4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen?
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Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Interessantes Thema welches aber nie für jeden abschließend geklärt werden kann.
Wie schon gesagt kommt es darauf an wie, wo, weshalb und von wem Gewalt ausgeübt und/oder gezeigt wird.
Der wichtigste Punkt ist aber: Wo sind die Grenzen?
Das wird man nie abschließend klären können, da es jeder anders sieht.
Man merkt es ja schon selbst im Bekanntenkreis. Die einen finden schon eine normale Schießerei furchtbar, andere zucken nicht einmal wenn ein Mensch detailreich ausgeweidet wird.
Ich denke, dass unsere junge Generation deshalb Gewalt leichter annimmt oder als egal/cool usw. abtut, weil unsere Generation noch keine Gewalt erleiden musste.
Unser Leben ist weithin geregelt. Viele kennen keine Todesängste, Schmerz und Verlust.
Deshalb wird Gewalt in Filmen, Büchern und vorallem in Spielen als Unterhaltung angesehen.
Wie schon gesagt kommt es darauf an wie, wo, weshalb und von wem Gewalt ausgeübt und/oder gezeigt wird.
Der wichtigste Punkt ist aber: Wo sind die Grenzen?
Das wird man nie abschließend klären können, da es jeder anders sieht.
Man merkt es ja schon selbst im Bekanntenkreis. Die einen finden schon eine normale Schießerei furchtbar, andere zucken nicht einmal wenn ein Mensch detailreich ausgeweidet wird.
Ich denke, dass unsere junge Generation deshalb Gewalt leichter annimmt oder als egal/cool usw. abtut, weil unsere Generation noch keine Gewalt erleiden musste.
Unser Leben ist weithin geregelt. Viele kennen keine Todesängste, Schmerz und Verlust.
Deshalb wird Gewalt in Filmen, Büchern und vorallem in Spielen als Unterhaltung angesehen.
Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Nein, der wichtigste Punkt ist: Ist es in einer pluralistischen Gesellschaft vertretbar eine Grenze festzulegen und diese dann allen anderen aufzudrücken?.:SleazeRocker:. hat geschrieben:Der wichtigste Punkt ist aber: Wo sind die Grenzen?
DAS ist die wichtigste Frage!
MfG Ska
Bye Bye 4Players. War ne schöne Zeit! 
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___gollum___
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Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Bezüglich kompetitiver Spiele: zu Zeiten von Quake 3 gab es zahlreiche davon inspirierte Spiele. Eines davon war Star Trek Voyager: Elite Force. Multiplayerpartien wurden dem Szenario entsprechend auf dem Holodeck ausgetragen; der Punkt ist: es gab keinerlei fliegende Leichenteile. Später habe ich Quake 3 gespielt und fand es einfach nur eklig - all die umherfliegenden Leichenteile haben in keiner Weise meinen Spielspaß gefördert. Als ob Left4Dead durch die exzessive Gewaltdarstellung mehr Spaß machen würde ...
Und direkt weiter im erzählerischen Bereich: all die Exekutionsszenen (die Finishingmoves), die seit langem Bestandteil eines jeden Spiels sind, sind reine Gewaltpornos. Das ist doch in Witcher 3 in keiner Weise nötig um die Brutalität der Welt darzustellen (dort stört's mich noch nicht mal so sehr komischerweise). Stattdessen wirkt das auf mich eher so, als sei das eines der Häkchenthemen bei Spieleentwicklern: olle Finishingmoves, check, haben wir drin. Das ist reiner Selbstzweck.
Ich will keine gewaltfreie Spiele - aber mehr Spiele, die Gewalt gezielt nutzen um Emotionen zu erzeugen und nicht nur als Selbstzweck (mehr von Papers, Please!).
P.S.: doch noch ein Nachtrag: der Literaturvergleich und ihr erwähnt ja selbst Dostojewski: der Punkt ist hier ja eben wieder, dass Dostojewski in Schuld und Sühne ein Mord als Aufhänger reicht um eben auf mehreren hundert Seiten die Motive für den Mord zu ergründen. Spiele nutzen ja nun Gewalt meistens nicht punktuell ...
Und direkt weiter im erzählerischen Bereich: all die Exekutionsszenen (die Finishingmoves), die seit langem Bestandteil eines jeden Spiels sind, sind reine Gewaltpornos. Das ist doch in Witcher 3 in keiner Weise nötig um die Brutalität der Welt darzustellen (dort stört's mich noch nicht mal so sehr komischerweise). Stattdessen wirkt das auf mich eher so, als sei das eines der Häkchenthemen bei Spieleentwicklern: olle Finishingmoves, check, haben wir drin. Das ist reiner Selbstzweck.
Ich will keine gewaltfreie Spiele - aber mehr Spiele, die Gewalt gezielt nutzen um Emotionen zu erzeugen und nicht nur als Selbstzweck (mehr von Papers, Please!).
P.S.: doch noch ein Nachtrag: der Literaturvergleich und ihr erwähnt ja selbst Dostojewski: der Punkt ist hier ja eben wieder, dass Dostojewski in Schuld und Sühne ein Mord als Aufhänger reicht um eben auf mehreren hundert Seiten die Motive für den Mord zu ergründen. Spiele nutzen ja nun Gewalt meistens nicht punktuell ...
Zuletzt geändert von ___gollum___ am 10.06.2015 14:42, insgesamt 1-mal geändert.
Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Da hast du recht und ich würde die Frage klar mit einem "NEIN" beantworten, obwohl ich der Ansicht bin, dass die virtuelle Gewalt einen viel zu grossen Platz in Mainstreamspielen einnimmt. Vielfach ist sie ein bequemes Mittel, um die Spieldauer zu strecken und nicht allzu viel Inhalt produzieren zu müssen. Sie hat sich deswegen bereits derart etabliert, dass viele Spieler von jedem Spiel erwarten, ihre gewohnte Portion Geballer oder Geschnetzel zu bekommen. Wird diese Erwartung nicht erfüllt, haben einige doch tatsächlich das Gefühl, das betreffende Spiel sei "nicht erwachsen". Ich finde so etwas eher langweilig.Skabus hat geschrieben:Nein, der wichtigste Punkt ist: Ist es in einer pluralistischen Gesellschaft vertretbar eine Grenze festzulegen und diese dann allen anderen aufzudrücken?.:SleazeRocker:. hat geschrieben:Der wichtigste Punkt ist aber: Wo sind die Grenzen?
DAS ist die wichtigste Frage!
MfG Ska
Wird virtuelle Gewalt jedoch als Stilmittel überspitzt und absurd in exzessiver weise dargestellt, kann ich daran Spass haben. So fand ich "Postal 2" höchst amüsant, auch weil man einigermassen kreativ "töten" könnte, während ich mich für "Hatred" gar nicht erst interessiere. Aber deswegen sollte man anderen nicht verbieten, was ihrem und nicht dem eigenen Geschmack entspricht. Ein bisschen bedenklich finde ich teilweise wie gesagt die Selbstverständlichkeit, mit welcher man sich durch Mainstreamspiele ballert. "Doom" und "Wolfenstein 3D" waren noch irgendwie böse und krass, als Jugendlicher sagte mir die Dreistigkeit der Entwickler durchaus zu. Die Spiele nahmen sich aber auch nicht ernst und ein Hauch Nostalgie schwingt immer mit, wenn ich daran denke.
@ ronny_83: Selbstverständlich muss es Grenzen geben. Aber die gehören da gesetzt, wo Menschen geschädigt, negativ beeinträchtigt oder irgendwie benachteiligt werden und nicht bei leichter Unterhaltung, die einige moralisch verwerflich finden und andere nicht.
Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Ich würde angesichts der heutigen Gegebenheiten eher die Frage stellen an welchen Stellschrauben man drehen müsste, um Gewalt durch Opportunismus, durch Mobbing, durch mangelnde Empathie und anderen kaltherzigen Formen des Umgangs miteinander einzudämmen.
Physische Gewalt, virtuell dargestellt sieht brutal aus und man könnte meinen, dass es den Menschen verroht. Ich glaube eher, dass sie Katharsis ist. Bis zu einem gewissen Punkt zumindest - denn wenn brutale Spiele die einzige Strategie zur Frustrationsbewältigung darstellen, können die dargestellten Inhalte durchaus in negativer Weise zurückwirken.
Multiplayer-Spiele können ebenfalls schnell einen hohen Frustrationsgrad erzeugen, der durch die Gewaltdarstellung und die rohe Sprache in den Chats noch weiter unterstützt wird.
Trotzdem würde ich ein ganz anderes Problem in den Fokus rücken - Internet-Foren wie dieses bspw.. Für eine nicht gefestigte, junge Person kann ein Austausch mit zynischen Erwachsenen mehr Schaden anrichten, als es irgendein abstrakter Zombie-Splatter je könnte. Es gibt keine virtuelle Gewalt an Bildschirmen, die der realen, verbalen Gewalt durch andere Menschen das Wasser reichen könnte.
Deshalb mein Appell: Sprecht weniger über Gewaltdarstellung, sondern über tatsächliche Gewaltausübung. Medienpädagogen dürften bestätigen können, dass hier das wahre Problem dieser Zeit liegt.
Physische Gewalt, virtuell dargestellt sieht brutal aus und man könnte meinen, dass es den Menschen verroht. Ich glaube eher, dass sie Katharsis ist. Bis zu einem gewissen Punkt zumindest - denn wenn brutale Spiele die einzige Strategie zur Frustrationsbewältigung darstellen, können die dargestellten Inhalte durchaus in negativer Weise zurückwirken.
Multiplayer-Spiele können ebenfalls schnell einen hohen Frustrationsgrad erzeugen, der durch die Gewaltdarstellung und die rohe Sprache in den Chats noch weiter unterstützt wird.
Trotzdem würde ich ein ganz anderes Problem in den Fokus rücken - Internet-Foren wie dieses bspw.. Für eine nicht gefestigte, junge Person kann ein Austausch mit zynischen Erwachsenen mehr Schaden anrichten, als es irgendein abstrakter Zombie-Splatter je könnte. Es gibt keine virtuelle Gewalt an Bildschirmen, die der realen, verbalen Gewalt durch andere Menschen das Wasser reichen könnte.
Deshalb mein Appell: Sprecht weniger über Gewaltdarstellung, sondern über tatsächliche Gewaltausübung. Medienpädagogen dürften bestätigen können, dass hier das wahre Problem dieser Zeit liegt.
Zuletzt geändert von Easy Lee am 09.06.2015 11:53, insgesamt 1-mal geändert.
Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Da wir hier nicht von Gewalt gegen Menschen sondern von Gewalt in Videospielen reden, kann ich dir diese Frage ganz einfach beantworten:ronny_83 hat geschrieben:Kannst dir ja auch die Frage stellen, ob es vertretbar ist für eine Gesellschaft keine Grenzen zu haben.
Ja das ist vertretbar. Zumindest solange bis es keinen stichhaltigen Beweis dafür gibt, dass Gewalt in VIdeospielen negative Effekte für ALLE(nicht nur für ein paar!) Menschen hat. Ansonsten ist der Versuch hier einen Grenze zu definieren wieder nur der Versuch andere Menschen dazu zu zwingen, fremdbestimmte Grenzen zu akzeptieren. Und das halte ich für verwerflich.
Blödsinn. Grenzen nur um der Grenzen wegen ist doch Quatsch. Natürlich gibt es immer irgendwo Grenzen. Aber die definiert in diesem Fall jeder für sich selbst. Ich persönlich bin recht abgehärtet was Splatter und exessive Gewaltdarstellung angeht, aber für mich ist z.B. mit so einem ekligen Mist wie Human Centipede eine Grenze erreicht. Fordere ich aber jetzt das dieser Film verboten wird, weil er meine persönliche Grenze überschreitet? Nein! Ich finde es also persönlich beleidigend, dass andere Menschen mir vorschreiben wollen, wo diese Grenzen für mich zu liegen haben.ronny_83 hat geschrieben:Irgendwelche Grenzen sollte es immer geben. Wo die dann liegen ist eigentlich der entscheidene Punkt.
Das entscheide ICH für mich alleine. Kein anderer. Denn ab dem Zeitpunkt, an dem man in unserer Gesellschaft als rechts- und strafmündig gilt, hat keine fremde Instanz über derartige Dinge zu bestimmen. Gleiches gilt auch für Zensur von Gewalt. Jugendschutz kann nicht bedeuten, dass um die Jugend zu schützen, sogar Spiele, Filme und dergleichen geschnitten und zensiert werden müssen, die eigtl. gar nicht für Kinder und Jugendliche zugänglich sind. Auch wieder Versuch falsche Maßstäbe anzusetzen: Wenn ein Spiel ab 18 freigegeben ist, dann sollte man verstärkt darauf achten, dass niemand unter 18 Zugang zu einem Spiel hat und nicht vorsorglich alles wegzukürzen, wass der evtl. dann doch spielende Jugendliche in einem Spiel sehen könnte, dass er eigtl. gar nicht spielen dürfte.
Und ganz besonders die Grenzen von den ganzen Moralaposteln erkenne ich nicht an!
MfG Ska
Zuletzt geändert von Skabus am 09.06.2015 11:59, insgesamt 1-mal geändert.
Bye Bye 4Players. War ne schöne Zeit! 
Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Also in Punisher hatte ich richtig Spaß die Leute zu quälen und abzuschlachten, es war ein wunderbarer Rachefeldzug.
Ich brauch sicherlich nicht in jedem Spiel Gewalt und bislang hat es irgendwie noch kein Spiel geschafft Gewalt so einzusetzen, das Ich als Spieler danach richtig fertig und nachdenklich vor dem PC saß.
Die Spiele sind in diesem Bereich nicht weiter als vor 20 Jahren.
Aber wirklich interessanter Talk, gern mehr davon.
Ich brauch sicherlich nicht in jedem Spiel Gewalt und bislang hat es irgendwie noch kein Spiel geschafft Gewalt so einzusetzen, das Ich als Spieler danach richtig fertig und nachdenklich vor dem PC saß.
Die Spiele sind in diesem Bereich nicht weiter als vor 20 Jahren.
Aber wirklich interessanter Talk, gern mehr davon.
Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Grenzen, die verweichlichte Fernsehgarten-CDUler willkürlich festlegen, dann aber Soldaten in den Ressourcenkrieg der Amis ziehen lassen, werde ich nicht anerkennen. Also, ich habe nichts gegen Ressourcenkriege, solange wir gewinnen und mir nicht die Rübe abgeschossen wird
Das kann sich allerdings jederzeit ändern. Was sich nicht ändert, sind Videospiele: Die tun, solange sie jedenfalls nicht mit schmerzenzufügenden VR-Apparaten vernetzt sind, keinem was.
Die Ursachen der Gewalt liegen immer noch in der Realität. Wer verhindern möchte, dass wir die Realität abbilden, hat wohl mehr mit der Realität zu tun, als er zugeben möchte.
Das kann sich allerdings jederzeit ändern. Was sich nicht ändert, sind Videospiele: Die tun, solange sie jedenfalls nicht mit schmerzenzufügenden VR-Apparaten vernetzt sind, keinem was.
Die Ursachen der Gewalt liegen immer noch in der Realität. Wer verhindern möchte, dass wir die Realität abbilden, hat wohl mehr mit der Realität zu tun, als er zugeben möchte.
Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Lies doch meinen Betrag nochmal. Du hast offensichtlich nicht verstanden was ich geschrieben hab. Ich sagte es ist Blödsinn, Grenzen nur um der Grenzen willen aufzustellen, eben nur damit es Grenzen gibt.ronny_83 hat geschrieben:Du nennst meine Aussage Blödsinn nur um im nächsten Satz eigentlich zu bejaen, dass es ja überall Grenzen gibt.
Grenzen haben im Normalfall einen Zweck. Persönliche Grenzen etwa, deren Überschreitung dazu führen, dass man geschädigt wird. Jemand mit einem eher zarten Gemüt empfindet eben das Ansehen von Gewaltorgien als persönlich schädigend. Das ist auch ok und das sollte man akzeptieren und anerkennen. Aber es gibt eben Leute die halten sowas aus oder finden Gefallen an derartigen Dinge. Nicht umsonst gibt es gefühlt 10 Milliarden Horror-Filme. Aber nur weil eine Anzahl von X Personen Horrofilme für sich als brutal empfindet, können diese X Leute nicht einfach hingehen und ihre Grenze als allgemeine Grenze festlegen. Das ist genauso Blödsinn.
Also für dich zum Mitschreiben:
Grenzen zum Selbstzweck -> Blödsinn
Grenzen anhand EIGENER subjektiver Kriterien anderen aufzwingen-> Auch Blödsinn.
Nö, aber du offentsichtlich. Es sei denn dein Textverständnis ist immer so schlecht...ronny_83 hat geschrieben:Hast du was geraucht?
Lass mich kurz überlegen....öhm NÖ!ronny_83 hat geschrieben:Und hör auf eine Aussage gleich als Blödsinn abzustempeln, nur weil du ihr nicht zustimmst.
MfG Ska
Zuletzt geändert von Skabus am 09.06.2015 12:26, insgesamt 2-mal geändert.
Bye Bye 4Players. War ne schöne Zeit! 
Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Man sollte sich halt nicht wundern, wenn man andere blöd von der Seite anmacht. Zudem hab ich ja auch ausführlich auf deinen Beitrag geantwortet.ronny_83 hat geschrieben:Deine Primitivheit, Diskussionen zu führen, ist schon jetzt zu schade für diesen Thread.
Wenn du das als primitiv empfindest. Naja, dann kann ich damit leben
MfG Ska
Bye Bye 4Players. War ne schöne Zeit! 
Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
So sehe ich das auch, mit der Einschränkung, dass Kinder & Jugendliche zudem vor "leichter Unterhaltung" ausgeschlossen sein sollten, die heute noch ein rotes Siegel tragen oder dieses Siegel sogar verweigert bekommen :wink:HanFred hat geschrieben:Selbstverständlich muss es Grenzen geben. Aber die gehören da gesetzt, wo Menschen geschädigt, negativ beeinträchtigt oder irgendwie benachteiligt werden und nicht bei leichter Unterhaltung, die einige moralisch verwerflich finden und andere nicht.
^ This!8BitLegend hat geschrieben:Trotzdem würde ich ein ganz anderes Problem in den Fokus rücken - Internet-Foren wie dieses bspw.. Für eine nicht gefestigte, junge Person kann ein Austausch mit zynischen Erwachsenen mehr Schaden anrichten, als es irgendein abstrakter Zombie-Splatter je könnte. Es gibt keine virtuelle Gewalt an Bildschirmen, die der realen, verbalen Gewalt durch andere Menschen das Wasser reichen könnte.
Habe mich hier vorgestern erst angemeldet und schon nach meinem ersten Post den hauseigenen Forentroll getroffen (n Typ mit über 7000, fast 8000 Beiträgen). Da war gar kein Interesse sich groß auszutauschen, eher den Post (oder noch besser: den Poster) ins Lächerliche zu ziehen.
Habe gelernt damit zu leben und umzugehen, hat mich nur 20 Jahre Nerven lassen im Internet gekostet - dieses Phänomen ist mir als Jugendlicher damals nicht aufgefallen, weiß nicht wie ich damals reagiert hätte... auf jeden Fall kann so eine Person in meinen Augen viel schneller Aggressionen und andere negativen Emotionen fördern als jegliches virtuelle Gewaltmaterial.
- SpookyNooky
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- Registriert: 19.10.2007 14:52
- Persönliche Nachricht:
Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Gute Diskussionsrunde. Es wäre klasse, an solchen Diskussionen auch die Community teilhaben zu lassen, beispielsweise durch Lesermails, die ihr vorlest und Stellung nehmt. Oder durch eine "Liveschalte" in einem Chat, wo Leser noch mal zu einzelnen Punkten Stellung beziehen können. So etwas hätte etwas sehr frisches und interaktives an sich.
"Braucht die Spielewelt Gewalt?"
Nein, so sehr wie auch Literatur und Film keine Gewalt per se "braucht" um existieren zu können. Natürlich nicht. Aber Gewalt ist - und war schon immer - ein Bestandteil unserer Welt, Umwelt und Persönlichkeit. Man schaue nur auf die Menschheitsgeschichte zurück. Da Gewalt ein so prominenter Teil unseres Werdeganges einnimmt, ist es nur konsequent, diesen Aspekt auch in Spiele einfließen zu lassen. Die Frage ist eher - wie Dieter schon angerissen hat - in welchem Maße. Wichtiger als das finde ich die Frage, aus welcher Motivation heraus. Gewalt zum Selbstzweck ist tumb und gibt einem Medium keinen Mehrwert.
@ Mathias: Zum Vergleich mit Büchern und Filmen: Das ist keine Sache des "Dürfens" (das wäre auf der Diskussions-Ebene "der da darf, also darf ich auch!" und da wollen wir doch nicht hin!). Was hier oft als heikel angesehen wird, ist der Unterschied zwischen perzipieren und agieren. Man kann nicht in einem Atemzug sagen "Spiele sind so viel intensiver und in The Walking Dead fühle ich mich richtig als wäre ich der Akteur" und andererseits sagen "Spiele sind ja auch nur darstellendes Medium". Da ist schon ein Unterschied, von daher zieht dieses leicht trotzige Argument nicht. Umso mehr muss man bei Spielen darauf achten, Gewalt nicht zum BonBon werden zu lassen, und vorallendingen nicht inflationär damit umzugehen. Nicht umsonst haben Regisseure erkannt, dass Gewaltspitzen - also wohldosiert - wesentlich effektiver sind als ein permanentes Blutbad. Regisseure wie Takeshi Kitano nutzen Gewalt als Stilmittel und in diesem Maße instrumentalisiert und künstlerisch eingesetzt, verliert sich der Selbstzweck. Da müssen Spiele erst mal hinkommen!
"Braucht die Spielewelt Gewalt?"
Nein, so sehr wie auch Literatur und Film keine Gewalt per se "braucht" um existieren zu können. Natürlich nicht. Aber Gewalt ist - und war schon immer - ein Bestandteil unserer Welt, Umwelt und Persönlichkeit. Man schaue nur auf die Menschheitsgeschichte zurück. Da Gewalt ein so prominenter Teil unseres Werdeganges einnimmt, ist es nur konsequent, diesen Aspekt auch in Spiele einfließen zu lassen. Die Frage ist eher - wie Dieter schon angerissen hat - in welchem Maße. Wichtiger als das finde ich die Frage, aus welcher Motivation heraus. Gewalt zum Selbstzweck ist tumb und gibt einem Medium keinen Mehrwert.
@ Mathias: Zum Vergleich mit Büchern und Filmen: Das ist keine Sache des "Dürfens" (das wäre auf der Diskussions-Ebene "der da darf, also darf ich auch!" und da wollen wir doch nicht hin!). Was hier oft als heikel angesehen wird, ist der Unterschied zwischen perzipieren und agieren. Man kann nicht in einem Atemzug sagen "Spiele sind so viel intensiver und in The Walking Dead fühle ich mich richtig als wäre ich der Akteur" und andererseits sagen "Spiele sind ja auch nur darstellendes Medium". Da ist schon ein Unterschied, von daher zieht dieses leicht trotzige Argument nicht. Umso mehr muss man bei Spielen darauf achten, Gewalt nicht zum BonBon werden zu lassen, und vorallendingen nicht inflationär damit umzugehen. Nicht umsonst haben Regisseure erkannt, dass Gewaltspitzen - also wohldosiert - wesentlich effektiver sind als ein permanentes Blutbad. Regisseure wie Takeshi Kitano nutzen Gewalt als Stilmittel und in diesem Maße instrumentalisiert und künstlerisch eingesetzt, verliert sich der Selbstzweck. Da müssen Spiele erst mal hinkommen!
Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Einverstanden, zumindest was den direkten Verkauf an Minderjährige betrifft. Allerdings wird der Staat niemals verhindern könen, dass diese für sie nicht vorgesehenes Material konsumieren, weshalb dies weiterhin im Verantwortungsbereich der Eltern liegen sollte. Dass nicht alle Erziehungsberechtigten verantwortungsbewusst handeln, ist eine traurige Tatsache, aber diesbezüglich existieren sehr viel grössere Baustellen als Games.JayDelay hat geschrieben:So sehe ich das auch, mit der Einschränkung, dass Kinder & Jugendliche zudem vor "leichter Unterhaltung" ausgeschlossen sein sollten, die heute noch ein rotes Siegel tragen oder dieses Siegel sogar verweigert bekommen :wink:HanFred hat geschrieben:Selbstverständlich muss es Grenzen geben. Aber die gehören da gesetzt, wo Menschen geschädigt, negativ beeinträchtigt oder irgendwie benachteiligt werden und nicht bei leichter Unterhaltung, die einige moralisch verwerflich finden und andere nicht.
Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Das Problem ist doch eher das Gewalt quasi als "Monopol" vom den sogenannten "Staatsdiener" ja verherrlicht wird bzw angewendet wird.. Besipiel:
Einer Jungen Mutter wird ihr eigenes Kind vom Jugendamt weggenommen... Also eine schlimmer form der Gewalt gibt es überhaupt nicht und da gegen sind die Spätfolgen wie in Spielen wo man mit ner Kettensäge durch die Körper schneidet ja nix weltbewegendes mehr... Also dieses Beispiel zeigt
das Gewalt die man nicht sehen kann viel schlimmer sein kann als das Ende...
Auch Empfindet jeder Gewalt anders und dessen Auswirkungen..
selbst das schmerz verspüren ist ja schon extrem unterschiedlich... es soll sogar Leute geben die zur Domina gehen (freiwillig
Es gibt ja auf mein Beispiel bezogen ja auch Menschen für die sind Kinder alles andere als erstrebenswert die Zerstückeln diese bzw lassen es machen... bei einer Abtreibung ... Aber wenn man ihnen den PC wegnehmen würde... wehe denn!
Also die Gemeinschaftliche Gewalt eines Staates ist schon mehr als Heuchlerisch...
Soldaten oder Tötungsprogramme zur Tagesschau den Hollywood Blockbuster bequem auf dem Sofa
sein Kinder zu Soldaten ausbilden und für die Politischen Ziele verheizen.. aber Jammern bei Videospielen
PS: Persönlich würde mir das Game keinen Spaß machen, da für mich geschmacklos gegenüber von Angehörigen von Opfern auch würde ich selbst in einem Game keine Unschuldigen Killen wollen..
Politisch wird auch hier jeden Tag Amok gegen die Grundrechte der Bürger gelaufen von daher..
Einer Jungen Mutter wird ihr eigenes Kind vom Jugendamt weggenommen... Also eine schlimmer form der Gewalt gibt es überhaupt nicht und da gegen sind die Spätfolgen wie in Spielen wo man mit ner Kettensäge durch die Körper schneidet ja nix weltbewegendes mehr... Also dieses Beispiel zeigt
das Gewalt die man nicht sehen kann viel schlimmer sein kann als das Ende...
Auch Empfindet jeder Gewalt anders und dessen Auswirkungen..
selbst das schmerz verspüren ist ja schon extrem unterschiedlich... es soll sogar Leute geben die zur Domina gehen (freiwillig
Es gibt ja auf mein Beispiel bezogen ja auch Menschen für die sind Kinder alles andere als erstrebenswert die Zerstückeln diese bzw lassen es machen... bei einer Abtreibung ... Aber wenn man ihnen den PC wegnehmen würde... wehe denn!
Also die Gemeinschaftliche Gewalt eines Staates ist schon mehr als Heuchlerisch...
Soldaten oder Tötungsprogramme zur Tagesschau den Hollywood Blockbuster bequem auf dem Sofa
sein Kinder zu Soldaten ausbilden und für die Politischen Ziele verheizen.. aber Jammern bei Videospielen
PS: Persönlich würde mir das Game keinen Spaß machen, da für mich geschmacklos gegenüber von Angehörigen von Opfern auch würde ich selbst in einem Game keine Unschuldigen Killen wollen..
Politisch wird auch hier jeden Tag Amok gegen die Grundrechte der Bürger gelaufen von daher..
Zuletzt geändert von Cybnotic am 09.06.2015 13:23, insgesamt 1-mal geändert.

