Das Phänomen Japan.

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Kerenski
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Beitrag von Kerenski » 23.09.2009 15:48

-Levi- hat geschrieben:mädels ... bitte bitte guckt mal aufs datum ...
so ernst die Diskusion auch sein mag, und so sehr auch Diskusionsbedarf besteht .... auf einen post von vor zwei Jahren, von einen User der gebant ist zu antworten ist irgendwie ... naja ... es bringt halt nicht viel ;)
dacht der artikel zu dem ich meinen kommentar gebe ist aktuell,naja dann halt nich
hab grad nachgeschaut,da wird wirklich eine fast 4 jahre alte kolumne raus geholt nur weil man zu faul zum arbeiten ist? LOL
schäm dich jörg

Fatal Overkill
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Beitrag von Fatal Overkill » 23.09.2009 17:51

Sehr schöner Artikel. Japan strahlt, wie einige andere Länder, eine ganz besondere Faszination aus (jedenfalls auf mich). Hoffentlich habe ich auch später mal die Möglichkeit meine eigenen Eindrücke im "Land der Gegensätze" zu sammeln.
Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher. (Bertolt Brecht)

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MrLetiso
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Beitrag von MrLetiso » 24.09.2009 12:04

Hab auch grad mal auf die Jahreszahl geschaut o_ô Ist zwar ein schöner Artikel... aber... Recycling ohne Hinweis? Hmm... schon bissi enttäuschend für den Kolumnenoberguru o_ô

scorpion or monkey
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Beitrag von scorpion or monkey » 24.09.2009 20:14

Tolle Kolumne!
Japan bleibt einmalig, da hängt Religion und Technik tatsächlich zusammen. In Deutschland ist es eher der umgekehrte Fall. Unsere Spiele werden von der christlichen Kirche und nicht zuletzt von der CSU dämonisiert. Gewissermaßen bleibt auch somit der rote Faden in unserer Geschichte erhalten.
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r.u.h.i
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Beitrag von r.u.h.i » 25.09.2009 13:19

nett geschrieben...? Wieder einmal eine super Kolumne, äusserst gute thesen deren entfaltung gleichzusetzen ist mit 1000 tanto hieben :twisted:
neben den bilderserien immer wieder ein highlight
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Malachi80
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Beitrag von Malachi80 » 25.09.2009 13:20

Hmmm, auch wenn der Artikel schon älter ist, eine Ungenauigkeit ist noch immer drin:
Mit dem Buddhismus kam zwar um 600 n.u.Z. eine neue Religion vom Kontinent, aber es gab keinen Glaubenskrieg, keine Hexenverbrennung, keine Kirchenspaltung. Beides existiert bis heute in stiller Eintracht nebeneinander; genau so wie Kalligraphie und Spieledesign, wie Katana und Gamepad.
Es wird dabei nicht berücksichtigt, dass während der Edo-Zeit (http://de.wikipedia.org/wiki/Edo-Zeit#V ... ristentums) alle Religionen außer dem Buddhismus verboten waren. Christen mussten zwangskonvertieren und wurden bei Nichtentsagung gekreuzigt (!). In den Tempeln mussten die Bewohner jährlich unter Zeugen auf Heiligenbildchen rumtrampeln, um eine dauerhafte Abkehr vom Christentum zu bezeugen.
Mit 250 Jahren Dauer war das auch nicht gerade eine kurze Periode der japanischen Geschichte, darum wäre der oben zitierte Absatz noch mal kritisch zu überdenken.

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Sarnar
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Beitrag von Sarnar » 25.09.2009 14:38

"die Vorliebe andere Völker zu überfallen"

Würg ey.

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Dzharek
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Beitrag von Dzharek » 25.09.2009 18:25

Sarnar hat geschrieben:"die Vorliebe andere Völker zu überfallen"

Würg ey.
Naja nach der Meiji-Restauration hatte Japan eines der damals modernsten Heere der Welt und sie haben gleich damit angefangen zu expandieren.


Aber schade das hier eine Uralte Kolumne ausgepackt wird, was neues hatten die Herren wohl gerade nicht griffbereit. ^^
\"Only time will tell. Sooner or later, time will tell!\"

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Sarnar
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Beitrag von Sarnar » 25.09.2009 19:34

Ich meine nur, dass jedes volk eine gewisse Vorliebe hat/hatte andere Völker und Stämme zu überfallen. Aber is ja auch egal eigentlich.

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Kuemmel234
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Beitrag von Kuemmel234 » 27.09.2009 14:08

Klasse Kolumne. Auch ich bin ein Japan fetischist, koennte man sagen. Ich erfreue mich an der Kulleraugensoap und lasse mich von Resident Evil unterwerfen, durch die Gegend hetzen und von einer Kettensaege zersägen. Ich trinke den gruenen Tee und haette gern ein Schwert. Kendo ist mein traumhobby und das Japanische Haus eine "Inspiration" fuer mich.
Doch genauso wenig, wie ich japanisch (schreiben) lernen koennte, haette ich Lust einmal nach Japan zu fliegen. Ich erfreue mich lieber eines Traumes. Ich denke, dass Japan vieles schlechtes hat. So wie auch Deutschland vieles hat, was der Neider zu ignorieren versucht. Doch glaube ich, dass die Zukunft einen Besuch fuer mich bereit haellt. Zu sehr ist die Sehnsucht, nach einem Land, dass trotz Tradition so modern ist.


Nun wundert es mich aber, was denn eine Kulumne aus dem Jahr '06 hier in der Uebersicht sucht? Aufgrund der Aktuellen Thematik moege dieser "Fehler" verziehen sein. Doppeltes Lob an den Chef!
Sarnar hat geschrieben:"die Vorliebe andere Völker zu überfallen"

Würg ey.
Welches Volk hat diese Vorliebe denn nicht? Ja, welcher Mensch wuerde nicht gerne den Garten des Nachbarn haben? Man stelle sich vor: Des Nachbars Teich. Da koennte man sich prima in die Sonne legen.

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combat_civico
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Beitrag von combat_civico » 27.09.2009 18:49

Gut geschrieben, sehr informativ.
Ich reihe mich ebenfalls in die Reihe der Japan-Fans ein.

Ich weiß nicht, ob es bereits erwähnt wurde, aber der nette Herr hieß
Tokugawa IEYASU

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Lt. Körschgen
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Beitrag von Lt. Körschgen » 28.09.2009 01:31

Malachi80 hat geschrieben:Hmmm, auch wenn der Artikel schon älter ist, eine Ungenauigkeit ist noch immer drin:
Mit dem Buddhismus kam zwar um 600 n.u.Z. eine neue Religion vom Kontinent, aber es gab keinen Glaubenskrieg, keine Hexenverbrennung, keine Kirchenspaltung. Beides existiert bis heute in stiller Eintracht nebeneinander; genau so wie Kalligraphie und Spieledesign, wie Katana und Gamepad.
Es wird dabei nicht berücksichtigt, dass während der Edo-Zeit (http://de.wikipedia.org/wiki/Edo-Zeit#V ... ristentums) alle Religionen außer dem Buddhismus verboten waren. Christen mussten zwangskonvertieren und wurden bei Nichtentsagung gekreuzigt (!). In den Tempeln mussten die Bewohner jährlich unter Zeugen auf Heiligenbildchen rumtrampeln, um eine dauerhafte Abkehr vom Christentum zu bezeugen.
Mit 250 Jahren Dauer war das auch nicht gerade eine kurze Periode der japanischen Geschichte, darum wäre der oben zitierte Absatz noch mal kritisch zu überdenken.
Der Einwand ist sicherlich berechtigt, gleichwohl bleibt die Kernaussage richtig: die Verzahnung von Religion/Kultur und Unterhaltungsmedien ist in Japan sicherlich viel intensiver als in Deutschland.

Dass die Unterschiede zwischen Deutschland und Japan in eigentlich allen Belangen riesig sind, sollte aber niemanden überraschen, denn da kann man auch gleich das Bruttoinlandsprodukt von Bangladesh mit dem von Dubai vergleichen.
Sucht man sich eine ähnlich Videospiel-verrückte Nation, landet man natürlich bei den USA, und da fangen die Gemeinsamkeiten bei der großen Comictradition an, führen über Filmremakes (The Grudge, The Ring, The Departed etc. pp.) und Adaptionen bzw. Übertragungen (z.B. Matrix, Afro Samurai, Kill Bill usw.) bis hin zu Spielen (Kingdom Hearts = Final Fantasy meets Disney, Resident Evil --> Dead Space).

Um es kurz zu machen: Wenn sich ein Amerikaner und ein Japaner über die Deutschen unterhielten, würden sie wahrscheinlich entsetzt oder zumindest erstaunt über unsere so wenig entwickelte Spielkultur sein.

Vielleicht ist es aber auch "unsere" Spielkultur, eben keine zu besitzen. Wie sonst kann man erklären, dass Deutschland einer der Weltgrößten Märkte für Spiele ist, gleichzeitig aber in Bezug auf eigene Produktionen seit Jahren auf dem Niveau eines Entwicklungslandes stagniert? Und wieso ist das bei Filmen, Serien, Musik, Shows genau so?

Es wird wohl noch dauern - wenn es denn überhaupt passiert - bis sich daran nachhaltig etwas ändert, denn so lange man als erwachsener Spieler immer noch schief angesehen wird, so lange JEDER Anime entweder gar nicht oder nur in die Nachmittagsvorstellung der Kinos kommt, so lange die Killerspiel-Verbots-Roboter einiger Parteien ihren Verbalmüll unter Zustimmung eines nicht kleinen Teils der Bevölkerung in jede Fernsehkamera blöken dürfen und alles, was das Maß der Deutschen an Fantasie übersteigt, als Kinderkram abgetan wird, so lange ist Deutschland ein ganz schlechter Nährboden für kreative Ideen, kindliche Fantasie und von mir aus auch einen Schuss Verrücktheit.

Ich persönlich werde verrückt, wenn ich sehe, dass hierzulande reihenweise tolle Filme gar nicht erscheinen oder eben floppen, während die dumme Masse sich über die gequirllte Scheiße von Mario Barth oder Bully kaputt lacht und sich fragt: "Mensch, wo haben diese Teufelskerle nur immer die verrückten Ideen her?!"
http://www.filmsucht.net
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Meleemaru
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Beitrag von Meleemaru » 30.09.2009 04:27

Alt, aber interessant. Interessanter sind aber die Kommentare hier, teilweise. Horizonterweiterung ftw. :3

Clint_E
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Beitrag von Clint_E » 01.10.2009 12:55

Wow, hier wird hier Japan gepriesen als das heilige Land... Dabei waren sie in der Vergangenheit auch mehrmals Scheinheilig was Kriege und Überfälle angeht.

Aber wer Japan so anhimmelt sollte sich überlegen dauerhaft dorthin auszuwandern. 2 Wochen dort zu sein ist ein Spass aber danach freut man sich auch wieder auf Deutschland.

34er
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Beitrag von 34er » 01.10.2009 13:16

danke für diese tolle kolumne. ich verstehe die leute nicht, die sich darüber mokieren, dass die kolumne 3 jahre alt ist. wayne? ich hätte das niemals gelesen, wenn sie es nicht wieder auf die startseite gesetzt hätten. für leute wie mich, die was für japan übrig haben und alles mögliche über das land aufsaugen, positive wie negative aspekte, kann es doch egal sein, wann der text verfasst wurde.

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