Meine eigene Meinung zu diesem ganzen Thema ist eigentlich ziemlich einfach:
Natürlich gibt es Bestechung und Korruption bei der Spielebewertung. Das sollte niemanden verwundern. Aber was solls?
Es geht doch bloß um Spiele.
Schon zwei Wochen (meistens sogar früher) nachdem Erscheinungstermin weiß man wie der Hase läuft, man braucht doch nur ein bisschen zu googeln.
Ich mache meinen Entschluss ob ich ein Spiel kaufe oder nicht, von meinem eigenen Eindruck vom Spiel abhängig und nicht von einer Wertung, die irgendein Magazin gegeben hat.
Das heißt ich lese den Test, finde heraus was der Tester für Prioritäten hat und vergleiche sie mit meinen eigenen. Da fallen von vornherein meistens schon mehre Tester mehrer Spielemagazine durch mein Raster (z.B. wären das bei Gamestar Mick Schnelle oder hier bei 4players Bodo Naser).
Wenn dann das Spiel immernoch gut darsteht kaufe ich es mir. Deswegen bin ich jetzt auch stolzer Besitzer von Gothic 3 und bis jetzt sogar zufrieden.
Bisher lag ich mit dieser Vorgehensweise nur zweimal falsch, einmal mit Baldur's Gate (damals wusste ich nicht was Dungeons&Dragons ist, heute will ich es nicht wissen) und Archangel (das muss ich mit irgendwas anderem verwechselt haben, anders kann ich mir das sonst nicht erklären).
Ich finde es gut, dass hier bei 4players auch solche Problemthemen angesprochen werden. Da es aber leider nur dabei bleibt, lohnt sich das Lesen (aus meiner Sicht) eigentlich gar nicht.
P.S. Den Reich-Ranickys der Spieletester möchte ich lieber nicht kennenlernen

