Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Viel Spaß beim Diskutieren unserer Kolumnen und Kommentare!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
Hans_Wurst80
Beiträge: 904
Registriert: 10.01.2008 13:36
Persönliche Nachricht:

Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von Hans_Wurst80 » 30.01.2019 10:07

E-Sport im Wettbewerbssinn kann ich ebenfalls nicht viel abgewinnen. Aber ich freue mich, wenn es vielen anderen Spaß macht, sowohl die Herausforderung selbst wie auch das Zuschauen. Warum auch nicht? Millionen Menschen rennen allwöchentlich teils seit Jahrzehnten in Stadien um anderen zuzuschauen wie Bällen oder Pucks hinterherrennen, sich gegenseitig auf die Schn**ze hauen oder möglichst schwere Gewichte in die Höhe reißen. Es ist in dieser Gesellschaft ganz selbstverständlich, niemand würde auf die Idee kommen diese Zuschauer und Fans schief anzukucken. Ich hoffe, dass so ein Selbstverständnis in naher oder ferner Zukunft auch für virtuelle Wettkämpfe aufkommt, einfach der gesellschaftlichen Akzeptanz wegen.

Selbst schaue ich aber gern trotzdem mal zu, und zwar bei Hearthstone. Einfache Regeln, klar verständliche Spielzüge und das mir gut bekannte Warcraft-Universum machen mir das Zusehen verständlich und damit auch spaßig. Selbst spiele ich zwar auch gern mal, aber eben F2P und nicht im Rangkampf. Ich will einfach kein Geld für virtuelle Sammelkarten ausgeben. Also erlebe ich das Spiel eben komplett durch das Zusehen. Geht für mich in Ordnung.

Lets Plays finde ich punktuell nützlich, um z.B. selbst kleine Hilfestellungen zu erhalten. Die 3. Münze im aktuellen Mariolevel ist absolut nicht zu finden obwohl ich wieder und wieder danach suche? Mal schauen was Domtendo rausgefunden hat. Für die Quest in Rollenspiel X fehlt mir noch dies und das oder ich finde das Ziel nicht? Vielleicht hat ein Youtuber ja den entscheidenden Tipp. Und dergleichen. Ein gute, für mich dann und wann hilfreiche Ergänzung, an die ich mich gewöhnen kann. Muss ja nicht immer Wettbewerb sein.

Doc Angelo
Beiträge: 3575
Registriert: 09.10.2006 15:52
Persönliche Nachricht:

Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von Doc Angelo » 30.01.2019 10:16

Veteran of Gaming hat geschrieben:
30.01.2019 05:02
Bücher lesen ist gesellschaftlicher Konformismus geworden und ist Kultur und Geistesakt in einem.
Es gibt nicht wenige, die sagen: "Ein gutes Buch ist immer noch besser als ein schlechter Film/Comic/Spiel!"

Ja, ne. Ja klar. Natürlich ist etwas, das gut ist, besser als etwas das schlecht ist. Danke für diese gehaltvolle Botschaft. :Blauesauge:
Wenn man bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte man nicht den Kopf hängen lassen.

Benutzeravatar
Scorplian
Beiträge: 5259
Registriert: 03.03.2008 00:55
Persönliche Nachricht:

Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von Scorplian » 30.01.2019 10:24

Doc Angelo hat geschrieben:
30.01.2019 10:16
Veteran of Gaming hat geschrieben:
30.01.2019 05:02
Bücher lesen ist gesellschaftlicher Konformismus geworden und ist Kultur und Geistesakt in einem.
Es gibt nicht wenige, die sagen: "Ein gutes Buch ist immer noch besser als ein schlechter Film/Comic/Spiel!"

Ja, ne. Ja klar. Natürlich ist etwas, das gut ist, besser als etwas das schlecht ist. Danke für diese gehaltvolle Botschaft. :Blauesauge:
Für mich wäre es:

"Ein gutes Buch ist immernoch schlechter als ein schlechter Film/Comic/Spiel" :ugly:
Crash Team Racing Nitro-Fueled - Diskussions/Sammelthread
CTR-News: Start der 3. Grand Prix Season (Spyro and Friends) am 30. August

rainynight
Beiträge: 532
Registriert: 31.03.2017 12:24
Persönliche Nachricht:

Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von rainynight » 30.01.2019 12:43

Veteran of Gaming hat geschrieben:
30.01.2019 05:02
Also bitte ! Die erste echte Gamer Generation entstand mit C64, Amiga und Co. in den 80ern. Dazu gehöre ich und bin deswegen mittlerweile 50. Man legt doch auch nicht Bücher beiseite, guckt keine Filme mehr oder hört komplett andere Musik, wenn man älter wird. Es gibt höchstens gesellschaftliche Zwänge mit inhaltlosen Phrasen, wie Comics seien nur für Kinder. Dabei gilt das weder für Maus noch für Barks. Es ist deutscher Blödsinn !
Oh ja, gesellschaftliche Zwänge sind so ein Thema, mit dem ich mich leider immer wieder auseinandersetzen muss.
Du bist nur ein wertvoller Teil der Gesellschaft, wenn du heiratest, Kinder hast und ein Haus baust. Idealfall.
Da ist man als Single wie in meinem Fall schon fast ein Außenseiter und wird komisch angesehen.
Das Problem für die anderen: wenn es mich nur interessieren würde! Ich leb doch nicht nach den Erwartungen anderer, sondern so, wie ich möchte. Es ist MEIN Leben und ich lass mir von der Gesellschaft doch nicht zitieren, wie ich es zu führen habe. Wer das zulässt, ist selbst schuld.

Was diese Limitierungen von wegen "bestimmte Dinge wären nur für Kinder" oder ähnliches betrifft, so ist wirklich ein Vorteil des Alters, dass sie dir mit der Zeit immer egaler sind. Man fängt an, über solchen Beschränkungen zu stehen und nicht mehr viel drauf zu geben, was andere dabei über einen denken.

Duugu
Beiträge: 880
Registriert: 23.10.2013 19:07
Persönliche Nachricht:

Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von Duugu » 30.01.2019 15:16

SaperioN hat geschrieben:
29.01.2019 22:36
Vor einigen Jahren gab es bei Twitch eine Aktion bei der Bob Ross, einer der bekanntesten Maler der 70er, Bilder malt und dabei erzählt. Eigentlich nichts besonderes.
Seine ruhige Erzählweise, Austrahlung und das Endergebnis seines Handwerks führten dazu, dass sich die (meist jugendlichen) Zuschauerzahlen auf Platz 1-2 in der Twich Prime Time befanden.
Haha. Eine von Bob Ross (RIP) kommentierte E-Sport-Übertragung würde ich mir sofort ansehen. :D

Benutzeravatar
neogil
Beiträge: 81
Registriert: 13.08.2008 17:17
Persönliche Nachricht:

Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von neogil » 30.01.2019 15:54

Veteran of Gaming hat geschrieben:
30.01.2019 05:02
rainynight hat geschrieben:
29.01.2019 17:02
4P|T@xtchef hat geschrieben:
28.01.2019 16:58
Hier treiben sich jetzt schon in der Mehrheit ältere Zocker rum.
Wohl einer der Gründe, warum ich nach diversen anderen Seiten bei 4players hängengeblieben bin.
Hier herrschen gewisse Umgangsformen, die ich auf anderen Seiten nicht angetroffen hab.

Oh ja, weil wir gerade dabei sind: einige sind hier 36 oder 37 und nennen sich alt? Ihr Kinder! Ich steh dieses Jahr vor der 39! :joy:
Also bitte ! Die erste echte Gamer Generation entstand mit C64, Amiga und Co. in den 80ern. Dazu gehöre ich und bin deswegen mittlerweile 50. Man legt doch auch nicht Bücher beiseite, guckt keine Filme mehr oder hört komplett andere Musik, wenn man älter wird. Es gibt höchstens gesellschaftliche Zwänge mit inhaltlosen Phrasen, wie Comics seien nur für Kinder. Dabei gilt das weder für Maus noch für Barks. Es ist deutscher Blödsinn !

Da wurde früher schon im Ausland immer der Kopf geschüttelt. Asterix & Obelix gelten in Frankreich zB. als nationales Kulturgut. Andererseits galten wiederum die gerade in Deutschland heute als hochintellektueller Zeitvertreib angesehenen Bücher im 19. Jahrhundert als Jugendverderbende "Weichmacherei" ohne jeden Zweck. Heute ist es egal was für Trivialliteratur konsumiert wird, Bücher lesen ist gesellschaftlicher Konformismus geworden und ist Kultur und Geistesakt in einem.

Ich werde jedenfalls auch als Rentner bei Metal und Klassik bleiben und natürlich spielen. :mrgreen: Volksmusik im Alter, ja nee is klar. :roll: :lol:

Bei der Gamestar gibt es auch jede Menge Leute die weit jenseits der 30 sind. Da outen sich auch immer mal wieder 60 Jährige.

Das ist doch auch völlig logisch. Früher waren Spieler alle jung, aber doch nur deswegen, weil es dieses Medium erst seit Ende der 70er Jahre gibt. Man kann doch auf Youtube sogar Videos finden, wo mittlerweile ganz alte Herren ihrer Liebe zu Spielautomaten frönen. Da habe ich gerade neulich, allerdings rein zufällig, ein Video gesehen, von einem alten Zausel, der bei sich einen alten Star Wars Automaten stehen hat und das Spiel dermassen gut spielt, dass ich es kaum glauben kann. Der spielt auf schwer perfekt, die Amiga Umsetzung war mir mit 18 auf leicht viel zu schwer. ^^

Das Durchschnittsalter von Spielern ist mittlerweile viel höher, als Pfeiffer und all die anderen mahnenden Killerspiel Kulturpessimisten gerne hätten.
Gut gesagt. Zwar gab es uns als Pong Generation. Jedoch war dies noch keine Bewegung, die sich an der 11 oder waren’s 9 Sekunden Copy aufm C64 abarbeiteten. Bekam damals meine Kopien von Irata aus Düsseldorf...schräger Geselle..gekauft hat niemand und für die Gesellschaft waren wir der Gegenentwurf von Schwiegersöhnen. Pickelig, verschwitzt, ungewaschen, wertlos und noch mit illegalen Handlungen im Einklang. Übrigens waren die geckrackten Vorspänne fast genauso wichtig wie ds Game...und Jahrzehnte später las ich erst warum er sich IRATA nannte und kapierte...

Wir Zocker waren völlig aus der genormten Filterblase raus...sozusagen die Punks der Hobbyszene...
Mit dem gleichen Respekt zu antworten, den ich erwies.
Bild
Bild

Some Guy
Beiträge: 482
Registriert: 16.07.2007 16:12
Persönliche Nachricht:

Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von Some Guy » 30.01.2019 18:33

Wow, da fühlt man sich ja richtig zwischen den Stühlen als Ü30 jähriger, der trotzdem sowohl Let's Plays (teilweise speedruns), als auch esports mag. Ich mag es mittlerweile einfach in vielen Fällen total gerne, eben nicht die "Bürde" der Kontrolle zu haben und einfach jemandem gemütlich vom Sofa aus dabei zuzusehen. Besonders Adventure-Spiele mit hohem Rätselanteil schaue ich meist lieber in Let's Play Form, anstatt mich dem alleine zu stellen. Für mich ist das mehr eine Art Fernseher-Ersatz geworden, der unabhängig vom selbst spielen ist. Damals habe ich pünktlich um 18 Uhr Simpsons geschaut, jetzt ist es manchmal auch ein Spiel.

Ich hätte auch nie erwartet, jemals esports zu schauen. Aber als ein Freund total begeistert von Starcraft 2 war, habe ich dann auch mal einem Turnier eine Chance gegeben und fand es absolut klasse und habe jedes halbwegs große Turnier verfolgt. Mittlerweile schaue ich es nicht mehr allzu intensiv, aber ein paar Finals hier und da sind immer noch sehr unterhaltsam.

So richtig mitgenommen hat mich dann Overwatch. Aus dem einfachen Grund, dass ich das Spiel selbst gezockt habe und diese Verbindung für die meisten Spiele meiner Meinung nach unglaublich wichtig ist. Gerade wenn man etwas ambitionierter wird und sich dann auch versucht zu steigern, kriegen die Pro-Spiele völlig neue Reize. Als ich dann aufgehört habe, es selbst zu spielen, weil irgendwann doch mal die Luft raus war, ist entsprechend auch das Interesse an der Liga massivst gesunken. Ich denke aber, dass ich da auch in der 2. Saison wieder so einiges schauen werde.

Eine Besonderheit für mich sowohl in esports als auch Let's Plays ist vor allem die Community (Call of Duty und ähnliches ausgenommen): Hier ist noch das Höchste Gut, gemeinsam Spaß an etwas zu haben und jeden Menschen zu respektieren. Viele andere passiven Unterhaltungsformate verkommen dagegen immer mehr dazu, sich auf Kosten anderer besser zu fühlen.

Benutzeravatar
Freya Nakamichi-47
Beiträge: 810
Registriert: 09.09.2018 18:03
Persönliche Nachricht:

Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von Freya Nakamichi-47 » 30.01.2019 19:16

Hans_Wurst80 hat geschrieben:
30.01.2019 10:07
Lets Plays finde ich punktuell nützlich, um z.B. selbst kleine Hilfestellungen zu erhalten. Die 3. Münze im aktuellen Mariolevel ist absolut nicht zu finden obwohl ich wieder und wieder danach suche? Mal schauen was Domtendo rausgefunden hat.
Genau das ist auch mein Umgang mit YT: Wenn ich partout nicht weiterkomme, dann gehe ich auf YT. Ich habe auch den Eindruck, manche Spiele sind inzwischen so designt, daß man von YT-Unterstützung ausgeht. Oder wie soll ich sonst alle Gräber und Felszeichnungen in "RDR 2" finden? Bei "Hollow Knight" hab ich dann auch bei anderen Leuten mitgelinst, weil ich mich sonst wohl auf ewig verlaufen hätte.

Einmal hab ich tatsächlich anderen beim Spielen zugeguckt, das war bei "Rayman Legends". Ich hatte irgendwie nie einen Diamantpokal und wollte wissen, wie die Diamanttypen eigentlich so spielen. Also, wenn ich Kreisliga bin, dann sind die Bundesliga. Die haben diese Special moves voll im Dauerbetrieb drauf, die ich eventuell mal mit viel Glück hinbekommen habe. Wie gut manche Leute "Rayman" spielen können, das ist nicht zu fassen. Wahrscheinlich sind die alle noch nicht volljährig. Das ist ja bekannt, daß die Reaktionszeiten in der Jugend am kürzesten sind. Weiß ich aus eigener Erfahrung: So gut, wie ich mit 16 Tischtennis gespielt habe, wurde ich später nie wieder. Da habe ich tatsächlich mal gegen einen holländischen Bundesligisten gewonnen. Heute könnte man mich wohl gerade noch in der vorletzten Herrenmannschaft meines Vereins einsetzen.

Duugu
Beiträge: 880
Registriert: 23.10.2013 19:07
Persönliche Nachricht:

Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von Duugu » 30.01.2019 20:12

Freya Nakamichi-47 hat geschrieben:
30.01.2019 19:16
Ich habe auch den Eindruck, manche Spiele sind inzwischen so designt, daß man von YT-Unterstützung ausgeht. Oder wie soll ich sonst alle Gräber und Felszeichnungen in "RDR 2" finden?
Da stellt sich die Frage, wie die Typen auf YT alle gefunden haben? :)

Benutzeravatar
Cloonix
Beiträge: 1463
Registriert: 26.03.2005 08:32
Persönliche Nachricht:

Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von Cloonix » 30.01.2019 20:35

Die redaktionellen Beiträge und Kommentare in allen Ehren, aber das hier ist ein viel zu langer Twitter-Beitrag geworden.

Ich interessie mich nicht für Sackhüpfen. Meine Macke. Ok.

Benutzeravatar
Freya Nakamichi-47
Beiträge: 810
Registriert: 09.09.2018 18:03
Persönliche Nachricht:

Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von Freya Nakamichi-47 » 30.01.2019 20:45

Duugu hat geschrieben:
30.01.2019 20:12
Freya Nakamichi-47 hat geschrieben:
30.01.2019 19:16
Ich habe auch den Eindruck, manche Spiele sind inzwischen so designt, daß man von YT-Unterstützung ausgeht. Oder wie soll ich sonst alle Gräber und Felszeichnungen in "RDR 2" finden?
Da stellt sich die Frage, wie die Typen auf YT alle gefunden haben? :)
Da gab's das Buch von Piggyback, die einen Deal mit R* hatten. Piggyback wurde vor Release mit mit Infos versorgt. Man kann als Buchverlag tatsächlich Lösungswege von den Softwareherstellern kaufen, das sind heutzutage gängige Deals. So ein Piggyback-Buch ist schon gut gemacht. Ich kenne mich ja auch ein bißchen mit Layout und Typo aus, diese Bücher sind wirklich auf exzellentem Niveau und äußerst aufwendig gemacht, sowas schafft man nicht in vier Wochen. Da gibt es Deals mit den Software-Entwicklern, keine Frage.

Benutzeravatar
SaperioN
Beiträge: 1072
Registriert: 24.04.2015 11:03
Persönliche Nachricht:

Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von SaperioN » 31.01.2019 12:14

Scorplian190 hat geschrieben:
30.01.2019 10:24
Doc Angelo hat geschrieben:
30.01.2019 10:16
Veteran of Gaming hat geschrieben:
30.01.2019 05:02
Bücher lesen ist gesellschaftlicher Konformismus geworden und ist Kultur und Geistesakt in einem.
Es gibt nicht wenige, die sagen: "Ein gutes Buch ist immer noch besser als ein schlechter Film/Comic/Spiel!"

Ja, ne. Ja klar. Natürlich ist etwas, das gut ist, besser als etwas das schlecht ist. Danke für diese gehaltvolle Botschaft. :Blauesauge:
Für mich wäre es:

"Ein gutes Buch ist immernoch schlechter als ein schlechter Film/Comic/Spiel" :ugly:
"Ich brauch kein Buch, wenn ich was spannendes lesen möchte, spiel ich Fallout von Bethesda und lese die Terminalgeschichten durch" :D

Benutzeravatar
Scorplian
Beiträge: 5259
Registriert: 03.03.2008 00:55
Persönliche Nachricht:

Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von Scorplian » 31.01.2019 12:27

Okaaay, das müsste ich jetzt auch nicht unbedingt. Riesige Texte in Spielen ignorier ich viel lieber.
Ich würde aber trotzdem eher solche Texte als Bücher lesen und hab dies auch definitiv mehr getan ...

... naja, das ist aber auch nicht schwer, wenn man in seinem Leben gerade mal 3 Bücher gelesen hat :lol:
Crash Team Racing Nitro-Fueled - Diskussions/Sammelthread
CTR-News: Start der 3. Grand Prix Season (Spyro and Friends) am 30. August

Benutzeravatar
Balla-Balla
Beiträge: 2055
Registriert: 11.02.2013 13:49
Persönliche Nachricht:

Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von Balla-Balla » 31.01.2019 14:56

Jetzt meldet sich ein noch älterer Zocker zu Wort. Kein Wunder übrigens, dass 4P ein Ü30 Publikum hat, ich kenne kaum einen Teenie, der mehr als zwei Sätze für ein posting verschwenden würde, dank fb, insta und what´s app Sozialisierung.
Ob man mit e-sports etwas anfangen kann oder nicht, ist gar nicht die Frage. Der Punkt ist, dass die ganze Branche völlig überkommerzialisiert ist mit einem einhergehenden Konsumverhalten, das historisch einmalig ist.
Nicht, dass fast die meisten Kids der jungen Gens daran beteiligt sind und screen Zeiten haben vom Schulende bis zum Schlafengehen, ist dabei das Hauptproblem, sondern die völlige Kritiklosigkeit dabei. Zudem kommt eine völlige Ahnungslosigkeit dazu, was die technischen Belange angeht. Ich muss 18-jährigen erklären, wie sie ihren Rechner absichern, falls sie überhaupt noch einen haben. Das war vor ein paar Jahren noch umgekehrt.

Ich sage es mal krass. Hier wächst eine Generation von technischen Idioten und gesteuerten Konsumzombies heran, die in ihrem wirtschaftlichen Verhalten genauso steuerbar sind, wie im sozialen und politischen.
Ich hoffe, ich irre mich.

E-Sports ist dabei nur ein weiterer Sargnagel zur digitalen Verblödung. Im Kern sicher für einige faszinierend den Großmeistern bei ihrer Kunst zuzusehen, für die Masse eine weitere Sparte um sie vor den Bildschirm zu zwingen, ihnen Werbung unterzujubeln und Geld abzuknüpfen. Genau wie beim Fussball übrigens. Von dem halte ich schon lange nichts mehr. Brot und Spiele für die Masse mit künstlicher Identitätsbildung (Ich bin stolz ein Schalker zu sein - wie doof ist das denn) plus riesigem Apparat der Milliarden generiert.

Benutzeravatar
Freya Nakamichi-47
Beiträge: 810
Registriert: 09.09.2018 18:03
Persönliche Nachricht:

Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von Freya Nakamichi-47 » 31.01.2019 15:07

Balla-Balla hat geschrieben:
31.01.2019 14:56
Jetzt meldet sich ein noch älterer Zocker zu Wort.enn) plus riesigem Apparat der Milliarden generiert.
Das läuft doch alles unter "Old man yelling at cloud". Kannste vergessen.

Daß Insta, Whatsapp und Facebook sich nicht eben positiv auf Rechtschreibung und Grammatik auswirken, das habe ich auch schon beobachtet. Aber wennde's sagst, biste der Dino.

Mal positiv: Ich halte die jüngere Generation nicht für doof, sie wird nur an den Schulen doof gehalten.

Antworten