Star Wars Battlefront 2 - Test

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Seitenwerk
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Test

Beitrag von Seitenwerk »

Sindri hat geschrieben: 20.11.2017 11:21
deak1ns hat geschrieben: 20.11.2017 00:39
Sindri hat geschrieben: 20.11.2017 00:28 Wat heulst du wegen der Bewertung rum? Wenn dir das Spiel so sehr Spass macht, dann hau rein. Keiner hindert dich daran.
"Mimimi...die haben das Spiel nicht bewertet, wie ich es gerne hätte"
Mir gehts vielmehr um die schwachsinnige Tatsache CoD 80% zu geben obwohl dieses Gameplay seit Jahren dermaßen stagniert ist.
Und dieses BF2 so vieles besser wie das erste macht aber schlechter bewertet wird. Für mich is das eindeutig und tendiert nur Richtung Bash...
So what? Selbst wenn sie CoD nur 10% geben, macht es BF2 nicht besser.
Seitenwerk hat geschrieben: 20.11.2017 10:38
SethSteiner hat geschrieben: 20.11.2017 10:11

EA kann doch nicht einfach zuschauen, die müssen ja in ein paar Foren Leute schicken um ihr Machwerk zu verteidigen. Retten was zu retten ist.
Ja genau, jeder der seine Meinung postet muss bezahlt worden sein! Bitte her mit dem Geld, ich kann es gut gebrauchen ^^
Es ist schon bemerkenswert auffällig, daß du des öfteren Tests kritisierst, wieso Spiel XY nicht die Bewertung bekommt, welche sie nach deinem Geschmack verdienen. Besonders bei Triple A Spielen von den grossen Publishern.
Entweder bist du gut konditioniert worden oder du kommst aus der Industrie. Ist ja nicht so als wenn die grossen Publisher es nicht machen würden.
Ist halt lustig sowas zu lesen wenn es komplett abwegig ist bzw es einfach nicht stimmt. Ich kaufe relativ viele Spiele und bei größeren interessiert es mich natürlich was so darüber diskutiert wird. Da ich die betreffenden Spiele dann selbst auch meistens besitze schreibe ich eben auch gerne über meine Ansicht der Dinge. Vor allem weil es mir dann auch oft auffällt wenn manche kursierenden Aussagen über bestimmte Punkte nicht stimmen oder wenn Inhalte einfach ganz anders gewichtet sind, als sie in den betreffenden Spielen wirklich auffallen. So zum Beispiel in Mordor wo sich alle news gefühlt nur um Lootboxen gedreht haben und dann spielt man das Game mal selbst und merkt, dass das ganze Thema sich eigentlich nur hinter einem unbedeutenden Menüpunkt versteckt, der die meisten Gamer nicht interessieren wird.

Nicht das man mit mir einer Meinung sein soll. Aber ich denke eine andere Sicht der Dinge, von jemanden der die betreffenden Games auch besitzt und gespielt hat ist ja auch nicht verkehrt. Am Ende wird sich jeder ja trotzdem seine Meinung bilden. Finde es aber immer noch besser etwas ausführlicher von der eigenen Erfahrung mit einem betreffenden Titel zu schreiben als nur kurze Aussagen wie "ist doch alles scheiße" etc.
NigelOclamus
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Test

Beitrag von NigelOclamus »

Ich hätte ursprünglich auch nicht gedacht, dass mir das Punktesystem während der Schlachten zusagt, empfinde das aber tatsächlich auch gelungener als im Vorgänger mit den Coins. Vor allem wenn man zielorientiert spielt kommt man in der Regel recht schnell auf die geforderte Punktzahl um auch als durchschnittlicher Spieler (zu denen ich mich zähle) mit Helden spielen zu können.

Ansonsten habe ich ganz andere Erfahrungen als von bspw. Seitenwerk geschrieben machen müssen.
Um die gesperrten Helden freizuspielen ist schon ordentlicher Grind nötig. Habe ca. 15 Stunden investiert (inklusive Kampagne und zwei jeweils einstündiger 999 Gegner Wellen im Arcade) und bislang drei Helden jeder Kostenstufe gekauft (ohne einen Credit in eine Lootbox zu stecken). Für die restlichen vier Helden kann ich vermutlich ohne die Kampagnen Credits die gleiche wenn nicht noch mehr Zeit einplanen.
Die Sternenkarten haben nach meinem Empfinden einen nicht unerheblichen Einfluss auf das Spiel, zumindest in gewissen Spielmodi. Während das im Galaktischen Angriff oder Sternenjäger nicht unbedingt sofort auffällt, ist für mich bspw. der Helden vs Schurken Modus fast unspielbar. Gegen hochgezüchtete Charaktere bin ich absolut chancenlos (was ich nicht nur meinen Fähigkeiten zuschiebe).

Und zu guter letzt die Kampagne. Ich habe meine Ansprüche nach den ersten Berichten schon nicht sonderlich hoch gesteckt und ja sie ist vielleicht nur als Beiwerk zum MP gedacht, aber was da spielmechanisch und storytechnisch geboten wurde, hat mich maßlos enttäuscht. Die Inszenierung ist großartig, darüber gibt es keinen Zweifel, aber der Rest war für mich ein ideen-, anspruchs- und liebloses Dahinklatschen einer Geschichte, dessen Drehbuch selbst das der Kampagne von For Honor unterbietet.

Insgesamt kann ich den Test hier auf 4P nach anfänglicher Skepsis so unterschreiben. Ein im Kern wirklich gutes MP Spiel (vor allem der Sternenjäger Modus macht richtig Spaß), was unter unter negativen Mechaniken leidet, die so auch nicht notwendig gewesen sind (ich persönlich hätte mich zB deutlich mehr über Skins, Kleidung, etc. gefreut, die sie auch in Lootboxen hätten stecken können).
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SethSteiner
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Test

Beitrag von SethSteiner »

Seitenwerk hat geschrieben: 20.11.2017 10:38
SethSteiner hat geschrieben: 20.11.2017 10:11
WhoIsLikeGod0 hat geschrieben: 20.11.2017 09:59

du bist doch ein INDUSTRIE TROLL! oder?
EA kann doch nicht einfach zuschauen, die müssen ja in ein paar Foren Leute schicken um ihr Machwerk zu verteidigen. Retten was zu retten ist.
Ja genau, jeder der seine Meinung postet muss bezahlt worden sein! Bitte her mit dem Geld, ich kann es gut gebrauchen ^^
Nein, natürlich muss nicht jeder der seine Meinung posted bezahlt worden sein. Aber die Ignoranz gegenüber all den Kritikpunkten ist eben schon äußerst erstaunlich. Alles kleinreden oder negieren, um noch eine 80 zu rechtfertigen, weil anscheinend ein Spie einfach nicht weniger haben darf ist absurd. Die Kampagne ist nun Mal nicht gut und da hilft kein whataboutism, es ist völlig egal ob andere Kampagnen genauso schlecht sind. Schon allein die irreführende Werbung, die hier eine imperiale Kampagne versprach, ist Grund genug für eine Abwertung, wenn aber auch abseits davon deutliche Schwächen existieren, sowohl im Storytelling als auch im Gameplay, hat sie quasi in jedem Punkt abgesehen von hübschen Zwischensequenzen versagt. Und der Multiplayer leidet nun mal unter dem Progressionssystem ganz genauso wie unter Grind, Pay2Win und Lootboxen. Und das alles ist nicht in irgendeinem Menüpunkt versteckt, sondern Kern des Spiels.
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Test

Beitrag von Cheraa »

NigelOclamus hat geschrieben: 20.11.2017 12:09 Ansonsten habe ich ganz andere Erfahrungen als von bspw. Seitenwerk geschrieben machen müssen.
Um die gesperrten Helden freizuspielen ist schon ordentlicher Grind nötig.
Ich vermute mal er hat noch die 20.000 Credits aus der Kampagne bekommen aber nicht direkt Iden als Held gekauft. Nach dem Helden Nerf wurde auch die Belohnung der Kampagne auf 5.000 reduziert, halt der Preis, den Iden Versio als Held kostet. Da er dann sicher die 20.000 noch hatte, Iden aber nur noch 5.000 kostet, sowie die anderen Helden 10.000-15.000 reduziert das den Grind für ihn deutlich.
Kaufbare Helden sind: Iden (5.000), Luke (15.000), Leia (10.000), Vader (15.000), Palpetine (10.000) und Chewbacca (10.000).
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Test

Beitrag von SaperioN_ist_weg »

Hier ist ein aufschlussreicher Kommentar das es kein p2w sein soll.
Hmm schwierige Situation als Außenstehender ^^

https://www.youtube.com/watch?v=d5wWzDfnXEc
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Test

Beitrag von Seitenwerk »

SethSteiner hat geschrieben: 20.11.2017 12:21
Seitenwerk hat geschrieben: 20.11.2017 10:38
SethSteiner hat geschrieben: 20.11.2017 10:11

EA kann doch nicht einfach zuschauen, die müssen ja in ein paar Foren Leute schicken um ihr Machwerk zu verteidigen. Retten was zu retten ist.
Ja genau, jeder der seine Meinung postet muss bezahlt worden sein! Bitte her mit dem Geld, ich kann es gut gebrauchen ^^
Nein, natürlich muss nicht jeder der seine Meinung posted bezahlt worden sein. Aber die Ignoranz gegenüber all den Kritikpunkten ist eben schon äußerst erstaunlich. Alles kleinreden oder negieren, um noch eine 80 zu rechtfertigen, weil anscheinend ein Spie einfach nicht weniger haben darf ist absurd. Die Kampagne ist nun Mal nicht gut und da hilft kein whataboutism, es ist völlig egal ob andere Kampagnen genauso schlecht sind. Schon allein die irreführende Werbung, die hier eine imperiale Kampagne versprach, ist Grund genug für eine Abwertung, wenn aber auch abseits davon deutliche Schwächen existieren, sowohl im Storytelling als auch im Gameplay, hat sie quasi in jedem Punkt abgesehen von hübschen Zwischensequenzen versagt. Und der Multiplayer leidet nun mal unter dem Progressionssystem ganz genauso wie unter Grind, Pay2Win und Lootboxen. Und das alles ist nicht in irgendeinem Menüpunkt versteckt, sondern Kern des Spiels.
Schön das du begründete Meinungen, die ich sowieso versuche mühevoll zu erörtern gleich als Ignoranz hinstellst. Mir ist auch völlig egal wie du auf die Idee kommst der Titel müsse eine 80 haben bzw man müsse eine 80er Wertung rechtfertigen. die ca 78 Punkte sind nur meine persönliche Meinung, die ich auch recht umfangreich erläutert habe. Mehr nicht. Ich denke ich habe die Gründe für meine Meinung bezüglich einzelner Punkte doch eh schon mehr als genug erläutert. Und es ist meiner Meinung nach auch nicht egal wie andere Dinge bewertet worden sind. Ob etwas gut oder schlecht ist in einem Wertungssystem muss sich am Ende auch immer gegenüber Vergleichen und alternativen behaupten. Wie soll man denn auch sonst etwas einordnen können?

Wie dem auch sei, man kann jedenfalls sicher darüber nachdenken warum gewisse Punkte in diesem Spiel anders gewichtet wurden als in gut vergleichbaren Titeln. Ich denke da zb an Battlefield 1 - > Auch hier habe ich ein Progressionssystem bei denen nicht einfach kosmetische Inhalte sondern andere Waffen etc freigeschalten werden. Neue Spieler oder Spieler die eine Klasse frisch spielen, sind damit eigentlich den anderen unterlegen, welche schon deutlich besser ausgestattet sind. Dabei kann man auch hier mittels Echtgeld gleich ganze Waffenkategorien freischalten und sich dementsprechend einen Vorteil erkaufen, vor allem am Anfang. So unkritisch sehe ich das alles nicht und finde es ganz interessant das solche Punkte + Enttäuschende zerstückelte Kampagne die ebenfalls speziell beworben wurde hier deutlich besser wegkommt.

Das macht Battelfront nicht besser. Aber man muss einfach mal Fragen stellen und solche Vergleiche ziehen ziehen wenn es schon beim einen heißt "Super tolles Game, hier nen Award" und beim anderen "Alles Misst".

So wie ich es in den letzten Spieltagen erlebt habe, habe ich derzeit (noch) nichts am Lootbox System auszusetzen (Achtung, Lootbox hat nichts mit Echtgeld zu tun, was wiederum im Release sowieso erstmal nicht enthalten ist). Momentan ist es vom System so, dass ich nach jeder Runde mit Credits belohnt werde sowie zusätzlich durch Missionen. Mit denen kann nich mir die Karten kaufen. die Lootboxen geben mir darüber hinaus zusätzlich sie Chance neben Credits direkt die eine oder andere Karte zu erhalten. Habe allerdings bis jetzt noch keine mit den verdienten Credits gekauft, man bekommt sowieso zb täglich eine und Credits haben sich in den Matches eh schnell verdient bisher (bei mir waren es wie gesagt knappe 300 Credits pro Runde, das sind dann gerade mal 16 Runden für einen 5000er Helden. Eher kürzer, weil man ja sowieso noch extra Credits bekommt.) Wobei es wie gesagt auch nicht wirklich viele Helden zum Freischalten gibt, eher mehr Skillkarten oder Waffen, für die man bestimmte Level etc braucht.

Was mich bei solchen kontroversen Spielen immer reizen würde: Jemanden blind und ohne Vorwissen vor solch ein Spiel zu setzen und zu sehen, wie dann die Kritik lautet. ich bin mir da eigentlich fast sicher das die wenigsten so negativ darüber sprechen würden, wenn sie nicht bereits eine Summen an negativen Nachrichten darüber gelesen hätten. Natürlich gibt es auch das Gegenteil. Spiele die hochgelobt werden von der Presse und mit denen dann viele einfach nichts anfangen können sich aber zum kauf haben verleiten lassen.
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Test

Beitrag von Seitenwerk »

Cheraa hat geschrieben: 20.11.2017 12:22
NigelOclamus hat geschrieben: 20.11.2017 12:09 Ansonsten habe ich ganz andere Erfahrungen als von bspw. Seitenwerk geschrieben machen müssen.
Um die gesperrten Helden freizuspielen ist schon ordentlicher Grind nötig.
Ich vermute mal er hat noch die 20.000 Credits aus der Kampagne bekommen aber nicht direkt Iden als Held gekauft. Nach dem Helden Nerf wurde auch die Belohnung der Kampagne auf 5.000 reduziert, halt der Preis, den Iden Versio als Held kostet. Da er dann sicher die 20.000 noch hatte, Iden aber nur noch 5.000 kostet, sowie die anderen Helden 10.000-15.000 reduziert das den Grind für ihn deutlich.
Kaufbare Helden sind: Iden (5.000), Luke (15.000), Leia (10.000), Vader (15.000), Palpetine (10.000) und Chewbacca (10.000).
Iden hab ich tatsächlich noch nicht gekauft, aber als ich die Kampagne beendet hatte, kostete sie bereits nur noch 5.000 Punkte. Eventuell gab es da sonst irgendwelche Boni? Wenn man in die Sammlung geht bekommt man ja nochmals zusätzlich für jede abgeschlossene Aufgabe Credits. Im Falle der Kampagne ist jede einzelne Mission die man dort beendet hat eine solche Aufgabe. Man muss die Credits also nur für jede Mission die man gespielt hat einsammeln. Falls ich da mehr herausfinde wie ich zu den ca 22.000 kam poste ich das noch.
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Jondoan
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Test

Beitrag von Jondoan »

SaperioN hat geschrieben: 20.11.2017 12:40 Hier ist ein aufschlussreicher Kommentar das es kein p2w sein soll.
Hmm schwierige Situation als Außenstehender ^^

https://www.youtube.com/watch?v=d5wWzDfnXEc
P2W ist es vielleicht nicht, da dass meiner Meinung nach ein mehr oder weniger festgefahrener Begriff ist. Man erkauft sich durch Echtgeld einen immensen Vorteil, der mit nahezu 100%er Wahrscheinlichkeit zum Sieg führt. Hier erhält man ja keinen so gravierenden Vorteil. Was man sich stattdessen kaufen kann hab ich aber auch nach dem Video nicht so recht kapiert :ugly:

Das finde ich das krasseste an der Sache. Man muss sich mittlerweile richtig informeiren. Kristalle, Credits, Schrott, Sternenkarten - und das bei einem Spiel, das eigentlich auf simples Ballern / Punkteinnehmen reduzierbar sein sollte. Vermischt man das ganze noch mit Echtgeld und Lootboxgedöns, weiß doch im Grunde genommen NIEMAND, der es nicht ausgiebig gespielt hat, wie das ganze sich letztlich auswirkt. Warum kaufe ich mir so einen Schrott? Bei jedem Spiel gibt es eine gewisse Unsicherheit, aber hier ist das ganze ja schon absichtlich kaschiert. Ein Entwickler will mich doch eigentlich von seinem Produkt überzeugen, mich schrecken solche verkomplizierten, verschleierten Mechaniken eher ab oO

bin an für sich kein allzu großer Shooter Freund, aber ein grundlegendes Interesse ist vorhanden. Als mir ein Kumpel Overwatch erklärte habe ich nach dem Fortschrittssystem gefragt: gibt keins, nur kosmetisches Zeug kannste freischalten, aber alle Helden und deren Skills sind von Anfang an komplett verfügbar. Punkt. Wenn mich mal jemand fragt, wie es bei BF2 aussieht, verweise ich ihn auf die 300+ Beiträge im 4players forum oder was :mrgreen: Völlig bescheuert.
Haha, now wasn't that a toot'n a holla, haha!
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Test

Beitrag von Seitenwerk »

Jondoan hat geschrieben: 20.11.2017 13:27
SaperioN hat geschrieben: 20.11.2017 12:40 Hier ist ein aufschlussreicher Kommentar das es kein p2w sein soll.
Hmm schwierige Situation als Außenstehender ^^

https://www.youtube.com/watch?v=d5wWzDfnXEc
P2W ist es vielleicht nicht, da dass meiner Meinung nach ein mehr oder weniger festgefahrener Begriff ist. Man erkauft sich durch Echtgeld einen immensen Vorteil, der mit nahezu 100%er Wahrscheinlichkeit zum Sieg führt. Hier erhält man ja keinen so gravierenden Vorteil. Was man sich stattdessen kaufen kann hab ich aber auch nach dem Video nicht so recht kapiert :ugly:

Das finde ich das krasseste an der Sache. Man muss sich mittlerweile richtig informeiren. Kristalle, Credits, Schrott, Sternenkarten - und das bei einem Spiel, das eigentlich auf simples Ballern / Punkteinnehmen reduzierbar sein sollte. Vermischt man das ganze noch mit Echtgeld und Lootboxgedöns, weiß doch im Grunde genommen NIEMAND, der es nicht ausgiebig gespielt hat, wie das ganze sich letztlich auswirkt. Warum kaufe ich mir so einen Schrott? Bei jedem Spiel gibt es eine gewisse Unsicherheit, aber hier ist das ganze ja schon absichtlich kaschiert. Ein Entwickler will mich doch eigentlich von seinem Produkt überzeugen, mich schrecken solche verkomplizierten, verschleierten Mechaniken eher ab oO

bin an für sich kein allzu großer Shooter Freund, aber ein grundlegendes Interesse ist vorhanden. Als mir ein Kumpel Overwatch erklärte habe ich nach dem Fortschrittssystem gefragt: gibt keins, nur kosmetisches Zeug kannste freischalten, aber alle Helden und deren Skills sind von Anfang an komplett verfügbar. Punkt. Wenn mich mal jemand fragt, wie es bei BF2 aussieht, verweise ich ihn auf die 300+ Beiträge im 4players forum oder was :mrgreen: Völlig bescheuert.
Als Info auf die unklaren Punkte, soweit ich es bisher erlebt habe:

Ist eigentlich simpel. Es gibt zwei Währungen: Credits sowie Schrott.
Hauptsächlich werden Credits verdient durch Missionen und nach Ende der Runden. Damit kauft man sich dann Karten oder upgraded diese. Man kann sich auch die Lootboxen kaufen oder zb Helden damit freischalten. Manche Dinge, wie zb upgraden oder direktes Freischalten gewisse Karten kann zusätzlich noch Schrott als Währung benötigen.

Daneben gibt/gab es eben noch die Kristalle, das ist/war nichts anderes als echtes Geld. Kristalle konnte man als alternativ zu den beiden oberen Dingen verwenden. Also quasi im Sinne von "Diese Karte oder Lootbox kostet dich 2.000 Credits oder 100 Kristalle". Klassisches Echtgeldwährungs-System. Kristalle wurden allerdings nun ja bekanntlich deaktiviert. Gibt also nun nur noch die im im Spiel verdienten Credits sowie den Schrott.
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Test

Beitrag von shuffleharddietrying »

SaperioN hat geschrieben: 20.11.2017 12:40 Hier ist ein aufschlussreicher Kommentar das es kein p2w sein soll.
Hmm schwierige Situation als Außenstehender ^^

https://www.youtube.com/watch?v=d5wWzDfnXEc
Ist halt immer relativ zu betrachten, als Anfänger bleibst du halt Anfänger auch wenn du noch so viel gear kaufst. Wenn du aber einigermaßen gut bist und auf jemanden triffst der auch viel Skill hat und dieser auch noch eine fortgeschrittene Ausrüstung hat, dann kriegst du halt ziemlich dicke auf die fresse. Weil wir quasi das maximale aus unserem kit herausholen um ein duell zu gewinnen. In diesem Sinne Pay2win für Fortgeschrittene.
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Test

Beitrag von sabienchen.banned »

SaperioN hat geschrieben: 20.11.2017 12:40 Hier ist ein aufschlussreicher Kommentar das es kein p2w sein soll.
Hmm schwierige Situation als Außenstehender ^^

https://www.youtube.com/watch?v=d5wWzDfnXEc
..disqualifiziert sich bereits in der ersten Minute als sehr uninformiert... und wirft dabei anderen genau diese Uninformiertheit vor..
..sehr aufschlussreicher Kommentar... ich weiß schon wieso ich kene deutschen youtuber jugge.. :Häschen:
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Test

Beitrag von SaperioN_ist_weg »

Für mich ist pay2win wenn stärkeres Equipment gekauft werden kann, als man es als Normalo freispielen kann.
So wie ich das mitbekommen habe ist das Einzige was man sich erkaufen kann Zeit.
Das Problem als Anfänger bleibt ja grundsätzlich, dass andere Spieler z.b. das Spiel früher besitzen und vor einem selber alles freigeschaltet haben, gibt es auch ohne Lootboxen.

Ein anderer Aspekt ist auch das frühere Shooterspiele das Problem hatten, dass die letzten freispielbaren Waffen die Stärksten waren, sprich keiner spielt mit Level 100 noch die Anfangswaffen.
Ist das bei SW BF2 auch so ??
Battlefield 1 hat gezeigt dass man die Waffen von Anfang bis Ende in verschiedene Stärkenbereiche balancen kann, so dass das Vorteilgefühl anderer Waffen nicht so stark ins Gewicht fällt.

Also mit dem was ich bisher lesen konnte ist die hate-Welle übertrieben :wink:
Zuletzt geändert von SaperioN_ist_weg am 20.11.2017 15:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Test

Beitrag von Temeter  »

Sich Vorteile zu kaufen, ist die klassische Pay to Win-Variante. Wenn du einfach nur das Spiel überspringen würdest, dann hättest du ja kein "Erfolgserlebnis".
SaperioN hat geschrieben: 20.11.2017 14:57Für mich ist pay2win wenn stärkeres Equipment gekauft werden kann, als man es als Normalo freispielen kann.
Wenn du 4000 Stunden dafür brauchst, um alles freizuspielen, dann wird dein P2W-Kunde immer einen massiven Vorteil gegenüber dem durchschnittlichen Spieler haben, der genauso viel Zeit darauf verwendet.

Und du hast dir einen Vorteil erkauft? Dann ist es Pay to Win. KA warum da du so einen absolutistischen Begriff draus machen willst. Läuft aufs gleiche hinaus.
SaperioN hat geschrieben: 20.11.2017 14:57Battlefield 1 hat gezeigt dass man die Waffen von Anfang bis Ende in verschiedene Stärkenbereiche balancen kann, so dass das Vorteilgefühl anderer Waffen nicht so stark ins Gewicht fällt.
Hellriegel 1915. Aber größtenteils ist das Feld schon ausgeglichener, und bei BFr2 ist halt nicht so, weil sie ihre MTA/Lootbox/Glücksspiel/P2W-Abzocke durchbringen wollen.
Zuletzt geändert von Temeter  am 20.11.2017 15:02, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Test

Beitrag von SethSteiner »

Seitenwerk hat geschrieben: 20.11.2017 13:05
SethSteiner hat geschrieben: 20.11.2017 12:21
Seitenwerk hat geschrieben: 20.11.2017 10:38

Ja genau, jeder der seine Meinung postet muss bezahlt worden sein! Bitte her mit dem Geld, ich kann es gut gebrauchen ^^
Nein, natürlich muss nicht jeder der seine Meinung posted bezahlt worden sein. Aber die Ignoranz gegenüber all den Kritikpunkten ist eben schon äußerst erstaunlich. Alles kleinreden oder negieren, um noch eine 80 zu rechtfertigen, weil anscheinend ein Spie einfach nicht weniger haben darf ist absurd. Die Kampagne ist nun Mal nicht gut und da hilft kein whataboutism, es ist völlig egal ob andere Kampagnen genauso schlecht sind. Schon allein die irreführende Werbung, die hier eine imperiale Kampagne versprach, ist Grund genug für eine Abwertung, wenn aber auch abseits davon deutliche Schwächen existieren, sowohl im Storytelling als auch im Gameplay, hat sie quasi in jedem Punkt abgesehen von hübschen Zwischensequenzen versagt. Und der Multiplayer leidet nun mal unter dem Progressionssystem ganz genauso wie unter Grind, Pay2Win und Lootboxen. Und das alles ist nicht in irgendeinem Menüpunkt versteckt, sondern Kern des Spiels.
Schön das du begründete Meinungen, die ich sowieso versuche mühevoll zu erörtern gleich als Ignoranz hinstellst. Mir ist auch völlig egal wie du auf die Idee kommst der Titel müsse eine 80 haben bzw man müsse eine 80er Wertung rechtfertigen. die ca 78 Punkte sind nur meine persönliche Meinung, die ich auch recht umfangreich erläutert habe. Mehr nicht. Ich denke ich habe die Gründe für meine Meinung bezüglich einzelner Punkte doch eh schon mehr als genug erläutert. Und es ist meiner Meinung nach auch nicht egal wie andere Dinge bewertet worden sind. Ob etwas gut oder schlecht ist in einem Wertungssystem muss sich am Ende auch immer gegenüber Vergleichen und alternativen behaupten. Wie soll man denn auch sonst etwas einordnen können?

Wie dem auch sei, man kann jedenfalls sicher darüber nachdenken warum gewisse Punkte in diesem Spiel anders gewichtet wurden als in gut vergleichbaren Titeln. Ich denke da zb an Battlefield 1 - > Auch hier habe ich ein Progressionssystem bei denen nicht einfach kosmetische Inhalte sondern andere Waffen etc freigeschalten werden. Neue Spieler oder Spieler die eine Klasse frisch spielen, sind damit eigentlich den anderen unterlegen, welche schon deutlich besser ausgestattet sind. Dabei kann man auch hier mittels Echtgeld gleich ganze Waffenkategorien freischalten und sich dementsprechend einen Vorteil erkaufen, vor allem am Anfang. So unkritisch sehe ich das alles nicht und finde es ganz interessant das solche Punkte + Enttäuschende zerstückelte Kampagne die ebenfalls speziell beworben wurde hier deutlich besser wegkommt.

Das macht Battelfront nicht besser. Aber man muss einfach mal Fragen stellen und solche Vergleiche ziehen ziehen wenn es schon beim einen heißt "Super tolles Game, hier nen Award" und beim anderen "Alles Misst".

So wie ich es in den letzten Spieltagen erlebt habe, habe ich derzeit (noch) nichts am Lootbox System auszusetzen (Achtung, Lootbox hat nichts mit Echtgeld zu tun, was wiederum im Release sowieso erstmal nicht enthalten ist). Momentan ist es vom System so, dass ich nach jeder Runde mit Credits belohnt werde sowie zusätzlich durch Missionen. Mit denen kann nich mir die Karten kaufen. die Lootboxen geben mir darüber hinaus zusätzlich sie Chance neben Credits direkt die eine oder andere Karte zu erhalten. Habe allerdings bis jetzt noch keine mit den verdienten Credits gekauft, man bekommt sowieso zb täglich eine und Credits haben sich in den Matches eh schnell verdient bisher (bei mir waren es wie gesagt knappe 300 Credits pro Runde, das sind dann gerade mal 16 Runden für einen 5000er Helden. Eher kürzer, weil man ja sowieso noch extra Credits bekommt.) Wobei es wie gesagt auch nicht wirklich viele Helden zum Freischalten gibt, eher mehr Skillkarten oder Waffen, für die man bestimmte Level etc braucht.

Was mich bei solchen kontroversen Spielen immer reizen würde: Jemanden blind und ohne Vorwissen vor solch ein Spiel zu setzen und zu sehen, wie dann die Kritik lautet. ich bin mir da eigentlich fast sicher das die wenigsten so negativ darüber sprechen würden, wenn sie nicht bereits eine Summen an negativen Nachrichten darüber gelesen hätten. Natürlich gibt es auch das Gegenteil. Spiele die hochgelobt werden von der Presse und mit denen dann viele einfach nichts anfangen können sich aber zum kauf haben verleiten lassen.
Ich bin mir auch absolut sicher, jemand der quasi aus einem dunklen Keller ans Tageslicht geholt wird um ein neues Spiel zu spielen, ohne irgendetwas darüber zu wissen, wird erst mal recht positiv dazu stehen, genau dasselbe auch bei Filmen. So kriegt man aber nicht heraus wie die Qualität von etwas ist. Wenn man etwas nicht reflektiert, sondern nur konsumiert, dann muss etwas schon äußerst penetrant negativ sein (Stichwort Lags, Bugs und Co.), damit man auch einen wirklich starken, negativen Eindruck erhält.

Um einen Eindruck von der Qualität zu erhalten, muss man aber reflektieren und analysieren, das ist unumgänglich. Und da zeigen sich hier nun mal sehr viele Defizite auf beiden Ebenen, sowohl dem MP als auch dem SP. Die Relativierung, dass man irgendwie ja doch nicht (mehr) so lange braucht um Held X freizuschalten ist irrelevant. Es bleibt dabei, dass hier ein Progressionssystem existiert und ein Spieler einem anderen im Vorteil ist, weil er Zugang zu etwas hat, wozu der andere keinen hat und das ganze System derzeit in diesem Spiel darauf aufbaut und das war schon in Battlefront I so und auch dort schon ein Problem. Das Lootboxensystem und der Pay2Win Aspekt, der kam hier nur noch mal obendrauf, das Progressionssystem an und für sich hat in einem kompetetiven Spiel nichts zu suchen, so wie allgemein die Extrabelohnungen für gute Spieler in kompetetiven Spielen nichts zu suchen haben aber eine andere Qualität haben. Ich mein, les dir doch mal selber durch was du da schreibst und über was wir hier reden. Einen Multiplayer Shooter und dann haben wir da Lootboxen und Credits und tägliche Belohnungen und InGame Progression die nicht kosmetisch ist, sondern die Spielbalance betrifft. Das erinnert an ein Handygame, fern von jeder Spielbalance.

Ich finde es völlig richtig andere Titel für ihre Defizite zu kritisieren und es zu kritisieren, wenn man an ihnen einen anderen, deutlich wohlwollenderen Maßstab anlegt. Aber es ist nicht richtig, dass dieser Titel hier nun genauso bewertet werden müsse wie andere defizitäre Titel. Es ist genau das Gegenteil, die anderen Titel müssten deutlich niedriger bewertet werden, nämlich auf derselben Ebene. Wenn dann zehn Jahre lang kein Titel mehr über 60 oder 70 kommt, dann ist das eben so. Es muss eben nicht jeder Titel doch möglichst noch eine 8 enthalten, damit sich bloß keiner auf den Schlips getreten fühlt, weil alles was man selber kauft ja geiler Scheiß sein muss und man das gefälligst auch in der Fachpresse so zusehen hat. Was ich als Ignorant bezeichne ist jedes Defizit kleinzureden oder zu negieren, obwohl das worüber wir spechen den Spiel auf mehreren Ebenen im Kern trifft. Nur weil etwas Spaß machen kann und nicht gleich unspielbar ist, heißt das nicht es gäbe nicht auch massive, fundamentale Probleme. Und es ist ein Problem der Fachpresse das "unterhält mich und stürzt nicht ab" viel zu häufig direkt in 80+ resultiert.
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Test

Beitrag von Seitenwerk »

Da stimme ich dir auf jeden Fall zu. Andere Titel abzuwerten (also umgekehrt zu meiner Variante, dass ich diesen hier auf 78 angehoben habe) wäre auch eine korrekte Variante.

Mir ging es auf jeden Fall darum, dass man nicht ausgerechnet bei einem Titel sagt es wäre alle schlecht und dies eben alles in die Wertung einfließen lässt und bei andere vergleichbaren Titeln das Gefühl bekommt, das ähnliche Punkte nicht oder kaum gewichtet worden sind. Am Ende wird dem Kunden dann quasi mit der Gesamtwertung gesagt/suggeriert Spiel A wäre deutlich besser als Spiel B und es folgen dann diverse schwerwiegende Punkteaufzählungen, obwohl diese Probleme in Wahrheit auch in Spiel A vorhanden sind.

Aber du hast das eh sehr gut zusammengefasst. Im Grunde gehören jegliche Arten von Vorteilen, nicht in kompetitive Spiele. Leider wird das quasi im Gegensatz zu Zeiten wie Quake etc mittlerweile völlig normal überall so gehandhabt. Auch Echtgeldkäufe, egal ob es Währung oder Premium etc genannt wird, der Vorteile verschafft sollte es eigentlich nicht geben.
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