps: Nicht immer ist Größe daran bemessen, wie es in deiner Lügenpresse erwähnt wird.
Gelangweilt? Unterfordert? Masochistisch veranlagt? -> http://www.4players.de/4players.php/dow ... 47903.html Jetzt auch auf Steam: http://store.steampowered.com/app/752490/
Who knows what evil lurks in the hearts of men? The Shadow knows!

Bild

Benutzeravatar
Weeg
Beiträge: 438
Registriert: 08.02.2016 20:41
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: eSports: Über vier Mio. "Gamer" in Deutschland haben an eSports-Turnieren und -Ligen teilgenommen

Beitrag von Weeg » 23.01.2018 18:25

Serious Lee hat geschrieben:
23.01.2018 10:33
Zählt das Lotus Turbo Challenge 3 Turnier (1992) auch? Dann nennt mich offiziell eSportler :lol:
Meine letzten Multiplayer Matches waren so UT99 und Quake 3 Arena rum, damals gings ja los mit dem ganzen Esport Gedönse und ich würde mich niemals als einen solchen sehen, auch wenn wir damals in UT99 in der ESPL oder wie die nochmal hiess zeitweilig gespielt haben.

Ein "Esportler" ist ohnehin für mich jemand, der das nicht Amateurhaft macht, sondern eher bezahlt als Vollzeitjob. Und das trifft dann eher nur auf die wirklichen Profis zu. Und sowas gibts in Europa ja zahlenmässig eh wenig, da muss man schon nach Korea oder so schauen. Also... Südkorea. Nicht der "lassen Sie die Hunde los, Smithers!" dicken Kim im Norden.

Antworten