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König Spielspaß
Verfasst: 02.08.2006 14:29
von 4P|BOT2
Ich hatte es mir diesen Sommer fest vorgenommen: Drei Wochen kein verdammtes Spiel. Drei Wochen völlige Ruhe. Keine Highscores, keine Gamertags, keine Bonuslevels. Keine Notizen, kein Test, kein Download. Einfach mal durchatmen und abschalten.
Das funktioniert nur in konsequenter Enthaltsamkeit bei militanter Stromspartaktik: PC, 360, GameCube, PS2, PSP, DS - den ganzen Klimbim weg vom Ste...
Hier geht es zur Kolumne:
König Spielspaß
Genial geschrieben!!
Verfasst: 02.08.2006 14:29
von Seth666
Einfach wieder einzigartig deine Kolumne.
Tja, der Mensch ist ein Spielkind.
Egal welche Form des Spielens - man kann sich nicht enziehen.
Und in der heutigen Zeit, mit dieser Technik, lässt man sich gerne unterhalten. Nichts einfacher als das. *Knopf-an-Konsole-drück*
MFG
Verfasst: 02.08.2006 14:44
von anigunner
Wie wahr wie wahr... der Mensch ist ein Spielkind. Aber ich finde das nicht schlimm.. es hält einen jung und lässt einen nicht total geistig verkrüppeln. Wenn ich da an die Menschen denke die jeden Tag das gleiche Program vollführen, und völlig bieder durch ihr Leben ziehen... nein danke. Dann lieber auch mal Kind sein und auf Endeckungstouren aller Art gehen.
Aber man sollte aufpassen das es nicht zu viel wird.. die Dosis machts obs giftig ist
Auf jedenfall wieder eine tolle Kolumne *Daumen hoch*
Verfasst: 02.08.2006 15:26
von marco-we
Tolle Kolumne.
Gratulation!
Verfasst: 02.08.2006 15:26
von johndoe-freename-97984
Wie sagte Heinrich Schiller:
Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt. :wink:
Verfasst: 02.08.2006 15:28
von sinsur
es gibt tolle selbsthilfegruppen die atm wie pilze aus dem boden schiessen einfach mal googlen
Verfasst: 02.08.2006 15:28
von Egon Olsen
anigunner hat geschrieben:
Aber man sollte aufpassen das es nicht zu viel wird.. die Dosis machts obs giftig ist
Naja wie es Leseratten gibt, gibts auch äh "Vielzocker". Auch das kann normal sein. Das gegenteil, süchtig, gibt es natürlich leider auch, keine Frage.
Tolle Kolumne, ich hab inzwischen beschlossen so weit es geht, Standartkost auszulassen und mich wirklich nur auf die Perlen zu konzentrieren..gar nicht so leicht. Die Zeit wird zeigen ob es gelingen kann.
Verfasst: 02.08.2006 15:37
von johndoe477744
Ja,Deine Kolumnen lese ich immer gerne...
...und König Spielspass ist meiner Meinung nach eine
hinterfotzige Drecksau,denn erst macht er Dich zum
Gelegenheitsspieler,dann, nach einiger Zeit zum
Gewohnheitsspieler,der das Spielen mittlerweile als
eines seiner Hobbys betrachtet und zu guterletzt gibt
er Dir noch eine Portion Angst mit auf den Weg.Ja,Angst,
die Angst,man könne ein gutes Spiel verpassen,denn König
Spielspass weiss natürlich ,dass wir nicht nur Spieler,
sondern auch Sammler sind.Tja,wie ich zu Anfang schon
sagte,eine hinterfotzige Drecksau...
...die man einfach lieben muss. :wink:
Verfasst: 02.08.2006 16:34
von VI(RUS)
herzergreifend

Verfasst: 02.08.2006 16:47
von johndoe-freename-94897
Durch Deinen Beruf besteht nur Dein Urlaub als "Entziehung"s-Moeglichkeit. So ist das...
Ich hatte vor vielen Jahren alle Zeugs verkauft und fast ein Jahr lang kein Joypad angefasst. Moechte sagen, dass es wunderbar ist, aber einen gewaltigen Hunger/Nachholbedarf erregt hatte. Wie der Junkie,...wie die Wildsau auf der Flucht vorm Oberfoerster gings jeden Tag von der Schule nach Hause, um endlich wieder in die bunten Welten einzutauchen.
Suechtig?,... naja, phasenweise ganz sicher.
Verfasst: 02.08.2006 17:04
von fronz2000
übrigens g.r.r. martins bücher auf denen "der eiserne thron" basieren kann ich nur wärmstens empfehlen
Verfasst: 02.08.2006 17:24
von Jörg Luibl
@Pesttod: Meine längste Abstinenzphase hatte ich zwischen 1992 und 1994. Da hab ich zwei Jahre fast gar nix gezockt...
@fronz2000: Die Bücher von G.R.R. Martin fresse ich auf, sobald sie da sind. Der Mann ist einfach der letzte Fantasy-Gott. Das Spiel simuliert den Machtkampf in den Sieben Königreichen richtig gut.:wink:
Verfasst: 02.08.2006 17:47
von Merandis
Sehr schöne Kolumne!
Und ja, JEDER braucht etwas um den "grauen" Alltag zu entfliehen. Und PC-und Videospieler sind inzwischen keine dieser Freaks mehr, die im "dunklen Keller" vor sich hin gammeln. Im Gegenteil. Dank Internet (und Mehrspieler-Modus) hat man mehr soziale Kontake als jemand, der dauernd Bücher liest. :wink: Ausserdem besitzen viele ein gewisses Grundwissen an Hard- und/oder Software. Und aus diesem Wissen kann man u.a. wieder Kapital schlagen. Naja das führt vom Thema weg...
Trotzdem interessant bleibt die Frage, ab wann man bei solch einem Verhalten von Sucht reden kann?
Verfasst: 02.08.2006 17:56
von johndoe-freename-94897
4P|T@xtchef hat geschrieben:@Pesttod: Meine längste Abstinenzphase hatte ich zwischen 1992 und 1994. Da hab ich zwei Jahre fast gar nix gezockt...
@fronz2000: Die Bücher von G.R.R. Martin fresse ich auf, sobald sie da sind. Der Mann ist einfach der letzte Fantasy-Gott. Das Spiel simuliert den Machtkampf in den Sieben Königreichen richtig gut.:wink:
Und da ist sie wieder "gar nix", die Sprache der Gamer! Alle Achtung! 2 Jahre!... "Habt ihr das gehoert?" Ein bewunderndes Raunen geht durch Runde der anonymen Videosuechtlinge...
Ich nehme an, dass sich in dieser Zeit Deine Augenwerte wieder stabilisiert haben? :wink: Will nicht wissen, wieviel Prozent Augenlicht ich gelassen und wieviele "Roentgenbilder" mit meinem Monitor von mir in all den Jahren geschossen wurden. Was macht nicht alles fuer einen Kick?, auch wenn er nur virtuell ist.

Verfasst: 02.08.2006 17:58
von Jörg Luibl
Merandis hat geschrieben:Trotzdem interessant bleibt die Frage, ab wann man bei solch einem Verhalten von Sucht reden kann?
Das ist ein weites Feld. Ich lass mal Wikipedia sprechen, vielleicht ist was für den ein oder anderen dabei. :wink:
Der Begriff Sucht bezeichnet umgangssprachlich ein breites Spektrum von Krankheiten und Verhaltensstörungen, insbesondere Abhängigkeit und Drogenmissbrauch. (...) „Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen” unterscheiden etwa zwischen „akuter Intoxikation“, „schädlicher Gebrauch“, „Abhängigkeitssyndrom“, „Entzugssyndrom“, „Psychotischer Störung“, „Amnestisches Syndrom“ und Demenz.