Tyranny: Hat die Verkaufserwartungen bisher nicht erfüllt
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Tyranny: Hat die Verkaufserwartungen bisher nicht erfüllt
Auf der Paradox Con in Stockholm wurde vergangenes Wochenende auch über Obsidians PC-Rollenspiel Tyranny (zum Test) gesprochen. Laut PC Games N habe Paradox CEO Fred Wester den Absatz als "ok" bezeichnet. Zwar meint er, dass der Titel auf lange Sicht noch einige Käufer finden werde, die anfänglichen Erwartungen aber nicht erfüllt habe. Auch die Entwickler sind der Meinung, dass die Verkäufe noch a...
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Re: Tyranny: Hat die Verkaufserwartungen bisher nicht erfüllt
Das ist schade, halte ich Tyranny im Vergleich zu Pillars doch für das bessere RPG. Aber wirklich verwundern tut mich das nicht. Tyranny wurde quasi aus dem Nichts plötzlich veröffentlicht, es gab nur wenig Vorlauf, nur wenig Pre-Release-Marketing. Ich bin mir sicher, dass sich Tyranny auch deswegen nicht so gut verkauft hat, weil es im Vergleich zu Pillars weniger Leute kennen.
Aber gut, das Spielegeschäft ist riskant und auch wenn man seitens Entwickler und Publisher alles richtig gemacht hat, kann die Sache trotzdem in die Hose gehen.
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Re: Tyranny: Hat die Verkaufserwartungen bisher nicht erfüllt
Ein richtig tolles Spiel, weil man endlich mal nicht der Held ist, sondern nur ein kleines Rädchen im System. Ich wünsche dem Spiel noch viele Verkäufe.
- Blackcucumbermage
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Re: Tyranny: Hat die Verkaufserwartungen bisher nicht erfüllt
das ist sehr schade, Ich fand Tyranny war mal wieder etwas neues. Es gab bisher kaum ein Spiel das mich was Entscheidungen angeht so aus der Bahn geworfen hat. Aus der Sicht meiner diktatorischen Objektivität war es eines der besten Spiele in letzer Zeit. 
- Todesglubsch
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Re: Tyranny: Hat die Verkaufserwartungen bisher nicht erfüllt
Anstatt meine Meinung dazu zu schreiben, zitier ich einfach Kajetans Posting, weil sich das oben 1:1 mit dem deckt, was ich geschrieben hätte.Kajetan hat geschrieben: ↑17.05.2017 11:45 Das ist schade, halte ich Tyranny im Vergleich zu Pillars doch für das bessere RPG. Aber wirklich verwundern tut mich das nicht. Tyranny wurde quasi aus dem Nichts plötzlich veröffentlicht, es gab nur wenig Vorlauf, nur wenig Pre-Release-Marketing. Ich bin mir sicher, dass sich Tyranny auch deswegen nicht so gut verkauft hat, weil es im Vergleich zu Pillars weniger Leute kennen.
- SethSteiner
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Re: Tyranny: Hat die Verkaufserwartungen bisher nicht erfüllt
Ich denke mal die Mundpropaganda hat auch nicht geholfen, denn da hieß es eben auch, dass das Spiel zwar gut sei aber man das Gefühl hatte, dass da noch mehr kommt und man quasi am Ende nur den ersten Akt einer Reihe abgeschlossen hat. Die Spielzeit war ja auch in Ordnung aber eben auch nicht auf Höhe eines Baldurs Gate.
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johndoe1544206
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Re: Tyranny: Hat die Verkaufserwartungen bisher nicht erfüllt
bisher nur schlaue kommentare hier: +5
Re: Tyranny: Hat die Verkaufserwartungen bisher nicht erfüllt
Nicht verwunderlich, war auch kein gutes Spiel.
Viel zu viel Text, die simpelsten Dinge wurden erstmal mit gefühlt 20 Sätzen beschrieben. Irgendwann habe ich die Texte nur noch überflogen und nach Schlüsselwörtern gesucht.
Dann noch am Ende wo es erst richtig losgeht ist das Spiel vorbei. Die vielen Entscheidungen sind zwar schön und gut aber da hätte ich mir ein längeres Spiel mit weniger Variablen gewünscht. Es hat sich so angefühlt als ob ihnen am Ende das Geld ausgegangen ist und es nur noch schnell fertig gestellt wurde.
Viel zu viel Text, die simpelsten Dinge wurden erstmal mit gefühlt 20 Sätzen beschrieben. Irgendwann habe ich die Texte nur noch überflogen und nach Schlüsselwörtern gesucht.
Dann noch am Ende wo es erst richtig losgeht ist das Spiel vorbei. Die vielen Entscheidungen sind zwar schön und gut aber da hätte ich mir ein längeres Spiel mit weniger Variablen gewünscht. Es hat sich so angefühlt als ob ihnen am Ende das Geld ausgegangen ist und es nur noch schnell fertig gestellt wurde.
Re: Tyranny: Hat die Verkaufserwartungen bisher nicht erfüllt
Combo-Breaker!!!!Culgan hat geschrieben: ↑17.05.2017 12:54 Nicht verwunderlich, war auch kein gutes Spiel.
Viel zu viel Text, die simpelsten Dinge wurden erstmal mit gefühlt 20 Sätzen beschrieben. Irgendwann habe ich die Texte nur noch überflogen und nach Schlüsselwörtern gesucht.
Dann noch am Ende wo es erst richtig losgeht ist das Spiel vorbei. Die vielen Entscheidungen sind zwar schön und gut aber da hätte ich mir ein längeres Spiel mit weniger Variablen gewünscht. Es hat sich so angefühlt als ob ihnen am Ende das Geld ausgegangen ist und es nur noch schnell fertig gestellt wurde.
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- Todesglubsch
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Re: Tyranny: Hat die Verkaufserwartungen bisher nicht erfüllt
Im Vergleich zu Pillars oder Planescape fand ich die Texte in Tyranny aber sowohl kürzer, als auch angenehmer zu lesen.
Klar, manche Passagen waren immer noch aufgeblasen, weil manche Entwickler meinen, dass viel Text "oldschool" und "cool" ist - aber wenigstens steckte hinter dem Text auch ein richtiges Spiel.
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RedStarRising666
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Re: Tyranny: Hat die Verkaufserwartungen bisher nicht erfüllt
Kam das nicht auch erst nur als Download raus? Das hat mir persönlich schon abgeschreckt, weil ich für mein Geld bei Vollpreis schon etwas in der Hand halten will
Zudem fällt es auch sonst niemandem in die Hände beim Stöbern...


Re: Tyranny: Hat die Verkaufserwartungen bisher nicht erfüllt
Ja. Aber Retail spielt im PC-Bereich nur noch eine sehr kleine Rolle. Für den kommerziellen Erfolg eines PC-Spieles ist die Verfügbarkeit einer Retail-Version nicht mehr relevant.
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Re: Tyranny: Hat die Verkaufserwartungen bisher nicht erfüllt
Wie lesen Menschen mit einer solche Ansicht eigentlich Bücher? Klar, könnte Tolkiens "Herr der Ringe" auch auf einer Seite beschrieben werden, so ganz ohne Fluff-Text, ohne ausufernde Beschreibung, etc.Todesglubsch hat geschrieben: ↑17.05.2017 13:36 Im Vergleich zu Pillars oder Planescape fand ich die Texte in Tyranny aber sowohl kürzer, als auch angenehmer zu lesen.
Klar, manche Passagen waren immer noch aufgeblasen, weil manche Entwickler meinen, dass viel Text "oldschool" und "cool" ist - aber wenigstens steckte hinter dem Text auch ein richtiges Spiel.![]()
Aber würde "Der Herr der Ringe" dadurch besser werden? Ich bezweifle es...
Für mich ist das was ihr "ausufernd" nennt eigentlich ganz normal für Texte, die literarischen Anspruch haben. Wenn der Autor der Ansicht ist, dass es wichtig für die Atmo der Szene ist, dass der Ententümpel, an dem der Proganonist sitzt, in jeder Einzelheit zu beschreiben, weil er seine Geschichte so rüberbringen will, dann ist das doch zumindest mal nicht "unnötig". Klar, er könnte auch einfach schreiben: "Peter sitzt an einem Ententümpel. The End." Aber das wäre weder literarisch wert- noch gehaltvoll. Hingegen eine Kurzgeschichte, die den Tümpel in seiner Sturktur beschreibt, und dadurch langsam eine nostalgische Atmosphäre aufbringt, sodass man nach 500 Wötern erst versteht, dass diese aufufernde Beschreibung dazu dient, die nostalgischen Gedanken an die Vergangenheit des Protagonisten indirekt anzudeuten, wird hingegen sicher als deutlich wertvoller und inhaltlich relevant eingestuft.
Man kann sich sicher dann darüber streiten, ob einen die aufufernde Beschreibung gefällt. Aber so wie manche Poster hier schreiben, könnte man meinen, es gäbe eine Art Richtlinie wieviel und wie wenig Text eine Beschreibung haben muss. Das ist imo aber nicht der Fall.
MfG Ska
Bye Bye 4Players. War ne schöne Zeit! 
- Todesglubsch
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Re: Tyranny: Hat die Verkaufserwartungen bisher nicht erfüllt
Das ist aber kein Buch, sondern ein Videospiel mit einer grafischen Komponente. Klar könnte man drei Seiten lang beschreiben, dass ein Charakter wild mit den armen fuchtelt - aber ebenso könnte man das Charaktermodell auch einfach wild mit den armen fuchteln lassen.
Nö. Retailversion erschien wie der Download am 10. November.
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johndoe774091
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Re: Tyranny: Hat die Verkaufserwartungen bisher nicht erfüllt
Todesglubsch hat geschrieben: ↑17.05.2017 14:30 Das ist aber kein Buch, sondern ein Videospiel mit einer grafischen Komponente. Klar könnte man drei Seiten lang beschreiben, dass ein Charakter wild mit den armen fuchtelt - aber ebenso könnte man das Charaktermodell auch einfach wild mit den armen fuchteln lassen.
