Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

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johndoe1525641
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von johndoe1525641 » 15.08.2015 16:40

Antiidiotika hat geschrieben: Einer meiner absoluten Lieblingsfilme. :D
Und ganz nebenbei von demselben Schriftsteller, der mit "Die Straße" (O: "The Road") auch Pate für die Story von "The Last of Us" stand: Cormack McCarthy. Ein toller Schriftsteller, der mal ein bißchen entschleunigt und Hollywood den Wind aus den Segeln nimmt, ohne dabei weniger eindringlich zu sein. Bei McCarthy ist es das Alltägliche, das erschauern läßt, nicht das Ungewöhnliche, sondern die ständige Dunkelheit, die uns umgibt. Er schreibt klar und einfach wie ein Grundschullehrer, aber er hat schon mehr auf dem Kasten -- er zeigt es aber nicht in umständlichen Schachtelsätzen, sondern in der schwarzen Luft, in der er eine Kerze anzündet. (Sorry, jetzt wollte ich auch mal poetisch werden. Vielleicht war es mißraten, aber so hat McCarthy auf mich gewirkt. War schon gut und mit das Beste, was ich in den letzten, sagen wir, fünf Jahren lesen durfte.)

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an_druid
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von an_druid » 16.08.2015 06:08

Ich weis es noch genau wie Another World, Flashback und später Heart of Darkness mich begeistert haben auch TR1-4 hattens in sich. Wenn man das so vergleicht, kann man ganz genau festmachen an welchen Stellen die Unwirklichkeit schon fast wiederlich langweilt und oftmals auch nervt .

- Quktime's bei.. Sprungpassagen, Kämpfen
- Das Timing sich an bei bestimten Aktionen deutlich verwässert wurden (z.B nur an bestimmten Stellen festhalten zu können)
- Autoheal
- Zielkreuz das dir sagt wer dein Gegner ist (rot)
- Zu freundliche Rationsverteilung - kein echter Belohnungseffect!

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TaLLa
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von TaLLa » 17.08.2015 04:13

Es sind Videos, die zeigen selten die ruhigen Momente und stehen eben für gewisse Action. In TR war es ihnen ja sogar wichtig, dass man dann auch mal ne Sequenz in einem Grab sah. Ka, für mich ist das reine überbewertung von Trailern. Das Ergebnis ist das was zählt.
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maho76
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von maho76 » 17.08.2015 10:09

Es sind Videos, die zeigen selten die ruhigen Momente und stehen eben für gewisse Action. In TR war es ihnen ja sogar wichtig, dass man dann auch mal ne Sequenz in einem Grab sah. Ka, für mich ist das reine überbewertung von Trailern. Das Ergebnis ist das was zählt.
bei Trailern ist es klar dass da die besten actionszenen am stück gezeigt werden. wenn ich mir allerdings die hier angesprochenen spiele (uncharted/TR-neu) anschaue: hier Rutschpartie, da geballer, wieder Explosion, sprungpassage, Rutschpartie, geballer, durchatmen>QTE>weiter ... pause ergibt sich nur indem man auf der stelle stehen bleibt um keine scripte auszulösen, ergo man hat nix vom stillen Moment. sobald man sich bewegt geht's direkt weiter.
dat muss nich. dazu kommt dann noch dass es (darum geht's hier) keine "normalen" actionpassagen gibt, es muss immer ein gigantomanischer Moment dabei sein, immer ein extrem das alles andere toppt. sowas nimmt man eben bei zu hoher Frequenz irgendwann nicht mehr wahr.

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KONNAITN
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von KONNAITN » 17.08.2015 13:31

4P|BOT2 hat geschrieben:Habt ihr die Videos gesehen? ...
Guter Kommentar. Über Uncharted kann ich nicht viel sagen, aber was TR betrifft, sehe ich es genauso. Schade, dass sie auch beim neuen Teil wieder maßlos übertreiben.

Nanimonai
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von Nanimonai » 17.08.2015 17:07

maho76 hat geschrieben:bei Trailern ist es klar dass da die besten actionszenen am stück gezeigt werden.
Das hat sich leider verselbständigt, "klar" ist es für mich aber nicht. Neben sämtlichen Actionszenen im Film werden gerne auch sämtliche relevanten Plottwists im Trailer verraten. Wie oft saß ich im Kino, sah einen Trailer und dachte mir "Na dann habe ich jetzt doch eigentlich schon alles gesehen"?

Gerade im Blockbustersegment ist der Aufbau sämtlicher Trailer auch identisch. Das ist nicht nur einfallslos und billig kopiert, sondern auch extrem ermüdend und langweilig.
Ich werde immer dann auf einen Film anhand eines Trailers aufmerksam, wenn mir dieser nicht viel oder gar nichts über den Film verrät und mich nicht permanent bombardiert, sondern im Kontrast zu sämtlichen Trailer, die man davor oder danach noch sieht, auch ruhige Momente inszeniert.

Es liegt sicher auch daran, dass ich in meinem Leben schon tausende Filme gesehen habe und in der Thematik sehr zu Hause bin, aber ich gehe davon aus, dass man in ein paar Jahren auch junge und unerfahrene Zuschauer nicht mehr mit Explosionen und bombastischen Special Effects hinter dem Ofen hervorlocken kann.

johndoe724410
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von johndoe724410 » 18.08.2015 11:12

ich glaube ich habe gerade den grund erkannt, warum mir das spielen von jahr zu jahr immer weniger spass macht... genauso ist es! Vorbei sind die Momente als man bei Tomb Raider 2 einfach mal stundenlang nicht weiter kam, weil man das Rätsel nicht knackte. Nur damit lockste wohl keinen mehr hinterm Ofen vor.

muss mal wieder the last of us rauskramen.. das spiel ist erzählerisch wirklich ein meilenstein of teh meilenstein!

ich hab ja 2 mal beinahe geheult bei dem spiel, als am anfang gleich die tochter stirbt. das kann ich nachvollziehen als vater!

Nanimonai
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von Nanimonai » 18.08.2015 11:40

Appache hat geschrieben: muss mal wieder the last of us rauskramen.. das spiel ist erzählerisch wirklich ein meilenstein of teh meilenstein!

ich hab ja 2 mal beinahe geheult bei dem spiel, als am anfang gleich die tochter stirbt. das kann ich nachvollziehen als vater!
Für mich tatsächlich auch eine der best geschriebenen Geschichten in einem Videospiel. Sehr authentisch, sehr erwachsen und in jeder Hinsicht glaubwürdig. Ja, auch ich hatte in dieser bockstarken Anfangssequenz einen fetten Kloß im Hals.

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Flextastic
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von Flextastic » 18.08.2015 11:42

me too

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hullabaloo
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von hullabaloo » 18.08.2015 15:53

Also 4P...
Dasselbe gab es bei Heise vor wenigen Tagen zu Lesen. Dort hies es allerdings wir brauchen nicht jedes Jahr ein Assassins Creed...
Gehen euch die Ideen aus?
i7-5930K, Asus X99-S, 32 GB DDR4, EVGA GTX980Ti SC ACX 2.0 , Samsung EVO 500 GB und 2 TB, Acer XB270HU

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Imperator Palpatine
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von Imperator Palpatine » 18.08.2015 21:55

mr archer hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben: Es ist einfach nicht glaubwürdig, wenn Lara über das Ableben eines Rehs weint und wenige Minuten später ihren Eispickel genüsslich in den Hals eines Menschen rammt.
Da kennst du den militanten PETA - Flügel aber noch nicht ...

Ja, das ist ein erzählerisches Dilemma des Action-Genres. Zum ersten Mal bewusst bin ich dem übrigens im original-Deus Ex begegnet. Da stolpert Denton im letzten Level über einen toten Techniker und die AI fragt ihn nach seinen Gefühlen beim Anblick der Leiche - was dann erzählerisch der Aufhänger für das Verschmelzungs-Szenario ist. Selbst wenn man seinen Denton eher gewaltlos gespielt hat - bei seinem Trackrecord ist das an dem Punkt nur mit Ironie oder ganz viel Gutem Willen zu verdauen.
Auch immer wieder herrlich in den letzten beiden Far Cry Teilen. Es gibt immer die eine Szene bei der man mit Abscheu und Angst in der Stimme getötet hat und der Blick des Protagonisten abwechselnd auf die Waffe in der zitternden Hand ( meist ein Messer ) und das blutüberströmte Opfer schwenkt. Fünf Minuten später tötet man mit der Präzision und Kaltblütigkeit eines Terminators.

Ganz abgesehen davon dass man zuvor ausdrücklich als jemand beschrieben wird der bis dato ein friedliches und ziviles Leben führte und auf einmal Bögen, Scharfschützengewehre, Raketenwerfer, Phaser, Bat´leths sowie etliche Fahrzeuge bedienen kann als wäre der Geist Rambos höchstselbst in einen gefahren. Aber das ist eine andere Geschichte....
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 19.08.2015 03:14, insgesamt 2-mal geändert.

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4P|Benjamin
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von 4P|Benjamin » 18.08.2015 23:25

hullabaloo hat geschrieben:Also 4P...
Dasselbe gab es bei Heise vor wenigen Tagen zu Lesen. Dort hies es allerdings wir brauchen nicht jedes Jahr ein Assassins Creed...
Gehen euch die Ideen aus?
Wo hast du diesen Querschläger denn jetzt hergeholt? ;) Abgesehen davon, dass ich weder Heise gelesen noch vor deinem Hinweis von dem genannten Artikel gewusst habe, schreibt der Kollege über ein komplett anderes Thema.

maho76
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von maho76 » 19.08.2015 09:16

Wo hast du diesen Querschläger denn jetzt hergeholt? ;) Abgesehen davon, dass ich weder Heise gelesen noch vor deinem Hinweis von dem genannten Artikel gewusst habe, schreibt der Kollege über ein komplett anderes Thema.
zumal jörg eine Kolumne zum angesprochenen Thema schon letztes oder anfang diesen jahres runtergeschrieben hat.
bedeutet das jetzt dass heise nix neues mehr einfällt und 4p eventuell gar ein Trendsetter ist ?? 8O

:wink:

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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von Ryan2k6 » 19.08.2015 16:48

Genau deswegen ist es gerade so herrlich entspannend mit XCOM mal etwas völlig anderes zu spielen. In der Regel kein Zeitdruck, viel Taktieren, keine endlos Action. Und trotzdem ist es spannend und ich verfalle hier und da in Stress, aber in völlig anderer Art und Weise!

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Jarnus
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von Jarnus » 19.08.2015 21:54

ich persönlich finde die mischung machts und in meinem herzen ist immer mal wieder platz fü einr herrlich überdrehtes Uncharted! teil 3 ist wirklich die krönung der over the top aktion, immer wieder starrt man ungläubig auf den TV und kann nicht glauben, dass die das wirklich bringen...eben das sie es erst jetzt in dem ausmaß können, macht einen teil des reizes aus! das ist wirklich mal etwas neues!

daher finde ich auch den kommentar eher fragwürdig! es ist ja nicht so, dass es nurnoch diese beiden spiele gäbe und keine ruhigeren titel mehr!

aktuell spiele ich The Cat Lady, davor war es The Walking Dead S1+2 und davor das bunte und wilde Kingdoms of Amalur, als abwechslung zu The Wichter 3!

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