Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

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Antiidiotika
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von Antiidiotika » 20.08.2015 11:15

Nanimonai hat geschrieben:
Appache hat geschrieben: muss mal wieder the last of us rauskramen.. das spiel ist erzählerisch wirklich ein meilenstein of teh meilenstein!

ich hab ja 2 mal beinahe geheult bei dem spiel, als am anfang gleich die tochter stirbt. das kann ich nachvollziehen als vater!
Für mich tatsächlich auch eine der best geschriebenen Geschichten in einem Videospiel. Sehr authentisch, sehr erwachsen und in jeder Hinsicht glaubwürdig. Ja, auch ich hatte in dieser bockstarken Anfangssequenz einen fetten Kloß im Hals.
Das ging mir sogar als Nicht-Vater so.

Cheraa
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von Cheraa » 20.08.2015 12:13

Gut geschrieben aber leider sowas von meilenweit Vorhersehbar. Hat einfach dadurch sämtliche Stimmung zu nichte gemacht.
Da finde ich unvorhergesehene Tode emotionaler.

Beispiel:
Brothers:
SpoilerShow
A Tale of Two Sons
Wie der ältere Bruder am Ende der Reise noch stirbt und der kleine Bruder ihn selber begraben muss und der Greifen ihn noch vor dem Flug nach hause Tröstet.
Die Szene war 100x Emotionaler wie der Tod von Joels Tochter.
Zur Kolumne kann ich einfach nur Zustimmen. Gerade Uncharted übertreibt es einfach zu stark mit den Szenen. Wo ein Indianer Jones 2-3 Over the Top Szenen pro Film hatte gibt es in Uncharted mal gerade 2-3 nicht over the Top Szenen.
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Antiidiotika
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von Antiidiotika » 20.08.2015 13:05

Cheraa hat geschrieben:Gut geschrieben aber leider sowas von meilenweit Vorhersehbar. Hat einfach dadurch sämtliche Stimmung zu nichte gemacht.
Da finde ich unvorhergesehene Tode emotionaler.

Beispiel:
Brothers:
SpoilerShow
A Tale of Two Sons
Wie der ältere Bruder am Ende der Reise noch stirbt und der kleine Bruder ihn selber begraben muss und der Greifen ihn noch vor dem Flug nach hause Tröstet.
Die Szene war 100x Emotionaler wie der Tod von Joels Tochter.
Zur Kolumne kann ich einfach nur Zustimmen. Gerade Uncharted übertreibt es einfach zu stark mit den Szenen. Wo ein Indianer Jones 2-3 Over the Top Szenen pro Film hatte gibt es in Uncharted mal gerade 2-3 nicht over the Top Szenen.
Es mag vorhersehbar sein, aber eher auf eine eskalierende Art und Weise der Szene, statt allzu plagiativ zu sein. Die ganze Szene an sich dauert vielleicht 10 Sekunden, aber der ganze Moment spitzt sich sofort zu und haut am Schluß den Tod recht schnell rein.


Aaaah, ganz so kann man das nicht sagen, Uncharted hat schon sehr viele Action-over-the-Top Momente, aber -gerade Teil 2 und 3 - auch sehr ruhige Momente, die einfach harmonieren.
Einzig, was im dritten Teil starke Abnutzungserscheinungen hatte, war die "Kletter-Kletter-Sprung-beinahe fallen-Klettern-Fallen" Momente.

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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von Nanimonai » 20.08.2015 13:57

Cheraa hat geschrieben:Gut geschrieben aber leider sowas von meilenweit Vorhersehbar. Hat einfach dadurch sämtliche Stimmung zu nichte gemacht.
Da finde ich unvorhergesehene Tode emotionaler.
Das eine schließt das andere nicht aus. Es kommt immer auf die Inszenierung an, die dich packen muss, nicht darauf, wie heftig oder überraschend es ist. Auch lange vorbereitete Tode (wie etwa bei Braveheart) können einen emotional packen, es setzt dann nur nicht dieses Schockerlebnis ein, aber eine sich immer weiter steigernde Traurigkeit und dieses Gefühl der Hilflosigkeit gegenüber etwas Unvermeidbarem. Der Tod von Eddard Stark kam auch nicht überraschend, war aber trotzdem nicht weniger intensiv als der seines Sohnes.

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Leuenkönig
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von Leuenkönig » 20.08.2015 21:47

Ich finde es ja irgendwie witzig, wie der Großteil sagt: Ich stimme der Meinung des Autors bei TR zu, aber Uncharted ist doch gar nicht sooo schlimm :D
Vielleicht liegt es an mir, aber bestand Uncharted nicht immer nur aus einer viel zu langen kletterpassage mit zu viel trial error verfahren und aus einer späteren endlosen Ballerei? Mir kam das immer so vor, entweder bin ich viel zu lange i.wo herumgeklettert, wo es genug Momente gab in denen man nie gescheit gesprungen ist und es langweilig wurde oder eine endlose Ballerei in der ich mir gehofft hatte wann hört das auf :lol: Komischerweise liebe ich die Spielreihe trotzdem und hab 2 + 3 auf Platin :lol:

Tomb Raider habe ich mir erst heute bestellt um es mal in Ruhe durchzuspielen (PC survival Edition 15€ :D), beim ersten Mal fande ich es ganz in Ordnung, Mal sehen wie es jetzt mit dem Erkunden etc sein wird :)

btw.: Ich finde es ziemlich in Ordnung bei den Kletterpassagen in denen z.B. die Steinkante zerbröckelt oder das Holz bricht. Es ist doch normal oder wenn soetwas vor Jahrhunderten erbaut wurde.

ps: Auch wenn mich jetzt hier jeder hassen wird: Ich finde die Tiere in Anniversary sind schlecht für die Immersion in dem Spiel :D Bsp. Erstes Level: Gigantische verschlossene Tür geht auf und da sind plötzlich Wölfe? Wie sind die da rein? Aber noch besser finde ich es in Griechenland. Nach den ganzen 4 Schlüsseln und der super verschlossenen Tür, befinden sich plötzlich Gorillas im Kolliseum? Was machen Gorillas in Griechenland, Was machen sie da drinnen und wieso zur Hölle greifen die mich einfach sofort an? (Und wenn ihr jetzt alle damit antwortet "Das ist doch nur ein Spiel" ist meine Antwort "ihr heult doch alle rum dass es zu Hollywood like ist und die alle ihren Arm 8x brechen und trotzdem jemanden umbringen können :D"
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Danke an Sir Richfield an der Stelle :)

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Das Miez
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von Das Miez » 20.08.2015 22:46

Tugy hat geschrieben:ps: Auch wenn mich jetzt hier jeder hassen wird: Ich finde die Tiere in Anniversary sind schlecht für die Immersion in dem Spiel :D Bsp. Erstes Level: Gigantische verschlossene Tür geht auf und da sind plötzlich Wölfe? Wie sind die da rein? Aber noch besser finde ich es in Griechenland. Nach den ganzen 4 Schlüsseln und der super verschlossenen Tür, befinden sich plötzlich Gorillas im Kolliseum? Was machen Gorillas in Griechenland, Was machen sie da drinnen und wieso zur Hölle greifen die mich einfach sofort an? (Und wenn ihr jetzt alle damit antwortet "Das ist doch nur ein Spiel" ist meine Antwort "ihr heult doch alle rum dass es zu Hollywood like ist und die alle ihren Arm 8x brechen und trotzdem jemanden umbringen können :D"
Wieso denn hassen? Es zeugt doch eher von Intelligenz, wenn man Designentscheidungen hinterfragt, -fehler findet und diskutiert...muss ja nicht im Ende bedeuten, dass ein Game ein kompletter Verriss wird, aber besser als nur treudoof konsumieren...wobei man auch hier differenzieren muss. ;) Dem Enddreißiger & Familienvater, der seit Jahren abends gerne zur Entspannung zwei Stunden CoD-Kampagne einlegt...why not? Leben und leben lassen...wer noch Zeit zum Diskutieren & Reflektieren hat: you're welcome. 8)
Zuletzt geändert von Das Miez am 21.08.2015 12:35, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von maho76 » 21.08.2015 09:26

Nach den ganzen 4 Schlüsseln und der super verschlossenen Tür, befinden sich plötzlich Gorillas im Kolliseum? Was machen Gorillas in Griechenland, Was machen sie da drinnen und wieso zur Hölle greifen die mich einfach sofort an?
das Kolosseum wurde vor Urzeiten aufgegeben und die Tiere dort sich selbst überlassen. sie haben sich befreit und leben seitdem als isolierter lost-world-stamm dort, genauso wie die Löwen. easy. :)
frag mich jetzt aber nicht warum da seit Jahrtausenden fackeln brennen. :P

;)

bei der Fragestellung hier geht's ja auch nur darum dass sich solche over-the-top Szenen bei zu häufiger Anwendung einfach verbrauchen und ihren Effekt verlieren, wie du ja auch selbst geschrieben hast ("endloskletterpassagen... endlosballerei... man hofft dass es endlich vorbei ist..." etc.)

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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von JohnCarpenter » 21.08.2015 21:05

Guter Artikel. Eigentlich eine ähnliche Entwicklung, wie bei den Kinofilmen. CGI & SFX hat gute Schauspielkunst verdrängt. Style over Substance. Insofern sind solche Perlen, wie "Life is Strange", sehr erfreulich. Aber vielleicht will es der Massenmarkt auch genau so.

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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von sourcOr » 21.08.2015 21:12

JohnCarpenter hat geschrieben:Guter Artikel. Eigentlich eine ähnliche Entwicklung, wie bei den Kinofilmen. CGI & SFX hat gute Schauspielkunst verdrängt. Style over Substance. Insofern sind solche Perlen, wie "Life is Strange", sehr erfreulich. Aber vielleicht will es der Massenmarkt auch genau so.
Da muss ich unweigerlich an sowas denken :lol:

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Das Miez
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von Das Miez » 21.08.2015 22:11

sourcOr hat geschrieben:
JohnCarpenter hat geschrieben:Guter Artikel. Eigentlich eine ähnliche Entwicklung, wie bei den Kinofilmen. CGI & SFX hat gute Schauspielkunst verdrängt. Style over Substance. Insofern sind solche Perlen, wie "Life is Strange", sehr erfreulich. Aber vielleicht will es der Massenmarkt auch genau so.
Da muss ich unweigerlich an sowas denken :lol:
Ich verspüre gerade das dringende Bedürfnis, eine gewisse Serie nun doch nicht nachholen zu müssen...

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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von maho76 » 22.08.2015 09:27

Ich verspüre gerade das dringende Bedürfnis, eine gewisse Serie nun doch nicht nachholen zu müssen...
fällt heute unter "schlefaz" und macht mit ordentlich Alkohol und freunden unglaublich spass. :Hüpf:

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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von BalphemorVonPunin » 22.08.2015 18:56

Guter und richtiger Kommentar. Die Sättigung an Krach-Bumm-Action und dem Michael-Bayschen Streben nach noch mehr Bombast fürht dazu, dass mich derlei Zerstörungsorgien und Adrenalin-Szenen eigentlich gar nicht mehr ergreifen. Das war mal anders, als dieses Zelebrieren noch in den Kinderschuhen steckte (zumindest in Videospielen, ich denke da an CoD MW 1 - die Atombombe.....). Heutzutage wirkt jedes neue Spiel aus der Kategorie "Action" wie ein Sequel zu dem ersten Teil eines Superhelden-Films: Es muss alles größer, lauter, schneller, es muss alles MEHR werden...

Als Inszenator eines solchen Spiels kann man seinem Publikum (ergo: dem Spieler) eigentlich gar nichts Schlimmeres antun als diesem Drang nach Steigerung zu entsprechen und zwar mit dem Ergebnis: Es wird beliebig, gewöhnlich, austauschbar. Da wo mich Action nicht mehr erreicht, ich nicht mehr fingernagelkauend vor der Sequenz sitze, mich nicht mehr Frage obs der Protagonist packt, da hat der Regisseur sein Ziel verfehlt. Da heißt es auch für mich als 31 Jähriger: Weniger ist mehr.

Wisst ihr, was mich an den heutigen Spielen am meisten fasziniert, mich am meisten mitreißt, mich am meisten leiden lässt? Die emotionalen, die ruhigen, die intensiven Momente.

Das waren
SpoilerShow
aus aktueller Sicht die Gespräche und die Aufdeckung der Geschichte des blutigen Barons bei "Witcher 3" im Buckelsumpf, das waren die Gespräche und die Musik bei "Banner Saga", das war das bloße Betreten von Schwarzweite bei "Skyrim", das war die Erkundung der Hebriden bei "Dear Esther", das war jede einzelne Sequenz in "The Walking Dead: Episode1".
.

Nichts ist schlimmer als Gewöhnung. Das hebt das eigentlich als "besonders" geplante Event auf eine Ebene der Normalität. Benni Schmädig hat recht was Last of Us angeht: Das Mitleiden ob sies schaffen ist da viel intensiver als die bescheuerten Ballereien...Gleiches gilt für Alan Wake...

Mein Monolog sollte niemanden abschrecken, ich erkenne aber auch eine blöde Tendenz in Spielen, die gottseidank irgendwann wieder ins Gegenteil verkehrt wird und uns kleine, ruhige Spiele bescheren wird die einfach nur emotional packen. Die Tatsache, dass der Hauptheld eigentlich "invincible" ist, ist heutzutage so sicher wie das Amen in der Kirche. Das Überraschungsmoment und das Erkennen der Sterblichkeit (Game of Thrones, anyone?) ist es eben was Spannung, was Dramatik, was Storytelling ausmacht. Darauf freu ich mich wieder.

DAnke fürs Lesen :Häschen: :Häschen: :Häschen:
Intel Core i7 4790K, Gigabyte GA-Z97X-SOC Force, 16 GB DDR3 Ram Crucial Ballistixx, Palit Jetstream Geforce GTX 960, Samsung EVO 250 SSD

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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von Antiidiotika » 23.08.2015 15:00

The Antagonist hat geschrieben:
sourcOr hat geschrieben:
JohnCarpenter hat geschrieben:Guter Artikel. Eigentlich eine ähnliche Entwicklung, wie bei den Kinofilmen. CGI & SFX hat gute Schauspielkunst verdrängt. Style over Substance. Insofern sind solche Perlen, wie "Life is Strange", sehr erfreulich. Aber vielleicht will es der Massenmarkt auch genau so.
Da muss ich unweigerlich an sowas denken :lol:
Ich verspüre gerade das dringende Bedürfnis, eine gewisse Serie nun doch nicht nachholen zu müssen...
Ich muss sagen, lieber einen guten Kampf, der durch geschickte Schnitte entstand, als sowas.
Leider schafft es nicht jeder eine Choreographie wie in Oldboy zu inszenieren.

Allerdings nervt mich auch sowas, wie spätestens in Star Wars 2 einzug hielt. Fast jede Szene durch CGI zu erzeugen.

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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von Leuenkönig » 28.08.2015 20:09

BalphemorVonPunin hat geschrieben: Die Tatsache, dass der Hauptheld eigentlich "invincible" ist, ist heutzutage so sicher wie das Amen in der Kirche. Das Überraschungsmoment und das Erkennen der Sterblichkeit (Game of Thrones, anyone?) ist es eben was Spannung, was Dramatik, was Storytelling ausmacht. Darauf freu ich mich wieder.

DAnke fürs Lesen :Häschen: :Häschen: :Häschen:
Also jetzt ohne auf den Rest eingehen zu wollen sondern nur hier auf diesen kleinen Absatz.
Ich fand die Sterblichkeit in TR eigentlich ziemlich gut dargestellt, von der ganzen Crew (ich glaube 8 Leute) ist mindestens die Hälfte gestorben. Auch wenn Lara jetzt natürlich Rambo style alle umgenietet hat (das liegt aber auch daran, dass man es bisschen den Mainstream anpassen musste), war doch die Sterblichkeit in den vielen Momenten mit dem "Wasserrutschen" oder diversten QTE´s perfekt in Szene gesetzt. Dieses ganze Gore ding hat es für mich noch weiter verstärkt.
Während man in einem Uncharted jedes Mal wusste, den Hauptcharakteren passiert doch sowieso nichts, alle werden überleben und der Tod ist einfach nur Grauer Bildschirm ragdoll Nate, war in TR dass doch ehrlicher dargestellt.

Also nachdem ich das Spiel fertig habe, muss ich zugestehen am Ende gab es schon ein bisschen zu viel Ballerei(SPOILER ich weiß z.b. nicht wieso diese Beschützer der Göttin noch Menschlich waren, vllt kommt das ja mit den dokumenten Raus SPOILER ENDE), dennoch hat es für mich die Immersion nie zerstört und verglichen zu einem Uncharted war das aber nie Schlauch und ich fühlte mich nie gelangweilt. TR hat eine gute Dynamik zwischen Shooter, Erkundung und "Jump&run" geboten :)

ps: ich fühle mich langsam wie ein Fanboy :lol: Ich mag Uncharted auch ziemlich gerne, werde mir aber Teil 4 nicht zulegen :) vllt auch gar keine ps4.
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Danke an Sir Richfield an der Stelle :)

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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von Mistelzweigchen » 16.09.2015 20:00

sourcOr hat geschrieben:
JohnCarpenter hat geschrieben:Guter Artikel. Eigentlich eine ähnliche Entwicklung, wie bei den Kinofilmen. CGI & SFX hat gute Schauspielkunst verdrängt. Style over Substance. Insofern sind solche Perlen, wie "Life is Strange", sehr erfreulich. Aber vielleicht will es der Massenmarkt auch genau so.
Da muss ich unweigerlich an sowas denken :lol:
solche Szenen vermisse ich in heutigen Produktion! :D
BalphemorVonPunin hat geschrieben: Die Tatsache, dass der Hauptheld eigentlich "invincible" ist, ist heutzutage so sicher wie das Amen in der Kirche. Das Überraschungsmoment und das Erkennen der Sterblichkeit (Game of Thrones, anyone?) ist es eben was Spannung, was Dramatik, was Storytelling ausmacht.
genau so denke ich auch. TR habe ich im letzten Viertel abgebrochen, da ich einfach keine Lust mehr hatte. Bin bis heute noch nicht durch.^^
Tugy hat geschrieben:
Ich fand die Sterblichkeit in TR eigentlich ziemlich gut dargestellt, von der ganzen Crew (ich glaube 8 Leute) ist mindestens die Hälfte gestorben. Auch wenn Lara jetzt natürlich Rambo style alle umgenietet hat [...], war doch die Sterblichkeit in den vielen Momenten mit dem "Wasserrutschen" oder diversten QTE´s perfekt in Szene gesetzt. Dieses ganze Gore ding hat es für mich noch weiter verstärkt.
Gut in Szene gesetzt war es, doch die Sterblichkeit verliert an Glaubwürdigkeit, wenn nach 10 solchen Rutschsequenzen und 100 Ausweichmanövern schwere oberflächliche Wunden an Lara zu sehen sind und sie noch immer wie ein aufgescheuchtes Reh umherläuft.

Was mich neben den Punkten der letzten Posts extrem stört ist, dass die "Gerade-Noch-Überlebt-Sequenz" schon nach ein paar Sekunden vergessen wird - wie bei Fliegen. :roll:

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