Stürme im Forenglas

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maho76
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Re: Stürme im Forenglas

Beitrag von maho76 » 13.12.2014 12:51

Die Zahl der Besucher sagt doch heute gar nichts mehr aus. Wir haben in unserem kleinem Forum mit vielleicht 35 Usern teilweise auch Besucherzahlen, die im vierstelligen Bereich pro Tag liegen: Von diesen ist kaum einer menschlich.
kommt drauf an wie man die Google-analytics zahlen durchguckt. reine Besucherzahlen sind natürlich quatsch, aber analytics untereilt den wert nochmal anhand der ips und der besuchsdauer und auch der Navigation innerhalb der seite. alles jenseits 1 Minute Verweildauer und mit eventuellem Seitensprung kann man durchaus als Besucher werten.
kommt halt drauf an wo der jörg geschaut hat, Schlagwörter bietet die seite genug um viele Besucher zu generieren, aber Besucher und Leser sind 2 paar schuhe. aktive (Dauer-)Leser die nicht nur mal für 1 newsmeldung reinschauen werdens etwa 3-4mal soviel sein wie forennutzer, das sollte in etwa realistisch sein.

btw. ich mag die Kolumne. aufzuregen ist da eigentlich nix drin wenn man auch nur ansatzweise kapiert worum s hier geht.

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superboss
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Re: Stürme im Forenglas

Beitrag von superboss » 13.12.2014 18:45

Jörg wollte doch gar nicht sagen, dass hier jemand im Recht oder Unrecht ist, auch wenn die Zahlen ein bisschen so klingen, als wenn hier ne Abwertung erfolgt. Er hat doch nur den komplexen und kaum nachvollziehbaren Vorgang beschrieben.
Natürlich wird auch die eine andere Meinung von vielen geteilt, angesehen davon, dass jede Äußerung meinungsbildend ist(ich merks doch in jedem MM , wie ähnliche Wörter wie hier benutzt werden) und Menschen die davon abhängig sind, ganz schön Probleme bereiten kann.

Andererseits ist das Internet natürlich auch ein surrealer Spielplatz und ne Parallelwelt, wo das "haten" sehr schnell geht und jeder Quatsch oder jede Formulierung als Bestätigung genommen wird und Konsequenzen oder so gefordert werden.
als Beispiel aus nem anderen Bereich geht das soweit, dass Überschriften in Paparazzi Artikeln als Wahrheiten oder wichtige Angriffe genommen werden (manchmal auch von sehr, sehr dummen Menschen) und Leute, die ein geiles Leben führen (oder führen könnten) als Looser oder Unglückliche abgestempelt werden.
Wer das geschäftlich nicht braucht , kann darüber eigentlich lachen.... negative Kommentare von Menschen, für die dies Unterhaltung und Abreagieren ist, kann mal nun mal stoppen.
Ernst nehmen sollte man sie aber nicht.
Da sollte man seinen eigenen "Marktwerte" kennen und der Stolz auf das sein, was man geschafft hat, abgesehen davon dass Image eh etwas vollkommen relatives ist.........
Aber genug davon..... :lol:
momentan spiele ich....
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HeLL-YeAh
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Re: Stürme im Forenglas

Beitrag von HeLL-YeAh » 13.12.2014 19:04

Staune auch immer und immerwieder ... wenn man sich in manchen Foren tummelt , "kennt" man irgendwann schon den ein oder anderen User der auch zu jedem *pardon* Scheiss seinen Senf abgeben muss. Da wird dann bewusst oder unbewusst immer eine arme Seele herausgesucht dessen Kommentar an allen gefallenden Maßstäben zerlegt und gemessen wird.
Dieses prachtvoll eloquente Werk muss dann auch über mehrere Beiträge hinweg (auch mal ohne jede "Gegenwehr") verteidigt und präsentiert werden ... denn ICH ... HABE GESPROCHEN ! :lol:

Aber auch dafür mag ich Foren sehr gerne , lese wirklich bei Fast allen Themen die mich interesseren auch die Comm-beiträge und habe meistens wirklich viel spaß dabei.
Manchmal zweifle ich an Ihrem Engagement für Sparkle Motion !

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sf2000
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Re: Stürme im Forenglas

Beitrag von sf2000 » 13.12.2014 20:51

Die Redaktion hat dieses Jahr eine Menge einstecken müssen, wobei der größte Sturm ja nicht mal was mit der eigentlichen Materie zu tun hatte. Und nein, ich habe meinen Addblocker immer noch nicht aus. Aber Nachsicht.

Davon ab zwei Kleinigkeiten: Wer schweigt, stimmt zu. Seit Menschengedenken setzt sich die öffentliche Meinung immer nur aus dem zusammen, was auch öffentlich gesagt wird. Und seit Menschengedenken wirkt die öffentliche Meinung weit über die Grenzen derjenigen hinaus, die daran partizipieren. Diejenigen, die das Maul aufreissen, nennt der Politologe zum Beispiel "Multiplikatoren". Und wie wichtig die sind, hat Herr Luibl selber aufgezeigt, indem er ja darauf hinweist, wie mittlerweile professionell versucht wird, diesen Teil zu faken oder zu verwischen.

Was mich zur zweiten Kleinigkeit bringt: Mag es auch durch überstrapazierte Metaphern und nicht immer völlig konludente Argumente aufgeschwemmt sein...

... das ist eine Menge Text für die Feststellung, wie sehr einem das am Arsch vorbeigehen kann. :Blauesauge:

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PuNkGuN
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Re: Stürme im Forenglas

Beitrag von PuNkGuN » 13.12.2014 23:50

Sir Richfield hat geschrieben: Sprich, die verschwindend geringe Minderheit von aktiven Forennutzern sollte einfach mal eine Zeit lang (sagen wir mal: 'nen Monat) die Fresse halten?
Hätte was für sich, ja.
Hmm, Streik der Forennutzer? Klingt gut, aber dann müssen wir irgendwas erstreiken...
z.B. Das jeder das Recht auf einen Gewinn beim Adventskalender hat, oder das wir einen Forenkanzler bekommen. KATTA z.B.,der wäre zwar mehr ein Imperator der dunklen Forenseite aber wir hätten dann Zugriff auf nen Forentodesstern :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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Sevulon
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Re: Stürme im Forenglas

Beitrag von Sevulon » 14.12.2014 00:04

Wobei man ja fairerweise sagen muss - bei aller Kritik, die ich auch gerne mal selbst liefere - dass man es den Leuten sowieso nie recht machen kann. Bewertet man niedrig, entzürnt man alle die das Spiel mögen; bewertet man hoch kriegt man das spätestens dann um die Ohren gehauen, wenn man das nächste Spiel zu niedrig bewertet und bewertet man wie alle anderen verliert man die Besonderheit auf den Markt und macht sich irgendwie ein Stück weit überflüssig. Schreibt man viel Text ist das Nutpicking, schreibt man weniger sind die Texte nicht informativ genug; vergleicht man Spiele sind das Äpfel und Birnen, vergleicht man sie nicht bleibt unklar wo man sie einordnen soll.

Gescholten wird am Ende immer. Wichtig ist halt eigentlich nur, ob man am Ende des Tages - nach all der Kritik - noch immer den eigenen Text vertreten kann oder eben nicht. Falls ja hat man im Grunde auch alles richtig gemacht. Falls nicht sollte man aber auch ruhig mal dazu Stellung beziehen und vielleicht im Thread selbst verkünden "Okay, das sehe ich mittlerweile auch nicht mehr so.". Das ist dann immerhin ehrlich.
"There are no choices. Nothing but a straight line. The illusion comes afterwards, when you ask "Why me?" and "What if?". If you had done something differently, it wouldn't be you, it would be someone else, asking different questions."

Bambi0815
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Re: Stürme im Forenglas

Beitrag von Bambi0815 » 14.12.2014 03:45

Steppenwälder hat geschrieben:Endlich werden hier mal wieder die treusten Leser beleidigt, is ja schon lange her, dass es das letzte mal der Fall war!
4players kann mich langsam mal.

Erst machen die einen auf die Tränedrüsse drücken. Dann macht man Pur-Abo um den zu zeigen, dass alles gut wird.

Dann hauen sie zwischen den News Werbung die getarnt als News sind, und denken wir merken das nicht.

Dann bekomm ich eine Verwarnung von cerberµs, der keinen blassen schimmer hat, wieso er mich verwarnt.

Ich denke 4players nimmt langsam ein Ende für mich.

Zudem muss man sich nicht wundern wenn Gamer ein wenig ragen, wenn man sieht was die Gameinstustry heute abzieht mit den Usern. Also bitte.

Bambi0815
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Re: Stürme im Forenglas

Beitrag von Bambi0815 » 14.12.2014 03:49

Zinssm hat geschrieben::mrgreen:
Bambi0815 hat geschrieben:naja. Bei DLC-Politik und anderen Abzockstrategien .... nehme ich mir das Recht zu meckern.
Mach das,intressiert nur kein Schwein! Aber evtl hilfts bei Wutspielern zum Frustabbau.
Ich spiele eigentlich garkeine Spiele. Ich interessiere mich nur für Spiele. Aber danke der Nachfrage. Ich falle eher in das Schema "Lets Play"-Gucker. Habe selbst nicht viel Zeit zum zocken.

DarrianMcK
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Re: Stürme im Forenglas

Beitrag von DarrianMcK » 14.12.2014 21:21

Ist irgendwie logisch und verständlich, wenn man z.B. mal online in die Kommentare beim Ersten oder bei der Tagesschau schaut, bekommt man das Gefühl, das gesamte politische Volk sei Pro-Putin, Pro-Russland, Pro-Gender und allgemein nur linksaußen einzusortieren. :D

Jieüüüp
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Re: Stürme im Forenglas

Beitrag von Jieüüüp » 15.12.2014 09:03

Will auch mal mittrollen....

Bambi0815
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Re: Stürme im Forenglas

Beitrag von Bambi0815 » 15.12.2014 12:27

DarrianMcK hat geschrieben:Ist irgendwie logisch und verständlich, wenn man z.B. mal online in die Kommentare beim Ersten oder bei der Tagesschau schaut, bekommt man das Gefühl, das gesamte politische Volk sei Pro-Putin, Pro-Russland, Pro-Gender und allgemein nur linksaußen einzusortieren. :D
Das Fernsehen ist geprägt durch Propaganda. Ist nunmal Bestandteil öffentlicher Medien. Die Meisten glauben das was da gesagt wird. Die Gesellschaft wird indirekt geformt.

Lass mich eine Dokumentation machen wo einer ernsthaft redet und alles im Doku Stil von heute mit düsterer Musikuntermalung und co. Die Menschen werden es glauben auch wenn ich nur Scheisse von mir gebe. Der Mensch hat mittlerweile da Probleme zu filtern. Das sind Strukturen die man schlecht brechen kann mittlerweile.

Die Meisten unter den Menschen in Deutschland denken auch "Scripted Reality Shows" seien echt. Die hinterfragen nicht. Man kann nicht davon ausgehen, dass jeder den Unterschied erkennt, auch wenn man selbst schnell skeptisch wird bei diesen Shows.

Das Wort "Trollen" ist ein leicht zu verwendenes Wort wenn einem die Meinung nicht gefällt eines anderen. Und auch so gibt es Character da draussen, wie mich persönlich, die gerne ab und zu als "Troll" bezeichnet werden, weil ich einen sehr sakastischen Charakter an den Tag lege.

Es ist mittlerweile ein starkes Modewort. Zu leicht verwendbar. Zu leicht bekommt man Leute damit aus der Reserve. Jemand der dieses Wort leichtsinnig verwendet um andere nur zu kränken nennt man dann einen "Smurf". Gib etwas einen Namen und es wächst an Bedeutung.

billy coen 80
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Re: Stürme im Forenglas

Beitrag von billy coen 80 » 15.12.2014 13:09

Bambi0815 hat geschrieben:
DarrianMcK hat geschrieben:Ist irgendwie logisch und verständlich, wenn man z.B. mal online in die Kommentare beim Ersten oder bei der Tagesschau schaut, bekommt man das Gefühl, das gesamte politische Volk sei Pro-Putin, Pro-Russland, Pro-Gender und allgemein nur linksaußen einzusortieren. :D
Das Fernsehen ist geprägt durch Propaganda. Ist nunmal Bestandteil öffentlicher Medien. Die Meisten glauben das was da gesagt wird. Die Gesellschaft wird indirekt geformt.
Gerade bei dem hier im Thread schon mehrfach gebrachten Beispiel der Darstellung, wie angeblich in irgendwelchen Foren „prorussische Propaganda“ betrieben wird, ist es wohl auch eher ein Beispiel der individuellen Weltsicht. Ich kann zwar nicht beurteilen, wie in den allgemeinen Foren geschrieben wird, aber habe ich meine Zweifel, dass es dort tatsächlich gefühlte, flächendeckend propagandistische Züge hat, welche dort von einem Forenmobb suggeriert wird.

Wird dort per se einseitig Position für Putin ergriffen, OK! Aber sollte es so sein, dass sich hier einige daran stoßen, wenn andere auch mal versuchen, die russische Position und die der prorussisch eingestellten Menschen in der Ukraine nachzuvollziehen (wovon ich ausgehe), spricht das nicht für eine wirklich reflektierte Sicht der Dinge, die dort ablaufen. Das sind dann wahrscheinlich auch die Leute, die gerne mit der „Putinversteher-Keule“ um sich schlagen. Weil es ja auch so verrucht ist, einmal über die Zipfelmützen der Gartenzwerge in seinem Schrebergarten hinwegzublicken und zu versuchen, diesen Konflikt, soweit es einem als Normalbürger möglich ist, als das zu begreifen, was er ist: eine sehr komplizierte geopolitische Auseinandersetzung in der auf beiden Seiten in identischer Form gelogen und propagiert wird.

Wenn man schon sieht, wie in westlichen Medien die Begriffe „prowestlich“ und „prorussisch“ permanent wie feststehende, objektive Qualitätsmerkmale von Politikern und gesellschaftlichen Interessengruppen genutzt werden... „Prowestlich“ = Gut; „Prorussisch“ = Böse. Die Welt in schwarz und weiß. Die Weltpolitik in binären Mustern. So wie es der gute Bürger haben will. Alles schön einfach und übersichtlich.

Aber naja, das führt hier alles zu weit… Wie war noch mal das Thema??? :D

ElWebs
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Re: Stürme im Forenglas

Beitrag von ElWebs » 15.12.2014 13:10

DarrianMcK hat geschrieben:Ist irgendwie logisch und verständlich, wenn man z.B. mal online in die Kommentare beim Ersten oder bei der Tagesschau schaut, bekommt man das Gefühl, das gesamte politische Volk sei Pro-Putin, Pro-Russland, Pro-Gender und allgemein nur linksaußen einzusortieren. :D

Pro-Russland und Pro-Putin sind für Dich Linksaußen?
Diese Interpretation ist so absurd, dass es schon wieder witzig ist.
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ElWebs
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Re: Stürme im Forenglas

Beitrag von ElWebs » 15.12.2014 13:33

billy coen 80 hat geschrieben: Weil es ja auch so verrucht ist, einmal über die Zipfelmützen der Gartenzwerge in seinem Schrebergarten hinwegzublicken und zu versuchen, diesen Konflikt, soweit es einem als Normalbürger möglich ist, als das zu begreifen, was er ist: eine sehr komplizierte geopolitische Auseinandersetzung in der auf beiden Seiten in identischer Form gelogen und propagiert wird.
Das ist leider falsch. Dass die russischen Medien deutlich stärker vom Staat abhängig sind und manipuliert werden als die hiesigen, sollte man einfach als Fakt akzeptieren.
Diese Relativierung, die Du hier betreibst, ist nämlich leider Teil des Problems. Jeder, der behauptet, in Deutschland gehe die Demokratie langsam den Bach runter und die Medien würden nur lügen hat keine Ahnung, wie es in einem nur halbdemokratischen Staat wirklich zugeht. Ich halte das für eine zynische, geradezu gefährliche Verkennung der Wirklichkeit (und falls jemand, der so etwas behauptet, an einem Austausch von faktenbasierten Argumenten interessiert ist, bin ich gerne dazu bereit).
Gerade dank kritisch denkender Menschen werden hier Verflechtungen von Politik und Medien meistens recht schnell offengelegt. Ohne dass diese Menschen deswegen mit Repressalien rechnen müssen. Das ist geradezu ein Charaktermerkmal einer Kultur der Meinungsfreiheit.
Das heißt nicht, dass man jeden Scheiß ohne Echo erzählen darf.
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billy coen 80
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Re: Stürme im Forenglas

Beitrag von billy coen 80 » 15.12.2014 13:54

Dass die Medien in Russland stärker von der Politik kontrolliert werden, streite ich nicht ab. Aber ich finde es eben eher gefährlich, alles derart binär zu betrachten. Es gibt in allen westlichen Ländern Medien, die sich offensichtlich mühen, gerade dieses Thema objektiv zu beleuchten. Aber die üblichen Massenmedien (brauche wohl keine Zeitungsnamen nennen, schätze ich) tuten auch hierzulande immer in dasselbe Horn. Da braucht es keiner politischen Zensur. Die machen das von ganz alleine.

Das Problem in Russland hat, wenn ich erneut zynisch sein darf, ein Äquivalent im Westen. In Russland sind die Medien direkt verflochten mit der Politik. Hierzulande ist die Politik (wie natürlich in Russland noch zusätzlich) verflochten mit der Wirtschaft, welche wiederum das Gros der Zeitungen und Fernsehsender kontrolliert (die Bertelsmann-Group ist da ein ganz dicker Fisch im Becken) und somit politische Propaganda in ihrem Sinne betreibt.

Ich gehöre nicht zu den Spinnern, die jeder Verschwörungstheorie blind glauben, aber ich denke, das sind schon Dinge, die man nicht so ohne weiteres von der Hand weisen kann. Sicher sind die Probleme der freien Meinungsbildung und -äußerung hier nicht annhähernd so groß wie etwa in Russland, immerhin haben wir eben Medien, die kritisch hinterfragen und dafür nicht von oberster Stelle verboten werden. Ebenso darf ich auch öffentlich etwas darübe loslassen, was ich von Angie halte und brauche keine Angst vor Inhaftierung zu haben.

Aber leider gilt das kritische und möglichst objektive Aufarbeiten nicht für die Mehrzahl der Medien, die von der Mehrheit des "Bildungsbürgertums" wahrgenommen werden. Und das Aufeinanderprallen solcher derart geBILDeten mit anderen Extremen aber auch durchaus gemäßigten Leuten endet dann online meist in endlosen "Putin-Versteher-Diskussionen".

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