.. und über Geschmack lässt sich nicht streiten, oder? Ich meine, wenn du festlegst, dass Jörg einen schlechten Geschmack hat, dann gibst du doch sicher auch vor, was guter Geschmack ist, oder? Oder dürfen andere das noch selbst entscheiden?Fabgada-Jones hat geschrieben: Macht euch lieber mal bewusst, dass es hier um Geschmack geht und JERK einen schlechten hat.
Kommentar: Das Problem der Allmacht
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht
"The saloon doors stopped swinging /
The piano player stopped playing /
In the shadows / I could hear Archaic Spanish phrases /
The preacher stood up from his table; in his right hand he held a bible /
And in his left, the business end of a Winchester rifle"
Clutch - A Quick Death in Texas
The piano player stopped playing /
In the shadows / I could hear Archaic Spanish phrases /
The preacher stood up from his table; in his right hand he held a bible /
And in his left, the business end of a Winchester rifle"
Clutch - A Quick Death in Texas
Kommentar
Erstaunlich, Erstaunlich. Herr Luibl macht auf einen mehr als offensichtlichen Fehler aufmerksam. Das soll und muss er auch. Wenn der Protagonist "Connor" in AC3 einen "Meister" aufsucht um dessen Gunst zu erwerben, "er möge ihm bitte einweisen in die Kampfeskunst", der bittsteller aber schon selbst dem Meister in nichts nachsteht, so reißt euch das wirklich nicht aus der Geschichte. Es bilden sich keine (selbst für eine kurze Zeit) Falten auf eurer Stirn ob des Logikbrucks der sich vor euren Augen abspielt? Dann meine Freunde seit Willkommen im Tal der beliebig und Gleichgültigkeit. Oh, das ist nicht so? Na dann währe es Nett dem Hr. Luibl INHALTLICH zu wiedersprechen, und nicht die Kritik an seiner Person allein auf seine Person zu beschränken. So etwas nennt man in Fachkreisen einen "Dialog". Wer sich darauf einlässt kann viel Lernen und manchmal sogar das Göttliche finden.
Re: Kommentar
Das ist auf den vergangenen Seiten durchaus auch passiert, man muss sich nur die Mühe machen und mehr als nur die letzten paar Posts lesen.Oguz-Khan hat geschrieben:Oh, das ist nicht so? Na dann währe es Nett dem Hr. Luibl INHALTLICH zu wiedersprechen, und nicht die Kritik an seiner Person allein auf seine Person zu beschränken. So etwas nennt man in Fachkreisen einen "Dialog". Wer sich darauf einlässt kann viel Lernen und manchmal sogar das Göttliche finden.
Re: Kommentar
ich habe mir ein paar szenen eines let's plays zu acIII angeschaut, natürlich nich so viel um mir das spiel zu verderben, warte ja noch auf den pc release...Oguz-Khan hat geschrieben:Erstaunlich, Erstaunlich. Herr Luibl macht auf einen mehr als offensichtlichen Fehler aufmerksam. Das soll und muss er auch. Wenn der Protagonist "Connor" in AC3 einen "Meister" aufsucht um dessen Gunst zu erwerben, "er möge ihm bitte einweisen in die Kampfeskunst", der bittsteller aber schon selbst dem Meister in nichts nachsteht, so reißt euch das wirklich nicht aus der Geschichte. Es bilden sich keine (selbst für eine kurze Zeit) Falten auf eurer Stirn ob des Logikbrucks der sich vor euren Augen abspielt? Dann meine Freunde seit Willkommen im Tal der beliebig und Gleichgültigkeit. Oh, das ist nicht so? Na dann währe es Nett dem Hr. Luibl INHALTLICH zu wiedersprechen, und nicht die Kritik an seiner Person allein auf seine Person zu beschränken. So etwas nennt man in Fachkreisen einen "Dialog". Wer sich darauf einlässt kann viel Lernen und manchmal sogar das Göttliche finden.
bei der besagten stelle bin ich allerdings nich angekommen, da ja zu meiner überraschung der spieler gar nich mit connor startet, man also die komplette spielmechanik schon vorher lernt.
all zu viel wollt ich mir auch nich spoilern so das ich die szene noch gar nich kenne, daher auch meine frage, wird den explizit gesagt das connor eben diesen "meister" aufsucht um den kampf gegen mehrere gegner zu lernen?
ich fänd es ein wenig komisch wenn ein anfang, mitte 20 jähriger indianer, dessen stamm ja noch nie irgendwelche konflikte mit anderen stämmen hatte, bzw. gerade einen konflikt mit dem "weißen mann" hat so absolut keine kampferfahrung hätte.
ich meine im indianerleben des 18jh. war ja ganz klar nur friede, freude, eierkuchen angesagt.
die ham die ganze zeit nur blumen gepflückt un wasserpfeife geraucht.
das eine situation dann die ganze immersion zerstören soll kann ich nich nachvollziehn.
immersion beschreibt wikipedia beispielsweise wie folgt: "beschreibt die Überführung in einen Bewusstseinszustand (Eindruck), bei dem sich die Wahrnehmung der eigenen Person in der realen Welt vermindert und die Identifikation mit dem "Ich" (dem Avatar) in der virtuellen Welt vergrößert"
wenn ich daher einen indianer spiele der null ahnung vom kampf hat wär das laut luibl zuträglich???
ich persönlich versteh das ein bißchen anders, wenn ich einen jungen indianer spiele, gehe ich davon aus das der auch was drauf hat.
genau kann ich das allerdings erst beschreiben wenn ich die stelle selbst gespielt habe.
warum muss sich ein charakter auch unbedingt immer entwickeln um ein spiel gut zu machen, ich denke da immer gern an mein erstes spiel überhaupt: sonic the hedgehog auf sega master system II.
sonic hat sich während des ganzen spiels null entwickelt, geil war es trotzdem...
aktuell entwickelt sich auch ein batman bespielsweise nich wirklich.
er kriegt paar mehr gimicks un schaltet neue angriffe frei (was ja auch nich heißt das er sie nich schon vorher kannte nur nich einsetzen konnte, lernen muss er sie ja auch nich), aber das entwicklung zu nennen is sehr abstrakt.
da entwickelt sich auch ezio in ac revelations weiter, die armbrust hat er nich von anfang an, auch nich schnell wirkendes gift un 15 wurfmesser kann er auch nich tragen.
ein spiel nach einer einzigen situation so sehr zu verurteilen halte ich schlicht weg für falsch.
wenn ich dann noch an ein dark souls denke wo die miserable technische umsetzung mit nem ferderwisch einfach so zur seite geschoben wird, "kann man ja auf die community zurückgreifen die diverse patches erstellt hat" frag ich mich schon wie da über ein acIII so dermaßen diskutiert werden kann.
in meinen augen läuft der hase da auf der falschen schiene.
das zeigt aber eben auch das der hr. luibl sehr stark nach persönlichen preferenzen geht, ein dark souls liebt er einfach un sieht da über schwächen hinweg die er bei anderen spielen mit ner extra kolumne verziert.
ich vermisse da das statement wo der pc denn hinkommt wenn in zukunft jede portierung so ausfällt wie es dark souls vorgemacht hat.
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wertungsfanatiker
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht
Zum Thema Dark Souls stimme ich zu, das ist aber OT. Die innere Logik im Spielgeschehen ist oft ein Kritikpunkt, der aber leider nur von den allerwenigsten Testern überhaupt beachtet wird. Und wieso auch, es gibt mittlerweile zu viele reine Gameplayschwächen, die zuerst auffallen müssten, aber seltsamerweise wertungsmäßig übergangen werden, so dass am Ende doch wieder 90 + x oder auch die 85 + x steht. Beispiel: Dark Souls etc.
genauer: die innere Logik (wieso kann der Indianer als Assassinenschüler die beiden Gegner locker besiegen ? das bleibt eine Frage, auch wenn der Indianer vielleicht als solcher schon Kampferfahrung hatte, aus der Kollision Indianer-Weiße im 18. Jh. ein veteranendasein zu schließen, ist verfehlt) zu beachten, gelingt den wenigsten Spielen. Die Immersion ebenso, aber das ist schon fast eine Luxusfrage und ein Luxusproblem heutiger Actionspiele, Egoshooter oder Action-Adventure und sogar Rollenspiele.
genauer: die innere Logik (wieso kann der Indianer als Assassinenschüler die beiden Gegner locker besiegen ? das bleibt eine Frage, auch wenn der Indianer vielleicht als solcher schon Kampferfahrung hatte, aus der Kollision Indianer-Weiße im 18. Jh. ein veteranendasein zu schließen, ist verfehlt) zu beachten, gelingt den wenigsten Spielen. Die Immersion ebenso, aber das ist schon fast eine Luxusfrage und ein Luxusproblem heutiger Actionspiele, Egoshooter oder Action-Adventure und sogar Rollenspiele.



Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht
diese diskussion wird wohl nie ein ende finden, da verschiedene spieler verschiedene ansprüche an ein derartiges spiel stellen die es einfach nicht alle erfüllen kann.
auf mich wirkt es eben nicht unlogisch das ein, bei indianern aufgewachsener, jüngling eine gewisse kampferfahrung mitbringt.
das ist in meinen augen allein in der lebensweise zu sehen, indianer waren jäger, hatten konflikte mit anderen "stämmen" un da stand eine kampfausbildung in der jugend halt auch auf dem programm.
andere sehen das anders.
vllt. sollten wir es einfach dabei belassen :wink:
auf mich wirkt es eben nicht unlogisch das ein, bei indianern aufgewachsener, jüngling eine gewisse kampferfahrung mitbringt.
das ist in meinen augen allein in der lebensweise zu sehen, indianer waren jäger, hatten konflikte mit anderen "stämmen" un da stand eine kampfausbildung in der jugend halt auch auf dem programm.
andere sehen das anders.
vllt. sollten wir es einfach dabei belassen :wink:
Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht
Ich sehe das nicht als Problem der neuen Generation.wertungsfanatiker hat geschrieben:genauer: die innere Logik (wieso kann der Indianer als Assassinenschüler die beiden Gegner locker besiegen ? das bleibt eine Frage, auch wenn der Indianer vielleicht als solcher schon Kampferfahrung hatte, aus der Kollision Indianer-Weiße im 18. Jh. ein veteranendasein zu schließen, ist verfehlt) zu beachten, gelingt den wenigsten Spielen. Die Immersion ebenso, aber das ist schon fast eine Luxusfrage und ein Luxusproblem heutiger Actionspiele, Egoshooter oder Action-Adventure und sogar Rollenspiele.
Die Spielfigur kann was das Gameplay hergibt, das war schon immer so. Wenn man die Story und den Charakter in Spielen so in den Vordergrund rückt müsste man sich dann nicht z.b. auch fragen warum ein schlaues Kerlchen wie Gordon Freeman nicht etwa an der Gravity Gun rumschrauben kann sondern nur die selben Fähigkeiten hat die auch ein typischer Shooter Grunt vorweist?
Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht
Da nun endlich die PC-Version raus ist, konnte ich mir nun auch ein Bild von der Szene machen - und ganz ehrlich, was hier bemängelt wird, zeugt davon, dass die Szene in ihrer Betrachtung völlig aus dem Kontext gerissen wurde. Man verzeihe mir, wenn ich das Spiel doch tatsächlich verteidige, obwohl es so unglaublich primitiv ist, aber nehmen wir einfach mal die Fakten auseinander und die Kommentare anderer User.
Zuerst, die Gegner in der Szene sind keine hochrangigen, bestausgebildeten Soldaten. Es geht hier um sieben/acht billige Strauchdiebe. Die noch dazu in ihrem Dialog erwähnen, dass sie schon einmal von Achilles überwältigt worden. Der, selbst wenn er ein ehemaliger Meisterassassine ist, dennoch auf seine Krücke angewiesen ist. Klar, sie haben Gewehre mit Bajonetten, aber wir hatten die "Effektivität der Gewehre im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg" schon einmal.
Zweitens, die Heldenreise beinhaltet, zumindest nach Campbell, keinen ausdrücklichen "Mentor"-Punkt, lediglich "Übernatürliche Hilfe". Deren Charaker ist nicht zwangsläufig ein (physische) Lehre, sondern die Weitergabe eines Talismans/plot device.
Drittens, die Heldenreise kann fragmentarisch vorliegen. Gewisse Punkte können fehlen - AC3 weißt z.B. auch keine "Zurückweisung des Rufs" auf.
Und, aber das ist meine ganz persönliche Meinung, ich bezweifle, dass dieser Part elementar ist. Dann doch eher der Paralellismus von "Meeting with the goddess/atonement with the father".
Es ist also keine "er will a lernen, dabei beherrscht er a bereits perfekt"-Situation.
Über den Sachverhalt, der in der Kolumne geschildert wurde, habe ich in diesem Absatz rein gar nichts gesagt.
- Jagen
- Fallen benutzen
- Klettern
- Bogen benutzen
Was Connor noch lernt:
- wie bereits erwähnt, die ganzen ideologischen Angelegenheiten
- die nötige Disziplin
- wie man ein Schiff steuert
- Rope Darts
- die Benutzung sämtlicher Waffen außer Tomahawk/Bogen (ich könnte mich zumindest nicht entsinnen, dass er vor seiner "Assassinen-Form" Pistolen oder normale bis schwere Waffen nutzen konnte)
- die Benutzung der Hidden Blade
Scheint mir alles in allem relativ ausbalanciert.
Ernsthaft, der Kommentar ist lächerlich und nichts weiter als ein billiger Versuch, die Wertung zusätzlich zu rechtfertigen. Wenn sie sich über etwas aufregen wollen, hätten sie die musikalische Untermalung nehmen sollen, die teilweise einigen Szenen ihre Dramatik nimmt, aber nicht dieses zwanghafte "und so macht das ach so erbärmliche Gameplay die Story kaputt".
Zuerst, die Gegner in der Szene sind keine hochrangigen, bestausgebildeten Soldaten. Es geht hier um sieben/acht billige Strauchdiebe. Die noch dazu in ihrem Dialog erwähnen, dass sie schon einmal von Achilles überwältigt worden. Der, selbst wenn er ein ehemaliger Meisterassassine ist, dennoch auf seine Krücke angewiesen ist. Klar, sie haben Gewehre mit Bajonetten, aber wir hatten die "Effektivität der Gewehre im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg" schon einmal.
Fail. Du benutzt die Heldenreise in einem völlig falschen Zusammenhang. Erstens, sie ist als Untersuchungsinstrument gedacht, nicht als Vorlage für die Handlung. Man baut eine (ordentliche) Story nicht um die Heldenreise auf, man nutzt die Heldenreise, um einen bereits bestehenden Handlungsverlauf zu betrachten.Da hat man also eines der elementarsten Elemente der Heldenreise versaut: Das Auftreten eines Problems welches der Held alleine nicht zu lösen vermag, wodurch er seinen Mangel erkennt, dies jedoch durch die Hilfe eines Mentors ausgleicht.
Zweitens, die Heldenreise beinhaltet, zumindest nach Campbell, keinen ausdrücklichen "Mentor"-Punkt, lediglich "Übernatürliche Hilfe". Deren Charaker ist nicht zwangsläufig ein (physische) Lehre, sondern die Weitergabe eines Talismans/plot device.
Drittens, die Heldenreise kann fragmentarisch vorliegen. Gewisse Punkte können fehlen - AC3 weißt z.B. auch keine "Zurückweisung des Rufs" auf.
Und, aber das ist meine ganz persönliche Meinung, ich bezweifle, dass dieser Part elementar ist. Dann doch eher der Paralellismus von "Meeting with the goddess/atonement with the father".
Erstes Beispiel dafür, dass die Szene aus dem Kontext gerissen wurde. Connor sagt am Ende seiner Ausbildung, dass ein großer Teil derselbigen darin bestand, die Geschichte der Assassinen und Templer zu lernen und sich in Geduld und Besinnung zu üben. Er sagt auch, dass ihm der letzte Part am schwersten viel.Aber das der Knabe der weiß wie man einen Hirsch ausweidet und auf Bäume klettert schon gleich ein Kampfgenie ist erscheint im Kontext der Situation (Bitte um Ausbildung) wirklich schlecht erzählt. Sowas erwartet man aus Fantasybüchern für Kinder.
Es ist also keine "er will a lernen, dabei beherrscht er a bereits perfekt"-Situation.
Und ich ging damit auch nur auf dieses Argument (und teilweise die Kritikpunkte im Test) ein.Tut mir leid, dann hast aber auch Du Jörgs Kolumne nicht richtig verstanden. Er (und viele andere hier) mokieren sich nicht (nur) über den mangelnden Anspruch in den Assassin's Creed Teilen - dieses Argument wurde nur - zugegebenermaßen etwas verwirrend - noch dazugenommen.
Über den Sachverhalt, der in der Kolumne geschildert wurde, habe ich in diesem Absatz rein gar nichts gesagt.
Ohne zu spoilern, aber genau das passiert, bevor Connor zu seinem zukünftigen Mentor aufbricht.Eigentlich Hätte dem Halbindianer nur einer sagen müssen Du bist der vom Schicksal Außerwählte, damit lößt man jedes übermenschliches Problem wie von alleine :> Und keiner stellt mehr Fragen.
Ich würde dich ja am liebsten darüber informieren, dass die britische Seite der Geschichte durchaus ebenfalls abgehandelt wird und du nur mal wieder zeigst, dass du dich über ein Spiel echauffierst, ohne es auch nur ein winziges bisschen zu kennnen, aber ganz ehrlich, dein Kommentar disqualifiziert sich von selbst.Mal abgesehen davon möchte ich nicht Engländern helfen Engländer umzubringen, und dann von Unabhängigkeit zu reden. Die schwarzen waren anschließend nochmal gut 70 Jahre unter der Peitsche, soviel zum wort Unabhängigkeit. Noch ein Spiel wo Amerika der Superheld ist und Rotröcke von Natur aus böse und Diktatorische Machthaber. Wenn der Indi sich für England einsetzen würde, daaas wäre mal sup und Amerika am Ende wieder teesteuern an England zahlen muss...Ich meine sonst helt man sich doch auch nicht an die Regeln der Physik und realistischen Kämpfen, warum nicht mal eine andere Sichtweise. So ist es nur ein Call of Duty im 18ten Jahrhundert. Rette Amerika...ohh du Held.
Alles, aka:Aus Sicht eines Geschichtenerzählers macht es wenig Sinn das der Schüler schon alles kann bevor er beim Meister war.
- Jagen
- Fallen benutzen
- Klettern
- Bogen benutzen
Was Connor noch lernt:
- wie bereits erwähnt, die ganzen ideologischen Angelegenheiten
- die nötige Disziplin
- wie man ein Schiff steuert
- Rope Darts
- die Benutzung sämtlicher Waffen außer Tomahawk/Bogen (ich könnte mich zumindest nicht entsinnen, dass er vor seiner "Assassinen-Form" Pistolen oder normale bis schwere Waffen nutzen konnte)
- die Benutzung der Hidden Blade
Scheint mir alles in allem relativ ausbalanciert.
Ernsthaft, der Kommentar ist lächerlich und nichts weiter als ein billiger Versuch, die Wertung zusätzlich zu rechtfertigen. Wenn sie sich über etwas aufregen wollen, hätten sie die musikalische Untermalung nehmen sollen, die teilweise einigen Szenen ihre Dramatik nimmt, aber nicht dieses zwanghafte "und so macht das ach so erbärmliche Gameplay die Story kaputt".
- muecke-the-lietz
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht
ich muss dir in allen belangen zustimmen, diese szene wird absolut überzogen dargestellt, mal ganz davon abgesehen, dass man vorher einen bären mit bloßen händen verprügelt, luftattentate aus 20 meter höhe auf mehrere hasen verübt und ein ganzes wolfsrudel aufmischt...Fiddlejam hat geschrieben:Da nun endlich die PC-Version raus ist, konnte ich mir nun auch ein Bild von der Szene machen - und ganz ehrlich, was hier bemängelt wird, zeugt davon, dass die Szene in ihrer Betrachtung völlig aus dem Kontext gerissen wurde. Man verzeihe mir, wenn ich das Spiel doch tatsächlich verteidige, obwohl es so unglaublich primitiv ist, aber nehmen wir einfach mal die Fakten auseinander und die Kommentare anderer User.
Zuerst, die Gegner in der Szene sind keine hochrangigen, bestausgebildeten Soldaten. Es geht hier um sieben/acht billige Strauchdiebe. Die noch dazu in ihrem Dialog erwähnen, dass sie schon einmal von Achilles überwältigt worden. Der, selbst wenn er ein ehemaliger Meisterassassine ist, dennoch auf seine Krücke angewiesen ist. Klar, sie haben Gewehre mit Bajonetten, aber wir hatten die "Effektivität der Gewehre im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg" schon einmal.Fail. Du benutzt die Heldenreise in einem völlig falschen Zusammenhang. Erstens, sie ist als Untersuchungsinstrument gedacht, nicht als Vorlage für die Handlung. Man baut eine (ordentliche) Story nicht um die Heldenreise auf, man nutzt die Heldenreise, um einen bereits bestehenden Handlungsverlauf zu betrachten.Da hat man also eines der elementarsten Elemente der Heldenreise versaut: Das Auftreten eines Problems welches der Held alleine nicht zu lösen vermag, wodurch er seinen Mangel erkennt, dies jedoch durch die Hilfe eines Mentors ausgleicht.
Zweitens, die Heldenreise beinhaltet, zumindest nach Campbell, keinen ausdrücklichen "Mentor"-Punkt, lediglich "Übernatürliche Hilfe". Deren Charaker ist nicht zwangsläufig ein (physische) Lehre, sondern die Weitergabe eines Talismans/plot device.
Drittens, die Heldenreise kann fragmentarisch vorliegen. Gewisse Punkte können fehlen - AC3 weißt z.B. auch keine "Zurückweisung des Rufs" auf.
Und, aber das ist meine ganz persönliche Meinung, ich bezweifle, dass dieser Part elementar ist. Dann doch eher der Paralellismus von "Meeting with the goddess/atonement with the father".Erstes Beispiel dafür, dass die Szene aus dem Kontext gerissen wurde. Connor sagt am Ende seiner Ausbildung, dass ein großer Teil derselbigen darin bestand, die Geschichte der Assassinen und Templer zu lernen und sich in Geduld und Besinnung zu üben. Er sagt auch, dass ihm der letzte Part am schwersten viel.Aber das der Knabe der weiß wie man einen Hirsch ausweidet und auf Bäume klettert schon gleich ein Kampfgenie ist erscheint im Kontext der Situation (Bitte um Ausbildung) wirklich schlecht erzählt. Sowas erwartet man aus Fantasybüchern für Kinder.
Es ist also keine "er will a lernen, dabei beherrscht er a bereits perfekt"-Situation.Und ich ging damit auch nur auf dieses Argument (und teilweise die Kritikpunkte im Test) ein.Tut mir leid, dann hast aber auch Du Jörgs Kolumne nicht richtig verstanden. Er (und viele andere hier) mokieren sich nicht (nur) über den mangelnden Anspruch in den Assassin's Creed Teilen - dieses Argument wurde nur - zugegebenermaßen etwas verwirrend - noch dazugenommen.
Über den Sachverhalt, der in der Kolumne geschildert wurde, habe ich in diesem Absatz rein gar nichts gesagt.Ohne zu spoilern, aber genau das passiert, bevor Connor zu seinem zukünftigen Mentor aufbricht.Eigentlich Hätte dem Halbindianer nur einer sagen müssen Du bist der vom Schicksal Außerwählte, damit lößt man jedes übermenschliches Problem wie von alleine :> Und keiner stellt mehr Fragen.Ich würde dich ja am liebsten darüber informieren, dass die britische Seite der Geschichte durchaus ebenfalls abgehandelt wird und du nur mal wieder zeigst, dass du dich über ein Spiel echauffierst, ohne es auch nur ein winziges bisschen zu kennnen, aber ganz ehrlich, dein Kommentar disqualifiziert sich von selbst.Mal abgesehen davon möchte ich nicht Engländern helfen Engländer umzubringen, und dann von Unabhängigkeit zu reden. Die schwarzen waren anschließend nochmal gut 70 Jahre unter der Peitsche, soviel zum wort Unabhängigkeit. Noch ein Spiel wo Amerika der Superheld ist und Rotröcke von Natur aus böse und Diktatorische Machthaber. Wenn der Indi sich für England einsetzen würde, daaas wäre mal sup und Amerika am Ende wieder teesteuern an England zahlen muss...Ich meine sonst helt man sich doch auch nicht an die Regeln der Physik und realistischen Kämpfen, warum nicht mal eine andere Sichtweise. So ist es nur ein Call of Duty im 18ten Jahrhundert. Rette Amerika...ohh du Held.Alles, aka:Aus Sicht eines Geschichtenerzählers macht es wenig Sinn das der Schüler schon alles kann bevor er beim Meister war.
- Jagen
- Fallen benutzen
- Klettern
- Bogen benutzen
Was Connor noch lernt:
- wie bereits erwähnt, die ganzen ideologischen Angelegenheiten
- die nötige Disziplin
- wie man ein Schiff steuert
- Rope Darts
- die Benutzung sämtlicher Waffen außer Tomahawk/Bogen (ich könnte mich zumindest nicht entsinnen, dass er vor seiner "Assassinen-Form" Pistolen oder normale bis schwere Waffen nutzen konnte)
- die Benutzung der Hidden Blade
Scheint mir alles in allem relativ ausbalanciert.
Ernsthaft, der Kommentar ist lächerlich und nichts weiter als ein billiger Versuch, die Wertung zusätzlich zu rechtfertigen. Wenn sie sich über etwas aufregen wollen, hätten sie die musikalische Untermalung nehmen sollen, die teilweise einigen Szenen ihre Dramatik nimmt, aber nicht dieses zwanghafte "und so macht das ach so erbärmliche Gameplay die Story kaputt".
und letztlich sind das wirklich nur halunken, außerdem wird auch mehrere male auf die ideologische ausbildung angespielt, die connor bekommt, weniger auch die physische. und gewisse dinge kann er wirklich erst später, gerade die hidden blade und das schiff steuern.
und das er der auserwählte ist, bekommt man vorher schon von "dem geist" zu hören, sowie von der indianer oma mit der quäkigen stimme.
was mich stört, ist, dass die indianer in ihrer originalen sprache sprechen und das obwohl in der logik des animus alles immer in die sprache übertragen wird, die der nutzter des animus spricht, da er ja die gedanken nachempfindet... aber wahrscheinlich war das einfach mal cooler.

Kommentar
Selten so einen Quark gelesen. Der alte Mann ist Connors Lebensretter und nicht sein Handlanger, er musste ihn retten weil er in seiner Unerfahrenheit den Kampf halt verloren hat. Auch wenn er ein paar mitgenommen hat, es reicht halt nicht, er hat seine Deckung vernachlässigt und wurde niedergeschlagen.
Später im Spiel ist Connor dann so stark das er ein ganzes Fort mit 40-50 Wachen niedermacht in einer 1 Mann Show! Hier kann man Kritik üben, auch das z.b. wenn die Alarmglocken im Fort ertönen 15m-20m weit entfernte Wachen seelenruhig an Ort und Stelle bleiben und ihrer derzeitigen Tätigkeit nachgehen, aber nicht auf die Idee kommen den eigenen Leuten zu helfen!
Aber nicht an der Anfangsszene, da ist alles ok!
Später im Spiel ist Connor dann so stark das er ein ganzes Fort mit 40-50 Wachen niedermacht in einer 1 Mann Show! Hier kann man Kritik üben, auch das z.b. wenn die Alarmglocken im Fort ertönen 15m-20m weit entfernte Wachen seelenruhig an Ort und Stelle bleiben und ihrer derzeitigen Tätigkeit nachgehen, aber nicht auf die Idee kommen den eigenen Leuten zu helfen!
Aber nicht an der Anfangsszene, da ist alles ok!
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hottentoten80
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Kommentar
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Mann sieht wie ein kleiner Junge zum Jugendlichen Heißsporn und danach zum einem Erwachsenen Mann wird der ruhig und Taktisch Handelt. Ergo ist Conner für mich sehr glaubwürdig und wirkt auf mich Authentisch.
Re: Kommentar
seh ich grundsätzlich auch so, die unsicherheit die connor am anfang seiner "ausbildung" hat gegenüber seinem "meister" is denk ich gut spürbar.hottentoten80 hat geschrieben:Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Mann sieht wie ein kleiner Junge zum Jugendlichen Heißsporn und danach zum einem Erwachsenen Mann wird der ruhig und Taktisch Handelt. Ergo ist Conner für mich sehr glaubwürdig und wirkt auf mich Authentisch.
da entschuldigt er sich ja quasi für alles, selbst wenn ein moderiger stuhl unter seinem gewicht zusammenbricht.
später wirkt er viel selbstbewusster wenn er seinem meister contra gibt.
da von keiner entwicklung zu sprechen find ich arg fehlplatziert.
- muecke-the-lietz
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht
witzig ist aber auch, dass ubisoft ihre titel immer als mehr verkaufen wollen als sie eigentlich sind.
womöglich ist daher auch die erwartungshaltung des jeweiligen spieler das problem, denn letzten endes könnte man diesen text ohne große mühe auch auf far cry 3 ummünzen. es ist halt die fehlerhafte dramaturgie und das obwohl ubisoft immer das ganz große kino möchte. nur scheint das bei far cry 3 noch stärker ins gewicht zu fallen.
ich für meinen teil stelle ich aber auch immer schon drauf ein, von daher werde ich nicht plötzlich aus irgendeiner illusion gerissen. und damit ich mich einer illusion hingeben kann, muss ein spiel schon eine ganze menge bieten und das ist bei diesen produktionen meistens nicht der fall, dafür sind sie grundgenerell schon zu fehlerhaft.
ändert nichts daran, dass ich ac mag, aber ich mache mir da jetzt auch keine falschen hoffnungen, dass der nächste teil plötzlich die revolution im storytelling in videospielen darstellt. sorry, aber da hat ubisoft meiner meinung nach schon zu oft den zug verpasst.
womöglich ist daher auch die erwartungshaltung des jeweiligen spieler das problem, denn letzten endes könnte man diesen text ohne große mühe auch auf far cry 3 ummünzen. es ist halt die fehlerhafte dramaturgie und das obwohl ubisoft immer das ganz große kino möchte. nur scheint das bei far cry 3 noch stärker ins gewicht zu fallen.
ich für meinen teil stelle ich aber auch immer schon drauf ein, von daher werde ich nicht plötzlich aus irgendeiner illusion gerissen. und damit ich mich einer illusion hingeben kann, muss ein spiel schon eine ganze menge bieten und das ist bei diesen produktionen meistens nicht der fall, dafür sind sie grundgenerell schon zu fehlerhaft.
ändert nichts daran, dass ich ac mag, aber ich mache mir da jetzt auch keine falschen hoffnungen, dass der nächste teil plötzlich die revolution im storytelling in videospielen darstellt. sorry, aber da hat ubisoft meiner meinung nach schon zu oft den zug verpasst.

Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht
die erwartungshaltung die du ansprichst is mMn eh ein problem der unterhaltungsindustrie.
das is ja z.b. bei filmen auch nich anders, da werden wie auch in spielen trailer gezeigt die die besten szenen des produkts zeigen um damit dem potentiellen käufer zu suggerieren "ich bin ein geiles produkt, kauf mich"
meistens werden diese erwartungen aber nie eingehalten.
leider is das eben marketingstrategie, die ja letztendlich überall in der werbung is, das verspeist promi xy irgendne schokolade mit nem genussgesicht als hätte er grad nen orgasmus un zum schluss kommt dann noch nen toller slogan, letztendlich schmeckt das einfach aber auch nich jedem.
von daher schauhe ich mir auch sehr selten noch trailer an und versuche daher meist ohne ne großartige erwartungshaltung ran zu gehn.
das is ja z.b. bei filmen auch nich anders, da werden wie auch in spielen trailer gezeigt die die besten szenen des produkts zeigen um damit dem potentiellen käufer zu suggerieren "ich bin ein geiles produkt, kauf mich"
meistens werden diese erwartungen aber nie eingehalten.
leider is das eben marketingstrategie, die ja letztendlich überall in der werbung is, das verspeist promi xy irgendne schokolade mit nem genussgesicht als hätte er grad nen orgasmus un zum schluss kommt dann noch nen toller slogan, letztendlich schmeckt das einfach aber auch nich jedem.
von daher schauhe ich mir auch sehr selten noch trailer an und versuche daher meist ohne ne großartige erwartungshaltung ran zu gehn.
Kommentar
finde ich sehr schön auf den Punkt gebracht.
Ähnliche Spieltiefe fehlt mir in vielen Spielen und characterentwicklung etc kommt wirklich zu kurz.
Bestes Beispiel: Far Cry 3.
Der Held mutiert vom weinerlichen typ innerhalb von einer sekunde zu anderen zum Über-Krieger, welcher ohne Reue Gegner für Gegner ummäht
Ähnliche Spieltiefe fehlt mir in vielen Spielen und characterentwicklung etc kommt wirklich zu kurz.
Bestes Beispiel: Far Cry 3.
Der Held mutiert vom weinerlichen typ innerhalb von einer sekunde zu anderen zum Über-Krieger, welcher ohne Reue Gegner für Gegner ummäht
