Kommentar: Feuer frei und Spaß dabei - auch im Ersten Weltkrieg?

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NomDeGuerre
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Re: Kommentar: Feuer frei und Spaß dabei - auch im Ersten Weltkrieg?

Beitrag von NomDeGuerre » 04.06.2016 03:55

Ratte, du Biologieverweigerer!
'Kompromiss ist die geteilte Hypotenuse der vereinten Dreiecke des Erfolgs'

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Veldrin
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Re: Kommentar: Feuer frei und Spaß dabei - auch im Ersten Weltkrieg?

Beitrag von Veldrin » 04.06.2016 05:26

Hahaha. Hier haste ein Stück Harzer Roller.
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NomDeGuerre
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Re: Kommentar: Feuer frei und Spaß dabei - auch im Ersten Weltkrieg?

Beitrag von NomDeGuerre » 04.06.2016 15:19

It’s a trap!
'Kompromiss ist die geteilte Hypotenuse der vereinten Dreiecke des Erfolgs'

Kiamar
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Re: Kommentar: Feuer frei und Spaß dabei - auch im Ersten Weltkrieg?

Beitrag von Kiamar » 18.08.2016 13:07

Recht hat er. Übrigens passt die Formulierung für Kriege "An der Front sterben Generationen junger Menschen für die Ideen weniger alter Säcke". Krieg kann man nicht spielen.

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mr archer
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Re: Kommentar: Feuer frei und Spaß dabei - auch im Ersten Weltkrieg?

Beitrag von mr archer » 21.08.2016 12:11

Stimme dem Textchef auch zu. Wer von Dice ein begehbares Otto-Dix-Antikriegsgemälde erwartet, macht sich angesichts des kommerziellen Backgrounds und der Studiogeschichte lächerlich. Und weniger geschmacklos, als WK II zu bayisieren, ist es auch nicht. Dann soll man bitte das gesamte Military-Shooter-Genre in die Tonne treten. Was man sehr gern tun darf, übrigens.

Hinsichtlich FPS und WK I liegt für mich die Messlatte nach wie vor bei "Necrovision" (die erste Hälfte, bevor es in einen überdehnten, zu dunklen Dämonenshooter abgleitet). Das kam einem begehbaren Otto-Dix-Gemälde nämlich schon sehr nahe.
Kószdy kozow swoju brodu chwali.
[sorbisch] Jeder Ziegenbock lobt seinen Bart.

Meine Texte und Fotos http://brotlos.weebly.com


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Balla-Balla
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Re: Kommentar: Feuer frei und Spaß dabei - auch im Ersten Weltkrieg?

Beitrag von Balla-Balla » 18.10.2016 11:50

Gerade eben den Kommentar entdeckt. Er ist ja schon älter und hat leider kaum Beachtung gefunden, gehe ich von den paar Beiträgen aus.

Dabei ist das ein wichtiges Thema, das in der Spielewelt fast überhaupt nicht beachtet wird.

Ich finde es durchaus NICHT vertretbar, jedes setting als Basis für ein Ballerspiel zu nehmen. Wenn ich diese unsäglichen Vietnam und jetzt gerade Syrien shooter nehme, könnte ich kotzen. Das ist mir zu viel Ignoranz vor dem echten Leben und echten Kriegen. Ein Napalm Flächenbombardement von Reisdörfern sollte keine lustige Freizeitbeschäftigung sein und wenn man als Entwickler so etwas einsetzt, erwarte ich mindestens einen Kontext wie z.B. im erwähnten Spec Ops-the line.

Das Geschrei hier wäre, berechtigterweise, ja wohl auch groß, sollte man plötzlich mal nicht auf Nazis schiessen, sondern diese spielen am besten noch mit strategischem Aufbau von KZs. Aber nee, solange man auf der Seite der vermeintlich Guten kämpft, ist es wohl ok jede echte Grausamkeit zu simulieren.
Der anarchische Impetus, den Mr. Lluibl hier hochhält, ist auch schnell weg, wenn Millionen damit generiert werden. Im echten Leben.

Interessiert aber wahrscheinlich kein Schwein, vor allem nicht nach 5 Monaten. Ich kann nur hoffen, dass wenigstens 4P das Thema mal ab und zu wieder zur Diskussion stellt - sage ich als erklärter Baller Freund, wie mein Nick ja schon entfernt erahnen lässt.

thuna
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Re: Kommentar: Feuer frei und Spaß dabei - auch im Ersten Weltkrieg?

Beitrag von thuna » 14.12.2016 20:55

Ein Shooter wird nie die Grausamkeit des Krieges zeigen, sonst wird ja alles Zensiert.
Wenn Leute sagen das heutige Shooter spiele Kriegsverherrlichend sind, versteh ich das, den es stellt den Krieg zu harmlos dar, die Grausamkeit wird verschwiegen. 1. Weltkrieg da seh ich: Leichen und Blut getränkter Schlam, Opfer von Yperit, Phosgen und was man noch alles verwendete, hunderte Infanteristen die ohne Deckung und nichts bei beim Stürmen des feindlichen Grabens von Maschinengewehren niedergemäht werden, Infanteristen die von Artilleriegranaten zerfetzt werden. In BF1 sieht es aus wie ein Spaziergang...

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