Kommentar: Wenn schon Gewalt, dann bitte richtig!

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The Incredible Hojo
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Re: Kommentar: Wenn schon Gewalt, dann bitte richtig!

Beitrag von The Incredible Hojo » 03.07.2012 15:50

Flextastic hat geschrieben:glaubst du videospiele haben breivik dazu gebracht?
glaube ich uneingeschränkt auch nur bedingt.
Meiner Meinung nach sind Spiele nicht Ursache von Amokläufen, aber bei Typen, die aus anderen Ursachen zu solchen Dingen neigen ein Umwelteinfluss, der seine negative Wirkung auf die Entscheidung und Denke des Täters hat. Daher schreien auch so viele "Ich habe schon zig Tausende auf dem PC erschossen, trotzdem renne ich nicht los und töte jetzt meine Arbeitskollegen!". Stimmt, machen Millionen anderer auch nicht, weil sie nicht die gleichen Ursachen haben wie die desjenigen, der dann wirklich Amok läuft.
Dass Spiele einen Einfluss auf den Spieler haben, ist inzwischen unstrittig, die Frage ist ja nur, in welchem Bereich seines Charakters bzw. dessen Entwicklung sich dieser Einfluss bewegt.
Als Ursache für Amokläufe sind Spiele sicher auszuschließen, als Beeinflussung der Täter aber mit Sicherheit nicht. Da man aber nicht in die Köpfe gucken kann, ist die Frage, ob man mit mehr oder "anderer" Gewalt, wie gefordert, nicht noch mehr schadet.
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Flextastic
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Re: Kommentar: Wenn schon Gewalt, dann bitte richtig!

Beitrag von Flextastic » 03.07.2012 16:05

bei kranken psychischen persönlichkeiten mag ich gar nicht ausschließen, das videospiele ein zünglein an der waage sein KANN (realitätsverlust etc.) aber bis es dann an diesen punkt kommt, sind längst ganz andere geschichten schief gelaufen.

wären die "amokläufe" bei uns in deutschland passiert, wenn keiner der jugendlichen an die waffen von daddy (der ja stolz im schützenverein ist und zu hause zig scharfe waffen und munition hat) gekommen wäre?

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The Incredible Hojo
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Re: Kommentar: Wenn schon Gewalt, dann bitte richtig!

Beitrag von The Incredible Hojo » 03.07.2012 16:25

ist natürlich eine hypothetische Frage, die keiner 100%ig beantworten kann, meine Vermutung ist aber "ja".
Wenn die Ursache gegeben ist, der emotionale Auslöser eintrifft und die Umweltfaktoren einwirken, ist es egal, ob der Vater Waffen daheim hat oder ob sich der Täter Brandbomben baut. Die Seite der Schützen kann auch argumentieren "Millionen sind als Schützen registriert, da läuft auch nicht jeder Amok!"
Weder Schützen noch Spiele sind Ursache des Ganzen, aber eben Umwelteinflüsse. Mit dem einen stumpft er ab, mit dem anderen lernt er Schießen und sichert die Beschaffung der Waffen.
Nur wenn wir über mehr bzw. emotionalere Gewalt in Videospielen reden, muss berücksichtigt werden, dass man genau diese Kandidaten mit vor den Rechner setzt. Und ob ich solche dann mit psychisch und emotional anstrengenden, interaktiven Situationen aussetzen will, ist eine andere Frage..
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zukosan
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Re: Kommentar: Wenn schon Gewalt, dann bitte richtig!

Beitrag von zukosan » 03.07.2012 16:42

Ihr habt vollkommen Recht. DERZEIT kann man nicht einfach sagen, dass Spiele Schuld sind an irgendwelchen Taten etc. Da kommen, wie ihr schon sagt, ganz andere Einflüsse dazu. Genau deshalb soll es ja so bleiben wie es ist. Wenn, wie in meinem vorherigen Post erklärt, die Industrie solch hirnloser Wünsche wie vom Chefredakteur Gehör schenken würden, DANN werden Spiele durchaus die Ursache vermehrt sein.

Denn nochmal. Man kann dies nicht mit Filmen vergleichen. Gewalt sehen und Gewalt sehen und gleichzeitig ausführen, sind zwei verschiedene paar Schuhe für unser Gehirn und dessen Wahrnehmung. Es hat seinen Sinn, dass in den Spielen die Gewalt nicht "richtig" ist (wie vom Chefredakteur gefordert)...

Also lass uns weiter Spaß an gow und Co. haben, so wie sie sind...

AngstWerk
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Re: Kommentar: Wenn schon Gewalt, dann bitte richtig!

Beitrag von AngstWerk » 03.07.2012 16:52

zukosan hat geschrieben:Jemand der solch niedrigen IQ wie der Chefredakteur hat, dem sollte dringend geholfen werden. Denn wenn seiner Forderung nach mehr Authentizität der Gewalt nachgegangen würde, dann sollte man sich vorher über die Funktionen des menschlichen Gehirns erkundigen... Denn der Wunsch ist Wahnsinn. Dadurch würden bald die Praxen voll mit psychisch gestörten Menschen sein.... DENN es gibt einen gewaltigen (da is sie) Unterschied zwischen Gewalt SEHEN und Gewalt sehen UND bewirken (controllerhandlungen)... Erkundigen Sie sich lieber erst bevor so etwas in ein Forum für Jugendliche schreiben... Solche Spiele wie god of war, GTA oder mortal kombat haben aus gutem Grund eine überzogene Gewalt. Und das ist auch gut so... und so MUSS es bleiben...
Einem andern Menschen einen niedrigen IQ auf Grund einer Aussage die man selbst alle anschein nach nicht verstanden hat zu unterstellen ist das eine,danach allerdings noch zu behaubten man wüsste wohl über die Funktionen des menschlichen Gehirns (sogar des Wahnsinns xD) bescheid um danach doch zu verallgemeinern spicht mehr für deinen geistigen zustand als du wohl selbst bemerkst. Zwei Fragen hatte ich dann doch noch an dich. Hast du Psychologie studiert ? und seit wann ist das Forum hier nur für Jugendliche ? Ach ja, und "grand theft auto" das sich mit dem vierten Teil mehr und mehr von überzogener gewalt verabschiedet hat zusammen mit "god of war" und "mortal kombat(!)" in einem Kontext zu nennen ist echt noch eine gute schlusspointe. An alle anderen der nicht denken wie er und evt sehen/spielen was Jörg evt. meinen könnte sei "spec ops - the line" ans Herz gelegt. Rein gamplay technisch ein typischer third person shooter mit deckungsfeature aber die story ist wohl ein Anfang in Sachen Antikriegsspiel und somit einmalig im heutigen military-shooter Genre. Bitte mehr davon auch in anderen Genres.

zukosan
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Re: Kommentar: Wenn schon Gewalt, dann bitte richtig!

Beitrag von zukosan » 03.07.2012 17:43

Kurze Antwort: Ja!
Den Rest brauch man nicht wirklich kommentieren.

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monotony
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Re: Kommentar: Wenn schon Gewalt, dann bitte richtig!

Beitrag von monotony » 03.07.2012 17:50

zukosan hat geschrieben:Jemand der solch niedrigen IQ wie der Chefredakteur hat, dem sollte dringend geholfen werden. Denn wenn seiner Forderung nach mehr Authentizität der Gewalt nachgegangen würde, dann sollte man sich vorher über die Funktionen des menschlichen Gehirns erkundigen... Denn der Wunsch ist Wahnsinn. Dadurch würden bald die Praxen voll mit psychisch gestörten Menschen sein.... DENN es gibt einen gewaltigen (da is sie) Unterschied zwischen Gewalt SEHEN und Gewalt sehen UND bewirken (controllerhandlungen)... Erkundigen Sie sich lieber erst bevor so etwas in ein Forum für Jugendliche schreiben... Solche Spiele wie god of war, GTA oder mortal kombat haben aus gutem Grund eine überzogene Gewalt. Und das ist auch gut so... und so MUSS es bleiben...
du bekommst einen persönlichen "bullshit of the day" award von mir. aber von vorne bis hinten, für den kompletten post. unfassbar.

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Re: Kommentar: Wenn schon Gewalt, dann bitte richtig!

Beitrag von AngstWerk » 03.07.2012 19:07

zukosan hat geschrieben:Kurze Antwort: Ja!
Den Rest brauch man nicht wirklich kommentieren.
Das heißt du studierst Psychologie oder hast es studiert ? Dann wünsche ich deiner zukünftigen Praxis jetzt schon viel Glück ...
wobei du dort auch mit deinen Patienten reden solltest selbst wenn diese mal was von sich geben was dir evt. nicht passen könnte, ein einfach "ja" bringt da nicht viel. :wink:

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Beitrag von schockbock » 04.07.2012 00:37

Der Begriff "Antikriegsspiel" im Zusammenhang mit Shootern ist albern, regelrecht paradox. Die Mechanik eines Spiels besteht im Grunde darin, dass man die Herausforderungen, die an einen gestellt werden, bewältigt und dadurch ein Gefühl der Zufriedenheit erfährt. Klar, passive Aspekte wie visueller Schnickschnack fließen auch ins Spielerlebnis ein, doch die allein definieren kein Spiel. Wenn die Herausforderung darin besteht, virtuelle Menschen zu töten, hat das Spiel in seiner (von wem auch immer erklärten) Funktion als "Antikriegsspiel" versagt, denn in dem Moment macht einem das virtuelle Töten Spaß. Würde es um das reine Ziel-anvisieren-und-treffen-Erlebnis gehen, hätten auch Schießbudenshooter mit Plastikrosen-Trophys Hochkonjunktur. Man kann sich klarerweise darüber streiten, was am Schießen auf virtuelle Menschen spaßig ist, aber eins steht fest: ein Shooter wird nie ein Antikriegsspiel sein können. Man könnte der Sache nahe kommen, indem man den Spieler nach einem Beinschuss nur noch kriechen lässt usw. (siehe Red Orchestra) und nach dessen virtuellem Tod die DVD im Laufwerk vernichtet. Dann hätte der Spieler einen bestmöglichen Eindruck davon, wie beschissen Krieg ist. Aber solange man sich mehr oder weniger supermanartig durch Gegnerhorden ballert, ist so ein Eindruck nicht herzustellen.
Und prophylaktisch: ein Spiel unterscheidet sich vom Film in erster Linie durch die Interaktionsmöglichkeit, deswegen müssen hier andere Maßstäbe angelegt werden.
Gut. Meine Überlegungen abends um halb eins- man darf gern ergänzen, kritisieren oder sonstwas.

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Mhairin
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Re: Kommentar: Wenn schon Gewalt, dann bitte richtig!

Beitrag von Mhairin » 04.07.2012 01:22

Ihr wisst, worum es geht. Das schätze ich.
Und hey, man braucht Psychologie nicht studieren, um sie anzuwenden. Dankt dem externen Gehirn namens Internet, das den Prozess der Abstrahierung für euch übernimmt.
Eure Aufgabe ist es schlicht, mit eurer Intuition dem ganzen Sinn zu geben. Hört auf das, was euer Bauch sagt, den Rest könnt ihr nachlesen...
Abstand halten und flexibel bleiben. Angst ist die Offenbarung der Freiheit.

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Re: Kommentar

Beitrag von AngstWerk » 04.07.2012 09:12

boobybobby hat geschrieben:Der Begriff "Antikriegsspiel" im Zusammenhang mit Shootern ist albern, regelrecht paradox. Die Mechanik eines Spiels besteht im Grunde darin, dass man die Herausforderungen, die an einen gestellt werden, bewältigt und dadurch ein Gefühl der Zufriedenheit erfährt. Klar, passive Aspekte wie visueller Schnickschnack fließen auch ins Spielerlebnis ein, doch die allein definieren kein Spiel. Wenn die Herausforderung darin besteht, virtuelle Menschen zu töten, hat das Spiel in seiner (von wem auch immer erklärten) Funktion als "Antikriegsspiel" versagt, denn in dem Moment macht einem das virtuelle Töten Spaß. Würde es um das reine Ziel-anvisieren-und-treffen-Erlebnis gehen, hätten auch Schießbudenshooter mit Plastikrosen-Trophys Hochkonjunktur. Man kann sich klarerweise darüber streiten, was am Schießen auf virtuelle Menschen spaßig ist, aber eins steht fest: ein Shooter wird nie ein Antikriegsspiel sein können. Man könnte der Sache nahe kommen, indem man den Spieler nach einem Beinschuss nur noch kriechen lässt usw. (siehe Red Orchestra) und nach dessen virtuellem Tod die DVD im Laufwerk vernichtet. Dann hätte der Spieler einen bestmöglichen Eindruck davon, wie beschissen
Krieg ist. Aber solange man sich mehr oder weniger supermanartig durch Gegnerhorden ballert, ist so ein
Eindruck nicht herzustellen.
Und prophylaktisch: ein Spiel unterscheidet sich vom Film in erster Linie durch die Interaktionsmöglichkeit, deswegen müssen hier andere Maßstäbe angelegt werden.
Gut. Meine Überlegungen abends um halb eins- man darf gern ergänzen, kritisieren oder sonstwas.
Es mag sein das es im ersten Moment ein Begriff wie "Antikriegsspiel" paradox wirken mag und auch einzig und allein mein Eindruck von dem Erlebniss war den ich mit spec ops hatte und ich verstehe auch sehr gut auf was du hinaus willst. Ich denke vielmehr das dies ein erster kleiner schritt war den die deutschen entwickler von yager da getan haben. Natürlich muß sich dort noch einiges tun jedoch gerade weil es ein spiel ist , ist die Umsetzung schwerer als zb. in einem Film da es ja auch darum geht das sich menschen ein spiel kaufen ohne abgeschreckt zu werden wenn es um Spielmechanik geht und schwere Verwundungen bei der spielfigur sich nicht unbedigt realer anfühle sondern sich eher auf den Schwierikeitsgrad auslegen. die tatsache das spec ops sich genau der gleichen mechanik bedient wie andere aktuelle shooter hat mich während ich spielte nicht unbedigt gestört und in den ersten zwei Stunden habe ich mich gefühlt wie eben in jedem anderen third person shooter, sprich ich hatte spaß mit dem titel zwar auf einem durchschnittlichen Niveau aber wie du richtig sagtest ich hatte Freude daran virtuelle Menschen zu töten.Ab einem gewissen Zeitpunkt ist mir dieser aber im Halse stecken geblieben , es mag durchaus sein das ich das nur ich das Gefühl nach beenden des spiels hatte ein "Antikriegsspiel" gespielt zu haben. Es ist schwer das Erlebte zu schildern ohne zu spoilern was ich bei einem Titel wie "spec ops" auch nicht möchte aber so viel sei gesagt, es machte mir keinen spaß mehr zu "töten". Falls sich nun jemand fragt warum ich es trotzdem beendet habe, ich habe wohl selbst versucht einen Sinn hinter meiner handeln zu finden und das einzige was ich am Ende wollte war meinem virtuellen alter ego das leben zu nehmen. Noch nie hat mich ein Spiel dies denken lassen und noch nie hatte ich ein solches ungutes Gefühl im Magen. Ich denke wie bei so ziemlich allen formen der kunst ist es letztendlich was jeder selbst in eben dieser sieht. Um es also richtig zu stellen falls ich einen anderen Eindruck vermittelt habe, ich würde mir nicht anmaßen zu sagen das diese spiel jetzt ein "Antikriegsspiel" ist wenn ich aber sagen müsste was es für mich war würde ich es genau so bezeichnen.

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Re: Kommentar: Wenn schon Gewalt, dann bitte richtig!

Beitrag von AngstWerk » 04.07.2012 09:27

Mhairin hat geschrieben:Ihr wisst, worum es geht. Das schätze ich.
Und hey, man braucht Psychologie nicht studieren, um sie anzuwenden. Dankt dem externen Gehirn namens Internet, das den Prozess der Abstrahierung für euch übernimmt.
Eure Aufgabe ist es schlicht, mit eurer Intuition dem ganzen Sinn zu geben. Hört auf das, was euer Bauch sagt, den Rest könnt ihr nachlesen...
Ich wollte auch keinem anderen zu nahe treten, sondern eher von einer bestimmen Person wissen was ihn dazu bewegt Jörg einen niedrigen IQ zu unterstellen und als er noch sinngemäß hinzufügte das wenn es wie Jörg fordert, es diese Form von Gewalt in Videospielen gibt , alle praxen voll wären von spielern die komplett wahnsinng geworden sind und auch im echten leben zu Täter werden würden hat es mich einfach interessiert ob er sich beruflich mit Psychologie beschäftigt, als er mir ein kurzes "ja" auf meine fragen antwortete konnte ich nicht drumherum ihn ein wenig aufzuziehen.

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Beitrag von PandaLin » 05.07.2012 21:26

@Jörg, bist du den auch sicher das es sich gut verkauft? Es gibt so viele tiefsinnige Filme mit ernste Gewalt wie zb "No Country for Old Men" den du bereits erwähnt hast ,aber verkauft sich das auch gut? Am Ende verdienen doch Filme wie Transformers mehr Geld weil es einfach mehr Menschen anspricht. Und da stellt man sich als Spielentwickler doch die Frage, wieso soll ich ernste Gewalt in Spiele einbauen wenn das Publikum auf stupide Explosionen und massen kills steht.
Und ehrlich gesagt finde ich es sogar gut das viele Spieler eher auf stupide Gewalt stehen als auf ernste Gewalt wo man ein Gegner brutal das Lebenslicht auslöscht während er sich schmerzhaft wehrt.

Ich finde "Wenn schon Gewalt, dann bitte richtig!" ist das falsche Ansatz. Wenig Gewalt belohnen wäre das richtige. Zb in Hitman Blood Money. Wer nur das Zielperson töt und sonst niemand bekommt mehr Geld am Ende. Oder in Metal Gear Solid 3: Snake Eater wo man eine heftige Strafe bekommt wenn man sinnlos Gegner tötet.

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Lord Duke
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Beitrag von Lord Duke » 07.07.2012 15:12

Ich finde es gut dass spiele eben nur "spiele" bleiben. Wenn man reale Gewalt sehen will, dann soll man sich die Nachrichten ansehen die Nachts auf N24 gezeigt werden.

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Re: Kommentar

Beitrag von datendieb » 08.07.2012 12:08

Lord Duke hat geschrieben:Wenn man reale Gewalt sehen will, dann soll man sich die Nachrichten ansehen die Nachts auf N24 gezeigt werden.
die sich von denen am tag kein stück unterscheiden...wenn du wirkliche gewalt sehen willst schalte chinesische sender oder arabische ein. da kannst du dich an der hässlichen fratze mensch ergötzen.

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