4Players-Talk: Mikrotransaktionen

Hier könnt ihr über Trailer, Video-Fazit & Co diskutieren.

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Cyler2k
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Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen

Beitrag von Cyler2k » 12.10.2017 18:59

Da hilft nur ein nicht kaufen wenn es einen nicht gefällt. Am ende des Tages wollen die mein Geld haben ich brauche keine Videospiele zum spielen bzw. gibt es so viele Spiele inzwischen, meckern und dann doch irgendwie kaufen bringt es nicht.

Noch habe ich die Macht zu entscheiden was ich mir kaufe und was nicht wenn die Zahlen runtergehen bei den Unternehmen dann wird sich noch was ändern vorher nicht.

Das ganze läuft dann so ab macht man ein paar Story Missionen bisschen neben Missionen dann hat man z.B 2000 Gold und kann sich eine neue Waffe beim Händler kaufen mit dem neuen System kostet die Waffe dann einfach mal 4000 Gold und ich kann mich dann entscheiden nochmal langweilige Mission zu machen oder 2,99€ auszugeben sorry aber ich will in meiner Freizeit Unterhalten werden und nicht künstlich beschäftigt werden bzw. verarscht.

herrdersuppen
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Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen

Beitrag von herrdersuppen » 12.10.2017 20:42

Pommern hat geschrieben:
12.10.2017 08:10
DARK-THREAT hat geschrieben:
11.10.2017 23:43
jeder soll das tun, was er selber für sich für richtig hält, solange er/sie niemanden Anderen schadet außer sich.
Es wurde doch aber schon mehrmals hier angesprochen. Es betrifft am Ende ALLE. Wie kann man denn nur so naiv sein? Selbst in SP springen einen MT und Kram mittlerweile ins Gesicht. Von MP fangen wir mal gar nicht an. Kann man heutzutage eh vergessen, weil verseucht. Spiele werden so konzipiert, dass man quasi gezwungen wird zusätzlich Geld auszugeben. Optischer Klimbim war früher im selbstverständlich Vollpreis enthalten usw....
Da geb ich dir recht. Wenn einem an diesem Hobby noch etwas liegt sollte man sich von der Denkweise "jeder soll das tun, was er für richtig hält" schnellstens verabschieden. Das sollte auch für Spielemagazine gelten, die das Thema Mikrotransaktionen als ein optionales, stiefmütterlich behandeln.
Ich hätte keine Problem damit, wenn 4Players hier eine Vorreiterrolle einnehmen würde und generell jedes Spiel mit MT von Vornherein abstraft.

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ChrisJumper
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Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen

Beitrag von ChrisJumper » 12.10.2017 21:02

Cyler2k hat geschrieben:
12.10.2017 18:59
Da hilft nur ein nicht kaufen wenn es einen nicht gefällt. Am ende des Tages wollen die mein Geld haben...
Das Problem ist aber das es denen egal ist. Für diese Unternehmen gehen die Verkaufszahlen stetig hoch weil immer mehr Märkte dazu kommen (wie bei Steam.) So ein einfaches "Ich kauf das nicht." hat da auch nicht geholfen. Auch wenn ich jetzt hasse was ich sage: Aber ich denke ein Shitstorm via Twitter ist da besser. Da sehen diese Unternehmen sofort wie viele tausend Menschen dagegen sind.

Scheinbar die einzige Weise worauf noch reagiert wird. Jemand der einfach nur nicht kauft, ist wie jemand bei der Wahl der keinen Stimmzettel abgibt, statt ungültig zu wählen oder eine andere Gruppe.

Man müsste vielleicht wirklich die Spiele aktive unterstützen die das nicht haben. Wenn die dann merklich mehr verkaufen wäre es gut. Aber leider tritt das wahrscheinlich nicht ein. Zudem ist das bei Mikrotransaktionen schlecht, da sich der Shop jederzeit verändern und anpassen kann.

Vielleicht wirklich eine Rezension schreiben und mit Bildern und Datum erläutern warum einem der und der aktuelle Standpunkt bei den Mikrotransaktionen nicht gefallen hat.

@herrdersuppen
Abstrafen fände ich auch schlecht weil es in manchen Spielen die das ordentlich implementieren und damit keinen Schindluder treiben halt nicht verdient haben. Auch stolpere ich aktuell immer wieder über Tests bei 4P die mir nicht gefallen weil sie meiner Meinung nach falsch liegen. Da gab es bei Drive Club diese Probleme zum Start... oder bei NMS, und dann kümmert sich der Hersteller aber 1A um die Erweiterungen und letztlich hat das Game aber den schlechten Ruf weg. Gerade bei Microtransaktionen z.b. in MMOS ist da zu viel Luft. Wobei jederzeit das Konzept auf F2P umgestellt werden kann oder der Ingameshop sich auf Kundenresonanz verschlechtern oder verbessern kann. Vielleicht wäre eine Art Wiki oder Mikroblog gut, wo Nutzer ihre Erfahrungen zu dem Spiel taggen können. Andererseits kann man dann auch gleich Twitter benutzen.

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Weeg
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Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen

Beitrag von Weeg » 12.10.2017 23:56

Nur schnell noch zur Regulierung durch den Staat bei sowas:
Ich finde nicht, das der Staat da eingreifen muss. Ja, es gibt Menschen die können mit sowas nicht umgehen, aber ganz ehrlich, dann sollen sie eine verdammte Therapie o.ä. machen um etwa ihre Glücksspielssucht in den Griff zu kriegen und nicht die Allgemeinheit wegen den Verfehlungen Einzelner kollektiv bestrafen gehen.

Auch wenn der Sohn jetzt mit Papas Kreditkarte irgendwelche FIFA Ultimate Dings kauft, dann ist das ein Problem dort innerhalb der Familie und innerhalb der Erziehung, darum sollen sich gefälligst die Eltern kümmern, da muss man nicht nach dem Nannystaat schreien, der dir alles abnimmt an Verantwortung.

Und was Sucht angeht, ich kenns gut genug mit meinen Zigaretten, Bier und anderen Sachen: Ich habe niemals gefunden, der Staat soll härter durchgreifen, sondern es liegt in der Verantwortung des Einzelnen (ich rede jetzt von ü18 Erwachsenen) ob und was er wie wo wann und warum konsumiert. Und naja, was ich an Geld alleine in Kippen gesteckt habe, da könnte ich mir glaub jedes Einzelstück per MTA holen und wenns 1000 Lootboxen brauchen würde um an das letzte begehrte Item zu kommen. Verurteil ich deshalb die Konzerne wie BAT (Marlboro usw.) ? Nein. War mein Fehler, damit anzufangen, nicht der Fehler der Tabakkonzerne.

Was Kinder und Jugendliche angeht, darüber muss man gar nicht erst diskutieren, weil die sowieso nicht zugelassen sind für sowas. (Ich meine damit, Produkte zu erwerben, die noch gar nicht freigegeben sind für ihre Altersklasse) Auch z.B. wenns um Jugendschutz bei Games geht wegen Gewaltdarstellung, es ist einzig und alleine die Verantwortung der Eltern, niemals aber die des Herstellers.

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Schlawiner
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Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen

Beitrag von Schlawiner » 13.10.2017 03:37

Hallo 4P-Gemeinde, ich bin schon lange auf 4P unterwegs aber hier nun mein erster Beitrag:
Mein Gott, ich habe keine Ahnung wo ich anfangen soll. Es ist sicher ein ungemein reiches Thema das allumfassend
die Welt der Videospiele zu durchdringen scheint und Grenzen da verwischt und vor allem gefühlt in meine Privatsphäre
verschiebt, wo sie einst an der Ladentheke definiert waren. Ökonomieaspekte neu definiert und designt die einen zu einer Monetarisierung hinführen sollen; letztlich Managementverhalten das infam konzipiert ist um eine Brücke aus
einem künstlichen Bereich einfach so in meine persönliche Lebensrealität zu schlagen.
Ich fange nicht mit Konsumethik an, das würde zu weit gehen, aber es gibt eine Ebene auf der es anstrengend ist
nicht zu verzweifeln und eine Entwicklung samt Beteiligten zu verdammen.
Aber wer weiss, vlt. hat die Konditionierung ja auch zur Folge das z.B. die Spendenbereitschaft der in jungen Jahren
geschulten MT-Jünger, durch ein anderes Wertverhältnis zum Geld positiv beeinflusst ist. :lol:
M.M.n. ist das auf jeden Fall etwas das stark untersucht gehört, und ggf. entsprechend abseits des
Taschengeldparagraphen etc., in einer neuen Kategorie zur Jugendfreigabe bewertet werden müsste.

Flachpfeife
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Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen

Beitrag von Flachpfeife » 13.10.2017 11:14

Das ist doch alles Käse. Dieses "Fortlaufende Serverkosten"-Argument zieht nicht. Früher habens die Entwickler/Publisher ja auch geschafft, ohne usätzliche Geldquellen die Server am Laufen zu halten. Und warum? Weil man den Leuten erlaubt hat, ihre eigenen Server zu stellen. Dann bleibt als Aufwand nämlich nur noch Die Wartung und der Betrieb der Netzwerk-Server für Serverlisten etc übrig.

Wenn man natürlich in jedem FPS wenns auch noch so unpassend ist, Matchmaking einführt und deshalb Tausende Game-Server stellen muss (P2P ist Mist, das haben alle außer Activision mittlerweile kapiert), tja, dann wird das natürlich teuer.

Dabei kann ich verschmerzen, wenn die Lootboxen nur kosmetisch sind (z.B. Siege, wo man auch so ziemlich oft alpha-packs gedroppt bekommt (so ca alle 5 Spiele)). Dann kann jeder entscheiden, was er damit machen will. Ich selbst finde es unglaublich dämlich, Geld für Texturen auszugeben, aber jedem das Seine.

Und Lootboxen in SP Spielen, da gibts einfach nichts Gutes dran. Das ist einfach die größte Verarsche überhaupt.

Ich bin definitiv dafür, da ne Glücksspiel-Warnung dran zu machen. Das ist ne Kuh, die gemolken wird, bis sie stinkt. Und sie stinkt schon lange.

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NewRaven
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Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen

Beitrag von NewRaven » 13.10.2017 16:06

NapiKeks hat geschrieben:
11.10.2017 08:47
... außerdem was spricht dagegen sich ein Spiel auszuleihen, den Endboss-Shortcut für nen Zehner zu kaufen, dazu dann noch die "Ultrawaffe" für nen Fünfer und schon habe ich die "Trophäe" in meiner Sammlung 8)
Gib die 15 EUR doch einfach mir, ich erstell dir schnell ein Icon - dann sparst du dir den zeitlichen Aufwand für den Boss-Fight auch noch und wir haben beide gewonnen.

:roll: :cry: Wenn es hier im Forum einen Beitrag dazu gibt, der gut aufzeigt, was mit dem Gaming oder auch "Gamern" heutzutage einfach nicht mehr stimmt, dann war es wohl deiner. Ich wünsche mir gerade so sehr, dass du einfach nur ein Troll bist, aber traurigerweise bin ich mir da nicht sicher. :lol:
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DirtyDirk41
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Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen

Beitrag von DirtyDirk41 » 13.10.2017 17:19

Flachpfeife hat geschrieben:
13.10.2017 11:14
Das ist doch alles Käse. Dieses "Fortlaufende Serverkosten"-Argument zieht nicht. Früher habens die Entwickler/Publisher ja auch geschafft, ohne usätzliche Geldquellen die Server am Laufen zu halten. Und warum? Weil man den Leuten erlaubt hat, ihre eigenen Server zu stellen. Dann bleibt als Aufwand nämlich nur noch Die Wartung und der Betrieb der Netzwerk-Server für Serverlisten etc übrig.

Wenn man natürlich in jedem FPS wenns auch noch so unpassend ist, Matchmaking einführt und deshalb Tausende Game-Server stellen muss (P2P ist Mist, das haben alle außer Activision mittlerweile kapiert), tja, dann wird das natürlich teuer.
Als Menschen sich in Clans zusammenschlossen und jeden Monat ein bisschen Geld gesammelt haben, um sich einen Server zu leisten. War das vor oder nach dem Krieg? Ist so lange her... die Zeit war allerdings schön.

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Weeg
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Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen

Beitrag von Weeg » 13.10.2017 20:40

Ich hab ja gesagt, das meine Panzer nicht ohne DLC nach Polen rollen können und was kam heraus gestern Abend...

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klar, da steht der NPC und findet "Wenn du hier durch willst, musst du den DLC kaufen, sorry" :mrgreen:

Das mit den Panzern ist kein frei erfundener Scherz, denn in HoI4 (Hearts of Iron) Strategie-Reihe, darf man sich tatsächlich Features wie Pincer-Attack im Battleplan über den DLC hinzukaufen, sonst rollen deine Panzer tatsächlich nicht so, wie sie sollten. Darum meide ich das Spiel auch weitgehend.

Und da kann man auch den Bogen zu MTA's schlagen: Wenn man in eines meiner geliebten Games sowas wie MTA's packt, bin ich tatsächlich willens genug, das Teil selbst dann abzulehnen wenns zu meinen Lieblingsspielen gehört. Man muss sich eben irgendwo für eine Linie entscheiden und diesen Weg konsequent gehen. Auch dann wenn man keinen Einfluss auf den Publisher o.ä. nimmt, solches Zeugs zu lassen.

Bei Leuten, die bei MTA's nicht widerstehen können, frage ich mich, wie diese Leute Alkohol, Tabak usw. und vielen Dingen, die massig Geld für nix kosten, widerstehen können. Wie kann man so einfach in die Tasche zu stecken sein? Sind das Leute, die auch gleich was bestellen müssen wenn sie eine Home-Shopping Sendung im TV sehen?

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ChrisJumper
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Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen

Beitrag von ChrisJumper » 13.10.2017 21:33

Weeg hat geschrieben:
12.10.2017 23:56
Nur schnell noch zur Regulierung durch den Staat bei sowas..
Du findest aber schon gut das es Hygiene Richtlinien gibt, Feuerschutzrichtlinien, Richtlinien wie hoch die Qualität des Wassers sein muss, das vom Wasserwerk kommt und bestimmt auch das Gemeinschafts-Normen den Austausch von IP-Paketen erleichtern oder?

Andere Beispiele sind der Käuferschutz usw.. die sagen die schon zu oder nicht?

Ich fände es halt auch angebracht wenn es da eine Gewisse NORM gibt die man nicht überschreiten kann. Natürlich muss die Gesellschaftlich geregelt werden. Generell bin ich da auch für das man das dem gesunden Menschenverstand überlässt. Aber der scheint mir immer mehr auszusterben.

Bist du denn dafür das man Glückspiel im allgemeinen wieder stärker deregulieren sollte? Schneeballsystem zulassen, Pyramiedensystem zulassen, Phishingmails zulassen usw..?

@Weeg - Nachtrag:
bin ich tatsächlich willens genug, das Teil selbst dann abzulehnen wenns zu meinen Lieblingsspielen gehört.
Schön zu lesen, den Post hab ich erst eben mitbekommen, weil ich den Thread stück für Stück nach lese. Zum Lieblingsspiel. Ich denke man weiß das nicht, ein Spiel bei dem einen die MTs stören, das wird bestimmt nicht zum Lieblingsspiel. :/

Andererseits gibt es halt auch sehr viele Beispiele, wo mich die MTs absolut nicht berühren. Aber was ich so schwer einzuschätzen finde ist das es halt manch mal die Spielzeit so künstlich in die Länge ziehen kann das es an Zeitverschwendung grenzt. Hat man dabei spaß, ist das ja auch noch ok.... aber wenn es verhindert das es das Lieblingsspiel wird. Da hat sich der Kreis geschlossen.
Wie kann man so einfach in die Tasche zu stecken sein?
Das hat damit leider gar nichts zu tun. Der Menschliche Körper ist ein komplexes Konstrukt. Wie eine falsch angelernte KI, kann der eigene Körper auch bei bestimmten Dingen falsche Signale gebe. Davon weisen Millionen Menschen zu Berichten, die zum Beispiel fast einen Orgasmus bekommen wenn ein Luftballon aufgeblasen und zum Platzen gebracht wird. Ausgesucht hat sich aber niemanden von den betroffenen diesen Fetisch.

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Weeg
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Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen

Beitrag von Weeg » 13.10.2017 21:57

Zur Regulierung, wir sehen das eigentlich ähnlich wgn. gesunden Menschenverstand. Aber die Staaten, Völker und deren Mentalitäten sind ja auch unterschiedlich, z.B. sind die Amerikaner vielmehr auf Eigenverantwortung und Selbstbestimmung aus als wir hier in Europa (aka z.B. die Versicherung ist jedem selbst überlassen, kein Zwang sich versichern zu müssen... bringt dann aber einige Probleme mit sich, wenn man ernsthaft erkrankt und dringend eine teure Behandlung bringt)

Natürlich braucht es Regulierungen und die beinahe überall, aber die Frage ist eher wie weit diese gehen. Man kann auch was überregulieren. Gerade wenn wir von Vorschriften beim Bau (Brandschutz usw) reden, wenn man zuwenig macht kanns übel enden wie beim Brand im Hochhaus in London. Wenn man aber zuviel reguliert und alles festschreibt, entsteht der Nannystaat und Bauen wird X-mal teurer wegen all den Vorschriften. Oder wie beim BER gar nicht mehr möglich (kleiner Scherz am Rande) Nur so als Beispiel.

Darum, am Ende muss der Kompromiss stehen, der Mittelweg zwischen Laissez-faire und Nannystaat. Am besten ein Kompromiss, der möglichst viele Interessen der Gruppen miteinbezieht.

nofancyCar
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Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen

Beitrag von nofancyCar » 13.10.2017 22:08

Weisen die Publisher ihrer Spiele eigentlich auf den Inhalt von "optionalen aber kostenpflichtigen Microtransaktionen" im Verkaufstext hin ?

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ChrisJumper
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Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen

Beitrag von ChrisJumper » 13.10.2017 22:37

@ Weeg
*Zustimme*
nofancyCar hat geschrieben:
13.10.2017 22:08
Weisen die Publisher ihrer Spiele eigentlich auf den Inhalt von "optionalen aber kostenpflichtigen Microtransaktionen" im Verkaufstext hin ?
Leider nicht wirklich. Mir wäre ja schon geholfen wen man einsehen könnte was überhaupt in den Kisten vorkommen kann und über welchen Schlüssel die Verteilung gemacht wird. Wäre mir eine Hilfe bei der Entscheidung ob ich da überhaupt Lust drauf habe. Bisher sind MT, für mich keine Option, es sei denn ich spiele das Spiel übermässig oft und habe das Gefühl ich sei das den Entwicklern schuldig.

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Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen

Beitrag von Alandarkworld » 13.10.2017 23:00

Schöner Talk, kann vielem zustimmen. Ein Dark Souls mit Mikrotransaktionen wäre natürlich ein Armutszeugnis sondergleichen, der ultimative Kniefall vor dem Kapitalismus. Ich glaube aber persönlich nicht, dass es das in naher Zukunft geben wird, und von From Software gleich zweimal nicht.

Zum Thema Pay-To-Win: Ich spiele - neben vielen anderen Genres - auch wahnsinnig gern Sammelkartenspiele, hier vorzugsweise online. Jetzt ist es aber so, dass 99% der Spiele die ich in diesem Bereich kenne, darauf ausgelegt sind, dass man sich für Echtgeld Karten kaufen kann, die dann natürlich besser sind als die "Basiskarten". Das ist erstens unfair und kompletter Nonsens, zweitens werden alle anderen Spieler dadurch zu den Farming Sheeps der zahlenden Spieler. Selbst wenn du dir als freier Spieler theoretisch alles freischalten KÖNNTEST ohne dafür zu zahlen, du KOMMST de facto gar nicht so weit weil ab einem gewissen Spiel-Niveau alle Gegner in der Regel mit wesentlich besseren Karten ausgerüstet sind als du selbst. Daher kannst du kaum noch gewinnen, bekommst kaum noch In-Game-Währung und folglich keine neuen Karten mehr. Ich habe schon mehr als ein Game in dem Genre genau daran zugrunde gehen sehen weil die Spieler das nach einer Weile einfach nicht mehr mitgemacht haben. Als Positiv-Beispiel möchte ich hier League of Legends nennen, wo an sich nur Vanity-Gegenstände verkauft werden, die den Charakteren ein anderes Aussehen, aber keine anderen Fähigkeiten verleihen. Genau so müsste man das auch bei den Sammelkartenspielen handhaben. Damit würde sich dann auch der Design-Zwang erübrigen, dass Pack-Cards immer zwingend besser sein müssen als Basic Cards. Ich würde auch gern einen Fixpreis für ein Online-Kartenspiel zahlen, hätte ich kein Problem damit wenn ich dafür danach von Mikrotansaktionen verschont bleibe und eine faire kompetitive Umgebung bekomme.

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TestABob
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Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen

Beitrag von TestABob » 13.10.2017 23:26

Das einfachste wäre, wenn die ganzen Crackergroups mal TRAINER wie früher herausbringen....die die Leute nutzen können um ohne Geld zu bezahlen sich Credits erstellen können :-D.

Dann wärs gelaufen mit den IGP.

Ich glaube auch das das geht, denn das einzige was bei IGP übers Netz geht nach der Bezahlung um die Credits oder den Content freizuschalten is ein Flag das gesetzt wird.

Leider funzt. das nur auf PC.

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