Ghost Recon Wildlands - Test

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keiner einer
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Re: Ghost Recon Wildlands - Test

Beitrag von keiner einer » 22.03.2017 06:31

Hans Gruber hat geschrieben:
21.03.2017 17:11
Für mich passt eben genau die Bewertung zu dem Spiel. Selbst wenn alles von mir Angesprochene verbessert würde, wäre es trotzdem ein "meh, lieber doch im sale irgendwann mal"...Wo genau ist jetzt euer Problem? Das der Tester es auch nicht besonders fand? Bei mir ist in dem Spiel (open world) schon die Physik ein K.O Kriterium...und da müssten sie jede Menge investieren dass was brauchbares rauskommt.
Mein Problem ist, dass hier ein ganz klares Coopmultiplayerspiel gerade mal zu 20 % mit Mitspielern getestet wurde und wirklich im ganzen Artikel sich über Unzulänglichkeiten des Solomodus aufgeregt wird. Wenn das nächste Unreal Tournament mit Bots erscheinen sollte, würde ja auch keiner auf die Idee kommen, eine Wertung auf Grund des Spielens mit den Bots zu fällen. Das wäre ein Satz "Die Bots sind bestenfalls zum kennenlernen der Karte geeignet." Das wäre es.
Wenn ich dann im Artikel Sachen lese wie "Nicht nur, weil die spontanen Gespräche innerhalb der Gruppe mitunter interessanter sein können als das Gebrabbel oder die höhnischen Kommentare von Freunden, die man im Ohr hat, wenn man versucht, den unter Beschuss stehenden Helikopter unter Kontrolle zu halten." , dann muss ich doch entweder davon ausgehen, dass die Charaktere fantastische Dialoge zu bieten haben, oder das der Tester mit den langweiligsten Menschen der Welt zusammen gespielt hat.

Deshalb hier für mich ganz klar Thema verfehlt und wie ich jetzt lernen musste von einem Lehrer "Thema verfehlt" heißt 4. Da habe ich persönlich hier andere Ansprüche und das prangere ich an. Ich hoffe das ist verständlich.

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Temeter 
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Re: Ghost Recon Wildlands - Test

Beitrag von Temeter  » 22.03.2017 06:34

keiner einer hat geschrieben:
22.03.2017 06:31
Mein Problem ist, dass hier ein ganz klares Coopmultiplayerspiel gerade mal zu 20 % mit Mitspielern getestet wurde und wirklich im ganzen Artikel sich über Unzulänglichkeiten des Solomodus aufgeregt wird.
Nur wird das für die meisten Spieler ebenfalls so aussehen. Oder glaubs du, der Durchschnittsspieler wird 50+ Stunden mit Freunden ein einziges Spiel im Coop spielen?

Abseits davon hat das Spiel auch keine besonderen Funktionen für den Coop. Ist einfach nur das gleiche mit Freunden.

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Grimmbold
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Re: Ghost Recon Wildlands - Test

Beitrag von Grimmbold » 22.03.2017 08:54

Das wurde bei anderen Spielen auch nicht bemängelt. Im Gegenteil, bei The Division wurde sogar bemängelt, dass der Übergang Solo zu Coop nicht nahtlos sei.
Auch der Military MP Platzhirsch ArmAIII hat nur einen Set Spielmechaniken, für SP, comp. MP oder Coop.

Aber auch hier, klare Aussagen, was bräuchte ein Spiel denn extra dediziert für Coop?

Genau das ist auch ein Fehler des Tests: GR-WL ist ein MP Spiel mit optionalen Bots, wie UT.
Das wurde hier im Test ebenso ignoriert wie bei The Division, das Solo nicht wirklich spielbar ist. Wie "keiner einer" schrieb, warum setzt man jemand, der keinen Bock auf Coop hat, an ein Coop Spiel?
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Temeter 
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Re: Ghost Recon Wildlands - Test

Beitrag von Temeter  » 22.03.2017 09:32

Grimmbold hat geschrieben:
22.03.2017 08:54
Das wurde bei anderen Spielen auch nicht bemängelt. Im Gegenteil, bei The Division wurde sogar bemängelt, dass der Übergang Solo zu Coop nicht nahtlos sei.
Und wie betrifft das mich? Wildlands war ein eher schwacher Shooter, egal ob MP oder SP.
Auch der Military MP Platzhirsch ArmAIII hat nur einen Set Spielmechaniken, für SP, comp. MP oder Coop.

Aber auch hier, klare Aussagen, was bräuchte ein Spiel denn extra dediziert für Coop?
Braucht es nicht. Das Spielsystem an sich hat massig Spieltiefe, basiert auf Teamwork und Aufgabenteilung. Das übersetzt sich perfekt zum Coop als auch zum PVP.

In Wildlands konnte ich mich problemlos mit der Startausrüstung durch ein Level 4 Gebiet ballern, weil es nunmal keine besondere Herausforderung gibt. Es hat keine Komplexität, Strategie oder Spieltiefe.
Genau das ist auch ein Fehler des Tests: GR-WL ist ein MP Spiel mit optionalen Bots, wie UT.
Das wurde hier im Test ebenso ignoriert wie bei The Division, das Solo nicht wirklich spielbar ist. Wie "keiner einer" schrieb, warum setzt man jemand, der keinen Bock auf Coop hat, an ein Coop Spiel?
Der Vergleich mit UT ist Unsinn, das ist PVP und nicht Coop. Also, was macht denn Wildlands zu einem MP Spiel?

Wildlands funktioniert ebenfalls ordentlich im SP, Schwierigkeitsgrad, Missionen und Kameraden-KI machen wenig Probleme. Ist funktionell ein stinknormaler Open World Shooter. Es äfft sogar SP Open World Spiele nach.

Und hier passt dein Vergleich: ARMA war kein MP Spiel und ließ sich perfekt im SP zocken. Dennoch hat es aufgrund des notwendigen Teamworks mehr vom Coop profitiert, als das flache Wildlands.

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Grimmbold
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Re: Ghost Recon Wildlands - Test

Beitrag von Grimmbold » 22.03.2017 10:09

>>Und wie betrifft das mich?
Du musst ganz tapfer sein, es geht nicht um Dich sondern den Test...

>>Das Spielsystem an sich hat massig Spieltiefe, basiert auf Teamwork und Aufgabenteilung.
Wir spielen ArmA (bzw die Bohemia Sandbox Serie) seit OFP MFCTI Release kontinuierlich, A3 sagt Steam etwas über 500Std.

Die Spieltiefe hat ArmA durch die Modder, bemisst man ArmA3 als Vanilla Release hat man eine unbelebte, grosse Sandbox (Altis) mit einer uninspirierten, verbuggten Kampagne, Assets die seit OFP wiederverwertet werden, eine Steuerung so intuitiv wie ein M4 Karabiner für Linkshänder und eine KI die zu dumm zum gerade-aus-laufen ist (aber als Gegner mit der Pistole aus der Hüfte Kopfschüsse auf 200m macht), eingepackt in einer immer wieder aufgehübschten Engine von 2001 die performancetechnisch grausam ist und bis heute nur einen einzigen CPU Kern nutzt!

Ich brauch bei ArmA auch nicht zwingend Aufgabenteilung, ich stell das Spiel auf Arcade und dann rush ich mit dem M4 durch jede Vanilla Mission. Selbes Prinzip wie Wildlands. Das Spiel ist, was man draus macht. Nur ist halt das eine vom Indie Underdog Bohemia "never play on patchday" Interactive und das andere von Ubisoft "wir fressen kleine Kinder" Entertainment.

Es ist immer ein Unterschied zwischen Meinungsbekundung ala "Das mag ich halt nicht" / "das gefällt mir nicht" zu Ist-Aussagen "das ist so!". Ersteres braucht man nicht diskutieren, letzteres sollte belegbar sein!
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keiner einer
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Re: Ghost Recon Wildlands - Test

Beitrag von keiner einer » 23.03.2017 18:01

Also wir haben uns gestern auf "normal" den Arsch auf reissen müssen, damit wir eine Geisel unbeschadet aus einem Militärkomplex befreien konnten. Sobald einmal Alarm geschlagen wurde, war es vorbei! Ich lege mich auf eine Anhöhe mit dem Sniper. Markiere Ziele schalte 2-3 Snipersoldaten auf erhöhten Positionen aus. Während dessen schleichen sich meine Kollegen in die Basis. Ich markiere Ziele und sage, wenn sich Patroulien nähern. Einer von den dreien besorgt in der Basis ein Fahrzeug, womit man später flüchten kann (wohl gemerkt in einem solchen Fahrzeug wird man nicht aufgehalten und es werden einen sogar die Schranken auf gemacht. So cool!).
Die beiden anderen dringen in den Gefängnis komplex ein. Einer steht schmiere und knippst noch 1-2 Wachen aus, während der andere das Ziel befreit. Anschließend fahren alle geschlossen aus dem Militärkomplex weg. 63? Quak! Kein Tiefgang? Blanker Hohn!
Solo schaffbar? Klar für Solid Snake vielleicht.

Zum Thema Solo Multiplayerspiel. Dieses Spiel ist besser als jedes davor dafür gemacht, dass Spieler ins Spiel kommen können und wieder raus gehen können. Ein Freund von mir spielt nur 1-2 mal die Woche für ein paar Runden und trotzdem konnte er ohne Probleme mit uns spielen. Alleine das macht das Spiel so unglaublich gut und zugänglich und deshalb ist es auch gar nicht notwendig, dass ich 50+ Stunden mit ein und den selben Leuten spiele, was ich im übrigen auch nicht getan habe.

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Schnurx
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Re: Ghost Recon Wildlands - Test

Beitrag von Schnurx » 24.03.2017 12:33

Schließe mich meinen beiden Vorschreibern an. Spiele das bisher nur solo, auf normal wohl, also "Ranger".
Klar ist das recht repetitiv und nicht besonders relistisch, aber habe schon länger nicht mehr so viel Spaß mit einem Spiel gehabt. Paßt alles recht gut zusammen. Klar könnte die Fahrphysik besser sein, aber das fahren ist bei diesem Spiel für mich eh nur Mittel zum Zweck.
Die Szenerie ist toll umgesetzt und bietet einige tolle Momente. Das Spielprinzip funktioniert insgesamt ziemlich gut, ein wirklich spaßiges Gesamtpaket.
Das Leben als Christ lehrt einen das Sex das absolut scheußlichste und schmutzigste auf der Welt ist. Und Du es Dir für jemand, den Du liebst aufheben solltest.

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Gambit_1980
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Re: Ghost Recon Wildlands - Test

Beitrag von Gambit_1980 » 04.04.2017 13:26

Mag gut sein, dass Ghost Recon Wildlands ein reines Coop-Spiel ist und es so am meisten Spaß macht (glaube ich sogar), aber mich ärgert dabei, dass Ubisoft dass bei ihren Spielen nicht klar kommuniziert. Ob Rainbow Six, Division, For Honor oder nun Wildlands. Die trauen sich einfach nicht, klar zu sagen, dass der Hauptspaß hier im Multiplayerpart liegt und das man diese Spiele doch bitte mit Freunden spielt.

Aber ich möchte Ubisoft zu Gute halten, dass es zu allen erwähnten Spielen eine Beta gab und man sich als bemühter Spieler einen Einblick verschaffen konnte. Man muss sich aber bei diesen Spielen informieren für wen oder welche Gruppe es passt.
Zockt auf der PS4 und auf dem PC.

Knut25
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Re: Ghost Recon Wildlands - Test

Beitrag von Knut25 » 12.04.2017 14:56

Hallo,

ich möchte gerne online im coop Modus spielen erhalte aber immer eine Fehlermeldung "Tarija 00014". hab im Internet noch keine Lösung gefunden und hoffe es kann mir jemand helfen?

Wir haben Nat typ 2.

Danke!!!

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LePie
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Re: Ghost Recon Wildlands - Test

Beitrag von LePie » 13.04.2017 18:52

Knut25 hat geschrieben:
12.04.2017 14:56
ich möchte gerne online im coop Modus spielen erhalte aber immer eine Fehlermeldung "Tarija 00014". hab im Internet noch keine Lösung gefunden und hoffe es kann mir jemand helfen?

Wir haben Nat typ 2.
Insofern ich das noch richtig in Erinnerung habe, hängt diese Fehlermeldung damit zusammen, ob beim Router ein bestimmter Port freigegeben ist. Falls es sich um die PS4-Version handeln sollte, könnte vielleicht das hier weiterhelfen:
https://www.tobias-hartmann.net/2013/12 ... typ-ports/
https://support.ubi.com/en-GB/Faqs/0000 ... nds-on-PS4
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Spiritflare82
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Re: Ghost Recon Wildlands - Test

Beitrag von Spiritflare82 » 23.02.2018 11:25

Hab den Thread hier mal ausgegraben.

Das Game hatte ich mir die Tage für 15€ gekauft, einfach um mal reinzugucken. Und ich muss leider gestehen das das echte Laune macht. Das hier ist ein Spiel das zeigt das Reviews nicht für alles geeignet sind. In der Summe ist es schrecklich: copy/paste an jeder ecke, die dumpfe Storyline (die trotzdem oder gerade deswegen für einige Lacher sorgt, ich musste echt oft lachen bei den "Videos" die die Gegner vorstellen oder bei dem was mein Charakter so sagt), das mit Schimpfwörtern zugesetzte Ami Gelaber, die Darstellung des Landes Bolivien...

Aber das ist auf der anderen Seite ein saucooler Spielplatz für jeden Murks und ein absoluter Fungarant...die Größe und Weite ist der helle Wahnsinn, da sag ich als älterer Gamer da fühlt man sich echt fast wie vor Ort wegen den Größenverhältnissen, das hab ich noch nie gesehen vorher.(Just Cause, ok, aber das hier wirkt realistischer von der Umgebung her). Die Setpieces überflügeln sogar MGSV...echt bekloppte Locations in dem Game die sich für Shootouts eignen. Man spielt auch fast nur und guckt nicht irgendwelche Sequenzen. Hätte man sich hier noch ein bissel mehr Zeit gelassen wäre das mit eins der unterhaltsamsten (nicht besten!) Games dieser Konsolengeneration geworden, bin ich von überzeugt. man merkt halt den Ubiquark an vielen Ecken und es ist mehr vom gleichen aber kurzum: Ich bin echt ziemlich überrascht.


Wers günstig erstehen kann: kann ich empfehlen, das ist echt unterhaltsamer Schmarrn. Wer mal wieder dumpfen Spass haben will ist hier bestens aufgehoben, hoher Funfaktor wenn mans nicht stundenlang am Stück zockt... Find ich dreimal besser als die ganzen letzten Far Crys. Nachdem ich das hier gesehen hab bin ich echt gespannt auf RDR2 wie die die Open World hinbekommen, die hier ist echt großartig wiedergegeben. Hat mir richtig Bock auf Mexiko in RDR 2 gemacht. Und ich mag Open World eigentlich nicht so gerne...

-ViPER-
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Re: Ghost Recon Wildlands - Test

Beitrag von -ViPER- » 26.03.2018 20:48

Hab den auch mal ausgegraben.

Ich habe mir nun die Ghost Recon Wildlands Gold Edition geholt. Gab es die Tage im Angebot für 33€.
Absoluter Fehlkauf. Ich kann es nicht länger als 10-15 Minuten spielen, ohne dass ich starke Kopfschmerzen
und Übelkeit bekomme. Gaming Sickness vom feinsten, selbst wenn ich den ganzen Unschärfe- und Bloomingkrempel,
also die ganzen "tollen Bildverbesserer", ausschalte. FOV einstellen bringt keine Besserung, weil man das dämliche
Kopfwackeln beim gehen und laufen nicht deaktivieren kann. Auch eklig, dass sich das Sichtfeld beim beschleunigen
und abbremsen in Fahrzeugen verkleinert und vergrößert. Hatte richtig Bock auf GRW, aber da es keine entsprechenden
Ingameoptionen zum abschalten gibt, kann ich nur jedem, der Gaming Sickness-belastet ist, nur von dem Spiel abraten.

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